21 Beiträge in Norwegen: So läuft der Norsk Melodi Grand Prix 2022

Darüber, dass die norwegische ESC-Vorentscheidung Melodi Grand Prix 2022 im Großen und Ganzen wieder so ablaufen wird wie in der vergangenen Jahren, haben wir bereits an anderer Stelle berichtet. Heute nun verrät die stets gut informierte Fanseite escNorge weitere Details zu Line-Up und Ablauf des Wettbewerbs. Demnach nehmen im kommenden Jahr insgesamt 21 Acts – und damit fünf weniger als noch im vergangenen Jahr – am MGP teil. 16 davon müssen durch die Halbfinals, fünf sind direkt für das Finale gesetzt.

Daraus ergibt sich folge Aufteilung für die einzelnen Sendungen:

  • 15. Januar: Erstes Halbfinale
  • 22. Januar: Zweites Halbfinale
  • 29. Januar: Drittes Halbfinale
  • 5. Februar: Viertes Halbfinale
  • 12. Februar: Letzte Chance
  • 19. Februar: Finale

In jedem der vier Halbfinale treten vier Acts in dem aus den Vorjahren bekannten Duell-Modus gegeneinander an. Aus jeder Show qualifiziert sich nur ein einziger Beitrag für das Finale. Alle anderen bekommen in einer „Letzten-Chance-Show“ die Gelegenheit, den letzten der zehn Finalplätze zu ergattern.

Alle Shows finden wie im vergangenen Jahr live in der H3-Arena in Fornebu in der Nähe von Oslo statt. Tickets sollen am morgigen Freitag in den Verkauf gehen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Norsk Melodi Grand Prix werden am 6. Januar 2022 der Öffentlichkeit präsentiert, die entsprechenden Beiträge wohl zu einem späteren Zeitpunkt.

Ursprünglich sollte der norwegische Melodi Grand Prix im Jahr 2020 einmalig mit sechs Shows stattfinden, um das 60-jährige Jubiläum der Sendung zu feiern. Nach dem großen Erfolg und obwohl sich die Siegerin Ulrikke aufgrund der Corona-Pandemie nicht beim ESC beweisen durfte, fand der MGP auch in diesem Jahr wieder in dieser Form statt. TIX schaffte es mit „Fallen Angel“ beim Eurovision Song Contest 2021 immerhin ins Finale und dort auf den 18. Platz.


7 Kommentare

  1. Ich bin echt kein Fan von diesen gesetzten Beiträgen, vor allem weil die Halbfinals letztes Jahr auch so gut waren. Ich fand den MGP letztes Jahr auf jeden Fall den besten Vorentscheid und hoffe, dass dies trotz des Modus auch dieses Jahr wieder so wird.

      • Blöd nur, dass Mello und MGP beide auf App- bzw. Onlinevoting basieren. Die Shows scheinen also wohl einfach beliebt zu sein. 🙂

      • @Matty
        kann schon sein,daß das system funzt aber ist mir egal denn so direkt in eine finale acts setzen,wogegen sich andere acts abstrampeln müssen,hat einen schalen beigeschmack.
        für mich hat das auch die intension,daß man aus den gesetzten bitteschön am ende den sieger haben will.🤔

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