Auf dem Weg in die Niederlande: Moderiert Duncan Laurence den ESC 2020?

Wer moderiert den Eurovision Song Contest 2020? Über diese Frage wird vor allem in niederländischen Medien, aber natürlich auch auf den internationalen ESC-Fanseiten spekuliert. Nun hat auch Duncan Laurence die Spekulationen weiter angeheizt. Auf Twitter hat ihn ein Fan nämlich mit der nächstjährigen Moderation in Verbindung gebracht und Duncans Antwort war schlicht und einfach „I’d love that“.

Dass ehemalige ESC-Sieger oder -teilnehmer später auch die Show moderieren, hat ja schon eine gewisse Tradition. Das letzte Beispiel ist der Schwede Måns Zelmerlöw, der den Contest 2015 mit „Heroes“ gewonnen hat und 2016 als Co-Moderator von Petra Mede auf der Bühne stand. Hören wir also im nächsten Jahr ganz oft „You know what I mean“ beim ESC?

Von Duncan Laurence ist der Weg dann auch nicht mehr weit zu seiner Mentorin und Common-Linnets-Sängerin Ilse DeLange, die bereits einige TV-Erfahrung hat. Ob in der TV-Serie „Nashville“ oder als Coach bei „The Voice of Holland“ – Ilse hat sicherlich keine Scheu vor der Kamera und sie ist eng mit dem Eurovision Song Contest verbunden. Zusammen mit Duncan wäre sie sicherlich so etwas wie das niederländische Moderations-Dreamteam.

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Bouncer. 😭😭😭

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Immer wieder genannt wird aber auch der Name Jan Smit. Jan ist in den Niederlanden ein bekannter Moderator, Schauspieler und Sänger und hat in diesem Jahr auch den ESC kommentiert. Mittlerweile ist er auch Mitglied der Band The Toppers, die die Niederlande mit „Shine“ beim ESC 2009 vertreten hat. Deutschsprachige Fans könnten ihn auch als Mitglied der Schlager-Band Klubbb3 von und mit Florian Silbereisen kennen.

Wohlgemerkt, bei alle dem handelt es sich bislang nur um Spekulationen und Interessenbekundungen. Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Wochen bringen.

Wen würdet ihr Euch als Moderatoren für den ESC 2020 wünchen? Und: Was machen eigentlich Linda de Mol und Marijke Amado?

 



37 Kommentare

  1. Der Junge wirkte eher introvertiert; wurde das mini-Klavier nicht dahingestellt, weil er sich ohne „Deckung“ etwas unwohl fühlte? Von daher wohl unwahrscheinlich aber na ja, Sommerloch…

    • Das mit dem Introvertiert sein war doch eher eine clevere Masche, um den Song und den Künstler zu promoten. Andere Leute, die ihn von früher kannten, haben in den Social Media schon geschrieben, was für ein Schlitzohr er doch in Wahrheit ist.

    • Wenn er die Tasten seines Keyboards mit passenden Sprüchen belegt, kann er im Sitzen vorformatierte Ansagen starten ohne den Mund zu öffnen (Raab war hier wegweisend). Statt der Lampe bei seiner Performance, einfach eine Handpuppe platzieren. Die Sätze sind doch ohnehin immer die gleichen:
      „Welcome to the xxth Eurovision Song Contest“ …
      „Belgium, may we have your Jury-Votes please“ ..
      oder im Greenroom: „How do you feel?“ „You are so amazing“

    • Duncan lernt schnell dazu und es macht einen riesigen Unterschied ob man selbst auftreten muss (mit dem Druck der Wetten im Hinterkopf) oder locker moderieren darf.

      Unwahrscheinlich empfinde ich den Vorschlag nicht. Nur braucht man neben Duncan und Ilse noch jemanden fürs die Bekanntgabe der Stimmen auf französisch und diese Person wird bestimmt aus den Nachrichten/Sportbereich kommen (NOS).

      Wer nächstes Jahr in die Niederlande reisen will, wird es bemerken: viele sprechen (n)englisch, die wenigsten deutsch oder französisch.

      Ganz sicher ist nichts, wirklich nichts, weil in dieser Woche die neueste Pläne der Regierung für den öffentlichen Rundfunnk bekannt wurden. Neben ein Loch im Haushalt von 94 Mio. Euro (Werbe-Einnahmen: Prognose 260, Real 166) muss noch 20 Mio. mehr eingespart werden, da bis 20 Uhr die Werbung im Fernsehen ganz verboten werden soll. Kompensation: bis jetzt nur 40 Mio.

      Das heißt für den ESC, dass jede Minute über Schleichwerbung finanziert wird und die festangestellte Mitarbeiter als erste gefragt werden den ESC zu moderieren. Es sei denn, Duncan und Ilse möchten es auch ohne Honorar machen wollen.

      • Na ja so ganz locker mal schnell moderieren lernen funktioniert eher nicht – und ich würde mal annehmen, dass NOS einiges an guten Moderatoren hat. Das Problem bei den Profis war – von eventuellen kulturellen Besonderheiten abgesehen – ja weniger, dass sie inkompetent waren, als dass sie Sprachprobleme hatten. Das wird in NL ja zum Glück kaum der Fall sein. Ansonsten ist das entscheidende Drehbuch (best case: Stockholm 2016) und in einigen Fällen Personality (Assi dieses Jahr). Ist eh noch lange hin, erst mal sehen, wo der ESC 2020 stattfindet!

  2. Ich würde den Organisatoren unbedingt empfehlen, Experten und Berufsmoderatoren zu engagieren.
    Stümperhafte Moderationen gab es in den letzten Jahren genügend.

