ESC-Songcheck kompakt (25) – Schweden: „Too Late For Love“ von John Lundvik

John Lundvik Too Late For Love

Same procedere as every year, in Schweden werden beim Melodifestivalen ESC-Maßstäbe gesetzt. In einem stark besetzten, mitreißenden Melodifestivalen-Finale setzte sich John Lundvik sowohl bei der internationalen Jury als auch beim schwedischen Publikum souverän durch. Bei seiner Mello-Premiere 2018 wurde er mit „My Turn“ bereits Dritter, ein Jahr später hieß es veni vidi vici. Noch nie zuvor hatte ein Song alle Zwölfer der (acht) internationalen Jurys bekommen und auch beim Publikum wählten alle Altersgruppen ab 16 ff. John als ihren Favoriten für Tel Aviv (nur bei den Kids war Bishara vorne).

Best of both worlds: John ist die ersten sechs Jahre seines Lebens in London aufgewachsen (als Adoptivsohn schwedischer Eltern), von da zogen seine Eltern dann zurück in die Heimat nach Växjo. Dieser Kulturbruch im besten Sinne scheint eine gute Voraussetzung für eine Karriere als kreativer Songwriter zu sein. Bereits 2010 (mit 27 Jahren) hat John Musikgeschichte geschrieben, aus seiner Feder stammt „When You Tell The World You’re Mine“, der Signature Song, zu dem Viktoria und Daniel in der Storkyrkan (Stockholmer Domkirche) geheiratet haben, vorgetragen als „offizieller Hochzeitssong“ von Agnes „Love Love Love“ Carlson und Björk „Michelangelo“ Skifs. Auch für andere ESC-/Mello-Ikonen hat John schon Songs geschrieben, darunter Sanna „I’m In Love“ Nielsen.

Der Song 

John tritt in Tel Aviv gegen sich selbst an, denn auch den britischen Song „Bigger Than Us“ hat er co-komponiert. Das wird ein Wechselbad der Gefühle, ich prognostiziere mal, dass zwischen seinen beiden Titeln ein Abstand von mehr als 17 Plätzen herauskommen wird.

„Too Late For Love“ wird in den Wettbüros zu Recht ganz weit vorne gehandelt, der extrem tanzbare R&B-Popsong fängt stark an mit einem langsamen Intro, welches die soulige Stimme von John sehr gut zur Geltung bringt, und wird dann mit jeder Sequenz stärker. Die letzten 30 Sekunden sind die besten, ganz so, wie man es für den ESC braucht. Höhepunkt ist dann der hymnische Chorus seiner vier Backgroundsängerinnen, die an Disco-Legenden wie Loleatta Holloway, Jocelyn Brown, Melba Moore oder Linda Clifford erinnern. Großes Kino. Klar, der Songtext ist nicht der originellste des Jahrgangs, aber John transportiert ihn als Autor UND Interpret glaubwürdig und seine Hymne mixt intelligent Elemente von Discoklassikern wie Marcia Hines „Your Love Still Brings Me To My Knees“ mit den zentralen Bausteinen, die einen typischen Mello-Hit ausmachen, Bridge inklusive.

Der Check

Song: 5/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 5/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: It’s never too late for love! Im Semi war ich noch etwas kritisch, weil der Refrain doch sehr schlagerhaft ist. Aber: Der Song hat mich dann echt noch gekriegt und spätestens beim Mello-Finale war ich überzeugt. Ehrlich gesagt, ich kann mir sogar vorstellen, dass John am Ende besser abschneidet, als es die Wettquoten jetzt voraussagen (und die sehen schon sehr, sehr gut aus). 12 Punkte

Douze Points: Ich muss zugeben, dass ich nicht sofort das Potenzial von „Too Late For Love“ erkannt habe. Aber mittlerweile bin ich dem Song total verfallen. Mitreißend, abwechslungsreich, ohrwurmig. Wenn es farbige Sänger nur nicht so schwer beim ESC hätten… 12 Punkte

