ESC kompakt Second Chance Contest: Runde 1, Duelle 1-3

Der ESC kompakt Second Chance Contest ist endlich eröffnet. Hier sind die ersten drei Duelle. Zwei der sechs Beiträge sind aus Schweden, zwei aus Italien. Aus dem Stiefel-Land ist u.a. Loredana Bertè (Aufmacherbild) am Start.

Damit stehen wir auch gleich zum Auftakt vor einem Dilemma: von Sanremo gibt es (so gut wie) keine Live-Auftritt zur Einbindung hier auf der Website. Wir planen daher aktuell, die italienischen Songs immer per offiziellem Video einzubinden. Links zu den Sanremo-Auftritten dürfen aber gern in den Kommentaren gepostet werden.

Alle Leser von ESC kompakt dürfen mitvoten. Für jedes der drei Duelle muss der persönliche Favorit benannt werden. Dafür reicht es, entweder den Namen des Künstlers, den Titel oder – wenn die Duellanten aus zwei verschiedenen Ländern kommen – das jeweilige Land bzw. Länderkürzel anzugeben. Es werden nur Stimmen berücksichtigt, die für alle drei Duelle abgegeben wurden. Die Abstimmung für diese drei Duelle läuft bis zum 16. Juni 23:59 Uhr.

Duell 1 

Barbora Mochowa – True Colors (CZE) [Swiss19]

Nano – Chasing Rivers (SWE) [Pablo]

 

Duell 2

Oscar Enestad – I Love It (SWE) [Sandro]

Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA) [MarcoZ]

Duell 3

Einar – Parole nuove (ITA) [Bonello]

 

Hier gibt es den Live-Auftritt von Einar zu sehen.

Jordan Clarke – Freaks (GBR) [Markus-L.]

 

Viel Spaß beim Abstimmen!

Die Abstimmung ist abgeschlossen. Insgesamt wurden 137 Wertungen abgegeben. Hier sind die Gewinner der Duelle:

Duell 1: 93 Stimmen (67,9%) Barbora Mochowa – True Colors (CZE) [Swiss19]

Duell 2: 101 Stimmen (73,7%) Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA) [MarcoZ]

Duell 3: 72 Stimmen (52,6%) Einar – Parole nuove (ITA) [Bonello]

Ausnahmsweise wurden Wertungen berücksichtigt, die bis zum 17.6. morgens um 10 Uhr abgegeben wurden. In den folgenden Runden wird das konsequenter gehandhabt.



179 Kommentare

  1. CZE – „Chasing Rivers‘ ist eigentlich ein schönes Lied, aber Nano hat wirklich schlecht gesungen, außerdem wie er das Wort CHASING immer ausspricht, da hat das Lied schon keine Chancen bei mir 🙈
    ITA
    GBR – Natürlich muss auch jedes Lied das von Freaks oder Geeks handelt eine Runde weiter

  2. 1. Barbora Mochowa – True Colors (CZE)
    2. Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    3 Einar – Parole nuove (ITA)

  3. 1. 🇸🇪 Nano – Chasing Rivers
    2. 🇮🇹 Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me
    3. 🇬🇧 Jordan Clarke – Freaks

  4. Entzückend, gleich 2 Beiträge, die ich auch auf meiner Nominierungsliste hatte.
    Duell 1: Nano – Chasing Rivers (SWE)
    Duell 2: Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    Duell 3: Jordan Clarke – Freaks (GBR)

    Bei Loredana und Jordan ist es klar, die hatte ich auch auf dem Zettel. Jordan ist ein guter Live-Performer und das Lied verströmt Selbstironie, was ich sehr schätze. Es ist immerhin mal was anderes. Schlechter als Michael hätte er es auch machen können, auch wenn letzterer schon brutal unterbewertet war. Das war gegenüber dem Vorentscheid eine gewaltige Steigerung.
    Lordedana mal mit was Flotterem, trotzdem bleibt da die typische italienische Qualität erhalten.
    Nano, weil es eingänger ist.

    Ist etwas problematisch, wenn man Live-Auftritte Musikvideos gegenüberstellt (auch wenn so drastische Abweichungen wie bei D Mol wohl selten vorkommen dürften). Die Sanremo-Beiträge sind auf Youtube allerdings kaum zu bekommen. Ich meine aber, auf anderen Videoplattformen Live-Auftritte gesehen zu haben. Kann allerdings nicht sicher sagen, ob die vom Sanremo waren.

