ESC-Songcheck kompakt (11) – Belgien: „Wake Up“ von Eliot

Am 14. Januar gab der belgische Fernsehsender RTBF bekannt, dass Eliot Vassamillet das Land beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Der Beitrag „Wake Up“ wurde dann am 28. Februar veröffentlicht.

Der 18-Jährige aus Mons wurde im letzten Jahr bei The Voice Belgique bekannt, wobei er dort bereits nach der ersten Live-Show ausschied. Normalerweise ist er noch Schüler an einem Gymnasium.

Der Song 

Auch wenn Eliot als Mitautor des Beitrags angegeben ist, so wurde dieser doch grundsätzlich von Pierre Dumoulin komponiert und geschrieben. Letzterer war auch der kreative Kopf hinter „City Lights“, mit dem Blanche Vierte beim ESC 2017 wurde. Beide Songs sind melancholische Pop-Balladen mit Elektro-Anklängen.

Pierre Dumoulin meldete sich bei Eliot nach dessen Live-Auftritt bei The Voice Belgique und lud ihn zu sich nach Lüttich ein. Dort spielte er ihm ein Demo von „Wake Up“ vor, das Eliot sofort liebte. Das Lied soll als Ruf an die jungen Leute verstanden werden, sich aktiv für eine bessere Welt, für Freundschaft und Aufgeschlossenheit einzusetzen.

Der Check

Song: 3,5/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Ein toller Song, bei dem mir aber leider das letzte Quäntchen zu einem zweiten „City Lights“ fehlt. So höre ich mir das gerne an, auf der großen Bühne könnte der Song aber etwas untergehen, weil der Höhepunkt fehlt. 8 Punkte

Douze Points: Melancholischer und doch irgendwie positiver Electro-Pop-Song, der naturgemäß mit angezogener Handbremse daherkommt. Auch wenn ein wirklicher Höhepunkt fehlt und ich den Song nicht immer sofort erkenne, schleicht er sich ins Ohr und macht mich ruhig und optimistisch. 8 Punkte

Peter: Vor allem anderen: Eliot ist totally easy on the eye. Eine der Eye Candy Favoriten in diesem Jahr, der auch noch top bei Stimme ist. Und die Stelle, wo „Wake up“ Fahrt (Rhythmus) aufnimmt, ist klasse. Was es auch braucht, denn es geht eher langweilig los. Am Ende bin ich versöhnt, für mich in diesem Jahr im oberen Drittel all inclusive. 10 Punkte

Gesamtpunktzahl: 26/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index kommt „Wake Up“ auf Platz 17 von 41.

Wie schneidet der belgische Beitrag "Wake Up" von Eliot ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke



43 Kommentare

  1. Top Song!! Belgien, auf dich ist doch immer wieder Verlass!!

    01. Ungarn 10/10
    02. Slowenien 9/10
    03. Belgien 8,5/10
    04. Tschechien 8,5/10
    05. Polen 6,5 / 10
    06. Finnland 6/10
    07. Serbien 4,5/10
    08. Zypern 4/10
    09. Australien 3,5/10
    10. Montenegro 2/10
    11. Weißrussland 1/10

  2. Bestandteil des Songs ist die Zeile:
    I can’t find anyone to pray

    Kein Wunder, wer diesen Song hört, fällt vom Glauben ab! Das ist viel zu flach gesungen. Wie soll die Bot-
    schaft denn da zum tragen kommen?

  3. Das ist einer der Songs, die ich sehr mag, während sie laufen, die ich aber oft vergesse, wenn ich meine Favoriten aufzähle. (Dass ich zwischenzeitlich mal einen Ohrwurm habe, zählt nicht – das trifft leider auf fast alle Beiträge des Jahrgangs zu. ;)) „Wake up“ kommt bei weitem nicht an „City Lights“ heran und wird auch das Ergebnis nicht erreichen. Ich vermute irgendwas Mittelfeldiges, wenn’s gut läuft. Ich bin gespannt, was Belgien sich für die Inszenierung einfallen lässt, denn ich habe da spontan keine gute Idee.

