Airplay-Check: Radiosender lassen „I Don’t Feel Hate“ von Jendrik nach kurzem Hoch links liegen

Es ist keine große Überraschung: Der durchaus polarisierende, deutsche ESC-Beitrag „I Don’t Feel Hate“ von Jendrik wird von den Radiosendern des Landes weitgehend ignoriert. Während er direkt nach der Veröffentlichung immer mal wieder ein paar Einsätze hatte, spielt den Song aktuell nur noch ein Sender etwas regelmäßiger – ein Programm für die besonders jungen Hörer*innen.

Der Auftakt für „I Don’t Feel Hate“ war trotz seiner intensiven Instrumentierung gar nicht so schlecht: Am 25. Februar, dem Tag der Veröffentlichung, war der Song 55 mal bei deutschen Radiostationen zu hören. In der Folgewoche gab es dann insgesamt 94 Einsätze. Zusammen sind das 149, die im Vergleich zu den deutschen ESc-Beiträgen in den Vorjahren überschaubar sind. Nur die S!sters hatten 2019 weniger bzw. in der ersten vollen Woche (Freitag-Donnerstag) ähnlich viele. Für Ben Dolic lief es 2020 mit „Violent Thing“ da deutlich besser. Doch an Elaiza ist seit 2014 niemand mehr herangekommen – zumindest in der ersten Woche nach der Veröffentlichung. Denn Michael Schulte kann durchaus über die Jahre besser abgeschnitten haben als das Frauen-Trio.

Die Tendenz zeigt dabei für Jendrik nicht nach oben, ganz im Gegenteil. Nach den 55 Airplays an Tag 1 und den 94 in der ersten Folgewoche gab es für seinen Song immer weniger Einsätze bei den deutschen Radiostationen. In der am heutigen Donnerstag zu Ende gehenden Woche (der Donnerstag selbst fehlt bei der Auswertung) waren es nur noch elf. Das ist deutlich ernüchternder als noch bei den S!sters.

Und auch bei den Tageszeiten tut sich der deutsche Beitrag für Rotterdam 2021 schwer: Am häufigsten wurde der Track in den reichweitenschwachen Abendstunden zwischen 19 und 24 Uhr gespielt. Auch das kennen wir von den S!sters schon. Bei Ben Dolic war die Verteilung über den Tag ausgeglichener. in der Radio-Primetime am frühen Morgen wurde „I Don’t Feel Hate“ in den vier Wochen seit der Veröffentlichung nur 36 Mal (an-)gespielt.

Am häufigsten war der Titel bisher auf dem Privatsender Antenne Thüringen zu hören. Hier gab es bisher 30 Airplays für den Song – sämtliche davon nach 18 Uhr und vor 6 Uhr morgens. Auch der Kindersender Radio Teddy gab dem Lied vergleichsweise viel Fläche; immerhin 21 Einsätze wurde dort verzeichnet. Auch in der letzten Teilwoche gab es dort mit vier Airplays noch die größte Anzahl. Der Sender bleibt Jendrik also zunächst treu.

Wie in den Vorjahren waren die NDR-Sender vergleichsweise loyal gegenüber dem deutschen Beitrag. Am häufigsten war „I Don’t Feel Hate“ auf dem älteren Programm NDR 1 Welle Nord für Schleswig-Holstein zu hören (18 Einsätze). Danach folgen der Jugendsender N-Joy mit 7 und weitere NDR-Landesprogramme mit 5 Airplays.

Daneben sind am ehesten noch in diesem Zusammenhang durchaus bekannte Sendermarken zu nennen, die auch in den Vorjahren schon häufiger die deutschen Beiträge spielten: Bremen Vier (14 Einsätze), hr3 (13), Radio Gong 106,9 Würzburg (11), WDR 4 (9) und rbb 88.8 (7). Insgesamt stand der „I Don’t Feel Hate“ in der besten Woche (KW9) auf Platz 134 der Airplaycharts. Aktuell befindet er auf Chartposition 270.

Frühere Airplay-Checks deutscher ESC-Beiträge

Airplay-Check: „Violent Thing“ von Ben Dolic (2020)
Airplay-Check: „Sister“ von S!sters (2019)


90 Kommentare

  1. Ich glaube der Song polarisiert nur bei ESC Fans.Die meisten Deutschen kennen den Song gar nicht bzw nehmen ihn nicht wahr.Sehr schade, dass er bei den Radiostationen nicht statt findet.Ist halt doch sehr speziell.

  2. Ja gut, „I don’t feel hate“ ist nun bei allerbestem Willen kein Radiosong. Ist natürlich schade, dass es dadurch keine Promo gibt, aber ich halte auch wenig davon, jetzt irgendwen zum Spielen von Songs zu zwingen, die GAR nicht ins Programm passen (das gilt bspw. für „Violent Thing“ nicht).

  3. Diese Nachricht wundert mich überhaupt nicht und zeigt wieder einmal, daß die meisten Radiosender in Deutschland auf Qualität setzen. Ich sage sogar voraus, daß der Song auch nach dem ESC weder in den aktuellen Single- noch in den Airplaycharts vertreten sein wird.

