Australien: Montaigne hat das farbenfrohe und tanzlastige offizielle Video zu „Technicolour“ veröffentlicht

Nach TIX aus Norwegen hat jetzt auch Montaigne aus Australien kurz vor Probenbeginn zum Eurovision Song Contest 2021 ein brandneues Musikvideo für ihren Wettbewerbsbeitrag „Technicolour“ vorgelegt. Der Unterschied ist, dass es für das australische Lied bislang noch überhaupt kein richtiges Musikvideo gab, stattdessen fungierte Montaignes Auftritt beim Mardi Gras auch als offizielles Video.

Das neue Video zu „Technocolour“, das gestern Premiere gefeiert hat, spielt mit dem im Lied auch besungenen Kontrast zwischen einer tristen Wirklichkeit und einer bunten Gedankenwelt der Interpretin bzw. ihrer Zukunftsvision. Ersteres wird dabei durch das baufällige Industrieloft widergespiegelt, in dem der Clip gedreht wurde. Kontrastiert wird dieses Setting allerdings durch Montaignes bunte Frisur, quietschbunte Dekoelemente, durch Spezialeffekte und mehr und mehr auch durch die Tanzbewegungen von Montaigne und ihrer Crew, mit denen diese nach und nach den gesamten Raum einnehmen.

Das Musikvideo unterstreicht damit den Inhalt des Songs sehr treffen und die Tanzbewegungen, die auch etwas an die Choreografie von „Don’t Break Me“ erinnern, könnten eventuell schon ein erster Hinweis darauf sein, wie das Stück beim ESC auf die Bühne gebracht wird. Die Performance zu „Technicolour“ ist ja bekanntlich schon abgedreht, denn Montaigne wir als bislang einzige Künstlerin des ESC-Jahrgangs 2021 nicht live auf der Bühne in Rotterdam auftreten, da die australische Delegation corona-bedingt nicht nach Europa reisen kann. Stattdessen wird für die TV-Show Montaignes Live-On-Tape-Performance verwendet werden, die in diesem Jahr alle Künstler zur Sicherheit bis Ende März bei den Organisatoren einreichen mussten.

Zum Schluss noch eine erfreuliche Meldung von Montaigne: „Technicolour“ wurde mittlerweile über 1.100.000 Mal auf Spotify gestreamt. Herzlichen Glückwunsch!


15 Kommentare

  1. „Technicolour“ gefällt mir um Längen besser als „Don’t break me“ und das Video finde ich auch gut gelungen.
    Aber es ist ein Song, den ich so gar nicht einschätzen kann. Ich bin wirklich ratlos, was eine Finalteilnahme betrifft. Fänd‘ ich aber gut, weil der Song für mich bisher der beste Beitrag aus Australien ist.🙂

  2. Das Video ist ganz gut gemacht. Gefällt mir ganz gut. Mit dem Song kann ich leider nicht soviel anfangen.
    Die ersten 36 sek. gefallen mir richtig, richtig gut. Doch dann kommt der erste Break mit dem Refrain und dieser hat leider einen ganz hohen Nerv-Faktor. Dieser wird leider in der Wiederholung im Laufe des Liedes immer weiter verstärkt. Deswegen ist es leider eines der wenigen Lieder aus diesem Jahrgang, welches ich selten bis zum Ende hören kann und zu oft weitergeskippt wird. Schade eigentlich. Sonst hatte da Australien immer das bessere Händchen. Mir hatte da „don’t break me“ mehr zugesagt.

    Was mich auch noch stört, ist die Art wie sie sich auf den Socialmedia-Kanälen inszeniert. Ich werde den Eindruck nicht los, dass sie da ein paar psychische Probleme hat oder sich einfach megaschlecht verkauft. Sie wirkt immer etwas seltsam und/oder unsympathisch auf mich. Ihre ständig wechselnden Frisuren bzw. Haarfarben tun ihr Übriges. I don’t feel hate with her, aber ich werde leider nicht warm mit ihr. Es ist meine ganz persönliche Wahrnehmung, die auch niemand teilen muss. Vielleicht bin ich aber nicht der Einzige und das könnte dazu führen, dass Australien das erste Mal, seitdem sie mitmachen dürfen, nicht im Finale landen.

    • Montaigne hat tatsächlich heute auf twitter geschrieben, dass es ihr momentan psychisch nicht so gut geht.

  3. Ich lege mich jetzt mal fest, da mir mein Gefühl das schon seit längerem sagt: Australien kommt ins Finale (ich fände das nicht so wirklich toll), da sie ja traditionell von der Jury immer mit sehr vielen Punkten beschenkt werden und bei den Zuschauern in diesem Jahr bestimmt der Mitleidsbonus greift, weil Montaigne stand jetzt die einzige ist, die nicht vor Ort sein wird.

  4. Ich fürchte, dass sich Montaigne nicht fürs Finale qualifizieren wird, gerade eben weil sie nicht vor Ort sein kann und weil das 1. Semi meines Erachtens sehr stark ist. Ich persönlich mag den Song sehr, viel lieber als letztes Jahr, und er ist in meiner Top 10.

  5. Ich hoffe, dass sie in ihrem Live-Tape für Rotterdam etwas mehr Lebensfreude rüberbringt und nicht so angestrengt wirkt. Könnte sonst knapp für die Finalqualifikation werden.

  6. Das Video finde ich jetzt nicht so toll.Aber ich mag den Song und er gefällt mir besser,als der vom letzten Jahr. Ich hoffe,dass sie es schafft ins Finale einzuziehen.

  7. Go Montaigne!
    Ich fand ich schon letztes Jahr durchaus sympathisch, aber Don’t Break Me ein bisschen zu angepasst. Technicolour hat sie dagegen wunderbar hinbekommen und das einzige was ich daran auszusetzen habe ist, dass es immer noch keine längere, quasi Panavision-Version davon gibt.

    Was ihre Abwesenheit in Rotterdam angeht, bin ich nach den Erfahrungen vom JESC auch guter Dinge, dass das fürs TV-Publikum nicht so ins Gewicht fällt.

    • Ähm, nichts gegen gesundes Selbstbewustsein, aber meine Sympathien galten in diesem Fall natürlich Montaigne und nicht (m)ich …

      • Manchmal bedaure ich es, keinen WP-Account zu haben, denn so kann ich Deinen Kommentar leider nicht liken. Schön, nach längerer Pause wieder von Dir zu lesen 🙂

  8. Mit dem Song kann ich leider nicht viel anfangen… Als Künstlerin und als Frau finde ich sie aber faszinierend. Sie hat was wildes, primitives (im positivem Sinne), aber sie sieht auch sehr verletzlich aus…

  9. Ich befürchte, dass Australien ein Mitleidsbonus hat und so Mitleidspunkte bekommen wird, aber das täuscht über mittelmäßige Lied nicht hinweg.

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