Diese 21 Acts nehmen am norwegischen Melodi Grand Prix 2022 teil

Foto: Instagram (@nrkmgp)

Heute Mittag wurden die 21 Acts präsentiert, die am norwegischen Melodi Grand Prix 2022 teilnehmen werden. Der Rundfunksender NRK gab die Teilnehmer heute in einer live übertragenen Präsentation bekannt.

Auch in diesem Jahr besteht die Vorentscheidung aus fünf Vorrunden und einem Finale. Fünf Acts sind bereits für das Finale gesetzt. Die 16 verbleibendenden Künstlerinnen und Künstler müssen in den vier Vorrunden antreten und sich dort eines der Tickets für das Finale sichern. Moderiert werden die Shows vom Moderatoren-Trio Mikkel Niva, Kåre Magnus Bergh und Annika Momrak.

Dies sind die Acts des Melodi Grand Prix 2021:

Erstes Halbfinale (15. Januar 2022, 19:50 Uhr) 

  • Mira Craig – „We Still Here“ (Text und Musik von Mira Craig und Bård Berg)
  • Frode Vassel – „Black Flowers“ (Text und Musik von Frode Vassel, Benjamin Larsen, Niklas Rosström und Celine Alette Pedersen Breivoll)
  • TrollfesT – „Dance Like a Pink Flamingo“ (Text und Musik von Eirik Renton und Jostein Austvik)
  • Eline Noelia – „Ecstasy“ (Text und Musik von Eline Noelia Myreng, Audun Agnar Guldbrandsen und Tea Megaard)

Zweites Halbfinale (22. Januar 2022, 19:50 Uhr) 

  • Lily Löwe – „Bad Baby“ (Text und Musik von Lill Sofie Wilsberg, Trond Holter und Victoria Land)
  • Steffen Jakobsen – „With Me Tonight“ (Text und Musik von Mats William Wennerberg und Nicolai Herwell)
  • Farida – „Dangerous“ (Text und Musik von Farida Bolseth Benounis, Rasmus Simon Vedvik Thallaug, Atle Pettersen, Peter Newman und Hannah Dorothy Bistow)
  • Daniel Lukas – „Kvelertak“ (Text und Musik von Daniel Lukas Kalelic und Are Næsset)

Drittes Halbfinale (29. Januar 2022, 19:50 Uhr) 

  • Mari Bølla – „Your Loss“ (Text und Musik von Lars Horn Lavik, Morten Franck und Mari Eriksen Bølla)
  • Oda Gondrosen – „Hammer of Thor“ (Text und Musik von Morten Franck, Elsa Søllesvik, Torgeir Ryssevik und Oda Kristine Gondrosen)
  • Sturla – „Skår i hjertet“ (Text und Musik von Sturla Fagerli Larsen)
  • VILDA – „Titans“ (Text und Musik von Vilde Johannessen, Ben Adams und Sindre Timberlid Jenssen)

Viertes Halbfinale (5. Februar 2022, 19:50 Uhr) 

  • Alexandra Joner – „Hasta la vista“ (Text und Musik von Henrik Sæter und Jazara Aden Hutton)
  • Maria Mohn – „Fly“ (Text und Musik von Maria Mohn und Einar Kristiansen Five)
  • Kim Wigaard – „La Melodia“ (Text und Musik von Kim Wigaard Johansen, Marius Hagen, Karianne Sissener Amundsen und Ronny Janssen)
  • Sofie Fjellvang – „Made of Glass“ (Text und Musik von Sofie Fjellvang und Kjetil Mørland)

Bereits qualifiziert für das Finale: 

  • NorthKid – „Someone“ (Text und Musik von Helge Moen, Alex Charles, Sandra Lyng und Jim Bergsted)
  • SubWoolfer – „Give That Wolf a Banana“ (Text und Musik von Keith und Jim)
  • Christian Ingebrigtsen – „Wonder of the World“ (Text und Musik von Christian Ingebrigtsen, Michael Hunter Ochs und Henrik Tala)
  • Anna-Lisa Kumoji – „Queen Bees“ (Text und Musik von Olli Äkräs, Alan Roy Scott, Elsbeth Rehder und Anna-Lisa Kumoji)
  • Elsie Bay – „Death of Us“ (Text und Musik von Elsa Søllesvik, Jonas Holteberg Jensen und Andreas Stone Johansson)

