Interview mit Regisseur Marvin Ströter: Alles über das Sister-Video der S!sters

What a difference a day makes. 24 Stunden, nachdem das „Sister“ Video bei Eurovision.tv verfügbar ist, hat sich die Hinwendung der Bubble zum deutschen Beitrag vervielfacht. Wir wollten wissen, wer hinter diesem Instant-Erfolg steckt und haben mit Regisseur Marvin Ströter gesprochen.

Joel Brandenstein, Kayef, Yvonne Catterfeld, Nico Santos, Vanessa Mai, Alvaro Soler, Die Lochis, Cro, Michael Schulte, Juli – die Aufzählung der A-Lister, für die Marvin D. Ströter aus Wuppertal und sein Unternehmen WEVAME schon Videos verwirklicht haben, ist lang und stark. Und jetzt gehören auch Carlotta und Laurita aka S!sters dazu – mit eindrucksvollem Kickoff-Erfolg, denn sowohl bei uns als auch auf den einschlägigen Streamplatformen sind die (Eure) Reaktionen nahezu überschwenglich.

Marvin Stroeter im Wald

Das neue „Sister“ Video wird wegen seiner überzeugenden Umsetzung des Songstextes in klare und glaubwürdige Bilder in den sozialen Netzwerk oft schon zum besten Video des aktuellen ESC Jahrgangs deklariert. Mastermind dahinter ist der Regisseur Marvin Ströter, der gemeinsam mit Laurell Barker ein Video verwirklicht hat, dass den Titel „Sister“ auf eine neue intensive Wahrnehmungsebene katapultiert. Darüber wollten wir mehr wissen und haben mit Marvin ein (schriftliches) Interview geführt.

Marvin Stroeter beim Videodreh

Marvin bei der Arbeit…

Peter: Das jetzt erschienene „Sister“ Video hat der Fan-Euphorie – national und international – einen richtig richtig guten Schub gegeben. Wie kam es dazu?

Marvin: Ich denke, dass das Video dem Song eine neue Ebene schenkt. Die Bühnenperformance wird von vielen Fans als langweilig und uninspiriert empfunden. Das Video spielt jetzt mit Bildern, die dem Song ein Gesicht geben. Ich glaube, das gefällt den Fans.

Peter: Songwriterin Laurell Barker hat Co-Regie geführt. Wie dürfen wir uns das praktisch vorstellen? War Laurell beim Dreh dabei?

Marvin: Richtig, sie hat sich die Zeit genommen und war beim Dreh in Wuppertal dabei. Sie hatte viele tolle Ideen, die wir dann zu einer gemeinsamen Vision gemacht haben. Sowohl sie als auch ich haben an der Inszenierung des Videos gearbeitet, deshalb war mir wichtig, sie auch in dieser Rolle im Abspann aufzuführen. 

Peter: Ihr habt einem politischen Thema einen populären und gleichzeitig eleganten Look gegeben. Welche Überlegungen haben zu diesem starken Ergebnis geführt?

Marvin: Der Anstoß dazu kam tatsächlich von Laurell. Ab da an haben wir gemeinsam mit Thomas, dem Produzenten, in einer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe hin- und her überlegt, mit welchen Bildern wir arbeiten sollten. Dabei war es uns wichtig, die Geschichte möglichst langsam zu erzählen. Wir wollten kein actiongeladenes Musikvideo haben, das alle paar Sekunden mit einer neuen Location auftrumpft. Der Song soll schließlich immer noch im Vordergrund stehen, nur sollten die Emotionen besser transportiert werden.

Peter: Warum kommt das Video relativ spät? Der ESC ist ja bereits am kommenden Samstag.

Marvin: Es gab zunächst verschiedene andere Ideen, die wir mit der Zeit verworfen haben. Der Hauptgrund war aber, dass wir alle volle Terminkalender hatten. Bis ein Datum gefunden war, an dem alle Beteiligten Zeit für den Videodreh hatten, ist einfach sehr viel Zeit ins Land gegangen.

Peter: Wer ist Dein Auftraggeber für das Video?

