ESC-Songcheck kompakt (17) – Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste

Bild: Getter Jaani

Uku Suviste löste im vergangenen Jahr das Ticket nach Rotterdam und sollte seine Heimat endlich beim ESC vertreten. Zuvor war er immer wieder beim traditionsreichen estnischen Vorentscheid „Eesti Laul“ gescheitert. Aber: Wie gewonnen, so zerronnen: Der Contest wurde bekanntlich aufgrund der Pandemie abgesagt. Das estnische Fernsehen gab Uku daraufhin zwar nicht direkte Nominierung für den ESC 2021, aber eine Wildcard für „Eesti Laul 2021“. In einem spannenden Superfinale setzte sich der 38-Jährige gegen Sissi und Jüri Pootsmann durch und sicherte sich so erneut das Ticket für den internationalen Wettbewerb.

Uku Suviste kommt aus Võru und begann bereits in jungen Jahren selbst Musik zu machen. Beispielsweise war er im Tallinn Boys Choir und schloss 1997 die schulische Ausbildung an der Tallinn Music School mit Fokus auf das Klavier ab. 2005 schloss er das Studium zum IT-Administrator ab. Gleichzeitig fing er an, an der Georg Ots School of Music in Tallinn Pop-Jazz-Gesang zu studieren. 2006 ging er an das Berklee College of Music in Boston, wo er mit exzellenten Ergebnissen seinen Abschluss machte.

Neben Wettbewerben wie dem russischen New Wave Festival hat Uku auch an der russischen Version von The Voice teilgenommen, wo er im Team der ehemaligen ESC-Teilnehmerin Ani Lorak im Halbfinale ausschied. Auch am estnischen Vorentscheid Eesti Laul nahm er wie bereits erwähnt schon früher teil. 2017 schied er mit dem Song „Supernatural“ bereits im Halbfinale aus, 2019 reichte es mit „Pretty Little Liar“ für den zweiten Platz im Finale. Im letzten Jahr gewann er die Vorentscheidung und sollte Estland mit „What Love Is“ beim später abgesagten ESC 2020 vertreten.

Der Song

Der Song „The Lucky One“ wurde von Uku Suviste komponiert, von ihm sowie der Amerikanerin Sharon Vaughn getextet und von Dimitris Kontopoulos produziert. Anders als sein letztjähriger Beitrag ist „The Lucky One“ keine Power-Ballade, sondern ein Mid-Tempo-Lied, der besonders in den Strophen an den Stil des kanadischen Sängers „The Weeknd“ erinnert.

In dem Lied geht es um eine toxische Beziehung und wie Uku realisiert, dass es ihm viel besser ohne seine Partnerin geht. In den Strophen erinnert er sich jedoch daran, dass es sehr wohl gute Zeiten in der Beziehung gab, doch die andere Seite hat wohl mächtig etwas vermasselt.

Der Check

Song: 2/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte (jaaaa, ich weiß)

Benny: Uku macht es in diesem Jahr wie Efendi und schickt einfach sein Lied aus dem letzten Jahr mit minimalsten Änderungen erneut zum ESC. Mir ist das leider weiterhin zu seicht und zu schmalzig und deshalb bleibe auch ich meiner Vorjahreswertung treu. 2 Punkte.

Berenike: Grundsätzlich hat „The Lucky One“ nichts Schlechtes an sich, auch an der Produktion ist nichts auszusetzen. Aber es geht bei mir zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus, ist absolut blass und mir vollkommen egal. Deshalb nur 2 Punkte.

Douze Points: Die ESC-Blase liebt zwar ihre Künstler*innen, macht’s ihnen aber auch nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn sie durchschnittliche Massenware nur professionell und sauber auf die Bühne bringen. Die Strafe ereilt Uku Suviste in diesem Jahr fast noch stärker als im letzten, einfach weil er sich und seinem Stil treubleibt. Mir tut „The Lucky One“ nicht weh und ich mag dem Esten auch drei Minuten zuschauen. Das kann ich bei anderen Acts in diesem Jahr nicht sagen. Daher 6 Punkte.

Florian: Uku liefert ein sehr ähnliches Rezept wie im Vorjahr ab. Das Lied ist ein wenig moderner verpackt, verfolgt im Kern jedoch dieselbe Grundstruktur. Mit „The Lucky One“ kann ich mich leider nicht so richtig anfreunden, es wirkt auf mich wie eine durchschnittliche Radionummer, die mich nicht wirklich erreicht und daher drei Minuten herumdümpelt. 4 Punkte.

Manu: Im Gegensatz zu „What Love Is“ aus dem letzten Jahr gefällt mir „The Lucky One“ dieses Jahr schon etwas besser. „The Lucky One“ tönt ein bisschen im derzeit beliebten 80er-Sound, ist dabei aber längst nicht so zwingend wie beispielsweise Raylees „Hero“ oder „I Love You“ der Teflon Brothers. Läuft „The Lucky One“ im Radio, schalte ich es nicht weg. Spätestens nach 10 Sekunden habe ich ihn aber auch schon wieder vergessen – deshalb nur 3 Punkte.

Max: Mir hat ja Ukus „What Love Is“ im vergangenen Jahr sehr gefallen, aus Gründen die ich selbst nicht erklären kann. Nun ja, der Refrain blieb bei mir im Ohr und Uku ist ja ganz nett. Bei „The Lucky One“ flasht mich jedoch nichts. Das Lied bleibt bei mir nicht hängen, es hat ein komisches Tempo – für eine Ballade zu schnell und für Mid-Tempo trotzdem zu lahm. Nein, dieses Jahr steige ich aus dem Uku-Fan-Club aus. Finale? Sieht sehr düster aus. Von mir gibt es 3 Punkte.

Peter: Grundsätzlich habe ich viele Sympathien dafür, dem ausgebremsten Act 2020 im Folgejahr eine „richtige“ ESC-Chance zu geben. Erst Recht, wenn der Interpret sich wie Uku nochmal einem nationalen Finale stellt. Nur gab es da so richtig viel Spannenderes/Besseres. Nun, Estland wollte Uku, das ist dann sehr ok für mich. Sein unaufgeregtes, unentschlossenes Midtempo-Stück erzeugt zumindest bei mir allerdings keine Euphorie. 5 Punkte – trotz der o.g. Sympathien.

Gesamtpunktzahl: 25/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „The Lucky One“ auf Platz 38 von 39.

