Benidorm Fest 2022: Die heißesten Gerüchte aus Spanien

Quellen: Instagram – (von links) @jorgegonzalezoficial @anamenaoficial @pablolopezmusic @ladillarusa

In wenigen Tagen endet die Bewerbungsfrist für den neuen spanischen ESC-Vorentscheid „Benidorm Fest“. Seitdem das Format bekannt ist, schauen ESC-Fans ganz genau auf die Bewegungen der potentiellen VE-Kandidaten. Dabei gibt es einige Namen die sich hartnäckig halten, obwohl das spanische Fernsehen nicht gerade dafür bekannt ist, Fan-Favoriten oder eben große Namen verpflichten zu können. Hier also ein Überblick der heißesten Gerüchte um Benidorm Fest:

Die Spanische Spotify-Queen 

Die 24-jährige Ana Mena hat sich langsam aber sicher an die Spitze der spanischen und italienischen Charts gekämpft. Ihre Erfolge wurden erst kürzlich anerkannt, als sie noch vor anderen spanischen Musikgrößen wie etwa Rosalía zur erfolgreichsten Spotify-Künstlerin des Landers gekürt wurde. Grund dafür ist nicht zuletzt die enorme Beliebtheit, die sie in Italien genießt. Dort reißen sich bekannte Rapper regelmäßig um Kooperationen mit der Andalusierin. Die Songs werden sowohl auf spanisch als auch auf italienisch aufgenommen und in beiden Versionen millionenfach geklickt.

Seit einiger Zeit spricht Ana Mena auf Social Media von einem großen Projekt im Frühjahr 2022. Immer wieder sagt sie, dass sie noch nicht darüber reden kann und verziert diese Posts mit verdächtigen Sternen. Erst vor kurzem vermeldete sie, dass sie in wenigen Wochen wohl darüber reden könne. Das könnte mit dem Zeitplan des spanischen Fernsehens übereinstimmen, denn Ende November und Anfang Dezember sollen die Künstler für Benidorm bekanntgegeben werden. ESC-Fans schätzen die Chancen auf eine Teilnahme von Ana Mena jedoch als relativ gering ein.

Die katalanische Antwort auf Little Big

Das Duo Ladilla Rusa aus der Metropolregion von Barcelona meint es mit der VE-Teilnahme sehr ernst. Früh gaben sie bekannt, dass sie sich um einen der VE-Plätze bewerben wollen. Während der Pandemie erlangten sie durch ihre abgedrehten Videos, kitschigen Texte und eingängigen Melodien großer Beliebtheit. Ihr neuester Hit „Todos los días lo mismo“ wird mit dem Style der russischen Band Little Band verglichen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Duo tatsächlich ausgewählt wird. Das spanische Fernsehen gab bereits bekannt, verschiedene Musikrichtungen berücksichtigen wollen und der Electro-Pop gepaart mit katalanischer Rumba von Ladilla Rusa ist wohl einzigartig – vielleicht zu einzigartig.

Ebenfalls hat der Rapper Rayden schon lange bestätigt, dass er seinen Namen in die Waagschale werfen wolle, genauso wie die Pop-Band Varry Brava. Weiter tüfteln wohl Musikproduzenten der spanischen Castingshow und ehemaligen Vorentscheidung „Operación Triunfo“ an einen Song. Den Gerüchten zufolge wollen sie die OT-Teilnehmerin Marta Sango damit ins Rennen schicken.

Der ewige Pablo Lopez und die Rückkehr von Barei

Barei, die spanische ESC-Hoffnung von 2016, hat wohl ihre bösen Geister überwunden und will sich wieder am ESC versuchen – diesmal jedoch als Produzentin. Sie hat dazu dem Vernehmen nach ein Lied für die spanische The-Voice-Kids-Teilnehmerin Georgia Izquierdo geschrieben.

Spanische ESC-Fans hoffen zudem, dass es Pablo López endlich wagt. Der Flamenco-Pop-Star ist Coach in der Casting-Sendung „The Voice“ und wird regelmäßig mit einer möglichen ESC-Teilnahme in Verbindung gebracht.

Nun klammern sich Fans an die Tatsache, dass er vor einigen Tagen auf Social Media ein Foto veröffentlicht hat, auf dem er im Tonstudio zu sehen war. Beschriftet hat er das Bild mit den Worten „Das Festival“. Lange war der Beitrag jedoch nicht zu sehen, der Sänger löschte ihn nach wenigen Minuten. Ob er also nun doch einen Versuch startet?

Kurioser wird es nun wenn die Tage der Name Jorge González fällt. Der ehemalige Operacion-Triunfo-Teilnehmer versuchte bereits im Jahr 2009 sein Land beim ESC in Moskau zu vertreten. Nun soll er es wieder versuchen und erhält dabei Unterstützung von niemand geringerem als ESC-Ikone Philipp Kirkorov. Soll Spanien also nun Kirkorovs nächstes Moldawien werden? Er hat Gonzalez jedenfalls bereits Auftritte in Russland verschaffen können.

