Die No Angels gehen nach ihrem erfolgreichen Comeback im Herbst 2022 auf große Deutschland-Tour

Die No Angels haben sich zurückgekämpft. Eigentlich legen die ESC-Teilnehmerinnen von 2008 Wert darauf, dass sie aktuell kein Comeback, sondern lediglich ihr 20-jähriges Jubiläum als Band feiern. Danach sieht es aktuell aber ganz und gar nicht aus: Ihr Jubiläumsalbum „20“ mit alten und neuen Songs schaffte es bis auf Platz 1 der deutschen Album-Charts – in Österreich auf Platz 2 und in der Schweiz auf Platz 6 – und im Juni 2022 feiern die vier Frauen dann mit dem großen Jubiläumskonzert „Celebration Live“ auf der Parkbühne in der Wuhlheide in Berlin auch ihre Rückkehr auf die Konzertbühnen.

Damit noch nicht genug: Im Herbst 2022 gehen die No Angels jetzt zusätzlich auch noch auf eine ausgedehnte Deutschlandtour. Tickets dafür sind seit heute erhältlich. Das hier sind die Termine:

18. Juni: Berlin – Parkbühne Wuhlheide

23. September: Stuttgart – Liederhalle
24. September: Hannover – Swiss Life Hall
25. September: Hamburg – Barclays Arena
27. September: Leipzig – Haus Auensee
29. September: Rostock – Stadthalle
30. September: Nürnberg – Meistersingerhalle

1. Oktober: Erfurt – Messehalle
2. Oktober: München – Zenith
5. Oktober: Frankfurt – Jahrhunderhalle
6. Oktober: Bielefeld – Stadthalle
8. Oktober: Köln – Palladium

Die No Angels waren die allersten Castingshowstars Deutschlands und gingen im Jahr 2000 aus der ersten Staffel von „Popstars“ hervor, die damals auf RTL ZWEI lief und später auch die Band Monrose hervorbrachte. Die Engel haben inklusive „20“ insgesamt sechs Studioalben veröffentlicht, vier davon schafften es auf Platz 1 der deutschen Albumcharts. Außerdem bringen es die No Angels auf vier Nummer-1-Singles und zahlreiche weitere Hits.

Nach einer ersten Auflösung nach drei Alben im Jahr 2003 gab es schon 2007 eine erste Reunion der No Angels. Im Jahr darauf nahm die Band an der deutschen ESC-Vorentscheidung „Wer singt für Deutschland?“ teil und setzten sich dort unter anderem gegen Carolin Fortenbacher durch. Beim Eurovision Song Contest in Belgrad schaffte es die Gruppe dann aber mit 14 Punkten nur auf den 23. Platz – punktgleich mit dem letzten und vorletzten Platz, aber dank der Höchstwertung von Lucys Landsleuten aus Bulgarien höher platziert. Das nachfolgende Album „Welcome to the Dance“ konnte nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen. Umso schöner, dass sich nun zeigt, dass der Auftritt beim ESC 2008 nicht der Anfang vom Ende war.


12 Kommentare

  1. Der alles entscheidende Satz in Bennys Artikel:

    „…eigentlich legen die ESC-Teilnehmerinnen von 2008 Wert darauf, dass sie aktuell kein Comeback, sondern lediglich ihr 20-jähriges Jubiläum als Band feiern…“

    – Eigentlich! 🤣🤣🤣

    Sie müssen irgendwie Geld für das Wohnstift „Ausgediente Stars“ zusammenkriegen, sonst langt es vorn und hinten nicht.

    • Dabei könnten sie doch höchsten 20-jährigen Jahrestag der Bandgründung feiern statt 20 Jahre als Band. Eine Silberhochzeit wäre doch auch irgendwie lächerlich, wenn man in den 25 Jahren zweimal wieder geschieden war…

  2. Dann stimmen die Gerüchte vielleicht, dass der Song „Mad Wild“ (an der Produktion soll Ásdís María Viðarsdóttir bekannt aus der isländischen Vorentscheidung mit dem Song „Amor“) ein Song aus dem internen deutschen Vorentscheid für den ESC war? Schade, dass Deutschland den Song nicht gewählt hat. Mal wieder nach dem Motto: „Lasst uns gute Songs rauswerfen und dafür das kleinere Übel für den ESC wählen, man könnte ja am Ende vielleicht noch gewinnen?“

  3. Morgen um 06:50 Uhr ist Laurell Barker laut Instagram mit ihrem Song „Habit“ live im ARD-Morgenmagazin 😃

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