ESC kompakt beim ESC 2021: Willkommen in Rotterdam

Welkom in Rotterdam! Das mit zwei Köpfen vergleichsweise kleine Vor-Ort-Team von ESC kompakt hat in der diesjährigen Gastgeberstadt sein Quartier bezogen. Außerdem unternahmen Benny und Douze Points an ihrem ersten Tag in Rotterdam eine Begehung der Ahoy Arena und begaben sich abends auf Nahrungssuche. 

Beide Blogger reisten mit dem Zug an und wurden bereits im örtlichen Hauptbahnhof von diversen ESC-Fahnen und Postern auf das Event eingestimmt. Außerderhalb des Gebäudes steht darüber hinaus eine blaue Version der ESC-Siegertrophäe (unten).

Die beiden Blogger wohnen am Kruisplein. Damit sie während der beiden ESC-Wochen nicht auf dem Trockenen sitzen, haben sie reichlich Katjes-Produkte mit nach Rotterdam genommen. Dabei gibt es hier unter dem Namen „Katja“ eine lokalisierte Variante.

Mit der Metro sind es nur sieben Stationen bis zum Zuidplein, von wo aus man noch fünf Minuten zur Arena läuft. Natürlich gibt es auch hier jede Menge Marketingmaterial, mit dem auf den ESC hingewiesen wird.

Der diesjährige niederländische ESC-Vertreter Jeangu Macrooy wird sogar mit einem riesigen Wandgemälde geehrt.

Bisher sind nur sehr wenige Journalisten in Rotterdam eingetroffen. Deshalb liefen die typische Anmeldeprozeduren recht zügig. Auf dem Bild unten wurde Benny gerade seine Akkreditierung ausgehändigt.

Vor dem Betreten des Pressezentrums beginnt dann der aufwändigere Teil: Das Passieren der COVID-Teststraße. In einem Zelt gibt es zunächst einen Atemtest. Ist dieser nicht eindeutig negativ, folgt ein zusätzlicher PCR-Test (das alles haben wir auch im ESC kompakt LIVE besprochen (Video unten)).

Nachdem wir es in die Halle geschafft hatten, haben wir natürlich das Pressezentrum erkundet. Dabei bekamen wir auch die letzte Pressekonferenz des Tages mit: die von Lesley Roy (rechts auf der Bühne). Die Journalist*innen sitzen einzeln und mit Corona-konformen Abstand.

Nach dem Gespräch auf der Bühne stellte sich Lesley vor der typischen Logowand dem Photoshooting.

Benny und Douze Points fuhren danach zurück in die Stadt und verließen die Metro diesmal am Stadhuis, dem Rathaus (Foto unten), um bei einem kleinen Bummel die Innenstadt zu erkunden.

In der Stadt befinden sich mehrere Denkmäler, die an die Zerstörung und Besetzung der Stadt durch Nazi-Deutschland im zweiten Weltkrieg erinnern. Am heutigen Tag der Befreiung lagen am „Denkmal für alle Gefallenen“ (unten) viele Blumenkränze.

Auch in der Fußgängerzone gibt es ESC-Devotionalen. Auf auffälligsten: Dieses Band mit Schifffahrtsfahnen nachempfundenen Graphiken und darüber den Titeln von ESC-Beiträgen.

Da es kurz nach 18 Uhr war, waren die Wirte gerade dabei, die Außenbereiche der Restaurants aufzuräumen. Denn Corona-bedingt ist das Sitzen und der Konsum in Innenräumen verboten und um 18 Uhr muss der Außenbereich geschlossen werden. Danach gibt es nur noch Take-Away.

In der sechsten Etage dieses Gebäudes befindet sich die ESC kompakt WG 2021. Es halten mehrere Straßenbahnlinien vor der Tür. Der schnellste Weg zur Ahoy Arena ist aber mit der Metro vom Hauptbahnhof, der nur 5 Minuten zu Fuß entfernt ist.

Nach dem ESC kompakt LIVE machten sich die Blogger gegen 21 Uhr auf die Suche nach einem warmen Abendessen zum Mitnehmen. Dabei entdeckten sie auch gemütliche Straßen mit älterer Bebauung – und den vom Künstler Paul McCarthy geschaffenen Santa Claus, der im Volksmund einen nicht ganz unpassenden Namen hat (unten).