Marvin: Das ist in dem Fall Thomas*, der Produzent des Songs. Er ist auch Verantwortlicher beim Label und somit auch mein Auftraggeber. Super Kerl!

*gemeint ist Thomas Stengaard, Songwriter des ESC Siegertitels „Only Teardrops“ und Co-Songwriter bei „You let me walk alone“ aber auch bei Aly Ryans diesjährigem Euroclub-Dancefloor-Filler „Wear your love“. Thomas Stengaard hat am deutschen Song Writing Camp teilgenommen und den NDR auf „Sister“ (entstanden im Schweizer Songwriting Camp) aufmerksam gemacht.

Peter: Du hast als Videoproduzent viele Erfahrungen. Was war hier – bei einem ESC Clip, der in relativ kurzer Zeit Millionen von Aufrufe haben wird – anders?

Marvin: Hier stand kein großes Label hinter dem Projekt. Alles ist in einem kleinem Rahmen passiert. Alle Beteiligten (mich ausgenommen), waren auch intensiv am Song beteiligt. Das ist gerade bei der Tragweite des Songs sehr ungewöhnlich und hat mich sehr gefreut!

Peter: Wie war die Zusammenarbeit mit Carlotta und Laurita? Hast Du die beiden vorher gekannt oder erst beim Videodreh kennengelernt?

Marvin: Ich kannte die beiden vorher nur aus Telefonaten. Lustigerweise kenne ich Lauritas Schwester von der Zusammenarbeit mit Cro, bei dem sie Backgroundsängerin war. Beide waren super unkompliziert und professionell – gleichzeitig aber auch witzig und aufgeweckt. Hat mir wirklich Spaß gemacht mit den beiden!

Peter: Carlotta und Laurita sehen in dem Video auch richtig klasse aus. Stylish – gleichzeitig kommen sie als glaubwürdige und fragil-starke Botschafterinnen des Songtextes rüber. Sicher auch ein Verdienst von Hair & MakeUp Artist Nicole Biesenbach. Erzähl´ einmal von der Zusammenarbeit und wie Ihr auf den Look von S!sters gekommen seid?

Marvin: Nicole ist super! Ich kenne sie schon einige Jahre und sie kann immer spontan die besten Looks zaubern. Zusammen mit ihr haben die beiden Mädels und Laurell relativ schnell den richtigen Look gefunden. Da ist es einfach toll, mit Profis zu arbeiten, die ihr Handwerk verstehen und auf die ich mich voll und ganz verlassen kann.

Peter: Gedreht habt Ihr in Wuppertal?

Marvin: Genau! Ich selber stamme aus Wuppertal, daher kannte ich die Location. Insgesamt war es schön, mal ein Video in meiner Heimat zu drehen und nicht in Berlin oder im Ausland.

Peter: Interessierst Du Dich eigentlich auch jenseits Deiner Arbeit für den ESC?

Marvin: Ich habe auch die letzten zwei Musikvideos für Michael Schulte gedreht, der ja letztes Jahr für Deutschland gut abgeschnitten hat. Ansonsten schaue ich mir meistens nur die Show an, ohne mich im Vorfeld groß damit zu befassen. Dieses Mal ist es aber ein wenig anders, da zwei gute Freunde von mir in der Jury für Deutschland sitzen – Nico Santos und Joe Chialo. Und natürlich Michael. Das finde ich super spannend.

Peter: Was sind Deine frühen ESC Erinnerungen? Hast Du Lieblingstitel?

Marvin: Natürlich ist Lenas Sieg am meisten in Erinnerung geblieben. Ich habe damals auch immer die Casting-Prozesse im Rahmen von TV total mitverfolgt. Ich mochte damals auch Texas Lightning sehr. Aber da war ich auch noch sehr jung. 😉

Anmerkung von Peter: Als Texas Lightning mit „No No Never“ 2006 neun Wochen Platz 1 in den deutschen Charts war, war Marvin neun Jahre alt.