Wie schneidet der estnische Beitrag "The Lucky One" von Uku Suviste ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale


129 Kommentare

  1. Der Schüler legt sehr viel Wert auf sein Äußeres und es ist ihm offenbar wichtiger, der Mädchenschwarm der Schule zu sein, statt auch interessiert am Unterricht teilzunehmen.

    Das merkte man leider auch schon seiner letztjährigen Abschlussarbeit an. Ermahnungen des Lehrerkollegiums haben allerdings nur wenig gebracht, auch die diesjährige Arbeit ist nur unwesentlich inspirierter.

    Deshalb kann das Kollegium einen Übertritt in die Finalklasse nicht befürworten und rät dem Schüler stattdessen zu einem Wechsel ins Ein-Mann-für-gewisse-Stunden-Internat.

  2. Uku ist mir ehrlich gesagt unsympathisch und sein Lied nichtig.

    Übrigens: heute am 6. April 1974 gewinnt zum ersten Mal Schweden mit … ABBA mit dem Lied „Wa… Wa… Wa… Waterloo“ 😉

    • Der Beginn einer großartigen Karriere.😊
      Gab aber unzählige bessere Songs als Waterloo, meiner Meinung nach.🙂

      • die lagen aber noch in der zukunft und waren somit nicht abrufbar. 😀

      • Ja, Waterloo ist glaube ich – neben Chiquitita – das ABBA-Lied, das ich am wenigsten mag. Die Band hat sich – es wird immer den Männern zugeschrieben, aber Agnetha war meiner Ansicht nach die treibende musikalische Kraft – erstaunlich entwickelt: ABBA waren die Mozarts des 20. Jahrhunderts – inklusive des Requiems The day before you came. Ganz nebenbei haben sie zusammen mit Ikea Schweden ein erfolgreiches neues Image gegeben.

      • meine lieblingsinterpretation vom requiem – im übrigen auch trotz toller anderer werke immer noch mein lieblingsmozart. 🙂

      • Sehe ich genauso. Bei Abba gilt für mich mit wenigen Ausnahmen (SOS etc.): Je später, desto besser. 🙂

  3. Viel besser als im letzten Jahr, aber trotzdem noch viel zu unauffällig. Egal wie oft ich das Lied nur kurz höre, ich vergesse es immer sofort wieder. Ist halt da, tut nicht weh, sticht nicht heraus. Na, ja wir brauchen ja auch Füllmaterial, damit wir überhaupt auf 39 Songs kommen. Bleibt zu 100% im Semi hängen (Ich trauere immer noch Saturday Night nach) . 5 Punkte von mir und Platz 29

  4. Ich finde das ist die belangloseste Nummer die in diesem Jahr dabei ist. Ich habe das Gefühl man will auf keinen Fall auffallen. Es bleibt so garnichts nach dem hören. Unfassbar das diese Nummer eine Vorentscheidung gewonnen hat. Zeigt aber auch das das Mitgefühl für die Künstler des letzten Jahres sehr groß ist. Schade wo Estland schon so tolle Beiträge hatte.

  5. Langweiliger Schönling mit konventionellem Beitrag, schon tausendmal gehört. Es hätte bei Eesti Laul deutlich bessere Titel gegeben, anscheinend war es der Bekanntheitsgrad.

    Meine Bewertung 2,5 von 10 Punkten – wird möglicherweise im Semifinale scheitern.

  6. Finde ihn unsympathisch, Lied ist belanglos, tut halt nicht weh.
    Finale eigentlich nicht, aber nachdem sich Victor 2019 für das Finale qualifizieren konnte, schließe ich bei Estland nichts mehr aus.

    1 Punkt von mir // 38/39

  7. Heute liegt das Zoffpotenzial bei nahe Null. Oder gibt es tatsächlich jemanden, der Estland unter seinen Topfavoriten hat ?

    • Ja, ich hab das Lied in meiner Top10, weil ich es wirklich mag. Aber weder sehe ich es beim ESC so weit vorne noch würde ich mich mit dir oder sonstwem darüber zoffen, warum mir das Lied gefällt. Wenn es so viele nicht mögen, kann ich damit genauso fantastisch weiterleben.

  8. Es dauert jetzt einige Tage, bis ich wieder eine Bewertung über 5/10 abgeben kann. Die zweite Hälfte ist deutlich stärker.

  9. Der diesjährige Häkelkreis-Beitrag wird von Tante Gertruds Lieblingsschoßhündchen Uku vorgetragen, aber leider hat sich Tantchen diesesmal vertan: Das ist kein Hündchen. Das ist eine graue Maus. 4/12

  10. So anders im Vergleich zum letztjährigen Beitrag von Uku ist „The Lucky One“ wirklich nicht. Da bin ich bei @Benni, aber auch wenn diese Nummern klingen wie der Song der neuesten ARD Nachmittagstelenovela, mag ich den Schmonz irgendwie, zumindest so, dass ich den Song in der Eurovisionplaylist durchhöre. Wird aber im Semi kleben bleiben, da hatte Eesti Laul interessanteres zu bieten

    • Knnte Dir oben nicht antworten aber +1 für Ricard Gere – siehe meinen Kommentar unten!

  11. Sah mal genau so vom Outfit aus als ich endlich nach einem langen Nachmittag / Abend aus Bayreuth zuhause ins Bett wollte … nur die Haare hatte ich schöner!
    Ach so , der Song ist langweilig und hätte mich damals wie heute bei Autofahren genervt.
    Ich will Ott Lepland zurück !

      • Ja , ich liebe Wagner, Händel ,Tschaikowski und Dvorak.
        Wir waren bis dato oft in Bayreuth und Halle (Händelfestspiele) .
        Schon recht spektakuläre Inszenierungen gesehen.
        Highlights auch Inszenierungen von “La Fura dels Baus”

      • Hm, das ist Dvorak unsere Schnittmenge, weil ich es bei der Oper eher mit den Italienern halte (v. a. Bellini und der späte Verdi: Don Carlos, Otello und Falstaff), und jenseits der Oper möchte ich Brahms, Saint-Saëns und Britten besonders hervorheben.
        In Bayreuth war ich noch nie (weil Wagner), aber ich bin schon an viele Orte gereist, nur um bestimmte Sänger*innen in bestimmten Opernrollen live zu erleben. 🙂