  4. Ein kleiner Grower, aber eben nur ein kleiner. Könnte vielleicht mit Glück in den Top 15 landen, mehr sehe und höre ich da nicht…

  5. Süßes Kerlchen, netter Song. Für mich nix Besonderes; meine beste Freundin liebt diesen Song aber wirklich abgöttisch, von daher denke ich, dass Eliot schon OK abschneiden wird, wenn er live nicht versagt. Darf von mir aus gern ins Finale.

  6. Ich finde es auch großartig. Allerdings fürchte ich ein Aus im Halbfinale; würde den Belgiern aber den Finaleinzug und eine möglichst gute Platzierung von Herzen gönnen!

    Semi 2/17
    Qualifikation 9/17 (60%)
    Gesamt 7/41

  7. Soviele plätze im mittelfeld gibt es gar nicht, wie ich da gerne reinstopfen würde. Es ist nicht übel aber leider bleibt wenig hängen. BENE hat dieses jahr die schnarchzapfen-karte gezogen

  8. „Wake Up“ von Eliot wird es möglicherweise ins Finale schaffen, wenn auch knapp. Seine Liveperformances bei „Voice“, die bei der ersten Beurteilung noch zur Verfügung standen, sind fast alle bei YT verschwunden. Naja, ist vielleicht auch besser so. Ich sehe Belgien mit diesem Song und Sänger nicht auf der linken Seite des Tableau, schade eigentlich.

  9. Nach dem Desaster letztes Jahr ist Belgien endlich wieder back on track. Am Anfang fand ich den Song etwas langweilig, aber mittlerweile mag ich ihn sehr. Ich tippe auf Platz 13 – 16 im Finale.

    Meine Top 11 bisher:

    11. Finnland (0/10)
    10. Slowenien (2/10)
    9. Montenegro (2/10)
    8. Serbien (4/10)
    7. Polen (4/10)
    6. Weißrussland (6/10)
    5. Tschechien (7/10)
    4. Ungarn (7/10)
    3. Belgien (8/10)
    2. Australien (9/10)
    1. Zypern (10/10)

  10. Ganz nett, aber das hat keinen Grip, das hat keinen Smell, das pusht überhaupt nicht, um einmal Birte Schneider zu zitieren. Nee, das bleibt im Semi hängen, sorry.

  11. Klingt eher unspektakulär, aber auch dafür gibt es eine nicht zu kleine Anhängerschaft.
    Ich döse jedoch bei dem Titel ein.

  12. Die Strophen sind fantastisch, aber der Refrain ist leider etwas lahm. Außerdem wäre es schön, wenn im letzten Refrain noch etwas Überraschendes passieren würde (natürlich keine Rückung und kein Qualitätsgeschrei, sondern etwas Geschmackvolles wie eine leicht veränderte Instrumentierung…). So wie es jetzt ist, läuft das Lied hinten raus etwas aus … Trotzdem, alleine wegen der Strophen ein Highlight des Jahrgangs und mein 6. Platz. Viel Glück!

  13. Leider nicht so gut wie die letzten belgischen Beiträge, aber – gerade in diesem schwachen Semi – locker einer der besseren Beiträge; kommt ins Finale, dort ins Mittelfeld. Finde hier die Strophen mit dem coolen Instrumentalteil im Hintergrund wesentlich stärker als den Refrain, in dem er irgendetwas Unverständliches schreit („I can good-bye“?).

    • I came to fight
      I came to fight over you
      Don’t want your lies
      Don’t want your lies, I need truth.

      Gibt nun wirklich Sänger(innen), deren Texte man schwerer verstehen kann.

  14. Ich mag den Song, denke aber auch, das er etwas untergehen wird. Hoffentlich allerdings noch nicht im Semi… im Finale wird das aber sicher nicht so weit vorne landen. Gerade weil alleine die gesetzten Länder dieses Jahr ziemlich gute Songs in petto haben.

  15. Interessante Strophen, megalangweiliger Refrain. Bin bei jedem Hören ernüchtert.
    Da hätte man so viel mehr daraus machen können.

  16. Für Belgien das erneute Aus im Halbfinale. Eine langatmige Nummer und ich frage mich, ob sich nichts Besseres unter allen vorgeschlagenen Titeln gewesen ist. Wäre der Song auf Französisch, hätte er auch fas Finale erreichen können. Gleiches gilt auch, wemn er überarbeitet worden wäre.

