Deutschland plant 2023 Rückkehr zum Junior Eurovision Song Contest

Am kommenden Sonntag, den 11. Dezember findet der Junior Eurovision Song Contest 2022 statt. Pünktlich zum Wettbewerb, der trotz der Absage Deutschlands auch im KiKA übertragen wird, hat die deutsche Delegation nun ihre Absicht bekräftigt, im kommenden Jahr wieder am Junior ESC teilzunehmen. Das ergibt sich aus den FAQs zum JESC 2022 auf der Webseite des Kindersenders:

„In diesem Jahr wird keine Kandidatin und kein Kandidat für Deutschland antreten. Für das Jahr 2023 ist die Teilnahme geplant.“

Das passt zu den Aussagen der Verantwortlichen von NDR und KiKA, die schon im Zusammenhang mit der deutschen Absage für dieses Jahr per Pressemitteilung veröffentlicht wurden:

„Im nächsten Jahr wollen wir wieder am JESC teilnehmen.“

Deutschland hat sich offiziell aus zwei unterschiedlichen Gründen vorerst vom Junior Eurovision Song Contest zurückgezogen: Zum einen hätten die hinteren Platzierungen in den Jahren 2020 und 2021 eine „kreative Pause“ nötig gemacht. Zum anderen habe auch die Sicherheitslage im Gastgeberland Armenien sowie die entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes zu der Entscheidung beigetragen. Nun soll es nächstes Jahr also ein Comeback geben.

In diesem Jahr nehmen unter dem Motto „Spin the Magic“ 16 Länder am Kinder-Ableger des Eurovision Song Contest statt. Dieser findet nach dem letztjährigen Sieg der armenischen Sängerin Maléna („Qami Qami“) in der armenischen Jerewan statt. Die JESC-Siegerin wird ebenso wie der weltweite ESC-Superstar Rosa Linn („SNAP“) im Rahmenprogramm der Show zu sehen sein. Durch die Sendung führen die Hamburgerin Iveta Mukuchyan, Ex-JESC-Teilnehmerin Karina Ignatyan sowie der Komiker und Songwriter Garik Papoyan. Der deutsche Kommentar kommt von Consi. Alle Beiträge des Junior ESC 2022 findet Ihr hier.

Wie gewohnt bieten wir am Sonntag ab 16 Uhr hier auf ESC kompakt natürlich einen Live-Blog zum Junior Eurovision Song Contest an. Bereits am kommenden Freitag, den 9. Dezember stimmen wir Euch ab 19 Uhr auf YouTube mit einem ausführlichen ESC kompakt LIVE zum JESC auf die Show ein. Stay tuned!


49 Kommentare

  1. Ich finde es gut, dass Deutschland beim Junior ESC mitmacht (mir ist auch völlig wurscht, dass diese Veranstaltung hier manchen Personen missfällt). Gute Sänger:innen haben wir genug in Deutschland – nur leider haben wir in den vergangenen 2 Jahren nur angestaubte und wenig wettbewerbsfähige Lieder dort eingebracht.
    Das es auch anders geht, beweisen die Niederlande, UK, Kasachstan (bin mal gespannt ob die auch irgendwann mal uptempo Songs können) und besonders Georgien.

    Einfach mal Geld in die Hand nehmen, ordentliche Ware (Song) einkaufen, kluge Leute mit Gefühl für die Inszenierung auf der Bühne anwerben ….dann wird es auch besser werden.
    Das Lied muss einfach Ohrwurmpotential haben und gut arrangiert sein (gerne auch mit Ecken und Kanten) – dann können die Leute und die Jurys gar nicht anders, als Punkte zu geben. Nichts ist schlimmer als ein belangloser Song, der nur so „ganz nett“ ist.

    So, habe das in meiner kurzen Mittagspause schnell mal hier hingeklatscht – falls Ihr Rechtschreibfehler findet, dürft Ihr die behalten.

      • Es geht ihm, glaube ich, weniger um Pauline als um den Song. Wobei ich eigentlich auch „Imagine us“ nach dem Revamp gerne mochte. 🙂 Es war eben ein relativ starkes Jahr 2021 und den Titel vom Siegersong des Vorjahres zu übernehmen wahrscheinlich keine gute Idee.