      • Mit den Reisen zu bestimmten Aufführungen,Sängern*innen kenne ich nur zu gut.
        Da ist man manchmal echt verrückt. Aber es macht Spaß auch dieser Leidenschaft zu frönen.
        Oft laufen bei mir Cds deiner genannten neben Berlioz , Rossini und Strawinsky.
        Tipp: Rossini Arien gesungen von Max. E. CENCIC oder „FACCE D’AMORE“ gesungen von JAKUB JÓZEF ORLINSKI ( den könnte ich stundenlang zusehen und hören )
        Meine beiden (zu) oft gesehenes Stücke sind übrigens Smetanas verkaufte Braut mit einem göttlichen Pavol Breslik in München und Dvoraks Rusalka mir einer überragenden Kristine Opolais – auch München. Von dieser Rusalka gibt es auch eine Blue- Ray.
        Ich bin nicht so ein Fernseh Opern Schauer – aber die Blue-Ray schaue ich schon …. (oft)

      • Danke für die Tipps. Meine verrückteste Opernaktion liegt ungefähr 20 Jahre zurück. Damals bin ich Ruggero Raimondi eine Saison lang kreuz und quer durch Europa hinterhergereist, um ihn in verschiedenen Verdirollen zu sehen und zu hören. Der absolute Höhepunkt war sein Philipp in Wien (Don Carlos). Und als ich noch in München wohnte, habe ich Cecilia Bartoli 4 x in einer Woche gesehen und gehört (La cenerentola). Schön, dass ich hier nicht der einzige Opernfan bin. 🙂

      • Für den 18.4 hatten wir Karten für Frau Bartoli im Prinzregenten Theater – wird leider nix.
        Einen schönen Geschmack hast du. Ruggero Raimondi Tosca aus den Neunzigern ist ja legendär.
        Lange haben wir ja hier Frau Gruberova verehrt. Da war ich immer hin und weg bei allem was sie sang. Jetzt rückt bei mir Frau Damrau und Anja Harteros nach.
        Ich durfte beide mal kennenlernen und liebe ihre Natürlichkeit trotz ihres absoluten Könnens .

      • In meiner münchener Zeit war Frau Gruberova für mich auch immer Pflichtprogramm. 🙂 Ein fantastischer Koloratursopran! Letzmals habe ich sie in Bellinis ‚I puritani‘ gesehen und gehört. Und Du hast auch einen sehr guten Geschmack: Anja Harteros. <3 Sie ist u. a. eine großartige Elisabeth von Valois. (DC = meine Lieblingsoper) 🙂
        Ich hoffe, dass Du noch weiterhin mit mir sprechen wirst, wenn ich jetzt ganz ehrlich bin: Die Oper war einer der Gründe, weshalb ich München nach 10 Jahren wieder verlassen habe. Mir hat ganz einfach die einzigartige Opernkultur in meiner Heimat Stuttgart gefehlt … (und die steilen Weinberge am Necker).

      • Natürlich werd ich das !!!
        München ist mir manchmal kulturell doch auch zu einseitig.
        Ich hatte damals beruflich die Möglichkeit mich für ein Bundesland zu entscheiden.
        Ich liebte Theater & Schauspiel und fast wäre es Berlin geworden
        Dann kam aber kurz vor Abreise die Liebe dazwischen und München wurde es.
        Ich hab es nicht bereut und bin dadurch was Kultur und Kunst , Oper, Musik ,Konzerte und ESC betrifft zum Reisenden geworden.

        Bis morgen , muss jetzt noch mit Muttern telefonieren ….

    • Wagner abgesehen vom politischen sehr anstrengend – ansonsten eine schöne Uni-Stadt, hab nen Kumpel, der sein 1. Examen (heute heisst das glaube ich Bätschela) dort gemacht hat.

  12. Ich mag es tatsächlich. Ich höre es gerne. Finde auch nicht, dass es dem Vorjahresbeitrag besonders stark ähnelt. Den Song 2020 hab ich aber auch nur ein einziges Mal gehört, weil ich den so furchtbar fad fand.
    Dieser Song hat mich irgendwie gekriegt.

    Könnte mir vorstellen, dass das knapp reicht fürs Finale und er dann 21. wird.
    Kann aber auch gut sein, dass er sang- und klanglos im Semi ausscheidet. Ist mir tatsächlich dann auch egal. Dadurch wird für mich das Lied ja nicht schlechter.

    • Ich bin ganz bei Dir. Auch ich habe ihn in meiner persönlichen Top 10, weil ich das tatsächlich gut finde. Ich bin sonst echt nicht für Midtempo zu begeistern, aber der hat mich sofort gecatcht. Für mich war es auch von Anfang an der Gewinner des VE in Estland. Sein Beitrag für 2020 hatte mir hingegen überhaupt nicht gefallen.

      Letztlich glaube ich allerdings auch nicht, dass er es ins Finale schaffen wird. Dafür gibts zu viel Konkurrenz die polarisierendere Songs mitbringen. Hier wird er im Semi wahrscheinlich maximal die 11 erreichen. Das reicht halt nicht. Dafür löst das Lied wahrscheinlich zu wenig Begeisterung auf.

      Mir ist das aber egal. Ich muss ja nicht mit dem Strom schwimmen.

  13. Ich kann den Song irgendwie nicht einordnen. Einerseits ist er ein Guilty Pleasure, andererseits ist er auch gaaanz schlimm in vielerlei Hinsicht.

    Finale ist dafür aber hoffentlich nicht drinne, auch wenn ich ihm gerne zuschauen mag.

  14. Puh, „The Lucky One“ ist ja noch träger als „What Love is“, kommt ja irgendwie gar nicht aus dem Quark.

    Ich würde sagen, Estland bleibt im Semi-Finale hängen. War mir selten so sicher. Es ist schade, Estland schwächelt irgendwie in den letzten Jahren beim ESC. Auch die estnische VE gab jetzt nicht allzu viel her (am besten hat mir noch Heleza gefallen). Mittlerweile werden sie von den Nachbarn aus Litauen überholt.
    War mal umgekehrt, aber der baltische Nachbar ist echt auf einen guten Weg.

  15. Ich schließe mich einfach Douze Points Bewertung an. Da ich als Höchstpunktzahl nicht 12, sondern 10 Punkte habe, vergebe ich keine 6, sondern 5 Punkte.