    • Wenn man keine Ahnung hat sollte man vielleicht einfach mal gar nichts sagen. Das der Song nicht wirklich im Radio gespielt wird hat nichts mit „auf Qualität setzen“ zu tun. Sondern viel mehr das der Track nicht in die Hot Rotation der Sender passt. Der Song ist recht Speziell und fügt sich in den Mainstream Pop den die meisten Stationen spielen nicht so gut ein. Aber von jemanden der den Künstler auch immer hier mit Mädchennamen schreibt habe ich nichts anderes als Unwissenheit erwartet…..Hauptsache was gesagt.

      • Gestern hat Matty ja sein Denkzettel bekommen und wurde aus den Live Chat auf Youtube gekickt , weil er wieder anfing . Selbst schuld sag ich mal .

    • Scheinbar hörst du kein Radio Matty, sonst würdest du nicht über Qualität schreibn. Und dass du den Song nicht magst, hat jetzt auch wirklich schon der Letzte verstanden. Kannst solche Kommentare einfach lassen. „I just feel sorry.“

      • Ich höre fast jeden Tag Radio (außer sonntags) und die meisten Songs, die da gespielt werden, sind von etablierten Künstlern, sogar der aktuelle Song von Michael Schulte ist dabei, der mit sehr gut gefällt. Schaut Euch einfach mal die Playlists an!

  4. Überrascht mich jetzt nicht sonderlich. Habe gesehen, dass er auf Bayern 3 glaub ich nur 2 mal gespielt wurde – einmal gleich nach der Veröffentlichung und am Tag darauf am Morgen, das wars dann glaub ich auch schon.

    Aber Douze Points hat mich mal wieder zum Lachen gebracht: Der Song wird regelmäßig bei einem Sender mit jungem Publikum gespielt – Kindersender Radio Teddy!
    😂😂😂
    Ich kann nicht mehr! Mein Abend wurde nochmals versüßt! 😂

      • Lass mich die Bemerkung halt witzig finden…
        Davon abgesehen, finde ich die Bemerkung nicht dämlich, sondern irgendwie selbstironisch und man sollte sie mit einem Augenzwinkern lesen…

      • Ich find den Namen auch putzig… Radio Teddy… werd‘ ich gleich mal nach googeln.😃

  5. Also das ist jetzt wirklich keine überraschung. „I don’t feel hate“ ist doch kein radiosong. Genau wie“tout l’univers“ ist das ein song, der für die speziellen anforderungen eines wettbewerbs gemacht wurde. Ich glaube das funktioniert viel besser als viele hier glauben.

  6. Wenn ich mir so manchen Playlists bei den Radiosendern so anhöre, dann wird doch immer die gleiche seichte Soße gespielt. So ne Mucke wie Jendrick wird nicht gespielt. Aber das was bei deutschen Radiosender gespielt wird, wäre beim ESC nicht erfolgreich. Also sind die Playlists der Radiosender nun wirklich kein Qualitätsmerkmal. Der Song von Jendrik wird wohl erst nach erfolgreicher ESC-Teilnahme beim Radio gespielt. Ich finde es aber ziemlich armselig, das noch nicht mal die ARD-Sender, den Song spielen.

  7. Na ja, schon ein bißchen schade, die deutschen Radiosender sind halt meistens nicht sehr flexibel, deshalb sortieren sie jeden Song gnadenlos aus, der nicht strikt in ihr Programm paßt. Wundert mich nicht, dass „Violent Thing“ öfters gespielt wurde. Klingt halt, wie typisches Radiofutter.😉
    Andererseits: Elaiza wurden auch recht häufig im Radio gespiel, auch nach ihrem mäßigen Erfolg beim ESC. Ich hab’s den Mädels gegönnt, der Song war wirklich nicht schlecht, der Auftritt war halt Grütze.

  8. Die meisten Radiosender in Deutschland setzen auf Qualität … Lachnummer des Tages! Bloß weil der Lieblingshasssong des Jahrgangs nicht gespielt wird, gleich wieder sich selbst bauchpinseln ob des eigenen guten Musikgeschmacks bzw. kassandrischer Fähigkeiten. Ja, sicher, Qualität, merke ich jedes Mal, wenn ich das Autoradio einschalte und nach fünf Minuten doch wieder auf CD umschalte wegen der außerordentlich hochqualitativen Auswahl an Radiopop, die mir da entgegenschallt. Da hör ich ja lieber „100% te ljubam“.

      • Ich erinnere mich ungern daran, als wir bei Salzburg im Stau standen und auf Antenne Bayern ein Song innerhalb von 90 Minuten zum dritten Mal kam…
        Die meisten deutschen Radiosender haben echt eine furchtbare Rotation. Jeden Morgen höre ich immer die gleichen Songs, Abwechslung wär echt nicht schlecht.
        Damals im Salzburger Stau haben wir dann auf Ö3 mit Andi Knoll umgeschaltet und da wurde gefühlt ein ESC-Hit nach dem anderen gespielt. Als dann noch Molitva (im österreichischen Radio!!!) kam, schwebte ich auf Wolke 7 und der Stau war mir egal!