Ab den 27. Oktober soll dann mit Hochdruck an dem Teilnehmerfeld des ersten Benidorm Fest gearbeitet werden. Dann wird sich zeigen, ob RTVE die versprochenen großen Namen für sich gewinnen konnte und was an den Gerüchten dran ist.

Aber jetzt seid Ihr wieder an der Reihe. Was haltet Ihr von den Gerüchten? Wen würdet Ihr Euch bei der spanischen Vorentscheidung wünschen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.


22 Kommentare

  1. Bei Jorge Gonzalez dache ich zuerst an den Juror der Unterhaltungsshow „Let’s Dance“. Die Namen hören sich gut an und bin schon gespannt, welche davon wirklich antreten werden. Bei Ana Mena bin ich guter Dinge, daß sie dabei ist, wenn sie schon in den sozialen Netzwerken Anspielungen macht.

    Was sagt eigentlich Mariposa dazu?

  2. Zu Jorge Gonzalez habe ich auf eurovisionfun.com gelesen, dass auch Dimitris Kontopoulos seine Finger im Spiel haben könnte und aktuell Jorge in Athen was aufgenommen hat (Meldung vom 17.10.)

    Link auf griechisch:

    https://eurovisionfun.com/2021/10/%ce%b9%cf%83%cf%80%ce%b1%ce%bd%ce%af%ce%b1-%ce%bf-jorge-gonzalez-%cf%83%cf%84%ce%bf-studio-%cf%84%ce%bf%cf%85-%ce%b4%ce%b7%ce%bc%ce%ae%cf%84%cf%81%ce%b7-%ce%ba%ce%bf%ce%bd%cf%84%cf%8c%cf%80%ce%bf/

  3. Ana Mena finde ich äußerst langweilig und eher talentarm.

    Jorge Gonzales ist ja grauenhaft. Das denken wohl auch die Juroren, nur Sergay überlegt: „Wenn er nicht singt, nehme ich ihn mit heim.“

    Ladilla Rusa gefallen mir sehr, sind aber tatsächlich für den ESC vielleicht etwas zu speziell, wären gerade deshalb aber eine gute Wahl.

    Pablo Lopez kann was, ist aber genau nicht zu speziell, eher so ein kleinster gemeinsamer Nenner. Deshalb fürchte ich würde es bei dieser Auswahl er werden, Spanen hat ja schließlich (k)einen Ruf zu verlieren.

  4. Wenn ich Kontopoulos höre, dann schwächt sich meine Euphorie eher ab, aber die anderen drei sind ja auch große Namen, mehr oder weniger wahrscheinlich für den ESC. Aber you never know.

    Würde ich mich über Pablo Lopez natürlich freuen, aber was frisches aus España wäre auch mal cool, da geht Ana Mena und Ladilla Rusa vllt ja auch schon in die richtige Richtung. Wobei gerade Flamenco-Electropop schon eher nach Nische klingt. Vllt darf man ja noch auf sowas wie Miss Caffeina, Lola Indigo etc. hoffen (never in a lifetime wird das eintreten)

    Suerte España und auf ein tolles Festival und gute Ergebnisse in Turin!

  5. Todos los días lo mismo“ finde ich super, echt coole Nummer.😊
    Aber auch „Vivir mir Vida“ gefällt mir sehr gut. Fänd‘ ich super, wenn Lalilla Rush und Jorge Gonzalè teilnehmen würden. 🙂

  6. Bis auf Ladilla Rusa klingt das alles wie Schlaffmittel mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. Ich hoffe, dass bald interessantere Namen auftauchen.

  7. So richtig vom Hocker reißen mich ja alle nicht.
    Schaue genauso begeistert wie der Herr bei Jorge Gonzalez(Minute 1:09).
    Aber es könnte aufwärts gehen,Platz 23 halte ich für möglich.

    • Er könnte ja auch mal was für Deutschland schreiben. Schlechter als die anderen vor ihm kann er auch nicht abschneiden.

    • Im Gegensatz zu den Beiträgen der letzten Jahrzehnte wären es jedoch Lieder, die auch den spanischen Musikmarkt repräsentieren. Und kein für den ESC konstruierter Zombie wie es jetzt immer der Fall war, übrigens auch „Quedate conmigo“ oder „Dancing in the rain“ – trotz guter Platzierung (für Spanien).

      • Sehe ich auch so. Viel schlechter kann es nun wirklich nicht mehr werden. Find‘ ich super, dass Spanien jetzt diesen Weg geht. Und die oben gezeigten Acts sind (mMn) keineswegs schlechter als die spanischen Beiträge der letzten Jahre, im Gegenteil.🙂

    • Hat man bei Österreich, Finnland, Portugal oder Deutschland auch gesagt. Irgendwann findet jedes noch so blinde eurovisionäre Huhn mal ein Korn…

      Zumal ja Pablo Lopez in Spanien gehört wird und das ist für mich immer die Hauptsache. Einfach Retortenpop aus Schweden (oder noch schlimmer Russland) kaufen kann ja jeder…

  8. Pastora (2012) hat sich gerade bei der rückwirkenden Abstimmung von Eurovision again vor 2 Wochen von Platz 10 auf Platz 2 verbessert, weil ? … das einfach klasse war Spanien. Geht (ging)🙂 doch.

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