  16. Ich mag diese fast schon genuschelte Dynamik im Refrain bzw. diese Art und Weise, wie Uku singt, irgendwie 😀 Deswegen verstehe ich auch, wieso man das gut mit seinem 2020er-Beitrag vergleichen kann, weil dieser Stil schon sehr ähnlich ist. Und tatsächlich bleibt der Refrain bei mir hängen. Diese Betonung von „stay“ und „break me“ und die Wiederholung des „gone“-Motiv ist textlich auch ganz cool. Natürlich ist das oldschool und steht auch nicht für meinen sonst hochgehaltenen modernen Pop. Aber ich mag das einfach irgendwie ^^

    8/10 und 14/39.
    2020: 7.5/10 und 19/41.

  17. Ich habe wiederum nichts gegen „oldschool“, wenn es gut gemacht ist. Trifft in diesem Fall leider nicht zu.

  18. Er war letztes Jahr nur Semifüllmaterial und er ist dieses Jahr auch. Ööööööööööööööööööööööööde,

  19. Das kommt heraus, wenn man nicht einen song sondern einen bekannten sänger wählt. Mir gefällt der song gar nicht soooo schlecht, auch wenn ich finde, dass er zu tief gesungen wird.
    Ich frag mich immer, mit welcher intention ein teilnehmer mit so einem praktisch chancenlosen song an den start eines wettbewerbs geht.

  20. Was kann man Positives über diesen Beitrag schreiben.
    Zunächst einmal war im Vorjahr das Zuschauervoting eindeutig, daher hat Uku die ESC-Teilnahme wohl auch verdient.
    Oder vielmehr hat Estland die ESC-Teilnahme von Uku verdient.
    Bei so vielen tollen Beiträgen im Eesti Laul geht das Televote zu stark zu Gunsten dieses Weichspülers aus?
    Unfassbar. Ich gehöre übrigens zu den wenigen, die den letztjährigen Beitrag ein wenig besser fanden. Der Refrain von „Waht Love is“ hatte wenigstens ein wenig Ohrwurmcharakter. „The Lucky One“ hat meiner Meinung gar keinen Refrain und plätschert komplett ohne Höhepunkte dahin. Immerhin, er hat schon eine starke Stimme, allerdings gefällt mir sein Englisch überhaupt nicht. Christer hat ihn aber dankenswerterweise auf den Todesslot 2 gesetzt, so dass wir uns für das Finale um dieses Machwerk nicht mehr kümmern müssen. Bei mir fällt Estland/Uku im Jahresvergleich von Platz 25 (wäre im Halbfinale gewesen) auf Platz 34 und fliegt selbstverständlich raus.

    • Weiß jemand, wer denn eigentlich dieses Jahr die Todesfee gespielt hat?

      Tante Christer hat diesmal – soweit ich informiert bin – nicht mitgemacht, oder?

  21. Ich habe mich so auf „Adrenalina“ gefreut, aber stattdessen macht man gleich mit Nummer 2 weiter?
    Grundsätzlich finde ich es gut, dass Uku Suviste endlich beim ESC ist. Bisher war er ja ein „Unlucky One“: erst wird er von jemandem ohne ersichtlichen Bezug zu Estland auf den zweiten Platz verwiesen (als ob es das „singende Land“ nötig hätte, wie San Marino und einst auch Luxemburg und Monaco ausländische Sänger zum ESC zu schicken) und dann, als er endlich gewinnt, muss der ESC abgesagt werden.
    Aber ansonsten weiß ich nicht, was ich dazu sagen soll. Wäre ich eine Frau, dann wäre ich absolut begeistert von diesem Mann. Doch da ich hier nur auf die Musik achte, ist „The lucky one“ für mich bestenfalls „The mediocre one“. Es ist nicht schlecht, es tut nicht weh, sich das anzuhören, aber gerade zwischen „Adrenalina“ und „omaga“, die beide in meiner persönlichen Top 5 sind, kann Uku Suviste leicht untergehen.
    Bisher war Estland, nachdem der Vorentscheid „Eurolaul“ zu „Eesti Laul“ reformiert wurde, alle drei Jahre in den Top 10 (Urban Symphony 2009, Ott Lepland 2012, Elina Born & Stig Rästa 2015, Elina Nechayeva 2018). Eigentlich müsste es dieses Jahr wieder so weit sein, aber diese Serie wird reißen. „I should be gone“ singt Herr Suviste hier und wird, falls er ins Finale kommen sollte, gute Gründe für diese Wortwahl haben: Estland ist für mich kein potentieller Finalist. Dabei hätte man auch Koit Toome haben können. „Heaven’s not that far tonight“ von Suured tüdrukud war auch toll. Oder alternativ auch der Nonsenssong „Tartu“ von Redel 😉
    Das ist sehr schade. „Eesti Laul“ gehört für mich seit 2014 zum Pflichtprogramm und obwohl ich sicher nach Meinung des Einen oder Anderen die besten Zeiten verpasst habe, mag ich das dortige musikalische Angebot und finde es ein wenig enttäuschend, dass das hier dabei herausgekommen ist. Uku Suviste hätte es verdient gehabt, mit „Pretty little liar“ nach Tel Aviv zu fliegen. „The lucky one“ hingegen ist schwachbrüstig.

  22. Uku Suviste war letztes Jahr mein Favorit so Platz 3. Sein neuer Beitrag „The Lucky One“ hört sich zwar fast ähnlich wie „What Love is“ ist aber ingegensatz zu Gjon und Go_A aus der Favoriten Rolle abgestürzt. Im gegesatz zum letzten Jahr würde ich in statt 12, 8 Punkte nur 4 – 6 Punkte geben.

  23. Estland ist in meiner ESC Burg im Burghof. Er steht am Brunnen und schaut sich unbeirrt sein Spiegelbild an und vergisst dabei alles um in rum.

    Ich kann mich hier nur den vielen anschließen die dieses Lied langweilig finden. Auch die schönen blauen Augen bringen nicht viel mehr Aufmerksamkeit weil man sich schon satt gesehen hat

    • Auf den Punkt! Und dass auch noch die „schönen blauen Augen“ keinen Effekt mehr haben, gibt Uku Suviste endgültig den Todesstoß.
      Ich dachte, dass der diesjährige estnische Beitrag etwas für die Frauenwelt wäre. Aber wenn selbst diejenigen, die zu Männern hingezogen sind, sich hiervon abgestoßen fühlen, dann wird Herr Suviste nicht lucky, sondern Loser sein.