      • Ja, deshalb höre ich die typisch deutschen Chartsender quasi gar nicht mehr. Ich höre einen Sender, der sich meist nicht dan die Charts orientiert, sondern vornehmlich ältere Songs aus den 70er bis 90er Jahren spielt, ergänzt durch neuere Titel. Zwar auch eher das kleinere Übel, aber immerhin die Musik, mit der ich groß geworden bin. Außerdem sind die Infos ganz gut.🙂

  9. Mich wundert das überhaupt nicht ..und beim Esc werden außer von ein paar zugedröhnten Spaßvögeln auch keine Anrufe kommen , :))) meine Prognose

    Außerdem ist das für mich der 3. schlechteste Deutsche Beitrag überhaupt…das konnten nur Atlantis 2000
    und die Sisters toppen

  10. Nehmen wir nun mal wieder das Paradebeispiel zum Vergleich.

    Satellite wurde auch nur zum Radiohit, weil Stefan Raab öffentlich die Radiosender allesamt als armselig bezeichnet hat, dass sie niemals die eigenen ESC-Songs durch mehr Einsätze unterstützen.

    Daran erinnere ich mich ganz genau!

    Und was Stefan Raab damals bei TV Total gesagt hat, war damals angesagt und fast schon ein Gesetz für Millionen von Menschen bei Jung und Alt…😂

    Um keinen Image-Schaden zu erleiden, spielten viele Radiosender Satellite in Dauerschleife.

    Der NDR hat bestimmt nicht den selben Einfluss!

    • Kann man ja gar nicht vergleichen. Lena war unwahrscheinlich beliebt, halt auch bei den Radioredakteuren. …aber, dass die Radiosender automatische Hochrotation-Abspielpflicht für deutsche ESC Beiträge haben, das halte ich für fachlich unangemessen. ‚Satellite‘ haben die Sender ganz bestimmt nicht gespielt, weil Raab iwas gesagt hat, sondern weil der Song und Lena einfach unfassbar populär waren. Von sowas kann Jendrik nur träumen. Er ist regelrecht Lichtjahre davon entfernt. Lena war schon vor ihrem ESC Sieg auf allen Titelseiten. Jendrik kennt quasi keiner. Lena hält den ewigen Downloadrekord für eine weibliche deutsche Sängerin. Sie ist bis jetzt glaub ich auch immer noch die Einzige, die Platz 1 bis 3 gleichzeitig inne hatte. Jendrik ist mit seinem Song ‚unter ferner liefen‘. Es ist auch kein Zufall, dass Lena sich nun seit über 10 Jahren ganz oben halten konnte.
      Ich kann mich an was anderes erinnern: RTL hatte damals Lenas ‚Satellite‘ sozusagen boykottiert, z.T. sogar schlecht gemacht. Das verursachte nen fetten Shit-Storm. Und was passierte: zwei Tage später lief Satellite plötzlich auch bei RTL bei GZSZ meine ich.

      Ich sag mal so, wäre Jendrik mit seinem Song bei der Tube, beim china-state Tik Tok und auf den Audiostreamingportalen glühend gelaufen, dann wären die Radiostationen natürlich auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Bei Michael Schulte war es so meine ich mich erinnern zu können zunächst etwas schleppend auch was das Radio betraf (aber besser als bei Jendrik natürlich). Der konnte den Großteil seines Erfolges erst nach seiner guten ESC Platzierung erzielen. Bei Lena war das genau umgekehrt. Jendrik muss schon eine recht gute Platzierung schaffen um daraus Kapital zu schlagen. Einstellig müsste es mindestens sein.

    • Kann man so nicht sagen, da Satellite ja auch in anderen Ländern schon sehr hohe Radiopräsenz hatte, bevor Lena beim ESC aufgetreten ist. Aber vielleicht hat Herr Raab dort auch die Radiostationen durchgerufen. 😉

  11. Der Song hat gleich zwei schwere Archillesfersen: eignet sich nicht für die Radioverbreitung (hört ja wirklich JEDER/JEDE sofort), da der Song für Kinder unter 10 gemacht ist. ‚Kinder‘ ist aber nicht die Zielgruppe der wichtigen Radiosender. Aussderdem eignet sich der Song ganz besonders ausnehmend nicht zum wiederholten Audio-Streaming. Nach 5mal Hören würde man am liebsten sein Handy an die Wand ballern. Wird man übelst aggro von (Selbsttest). Blöde natürlich dass Jendrik grad bei dem stark von Kindern frequentierten Tik Tok richtig eins quasi auf die Zwölfe bekommen hat für sein Liedchen. Kindermund tut Wahrheit kund. Gut, manchmal sind Kinder auch etwas bekloppt (SChnappi oder Crazy Frog als Beispiel), aber dieser ‚Schatz‘ kann mit Jendriks Lied halt nicht gehoben werden.
    Bleibt verwunderlich das das alles die 100er Jury wunderbar ausblenden konnte .Die hat sich iwie mehrheitlich gedacht: naja zwar ‚komischer‘ Song, aber hey ‚komisch‘ ist doll und wird ja über-fantastisch dargestellt und der Darsteller ist hübsch und lacht und is auch noch schwul. Muss ja dann erst recht was werden. Lol. Ich wette KEINER dieser 100 hat den Song bei sich auf Hochrotation laufen, sondern die skippen…Aber der Auftritt DER wird’s natürlich reissen..Ich wünsche natürlich trotzdem den gebührenden Erfolg. Das wird sooo bombastisch werden.

