DEUTSCHLAND: Meet & Greet mit Jendrik nach der zweiten Probe

Die zweite Probe von Jendrik ist absolviert. Jetzt stellt er sich gleich den Fragen der internationalen Presse. Wir verfolgen auch dieses Meet & Greet mit ihm wieder live für Euch. Jendrik und Alex kommen wieder zusammen auf die Bühne.

Jendrik ist nach der Probe nicht ganz zufrieden mit sich. Aber trotzdem fand der die zweite Probe besser als die erste. Die Kamera war besser und er verhielt sich natürlicher. Und er wird dahin kommen, dass alles sitzt und er nicht sich zufrieden ist.

Alex findet, dass sie mit der zweiten Probe einen großen Schritt nach vorn gemacht haben. Gerade auch bei der Kamera.

Jendrik singt eine kurze Ode für die Moderatorin.

Er weiß nicht, wie viele Steine auf der Ukulele sind. Er weiß, dass es 4.000 sind, aber andere Leute haben das das fertig gemacht, daher können es mehr sein.

Alex sagt, dass niemand sie singen hören will. Jetzt singt sie dennoch so wie vorher die Moderatorin.

Jendrik würde gern auch mal Rockmusik machen, das würde gut zu seiner Ukulele passen.

Warum kauft man 18 kaputte Waschmaschinen? Jendrik erzählt wieder die Geschichte, dass er das Video machen wollte, aber nicht viel Geld hatte. Und er wollte eine Umgebung kreieren, in der viele Menschen aufeinander treffen. Und außerdem sind kaputte Waschmaschinen sehr günstig.

Jendrik sagt immer etwas neues, was nach dem Dreh aus den Waschmaschinen wurde. Dieses Mal sagt er, dass eine Hexe sie weggezaubert hätte.

Jendrik hat eine zweite Ukulele, falls die eigentliche runterfallen sollte. Und wenn sie während des Finalauftritts kaputt gehen würde, würde er mit den beiden Hälften weiter auf der Bühne tanzen. Alex sagt, dass Jendrik die Ukulele aber niemals fallen lässt.

Bei der ersten Probe gab zu viele Änderungen und deshalb hatte Jendrik sich zu sehr darauf fokussiert. Und beim ersten Auftritt gibt er immer 500%. Er weiß, dass das ein Prozess ist und es gut werden wird zum finale. Er muss einfach entspannen – sagt er selbst.

Jendrik sagt auch, dass er heute außer Atem war, weil es so früh war. Er bestätigt, dass es tatsächlich so ist, dass er am Abend mehr Atem hat.

Alex erzählt, dass sie die Kamera bei der Probe fast perfekt war und sie sehr mit Jendrik zufrieden sind.

Das Peace-Zeichen heißt Sophia Euskirchen, und sie sitzt wieder im Publikum.

Training und Üben sind seine Mittel, sich auf den Auftritt vorzubereiten. Und ganz natürlich sein. Und den Moment genießen.

Das Halsband mit dem Anhänger „Annoying“ trägt er, weil das ist, was viele Leute über ihn sagen. So trägt er deren Hass vor sich her. Und er macht es zu etwas sehr Schönem.

Wie es zu Jendriks Stil kommt? Er sieht etwas auf Instagram, er mag es, er kauft es. Er nennt es: Großartiger Algorithmus.

Jetzt wird gelost, in welcher Hälfte Jendrik startet. Das muss wegen der Hygienevorschriften die Moderatorin machen. Während sie die Lose umrührt, singt sie „wiggle, wiggle, wiggle“. Es ist die zweite Hälfte!

Damit endet die Pressekonferenz und Jendrik steht noch für ein Fotoshooting zur Verfügung.