    Gesanglich hat Eliot live einige Defizite und auch in Belgien selbst ist man über seine Nominierung nicht erfreut. Nächstes Jahr sollte unser Nachbarland wieder zum Vorentscheid zurückkehren, dann kehrt auch der Erfolg wieder zurück!

  17. 9.Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 70 %
    Damit ist Belgien wieder auf der Erfolgsspur zurück und zwar mit Volldampf.
    Eine ganz starke Nummer, mit einem passenden Sänger. Mag auch seine Stimmfarbe. Wenn er auch live gut singt und es auf der Bühne stimmig und dennoch besonders dargeboten wird, dann ist die Top 10 drin. Die Finalqualifikation sehe ich selbst im ungünstigsten Fall als wahrscheinlich an. Beide Daumen doch!

  18. Na hoffentlich schreit Männeken Shit, die Liedzeile „Wake Up“ in Tel Aviv so richtig raus, denn das wäre bitter nötig. Denn die Zuschauer schlafen doch sonst bei dem langweiligen Lied einfach ein. Auch nur die gefühlt 1000dste Schnarchballade ohne Entertainmentfaktor.

  19. Sehe ich knapp im Finale, dort dann bei 16-20.

    Läuft so nebenher, nervt nicht, begeistert nicht. In Französisch hätte es noch einen kleinen Bonus gehabt.
    Bin mir nicht sicher, ob Eliot eine gute Besetzung ist. Die Stmmt klingt schon sehr dünn.

    Ich werte mit 4 von 10 Punkten für „Pommesland“.

  20. Slowenien 9/10
    Ungarn 8/10
    Serbien 6/10
    Belgien 4/10
    Polen 3/10
    Zypern 3/10
    Finnland 2/10
    Tschechien 2/10
    Weißrussland 1/10
    Montenegro 0/10
    Australien 0/10

  21. Ich finde den Song mega, aber was ihm zu Verhängnis wird, ist, dass es ein ziemlicher Grower ist und das ist ja eher problematisch. An meinen Gefühlen für den Song ändert das aber nix. Finale ist fast sicher, ich sehe ihn so um Platz 12.

    1.Slowenien 10/10
    2.Belgien 9.5/10
    3.Ungarn 8.5/10
    4.Finnland 7/10
    5.Serbien 7/10
    6.Polen 6.5/10
    7.Zypern 5.5/10
    8.Tschechien 5.5/10
    9.Australien 4/10
    10.Belarus 3/10
    11.Montenegro 2.5/10

  22. Kann mich dem allgemeinen Tenor hier anschließen. Gut, anständig, schön. Und auch ich sehe hier leider das nicht ganz ausgenutzte Potential. Schade! Reicht knapp für die obere Hälfte im Finale.

  23. Wieso der Refrain ähnlich wie bei „Perfect Life“ eine Bremsspur hinterlässt, aber vielleicht doch kein Fail ist: Hier ist ein spannendes Intro mit markanter Synthieuntermalung aus dem FuturePop Bereich. Binnen Sekunden wird das Hauptthema angerissen – man muss nicht erst 1000 Streichereinlagen bis zum Strophengesang abwarten. Der bricht mit den Erwartungen und biegt nicht in einen Steigerungsalgorithmus ab. Spannung erzeugt der untergemischte Grundrhythmus. Jedes Uplifting & Pressen im Refrain würde von der Grundstimmung ablenken und um das Soundbiotop mit dem Refrain nicht aufzubrechen, bricht man lieber den Rhythmus. Kommt gerade mit Bridge und letztem Umlauf ganz gut.

    Mag sein, der Song zieht beim Publikum nicht so, aber bei mir persönlich kommt er gut weg. Eliots Stimme passt super zu dem gebrochenen Stil, sein Hundeblick auch zum Songinhalt – ich will da nichts lautes. Und ich glaube, man kann den Song gut auf der Bühne umsetzen.

    PS: Mein Lieblings-„Wake Up“ Track stammt von Laurent Garnier.

