ESC-Songcheck kompakt (10) – Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke

Kate Miller-Heidke Australien Zero Gravity Eurovision 2019 ESC

Kate Miller-Heidke stammt aus Brisbane und hat klassischen Gesang studiert. Sie ist schon in zahlreichen Opern und Musicals aufgetreten und hat außerdem zusammen mit ihrem Mann das Musical zum Film „Muriels Hochzeit“ geschrieben, in dem unter anderem auch viele ABBA-Songs zu hören sind. Nicht zuletzt ist sie in Australien aber für ihre vier Pop-Alben bekannt, von denen das bislang letzte „O Vertigo!“ 2014 erschien. Kate Miller-Heidkes Großvater hat deutsche Vorfahren, deshalb trägt sie diesen für unsere Ohren sehr vertraut klingenden Nachnamen.

Am 9. Februar 2019 nahm Kate an der allerersten öffentlichen australischen Vorentscheidung „Australia Decides“ teil. Schon im Vorfeld galt sie neben Sheppard und den Electric Fields als eine der FavoritInnen, konnte dann prompt sowohl das Jury- als auch das Televoting gewinnen und fährt damit im Mai für Australien zum Eurovision Song Contest 2019 nach Tel Aviv.

Der Song 

„Zero Gravity“ heißt der Song, den Kate in Israel singen wird, und er hat einen sehr ernsten Hintergrund, weil er nämlich von Kates selbst erlebter Depression handelt. Der Song wurde von ihr selbst und ihrem Ehemann Keir Nuttall geschrieben. Es handelt sich um einen klassischen Popera-Song, also einen poppigen Song mit Operneinschlag, wie wir ihn auch schon häufiger beim ESC gehört haben.

Der Inhalt des Songs soll auch durch die Bühnenshow transportiert werden, was beim australischen Vorentscheid nur teilweise gelungen ist. Die Idee mit dem „Schatten“ der über Kate schwebt, ist gut, war aber nicht immer perfekt umgesetzt bzw. von den Kameras eingefangen. Teilweise war der halbe Bühnenaufbau zu sehen, was doch sehr vom Lied abgelenkt hat. Auch das Kleid vom Typ „Eiskönigin“ erfüllt anscheinend nur den Zweck, dass man dahinter etwas verstecken kann und dass Kate hoch genug steht. Davon abgesehen lenkt es aber doch sehr von der Botschaft ab und lässt den Beitrag eher unernst erscheinen. Ein Glück, dass Kate angekündigt hat, hier für Tel Aviv noch nachzubessern.

Der Check

Song: 4/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 3,5/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Meine Beziehung zu „Zero Gravity“ ist sehr wechselhaft. Am Anfang fand ich es interessant, dann habe ich es heißgeliebt und mittlerweile bin ich schon etwas genervt davon. Was mich am meisten geärgert hat: Das ist kein Spaßbeitrag und trotzdem wurde die Nummer in der australischen Vorentscheidung total kaputt inszeniert. Mit der Inszenierung wird dann auch der internationale Erfolg (soll heißen: Finalqualifikation) stehen oder fallen. 8 Punkte

Douze Points: Was schon bei der Zauberflöte (und „Nattens drottning“ beim Melodifestivalen 1989) funktioniert hat, kann auch im Jahr 2019 für Australien nicht ganz verkehrt sein. Ok, „Zero Gravity“ verliert sich nach einer Weile im Nirgendwo. Bis dahin hat sich aber die Hookline unweigerlich im Gehörgang festgesetzt. 7 Punkte

Peter: Wenn man sich erstmal selbst suggeriert hat, dass man hier nicht vera****t werden soll, dann ist das plötzlich prima mit Kate. Operette meets Kate Bush meets THE KLF. „Zero Gravity“ ist wie eine neue Cocktail-Creation. Zwar die gleichen Zutaten wie die Klassiker auf der Karte, aber anders kombiniert und portioniert. Hab’s mir schon sehr schöngehört. 12 Punkte

Gesamtpunktzahl: 27/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Zero Gravity“ auf Platz 23 von 41.

