ESC Radio Awards 2020 für „On Fire“, The Roop, VICTORIA und Gjon’s Tears

Nachdem es im letzten Jahr nach langer Zeit keinen doppelten Gewinner bei den ESC Radio Awards gegeben hat, ist es in diesem Jahr wieder soweit: Die litauische Gruppe The Roop holt sich sowohl als beste Gruppe als auch mit „On Fire“ als bestem Song den Sieg. Damit lassen die drei Herren in beiden Kategorien Daði Freyr og Gagnamagnið hinter sich. Der Preis für die beste Einzelkünstlerin geht an die Bulgarin VICTORIA und der Schweizer Gjon’s Tears erhält die Trophäe als bester männlicher Solo-Act.

Wie in den Vorjahren hatte der Webradiosender ESC Radio aus Berlin seine Hörer entscheiden lassen. Der Abstimmungszeitraum ging vom 17. bis 24. Mai. Wie viele Personen sich am Voting beteiligten, wurde nicht veröffentlicht. Der Siegersong „On Fire“, der von Vaidotas Valiukevičius, Robertas Baranauskas und Mantas Banišauskas geschrieben wurde, kam auf 10,29% der Stimmen und ist der erste Sieg Litauens bei diesen Awards.

Der Schweizer Beitrag „Répondez-moi“ sowie der italienische Song „Fai Rumore“ ergänzen die Top 3 in dieser Kategorie. Erst danach folgt der Fan-Favorite „Think About Things“ aus Island. Der deutsche Beitrag „Violent Thing“ erreicht einen sehr guten siebten Platz. Boris Milanow platziert seine drei ESC-Beiträge in diesem Jahr (neben „Violent Thing“ noch „Tears Getting Sober“ und „All Of My Love“) in den Top 10. Außerdem entspricht diese Top 10 bis auf einen Platz („Violent Thing“ statt „YES“) den zehn Songs, die beim deutschen ESC-Finale in der Elbphilharmonie in der Endrunde waren.

Bei den weiblichen Künstlerinnen gab es ein Drei-, wenn nicht sogar Vier-Köpfe-Rennen zwischen VICTORIA aus Bulgarien (12,1%), Destiny aus Malta und Efendi aus Aserbaidschan. Ebenfalls vorn mit dabei: Ulrikke aus Norwegen. Danach fallen die Werte stark ab. Am Ende liegt – wie auch schon bei den Songs – Natalia Gordienko aus Moldau.

Gjon’s Tears (16,75% der Stimmen) hat sich bei den Männern vergleichsweise deutlich durchgesetzt. Em ehesten konnte ihm noch Diodato aus Italien das Wasser reichen. Erstaunlich: Ben Dolic kommt auf den Bronzeplatz vor Tom Leeb aus Frankreich und Blas Cantó aus Spanien. Keinen überzeugenden Eindruck hat offenbar der Finne Aksel hinterlassen, der als Letzter vom Platz geht.

The Roop aus Litauen konnten ganze 22,5% der Stimmen als beste Gruppe auf sich vereinen. Deutlich daherhinter dann also Daði og Gagnamagnið aus Island und The Mamas aus Schweden. In dieser Kategorie konnten Hooverphonic aus Belgien am wenigsten überzeugen.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten der diesjährige deutsche Song und sein Sänger Ben Dolic viel besser abschneiden als die S!sters. Als Gruppe kamen sie auf Platz 7 von 9. Und ihr Titel „Sister“ landete auf dem 37. Platz (von 41).


9 Kommentare

  1. Zwei schweizer sieger nacheinander bei best male artist. Freude herrscht!
    Aber ehrlich, der dritte platz von ben dolic ist nach seiner performance in hamburg doch eher überraschend.

  2. In der Top10 des dt. Finales waren allerdings auch Ben & Tan, die hier nur auf Platz 19 geführt werden – die Top10 entspricht damit nicht ganz der Top10 des Finals auf der Elbphilharmonie

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