In der Witte de Withstraat, in der sich ein Restaurant an die nächste Bar reiht, würde es wohl an einem solchen Abend unter normalen Umständen viel Trubel geben. So waren die meisten Läden und Restaurants geschlossen, aber viele Falafel-Shoarma-Läden boten ihre Gerichte to go an.

Wir liefen erst noch weiter Richtung Hafen und stießen dabei auf weitere ESC-Devotionalien.

Am Ende fügten wir uns unserem Schicksal und orderten Pita und Pommes in einem der Restaurants. Dann blieb nur die Frage nach dem Ort für den Verzehr. Nach Hause gehen schien zu weit, da das Essen kalt werden würde.

So fanden wir uns letztlich auf einer Bank an einer Gracht wieder und machten uns über das Essen her. Dankenswerterweise tröpfelte es nur ganz wenig und es war nicht ganz so kalt.

Auf dem Weg zurück in die ESC kompakt WG entdeckten wir dieses schöne Hemd mit ESC-Logo …

und fanden heraus, dass es sich bei dem Gebäude unten nicht um eine LGBTIQ-Einrichtung handelt – sondern um das Goethe Institut.

Nach nicht einmal einem halben Tag in der Stadt haben wir einen ersten Eindruck bekommen und freuen uns auf die nächsten zwei ESC-Wochen in Rotterdam. Natürlich hoffen wir inständig, dass das Wetter etwas besser wird. Aber im Zweifel verbringen wir ja sehr viel Zeit im Pressezentrum und der Arena. Für morgen früh sind wir bereits vorbereitet. Insofern: Stay tuned und Welkom in Rotterdam!


30 Kommentare

  1. Heute fand die vierte Show des isländischen Songcheckformates „Alla leið“ statt und der Sieger heißt Schweiz:

    https://eurovoix.com/2021/05/08/gjons-tears-wins-alla-leid-show-four/

    Auf dem zweiten Platz landet Lettland und auf dem dritten Albanien. Damit hätten sich aus dem zweiten Halbfinale für das Finale Island, Schweiz, Lettland, Albanien, Österreich, Portugal, Griechenland, Moldawien, Bulgarien und Finnland für das Finale qualifiziert.

    • Was hat das mit Bennys und Douze Points Beitrag zu tun? Du könntest das an passender Stelle posten und hier auf deren Beitrag Bezug nehmen. So ist das nicht sehr freundlich.

      • Es paßt ganz gut, denn in beiden Artikeln kommt der Nane Rotterdam vor.

  2. Danke für eure Einblicke. Auch wenn heuer alles wohl ein wenig spaßgebremster sein wird, wünsche ich auch viel Spaß. Ist sicher auch ein schönes Erlebnis mal wieder unter vielen Menschen ein Event zu erleben.

  3. Es lebe die Wunderbar, na dann kann es nur ein toller Aufenthalt werden. Genießt die Zeit, viel Spaß und Danie

  4. Vielen Dank für den schönen Beitrag und die tollen Bilder. Bin jetzt auch im ESC-Fieber und kann nicht glauben, dass es tatsächlich losgeht. Eigentlich würde ich mir ja nicht die Proben anschauen, um mir noch etwas Spannung für das Finale aufzuheben. Aber dieses Jahr ist sowieso alles anders und somit freue ich mich schon auf eure Kommentare. Dann wünsche ich euch einen tollen Tag und hoffe, dass ihr früh genug aus der Ahoy-Arena kommt, um noch ein leckeres Bier und Bitterballen genießen zu können. Das Wetter soll ja auch ganz gut werden bei euch. Und falls Mainz gegen Frankfurt gewinnt kann Benni auch noch den Klassenerhalt weiter begießen. Also, alles alles Gute euch. Und vielen Dank für all die schönen Momente, die ihr uns gerade bereitet.