Zurück zum Melodi Grand Prix kehrt Alexandra Joner, die 2015 mit „Cinderella“ antrat. Auch mit Anna-Lisa Kumoji gibt es ein Wiedersehen, sie stand 2019 mit „Holla“ auf der MGP-Bühne. Christian Ingebrigtsen war 2010 beim Melodi Grand Prix mit der Band A1 dabei, die hinter Didrik Solli-Tangen Platz 2 im Goldfinale belegte. Ansonsten gibt es zahlreiche Debütanten im Teilnehmerfeld: Frode Vassel nahm 2021 an der norwegischen Ausgabe von The Voice teil, dort war 2017 auch Kim Wigaard dabei. Mari Bølla gewann 2020 die norwegische Idol-Ausgabe. Steffen Jakobsen war wiederum 2013 beim Idol dabei. Hinter TrollfesT verbirgt sich eine etablierte norwegische Metalband. Mira Craig hat den norwegischen ESC-Beitrag „Hold On, Be Strong“ von Maria Haukaas Storeng aus dem Jahr 2008 geschrieben. Der Beitrag „Made of Glass“ von Sofie Fjellvang wurde von Kjetil Mørland mitgeschrieben, der 2015 mit Debrah Scarlett („A Monster Like Me“) auf der ESC-Bühne stand und unter anderem auch den MGP-Gewinnerbeitrag „Attention“ von Ulrikke 2020 mitgeschrieben hat.

In diesem Jahr wird es neben den vier Halbfinales wieder eine Second Chance-Runde geben. In jedem Halbfinale werden in einer ersten Abstimmungsrunde zwei Acts ausgewählt, die in das „Gold Duell“ einziehen. Dort treten die verbliebenen beiden Acts gegeneinander an, einer zieht dann in das Finale ein, der andere Act in die Second Chance-Runde. Alle Shows werden aus der H3-Arena in Fornebu, unweit der Hauptstadt Oslo, live übertragen.

An der Second-Chance-Runde gibt es jedoch Änderungen: In diesem Jahr findet die Second Chance in zwei Teilen statt. Die zwölf Acts, die aus den vier Halbfinals ausgeschieden sind, werden am Montag, den 7. Februar, in einer Live-Übertragung auf vier Acts reduziert – die Entscheidung wird durch ein Publikumsvoting gefällt. Die vier Acts mit den meisten Votes ziehen in die Second-Chance-Runde ein. Diese vier Acts performen dann am Samstag vor dem Finale, also am 12. Februar, ihren Song erneut, das Publikum wählt daraus den letzten Finalisten.

Alle Beiträge werden nach und nach auf den Streamingplattformen veröffentlicht. In unserer Melodi Grand Prix-Playlist könnt ihr bereits alle auf Spotify abrufbaren Titel streamen.

Welche Beiträge des Melodi Grand Prix 2022 sind Eure Favoriten? (Max. 3 Stimmen)