    • Ich kann auch nicht glauben dass diese 100 Experten, Fans, Interessierte oder sonst wer diesen Song so toll bewertet haben. Glaube auch nich an dieses Mondergebnis von 11.82…
      Wenn dem aber doch sein sollte muss der Rest so allerst schlecht gewesen sein, dass man an der Expertise von int.Jury NDR Songschreiber und Andere Sänger zweifeln muss…

    • Selbsttest mit dem Song auf Heavy Rotation (mehrfach über mehrere Wochen): Funktioniert einwandfrei.
      Kann es sein, dass Du da gerade persönlichen Geschmack als objektiv darstellen willst?

  12. Das ist ja wohl wirklich nicht überraschend. Wer möchte denn so einen Song im Radio hören? Der Song ist für die Bühne konzipiert, und dort wird er hoffentlich funktionieren. Ich glaube nicht so recht daran.

  13. Finde ich auch, rein audiotechnisch nervt der Song gewaltig und ich muss zugeben, skippe ich häufig auf der Playlist. Nicht so häufig wie Finnland, Russland, Rumänien oder Aserbaidschan aber schon oft.
    Hoffe das läuft visuell besser 🤷‍♂️

  14. Man kann es den Radiostationen teilweise nicht übel nehmen. Hier in Bayern haben einige Stationen ihre Programm Struktur so umgestellt um in der Beliebtheitsskala der Hörer wieder zu steigen. Radikal schmiss ein Sender die 80ziger raus ein anderer die 90ziger. Was bleibt sind die beständigen Charts Top 30 – 50 spielenden Sender , die nach eigener Aussage überhaupt nicht damit rechnen das der jugendliche Hörer 6-8 Stunden vorm Gerät sitzt. Daher die 4 Stunden Rotation. Da passt anscheinend Jendriks Song überhaupt nicht rein.
    Die breite Masse kennt den Song noch nicht und eine eventuelle Topp Platzierung beim ESC garantiert keine Radio Rotation.Er passt schlicht weg nicht ins Programm. Meine Vermutung : Bayern1 wird in so 3 Tage vor dem Finale nochmals Vormittags im Radio spielen um dann die Hörer abstimmen zu lassen ob’s was wird. Mehr nicht.
    Auch eine Oktoberfest Revival wird’s für den Song nicht geben. Das schaffen Satellite und No No Never seid Jahren. Erstens wird es auch in diesem Jahr kein Oktoberfest geben und zweitens bleibt der Song zu sperrig für die bayrische Trinkkultur.

    • Charts Top 30- 50 – au weia. Also Sender, die ich konsequent meiden würde. Aber okay, ich gehe ja auch stramm auf die 50 zu.🙂

    • also einschaltstärkster Sender in Bayern ist die Antenne Bayern Kette. Bei diesem Sender feiern alte Kamellen aus den 80er und 90er Jahren massenweise fröhliche Urständ. fast 60% aller dort in den vergangenen 30Tagen abgespielten Songs waren Katalogware (24 Monate und älter), knapp 33% sind sogar älter als 10 jahre. Die Top 30 meistgespielten waren zwar schon aktuelle oder halbwegs aktuelle Titel, die machen aber nur weniger als 20% der insgesamt gespielten Titel aus. Antenne Bayern hat aber den höchsten Hörerzuwachs, aber halt nur bei ‚den Älteren‘. Jugendliche hören ja eh kaum noch Radio, gibt ja gar keine Sender die für Jugendliche wirklich passendes Programm haben. Im Grunde zielen alle Popsender auf das gleiche ‚um die 40‘ Publikum. Spartensender gibt es in Bayern mit lokalen Ausnahmen ja kaum. Es gibt zwar in Bayern sehr viele Sender, die senden im Grunde aber alle das Gleiche nur sozusagen zeitversetzt. Die Slots die für neue Titel ‚frei‘ sind, die sind sehr begrenzt. An solche Slots zu kommen ist nicht so einfach, für einheimische Künstler sogar doppelt schwer. 80% bis 85% aller Slots werden ja von ausländischen Titeln belegt. Daher muss es für die Redakteure überzeugende Gründe geben eine einheimische Produktion auf ihrem Sender zu spielen. Überzeugendster Grund wäre am Ende eine gute einstellige Finalplatzierung. Kommt die nicht, ist für Jendrik der Zug garantiert abgefahren, is ja klar.

  15. Ich muss den Song nicht im Radio hören. Für mich zählt was auf der Bühne passiert und ich hoffe das er viele Punkte erhält. Wenn er dann erfolgreich auch im Radio läuft freue ich mich. Es ist zwar schön wenn ein Song vor dem ESC im eigenen Land erfolgreich ist aber das spielt doch für das Abschneiden keine so große Rolle weil wir selbst gar nicht abstimmen dürfen

  16. Ich bedaure zu tiefst, dass selbst die NDR-Hörfunkprogramme unseren Beitrag „I don’t hate feel“ NICHT spielen, zu keiner Tages- oder Nachtzeit. Das war bei „Violent Things“ ganz anders.