Peter: Es hat soooo viel Spaß gemacht, John beim diesjährigen Mello-Finale siegen zu sehen/hören. Wir haben bei WM geguckt und Janni, WM und ich waren uns so einig wie noch nie: Das muss nach Tel Aviv. Hier tritt ein Sympathieträger an, der viel mehr ist als ein Songvortragender – mit einem der besten Backgroundchor-Ensembles der ESC Geschichte. Noch Fragen? Bang! (um mal die schmerzlich vermisste Maruv zu zitieren) 12 Punkte

Gesamtpunktzahl: 36/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Too Late For Love“ auf Platz 7 von 41.

Wie schneidet der schwedische Beitrag "Too Late For Love" von John Lundvik ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone
(13) Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze
(14) Griechenland: „Better Love“ von Katerine Duska
(15) Island: „Hatrið mun sigra“ von Hatari
(16) Portugal: „Telemóveis“ von Conan Osíris
(17) San Marino: „Say Na Na Na“ von Serhat

Erste Hälfte des zweiten Semis
(18) Armenien: „Walking Out“ von Srbuk
(19) Dänemark: „Love Is Forever“ von Leonora
(20) Irland: „22“ von Sarah McTernan
(21) Lettland: „That Night“ von Carousel
(22) Moldau: „Stay“ von Anna Odobescu
(23) Österreich: „Limits“ von Paenda
(24) Rumänien: „On A Sunday“ von Ester Peony



70 Kommentare

  1. Komposition, Gesang und Text liegen über den Durchschnitt. In schwarze Kleidung auftreten bringt Minuspunkte (Zuschauer sieht mehr Lichtshow und wenig vom Künstler) und wenn die Sängerinnen von vorne an neben der Sänger zu sehen sind, gibt es wieder Bonuspunkte. Finale ja, aber kein Gewinner. Ich hoffe auf eine Vier-Minuten-Version dieses Songs, nach dem ESC.

  2. Oh, wow, volle Punktzahl von den Bloggern! Von mir kommen weitere 12 hinzu. Ganz klar mein Gewinner dieses Jahr! Da stimmt einfach alles: Song, Künstler, Ausstrahlung. John is my man!
    (My turn letztes Jahr fand ich übrigens sehr langweilig)

  3. 36 von 36 Punkten? Ernsthaft? Schweden ist ja in jedem Jahr ein Favorit, aber die Bewertung finde ich schon ein wenig übertrieben und meinem Geschmack nach ist der Song generell überschätzt. Denn ich meine, dass die letzten schwedischen Beiträg doch um einiges stärker waren. Den Verbalorgasmen hier kann ich mich beim besten Willen nicht anschließen.

    Ich finde seinen Chor unzweifelhaft gut, erinnert mich irgendwie an Gospel oder Amerika. Haben sie im Melodifestivalen eigentlich live gesungen oder kamen die vom Band? Bei jedem anderen Vorentscheid hätte ich gesagt, die singen live, aber bei Schweden sollte man da aufpassen.

    Wenn der Gesang nämlich aufgenommen war, dann hoffe ich, dass er und seine Sängerinnen es genauso gut in Tel Aviv live rüberbringen. Im Übrigen finde ich es schön, wie man diesmal versucht, die Background-Sänger einzuschließen und nicht wieder einer Einmannshow draus zu machen.

    • Die Background-Sängerinnen waren tatsächlich live, es gab aber auch noch drei weitere abseits der Bühne und, wenn ich richtig höre, noch zusätzlich Stimmen vom Band. In Tel Aviv wird der Song daher wohl etwas weniger voluminös klingen.