  2. Heute Abend findet übrigens die „Opening Ceremony“ statt, welcher vom „Republic Square“ in Yerevan kommen wird. Die Teilnehmer werden dort gemeinsam die Lichter des dortigen Weihnachtsbaums anschalten. Traditionell werden diese immer erst am 25. Dezember angeschaltet, aber wegen dem JESC hat man eine Ausnahme gemacht und dies jetzt vorgezogen. Ob die „Opening Ceremony“ komplett im freien stattfindet oder auch in einem Zelt bzw. Gebäude am „Republic Square“ dazu gibt es keine Infos, denn es gibt ja hier nicht nur die „Eröffnung“ des Weihnachtsbaums, sondern auch noch die Auslosung für den ersten und letzten (16.) Startplatz. Außerdem wird auch der Startplatz des Gastgeberlandes noch ausgelost.

    zur vorraussichtlichen deutschen Teilnahme im nächsten Jahr:
    Ich finde, dass man ruhig mit dem Songwriter-Team vom letzten Jahr rund um Ricardo Munoz und Patrick Salmy weiter zusammen arbeiten kann, auch wenn der Song im letzten Jahr nicht mithalten konnte. Denn, dass sie es können einen erfolgreichen Song zu schreiben, haben sie ja bereits mit „Control“ von Zoe Wees bewiesen.
    Ansonsten könnte ich mir als Songwriter auch noch Alexander Geringas vorstellen. Er hat mehr Erfahrung -da er halt schon seit einigen Jahrzehnten in der Branche ist- und hat letztes Jahr sogar für den erfolgreichen Nickelodeon-Film in den USA, „A Loud House Christmas“, einen Song beigesteuert.

    Falls es wieder eine deutsche JESC-Vorentscheidshow geben sollte, so muss es hier aber, meiner Meinung nach, zwei Änderungen geben:
    Im letzten Jahr wurde der Song „Imagine us“ im Gegensatz zu den anderen zur Auswahl stehenden Songs, „Gut so“ und „Hausboot“, sehr gehypt. Hier sollte man die Songs zukünftig alle gleich behandeln. Außerdem wurde noch während des Votings die Jury gefragt welchen Song sie auswählen würden. Auch hier sollte die Jury zukünftig erst nach dem Voting befragt werden.

    Jetzt aber erstmal alle Augen auf den diesjährigen JESC gerichtet! Interessant werden die Jurybewertungen für UK sein. Dies ist ein Song, wo die Jury nicht drum herum kommt UK dafür Punkte zu geben! Genau so einen Song braucht man -sowohl beim ESC als auch beim JESC als „Big 5“-Land, wie ich finde und auch schon desöfteren hier bei „ESC kompakt“ angesprochen habe!

  3. Könnte nur passieren, das es auch kommendes Jahr beim Gastgeber Armenien bleibt… bei aber hoffentlich besserer Sicherheitslage.

  4. Man hat hier alt die letzten zwei Jahren wirklich in Richtung Kinder-Jugendlied gesucht. Aber die letzten Jahre sind die Songs oben gelandet die auch ein Erwachsener hätte singen können

    • Ganz richtig. Der JESC ist schon seit Jahren kein quietschieger Kinderwettbewerb mehr, sondern ein Nachwuchswettbewerb der vor allem von jungen modernen Menschen bestritten wird.

      • Genau da ist für mich das Problem das jüngere Kinder da nicht mehr mithalten können. Da ist die Gefahr dann groß das man sie künstlich älter wirken lässt. Ein Nachwuchswettbewerb geht für mich in Ordnung wie z.B Giovani oder EMA Fresh aber es muss dann auch einen bunten Kinderwettbewerb geben der es doch eigentlich sein soll

    • Genau auch meine Meinung! Wobei es auch Ausnahmen gibt wie z.B. 2020 mit Valentina und dem Song „J’imagine“, aber 2020 war jetzt auch kein besonders starker Jahrgang was die Songs betraf und wegen der Corona-Pandemie hatte man auch nur 12 Teilnehmer. Und außerdem, wie heist es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel!

  5. Schön dass es wieder ein ESCkompakt-Live zum JESC gibt. Ich finde das dieser Nachwuchswettbewerb eine wunderbare Ergänzung zum großen ESC ist.

    Hingegen finde ich die Einlassungen der deutschen Delegation zur diesjährigen Nicht-Teilnahme hanebüchen. Deutschland hat sich 2020 entschieden beim JESC mitzumachen. Das ist schön, aber dann sollte man auch dabei bleiben und nicht zwei Jahre teilnehmen und dann, wegen schlechter Ergebnisse, eine „kreativer Pause“ nehmen. Entweder man strebt eine dauerhafte Teilnahme an oder man lässt es ganz sein. Dieses Hin und Her ist nicht nachvollziehbar, da sich Deutschland eine regelmäßige Teilnahme leisten könnte. Ganz im Gegensatz zu anderen Ländern, die sich bedauerlicherweise aus Geldnöten zurückziehen müssen.
    Und das man eine Reisewarnung bezüglich Armeniens beachtet ist natürlich absolut richtig! Sicherheit geht immer vor! Aber dann hätte man nach Lösungen suchen können, wie man trotzdem noch mitmachen kann, z.B. mithilfe einer Live-Schalte. Wozu gibt es die ganze Technik, wenn man sie nicht nutzt?