    Nur so nebenbei:
    meine beiden niederländischen Kumpels mögen den deutschen Beitrag mehr als ihren eigenen, niederländischen Titel.

      • Dein Glaube in allen Ehren, aber es wird definitiv der letzte Platz! Wäre die Klamauknummer beim JESC angetreten, wäre Top Ten drin.

  17. Das passiert halt, wenn ein Song NUR für die Bühne gemacht wird. Da bleibt der dann auch. Und wenn Jendrik dann im Mai einen Platz 10-26 ergattert hat wird der Song auch wieder für immer vergessen sein und jede Gelegenheit den nochmal irgendwo zu performen damit auch. Hurra.
    Das ist kein Evergreen den man sich in 10 Jahren dann nochmal gerne anhört, was komischerweise auf die Mehrheit der Songs, die gut im ESC abschneiden, jedoch zustimmt. Das könnte eventuell ein Zeichen sein…?

    Ich kann selbst „Dancing Lasha Tumbai“ nach Jahren in Dauerschleife noch gut hören und mitwippen. Das klappt bei „I Don’t Feel Hate“ halt schon jetzt nicht.

  18. oh je, ich ahne wieder böses. Klar sind die Zahlen kein Maßstab aber evtl ein Indiz in eine Richtung. Ich will Deutschland nicht wieder auf Platz 2X sehen. Ich wäre ja fast schon „glücklich“ wenn es Platz 14 wird.

  19. Der Airplay-Einsatz ist für die Platzierung beim ESC ohne (grössere) Bedeutung, das beunruhigt mich jetzt also erstmal gar nicht. Mir persönlich ist es sogar lieber, wenn sich gar nicht erst irgendeine Art von Hype um den deutschen Beitrag bildet – die deutsche Erwartungshaltung, dass nur der Sieg zählt ist immer wieder ein arges Ärgernis; ohne Hype bleibt dann wenigstens, im Fall des Falles auch die masslos überzogene Presse-Häme aus. Aber ich bin eh ganz zuversichtlich, dass Jendrik besser abschneiden wird als viele glauben – ich freue mich nach wie vor auf seinen Auftritt in Rotterdam.

    • Christian, volle Zustimmung zu Deinen Worten über Hypes und deutsche Erwartungshaltungen.

      Zu „I don’t feel hate“: Ich habe den Song am Anfang eher ignoriert, weil mir das ganze Drumherum hier etwas zu viel war. Nun, da die Aufregung abgeflaut ist, kann ich den Song endlich unbefangen hören, und ich muss sagen, bei mir hat er durch häufiges Hören eindeutig gewonnen. Allerdings gibt’s manchmal auch Hördurchgänge, bei denen ich nicht in der Stimmung dafür bin und in diesen Momenten kann ich schon verstehen, dass der Song auch ein gewisses Nervpotential hat.

      Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein Fan von Songs, die für „Kinder unter 10“ gemacht sind, denn im Unterschied zu trevoristos liebe ich „Schnappi“ 🙂

    • @Christian

      Ich stimme Dir auch zu. Die Radioeinsätze sind für den Erfolg beim ESC ohne größeren Belang.
      Es wäre nur halt schön, wenn der Song eine größere Reichweite in Deutschland hätte, also unter der Bevölkerung bekannter wäre. Und nicht nur bei den Fans.

      Aber im Moment mache ich mir auch noch keine allzu großen Sorgen. Ich denke auch, dass „I don’t feel hate“ seine Wirkung am ehesten auf der Bühne entfalten kann. Schade, denn ich denke, dieses Jahr werden keine Fans in der Halle zugelassen, wie die Lage im Moment aussieht. Die Stimmung in der Halle könnten Jendrik und seinem Song schon helfen. Aber das geht ja allen Künstlern so, vor allem mit Uptempo-Songs.

  20. Mich wundert das gar nicht. „I don’t feel hate“ ist kein Song fürs Radio oder zum Streamen. Der gehört auf eine Bühne mit einer tollen Inszenierung. Oder mit Musikvideo, wie ich ihn mit schon etliche male angehört hab. Genau so wie „Sister“, nur dass man hier die Inszenierung versäumt hat.

  21. Ich frage mich immer was man davon hat wenn der Song im Inland bekannt ist. Ein Vorteil für den Künstler ja, aber für den Wettbewerb? I don’t feel hate wird seinen Moment auf der Bühne haben da bin ich mir ziemlich sicher und vll. gibt es ein paar Punkte von den Televotern. Er wird gute Laune verbreiten und gut is. Platz 9,16 oder 22 who cares

    • Unabhängig davon, dass ich schon denke, dass das eine mit dem anderen zu tun hat oder zumindest haben kann (Beispiel: Wenn es in Deutschland keinen Hype um Lena gegeben hätte, hätten dann ausländische und vor allem skandinavische Medien im Vorfeld so intensiv über sie berichtet?), sind das die Erfolgsparameter, die der NDR selbst immer kommuniziert hat: Kommerzieller Erfolg, TV-Quote und Platzierung. Und zumindest bei den ersten beide ist ja offensichtlich, dass Beliebtheit daheim bzw. auch der Radioeinsatz Auswirkungen hat.