  4. „Too Love For Love“ wird in den Wettbüros zu Recht ganz weit vorne gehandelt“ Na wenns nur der Song ist. 😉 „Too Late For Love“ mag ich persönlich nämlich gar nicht. Der lässt mich vollkommen kalt. Sorry Schweden

  5. 5.Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 90 %
    Mit Schweden wird im Mai zu rechnen sein und zwar zu recht. Tolles Lied, toller Sänger, toller Auftritt. Top 10 ganz sicher. Top 5 auch sehr wahrscheinlich. Vorallem haben sie jetzt schon ein komplettes Gesamtpaket inkl. stimmiger Bühnenshow. John ist überaus sympathisch, sehr echt und hat ein total charmantes Lächeln. Da ist nichts aufgesetzt…er strahlt die pure Lebensfreude aus. Habe so gut wie nichts auszusetzen, obwohl ich sonst überhaupt kein Fan von Gospelelementen bin. Der Punkteabstand (bei natürlich nicht gleichen Wertungssystemen) zum Zweitplatzierten ist von John übrigens fast genau so hoch wie damals von Loreen und Charlotte im Jahre 1999. Ob das ein Omen ist? Ich persönlich denke aber nicht, dass es zum Sieg langt.

  6. Übrigens soll das Staging in Tel Aviv nun doch anderes werden als bei Melodifestivalen. Heller & mehr Licht. Eine gute Idee!

  7. Ich finde es einfach nur furchtbar! Sobald der Gospelchor einsetzt, muss ich würgen. Gospel ist mE die einzige Musikrichtung, bei der schon der kleinste Ansatz dazu führt, dass ich Songs kompett ablehnend gegenüberstehe. Momentan mein Platz 37, Tendenz fallend.

    Zumindest ist John ein knuffiges Kerlchen…

  8. Ganz ehrlich habe ich das Lied schon lange wieder vergessen, Es ist nicht so nervig wie die aus den letzten Jahren und daher taugt es nicht als Hass-Objekt. Aber auch in der Blase fehlt ein Hype, sodass mich die volle Punktzahl dann doch etwas erstaunt. Andererseits muss man zugestehen, wie schnell die Produzenten in Schweden eigene Fehler erkennen und nun nach Jahren der etwas seelenlosen Videoproduktionen nach dem Zuschauervoting-Schock des letzten Jahres nun ganz auf „Soul“ setzen. Ob das wirklich so gut gelingt wie Österreich letztes Jahr werden wir sehen, der Mitklatsch-Schlager Refrain mag ein Zeichen schwedischer Produktion sein, ein Zeichen von Güte ist das nicht.
    Die Stimme ist zwar in der Strophe schmusig, aber deshalb 5/5 Punkte ohne dass irgendeine Schwierigkeit zu meistern ist, währen andere drei Oktaven singen und dafür 3/5 bekommen. Lieber Blogger näxtes Mal bei Schweden einfach immer 2 Punkte abziehen, im Bewusstsein, dass man als so großer Melofan hier nicht objektiv sein kann.

  9. Sieganwärter. Johan lundfick wäre sozusagen mein kompromissieger. Wenn luca stimmlich versemmelt, sergey aus politischen gründen wenig jury-stimmen bekommt und mahmood wie in italien bei den zuschauern nicht so gut ankommt, dann darf john gewinnen.
    Ich find den song nicht übel, müsste es aber auch nicht jeden tag hören. 8punkte

  10. Wow, 3 mal 12 Punkte ist schon etwas… überbewertet, finde ich 😀
    Ich habe das Lied von Anfang an gehasst, mittlerweile habe ich es mir aber ein bisschen schön gehört. Ich tippe auf Platz 2 – 8 im Finale.