  24. Ich finde an diesem Beitrag alles schlecht , das Video sowieso… Klischee über Klischee…Und dann diese gekünsteltenBlicke …Definitiv der letzte Platz im Semi 2 und Vorletzter im Gesamtranking bei mir , sogar schlechter als Jendrik und das heisst schon was 🙂

    Immerhin hat sich Uku im Gegensatz zu 2020 vom Letzten auf den Vorletzen verbessert daher 1Punkt /10

  25. ist das nun „the beauty one“ oder eher „the boring one“?
    ich habe mich für beides entschieden. 😀
    der schönste mann im turnier singt eine megaschnulze und befindet sich da im direkten wettbewerb mit den schnulzensängern aus norwegen und der schweiz.
    im gegensatz zu den beiden anderen aber, wird er nich hoffiert und scheidet daher schon klar und deutlich im vorturnier aus.

  26. Letztes Jahr hat mir „What Love is“ gerade von der Melodieführung im Refrain sehr gut gefallen. Ich fand auch, dass Uku auch sehr gefühlvoll gesungen hat, diese Emotionen kamen voll bei mir an.
    Dieses mal ist das beim „Lucky One“ leider nicht so. Die Melodie hat für mich nichts Besonderes. Mag sein, dass er wieder viel Gefühl in den Gesang hinein legt, bei mir kommt unglücklicherweise nichts an.
    Ich sehe keine großen Chancen für Herrn Suviste, das Semi zu überstehen…

  27. Wieso das denn?
    Hab mich gefreut, dass die Songchecks im zweiten Semi nach Startnr. kommen.
    Statt Senhit kommt aber nun der Artikel von Uku Suviste ?

    In dem Fall muss ich mich leider meiner Meinung enthalten.
    Sein Song ist mir nämlich komplett wurscht.

  28. Das Foto ist von Getter Jaani! Damals mochte ich den Beitrag von ihr gern. Habe gerade noch mal reingehört und verstehe nicht mehr genau warum… Uku sieht prima aus, das Lied ist eher nicht spannend.

    • 2011 war estland,soweit ich mich erinnern kann,einer der großen buchmacherfavoriten – woran es nun genau gelegen hat,daß nur platz 24 erreicht wurde,weiß ich nicht aber es hat mir gezeigt,wie unwägbar gerade moderner catchy pop beim ESC ist.
      siehe auch als weiteres beispiel saara aalto 2018.

      • Quatsch, Estland 2011 hat darunter gelitten Nummer Vier in einem Uptempoviererpack ähnlicher Songs zu sein mit einer gewöhnungsbedürftigen Stimme und Saara Aalto 2018 war ok, aber nicht modern

      • Ich fand „Rockefeller Street“ auch gut, höre ich heute noch gerne, ein richtiger Gute-Laune-Song.😊
        Na ja, die Performance war etwas merkwürdig.

      • Getter Jaani hat einfach keinen Ton getroffen. Die Inszenierung war auch Schrott. Deswegen folgerichtig unten gelandet.

      • Da kann man die töne, die sie getroffen hat, an einer hand abzählen. Ich befürchte, dass es der einer oder andeten dame heuer ähnlich geht.

      • 2011 war allgemein das Jahr der abgestürzten Favoriten. So viele Songs wurden im Vorfeld als mögliche Sieger gehandelt (Estland,Ungarn,Frankreich, Großbritannien,..) und alle sind deutlich hinter den Erwartungen geblieben.

      • was ist denn jetzt hier quatsch?
        das ich mich mehr genau an die startreihenfolge von vor 10 jahren erinnern kann?
        ich habe eben mal nachgeschaut – daran sieht man ganz gut,wie manipulativ das ist,auf eine faire auslosung zu verzichten.
        bei saara muß ich widersprechen – das war durchaus modern und wurde auch (anfangs) schwer abgefeiert,gerade in bestimmten kreisen,wurde dann aber zugunsten von zypern und besonderes malta wie eine heiße kartoffel fallengelassen.
        das staging von finnland war sicher auch daran beteiligt für die sehr schlechte plazierung aber der song war eigentlich eher einer der besseren im jahrgang.
        bei estland 2011 war das staging auch sehr gewöhnungsbedürftig – hatte damals eher an top 10 im finale gedacht.
        stattdessen kam der soundbrei aus schweden (um mal einen aus dem viererpack zu erwähnen) auf platz 3. 😀
        mein siegfavorit in 2011 war übrigens moldau – spitze hüte,bläser & sexy einrad… und außerdem war ich fest davon überzeugt,daß georgien top 10 werden – das eine traf ein aber moldau war dann doch ziemlich weit entfernt vom sieg.
        wäre doch ein viel besserer gewinner gewesen als diese kitschige schmonzette aus aserbaidschan.

      • Quatsch ist es zu behaupten „moderner Pop“ habe keine Chance beim ESC und dann solche Beispiele rauszusuchen.
        Mit einer Setzung hätte dein geliebtes „Rockefeller Street“ aber bessere Chancen gehabt, damals wurde noch gelost. Hätte dann trotz der erwähnten Probleme von mir und anderen Kommentatoren im engen Feld für irgendwas zwischen 13-20 gereicht.
        Saaras Song war genauso an den Pop zwischen 2009-2013 angelehnt, wie dieses Jahr Zypern. Es wurde von den Fans goutiert, wurde aber genauso als potenzieller FFF gesehen. Zypern war damals näher dran am angesagten Sound.
        Der Soundbrei aus Schweden hätte in dem Jahr gewinnen müssen, zumindest war das der Song, der danach irgendwas kommerziell reißen konnte und an den man sich erinnert, mein persönlicher Favorit aus dem Viererpack Ungarn.