Wie schneidet der australische Beitrag "Zero Gravity" von Kate Miller-Heidke ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta



66 Kommentare

  1. W I N N E R

    Eigentlich reicht das, aber hier mein übliches Review:
    Mein Platz 1: Australien
    „Zero Gravity“ ist exzeptionell gut! Oper trifft Pop. Ruhiger Start, beeindruckende vocals,
    grandiose Komposition, episches Finale. Das Staging im Vorentscheid war etwas over the
    top, aber es hatte eine Bedeutung: Depressionen überwinden. Dieser Beitrag ist unglaublich
    großes Kino für mich. Noch dazu von einer der renommiertesten und erfolgreichsten
    Sängerinnen des Landes. Absolute Gewinner-Vibes!
    10/10

  2. Mit electric fields hätte australien sogar gewinnen können. Mit kätchen müller können sie meinetwegen im hf. stecken bleiben. Gefällt mir überhaupt nicht und ziert in meiner rangliste das schlusslicht

  3. Mancher mag sich daran erinnern, wie super toll ich das Lied noch fand, als es den Vorentscheid gewonnen hat… Jap, das ist mittlerweile nicht mehr der Fall. Gar nicht. Wenn man das „Lied“ genauer betrachtet, fällt schnell auf: Da ist nicht viel Substanz. Die erste Strophe gefällt mir sehr gut, da hätte man noch was Tolles draus machen können. Na gut, auch beim „ze-e-e-e-e-e-e-e-ero“ bin ich noch halbwegs an Board, doch danach wird es schon grenzwertig. Wenn dann in Strophe 2 der Beat ausgepackt wird, kommt’s echt nur billig daher. Und wenn dann beim 2. Refrain das Kätchen anfängt, nur noch irgendwelche stimmlichen Aufwärmübungen auszustoßen, während im Hintergrund eine ganze, blöde Minute lang „Nothing holdin‘ me down“ gesungen wird, da fällt es mir schwer, überhaupt noch das Lied im Lied zu finden… Denn es existiert nicht wirklich. Es nervt mich, dass die einzige Existenzberechtigung dieses Liedes ist, die schönen Variationen und Spielereien von KMHs Stimme aufzuzeigen. Wie gesagt, für mich ist da null komma null Substanz. Ich mag das ganze Ding trotzdem noch irgendwiiiieeee ein wenig, aber das ist auch keine große Kunst bei meinen niedrigen Ansprüchen. Da kann man mir noch so oft sagen „Aber JeG, das Lied handelt davon, Depressionen zu überwinden!“ – Ist. Mir. Total. Egal. Maltas Lied letztes Jahr war auch nüscht, trotz der Message. Brauch ich nicht im Finale, ist mir aber herzlich egal, wo das landet.

    1.Slowenien 10/10
    2.Ungarn 8.5/10
    3.Finnland 7/10
    4.Serbien 7/10
    5.Polen 6.5/10
    6.Zypern 5.5/10
    7.Tschechien 5.5/10
    8.Australien (ohne Wertung)
    9.Weißrussland 3/10
    10.Montenegro 2.5/10

      • Na ja, deine begeisterung für australien war anfangs ähnlich wie die jetzt von holland

      • Neee, stimmt nicht. Australien war für mich nie eine 10/10, anders als die Niederlande. Ich behaupte ja immer gern von mir selbst, dass ich alles toll finde, was anders ist. Australien ist anders, davon habe ich mich blenden lassen und nicht gemerkt, wie wenig das Ding hergibt. Bei Australien fing das Lied ja schon nach wenigen Tagen an, seinen Reiz immer mehr bei mir zu verlieren. Ist vergleichbar mit Norwegen, find ich mittlerweile auch saudoof. Niederlande war bei mir sofort Platz 1 und ist es noch immer. 🙂

    • Da Australien bei Dir auf Platz 8 steht. müsste Deine Punktewertung für Australien zwischen 3 und 5,5 sein. Mehr Punkte als 4 Punkte vergebe ich für diesen Song allerdings auch nicht. Einmal davon abgesehen: Hilft der Song wirklich gegen Depressionen? Es ist nicht gerade ein Lied zur Erheiterung der Psyche! Selbst um gut in den Tag zu starten, wäre dieser Song nicht passend. Da bin angenehmeres gewohnt.