  5. Barbora Mochowa – True Colors (CZE) [Swiss19]
    Oscar Enestad – I Love It (SWE) [Sandro]
    Einar – Parole nuove (ITA) [Bonello]

  6. Zuerst als einer der Letzten beim SCC gezogen worden, dann musste ich noch einen neuen Song auswählen und jetzt darf ich noch als erstes Duell ran. Oh man 😀

    Barbora Mochowa – True Colors (CZE)
    Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    Einar – Parole nuove (ITA)

  7. Barbora Mochowa – True Colors (CZE) [Swiss19]
    Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA) [MarcoZ]
    Jordan Clarke – Freaks (GBR) [Markus-L.]

  8. 1. Barbora Mochowa – True Colors (CZE)
    2. Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    3. Jordan Clarke – Freaks (GBR)

  9. 1. Nano – Chasing Rivers (SWE)
    2. Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    3. Jordan Clarke – Freaks (GBR)

  10. 1. Duell: Barbora Mochowa – True Colors (CZE)
    2. Duell: Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    3. Duell: Jordan Clarke – Freaks (GBR)

  11. Fall 1 NANO (und keineswegs Barbora)

    Mal ganz abgesehen davon, dass es epistemologisch ziemlich kühn ist zu behaupten, man könne die Welt in ihren “true colours” sehen, nur weil einen der Stecher verlassen hat (Dann hätte sich Kant ja mehrere 1.000 Seiten einsparen und in Königsberg einfach etwas mehr ausgehen können), ist es schon herzzerreißend zu erleben, wie das Rosen-Resl sich trotz gegenteiligem ESC-Lied-Bekunden dennoch vor dem Zubettgehen aufbretzelt in der Hoffnung , ihr Verflossener hätte den Wohnungsschlüssel nicht in die Moldau geschmissen sondern würde dann doch nach einem Prager Samstagabend-Starkbier-Exzess geneigt sein, wieder einmal über sie drüberzurutschen. Und das, wo in den benachbarten Zimmern der zulasten normal verdienender Mitbürger vom Tschechischen Rundfunk angemieteten ESC-Vorentscheidungs-Altbau-Wohnung solche brünstigen Götter wie Jakub Ondra oder Albert Černý herumturnten, die ihr sicher gerne mal das sinnliche True-Colour-Regenbogenspektrum samt zugehörigen Engelsgesang kraft ihrer Lenden appliziert hätten. Dumme Frau !

    dann schon lieber den

    einzigen ESC-Knacki, Bühnen-Asthmatiker und Gelegenheits-Palästinenser Nano und seinen auf der Bühne von unschuldigen Kinder nachgestellten Schiefe-Bahn-Genotyp. Björkis in diesem Fall sicher zusammenbruchsgefährdete Besetzungscouch scheint noch für den hartgesottensten Lumpen eine lukrativere Aussicht als das dauerhafte Einkaufgehen in Rosengård oder Rinkeby. Mit ist ein Gangsta-Klischee denn auch lieber als ein Jim-Crow-Klischee und ich hätte Nano der weichgespülten Tonsoße des Möchtegern-Komponisten Lundvik bei weitem vorgezogen, zudem wir beim Transport des Backgroundchores nach Tel Aviv auch Hekatomben von CO2 hätten einsparen können.

    Fall 2 OSCAR ENESTAD (und keineswegs die Bertè)

    Mir ist ja einerseits sehr lieb, dass San Remo anderes als das Melodifestivalen alte Musik-Ikonen nicht als ausgestopfte Fratzen aus dem Völkerkundemuseum ausstellt. Dennoch ist ein Zerrbild-seiner-selbst manchmal sehr viel besser als ein Schatten-seiner-selbst, wie ein bestimmtes Showtreppen-Malheur im Zwischenakt des ESC 2019 zeigte. Die altklug-arroganten Pointe in den sehr berechenbar gekrähten Tönen der Bertè, dass man ein ganzes Leben brauche um den einen Liebesmoment erleben zu können, veranlasst mich nur zu dem Ausruf: Wäre es bloß ein Moment des Schweigens geworden! Hätte ja nicht das ihr ja familiär bekannte finale Showdown-Schweigen so mancher Pop-Ikone sein müssen, sondern das des Genießers, worauf wir dann wohl auch einen besseren anderen San Remo-Beitrag hätten genießen dürfen.

