Deutschland: Das sagt die YouTube-Community zu „Violent Thing“ von Ben Dolic

Es ist mittlerweile nur eine Frage der Zeit, bis im Netz die ersten Reaktionen zu einem neu veröffentlichten ESC-Song auftauchen. Und bei Ben Dolic ist genau das der Fall. Auch etliche YouTuber haben in ihren Videos den diesjährigen deutschen Beitrag genauer unter die Lupe genommen und ihre Meinung zu Ben und seinem Lied „Violent Thing“ geäußert. Wir haben einige dieser Videos herausgesucht und geschaut, wie sie sich zum deutschen Song äußern.

Wir haben zudem eine Playlist erstellt, auf der ihr Euch weitere Reaktionen, darunter auch die im Artikel erwähnten, anschauen könnt. Zudem ist jedes Video zur jeweiligen Reaktion nochmals separat im Beitrag verlinkt.

Reaction 1: FrenchBaguette

Der YouTubeer FrenchBaguette geht mit großer Vorfreude in seine Reaktion zu „Violent Thing“ hinein. Zu Beginn ist er überrascht von Bens Stimme, bereits vor dem ersten Refrain scheint er sichtlich euphorisiert vom deutschen Beitrag zu sein. Er ist großer Fan der Produktion und scheint für die Art von Musik sehr zu schwärmen. Zudem lobt er die Originalität von Bens Stimme, was dem Song eine eigene Identität verleihe. „Es ist der beste deutsche Song seit Lena“ – auch das sind Worte, die zum Ausdruck bringen, dass er Fan von Ben Dolic ist.

Reaction 2: Esc Mike

Mike zeigt sich direkt zu Beginn seiner Reaktion sehr beeindruckt, mit der Stimme hat er nicht gerechnet. Im Refrain groovt er bereits mit. Außerdem bezeichnet er „Violent Thing“ als modern und zeitgenössisch sowie sehr eingängig. Bei der Stimme zieht er einen Vergleich mit Mike Posner, der ihm wohl zu Bens Stimmfarbe eingefallen ist. Er lobt den Refrain und sagt außerdem, dass „Violent Thing“ ein guter Song ist – für ihn persönlich deutlich besser als „Sister“ im vergangenen Jahr. Auch die Bridge mit dem Gitarrenpart gefällt ihm. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der deutsche Beitrag einer seiner Lieblingssongs des ESC-Jahrgangs 2020. Er hofft zudem, dass es live auf der Bühne in Rotterdam genauso überzeugend rüberkommt wie im Musikvideo.

Reaction 3: Alesia Michelle

Direkt am Anfang ihrer Reaktion bemerkt Alesia, dass Symphonix an dem Song beteiligt sind. Sie sagt, dass sie vorab keine großen Erwartungen an den deutschen Beitrag hatte – nun aber schon. Auch Alesia zeigt sich überrascht von Bens Stimmfarbe. Das Musikvideo scheint ihr gut zu gefallen, dafür gibt es Lob. Im Refrain scheint sie sichtlich begeistert von „Violent Thing“ zu sein. Sie bezeichnet den Song als Part 2 von „She Got Me“, was sie nicht als Kopie meint, sondern ganz im Gegenteil positiv anmerkt. Auch Alesia fügt an, dass sie hofft, dass das Lied auf der Bühne gut performt wird. „Violent Thing“ gefällt ihr gut, da der Song ihrer Meinung nach gut produziert wurde und in Rotterdam herausstechen wird. Auch stimmlich findet sie Ben viel gut, „Violent Thing“ könnte laut Alesia ein Sommerhit werden.

Reaction 4: Eurovision Hub

Im Video von Eurovision Hub sind Adele aus Norwegen (nicht Adélen!), Noosh, Chloe und Luke aus UK, Joan aus Spanien, Leonie aus Australien, Rachel aus Irland und Nicholas aus Gibraltar zu sehen. Bens Stimme scheint bei allen direkt gut anzukommen. Auch Rachel zieht einen stimmlichen Vergleich zu Mike Posner. Der Refrain entfacht gute Stimmung bei den Beteiligten. Der Song hat für viele zudem Potential, ein Radiohit zu werden. Der Song wird als eingängig und einzigartig bezeichnet. Zwar bemängelt Adele aus Norwegen, dass „Violent Thing“ nicht sehr originell sei, aber dennoch gefällt ihr der Beat. Auch Leonies Kommentar geht in eine ähnliche Richtung – Clubpotential sieht sie aber. Sie hoffen zudem, dass der Song live funktioniert und Ben stimmlich abliefert – dann sehen sie den Song in den Top 10.

Reaction 5: MusikTraining

Einer „Prüfung“ unterziehen muss sich Ben der Reaktion von Klaus Kauker aka. MusikTraining, der den Song genauer unter die Lupe nimmt. Ihm fällt zu Beginn der neue Look von Ben auf, er geht zudem auf die Stimmfarbe ein, die direkt Interesse beim Hörer erweckt. Er geht außerdem auf die Produktion ein, bei der auf den ersten Schlag bewusste eine Lücke entstehe, um den Song interessanter wirken zu lassen, bevor es dann in den Refrain geht. Das Instrumental erinnert ihn stark an „Get Lucky“ von Daft Punk. Bens Stimme vergleicht Klaus Kauker mit Justin Timberlake – die Kombination mit dem Song scheint für ihn zu funktionieren. Die Melodie findet er nicht allzu einprägsam, gelungen ist für ihn aber die Hook. Der Sound gefällt ihm insgesamt doch gut. Aufgrund der besonderen Stimmfarbe, die er als charaktervoll bezeichnet, könnte der Song seiner Meinung nach in Rotterdam gut ankommen. Dafür wird die Performance seiner Meinung nach den Ausschlag geben.

Reaction 6: ALOE – a little of everything

Zum Abschluss die Reaktion von ALOE. Den Replaybutton hat sie schon „violated“, wie sie zu Beginn der Reaktion sagt und „Violent Thing“ hat somit ihrer Ansicht nach auch gute Chancen in Rotterdam, weit vorne zu landen. Sie erinnert der Song an „Love Me Again“ von John Newman. Der Trompetenpart im Refrain scheint ihr besonders zu gefallen. Auch bei ihr kommt „Violent Thing“ gut an. Für sie ist das Lied sehr eingängig und insgesamt zieht sie eine positive Bilanz zum deutschen Beitrag.

Was sagt Ihr zu den vorgestellten Reaktionen? Glaubt ihr, dass die YouTube mit ihrer Einschätzung richtig liegen? Stimmt ihr dem ersten Eindruck der Reaktionen zu? Und: Habt Ihr weitere Reaction-Videos entdeckt? Dann postet sie gerne in die Kommentare.


119 Kommentare

  1. Ich weiß natürlich das das OGAE-Poll oder das INFE-Poll. auf ESCtoday eigentlich nix sagt, aber seit langen Jahren freue ich mich mal darauf, ich glaube das Ben gut abschneiden dort wird, wenn man sieht wie positiv der Song international angenommen wird.

  2. Seit Texas Lightning gebe ich darauf nichts, ist zwar erfreulich, das viele int. den Song gut finden, aber am Ende kann man auch enttäuscht werden, weil man dachte im Netz waren die doch alle so begeistert.

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