      • War halt eine schwache Katie Perry Kopie mit dem Stil, den diese 3 Jahre vorher hatte:

      • @eccehomo42
        erstens habe ich das wort „unwägbar“ benutzt,was ziemlich weit weg von deiner formulierung „moderner pop habe keine chance beim ESC“ ist.
        zweitens habe ich mit keiner silbe erwähnt,daß ich den song von estland 2011 geliebt habe!
        geliebt habe ich georgien und moldau.
        auch noch gut fand ich lena (besser wie 2010),griechenland und das im semi gescheiterte bulgarien.
        somit war meine liste damals eher kurz.
        es gab noch 1-2 aspiranten aber wer das jetzt genau war,weiß ich nicht mehr genau.
        das damals noch gelost wurde,habe ich nicht (mehr) gewußt.

        da sich im neuen jahrtausend musikalisch kaum noch was getan hat,außer das der einfluß von spotify zunehmend die songstrukturen verändert und im ESC-universum die kopfstimme gerade (immer noch) voll modern ist,finde ich den angegebenen zeitraum 2009-2013 bezogen auf 2018 eigentlich dann nicht unbedingt als altmodisch.
        bei zypern war es die fulminante bühnenshow,die zum blassen video den unterschied gemacht hat – bei finnland war es eher andersrum.
        zypern 2018 hört sich im eurovision youtube kanal genau so beschissen an wie belgien 2018.
        soundmatsche!
        im TV klang das viel besser.
        ich war 2018 bezogen auf die spitzengruppe im zypernlager und hätte auch einen sieg von estland ganz gerne gesehen.
        und der beste und schönste song wurde nur letzter. 🙁

      • Deine Aussagen haben diese Interpretationen nahegelegt, aber gut, dass du das richtig gestellt hast.
        Aber die Aussage im neuen Jahrtausend habe sich musikalisches nichts mehr getan, ist nach Alters-Arroganz klingender Quark. Man kann das sicher schlecht finden, was sich in der App populären Musik in den letzten zwanzig Jahren verändert hat, negieren kann man es nicht.
        Zypern 2018 war sicherlich keine Soundmatsche, das war ne wertig produzierte auf die Interpretin abgestimmte Dance-Pop Nummer, bei der ich schon früh dachte, dass es ein Dark Horse sei. Daher die Frage, wie definierst du Soundmatsche? Scheinbar anders als ich annehme.
        Estland 2018 war für mich furchtbar, Psuedooper für all jene, die nie eine Oper gesehen haben.
        Ob „O Jardim“ der beste Song, darüber lässt sich streiten, fand den letzten Platz aber auch unverdient

      • Vielleicht hat Rockefeller Street auch einfach unter dem grottenschlechten Gesang gelitten. Könnte doch sein!

      • ich definiere soundmatsche hier so,wie ich es geschrieben habe,nämlich bezogen auf den hörbaren ton im eurovisionkanal bei bestimmten auftrittsvideos von 2018 – das klingt matschig, zumindest auf meinen 60-80 euro teuren PC-lautsprechern (von creative).
        die studioversion war hier nicht gemeint.
        „…App populären Musik“ ?
        was bedeutet denn app in diesem zusammenhang?
        apparatur?
        altersarroganz,altersignoranz und altersweisheit liegen m.e. sehr oft ganz dicht beisammen. 😀

      • Ja und ich beziehe mich bei Soundmatche auf schlecht produzierte Audios, bei Live Auftritten hängt das auch von der Veranstaltungstechnik vor Ort ab.
        Das „App“ ist dank Autokorrektur dorthin gelangt.
        Mit der altersweisheit wird man ruhiger, habe ich mir sagen lassen, mit der altersignoranz polternder^^

      • Und 10 Jahre später spielt Getter Jaani das Monster im Video von „10 Years“ (!!!) von Dadi, da darf sie dann auch endlich die Minihäuschen zertrampeln (da hatte ich damals schon immer drauf gewartet).

  29. Ich finde den Song nicht schlecht aber auch nicht besonders gut. Ich höre ihn mir an wenn er läuft, dann tut er nicht weh. Aber freiwillig höre ich ihn mir jetzt nicht unbedingt an. Ich glaube er wird damit im Semi hängen bleiben.

  30. Uku ist ein männlicher Kardashian – objektiv attraktiv aber alles „Kunst“. Und er soll sich mal für mehr als 4 Wochen auf Länge/Form facial hair und body hair festlegen.
    Wie @eccehomo42 bevorzuge ich da Richard Gere – hab American gigolo 3 mal in 2 Wochen im Kino gesehen und da war mir klar, dass ich wohl irgendwie doch schwul war (was ich nach Omar Sharif in Lawrence of Arabia nur seeeeehr vage vermutet hatte).Drolligerweise bewegt sich mein Männergeschmack Jahrzehnte später immer noch auf der Gere/Sharif Skala (neben Superschatzihase @usain natürlich.

    • Du hast American Gigolo im Kino gesehen? Scheine ich dich anhand deiner Kommentare doch deutlich zu jung geschätzt zu haben😅
      Ich muss ja zugeben, ich hab weder American Gigolo noch Lawrence von Arabien (den habe ich aber immerhin auf Blu-Ray) bisher nicht gesehen, kenne aber die bekannten Plakate von American Gigolo (und Gere natürlich aus anderen bekannten Filmen)

      • Ist das jetzt ein Kompliment über meine Kommentare oder nicht ;-)?
        Ich würde Lawrence als erstes empfehlen – über 3 Stunden aber meiner Ansicht nach einer der besten Filme aller Zeiten. Obwohl gänzlich ohne Frauen – aber sicher 2 der besten Fimdebüts der Filmgeschichte für Omar Sharif und Peter O’Toole. American gigolo ist so-so muss ich zugeben – hat aber auch 2 Weltstars kreiiert, Richard Gere und Giorgio Armani. Blondie ar zu dem Zeitpunkt ja schon auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – aber „Call on me with kisses, baby, call on me with love; roll me in designer sheets I’ll never give you up“ ist zweifellos eine all-time classic Textzeile!

      • Das kannst du jetzt so oder so sehen, bei anderen älteren Kommentatoren*innen ist für mich das Alter klarer ersichtlich gewesen.

        Ja eigentlich wollte ich den guten Lawrence schon an Weihnachten sehen, hab da aber dann die Filme des letzten Jahres vorgezogen, weil man die sonst nicht mehr guckt^^
        „Call Me“ gehört für mich zu den Top Drei Blondiesongs, von daher werde ich auch einen mittelmäßigen Film verkraften (gucke genug von denen auch so)

      • Call me – Atomic und Sunday girl? War nie der Superfan von Haert of glass oder The tide is high.
        Die Filme des letzten Jahres sind für mich in den mystischen Nebeln von Norween verschwunden – ohne Kino (wo ich nur das durchschnittliche Tenet sah) war das irgendwie nix für mich.
        American gigolo ist schon für Richard Gere sehenswürdig!