  • Elsie Bay - "Death of Us" (24%, 95 Votes)
  • SubWoolfer - "Give That Wolf a Banana" (15%, 60 Votes)
  • Daniel Lukas - "Kvelertak" (6%, 23 Votes)
  • NorthKid - "Someone" (6%, 22 Votes)
  • Maria Mohn - "Fly" (4%, 16 Votes)
  • Eline Noelia - "Ecstasy" (4%, 15 Votes)
  • TrollfesT - "Dance Like a Pink Flamingo" (4%, 15 Votes)
  • Anna-Lisa Kumoji - "Queen Bees" (4%, 15 Votes)
  • Sofie Fjellvang - "Made of Glass" (4%, 15 Votes)
  • Steffen Jakobsen - "With Me Tonight" (4%, 14 Votes)
  • Oda Gondrosen - "Hammer of Thor" (3%, 13 Votes)
  • VILDA - "Titans" (3%, 12 Votes)
  • Mira Craig - "We Still Here" (3%, 12 Votes)
  • Farida - "Dangerous" (3%, 12 Votes)
  • Alexandra Joner - "Hasta la vista" (3%, 10 Votes)
  • Christian Ingebrigtsen - "Wonder of the World" (2%, 9 Votes)
  • Kim Wigaard - "La Melodia" (2%, 8 Votes)
  • Mari Bølla - "Your Loss" (2%, 8 Votes)
  • Sturla - "Skår i hjertet" (2%, 8 Votes)
  • Lily Löwe - "Bad Baby" (2%, 7 Votes)
  • Frode Vassel - "Black Flowers" (2%, 6 Votes)

Total Voters: 207

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Wie gefällt Euch das diesjährige Teilnehmerfeld des Melodi Grand Prix? Habt Ihr unter den Songs schon Favoriten? 


83 Kommentare

  1. Maria Mohn & Kim Wigaard haben doch 2020 „Fool For Love“ im Semi gesungen. Und jetzt sind beide als Soloartists in Semi 4 dabei? Sensationell 😂

    Auf Anna-Lisa Kumoji freue ich mich auch, „Holla“ war ein Bop!

  2. Ganz so viele Neulinge gibt es dann doch nicht: Kim Wigaard war bereits 2020 mit „Fool For Love“ beim MGP dabei, damals im Duett mit Maria Mohn, gegen die er heuer im selben Semi ranmuss. Auch Mira Craig war schon als Interpretin dabei, 2010 scheiterte sie mit „I’ll Take You High“ in der zweiten Runde der Letzen-Chance-Runde. Und bei Oda Gondrosen könnte es sich um die Oda handeln, die es gemeinsam mit Christer Wulff 2014 mit „Sing“ bereits beim Vorentscheid versuchte.

      • @mil etter mil (Bernhard): Vielen Dank, die Information habe ich gestern vergebens gesucht 🙂

      • Schade.Haette mich evtl auf Sol Heilo gefreut,die ehemalige Katzenjammer Frontfrau,oder auf eine Katzenjammer Reunion,dann haetts aber keinen VE mehr gebraucht,und die Maedels waeren eh die Mitfavs in Turin

  3. Junge, Junge, da haben die Norweger also endlich ihre Nebel gelüftet und herausgekommen ist ein interessantes Teilnehmerfeld. Es fällt schwer da schon Favoriten heraus zu lesen. Außerdem sind einige Songs ziemlich rocklastig, was wohl dem Nachahmungstrieb in Bezug auf den ESC-Gewinner 2021 geschuldet ist.
    Mir blieb als erstes und vor allem Anna-Lisa Kumoji mit Queen Bees in Erinnerung. Tolle Stimme und auffälliges Musikarrangement. Ich bin gespannt auf die Performance dazu, denke aber das mir im Laufe der Zeit aber noch andere Songs aus Norwegen ans Herz wachsen werden.

  4. ist die abstimmung nicht noch ein bißchen früh?
    auf spotify habe ich keinen zugriff – kenne gerade mal 2 songs.
    kommt zeit,kommt rat.

    • Hab diesen Song auch gerade erst zum ersten Mal gehört. Der hat mich direkt umgeworfen
      Ich bin der Meinung wir haben einen Gewinner gefunden!

    • Das Lied ist ganz schön, aber irgendwie habe ich ein Problem mit Elsies Stimme. Keine Ahnung, aber irgendwie gibt es bessere Beiträge dieses Jahr, finde ich.

    • Der Song ist wirklich schön. Die Musik hört sich aber irgendwie distanziert an, als würde sie als Rohrpost irgendwo feststecken. Bei dem klasssischen Orchestertrack fehlt es etwas an Druck, um mehr Drama zu erzeugen. Aber ansonsten echt fein. .