42 Kommentare

  1. Wow super 2. Hälfte ! Hoffentlich wird da aber auch klug zugeordnet und Jendrik wird nicht zu nah an Italien gesetzt

  2. Wenn ich das alles so lese, hat „unser“ Jendrik reine Außenseiter-Chancen. Ich glaube nicht, dass er beim Grand Final am Ende unter den Top 10 zu finden ist. Aber den letzten Platz auch nicht. Ich denke eher eine Platzierung im „gesunden“ Mittelfeld (15-20).
    Jendrik scheint durch seine Persönlichkeit doch ziemlich international positiv aufzufallen, ich finde das toll.
    Es soll zwar kein Vergleich sein, aber nur mal so erzählt: Ich weiß noch wie Guildo Horn 1998 in Deutschland vorallem von den ESC-Fans zerrissen wurde, ohne Ende und ohne Unterlass. Aber am Schluss des Finals mit Platz 7 und der viel beachtete internationale Presse, verstummte jede negative Stimme.

    • Hmmm naja Guildos Show war schon extrem over the top, dagegen ist die Performance von Jendrik einfach nur harmlos. Aber ich verstehe dein Punkt durchaus.

    • Vor allem sind es aber die Deutschen, die sich immer selbst schlecht machen.
      Gleichzeitig sind das dann Leute, die zu Samanta Tina oder Hurricane: „Oh my god, they are my queens.“ sagen. Also im Prinzip eine bestimmte Art von Leuten. Da bin ich überzeugt.

      • @Christian:
        Ich finde sowohl Hurricane als auch Jendrik blöd und ich hab noch nie sowas gesagt wie „QUEEEEENS“. Ich hoffe, ich zerstöre damit nicht dein Weltbild.

    • „verstummte jede negative Stimme“ – meine nicht.

      Ich (und da bin ich bestimmt nicht der einzige) ändere doch nicht meine Meinung zu einem Titel auf Grund der Platzierung beim ESC, so biegsam und opportunistisch ist mein Geschmack einfach nicht. Und dieser Auftritt damals hat diesbezüglich auch wirklich nicht helfen können. Da kann Jendriks Auftritt ja fast nur besser sein (ich schau mir die Probenvideos allerdings nicht an), sein Song ist es auf jeden Fall.

    • Herr Horn war vor allem eines – zum fremdschämen peinlich was Outfit und Styling anbelangt. Das Lied war komplett gaga und damit der ganze Act eine einzige Zumutung. Das einzig was da positiv war, war das Aufbrechen der damals noch sehr üblichen Statik der Performance, wurde aber ebenfalls überzogen.

      Mit all dem hat Jendrik nichts, aber auch gar nichts gemein. Man sollte solche Vergleiche echt lassen, das wird dem enormen Engagement des Künstlers nicht gerecht.

      • Ich kann mich noch an die ganzen entrüsteten Moralapostel erinnern, als Guildo Horn antrat.

        Sorry, wer hätte es denn sonst machen sollen ? Deutschland hat seinerzeit solche Acts gebraucht, um den ESC wieder interessant zu machen. Wir sind derzeit in einer nicht unähnlichen Situation. Nach den ganzen Belanglosigkeiten muß eben mal ein Teilnehmer her, der polarisiert.

        Mir persönlich sind seit einigen Jahren die deutschen Beiträge eher egal und suche mir eben meine persönlichen Favoriten. Hat immer hervorragend geklappt…

    • Ich bin mir sehr sicher, dass Jendrik die 26 bekommt, der Song ist geradezu prädestiniert dafür. Außerdem wäre es eigentlich sogar eine Art ausgleichende Gerechtigkeit, weil seit 2014 außer D alle BIG-5-Länder den Spot schon mal hatten (Italien sogar zweimal). Die Resultate waren zwar sehr unterschiedlich, aber zumindest Letzter ist keiner von ihnen geworden 😉

  3. ZWEITE HÄLFTE ist schonmal gut! Sieht somit stark danach aus, dass Jendrik die Show beenden wird.

    Die Favoriten Frankreich und Italien sind auch in der zweiten Hälfte.
    Spanien hingegen könnte Startplatz 2 bekommen

  4. Ich finde diese aufgesetzte Fröhlichkeit inzwischen nur noch peinlich. *duck und weg* (wie Tamara sagen würde)

    • Instagramfakefröhlichkeitssyndrom. Ganz schön anstrengend, nicht nur für ihn.
      (So deutlich wollte ich mir das eigentlich nicht sagen trauen. Aber wenn du dich traust, trau ich mich auch.)