      • Was nutzt es, wenn der NDR dies selber immer kommuniziert. Die Verantwortlichen verschliessen ja die Augen vor der Realität und glauben ganz fest an den Song. Sie wundern sich wahrscheinlich, wieso der Song nicht gespielt wird im Radio, da sie ja so überzeugt vom Song sind. Und wie wirds nach dem ESC sein, wie immer, der NDR lässt auch Jendrik fallen. Und 2022 beginnt das Spiel von vorne:-(

      • Ist in Deutschland schon einmal ein Hype entstanden aus einer Direktnominierung heraus, nö. Lena konnte sich 6 Wochen im deutschen Fernsehen produzieren, wohlgemerkt zur Hauptsendezeit. Sie hatte doch hervorragende Startmöglichkeiten. Ein Hype ist toll und hilft bestimmt auf der Aufmerksamkeitsskala im Ausland aber unter den aktuellen Voraussetzungen in Deutschland nicht zu schaffen (ohne Vorentscheid oder ähnliches, unbekannter Künstler, Stagingsong). Nehmen wir mal an Zoe Wees war mit „Girls like us“ in der Vorrunde dabei, hier hätte ich mir einen gewissen Sogeffekt auch bei einer Direktnominierung vorstellen können – Kommerzieller Erfolg, TV Quote und Platzierung beim ESC (aber is halt Radiogedudel). Jendrik is halt alles, aber nicht berrechenbar, vll. schafft er ja ne Top Ten, aber ob es danach einen Hype gibt hm… ?

      • Den Hype um Lena gab es erst durch das Lied. Die Zuschauerzahlen bei Pro7 waren nicht wirklich gut.
        UNd gab es dann außer Lena noch ein Lied, das wirklich vorher in anderen Ländern bekannt war? In wirklich anderen Land meine ich, dass man in Norwegen die Schwedentitel kennt ist nichts Besonderes.
        Ich schaue ja den ESC in einem Kreis, wo keiner einen Bezug zu Bubble hat. Da frage ich dann immer, welches Lied sie schon kennen, und ich kann mich eigentlich nur an Salvador Sobral erinnern, der mir da in den letzten Jahren genannt wurde. Kann aber auch nur sein, dass der in einigen Vorankündigenungen als etwas Besonderes genannt wurde.

      • falsch. Der Hype um Lena startete quasi direkt mit ihrem ersten Castingauftritt und steigerte sich rasch auf schwindelerregende Höhen. Ich wusste damals sofort, dass sie gewinnen wird! Vielleicht kannst du dich nicht mehr dran erinnern, aber Lena hatte fast alle von ihr in der Qualifizierungsphase performten Songs in der Orginalversion damals in die iTunes Top 30 gebracht viele sogar in die Top 10. Es waren zeitweise sogar meine ich 3 bis 4 von ihr performte Songs gleichzeitig in den iTunes Top 100. Das gab es bis dahin noch nie und wird es mindestens mittelfristig nicht wieder geben. Der Über-Hype brach natürlich mit ‚Satellite‘ aus. Tatsächlich war die Quote der Sendung bis zum Finale für ne damalige Castingshow eher medium, aber damals hatten halt noch ‚die richtigen‘ geguckt. Die gucken heute meist keine Castingshows mehr und/oder haben ihr Musikkonsum-Verhalten geändert.

  22. Ich finde es immer gut, wenn beim eigenen Beitrag ein Hype entsteht. Dadurch ist die Aufmerksamkeit mit all seinen positiven Effekten viel größer. Und das tolle Gemeinschaftsgefühl beim Rudeln gucken sollte man nicht unterschätzen. Auch wenn dann die Gefahr der Ernüchtern groß ist, weil das Lied doch dann abschmierte. Aber lieber so als ein guter Platz denn niemand in Deutschland interessiert. Dieses Gespür für den eigenen Act hat der NDR absolut verloren.

    • Also ich kann mich noch gut an die Reaktionen nach dem für viele enttäuschenden 15. Platz von Texas Lightning 2006 erinnern. Was wurde da nicht alles hässliches in der deutschen Presse, auf diversen ESC-Diskussionsforen und wo nicht überall geschrieben. Man hat sich da in Deutschland wirklich als ganz ganz schlechter Verlierer gezeigt – völlig unnötig natürlich, denn ein 15. Platz war gutes Mittelfeld – nichts worüber man sich soooo heftig echauffieren müsste. Aber die deutsche Arroganz war natürlich mega empört, weil TL -im eigenen Land TOP- beim ESC „so abgestraft“ wurden. Fand diese überzogene Reaktion damals echt masslos übertrieben – daher ist mir etwas weniger Hype um „unseren“ Act seither wesentlich lieber.