Peter: Du hast ein eindrucksvolles Portfolio von Referenzen. Nenn´ einmal etwas aus Deiner Karriere, was Dich besonders bewegt hat oder stolz macht? Das können gerne auch mehrere Dinge sein, mit denen Dich unsere Leserinnen und Leser besser kennenlernen.

Marvin: Ja, es gab tatsächlich viele bewegende Momente. Ein besonderes Erlebnis war, mit Nico Santos „Rooftop“ zu drehen. Wir kannten uns da schon zwei Jahre lang und als der Song dann durch die Decke gegangen ist, war das natürlich etwas ganz besonderes. Auch mit Cro zu arbeiten war eine tolle Erfahrung. Auch mit Joel Brandenstein hatte ich viele besondere Momente und Kayef, mit dem ich vor acht Jahren angefangen habe, Musikvideos zu drehen, ist seit langem einer meiner besten Freunde und mittlerweile sogar mein Nachbar. Da bin ich auch sehr froh drüber, dass uns das Ganze so zusammengeschweißt hat. Ach ja – und meine Freundin habe ich auch bei einem Musikvideodreh kennengelernt.  Definitiv auch eine besondere Erinnerung!

Nico Santos – Mitglied der deutschen Jury 2019 – im Rooftops Video von Marvin Ströter

Peter: Wirst Du am kommenden Samstag den ESC schauen? Und wenn ja wo?

Marvin: Ich muss leider drehen, werde aber versuchen, es auf dem Handy mitzuverfolgen! Ich drücke den Mädels auf jeden Fall beide Daumen!

500 (fast) durchweg positive Kommentare bei youtube in 24h, zum Beispiel dieser: „Bitte bringt das so auf die Bühne 😪 Mit dem Boxring ist das so cool. Das aktuelle Staging ist furchtbar. Dieses Video ist der Hammer! Kann man nicht Elemente aus dem Video auf das Staging übertragen? 😋 ❤“ (feliciaable)

P.S.: Sehr lohnenswert ist übrigens auch ein Besuch auf Marvins Instagram Seite. Ein solcher Besuch ist fast schon wie ein Volkshochschulkurs, wie man eine wirkungsvolle, erfolgreiche und attraktive Instagram-Seite („Auf dem Weg zum Influencer“) gestaltet. Und dann ist Marvin auch noch sehr „easy on the eye“.

Marvin Stroeter Eye Candy



32 Kommentare

  1. Ich denke, dass das späte Video gut war. Die beiden zurückgenommen Proben waren/wären auch schlau, wenn jetzt wirklich die richtig gute Inszenierung kommt/käme. Ich glaube weiterhin, dass das der kluge Plan des NDR ist. Falls das am Samstag nicht der Fall sein sollte, ziehe ich Herrn Schreber am Sonntag persönlich aus dem Sender!

    • Die Hoffnung habe ich mittlerweile aufgegeben.
      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es jetzt noch Änderungen am Auftritt geben wird.
      Die Perfomance der Sisters zum 2. Semifinale fand ja jetzt bereits statt, demnach wird der Auftritt morgen Abend so auf Youtube hochgeladen werden.

      • YouTube ist nicht die Show. Die kommt am Samstag! Ich gebe meine Wette auf die Sisters noch nicht auf.

    • Selbst wenn es noch Änderungen gibt, ist es super riskant, da dann alle Kameraeinstellungen, die Lichttechnik etc. erneut abgestimmt werden müssen.
      Dazu sind die Proben da.

      • Klar, das mag sein, aber ich kann nicht glauben, dass Probe 2 der Plan war. Schreiber will mehr und ist nicht so stumpf zu glauben, dass das für D reichen könnte. Deshalb kommt am Samstag mehr. Und das sollte für Top10 reichen. Der Jahrgang ist nicht wirklich stark.

  2. Immerhin wissen wir jetzt, wen wir davon verantwortlich machen können, wenn Deutschland letzter werden sollte. „Hätte der Thomas (Stengaard, nicht Schreiber) das Lied doch bloß bei sich behalten“, könnten wir dann alle kollektiv aufseufzen.^^

  3. Sehr informativ und interessant, danke für das Interview. Dafür mag ich euren Blog. 🙂

    Aber mal ehrlich: wenn ich hier noch einmal „easy on the eye“ lesen muss, muss ich schreien. Das ist die furchtbarste und albernste Redewendung, die ich kenne.