  5. Das ist echt komisch, denn wenn ich auf die Spotify-Playlist draufgehe dann kann ich alle Songs mir anhören nur 3 nicht. Und zwar die Songs von von Eline Noelia, Daniel Lukas und Anna-Lisa Kumoji. Wenn ich dann die Songs extra in die Suchleiste eingebe erscheint ,,Keine Suchergebnisse“. Aber auf Youtube sind diese Songs komischerweise schon verfügbar. Geht das nur mir so oder sind die Songs wirklich noch nicht bei Spotify verfügbar? Weiß zufällig jemand etwas darüber? Ich bin für jede Hilfe dankbar.

  6. Also mir gefällt das Angebot sehr gut, „We Still Here“, „With Me Tonight“, „Dance Like a Pink Flamingo“ und vor allem „Fly“ sind meine Favoriten. 😊

  7. So hab mich durch alle Songs bei Spotify und Youtube gehört. WOW ! Was so ein kleines Norwegen doch alles zusammen bringt. Richtig schlecht ist da nix. Mich haben gleich eine Hand voll Songs angesprungen und jeder ist aus einem anderen Genre. Echt toll. Gibt es super viel Futter für unseren Second Chance Contest. Also Norwegen wird einen würdigen Vertreter für Turin finden, das steht fest. Die Frage warum es bei uns immer so ein Krampf ist steht da immer im Raum…..🤔

    • Bin leider ziemlich enttäuscht nach den letzten Jahren. Viele mittelmäßige bis gute Lieder dabei, aber leider nichts was für mich Siegervibes hat. Mir fehlt ein banger wie Holla, Wild, Witch Woods, Circus etc. Die letzten beiden Jahre waren deutlich stärker.

  8. Give that Wolf a Banana 😀 Schon jetzt eines meiner Highlights der diesjährigen Vorentscheid-Saison! Habe in einige Songs reingehört, macht insgesamten nen starken Eindruck. Bin auf die Shows gespannt.

  9. Nur mal eine Frage zwischendurch, die erlaubt sei. Florian, du formulierst die Überschrift zum Artikel „Diese 21 Acts nehmen am norwegischen Melodi Grand Prix 2022 teil“. Warum „Diese…“? Es ist mir seit einiger Zeit oft aufgefallen, dass diese Art von Überschriften neuzeitlich zu sein scheint, um den Leser nahezu aufzudrängen den Artikel zu lesen. Oft lese ich auch z.Bsp. „Das ist der Grund warum der Minister häufig zum Arzt geht“. Klingt doch blöd und nach Sensationsgier. Aber nun gut, wenn es in der journalistischen Sprache jetzt üblich ist, naja…okay 😉
    Nichtsdestotrotz, Danke für deinen Artikel!

    • Da tust du Florian aber unrecht. Du meinst Schlagzeilen, die Aufmerksamkeit erregen sollen, wobei danach eine eher überschaubar interessante Info folgt. Der Leser also umsonst geklickt hat.
      Hier folgen der Schlagzeile ja tatsächlich die 21 Teilnehmer, also die Schlagzeile verspricht nicht zu viel, sondern genau das, was versprochen wurde. Also vollkommen ok.

      • Jetzt tust aber Nilsilaus Unrecht. Er hat das „clickbaiting“ ja nicht kritisiert, sondern findet nur, dass die Überschriften sich manchmal seltsam anhören. Vielleicht haben wir uns ja schon daran gewöhnt, dass es nicht mehr heißt: „Teilnehmer des dingsa wurden bekanntgegeben,“ sondern „Diese Gruppen nehmen am dingsa teil“, oder „Diese Acts wollen wohl für Österreich..“ oder „Das sind die Qualifikanten..und „Das sind die ersten sieben Teilnehmer“ nur um mal die letzten Überschriften zu zitieren. Natürlich sind das präzise Überschriften denn darum geht es in den Texten, aber etwas komisch ist es schon, wenn man immer die gleiche Formulierung hier sieht.
        Müssen die Blogger wissen wie sie das machen wollen, aufmerksam darauf darf man sie aber schon machen.