    25. Finnland (0/10)
    24. Georgien (0/10)
    23. Island (0/10)
    22. Österreich (1/10)
    21. Slowenien (2/10)

    20. Montenegro (2/10)
    19. Lettland (3/10)
    18. Serbien (4/10)
    17. Polen (4/10)
    16. Irland (5/10)

    15. Ungarn (6/10)
    14. Rumänien (6/10)
    13. Estland (6/10)
    12. Moldau (6/10)
    11. Tschechien (7/10)

    10. Griechenland (7/10)
    9. Armenien (7/10)
    8. Schweden (7/10)
    7. San Marino (8/10)
    6. Belgien (8/10)

    5. Weißrussland (8/10)
    4. Australien (9/10)
    3. Dänemark (9/10)
    2. Portugal (9/10)
    1. Zypern (10/10)

  11. Obwohl ich die schwedischen Beiträge (Ausnahme; letzts Jahr) meistens sehr mag, kann ich den Hype für „Too late for love“ überhaupt nicht nachvollziehen; ich finde den Song genauso generisch wie den Songtitel – bleibt überhaupt nicht bei mir hängen. Könnte dennoch Kompromiss-Sieger werden was OK wäre; Hauptsache nicht Russland.

  12. Schweden can do no wrong, was? Bin auch überrascht von der Höchstwertung hier. Vielleicht muss ich mir den Song noch ein paar Mal anhören, aber bisher fühle ich definitiv keine Gewinner-Vibes. Sympathisch ist der Sänger, keine Frage, aber 36/36?? Bin ja gespannt was dann bei den Niederlanden kommt.

  13. Sehe mindestens 5 Länder, die vor Schweden landen werden (Italien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Slowenien) Der Knackpunkt ist, dass nicht jedermann auf Gospel steht und eher eine ablehnende Haltung einnimmt. Die Jury sollte nicht zu sehr an Schweden festhalten. Es ist nicht mehr so, wie es einmal war. Dieses Land hat an Substanz verloren. Und auch in diesem Jahr ist der Song kein Knüller! Max. 5/12 Punkte

  14. Ich muss sagen, dass ich zum ersten mal seit 2012 wieder so richtig von Schweden überzeugt bin. Klar ist das auch wieder alles sehr glatt produziert ohne auch nur eine Ecke oder Kante übrig zu lassen, aber sei’s drum. Der Song hat eine tolle Melodie und der Sänger kommt – anders als in den letzten Jahren – auch sehr sympathisch rüber. Die Gospeleinlagen und der Background-Gesang ergänzen das zudem super. Daumen hoch auch dafür, dass sie anders als bei Cesar letztes Jahr die Background-Sängerinnen nicht komplett versteckt wurden. Ich finde es jetzt insgesamt zwar nicht so gut wie Österreich 2018, was ja gern als Vergleich angeführt wird, aber trotzdem ein überaus gelungener Beitrag, der gute Laune macht. Hoffe, sie bringen es auch in Tel Aviv gesanglich so gut rüber.

    1. Schweden 8,5/10
    2. Irland 8,5/10
    3. Armenien 7/10
    4. Lettland 6,5/10
    5. Dänemark 6/10
    6. Rumänien 4,5/10
    7. Österreich 3/10
    8. Moldau 0,5/10

  15. Die Schweden klimpern mit Anspruch hauptsächlich auf den weißen Tasten, deswegen wurde ganz richtig reflektiert: die ganze Chose 2-3 Ideen heller und freundlicher gestalten, vielleicht noch’n „Farbtupfer“ dazu, in welcher Form auch immer, und voila!, so geht ESC. John Lundvik hat das Rüstzeug, die Leute abzuholen, nicht den Druck der Pole Position und tja, wohl leider auch das Pech, zusätzlich gegen Vorbehalte ansingen zu müssen wegen seiner Hautfarbe. Zum Ausgleich für solche himmelschreiende ESC-Ungerechtigkeiten wurde gottseinschrank mal das Jurykraut angepflanzt.