      • Irgendjemand muss ja mal sagen, wie es ist. DEU21 erfindet ja nicht einmal den Joke Entry neu, sondern übt sich im Wiederkäuen dessen, was es bereits for 15 Jahren gab. „I Don’t Feel Hate“ ist ESC 2008, und dieser Ansatz ist leider – z. B. im Gegensatz zu Frankreich – nicht zeitlos schön, sondern war bereits damals peinlich.

      • Veto: „Playing with Numbers“. 🙂

        Ich dachte auch eher an „Leto svet“ und die Tanzeinlagen von „Baila el Chiki Chiki“. Ist mMn irgendwie eine Kreuzung der beiden.

      • Dann ist das Dein „Candide“. Ich lese Voltaires Meisterwerk einmal im Jahr, weil es die einzige Möglichkeit für mich ist, in unserer Welt nicht verrückt zu werden.
        Aber Achtung: Ich habe das Buch vor zwei Jahren meinem 22 Jahre jüngeren Cousin empfohlen. Einige Monate nach der Lektüre hat er seinen Job gekündigt und ist auf eine abgelegene thailändische Insel ausgewandert, wo er seitdem eine Strandbar betreibt. Andererseits scheint er dort sehr glücklich zu sein.

      • Ich musste noch lauter losprusteln als bei Gjons Tears Probenschnipsel^^
        Voltaires Candide merke ich mir. Irgendwas fernab des Studiums muss ich doch auch lesen

      • @Frau Nachbar und togravus ceterum.
        Ich kann eure Ansicht schon verstehen. Ich mag ja das Lied und inzwischen finde ich Jendrick sehr authentisch, reflektiert und auch nachdenklich. Als ich ihn nach Bekanntgabe seiner Nominierung zum ersten Mal auf Instagram gesehen habe, fand ich seine Posts dort nicht besonders lustig und auch etwas nervig. Corona -und ausgangssperrungsbedingt habe ich aber in den letzten Wochen sehr viele Interviews von ihm gesehen und meine Meinung hat sich dadurch komplett geändert. Für mich spielt er nichts und die Fröhlichkeit ist nicht aufgesetzt.
        Ich glaube nicht, dass es ein bloßer Spaßbeitrag ist und er auch diesen nicht neu erfinden wollte. Wie er auch in den Interviews gesagt hat, wollte er einfach ein Lied schreiben, dass ihn fröhlich macht und auch eine Aussage hat. Mich macht der Song fröhlich und meine Tochter und ich lieben es, zu diesem Lied zu tanzen und laut mit zu grölen. Ich bin echt etwas berührt, dass da ein junger Mensch mit seinen Freunden seinen Traum verwirklicht hat und jetzt auf der großen ESC-Bühne steht. Daher ist es in diesem Fall für mich auch sekundär, wie viele Punkte wir bekommen. Vielleicht bekommen wir einige von der Jury und das Televoting ist eine Wundertüte. Könnte mir schon vorstellen, dass er in vielen Ländern eventuell auf dem elften Platz oder so landet und das gibt bekanntlich keine Punkte. Würde ich mir einen ähnlichen Song für das nächste Jahr wünschen? Nein. Dieses Jahr freue ich mich für Und auf Jendrick.
        Um jetzt noch einmal den Kreis zum Anfang zu schließen- ich kann euch auch verstehen. Ich persönlich kann zum Beispiel Keiino so gar nichts abgewinnen und mein Impuls ist immer, so schnell wie möglich das Lied oder das Video zu überspringen. Und die Inszenierung von Tix kann ich mir nicht anschauen. Das ist für mich femdschämen und albern. (Bin da jetzt verständiger geworden, da ich etwas von seiner Geschichte weiß und schon Sympathien für ihn habe). Aber im Endeffekt ist es ja nur ein Song- oder Komponistenwettbewerb, der Spaß machen soll. Und dieses Jahr sind wirklich ein paar so schöne Lieder dabei, so dass wir alle einen wunderschönen Abend haben werden. Und trotzdem ist es natürlich blöd, wenn man dem deutschen Beitrag sogar nichts abgewinnen kann.
        Sorry, wollte eigentlich gar nicht so viel schreiben.

      • Mit blöd meinte ich natürlich nicht euch, sondern die Tatsache, dass man den Beitrag nicht mag und somit nicht mitfiebern kann.