      • Heart of Glass ist fantastisch und mein Platz Eins von Blondie vor Call Me und Atomic
        Ach da waren schon ein paar sehr gute Filme dabei (wozu ich auch Tenet zähle, der aber erst in ein paar Jahren die Anerkennung bekommen wird, die er verdient)
        Ja Richard Gere ist der andere Grund

      • Tenet war mir zu wirr – Christopher Nolan scheint sich leider inzwischen hauptsächlich darauf zu konzentrieren, dass man möglichst viel über seine Filme auf Reddit diskutiert. Leider der einzige Film, den ich letztes Jahr im Kino gesehen habe – erfreulicherweise in dem klassichen, mit tragischer Historie behafteten Tuchinski in Amsterdam. Anders als viele andere Kinos hat es schon schwierigere Zeiten überstanden und wird sicher wieder zurückkommen.

      • Dabei fand ich andere Filme Nolans deutlich wirrer^^
        Ins Tuchinski gehe ich sicher, wenn ich mal nach Amsterdam kommen sollte^^
        Normalerweise verzichte ich ja auf Eigenwerbung, aber hier passt es aufgrund des Themas Mal. Wenn du auf meinen Namen klickst, kommst du auf meinen Blog, wo ich neben Musikartikeln unter anderem auch Filmbesprechungen veröffentliche^^

      • Ich finde diese multiplen parallelen Timelines immer ganz furchtbar – persönliche Einschätzung natürlich. Dann werde ich mal auf Deinen Blog klicken – danke für den Hinweis! Wie gesagt, ich schätze Deine Kommentare hier immer sehr!

      • Halt Stop! Heart of Glass in der Version mit Philip Glass im Crabtree Mix aus Handmaids Tale ist der Hammer! Wahre Kunst!

      • Handmaid’s tale – zu deprimierend right now (und zu nahe der Realität, wenn auch surrealerweise mit „kompetenterer“ Regierung. Heart of glass ist einfach nicht in meinen Top 3 Blondie Songs – trotz der natürlich hervorragenden deutschen Version. Surreal, dass ich MR vor 5 Songs in einer Berliner Bar traf: https://www.youtube.com/watch?v=3vEqGphL2GY

      • Da hast Du natürlich recht. Ich habe letztes Jahr immer wieder im Kopf gehabt „Unter seinem Auge“. Handmaids Tale ist gerade zu real. Aber Heart of Glass in der Version ist trotzdem Kunst. Und MR ist in ihrer damaligen Version nicht ganz so gut wie Blondie

      • @4porcelli
        was ist denn mit dem tuchinski in amsterdam?
        ich war da in den 90igern 3 mal oder so drin – war echt schön da – wird das auch dichtgemacht?
        ich habe gehört,daß das seit jahrhunderten bestehende wallen (rotlichtviertel) demnächst auf beschluß der bürgermeisterin bzw. des stadtrats dicht gemacht wird – dazu werden ca. 50% aller coffeeshops gleich mit dichtgemacht.
        privat bootfahren für anwohner auf den grachten ist schon länger stärkeren einschränkungen unterworfen(ebenfalls auf beschluß der bürgermeisterin).

      • „Atomic“ ist meine Blondie-Nr.1, dann „Heart of Glass“, dann „Sunday girl“.
        Richard Gere war nie so mein Fall, meine ersten Lieblinge in älteren Filmen waren u.a. Clark Gable in „Vom Winde verweht“ und Mel Ferrer in „Krieg und Frieden“ 🙂

      • Ich habe mich gerade bereits gefreut, dass Du ihn auf Deiner Website in der Liste der 10-Punkte-Filme hast. Bei Deiner Musik sind mir auch einige Titel positiv aufgefallen, v.a. die 90er (wie z.B. Rockstroh oder Lasgo). Intessante Website, mir war gar nicht klar, dass man auch irgendwohin kommen kann, wenn man hier auf die Namen klickt!

      • Jetzt hab‘ ich natürlich zwei Nullerjahre-Gruppen rausgepickt, aber dann eben La Bouche und OMDs „Sailing on the seven seas“.

      • @lasse braun – das Tuchinski wird sicher wieder aufmachen; ich geh da immer hin, wenn ich in AMS bin. Was mit anderen Kinos, Clubs etc. passiert, mag der Teufel wissen 🙁

      • @Thomas M. – Clark Gable als Rhett war natürlich eine Rolle für die Ewigkeit – neben Cary Grant der größte Filmstar aller Zeiten für mich. Und, ja, meine jetziger ’stache ist auche ien Hommage an ihn – auch enn er eher in Richtung Tom Selleck geht.

      • @4porcelli: Ich hatte mir vorher überlegt, ob ich Carey Grant mit aufzählen soll, ich habe ihn als Teenager in „Arsen und Spitzenhäubchen“ zum ersten Mal gesehen und war sehr angetan 🙂

        @ecccehomo42: Bei „Schräg aber gut“ wimmelt’s ja nur so von Lieblingstiteln von mir (wenn man die Rocktitel abzieht, dürften sie in der Mehrheit sein), schön, dass auch ältere Sachen dabei sind wie z.B. die 14 und die 49. Mit „älter“ meine ich Titel, die sogar für mich schon historisch sind 🙂 Die wunderschöne 76 ist einer der ersten Songs, die ich noch so „halb-live“ mitbekommen habe.

      • Und das obwohl die Rubrik dieses Jahr pausiert^^
        Aber freut mich, auch wenn ich deine Abneigung gegenüber Rockmusik noch nicht ganz greifen kann

  31. Eher kein Finale, kann aber auch überraschen. Estland hat es schon mit schlechteren Liedern ins Finale geschafft und die Jury wird das mögen.

  32. Es gab soviele gute Sachen in Estland aber gewonnen hat der Song der nicht ins Finale kommt .
    Naja was sollts , selbst schuld.