  16. Interessant wie der Song hier spaltet, vielleicht weil er aus Schweden ist. Für mich ist das ein Song, den man nicht richtig hassen kann, aber auch nicht wirklich lieben. Damit ist Schweden zum dritten mal in diesen Jahrzehnt nicht in meinen Top 10. Ich glaube nicht, dass die damit besser abschneiden als mit dem hier verhassten Namensvetter von Benny, auch wenn der in meinem Powerranking auf 3 gelandet ist…
    Zu dem Songcheck muss ich sagen, dass ich mit wenig dakor gehe. Ich finde den Song Null tanzbar, der hat nichts von Disco, ein wenig Gospel und Soul ja, aber das ist ein schlageresker Popsoulsong. Der Song hat mir zu wenig Ecken und Kanten für einen ESC Siegersong und ist bei weitem nicht so gut, wie die letzten Mainstreamsieger. Ich glaube, dass das Platz 7-9 wird, das hätten sie aber auch mit fünf sechs anderen Mellosongs geschafft.

  17. Mein Platz 10: Schweden
    „Charismatischer Sänger, tolle Backings, Gospelfeeling. Überzeugender Songaufbau.
    8/10“
    Add: Höchstpunktzahl ist definitiv übertrieben, dazu ist es mir dann doch wieder „zu rund“… 😁😇

  18. Welche beiden Witzbolde haben denn da für die Option „Bleibt im Halbfinale hängen“ gestimmt? Bei Kontrapunkt weiß mab ja schon, daß er von Schweden nicht begeistert ist und ich bin mir sichet, daß da noch was kommen wird.

    • Da kann ich dich beruhigen: auch wenn ich „My turn“ besser fand (und damit wohl die absolute Mindermeinung vertrete), habe ich diesen Beitrag als einzigen aus Schweden seit vielen Jahren locker in meiner Top 10 dieses Jahr, was zu einem großen Teil auch John Lundvik zu verdanken ist, der ein sehr starker Live-Performer ist. Generell ist es sehr überraschend, dass dieses Jahr ganz Skandinavien in meiner Pre-Liveshow-Top-10 ist (da hier die Definitionen auseinander gehen: ich meine damit NOR/SWE/DEN). Dieser Beitrag wirkt auf mich nämlich nicht so typisch „plastikpopig“ wie schwedische Beiträge sonst gerne sind. Bei Lundvik spürt man Leidenschaft und Lebensfreude, Sympathie. Keine aalglatte Reißbrettmusik, die auch ein Roboter darbieten könnte.
      Top 5 ist drin, gewinnen wird er aber nicht, weil diese Art von Musik vielleicht doch etwas zu sehr spaltet und er sich nicht darauf verlassen kann, dass ihn die Jury auf 1 setzt, da gibt’s dieses Jahr zu viel Konkurrenz.

  19. Für mich der beste Song aus Schweden seit gefühlter Ewigkeit. Wird im Finale hervorragend abschneiden. Tippe mal das wird der Jury Sieger und Sergey gewinnt das Televoting. Wer dann gesamt vorne sein wird, ist schwer vorherzusagen. Auf jeden Fall einer der beiden. Kann mir nicht vorstellen dass ein anderes Land außer Schweden und Russland gewinnt.

  20. 3 mal 12 Punkte für einen eher mittelmäßigen Song, der nicht schlecht ist, ist definitiv zu viel…ich hoffe das wenigstens andere Länder besseren Geschmack mit ihren Bewertungen haben …..Denn Schweden kann mit Holland, Portugal und Island kreativ nicht mithalten…

  21. Mit John hat Schweden endlich mal wieder einen durch und durch sympathischen Interpreten zu bieten, der Song steht dahinter leider etwas zurück. Natürlich ist er eingängig und sehr gut produziert, mich stört nur diese Kalkuliertheit, die man aus jeder einzelnen Note heraushört. Da wäre sicher noch mehr Originalität mögklich gewesen, die dann gerne auch mal ein bisschen ungeschliffen sein darf.
    Insgesamt könnte ich mit John als Sieger aber besser leben als mit seinen drei Vorgängern, auch wenn ich nicht glaube, dass es überhaupt so weit kommt: TOP 10 sind sicher, TOP 5 sehr wahrscheinlich.