      • Ich denke schon, dass ich ihn richtig verstanden habe, er hat es auch eindeutig formuliert. Ich glaube, Nilsilaus wird meine Anmerkung verkraften. Ist ja auch nicht so wichtig. 😉

  10. Maybe I’m the underdog, aber Mari für Norwegen. Wenn sie das live so hinkriegt wie im Studio, dann haut das ordentlich rein. Der Rap-Part kommt einfach so unerwartet und im Gegensatz zu Vilde, Elsie und Alexandra, ist mir das Lied nicht schon nach der Hälfte Wumme.

  11. Wieder viel Durchschnittliches dabei beim norwegischen Mainstream Grand Prix. Mir hat die Boyband Northkid mit „Someone“ noch am besten gefallen…

  12. Das kann sich hören lassen. Im Recap sind mir spontan Ecstasy, Death of Us und Dangerous am besten aufgefallen.
    Mal wieder sind die Qualifikanten insgesamt schlechter als die Lieder, die durch das Halbfinale müssen mit Ausnahme von Elsie.
    In den letzten Jahren gewann immer einer von den Qualifikanten. Und Elsie scheint jetzt schon der Fanfavorit zu sein. Hat auch was von Viktoria.

  13. 🤔 …es gibt einige nette Songs, die ich hören kann, ohne zu skippen (das sind eher die Balladen), aber dann war’s.

    Elsie sticht schon heraus.

  14. Meine Top 6:

    1 SubWoolfer – “Give That Wolf a Banana” 10
    2 Elsie Bay – “Death of Us” 9,5
    3 Maria Mohn – “Fly” 9,5
    4 VILDA – “Titans” 9
    5 Alexandra Joner – “Hasta la vista” 8
    6 Kim Wigaard – “La melodia” (The melody) 8

    Zwei der automatischen Finalisten finde ich schlecht bis durchwachsen. Das sind für mich „Queen Bees“ und „Wonder of the world“.

    SubWoolfer wäre so ein geiler Spaß für den ESC: Elsie wäre aber auch sehr nice, erinnert mich sehr an Victoria.

  15. We Still Here geht noch in Ordnung, aber alle anderen 20 Lieder gefallen mir nicht. Dieses Jahr ist das MGP deutlich schwächer als letztes Jahr.

  16. Ja, hundemasken sieht man im moment auch auf den blauen seiten öfter, the masked singer läuft überall….da muss diese maskerade selbstnatürlich auch zum esc.
    Ich würde mich für VILDA entscheiden

  17. Es gibt übrigens auch Neuigkeiten zum kroatischen Vorentscheid Dora. Der nationale ESC-Vorentscheid findet am 19. Februar 2022 statt:

    https://eurovoix.com/2022/01/10/%f0%9f%87%ad%f0%9f%87%b7-croatia-dora-2022-final-on-february-19/

    Sollte einer der Teilnehmer heiße Füße bekommen und einen Rückzieher machen, stehen vier Kandidaten als Nachrücker bereit:

    1. Karlo Vudrić – “3AM”
    2. Vlatka Burić Dujmović Vyan – “Gladiator”
    3. Totalni Optimizam – “What If”
    4. Stella Scholaja – “Ghost”

    Zusätzlich wurde vereinbart, daß Dora auch im nächsten und übernächsten Jahr in Opatija stattfinden wird.

  18. Sowas Blödes: Ich wollte es so gerne doof und furchtbar finden, und es gäbe so viele gute Gründe dafür … aber ich schaff’s einfach nicht. Ich will die Subwoolfer in Turin sehen 🙂

    • Mir ist es glatt gelungen – in der Tat doof und furchtbar.
      Und bevor jemand fragt: isch ‚abe gar keinen Keller.