  33. Ja das ist jetzt ein sehr schwieriges Thema mit Uku und seinem Song.Eigentlich finde ich den Song nicht schlecht, er singt ihn gut,die Produktion ist nicht billig. Habe ihn mir extra mindestens 3x hintereinander am Kopfhörer angehört um ihn jetzt auch wirklich fair bewerten zu können. Ich bin schlussendlich 100% sicher das der Song nicht schlechter ist als 50 Prozent der Songs des diesjährigen ESC. Aber warum dann diese superschlechte Bewertung in der Bubble? Ich glaube heterosexuelle Männer beim ESC haben es doppelt und dreifach schwer, sie müssen schon einen Hammersong bringen um wirklich in den Odds vorne dabei zu sein. Schaut man auf die diesjährigen Wetten findet man unter den ersten 30 vielleicht 5 heterosexuelle Acts…VIELLEICHT! Schaut man bis zum 39 Platz kommen vielleicht 2 dazu. Und die vermeintlich 7 Acts sind außer Blind Channel und Dadi aus Island auch nicht unbedingt hoch gewettet.Die Odds dominieren,wie in jedem Jahr größtenteils Frauen,schwule Acts wie The Roop,Netta, Duncan usw….Jedenfalls Acts wo man sagen kann…Das ist was besonderes,das ist anders,das ist speziell,exotisch,Banger,Fire usw……Radio friendly ist heutzutage ja schon ein negatives Indiz für einen Song weil dann ist er ja leider zu normal und langweilig.Fazit..ich finde den Song von Uku nicht wirklich Hammer,kein Winner,Radio friendly nicht mehr aber diese schlechte Bewertung hat der Song nicht verdient…

    • was denn,the roop sind schwul?
      sieht man dem act nicht an.
      ich dachte immer,mister arcade wäre bisexuell (männliche bisexualität ist ja so ziemlich das letzte große tabu in unserer heutigen zeit),zumindest hatte er das mal vor’m ESC 2019 ganz prominent erwähnt.
      ich bin übrigens ganz und gar nicht schwul und auch nicht bi wie mein vater aber wenn ich es denn wäre,dann käme der uku ganz oben auf die speiseliste.
      bei den mädels käme bei mir die katya zuerst und ich stehe weder auf dominas noch auf femdom – das müßt ihr mir glauben – lasse liebt lezdom! LLL 😀

  34. Uku kommt mir überhaupt nicht unsympathisch vor. Im Gegensatz zu dem Schweden, dessen Name mir nicht mehr einfällt und der vor 2 oder 3 Jahren für Estland sang. Der war wirklich unsympathisch. Das Lied von Uku ist nett. Aber so berühren tun mich diese 3 min auch nicht.

    • Du meinst den Victor Crone? Stimmt, der wirkte ziemlich selbstverliebt.😉
      Also unsympathisch finde ich den Uku jetzt auch nicht, sein Lied ist halt ziemlich langweilig, schlimmer noch wie sein letztjähriger Song. Also, man hätte ihm schon eine schmissigere Nummer schreiben können, meiner Meinung nach.

  35. Hihi, in den Kommentaren hier und auch zu Zypern fällt auf: in beiden Fällen geht es tatsächlich mehr um andere Themen als um das eigentlich gerade zu besprechende Lied.

    Wenn das mal nicht was aussagt…

  36. Ich find‘s toll, dass die Esten ihrem Uku treu geblieben sind – klar ist das Mainstream/ Radio-Mucke, aber why not? Ich mochte schon „what love is“ und finde auch den aktuellen Song recht gut – kein Überflieger, aber ich hör das wirklich ganz gern. Ich bin da ganz bei Douze Points.

  37. Natürlich darf ich nicht fehlen, wenn es hier um schöne Männer geht. Ist noch jemandem aufgefallen, wie gut Uku Sukiste eigentlich aussieht? 😅
    Tja, es gibt keinen Zweifel. Die Esten wollten ihn letztes Jahr, sie wollen ihn dieses Jahr. Beide Lieder waren/sind für mich Skip-Songs. Ist es der Eye Candy-Bonus, der Leute zum Anrufen motiviert? Wir werden es sehen.

    Wenn es mit dem Finaleinzug nicht klappt, wovon ich eigentlich ausgehe, hat er gute Chancen, einen anderen, ähnlich renommierten Titel zu erhalten: „ESC kompakts Sexiest Man Alive 2021“. Übrigens erinnert er mich optisch ein bisschen an einen französischen Schauspieler/Sänger, der in den 80ern ziemlich bekannt war: Pierre Cosso. Erinnert sich noch jemand? Dem schönen Pierre habe ich auch lieber zugesehen als zugehört.

    • Na klar Dina – Pierre Cosso mit Bonnie Bianco „STAY“☺️ – ach Gott, das ist schon ne Ecke her – obwohl Uku schon noch einen Ticken besser ausschaut, diese blauen Augen😊
      Ausserdem muss man sagen, dass Uku auch stimmlich eindeutig die Nase vorn hat – Pierre war dann leider doch nur ein Stimmchen😅

    • Bei Uku ist es vermutlich auch der Kir-Kon-Bonus. Soooo viele SIM-Karten braucht man im charmanten aber kleinen Estland ja auch nicht.
      More important – how ya‘ doin‘, gal?

  38. Ich….ich finde den Song großartig. Ehrlich. Ich fand schon „What Love Is“ super, und dieses Lied ebenso. Zugegeben, ich habe meine Zeit gebraucht und fand es Anfang nur „gut“, aber durch die Liveperformance hat das aber sowas von gewonnen bei mir. Ich habe mich gefreut, dass er erneut siegen konnte und seine Chance erhält. Seine Art von Liedern (bis auf „Supernatural“) treffen irgendwie einen Nerv bei mir. Die Mischung aus Struktur, Backings, Hookline und seiner Stimme, die ich sehr schätze, macht es wohl. Ich persönlich halte die Diskussionen über seine Attraktivität für völlig überflüssig, ich finde ihn nicht mal sonderlich schön. Ändert nichts daran, dass seine Musik geil ist. Kommt Estland damit ins Finale? Nö, eher nicht. Aber ich hätte nichts gegen eine positive Überraschung. 😉

    Prognose: Halbfinale 13/17 (50%)
    Meinung: Platz 5/39 (8 Punkte) („What Love Is“ fand ich aber noch ein wenig besser)

    • PS: Vorhin hat mich meine Estnischdozentin darauf angesprochen und gesagt, dass sie nicht verstanden habe, warum „The Lucky One“ gewonnen hätte. Ihre Favoriten waren Kadri Voorand, Koit Toome und Jüri Pootsmann.

  39. Das Video *lach* nein, nach Duncan ist eine Unterwasserbild immer nackt. Es sei denn, man verkörpert eine Leiche.

    Song: ähm .. Gute Frage. Wir können auch das Wörterbuch spielen.
    Stimme: mehr singen, weniger schreien und dann wird es dir gelingen.
    Instant-Appeal: zu viel zusammengepackt in zu wenig Zeit
    Optik: der will zu gerne.

  40. Startnummer 2 hinter San Marino? Vergesst es. Fliegt im Semi achtkantig raus. Und womit? Mit Recht!
    Dabei war der Eesti Laul einst die coolste aller Vorentscheidungen … lang lang ist’s her.
    Früher war halt alles besser.

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