Ann Sophie: „Durch The Voice kann ich das ESC-Kapitel ad acta legen“

Ann-Sophie Dürmeyer geht es super, und sie hat nach The Voice sehr viel zu tun. SAT.1 Regional hat die deutsche ESC-Teilnehmerin von 2015 zu Hause besucht und mit ihr über die Zeit nach ihrer Teilnahme an The Voice gesprochen. Dabei zeigte sich die 31-Jährige locker und zuversichtlich für die Zukunft – auch, weil sie dank der Castingshow mit dem ESC-Kapitel abschließen konnte.

Mit dieser Aussage beginnt auch direkt der Bericht des privaten Fernsehsenders. Ann Sophie sagt konkret, dass sie sich leicht und glücklich fühle. Sie hätte nie gedacht, dass die Teilnahme an The Voice so positiv für sie werden würde. „Ich habe viel Heilung da erfahren und kann … dieses alte ESC-Kapitel wirklich jetzt ad acta legen. Es hat so ein Abschluss stattgefunden für mich. Man fühlt sich ein bisschen wie neugeboren. Das ist eigentlich nicht schlecht, oder?“, fragt sie rhetorisch und lacht.

Im Beitrag wird herausgestellt, dass Ann Sophie bei der Castingshow gezeigt hat, was sie drauf hat, und dass sie für Gänsehautmomente gesorgt habe. Dann wird ihr Auftritt zu „Halleluja“ eingespielt. Anschließend folgt der von „Nothing compares 2 U“ im Halbfinale, nachdem für sie bei der Show Schluss war.

Ihr Ende bei The Voice kommentiert die Sängerin so: „Ich glaube, für mich war das gut, dass ich bis zum Halbfinale marschiert bin und dann frei rausgegangen bin, weil ich für mich alles schon erreicht gehabt habe. Also alles, was ich mir erhofft habe, das ich mit The Voice erfahren wollte, habe ich erfahren. Und ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit.“

Auch Ann Sophies Mutter, Charlotte Köhlmoos-Zarate, kommt in dem Beitrag zu Wort. Sie bewundert den Mut ihrer Tochter, was sie da angestoßen hat und dass sie so weit gekommen ist. Sie ist entsprechend zuversichtlich für Ann Sophies Zukunft.

Die Sängerin sagt in dem Bericht selbst dazu, dass es nach The Voice aus mehreren Bereichen Anfragen gegeben habe – für Musicals, aber auch von Produzenten, die mit ihr zusammenarbeiten wollen. Außerdem habe es Interesse gegeben, sie als Influencerin zu engagieren. „Langweilig ist es auf jeden Fall gerade nicht und ich habe sehr, sehr viel zu tun“, fasst es Ann Sophie zusammen.


17 Kommentare

  1. Schön das die ESC-Pleite sie und ihre Karriere nicht völlig zerstört hat.
    Es war damals aber auch wirklich fies in Wien 2015. Kann es bis heute nicht verstehen. „Black Smoke“ war ein guter Song, nur die Performance war nicht so pralle. Aber Null Punkte hätte ich ihr dafür nicht gegeben. Da hätte es 2015 wirklich einige andere Anwärter für den letzten Platz gegeben. Wahrscheinlich hat damals vermutlich auch die politische Situation rund um Deutschland und Europa ein wenig ins Voting mit rein gespielt. Naja, wir werden es wohl nie erfahren. Also Schnee von Gestern. Neuer Chance, neues Glück!
    Bin gespannt was wir von Ann-Sophie noch hören.

    • Ach, auf einmal spielt die Politik doch eine Rolle, wenn es keine Punkte für Deutschland gibt. Wie es oft dreht und wendet man es wie gerade kommt. Dabei wird immer gesagt, dass die Lied oder die Performance nicht gut war/en.

    • Fairerweise muss man sagen, dass die 0 Punkte auch zum Teil dem damaligen Votingssystem geschuldet waren. Sie war weder im Televoting noch bei den Juries auf dem letzten Platz und hatte einfach Pech damit, wie die beiden Rankings dann miteinander verrechnet wurden.

      Klar, die super Platzierung wäre bei diesem Beitrag nie rausgesprungen, aber 0 Punkte fand ich damals auch ziemlich hart. Da waren die meisten NDR Beiträge, die darauf gefolgt sind, schlechter, meiner Meinung nach.

  2. Da kann man auch mal wieder sehen, was der ESC für einen Schaden anrichten kann. Da müssen wohl viele falsche Erwartungen aufgebaut und falsche Versprechungen gemacht worden sein. Der Jendrik hat doch auch einen Knacks wegbekommen.

    • Der hatte vorher keine Karriere und hat jetzt erst recht keine Karriere. Das hat er sich selbst zuzuschreiben. Wer geht denn total knülle zum Interview? Das hat ihm noch viel mehr geschadet als das schlechte Ergebnis.

    • Jendrik wurde auch vom ESCkompakt-Team abgehakt, abgestempelt, vergessen. Kein Artikel was er jetzt so macht bzw. wie es ihm im Nachgang ergangen ist. Schade.

  3. Das freut mich ehrlich für Ann-Sophie.😊
    Diese Null Punkte beim ESC haben schon arg an ihrem Selbstwertgefühl genagt, was jetzt wieder aufgebaut wurde. Klasse. Alles Gute, weiterhin.🙂

  4. Wenn sie mit dem ESC abschießen kann, kann sie doch in den kommenden Jahre ihre Revenge anpeilen. Ganz im im Style von Serhat und Senhit <3

  5. Ich freue mich für sie und wünsche ihr weiter ganz viel Erfolg. So einen Wahnsinn wie 2015 muss man als Künstler bzw. Künstlerin erstmal wegstecken.

  6. Ann-Sophie, hast du das wirklich gebraucht?
    Du hast im deutschen Vorentscheid einen zweiten Platz gegen vielleicht 1000 Bewerber erreicht, das ist doch eine noch größere Leistung als ein Halbfinale bei the Voice!
    Und beim ESC sind es insgesamt zehntausende, die versuchen da hinzukommen wo sie stand…
    Wenn man darauf nicht positiv zurückblicken kann stimmt doch etwas nicht

  7. Die Vorentscheidung für den ESC 2013 war sensationell. Der Gewinner Andreas Kümmert wurde damals als Sieger gewählt, lehnte jedoch ab. So musste Barbara Schöneberger erst einmal durchatmen und die Situation souverän meistern. Anne Sophie kam damals auf den zweiten Platz und fuhr mit ihrem Song nach Schweden. Leider bekam sie dann 0 Punkte und die Zuschauer aus Deutschland waren enttäuscht.
    Anne Sophie ist eine tolle Sängerin und wird ihren Weg machen. Alles Gute.

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