  19. So, nachdem ich mir nun einen genaueren Überblick über die 21 Titel verschafft habe, sehen meine Favoriten wie folgt aus:

    Monika Mohn – Fly ist viel besser als das Duett aus 2020 und zudem eine starke Pop-Ballade mit mittelalterlichen Einflüssen. Sehr ansprechend. Solche Klänge stünden Norwegen mal gut zu Gesicht.

    Eline Noelia – Ecstasy ist ein toller Electro-Pop-Song, mit einer starken Melodie. Sicherlich einer der modernsten Songs im diesjährigen MPG-Jahrgang. Erinnert ein wenig an Anime-Nightcore.

    Anna-Lisa Kumoji – Queen Bees ist, bis auf den unschönen Kraftausdruck „ass“ in der Strophe, ein sehr interessanter Bop. Anleihen an Efendis „Cleopatra“ und „Mata Hari“ sind zu hören, aber nur geringfügig.

    Vilde – Titans erinnert an Musik für einen Kinofilm, was nicht Schlecht sein muss. Der Song ist angenehm zu hören und der Gesang recht ordentlich. Die Lyrics sind auch sehr schön zu lesen und zu hören.

    Lily Löwe – Bad Baby ist der beste Rocksong in diesem Vorentscheid. Fetzig und melodisch. So mag ich Rock. Man kann es sich anhören ohne Kopfschmerzen zu bekommen und man kann es sich gut merken und mitsingen.

    Alexandra Joner – Hasta La Vista hatten wir zwar schon des Öfteren beim ESC und sämtlichen Vorentscheiden, ist aber jedes Mal wieder schön. Außerdem gefällt mit die Latino-Urlaubs-Mucke.

    Gar nicht angesprochen hat mich Elsie Bay mit „Death of Us“. Warum dieser langweilige Song ohne Steigerung und Melodie als Favorit gehypt wird ist mir unbegreiflich. Victoria aus Bulgarien konnte beim ESC 2021 mit solch einer Nummer auch nix reißen.

    • Death of Us steigert sich nicht unbedingt im Refrain, sondern drumherum.
      Und Mittelfeld im Finale würde ich nicht als „nix reißen“ bezeichnen. Davon kann Deutschland nur träumen.

      • Um Deutschland geht es mir gar nicht. Klar ist Mittelfeld nicht schlecht, aber eben auch nicht weit vorne. Mittelmäßig halt. Vergisst man schnell.
        Meiner subjektiven Meinung nach kann Norwegen es besser.

      • Wobei Platz 11 auch klar oberes Mittelfeld ist bzw. linke Tabellenhälfte. Von 40 Liedern.
        Wie gesagt. Da von „hat nix gerissen“ zu reden, halte ich für falsch.

    • Der Unterschied sind hier die ganzen Tonartwechsel und die instrumentalische Untermalung, welche dem Gehirn einen Effekt von Mystik vermitteln und den Song daher einprägsamer machen als das Geträller von Viktoria 2021

      • Mag sein. Ich halte mich aber trotzdem lieber an meine oben genannten Favoriten wie u.a. Monika Mohn, Eline Noelia oder Vilde.
        Musik ist und bleibt halt Geschmacksache. So sucht sich jeder seine Lieblinge raus.

      • Schon richtig und wichtig. Aber das ist halt die Erklärung warum viele bei dem Song mitgehen

  20. Damit’s ja wieder einiges Gutes dabei bei den Norwegern, wenn auch nicht ganz so viel wie im letzten Jahr.
    Für Freunde der Landessprache (wie mich) ist das natürlich nix, nur zwei Beiträge in den Vorrunden mit guten Aussichten noch vor dem Finale aussortiert zu werden. Bei einigen Texten wird mir die Birne weich (und da meine ich nicht den Bananen-Song, der es darauf anlegt, sondern eher das grenzdebile Hasta La Vista).
    Gestimmt habe ich für Elsie Bay (wie die bisher meisten, ist aber auch wirklich eine schöne und toll gesungene Ballade), Eline Noelia (schräger Elektropop mit teils genialer, teils nerviger Stimme) und wegen der Landessprache für Daniel Lukas (nettes Boyband-Diskopop-Liedchen). Gut finde ich aber auch das mythische „Fly“ von Maria Mohn und der schräge Speedmetal-Schlager von den Trollen.

