Ben Dolic im Interview mit NikkieTutorials: „Ich würde gern nächstes Jahr wieder beim ESC antreten“

Vermutlich hätte Ben Dolic an diesem Wochenende seine erste Probe für den großen Auftritt beim Eurovision Song Contest in Rotterdam am 16. Mai gehabt. Aufgrund der Absage des Wettbewerbs ist das natürlich alles hinfällig. Die Niederländerin Nikkie de Jager, besser bekannt unter ihrem YouTube-Namen „NikkieTutorials“, war für den ESC als Online-Host vorgesehen. Diesem Auftrag kommt sie aktuell dennoch nach und führt Eurovisioncalls, also Interviews mit den Acts, die für Rotterdam vorgesehen waren. Jetzt sprach sie auch mit dem deutschen Vertreter Ben Dolic.

Im sehr sympathischen Gespräch reden die beiden zunächst über die aktuelle Situation in der Corona-Krise. Ben berichtet, dass er damit gut zurecht komme und sich auch nicht langweile, da er ständig Musik machen und neue Dinge lernen würde.

Anschließend geht es natürlich um den Song „Violent Thing“. Dabei fragt Nikkie Ben auch, ob er – in Bezug auf die Textzeile „Don’t tell you mama“ – seiner Mutter auch etwas verheimlichen würde. „Da gibt es kein wirklich großes Ding, über das sie nicht Bescheid weiß“, antwortet der Sänger nach einigem Hin und Her.

 

Ben Dolic im Interview mit NikkieTutorials 

Darüber hinaus beschreibt Ben, was für den Auftritt in Rotterdam geplant war. Demnach sollte viel mit grafischen Elementen auf den großen Leinwänden in der Ahoy Arena gearbeitet werden. Dabei sollte die ganze Bühne mit den beiden Teilen genutzt werden und Tänzer zum Einsatz kommen. Auf diese Art sollte die Geschichte aus dem Video nacherzählt werden.

Als Ben über die Absage des ESC informiert wurde, brauchte er „ein, zwei Tage“ um darüber hinweg zu kommen. Dann versuchte er, optimistisch zu bleiben und nach vorn zu sehen. Denn nun bereitet er sich auf seinen Auftritt am 16. Mai in der ARD vor. Da möchte er die perfekte Show zeigen, wie sie für Rotterdam geplant war. Ob es dann möglicherweise einen neuen Anlauf für ihn beim ESC 2021 gibt, hängt seinem Eindruck nach auch von dem Feedback ab, das es auf den Auftritt am 16. Mai geben wird. Deshalb will er so gut wie möglich performen, denn er würde schon gerne im nächsten Jahr auf der ESC-Bühne stehen.


13 Kommentare

  1. Gerne, das wäre nur fair.🙂

    Dann würde ich aber empfehlen, dass die Zuschauer (und eine Expertenjury) unter mehreren Songs wählen können.

  2. Hoffentlich hat er ein paar Styling-Tipps bekommen; er sieht immer todkrank aus.

    • Ich weiss noch wie Max Mutzke 2004 über sein Äußeres heftig kritisiert wurde. Seine wild zusammengewachsene Augenbrauen störte sich die halbe Nation. Zusätzlich störte noch, dass er beim Singen immer Augen geschlossen hielt (wie bei Aksel dieses Jahr). Was daraus folgte ist Geschichte…

      • Hat mich damals auch gestört, aber es passte immerhin zum Song… hier passt der Song wirklich gar nicht zum Sänger.

  3. Betrachtet man die ehemaligen Aufnahmen von Ben Dolic bei der slowen. VE und beim „The Voice of Germany“ fällt deutlich auf wie unglaublich gut er ausschaute. Dann darf man über sein aktuelles Aussehen (sehr) verwundert sein.
    Oder das ganze ist ein PR-Trick, und auf der Bühne wird das häßliche Entlein zum Schwan 😉

  4. Ich finde es nett das er am 16.mai noch einen auftritt im fernsehen hat. Ich nehme an das wir nachher nicht mehr allzuviel von ihm hören werden. Wäre der ndr von ihm überzeugt, hätten sie ihn doch schon lange nominiert.

    • Wenn man überlegt wie lange der NDR gebraucht hat um überhaupt infos über das Diesjährige ESC Vorentscheid Verfahren etc rauszugeben kann ich mir auch gut vorstellen das man hier wartet und in nicht schon lange nominiert hätte

  5. Ich finde, er ist nur mit diesem Song interessant. Ein neuer mitreißender Beitrag wird schwer zu finden sein und am Ende kommt eine beliebige Dance-Pop Nummer für ihn raus, die er mit seinem unscheinbaren Wesen kaum füllen und nach vorn bringen kann.

  6. Klar sollte Ben eine zweite Chance bekommen, dann aber bitte mit einem Lied, das zu ihm passt, sowohl stimmlich als auch optisch.

  7. Mir wäre ein „klassischer“ Vorentscheid – gerne mit einer Wildcard für Dolic – weitaus lieber, denn als Sänger finde ich ihn durchaus brauchbar (was performancemäßig geht, wird man Samstag sehen). Aller Ambivalenz zum VE-Publikum zum Trotz glaube ich schon, dass ein Beitrag mit echtem ESC-Potential auch erkannt + honoriert wird (die übliche Ausnahme Laing geht auch aufs Konto des damaligen VE-Konzepts und natürlich Kümmert).

    „Violent Thing“ musste (und wird) sich nie beweisen und wie man nach den mäßigen Erfolgen in Charts oder Fan-Abstimmungen ernsthaft noch eine Top-5-Platzierung herbeihypothetisieren kann … egal, wir werden es nie erfahren, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man Jamie-Lee und „Ghost“ in der gleichen Konstellation auch die Top-10 vorausgesagt hätte.

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