  5. Vielen lieben Dank für diese Stadtführung und dass ihr uns den ESC-Spirit der Stadt näher bringt. Ich finde die Idee mit den mit Songzeilen beschriebenen Schifffahrtsflaggen großartig. Ich finde dadurch, dass es nicht nur die Titel, sondern ganze Textzeilen sind, kommt einen sofort der Titel ins Ohr – herrlich. Viel Spaß euch 😄

  6. Tolle Stadtimpressionen. Die Rolltreppe ist echt cool. Das Hemd aber nur was für Nerds. Kulinarisch ist es in der Niederlande ja so ein Ding. Ich empfehle dann doch eher Frikandel special und Bollen.

  7. Ohne Corona wäre das echt ein schöner Fleck, um die nächsten Wochen zu verbringen, vor allem mit den vielen Möglichkeiten und dann wäre ja sicher noch mehr Richtung ESC geboten!

    Habt viel Spaß und bleibt gesund!

  8. Wow, die Bilder schauen super aus!😊

    Danke, dass Ihr uns an Euren Erlebnissen teilhaben laßt. Habt viel Spaß und bleibt gesund.🙂

  9. Ein sehr tooler Bericht und so interessant. Auch die Bilder sind gut geworden und beiden noch viel Spaß.

  10. Guten Morgen aus dem heute sommerlichen NRW.Ich hoffe,dass dieses Wetter auch zu euch rüberkommt,damit ihr abends auf eurer tollen Dachterasse sitzen könnt,wenn es schon nicht in den Euroclub geht.
    Vielen lieben Dank für diesen tollen Stadtführungs bericht und die tollen Fotos.Wie gerne wäre man jetzt als ESC Fan in Rotterdam.Aber ihr bringt uns ein Stück von diesem Feeling ins heimische Wohnzimmer.Danke dafür!
    Auch gestern eure Berichte im Live chat waren schon sooo spannend.
    Bitte weiter so und bleibt gesund!

  11. Vielen Dank für den Bericht. Das bringt den ESC Flair ein bisschen in unsere Stuben. Und zeigt uns ein wenig Rotterdam. Viel Spaß wünsche ich euch!

  12. Danke für die schönen Impressionen und habt viel Spaß in den kommenden zwei Wochen. Rotterdam steht ganz oben auf meiner Reiseliste, wenn wieder so richtig gereist werden darf. Dieses Jahr wirds wohl eher der Odenwald…

    • Ich würde den8 Odenwald auf jedem Fall den Vorzug geben, der Spessart ist auch eine Reise wert. Deutschland ist generell das Lieblingsreiseland der Deutschen.

      • Du hast die Pfalz vergessen.😉

        Aber Rotterdam stelle ich mir auch sehr schön vor. Es sind zwar wohl nicht sehr viele historische Gebäude vorhanden, wie ich gehört habe, aber auch moderne Gebäude können sehr futuristisch sein. Außerdem macht eine Stadt mehr aus als eine Ansammlung von hübschen Gebäuden. Die Menschen, die Atmosphäre, das Lebensgefühl.😉
        Wenn eine Stadt am Meer liegt und einen Hafen besitzt hat sie bei mir sowieso schon bewonnen.

      • In Großenbrode soll es auch sehr schön sein. Hab ich mal irgendwo aufgeschnappt.

      • Ich möchte auch die Vorzüge des Harzes hier in den Ring werfen – Ost- und Westharz haben je ihren besonderen Charme

      • Danke für den Hinweis, liebe Gaby und ich hoffe, Du bist vollständig genesen.

        Die Pfalz, in der ich aufgewachsen bin und nicht nur Saumagen und Mark Forster herkommen und es mit Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein) drei Grundnahrungsmittel gibt, die auf einem gedeckten Tisch nicht fehlen dürfen!

      • @Matty

        danke der Nachfrage, mir geht es wieder gut.🙂
        Die Pfalz ist meine Wahlheimat.

    • Meine Heimatstadt Regensburg ist auch eine Reise wert, ich kann für euch gerne den Guide machen. 🙂

  13. anke für die tolle Einblicke.
    Ich freue mich auf/über eure Berichterstattung aus Rotterdam.
    Bitte bleibt gesund!!

  14. Schöner Artikel. Nur etwas störend, dass ihr immer wieder zwischen der ersten Person Plural (also dem Wir) und der dritten Person Plural (die Blogger) wechselt. Ich persönlich finde das wir sympatischer.

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