  4. Wenn der 2006 9 Jahre alt war? Wie kann man so jung schon Regisseur von Beruf sein? Wann hat er denn dann Ausbildung und Studium gemacht, etwa mit 12? Habt ihr euch mit dem Alter vielleicht vertan? Ausbildung und Studium dauert doch auch viele Jährchen, wenn er so viele Videos schon regisseurt hat.

    • Zum Glück gibt es sogar auch in Deutschland Berufe in die man ohne professionelle Ausbildung „hineinschlüpfen“ kann, indem man einfach so besser ist. Viel zu wenige, aber es gibt sie.

  5. Naja, das geht ja zur Not auch ohne Studium oder Ausbildung. 🙂
    Und man kann ja durchaus mit 18/19 sowas beginnen und drei Jahre später fertig sein. Heard about it.

  6. Mich macht das Video einfach nur wütend. Wieso muss man uns zeigen, dass man aus dem Lied was machen kann, wenn man für’n ESC eine sterbenslangweilige Inszenierung wählt, die Null mit dem Video zu tun hat?

  7. Ich denke es wird keinerlei Verwendung finden im aktuellen Staging. Leider. Der Regisseur, Laurell und Stengard haben hier einiges richtig gemacht, Message des Songs einfach und verständlich transportiert. Es ist mir aber absolut unverständlich wie der NDR diese Steilvorlage nicht nutzen kann, stattdessen wird ein belangloses Nichts geschaffen und alle Fans wissen wie NETT bestraft werden kann. Versteht mich nicht falsch finde den Song ok und auch die Sänger können nichts dafür. Aber wie kann man so blind sein.

  8. Der NDR hat mal wieder Nichts, aber auch wirklich gar Nichts, richtig gemacht. Hat der NDR das eigentlich überhaupt schon mal bezüglich des ESC? Immer wenn Deutschland in den letzten 15 Jahren gut landete war entweder Raab im Hintergrund oder halt, wie letztes Jahr, nen selbstbewusster, authentischer, Musiker, der selber wusste, was er wollte.

    Das Video ist wirklich gut produziert, also technisch wirklich gut gemacht. Ändert aber nix am total Konzeptlosen und langweiligen Song. Selbst wenn man Teile des Videos verwenden würde (ich denke der NDR kennt das Video selber noch gar nicht). Was sollte es bringen? Anstatt 26. mit 5 Punkten vielleicht 24. mit 25 Punkten.

    Aber natürlich ist es wieder typisch NDR. Die ganze letzte Woche mit den 2 Proben und dem jetzt erscheinenden Video zeigt eigentlich eine Sache. Der NDR hat für seinen „Konzeptsong“ gar kein Konzept und hat dieses wohl auch nie gehabt.

  9. Nicht mehr aufregen sich und am ESC erfreuen. Am Samstag kommen doch sowieso wieder nur die alten Ausreden warum es nicht geklappt hat.

  10. Danke für das interessante Interview. Das Video ist wirklich nicht schlecht, aber was soll das bringen? Die 2. Probe ist gelaufen, denke, es ist zu spät, noch was am Auftritt zu ändern. Muss den Kritikern hier Recht geben, es ist einfach viel zu spät erschienen. Hier wurde echt eine Chance vertan. Es wird wohl ein Auftritt wie bei der 2. Probe, den ich jetzt ganz okay finde, jedenfalls besser als bei der 1. Probe. Mit ein bisschen Glück langt es für einen Platz zwischen 17 und 20. Die letzten Plätze sind meiner Meinung nach schon für andere Songs reserviert. Den Mädels wünsche ich auf jeden Fall viel Glück und Spass (den scheinen sie ja zu haben, sehr gut!)