  3. Das Duo Duncan und Ilse favorisiere ich bereits seit dem Gewinn und wenn ich mich recht erinnere, Habe ich die beiden hier auf dem Blog auch schon mal als Moderationsduo vorhergesagt.

  4. Da kann ich nur meinen eigenen wiwibloggs-Kommentar zitieren:
    „I need a bit of Ilse! Love her so much! I also watched The Voice Of Holland in 2013 and 2014 in retrospective, even though I am German and don’t understand every Dutch word, just because Ilse was coach! And I have her Best-Of-album! Amazing woman! Give her the main spot please! <3"

    • Falls es nicht zu weit weg für dich ist. Ilse organisiert auch ein Festival in August in Enschede, zumindest fand es dort in den letzten Jahren statt. Country Musik und Ilse tritt auch selbst auf. Truckerville heißt es, aus meinem Gedächtnis heraus.

  5. Ich wünsche mir mal wieder Moderatoren, die sich nicht die ganze Zeit wie von einer hysterischen Furie besessen benehmen und rumschreien. Deshalb unterstütze ich Jorges Vorschlag mit Keyboard und Handpuppe. 🙂

  6. Ähm, Enie ist keine Niederländerin, sondern eine gebürtige Ostdeutsche… Ihr Nachname ist lediglich ein Künstlername

  7. Whoever… aber Sylvie und Eloy wären auf jeden Fall zu verhindern. Glaube aber auch eh nicht, dass die realistische Chancen auf den Job hätten.

  8. Wäre für Nancy Coolen und einen männlichen Moderator aus der guten aktuellen niederländischen Showszene. Wenn’s tatsächlich Ilse und Duncan wären, Herrgott, na gut. Aber ich find’s doof, wenn die ESC-Szene immer nur um sich selbst kreist oder wenn jedes Model und jeder Sänger sofort glaubt, auch moderieren zu müssen und dies zu können. Gut zu moderieren ist eine Kunst, die gerade in den Niederlanden mehr Showtalente beherrschen, als wir es aus Deutschland heraus einschätzen können.

  9. Ich suche jemanden, der Rudi Carrell wiederbelebt. Kann das jemand?

    Im Ernst: Kann Duncan denn moderieren? Das schüchterne Hascherl, das einige in ihm hier sehen, ist er ganz sicher nicht. Schaut mal seine Sieger-PK an, der weiß ganz genau, was er will und setzt auch Grenzen.

    Ob es gut geht, wenn er moderiert? Weiß man nicht. Ich traue ihm zu, sich selbst genug zurückzunehmen (also kein Sakis und kein Toto) und sich andererseits nicht von seinem Gegenpart an die Wand moderieren zu lassen (also kein Zeljko). Den Vergleich mit Monz scheue ich noch, weil der vorher schon Moderationserfahrung hatte, genau wie den mit Conchita, die die anderen drei um Längen überstrahlte. Sowas wie Renars und Marija wär schon nett. Aber kriegt man das dann auch?

  10. Jan(tje) Smit hat übrigens im Jahr 2000 im Duett mit Oswald Sattler („Komm, ich zeig‘ dir die Berge“) für Südtirol den Grand Prix der Volksmusik gewonnen, also Erfahrung im Musikwettbewerb-Business hätte er auf jeden Fall! (Oh Gott, ich glaube, ich war die einzige Person unter 60, die Jahr für Jahr diese Sendung geguckt hat 😀 )
    Ansonsten fände ich Cornald Maas eine interessante Option, der wäre zumindest schon im Thema drin.

    • Beide Herren sind bereits Mitgleid im ESC-Komittee und kommentieren den ESC. Cornald Maas 2004-2010 und seit 2014; Jan Smit seit 2011. Ob sie noch Zeit haben? Keine Ahnung.

      Nebenbei organisiert Cornald Maas ‚Eurovision in Concert‘ und zur Zeit ist unbekannt ob dieses Konzert nächstes Jahr auch stattfinden wird, da der ESC selbst in NL abgehalten wird.

  11. Zu Jan Smit weiß die Wikipedia: „Seine frühen Werke erinnern stilistisch an die von Heintje, seine heutigen hingegen eher an die von Roger Whittaker. Ferner trat er einmal als Marika-Rökk-Imitator auf.“ Na wenn das keine Referenz ist….

  12. Ich bin ja immer noch für Nikkietutorials. Für die, die sie nicht kennen: Sie ist eine Beautyyoutuberin aus den Niederlanden mit momentan ca. 11 Mio. Abonnenten auf der ganzen Welt und somit eines der bekanntesten Gesichter der Plattform. Sie hat bereits getwittert, dass sie liebend gerne nächstes Jahr den ESC moderieren würde. Sie spricht perfektes, akzentfreies Englisch und ist sehr ESC-begeistert. Außerdem würden sicher viele (vor allem junge) Menschen den ESC gucken, nur um sie zu sehen. Wäre doch eine Win-Win-Situation!

    • Ups … Männerhaushalt lässt grüßen – ich musste erst nachschauen wer sie ist.

      Nikkie De Jager ist Visagistin / Make-Up-Beraterin und hauptsächlich erfolgreich in der Sparte Selbstvermarktung.

      Das wird genau so schlimm wie die durchgeknallte Emma Wortelboer, die im ESC-Finale die 12 punkte vorgetragen hat. Ihr Auftritt wurde kritisiert, weil zuviel Emma und zu wenig ESC. Andererseits bekam sie auch Lob weil sie Madonnas Auftritt in einem Nebensatz richtig dargestellt hat.

      Linda De Mol ist seit Februar ‚Creative Director des Senders ‚Net5‘, Teil der Talpa-Gruppe.
      Marijke Amado ist in den Niederlanden unbekannt.

      (niederländisch ‚oe‘ wird auf deutsch als ‚u‘ ausgesprochen)

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