  6. Warum nur? Der Wettbewerb ist so sinnlos wie ein Kropf. Nur das man nun einen weiteren Wettbewerb hat bei dem man stets die letzten Plätze belegt. So ein Unsinn. Die sollen sich auf den ESC konzentrieren.

  7. Mal ganz nebenbei: Ich bin ein wenig auf den Greenroom gespannt, ob dieser in der Halle sein wird oder in einem anderen Raum im „Karen Demirchyan Complex“. Als das Bühnendesign im Oktober bekannt gegeben wurde gab es zum ersten mal seit 4 Jahren (2018) keine Infos zum Greenroom.

    In wenigen Minuten um 16:00 Uhr beginnt die „Opening Ceremony“. Für alle die es interessiert habe ich unten mal den YouTube-Livestream verlinkt:

    • Ich hab mich grad kurz mal in das Video geklickt und bin richtig erschrocken. Der Moderator auf der Bühne links hat verblüffende Ähnlichkeit mit einem berühmten Blogger eines großen deutschsprachigen ESC Portals. Verrückt.

  8. Überflüssige Veranstaltung, erinnert irgendwie an diese unsägliche Mini-Playback-Show aus den 80er-/90er-Jahre.

    Daß Deutschland da nicht mitmacht, geschenkt.
    Daß der NDR sich in jedem Jahr neue Regeln ausdenkt, warum wer mit was teilnimmt, geschenkt.
    Daß man sich jetzt in 2023 auf das Erreichen des letzten Platzes beim richtigen ESC konzentrieren kann, einfach unbezahlbar.

    • Was für ein Quatsch den JuniorESC mit der „Mini-Playback Show“ zu vergleichen! Diese Diskussion wurde hier bereits vor zwei Jahren, als Deutschland das erste mal am JESC teilnahm, geführt!

  9. Update zur Auslosung:
    Startplatz 1 geht an => Niederlande
    Startplatz 16 (letzter Startplatz) geht an => Ukraine
    „Titelverteidiger“ Armenien hat den Startplatz 15 zuglost bekommen!

    • Niederlande geht in Ordnung, guter Auftakt.
      Aber Ukraine auf Startplatz 16? … Nichts gegen die Sängerin, aber ich hatte mir so etwas schon fast gedacht. Na mal sehen ob sie auch beim JESC im Voting gepusht werden.

      • Gehen wir mal von einem Zufall aus, so wie bei Deutschland, als sie sowohl 2020 als auch 2021 den Startplatz-Nr. 1 zugelost bekommen haben!

        Im Gegensatz zu den letztjährigen Auslosungen, gab es dieses mal keine Kugeln, sondern „Papierrollen“.

  10. Ich versteh das mit der Kreativpause nicht wirklich. Hat man sich inzwischen schon irgendwelche Gedanken gemacht bezüglich Auswahl von Song und Sänger(-in)?
    Streng genommen ist der Zeitraum bis zum nächsten JESC ja inzwischen der gleiche, als wenn man dieses Jahr teilgenommen hätte. Warum pausiert man um ein zusätzliches Jahr „Bedenkzeit“ zu bekommen und lässt es dann verfliegen

    • David – genau so ist das ….“hach, wir haben ja noch so viel Zeit“ denkt sich der NDR und KiKa (seit Ende November sucht übrigens die Niederlande schon nach Gesangstalenten für den JESC 2023). Dann fällt denen wahrscheinlich im Sommer 2023 plötzlich ein „Mensch, wir wollten doch bzgl. des JESC etwas machen – naja, ist ja noch 6 Monate hin“. Im Herbst fangen die dann an mit dem Überlegen, wie man ein Auswahlverfahren machen kann und vielleicht wäre ein gutes Lied ja auch nicht schlecht.
      So läuft das doch immer bei uns – oder?

  11. Die „Opening Ceremony“ ist beendet und ich muss sagen, dass ich so eine „Opening Ceremony“ wirklich noch nie gesehen habe, wo ein rund 25 Minuten dauerndes Musical am Ende aufgeführt wurde!

