Bestätigt: Mahmood fährt mit „Soldi“ für Italien zum ESC 2019

Nach vielen Spekulationen, einem Schritt nach vorne und einem zurück, kam heute Mittag via Instagram die erlösende Nachricht: Sanremo-Sieger und ESC-Mitfavorit Mahmood nimmt sein Vorrecht wahr und singt „Soldi“ für Italien beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv.

Wer sich für die Dramen und Verwirrungen – und auch die politischen Reaktionen – im Nachgang zum Sanremo-Festival interessiert, dem sei dieses Stück des geschätzten Kollegen aufrechtgehn.de empfohlen. Gastbloggerin Anne hat außerdem einen spannenden Erlebnisbericht über ihre Sicht auf die vergangene Sanremo-Woche geschrieben.

Ende gut, alles gut. Willkommen beim ESC 2019, Mahmood!



25 Kommentare

  1. Das sind doch mal good news! Toller Beitrag für Italien, catchy, zeitgemäß und mit einer gewissen Message – wird sicher sehr weit vorne landen.

  2. Prima, hab mir den Titel mit englischer Übersetzung angesehen, nun passt auch für mich die Mimik, Herausforderung wird dies verständlich auf die Bühne zu bringen. Wo ist die aufblasbare Wand von Michael Schulte 🙂

  3. Ich freue mich das der Sieger aus SanRemo auch zum ESC fährt. Vor allem hat es eine gute Signalwirkung. Und super das sich Italien mit diesem Song in Europa bewirbt. Ich bin zwar kein so großer Fan von dem Titel, aber das der Song positiv durch seine Qualität, Anspruch und Originalität auffällt berreichert doch das Angebot. Aber ein Siegertitel ist es nicht, hierfür ist das ESC Publikum und Jurys ja nicht so zu haben ….

  4. Auch meine bisherige nr.1, ziemlich klar sogar. Das ist aber hauptsächlich der bisher schwachen konkurenz geschuldet. Ich hoffe da vor allem auf BENE,CYP, RUS,DEU, und uns selber natürlich.
    Trotzdem wage ich mal die frage zu stellen: warum gibt es eigentlich kein riesen-palaver darüber, das ultimo die abstimmung mit über 50% gewonnen hat?

    • Naja, es waren nur 47%… 😉 Es ist aber zu bedenken, dass Ultimo ein richtiger Star ist in Italien und Mahmood wirklich komplett unbekannt war vor Sanremo. Es hätte mich eher überrascht, wenn Mahmood annähernd an ihm dran gewesen wäre im Televote.

      • Ok, u50☺,trotzdem, da muss die jury ultimos zweifellos vorhandenen musikalischen qualitäten aber extrem runtergewertet haben. Und das hat bis jetzt immer grosse diskusionen gegeben. Diesmal gar nicht.

  5. Den Frust den Ultimo in seinem Video raus gelassen hat verstehe ich schon. Ich denke aber bei Ihm war das nicht politisch motiviert wie bei einigen Anderen. Das Wertungssystem hat so ja schon ein „geschmäckle“ Da müssen die Jurys ja mit einer extremen Mehrheit für Soldi gestimmt haben um diesen extremen Rückstand aus dem Televoting auzuholen…

  6. @ Benjamin

    Tja, Wunder gibt es immer wieder…. Normalerweise kommt ja alles aus der Rap-Hiphopecke eher nicht so gut an. Jetzt muß es nur noch international funktionieren und ich sehe für Italien gute Chancen, weil es eben auffällt….

  7. @ JeG

    Das finde ich auch nicht. Immerhin singt er einen ernsten Text, da kann man nunmal nicht lächeln. Aber es ist eh alles besser als „Friede, Freude, Eierkuchen“ und ich bin immer dankbar für ESC-Beiträge mit Geschichte und Authentizität.

  8. Nais! Top10 sehe ich gute Chancen, für ganz vorne fehlt wohl der gewisse Drive der den Song am Ende nochmal nach vorne bringt, eben so dieses Killer-Feature. Aber da hatten die Italiener in jedem Fall schon schlechtere Beiträge 😉

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