  21. Mein Verstand sagt Elsie Bay. Mein Ohrwurm schreit nach dem Bananenwolf. Können wir uns davon vielleicht was ausleihen…?

  22. moin!
    lasse hat sich jetzt alle songs zweimal angehört und ist nicht sonderlich beeindruckt vom norwegischen line-up!
    die aktuellen top3 aus dem voting können mich nicht überzeugen – „death of us“ klingt wie bulgarien 2020-2021,nur weniger traurig.
    der song mit der banane klingt wie little big für arme und die band northkind ist halt berühmt in norwegen,zumindest wenn ich das korrekt verstanden habe – der TIK-effekt läßt grüßen und es könnte am ende dann ähnlich laufen..
    keiino hatte jetzt keine zeit? 🥶😇
    steffen jakobsens song klingt ja fast identisch zu stefan aus estland – cowboy country pop scheint derzeit jedenfalls in mode zu sein?
    laura war zu früh in 2020. 😲
    mein favorit ist der hammer von thor – da kann man auf der bühne was raus machen.
    ich habe auch nur dieses eine vote abgegeben.🏴‍☠️

    • In Norge nichts Neues …
      Und bei Thors Hammer stellte sich mir spontan die Frage, ob wohl auch Rein Alexander keine Zeit hatte. 😉

      • das würde zumindest mit rein alexander nicht wirklich funktionieren – da müßte man schon einen jüngeren wikinger ranlassen,so 1,95m groß,gutaussehend,breite schultern,lange haar,richtiger wikingervollbart und dann voller inbrunst losschmettern – allzu viel text ist ja auch nicht.🤡
        vielleicht könnte man auch noch einen chor in shantyart einbauen?
        da war doch noch ein anderer wikinger vor ein paar jahren,der es anders als rein sogar zum ESC geschafft hat – rasmus oder so hieß der doch. 🤠
        ich würde den song jetzt mal nicht unterschätzen wie die meisten hier wenn das mädel es schafft auf der bühne so kräftig zu klingen wie in der studioversion. 😎

  23. Oh Mein Gott, wie kann man eigentlich glauben das man mit „Give that Wolf a Banana“ auch nur irgendetwas reißen kann. Trotzdem wie schaffen es nur die Norweger immer so eine große und abwechslungsreiche VE zu kreieren. Und unser einer muss froh sein, wenn es eine VE mit 5 oder 7 Kandidaten gibt.

  24. Nach den eher lahmen Titeln aus Lettland, Litauen und Rumänien (Maltas Schnipsel habe ich mir noch nicht angehört) fand ich das Anhören der Lieder aus Norwegen doch um einiges interessanter.

    Am besten gefallen mir:

    • Frode Vassel – Black Flowers
    • Daniel Lukas – Kvelertak (gefällt mir am meisten)
    • Vilde – Titans
    • NorthKid – Someone

    Dann sind ist mir noch folgendes aufgefallen:

    • Mira Craig – We still here: Das ist irgendwie schon wieder Ruslana für Arme. Was ist in dieser Saison los damit? 😄

    • Trollfest – Dance like a pink Flamingo: Hat da noch wer Eskimo Callboy-Vibes? Mir gefallen dann die Pinguin Cowboys (so hat meine Mutter sie neugetauft) aus Castrop-Rauxel doch um einiges mehr.

    • Steffen Jakobsen – With me tonight: Na, ein Lied, das sehr ähnlich ist bzw. den selben Stil hat, haben wir doch schon Ende des Jahres beim Eesti Laul gehört. Das Lied erinnerte mich direkt an „Stefan – Hope“. Ob das wohl am Namen liegt? 🤔😄 Estlands Kandidat finde ich dann aber besser.