    dann schon lieber

    die blonde Bestie Oscar Enestad, die veranschaulicht, dass man diesen Moment dank jugendlich-prall gefüllter Hoden durchaus ins Unendliche dehnen kann. Das Lied mag primitiv sein – aber ist es das besungene Gestöpsele nicht auch und macht es dennoch nicht das größt denkbare Ausmaß an Glück? Und zeigt die Tatsache, dass Enestadt seinen Solipsmus-Bühnenwürfel anders als ein gleichsam unbefriedigtes wie unbefriedigendes schwedisches Vorbild unzerstört lassen kann, nicht die pazifierende Kraft des Geschlechterverkehrs? Dass Oscar wegen der Beschäftigung mit seinen Lenden in der letzten Zeit vernehmbar weder zum Essen kann, noch dazu sich zu waschen oder zu kämmen, hat das Mello-Publikum gnädig dazu bewogen, ihn schnell wieder zurück in die verstockten Laken zu schicken.

    Fall 3 JORDAN (und keineswegs Einar)

    Mein Güte: was für ein doofer San-Remo-Füll-Seich: Kerzen werden nicht weniger kitschig, wenn man sie multimedial über social-media-Kanäle in Szene setzt. Neue Worte sind noch nicht erfunden, indem man davon spricht, dass man sie irgendwanneinmal benutzen will. Knäblein werden noch nicht zu Liebhabern, wenn man sie in einem Video mit 20 Jahre älteren Frauen paart. Schoßhunde werden nicht weniger degeneriert, wenn man sie den ganzen Tag trimmt. Und grunzende aggressive Wildschweine werden nicht dadurch zu Demokraten, dass das Volk ihnen zujubelt.

    dann schon lieber

    Freaks, schon allen wegen der schmerzhaft-wohlbekannten Textzeile “I was picked last in soccer” . ESC-Freaks, habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, was es an leiblichem Wohlbefinden qua Wahlbestechung bedeuten könnte, wenn Ihr diejenigen wärt, die in dem beliebten 90-minütigen Warmdusch-Präludium wählen dürftet? Also: es lohnt sich auch ein paar andere Muskeln zu trainieren als den üblichen.

    Jordan, das charismatische Bürschchen, wäre im Freak-Staat Israel während der Festspielwochen mit seiner eingängigen Underdog-Hymne wahnsinnig hochgejazzt und sicher TOP 10 geworden. Aber stattdessen entscheidet sich das koordinatenlose Königreich in seiner Paul-Potts-Manie (analog der Manie, dass eine höchstens durchschnittliche Nation imperiale Größe bekäme, wenn sie nur lautstark möglichst viel Porzellan zerdeppert) für ein musikfreies Lied mit einem talentfreien Riesenbaby , dessen Bühnenauftritt man sichtlich anmerkte, dass es lange brauchte, Regieanweisungen kognitiv zu verarbeiten

    • Man merkt, es ist wieder Lesergame-Zeit!
      Alkibernd dreht wieder auf und schafft es dabei plumpe Beleidigungen so geschickt in eloquent Wortschwälle zu verpacken, dass wieder @ESCFan2009 als einziger angedackelt kommt und sich mal kurz „Ein bisschen Frieden“ wünscht. Ich dagegen wünsche einen höchst besinnlichen Sommer 😉

      • Falsch! *Grins* Ich LIEBE Alkibernds Ironie/Eloquenz 😛 Und auch Kölsch-Kola-, Ingwertee-, Zitronenlimo- oder whatever-you-drink-Bernd 😉 (Ich bin schon von seinen Namenswechseln fertig XD)
        PS: ich kann keine weiße Gitarre spielen!

      • Ja, ist der altbekannte Reichsbürgertrick, in seitenlangen Statements das wesentliche verstecken und die (Lesergame)Verwaltung mit diesen „Eingaben“ lahmlegen.