  5. Im Ausschnitt der deutschen Probe ist vor allem der Instrumentalteil zu sehen. Die Mehrheit der TV-Gucker wird halt sofot denken: „Verfilmter Kindergeburtstag“. In all den quietschbunten Bildern wird sich die Message des Songs weitgehend verlieren. Und schwer zu verstehen ist der Text ja für non native speaker sowieso. Da wird einfach zuviel „Gewiggelt“, und kaum jemand versteht das. Den Mittelfinger halten viele Zuschauer wahrscheinlich eh für nen Schniedel.

    Wenn schon quietschbunt und verfilmter Kindergeburtstag, dann lieber so wie der Kirkorov das für Moldau auf die Bühne bringt. SUGAR pur und in Reinform, aber mit dem knalligeren Song.

    Bleibt zu hoffen, daß uns das übliche „Big 5 Desaster“ mit den festgesetzten 5 bzw. 6 Ländern auf den allerletzten Rängen dieses Mal erspart bleibt. Ich fürchte aber, daß es genau so kommen wird. Woher alle die Illusion nehmen, ein klassisches französisches Chanson könne im Jahr 2021 immer noch ganz vorne liegen? Keine Ahnung. Völlig unreralistisch, daß France oder Schweiz die Liste anführen werden. Ebenso chancenlos das Gewinsel aus Spanien und der Rocksong aus Italien. Zu klein die „violent“ – affine Zielgruppe, zu heftitg für die Juryvoter. Und auch der Ethno-Brokkoli-Kram aus dem Gastgeberland wird sich wohl oder übel in die Reihe der Verlierer-Gastgeber wie Österreich und Portugal einreihen müssen.

    Russland hätte meiner Meinung nach den Sieg verdient. Gerne auch Israel oder Rumänien. Oder Daði – quasi für seine „Lebensleistung“. Aber weil Rußland eben nun mal Rußland ist, wird Rußland schon wieder nicht gewinnen. Derbe nice, daß es dieses Jahr so offen ist, wer ganz vorne liegen wird.

      • Vorisicht! Österreich war 2014 zu dem Zeitpunkt auf Platz 8 der Wetten mit ner 28-er Quote!. Dieses Jahr sind die Quoten näher zusammen als damals. Von daher würde ich aktuell noch warten, mit der Erwartung, dass es zwischen Italien und Frankreich ausgemacht wird.

      • Das wäre das geilste Duell seit vielen Jahren. Obwohl, 2019 sind meine beiden Favoriten auch auf den ersten beiden Plätzen gelandet. Noch interessanter wäre es, wenn ein Dritter mitmischen würden (am liebsten wäre mir Litauen).

  6. Was ich nicht verstehe, ist was die Uhrzeit mit der Atmung zu tun hat. Kann mir das mal einer erklären. Warum hat Jendrik Abends mehr Atem als Morgens?

  7. @ Rike, vielen Dank für Deinen schönen Kommentar. Ich freue mich total, dass Dir der deutsche Beitrag dieses Jahr gefällt. Es geht hier ja nicht um richtig und falsch oder gar um die Wahrheit, sondern darum, ganz unterschiedliche Musik und Geschmäcker miteinander und mit Respekt voreinander zu feiern. Nur weil mir etwas nicht gefällt, muss es ja nicht schlecht sein. Ist halt nur nichts für mich. Kein Problem. 🙂
    Und außerdem wünsche ich ohnehin immer jedem Beitrag mindestens 20 Punkte, ganz gleich ob ich das Lied mag oder nicht. Man mag ja nicht sehen, wie Künstler am Boden zerstört sind, zumindest ich nicht.

    • Dort im Greenroom zu sitzen und miterleben zu müssen, wie man nach hinten durchgereicht wird, ist schon hart. Dafür braucht man schon starke Nerven und einen stabilen Selbstwert. Immerhin versucht ja jede/r Künstler/in (oder jede Gruppe) wirklich das Allerbeste zu geben, und hat hart an sich gearbeitet.
      Ich habe Respekt vor jedem Act, der dort auftritt und sich den Urteil eines Millionenpublikums stellt.

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