      • @lumbalis31 Ich glaub du hast das falsch verstanden… Der Song soll nicht gegen Depressionen helfen, er thematisiert (angeblich…) nur die Überwindung dieser. Das hab ich schon mehrmals irgendwo gelesen, aber ich sehe es nicht wirklich.

    • Hättest du mich direkt gefragt, hätte ich dir das mit der Substanz schon früher sagen können. 😉

      Dass dieses e-e-e-e usw. nur prätentiöses Gehabe ist, war mir von Anfang an klar.

  4. Das Schlusslicht ist es bei mir zwar nicht, denn das Grauen kommt ja erst noch. Dennoch kann ich dem Song nicht allzu viel abgewinnen. Bin aber auch nicht der große Opern-Fan!

  5. Gar nicht meins,kann im Semi hängen bleiben,bin auch kein Opern Fan.Australien wird es sehr schwer haben wieder das Finale zu erreichen

  6. Endlich mal kein langweiliger Mainstreampop aus Australien, sondern richtig schöner Eurotrash!
    Ich drücke der Sängerin die Daumen, dass sie all die Töne gut trifft und dass sie viele, viele Punkte bekommt!

  7. Mein Horror-Beitrag dieses Jahr! Schlimmer als das Gebrüll aus Georgien, der Hass-Gesang aus Island und das Pling Plong aus Portugal zusammen…

  8. Heute nur ganz kurz von meiner Seite: Ein absolut schreckliches Machwerk, insgesamt auf dem vorletzten Platz bei mir.

    Leider wird es die Jury ins Finale hieven, dort landet es aber hinten.

      • @4P: Das ist mal so sicher wie … Jogi Löw Badener ist! 😉

        Genau genommen ist es in den hohen parts sogar Morsecode!

      • @Jorge – Stalker ;-). Wobei ich zu meiner Verteidigung alles südlich von Bonn, das nicht Bayern ist, dialektmäßig schwer unterscheidbar oder erträglich finde.

      • Nene, klick da halt manchmal hin. Hatte dann gleich zwei Lacher: Dich da zu sehen und zu erkennen, dass, Fussballfans Ticks mit ähnlich kleingeistigen Verbesserungsspasmen haben. Sei froh, dass togravus das nicht gesehen hat! 🙂

      • Sind prinzipiell solche Kommentatoren unter Artikeln zu D-Fußball- mit den Briten entwickelt sich eher guter Banter. Schön sind auch die 2 Typen die alle Artikel zur BL mit langatmigen Spielberichten von Holstein Kiel und Darmstadt 98 vollspammen.

      • 4porcelli, Badenser sagen heute nur noch die Schwaben um die Badener zu ärgern.

        Kann dir gerne die Süddeutschen Dialekte erklären.
        Da gibt es dir große Familie des Fränkischen, das sind Pfälzer, Hessen und Franken (in Bayern) . Dann die alemannischen bestehend aus Badisch, Schwäbisch und Schweizerdeutsch. Und dann natürlich noch das Bayrische, welches aber wirklich nur im Süden von Bayern gesprochen wird, dafür aber auch in Tirol etc. Im Süden wir der Dialekt etwas mehr als im Norden gesprochen, was aber auch damit zu tun hat, dass Hochdeutsch aus den süd- mitteldeutschen Dialekten abgeleitet wurde und daher für die Norddeutschen fast schon eine Fremdsprache ist. Daher können es es die Norddeuschen besser als die Süddeutschen, weil sie es lernen.

  9. Noch mal *stöhn*. Das klingt und sieht aus als ob es bei einem Dreier von Königin der Nacht, Disney Productions und ESC-Poperakitsch gezeugt worden wäre. Zur Firmung oder Konfirmation haben die Tanten Aliona und Elena dem Ganzen dann ein Kleid genäht. Im Hintergrung leidet eine gepfählte Lakritzfigur an einer Persönlichkeitsstörung und benimmt sich wie ein Metronom. Neinneinnein … Das ist weder kreativ noch unterhaltsam, sondern peinlich und nervtötend. Mein letzter Platz.

  10. Das Halbfinale des Grauens setzt sich mit einem meiner absoluten Horrorbeiträge fort – hoffe, dass das anstrengende Machwerk im Semi hängenbleibt.