  11. Ich kenne Herrn Schreiber nicht persönlich, aber ich weiß, dass er hier in der Vorphase des ESC mitgelesen und auch kommentiert hat. Für mich wäre es geradezu grotesk, wenn er danach alle Kommentare ignoriert hätte und das Video nur aus zeitlichen Gründen so spät veröffentlicht wurde. Der Herr macht doch schon seit ein paar Tagen ‚irgendwas mit Medien‘. Das ist ein Plan, der funktionieren wird. Falls ich wirklich zu naiv bin, male ich mir am Sonntag mit ‚nem Edding „Trottel“ auf die Stirn….

    • Ich weiß nicht, was Herr Schreiber so denkt. Aber nen Plan hatte er eigentlich noch nie wirklich. Man muss sich nur die deutschen Beiträge bzw. Auftritte 2015-2017 anschauen. Da kamen zu eher mittelmäßigen Songs grottenschlechte Inszenierungen dazu. 2017 war „sein Plan“ wohl Levina als graue Maus über ihr „Perfect Life“ singen zu lassen. 2016 der Ghost, der als Witzfigur durch nen Gruselwald stampfte und 2015 Ann Sophie’s Begrüßung der Zuseher, Televoter und Juroren mit ihrem Hinterteil.

      Klar kann man das Plan nennen. Aber ein Plan muss ja nicht unbedingt was gutes beinhalten.

      • ESC-Expertin Katja Ebstein hat sich ja bereits 1970 zu dieser Fragestellung eindeutig positioniert…, Pippi Langstrumpf äußerte hierzu ergänzend: Ich mach mir meine Welt wie sie mir gefällt. So werde ich es bis Sonntag auch handhaben! 😃

      • Die drei von Dir genannten Auftritte waren in der Tat gruselig und mehr als unpassend. So im Vergleich finde ich den Auftritt der S!sters schon besser, wird aber leider nicht reichen für vordere Plätze. Dafür ist die Konkurrenz insgesamt zu stark.

  12. Ich skizziere mal schnell ein Bühnenbild:

    Boxring beide sitzen sich gegenüber im Boxdress mit Kapuzen weit über den Kopf gezogen, die ersten Takte werden sitzend gesungen, dann laufen sie aufeinander zu, mit erhobenen Boxhandschuhen, die Kapuzen werden nach hinten gezogen, sie stehen jetzt nah Gesicht an Gesicht und sie singen sich mit ernster Miene an. Vier Frauen die um den Ring herumstehen schauen mit ernster Miene zu, im Laufe des Song entspannen sich die Gesichter, werden freundlicher und lächeln. Richtung Ende des Songs werden die Handschuhe auf den Boden geworfen, die vier Frauen steigen in den Ring und machen das ebenfalls.

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit 😉

    • Am besten fände ich es noch wenn der Boxring auf der Drehscheibe vom Vorentscheid wäre und 2 der Backings als Trainer hinter den sitzenden Sisters eine Trinkflasche hinhalten wenn gerade die andere Sister singt.

      • Man sollte es m.E. nicht zu sehr aufladen und ins Lächerliche ziehen. Man darf nicht vergessen, dass das kein Musikvideo ist, sondern eine Liveshow. Die Boxringidee ist im Prinzip nicht schlecht, aber das müsste dann wirklich schon meisterlich und mit viel Detailbesessenheit inszeniert werden, damit das Ganze nicht albern wirkt… Ich hätte daher auch eher den Weg zum Boxring inszeniert und erst dann am Ende die Szene im Boxring, so wie im Video.

        Naja ist ja eh alles hypothetisches „Was wäre wenn :-)“

        Die Inszenierung steht ja.

      • Leider wird es wohl bei dem bisher gesehen lieblosen ALDI Bühnenbild bleiben, beide alleine verlassen auf dem Catwalk und dann treffen sie sich irgendwann. Jo, wenn man meint der Song trage irgendwie alleine. Und das bezeichnen dann die Verantwortlichen als „die ganze Breite der Bühne wird ausgenutzt“, oh my. Ich hoffe wenigstens, dass etwas vom Video im Hintergrund abläuft.

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