  23. Jendrik singt nun einen Gute Laune Song. Wenn mich an dem Song was stört ist, wir sind wieder da angekommen wo wir vor über 20 Jahren waren. Mit den Liedern von Horn und Raab hatten wir das selbe Niveau. 20 Jahre später hätte ich mir dann schon was originelleres gewünscht.

  24. ähm tja,ich wundere mich,daß gerade die jüngere generation überhaupt noch radio hört – ist das nicht sowas von gestern?
    oder geht das heute alles über’s internet?
    die jungen leute haben ja immer öfter kopfhörer auf oder diese weißen bluetooth? dinger im oder am ohr.
    das smartphone als schaltzentrale für (fast) alles.

  25. ESCape Radio kann bis heute noch ca. 70 Airplays beisteuern (und derzeit täglich 1-2 Einsätze). 😉

    Das ist als thematischer Spartensender natürlich in keinsterweise vergleichbar und an dieser Stelle nur als Randnotiz zu verstehen. Interessant finde ich allerdings das „Hörerverhalten“. Bei ESCape Radio können die Hörer während sie ein Lied hören, diesen über den Player positiv oder negativ bewerten (wobei negative Bewertungen in der Auswertung keine großartige Beachtung finden). Aus diesen Bewertungen setzen sich die wöchentlichen Top 20 zusammen – und hier schaffte es Jendrik in der amtierenden Woche zurück unter die bestbewertetsten 20 Songs (Platz 20). Es gibt also doch den ein oder anderen Hörer, der während er „I don’t feel hate“ hört, das Lied positiv bewertet – und das, wo der Höreranteil aus Deutschland derzeit bei ca. 57 % liegt.

    Insgesamt lassen die Radioeinsatz-Zahlen natürlich wenig Rückschlüsse zu, wie ein Beitrag beim ESC ankommen wird. Aber es zeigt (neben den Verkauf- und Streamingauswertungen), dass „I don’t feel hate“ beim allgemeinen deutschen Publikum bisher nicht „angekommen“ ist – und das finde ich grundsätzlich schade, wenn ein Beitrag stellvertretend für ein Land ins Rennen geht, das bis zu dem Zeitpunkt kaum jemand außerhalb der Bubble kennt.

  26. Auch ich finde, wie hier von einigen schon angesprochen wurde, dass „I Don’t Feel Hate“ kein Radiosong ist -obwohl ich es mir gerne wünschen würde- welcher in das Konzept der meisten Radiosender passt.
    Es wurde hier in den Kommentaren auch schon öfters von „Qualität“ geschrieben, aber dies hat damit nicht wirklich etwas zu tun. Die Radiosender wollen halt keinen Song, welcher, in irgendeiner Weise, aus dem Rahmen fällt. Sei es jetzt textlich oder musikalisch
    Sicherlich gibt es da einige Ausnahmen. Wenn z.B. ein Song in den Charts ganz oben ist und dieser eigentlich nicht in das Konzept passt, dann wird dieser trotzdem gespielt. Ich erinnere hier mal an das Jahr 2010 als eine Interpretation des Songs „Over the Rainbow“ von dem, bereits seit 1997 verstorbenen, hawaiianischen Sänger Israel Kamakawiwoʻole -übrigens auch auf Ukulele gespielt- plötzlich in den deutschen Charts Platz 1 erreichte. Ohne diese gute Platzierung in den Charts wäre „Over the Rainbow“ von Israel Kamakawiwoʻole bestimmt nicht im Radio gelaufen.

  27. Wenn der Song schon nicht im eigenen Land Anklang (die ESC-Bubbel mal ausgenommen) findet, wieso soll man ihn dann im Ausland mögen? Das darf man ruhig extrapolieren. Außerdem: der worst german Beitrag ever war der von Gracia, war glaube ich 205 in Kiew oder so. Dagegen boten Atlantis2000 und Stone & Stone fast schon annehmbare Lieder.

    • Es bedeutet nicht, dass der Song im eigenen Land keinen Anklang findet, nur weil ihn die „großen“ Radiostationen nicht spielen! Es ist einfach so, dass dieser Song wohl nicht so sehr in das „Hot AC“-Konzept passt, welches viele Radiosender haben.
      Mehr dazu habe ich in meinen Kommentar geschrieben, welcher eines über deinen Kommentar ist.

  28. Hier wird tatsächlich Lena’s Satellite mit Jendiks musikalische Pampe verglichen? Das ist so wie ein Vergleich zwischen Schwarzwälder Kirschtorte und ein Stück verschimmeltes Toast.

  29. Vielleicht liegt es ja auch einfach daran, dass dieser infantile Beitrag tatsächlich der Einäugige unter den Blinden gewesen sein muss. Anders ist die Nordkorea-Bewertung nicht zu erklären, sprich unglaubwürdig in reinster und vollendeter Form.

    Gerne würde ich mal die Konkurrenz hören, da müssen ja echte schlimme Sachen in den Top 10 gewesen sein, wenn so etwas wie IDFH haushoch gewonnen hat.

    Mein Tipp: Platz 25, noch vor Spanien.