  11. Immer wieder faszinierend, wie schlecht Kate hier wegkommt…

    Für mich nach wie vor die klare Nummer 1 des Jahrgangs, auch wenn es ein wenig verloren hat. Es ragt aus dieser Masse von „modernen“ Songs (CYP, MLT, CH etc.) und schnarchigen Nichts (SWE, BLR, UK, GER etc.) einfach so deutlich heraus, dass es für den Finaleinzug reichen muss.
    Ich hoffe ja nach wie vor, dass der Song außerhalb der Bubble besser ankommt und vielleicht doch die Top 10 macht, aber bei all dem Hass wäre ich schon froh, sie überhaupt im Finale sehen zu dürfen…

    • Danke! Und – ich weiß gar nicht, wie ich das freundlich formulieren soll – ich gebe nicht sooo viel auf die Meinung der „Bubble“. Die ewig gleichen Floskeln sind ermüdend. Die Mehrheit im Mai wird entscheiden und wenn Kate da schlecht wegkommt, dann wäre es demokratisch 🙂

  12. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen nur zu Titel, die mich wirklich bewegen, zu schreiben. Ich fand Australien Anfangs ganz schlimm, besonders nach 2018 nochmal opernhaft mit einem auffälligen Kleid aufzutreten. Aber anders als 2018 ist das keine Oper sondern eher wieder Operette (wobei Mozart bei der Königin der Nacht heute gesehen auch hart an der Grenze war) und würde als ESC-Trash wohl nicht schlecht abschneiden. Daher bin ich auf die Neu-Inszenierung gespannt, denn musikalisch ist das Lied eher flach und braucht schon eine deutliche optische Unterstützung. In der bekannten Fassung sehe ich keine Probleme mit dem Finale und wohl auch auf der linken Seite.
    Insgesamt tut das Lied dem ESC gut, da ansonsten immer mehr Länder auf die „sichere“ US-Pop-Karte setzten, und es irgendwann mal langweilig wird, wenn wir nur noch zwischen R&B und Latin abstimmen dürfen.

    • Sorry, aber ich könnte sofort ein halbes Dutzend Beiträge aufzählen, die ganz bestimmt nicht nach US-Pop klingen: Slowenien, Ungarn. Portugal, Island, Italien…..

  13. Australien braucht dieses Jahr einem Dämpfer und nach dem schwachen Abschneiden im Televoting letztes und vorletztes Jahr mal eine Finalpause. Der Song ist Durchschnitt und zu sehr an dem aus Estland im letzten Jahr.

  14. Popera ist einfach nicht mein Ding. Finde aber die Inszenierung ganz interessant. Sie wird wahrscheinlich ins Finale kommen, da Australien immer noch vom Willkommensbonus profitiert. Aber dort wird es nur für das hintere Mittelfeld reichen, denke ich.

  15. Ach ja, hmm.. also ich finde es schon ganz schrecklich. Estland fand ich leztes Jahr ja auch schon ziemlich schlimm, aber die Inszenierung hat mir dann doch ein bisschen gefallen. Vielleicht muss dann eben auch mit Zero Gravity eibn Trash-Beitrag ins Finale kommen. Dann sollen sie aber bitte auch diesen ganzen Bühnenfirlefanz nicht ändern… Schwer, dass zu bewerten.

  16. Zypern habe ich irgendwie verpasst. Das finde ich weit schlechter als Fuego letztes Jahr. Polen steigt dafür gerade.Bin unten auch ein biscchen gnädiger geworden.

    01. Ungarn 10/10
    02. Slowenien 9/10
    03. Tschechien 8,5/10
    04. Polen 6,5 / 10
    05. Finnland 6/10
    06. Serbien 4,5/10
    07. Zypern 4/10
    08. Australien 3,5/10
    09. Montenegro 2/10
    10. Weißrussland 1/10

  17. Mit den niederfrequenten Teilen, die noch an Björk erinnern oder mit der E-Bassline hätte ich leben können. Aber dieses Lachmöwenschrapnell … nunja – mich öden die Königin der Nacht-Memes an (da könnte ich auch gleich Rote Bete Saft trinken und bekomme anschliessend Ausschlag).