    Es wurde eine große „winter- und weihnachtliche“ Bühne vor der „National Gallery of Armenia“ am „Republic Square“ in Yerevan aufgebaut. Zuerst wurden die Teilnehmer vorgestellt, dann gab es ein Recap-Video, welches auch auf YouTube verfügbar ist und anschließend noch ein Interview mit der Gewinnern im letzten Jahr, also Malena. Es folgte die Startplatzauslosung und dann eben das Musical.
    Die Teilnehmer gingen nach ihrer jeweiligen Vorstellung in die National Gallery, wo dann auch die Startplatzauslosung stattfand. Alles andere war auf der Bühne vor der National Gallery.

    Was ich mich noch Frage ist, was denn mit dem diesjährigen Common Song (wo alle Teilnehmer zusammen singen) ist! Zu diesem gibt es in diesem Jahr irgendwie noch keine genauen Infos!

    • Bin zwar wahrlich kein Fan des JESC, aber „Geldverschwendung“ sollte bei einem Wettbewerb, bei dem es nicht zuletzt um Völkerverständigung geht, wirklich das allerletzte Argument sein. Wenn überhaupt.

      • Völkerverständigung sollte nicht über ein Wettbewerb laufen. Das ist kontraproduktiv.

      • @zwo.2 Jede Art etwas gemeinsam zu tun ist positiv. Natürlich gibt es auch Nationalisten, die nur auf das eigene Land schauen, und dann sauer sind, wenn es nicht so gut läuft, aber letztlich gibt es keine Verlierer beim ESC sondern man wählt aus, was den meisten gefällt. Und damit hat man genau dieses Element der Verständigung.

  12. Ich freue mich schon total auf den Junior ESC am Sonntag. Zur Eröffnungszeremonie: Ich muss sagen, die fand ich richtig gut. Gerade das Schauspiel am Ende.

  13. Ich habe mir auch schon meine Gedanken gemacht bezüglich der gelosten Startnummern:

    Die Niederlande auf der 1 – das gab es, so weit ich weiß, noch nicht beim JESC. Und es scheint auch ein hartes Los für Luna zu sein. Denn beim Junior-ESC war die 1 schon eher ein „Todesslot“ als die 2.

    Andererseits ist die Partyhymne auch ein guter Aufmacher, denn der Junior-ESC hat, auch wenn manche Beiträge etwas ernster sind als dieser, schon etwas von einer Feier. Und vielleicht bleibt es auch noch hängen.

    Man kann es so sagen: Die letzten beiden Male Deutschland, dieses Mal unser Nachbarland. Das heißt, Luna wohnt sogar in einem Ort an der deutschen Grenze.

    Auch die Ukraine erlebt mit dem letzten Startplatz eine Premiere. Und vielleicht könnte es Zlata und ihrem Song auch nützen:

    In 6 von bislang 19 Fällen, also knapp ein Drittel, hat der Beitrag mit dem letzten Startplatz gewonnen. Darunter die beiden Sieger aus Belarus, aber auch Valentina. Gut, Valentina hätte wohl auch von jedem anderen Startplatz aus gewonnen. Und ein Selbstläufer ist es auch nicht, siehe Montenegro 2015 (aber der Auftritt war auch eher „meeh“).

    Aber: Letztes Jahr hatte Portugal den letzten Startplatz inne. Bei den Jurys kam der Titel eher mäßig an, im Online-Voting wurde er aber Dritter und machte so zumindest etwas Boden gut. Ob es mit dem Startplatz zusammenhängt? Möglicherweise.

    Auch Armenien könnte vom eher späten Startplatz profitieren. Wenn ich nicht irre, hat die 15 auch schon häufiger gewonnen, der vorletzte Startplatz zudem zwei Mal (Georgien in Jerewan 2011 sowie Malta 2013).

    Warten wir mal die übrige Startreihenfolge ab. Wir wissen schon mal, wie es losgeht und wie es endet. Fehlt nur noch das „Dazwischen“…

    • Die Sache mit Portugal -also der 3. Platz im Online-Voting- habe ich schon vor ein paar Wochen mal erklärt, aber hier jetzt auch nochmal kurz!

      Fakt ist, dass Portugal nicht zu den Favoriten im letzten Jahr gezählt wurde. Der Song wurde von vielen sogar als unpassend für einen JuniorESC bezeichnet. Trotzdem wurde Portugal eben beim Online-Voting dritter und dies kam folgendermaßen zustande:
      Laut Gerüchten soll die Mutter der letztjährigen Siegerin (Malena) über Social Media dazu aufgerufen haben, dass man im Online-Voting -wo man 3. Stimmen hatte- für Armenien bzw. Malena abstimmen und soll und seine restlichen 2 Stimmen aber an Länder vergeben soll, welche NICHT zu den Favoriten gehören, da man ansonsten der direkten Konkurrenz von Malena (z.B. Polen) die Punkte geben würde. Also Beispiel für ein Land welches nicht zu den Favoriten zählt hat Malenas Mutter dann eben Portugal genannt. Somit kam es dann, dass viele für Armenien und Portugal abgestimmt haben und somit Portugal viele Stimmen bekommen hat!