  24. Es tut mir Leid. Aber ich finde, das Liedchen ist bei vielen Fans absolut überbewertet. Die Strophen geben schon mal gute Grundlagen, aber der Refrain ist schon sehr schwach und bleinbt nicht in den Köpfen der Zuschauer hängen. Wie enttäuschend!! Ich kann mir keine gute Umsetzung auf der Bühne vorstellen und wird wegen dem Schnarchlied und der sicherlich schwachen Performance das Finale verfehlen. Wird das selbe Prinzip sein wie bei Sennek letztes Jahr. Fanfavorit, Hype, aber in der Liveshow: langweilig und überflüssig und deshalb nicht im Finale.

    • Die Gefahr kann man sehen. Ich denke auch, dass die Televoter etwas mitziehen müssen. Die Jurys werden es sicher lieben und mit Punkten überschütten. Der Vergleich mit Sennek hinkt aber ein wenig. Denn letztes Jahr war das Semi 1 wirklich brutal und der frühe Startplatz 4 dann auch recht undankbar. Zudem hoffe ich mal, dass die Belgier aus der Niederlage letztes Jahr gelernt haben und sich bei der Inszenierung mehr Mühe geben werden. Bei Sennek war das einfach viel zu reduziert und ihr Outfit war eine Katastrophe. Solche Leider leben von der dunklen, mystischen Atmosphäre. Das Video gefällt mir diesbezüglich auch ganz gut.

    • Ich sehe wenig bis keine Blanche/Loic Prognosen (auch von mir nicht). Eliot wird schon des Songthemas wegen nicht alleine auf der Bühne sein, da gibt es Spielräume für Inszenierung. Und was den vermeintlichen Makel des Songs betrifft, ist das nunmal eine subjektive Angelegenheit, ob es einen stört oder ob da viel fehlt.

    • Das Problem könnte zudem sein, daß man vom Text schlichtweg nichts versteht. Liegt es an Eliots Aussprache oder an der schlechten Abmischung ?

  25. Nach meinem Ersteindruck war Belgien noch in meiner Top Ten. Mittlerweile nur noch Platz 23. Die Strophe kann von mir aus so geil sein wie sie will, wenn der Refrain dabei zu seicht ausfällt, ist das für mich auf Dauer ein echter Abturner.

  26. Die Fritten liefen wieder einen tollen Pop-Spng, der bis ins Detail „durchgearbeitet“ und gleichzeitig doch heimlich zauberhaft ist. Der Litauer könnte im direkten Vergleich am Objekt lernen, was man tun muss, um ein schönes Popthema nicht kaputtzuproduzieren.

    Greift mittlerweile in meiner Gunst sogar die Oliebollen aus der nördlichen Nachbarschaft an.

  27. Mein Platz 1 dieses Jahr.
    Und ja, ich bin nicht objektiv, aber wenn er das live nicht versemmelt, kann das was ganz Großes werden, daher tippte ich auch mal auf Top5. Die Botschaft ist klar, „Fridays for future“ und so. Läuft bei Eliot.

  28. Mein Platz 7: Belgien
    Das ist ein Song, der eine besonders magische Atmosphäre kreiert und gleichzeitig sehr
    dynamisch auftritt. Und dazu ein junger gutaussehender Sänger – was möchte man mehr? 😀
    8.5/10

  29. Belgien gefällt mir dieses Jahr (wieder) sehr gut, ein toll produzierter, moderner Elektrosong. Natürlich ist der Refrain nicht die große Offenbarung, aber für mich ist bei „Wake Up“ vor allem die Stimmung entscheidend, und die wird über drei Minuten sehr schön aufrecht erhalten. Wenn sie es schaffen, diese Stimmung mit einer passenden Inszenierung zu unterstützen, kann das wieder ein super Ergebnis werden.

  30. Mag ich gern. City Lights war im Vorfeld auch nicht weit vorn. Das kann – je nach Auftritt und Inszenierung- noch sehr überraschen. Hoffentlich Finale, damit es mit der Überraschung auch klappen kann!

  31. Hm, ist tatsächlich in meiner Gunst ein wenig gestiegen. Immerhin geht es um ein aktuelles Thema (und keineswegs penetrant wie bei Netta). Leider gibt es noch keinerlei Liveperformance von Eliot.

  32. Komposition: hört sich leicht an, ist dennoch komplex – Sänger: braucht noch Reife – Text: zwischen Traumen und Aufwachen – Auftriit: hoffentlich nicht ein Junge im Schwarz (6)

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