    Das Phänomen kennt man von Küstenstädtchen: Also naive Touristen, die Lachmöwen füttern (wie EST2018), wundern sich immer wieder, wenn jene anschliessend derartige Verdauungsgeschosse zurücksenden und lachen …

    Zu den Chancen: Materie mit geringer Gravity verliert sich entweder in den Weiten des Alls oder verglüht in der Atmosphäre. Und dann wartet spätestens im Finale Houdeks kroatischer Engelstoy/boy, dem ich eigentlich höher Chancen geben würde.

  18. Beim ersten Hören wollte ich schreiend weglaufen, dann hat eine kurze Versöhnungsphase eingesetzt, das hatte sich dann aber schnell wieder erledigt. Ich kann mit Popera so gar nichts anfangen, und dass hier Depressionen thematisiert werden, lese ich immer nur, höre ich aber einfach nicht. Und Message allein ist sowieso keinen Anruf wert, ist ja kein Botschaftscontest. Da das Publikum aber meist ein viel positiveres Verhätlnis zu Popera hat als ich und Jurys gerne Gesang wichtiger finden als Song, wird das ziemlich sicher ins Finale segeln und da dann … keine Ahnung. Gewinnen wohl eher nicht, dafür ist dann doch zu wenig Lied im Lied. Aber auffallen ist ja oft schon die halbe Miete.

  19. Bislang schwaches Semifinale

    1. Slowenien 9/10
    2. Ungarn 8/10
    3. Serbien 6/10
    4. Polen 3/10
    5. Zypern 3/10
    6. Finnland 2/10
    7. Tschechien 2/10
    8. Weißrussland 1/10
    9. Montenegro 0/10
    10. Australien 0/10

  20. Estland im letzten Jahr war einfach nur toll. Diese Version von Popoper ist einfach nur grauenvoll. Gesanglich ganz schlimm. Das meiste von dem Song singen ja die Backings. Die Kallas für ganz arme jault nur rum. Furchtbar.

  21. Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 45 %
    Also da fehlen mir bissl die Worte, optisch eine reine Vollkatastrophe. Die hohen Töne sind richtig störend. Seit 2017 geht es steil bergab mit Australien und wir erleben heuer den vorläufigen Tiefpunkt. Trash, den wir eigentlich aus Moldawien oder Rumänien erwarten. Hätte man einem Musikstil konsequent gefolgt, wäre man sicherlich besser damit gefahren. Weiß wirklich nicht woher damit Australien Punkte bekommen soll, von den Juries sicherlich nicht. Alleine über eine geänderte und stimmige Darbietung könnte sich Down Under vielleicht gerade noch so ins Finale retten. Bei mir im Mittelfeld (da gibt es schon noch zahlreich schlimmere Beiträge).

  22. Egal ob ernst gemeint oder nicht. Es ist und bleibt schlimmster Eurovision-Cheese. Nur mein Platz 37 trotz guter Stimme. Finale ist sicher (im Semi schauen schließlich die Liebhaber solcher Stücke überproportional zu) , aber mehr wie Mittelfeld wird schwer.

  23. Ich habe das Gefühl ,dass ich hier mit Volkisistan und ESCFan2009 auf einsamem Feld stehe, aber für mich gehört Australien in mein Triumcantat mit Dänemark und Norwegen.

    12/12 und ich glaube an eine Top 10 Platzierung!

    • ❤❤❤ Dazu kommt Kates unglaublich coole Performance mit diesen eleganten Handbewegungen! Wenn sie „zero“ singt und dabei den Arm nach außen bewegt, bei „gravity“ wieder zu ihr. Ich liebe ja sowas 😍 Für mich eine Ebene mit Dami Im 😇

  24. Jetzt bleibt die Frage, kommt Kate wohl ins Finale? Diese Nummer ist so unberechenbsr. Kann sein, dass Australien in die Top 10 kommt, oder nicht, oder sogar nicht ins Finale kommt. Wer weiß. Das Lied ist so bekloppt, sodass er wiederum gut ist. Ich muss ihn aber nicht noch einmal hören. Das Lied ist für den ersten Eindruck ok.
    Aber naja. Wird warscheinlich aufgrund des Landes ins Finale kommen.