  30. Danach ist wieder mal die Jury schuld, die ja das Lied auswählen. Peter Urban wird es nicht verstehen können. Es wird sich überhaupt nichts ändern. Solange der NDR zuständig ist.

  31. Ich denke, ohne weitere interne Kenntnisse, das es wohl einfach nichts „Besseres“ gegeben haben kann. Das ist wohl bittere Realität.

    Die Alternative dazu, das es sehr wohl bessere Sachen gab, der NDR aber mal wieder – wie 2019 – seinen „Konzept“-Song bei den Juroren durchgebracht hat.

    Wie auch immer. Es ist einfach ein ganz bitteres Resultat.

    • Was war denn am Beitrag von 2020 infantil? Der Beitrag von 2021 ist der Inbegriff von Infantilität: auf einer Karnevalsbühne oder einem Kindergeburtstag oder – noch besser – dem JESC wäre das Werk passend! Mit „Violent Thing“ hätte Deutschland nach der Sisters-Pleite wieder einen Top-Ten-Platz erzielt und der Song hat auch noch heute seine Fans, zu denen ich auch gehöre! Also komm mir hier nicht auf diese Tour!

      • Wenn er nicht Live hätte auftreten müssen, unter Umständen vielleicht, möglicherweise, eventuell wahrscheinlich trotzdem nicht…

      • Wenn man gemein wäre, könnte man sagen, dies hier ist wahrlich nicht das Forum für Kindergeburtstags-Spezialisten. Also vielleicht mit dem Argument sparsam sein.

  32. öchöm… wenigstens war „Violent Thing“ nen Song, bei dem man nicht sich nach 5 Sekunden Hören im Strahl übergeben musste.

      • Oh, ich wollte Dich nicht dergestalt beschäftigen. Hast Du Langeweile, das Du meine Beiträge zählst? Ja, mir gefällt tatsächlich viel am ESC. In diesem Jahr aber nur ein Beitrag… rate mal welcher!

  33. Für mich ist und bleibt „IDFH“ ein Bühnensong, der in diesen 3 Minuten in Rotterdam oder auf dem Back-Up-Tape zünden und Spaß machen soll 😀
    Ich setze trotzdem gerne auf Radiotauglichkeit – so ein moderner Popsong wie „Heroes“, der in meiner Erinnerung zumindest 2015 auf Heavy Rotation gespielt wurde, jedenfalls hab ich ihn für ESC-Verhältnisse oft im Radio gehört, tut schon auch der Vermarktung des ESC gut und es schadet ihm sicher nicht, einen massentauglichen Hit zu produzieren.
    Aber fürs Ergebnis entscheidend sind die berühmten 3 Minuten ^^

    • Der Song „Heroes“, der zu den schlechtesten ESC-Siegertiteln ever gehört, wurde nicht im Radio auf Heavy Rotation gespielt, sondern überhaupt nicht und das zurecht! Dafür kam ganz oft das Original, und zwar „Lovers of the Sun“ von David Guetta.

      • Mit Chartsplatzierungen wie Platz 3 in D, Platz 1 in UK, Schweden, Österreich und in der Schweiz sage ich,dass das Lied sehr wohl auf Heavy Rotation gespielt wurde.
        Kann halt sein, dass Du das verdrängt hast.

      • @Vondenburg: Ohne Deiner Grundaussage widersprechen (und ohne rechthaberisch sein) zu wollen, im UK war „Heroes“ auf 11, nicht auf 1 (https://en.wikipedia.org/wiki/M%C3%A5ns_Zelmerl%C3%B6w_discography). Das ist für einen Grand-Prix-Siegertitel aber immer noch sehr gut, „Satellite“ erreichte dort z.B. Platz 30, „Arcade“ ursprünglich nur Platz 67, vor kurzem immerhin Platz 29.

        An Nicoles „A little peace“ kommt „Heroes“ allerdings nicht ganz ran, das war die 500ste Nummer 1 der offiziellen UK Single Charts.

  34. Ich find, dass der Song ein Kinderlied ist. Er passt wirklich ins Kinderfernsehen. Und bei Radio Teddy scheint er ja Anklang zu finden. Ist ja nicht schlimm, aber Jendrik sollte überlegen, ob das nicht eher sein Weg wäre.

  35. Sweiß jemand, ob noch vor dem ESC Auftritte im deutschen Fernsehen geplant sind? Momentan ist Jendrik in der totalen Versenkung verschwunden. Niemand in Deutschland kennt ihn. Das ist eben der negative Effekt einer internen Nominierung.

  36. Wenn ich der Playlist im Internet glauben darf, dann lief Jendriks Song heute auf BRF1, einem Programm aus dem deutschsprachigen Belgien! Aber keine Bange, „The Wrong Place“ von Hooverphonic läuft dort auch. Und gestern lief auch „Release Me“. Ich muss aber auch sagen: Der Sender scheint sich sehr am deutschen Musikgeschmack zu orientieren, es tauchen auch viele deutsche Sänger:innen dort auf, Michael Schulte und Lena zum Beispiel. Es finden sich aber auch vereinzelt belgische Künstler:innen, darunter Clouseau, Loic Nottet und Laura Tesoro. Und halt auch Hooverphonic…

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