  12. Die vier noch fehlenden Sanremo-Videos:

    Daniele Silvestri – Argento vivo (ITA)

    The Zen Circus – L’amore è una dittatura (ITA)

    Irama – La ragazza col cuore di latta (ITA)

    Federica Carta und Shade – Senza farlo apposta (ITA)

  13. Abiball ist vorbei, Schule ist vorbei, nur der ESC, die einzig wahre Liebe, die bleibt. 🙂

    #01 Pablo: Nano – Chasing Rivers (SWE)
    Oje, ich wusste gar nicht, WIE SCHLIMM der Finalauftritt war (Semi war ja viel besser), trotzdem bleibt das mein Mello-Favorit.

    #02 MarcoZ: Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    Schwierigstes Duell heute. I Love It läuft erst seit kürzlich bei mir rauf und runter; Loredana Bertè war der einzige wirklich gute Song neben Soldi beim Sanremo-Festival. Ich entscheide mich für Loredana.

    #03 Markus-L.: Jordan Clarke – Freaks (GBR)
    ….wo wir dann auch schon bei biederster Italo-Musik wären. Nach den so positiven Kommentaren über „Freaks“ war ich nach dem ersten Hören sehr…ernüchtert. Nee, keene Angst, dat wär‘ damit och nix jeworden.

  14. Ach Gott, jetzt hör ich mir alle Songs ganz gemütlich an und währenddessen läuft die Deadline ab. :/
    Naja, selbst schuld. Zumindest will ich nun trotzdem meinen Senf dazu geben. Ich hätte folgendermaßen gestimmt, wobei Loredana meine Entdeckung dieser Woche ist (das Sanremo verfolge ich sonst nicht wirklich):

    Barbora Mochowa – True Colors (CZE)
    Loredana Bertè – Cosa ti aspetti da me (ITA)
    Einar – Parole nuove (ITA)

    • War die Votingfrist letztes Jahr eigentlich länger? Ich hab dunkel was von einer Woche im Hinterkopf, aber da gab es auch mehr Duelle, oder? Jedenfalls saß ich mal Sonntags Morgens mit Block und Stift da und hab ne Dreiviertelstunde alle Videos geguckt und Notizen gemacht, um abzustimmen 😂

  15. Danke @JeG! Dann finde ich es sogar gut, dass die Votingzeit kürzer ist, weil man es bei 3 Duellen leichter hat, die „mal eben schnell“ zu bewerten, als bei 6-7 Duellen. Dafür muss man dann aber regelmäßig hier aktiv sein, da war natürlich die ganze Woche besser, um mehr Leute zum Voten zu kriegen, die nicht ganz so oft hier vorbeischauen. Aber ich behaupte einfach mal, wenn man jetzt weiß, dass die Votingzeit dieses Jahr kürzer ist, dann kriegen wir trotzdem ne hohe Beteiligung hin 😀

    • Wisst ihr denn noch,wie die Beteiligung im letzten Jahr war? Nur dass man mal einen Vergleich hat?

      Ich warte sehnsüchtigst auf Ergebnisse und eine neue Runde. Vielleicht sind die verloren gegangen in den Nebeln von Norwegen? 🙂

      • Die Ergebnisse gibt’s immer mit den nächsten Duellen und die gehen immer Dienstag und Samstag online. Dann sind jeweils 48 Stunden Zeit für die Abstimmung…

      • Okay, das hab ich nicht gewusst. Mach ja das erste Mal mit.
        Danke für die Erklärung, Benjamin. 🙂

      • @Andi In den Duellen haben letztes Jahr immer so 65 bis 86 Leute (maximal) mit abgestimmt. Das wird wohl mehr werden dieses Jahr. 🙂

      • Letztes Jahr gab es in der ersten Woche 109 Votes (6 Duelle). In der zweiten Woche 84 Votes. Aber auf eine reale Teilnehmerzahl lässt sich aus naheliegenden Gründen daraus nicht schliessen.

  16. Also ich zähle bis zur Deadline 135(!) Votings, was angesichts der 48-Stunden-Frist umso bermerkenswerter ist. Lustigerweise fallen die vier zu spät abgegebenen Stimmen ohnehin nicht ins Gewicht, da sie sich gegenseitig neutralisieren (bin gespannt, ob sie trotzdem mitgezählt werden …).

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