    • Mari Bølla – Your loss: Ich mag den Text sehr, aber leider die Melodie und das Gesamtpaket nicht. 🙁

    • Alexandra Joner – Hasta la Vista: Also bitte, das Lied hat man doch schon 1.000 mal von anderen Interpreten gehört. Um ein paar Beispiele zu nennen: Pietro Lombardi, Enrique Iglesias, Leon Machére, Luca Hänni, Eleni Foureira, Tamta, Luis Fonsi, Alvaro Estrella, Alvaro Soler. Und von jedem genannten Interpreten ist alles besser als „Hasta la Vista“!

    • Sofie Fjellvang – Made of glass: Sehr, sehr schöne Stimme, aber das Lied sagt mir leider gar nicht zu.

    • Elsie Bay – Death of us: Ihre Stimme erinnert mich sehr an die von Stina Talling, die ja letztes Jahr beim norwegischen MGP teilgenommen hat.

    Im Großen und Ganzen freue ich mich schon sehr auf den MGP! 😊

  25. Doch, sehr schöne Zusammenstellung von Songs. Da wird beim nächsten SCC sicher nicht so viel von liegen bleiben. 🙂

    • aber nur wenn man die norwegenbrille auf hat – sehr unterdurchschnittlich,dazu hat irgendwer sean banan seine banane geklaut.🍌

    • Davon gehe ich auch mal aus – selbst die Sub(optimal)woolfer dürften sich auf der einen oder anderen Top10-Auswahlliste wiederfinden … 😉

      • „Davon gehe ich auch mal aus“ bezog sich auf Porsteinns Eintrag …

        Mir gefallen die meisten der heurigen MGP-Lieder.

  26. Nach den ersten hören ( MGP 2022 erst heute bei Deezer ) finde ich Oda Gondrosen – „Hammer of Thor“ echt gut 🙂

  27. Ohne Spotify ist es leider recht mühsam, sich alle Songs anzuhören. Ich lass mich dann einfach mal im Vorentscheid überraschen.

  28. Ich falle hier irgendwie aus dem Raster. Das einzige Lied das mich wirklich berührt hat ist Made of Glass alles andere von gruselig bis solala, einiges auch ganz okay. Skandinavien halt

  29. Es gibt besorgniserregende Nachrichten aus Norwegens Nachbarland Schweden! Dort sollte dieses Jahr das Melodifestivalen an unterschiedlichen Orten stattfinden, doch auf Grund der leider immer noch nicht beendeten Coronapandemie steht das Ganze auf der Kippe:

    https://eurovoix.com/2022/01/11/sweden-melodifestivalen-2022-tour-may-be-cancelled/

    Vergangenes Jahr wurden alle Shows im Annexet in Stockholm ausgetragen und dazu könnte es dieses Jahr erneut kommen.

  30. Nun habe ich auch endlich die Zeit gefunden, mir alle Songs anzuhören. „Death Of Us“ ist schon eine starke Ballade, der Stil erinnert in der Tat sehr an Victoria. „Give That Wolf A Banana“ macht wirklich Spaß; ich bin mir aber nicht sicher, ob Norwegen damit gut abschneiden würde – hier bin ich sehr gespannt auf die Liveperformance . Mein Guilty Pleasure in der Auswahl ist „Hasta La Vista“ – gefühlt schon tausend Mal gehört und furchtbarer Text, aber ich kann mich dem einfach nicht entziehen. 🙂

  31. Ich habe alle 21 Sonfgs auch angehört und mein Favorit „Dangerous“, weil es so dark ist. „Give the Wolf is a Banana“ ist schon witzig.

  32. Wobei ich sagen muss, das von dem hören kein Song gibt, den ich jetzt als einer sehe, der beim ESC eine sehr gute Platzierung bringt. Der Favorit „Death of Us“ klingt für mich ein bisschen wie Billie Eilish.

    • Wo ist das Problem wenn man so klingt? Die Sängerin des Songs singt schon seit 2014, Billie Eilish hingegen erst seit 2016.

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