  25. Die erste Strophe ist noch gut und dann wird es für meine Ohren wirklich schlimm. Und die vertragen viel, wenn man bedenkt, dass ich Polen ganz super finde! Es ist tatsächlich kaum einzuschätzen, ob Finale und wenn ja, wo es dann landet. Lassen wir uns überraschen!

  26. Der einzige Grund, warum das ins Finale darf, ist, dass am Samstag einer großen Masse an Zuschauern die Spucke wegbleiben wird und man sich gnadenlos ob der Darbietung, dem Lied, einfach allem, tot lachen kann. Unfassbar, aber die scheinen das ernst zu meinen. Unfreiwillige Komik pur! Ein musikalisches Grauen in Reinform! Da stimmt einfach gar nix.

  27. Ich finde das Ding ja irgendwie unfassbar cool. Keine Ahnung ob das nun Ernst gemeint ist oder in die Spaßbeitrags-Ecke gehört. Normalerweise steh ich auf diesen Pop-Opera-Krempel mal so null und mit Estonia letztes Jahr konnte man mich jagen. Aber Zero Gravity sägt sich so ins Hirn und hat Power und Beat. I really like it. Wird wohl leider dennoch nicht Top10 für Australia werden aber who cares.

    Generell war die Auswahl in Australien echt gut. Ich hätte mit allen drei Erstplatzierten super leben können. Vermutlich hätte ich am Ende meine einzige Stimme an Electric Fields gegeben, nachdem ich deren Performance gesehen hatte. Das war sehr unique und modern. Aber wie gesagt – das waren drei super Beiträge!!!

  28. Gegenfrage: Hat Australien jemals etwas Gutes zum ESC geschickt? Ich erinnere mich nicht daran.
    Damit reiht sich dieses Machwerk perfekt in die australische Reihe: außerhalb meiner Top 30 (!). Wir warten mal noch ein paar Jahre auf ein wenigstens erträglichen Beitrag…
    Ansonsten wird es langsam Zeit für ein Semi-Aus. Wenn das weiterkommt….uff, nein.

    Semi 17/17 rote Laterne
    Qualifikation 13/17 (40%)
    Gesamt 40/41 (nur ein Engel konnte sie noch retten…)

  29. Kinder, Ihr versthet diesen gigantischen Beitrag immer noch nicht ! Vielleicht weil Ihr Euch nicht fallen lassen könnt, obwohl Ihr gar nicht auf Stelzen geht? Oder seid Ihr einfach zu erdenschwer? *seufz

  30. Komposition: erfrischend – Sängerin: endlich eine wirklich geschulte Stimme – Text: zuviel zu erzählen in zu wenigen Zeilen – Auftritt: Falls sie ohne Riesenkleid auftritt, wird es schön – Fazit: ein leider misslungenes Versuch alles in drei Minuten zu packen. Weniger wäre mehr gewesen.

  31. Ich versuche mal sachlich zu bleiben und mich nicht über die – meiner Meinung nach sträflich missachtete Chance mit Electric Fields (von wegen Startplätze sind ja so egal…) – aufzuregen…

    Beim ersten Hören von „Zero Gravity“ mochte ich die ganzen rhythmischen Wechsel, hasste aber den „Refrain“ und das breiige letzte Drittel des Liedes. Positiv hängengeblieben sind bei mir daher schlussendlich nur noch die treibenden Sekunden direkt nach dem 1. Refrain.
    Die auf den ersten Blick für mich grauenvolle Inszenierung im Vorentscheid, entpuppte sich für mich persönlich zumindest dank der schwarz gekleideten Akkrobatin zu einem Schlüsselmoment – auf einmal bekam ich bildlich vorgesetzt worum es in dem Song geht und was für eine tiefere Bedeutung der Beitrag hat. Und plötzlich passte doch irgendwie alles zusammen…

    Laut Aussage von Kate soll „Zero Gravity“ aber in Tel Aviv komplett anders inszeniert werden, weshalb also erstmal der für mich leicht nervende Song, und die zwar gute, aber irgendwie auch nicht herausragende stimmliche Leistung von Kate übrig bleibt.

    Insgesamt schwer einzuschätzen, da eben viel an der Performance hängt. Im Finale werden wir das aber definitiv sehen, da bin ich mir sicher.

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