      • Also ich bezweifle ehrlich gesagt, dass der Einflussbereich von Malénas Mutter so groß ist, dass sie das Ergebnis so signifikant beeinflussen kann, dass ein Lied von einem der letzten Plätze („unpassend“) auf den 3. Platz vorgewählt wurde.

      • Oder anders gefragt: Wieso sollte Malénas Mutter mehr Einfluss auf das Ergebnis haben als irgendwelche spanischen Superstars, die für spanische Kandidaten trommeln?

      • Benny das kling absurd da gebe ich dir recht aber je nachdem welche Reichweite sie in sozialen Medien hat ist das wenn man genau darüber nachdenkt gar nicht mehr so unlogisch. Wäre aber wenn da was dran ist äußerst unfair. Somit ist dann das Votingsystem zumindest fragwürdig. Dann haben wir genau das weshalb viele den Wettbewerb kritisieren weil zu ehrgeizige Eltern ihre Kinder pushen um Erfolg haben den sie selbst nicht haben konnten oder können. Ich kann nur hoffen das sowas nur schlimme Einzelfälle sind

      • Malenas Mutter ist aber wirklich sehr prominent, also bekannt und vorallem reich. Die Leute unterschätzen den Einfluss der Eliten auf solche Abstimmungen online oder per Wahl. Selbst mir wurde ihr Aufruf damals angezeigt und ich habe nur wenige Tausend Freunde bzw. „Follower“ im Internet auf Insta & Co.

      • meckie, was sollen denn das schon wieder für „Eliten“ sein? Must du hier wirklich jedes Schlagwort rechtspopuistischer Propaganda auf den ESC beziehen?
        Ok, vielleicht fehlen mir die tausend Freunde, um den richtigen Durchblick zu haben,bin zwar auf Instagram, aber da folge ich nur meinen Kusinen.

    • Wird hier eigentlich vergessen, dass es sich beim JESC um ein Wettbewerb für Kinder handelt? Wenn ich mir so manche Kommentare durchlese …… Widerlich!!!

      • Nein, aber dies heißt nicht, dass wir nicht auch darüber sprechen dürfen und sowohl auch Lob als auch Kritk üben dürfen! Vor allem da wir hier hauptsächlich nicht über die Kinder reden, als wie um ihrem Song und/oder dem aktuellen Konzept des JuniorESC z.B. Online-Voting, Jurybesetzung etc.

  14. Die erste Begründung für die Absage dieses Jahr ist noch nachvollziehbar, aber die „Sicherheitslage in Armenien“ als Grund zu nennen, ist einfach nur eine Frechheit gegenüber dem Gastgeberland. Erstens kann ich als jemand, der schon in Armenien war sagen, dass es eines der interessantesten und schönsten Länder, die ich jemals besucht habe, ist mit einer Sicherheitslage, die besser ist als manche Viertel in Paris. Und zweitens hat die EBU zu entscheiden ,ob ein Land sicherheitspoltisch diesen Wettbewerb austragen kann und nicht der NDR. Und wenn es ihren Anforderungen (und auch die der restlichen Teilnehmer Europas) genügt, dann ist das was der NDR als Begründung aufführt einfach nur extrem unhöflich und ignorant! Solche Verhalten gehört abgemahnt wie ich finde!
    Die Armenier haben heute übrigens auch wunderbar bewiesen, mit wie viel Enthusiasmus und Professionalität sie bei Sache sind.

    Ich wünsche allen am Sonntag viel Vergnügen und nächstes Jahr dann hoffentlich auch wieder mit deutscher Beteiligung ohne dreiste Ausreden.

    • Du hast keine Ahnung! Ich finde die Begründung des NDR berechtigt, da Armenien und Aserbaidschan immer noch verfeindet sind! Es finden zar Verhandlungen über einen Friedensvertrag statt, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

  15. Das war die beste Eröffnungszeremonie bei einem JESC mit einem märchenhaften Musical. Armenien hat sich was einfallen lassen. Wenn sie wieder gewinnt, hätte ich nichts dagegen. Zuzutrauen ist es ihnen auch in diesem Jahr wieder.

  16. Die ersten Proben sehen schon sehr vielversprechend aus. Nebel und Pyro bei Polen, Klassisches Ballett bei Serbien und coole Lichteffekte bei Malta. Man darf auf weitere Einblicke gespannt sein.

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