  22. Hatte mich beim erstenmal Hören nicht umgehauen, war für mich passabel, vielleicht ich zu sehr vom Cesar-Sampson-Stimmtimbre vorbelastet. Aber dann. Echter Grower. Nicht zu kompliziert und John Lundv(f)ick lebt für seinen Song auf der Bühne. Gospel eigentlich nicht so meins, aber es ist wohl dosiert. Nicht meine Nr1, das ist Mahmood, aber John als Sieger würde mich nicht stören. Werde, wenn Live in TLV mitreißend, für ihn simsen.

  23. Schweden gehört zu meinem Hassland, wenn sie so weiter machen. Wenn es aus Weißrussland käme, würde man an einer Finalteilnahme zweifeln.

  24. 3 mal 12? Naja, was auch immer. Jeder hat nen anderen Geschmack ^^ Ich fand den Song anfangs total öde und blöd und er war lange in meiner Bottom 5. Nicht weil der Song so schlecht ist, sondern so belanglos… Was ich immer noch negativer bewerte als wenn der Song schlecht ist, you know? Mittlerweile hab ich ihn mir ein wenig schön gehört und dass er ins Finale kommt, weiß ich ja eh. Okayer Song, ähnlich wie bei Zypern. Top 5 glaube ich nicht, aber Top 10 ist schon drin. (Übrigens bin ich,bevor mir das jemand vorwirft, nicht „immer gegen Schweden“, mir is total egal wo ein Lied herkommt. Schweden 2011, 2014 und 2016 fand ich z.B. super.)

    Semi 2:
    1.Armenien 8.5/10
    2.Irland 8/10
    3.Dänemark 7/10
    4.Lettland 6.5/10
    5.Rumänien 6/10
    6.Schweden 5.5/10
    7.Österreich 4/10
    8.Moldawien 2.5/10

  25. Ich finde den Song hervorragend, die schwedischen Beiträge der letzten beiden Jahre haben mir hingegen gar nicht gefallen.

    Tippe weiterhin darauf, dass Schweden das Juryvoting gewinnen wird.

  26. 1) SWE 8/10 Song zu rund, aber lebt, Grower
    2) AUT 7/10 authentische Trauer, Grower
    3)ROM 6/10, solide, eigen
    4) DEN 6/10, leicht, happy, nervt beim 3.Mal
    5) IRL 6/10 sympathisch, ungekünstelt
    6)MLD 4/10 solide, Grower
    7)ARM 4/10 handwerkl. gut, aber macht mich unrund, beinahe aggressionssteigernd
    8) LAT 2/10 wannabe indie und different, fad und banal, kaum zum Schönhören (nedamåizumrestlf***en)

  27. Ich kann auch den Hype nicht ganz nachvollziehen. Das ist doch jedes Jahr mit Schweden. Lied ist ok, die Stimmen sind stark, John hat Ausstrahlung, aber das war es. Er ist für mich kein Sieger. Schweden hat in den letzten 7 Jahren zwei Mal gewonnen. Es soll jetzt bitte auch ein anderes Land gewinnen.

    Hvala, ne.

  28. Das ist der beste schwedische Beitrag seit 2015, meiner Meinung nach. Sehr schöne Melodie, vielleicht etwas schlageresk, aber angenehm.

  29. Mein Tipp: Scheidet bei den Jurys exzellent ab, beim Publikum eher durchschnittlich und es reicht dann etwa zu Platz 6.

    Immer Vergleich zu dem piepsenden Jüngelchen letztes Jahr der „ESC-Gigant“ Schweden wenigstens mit einem akzeptablen Beitrag. Hat man so zwar auch schon x-mal gehört, aber John ist nunmal ein hervorragender Performer.

    Für mich im durchschnittlichen Bereich, ich werte mit 5 von 10 Punkten.

  30. Sorry, auch ich finde es von den Bloggern absolut überbewertet….
    Ein eingängiger Refrain alleine macht noch keinen überragenden Song aus. Den Schluß klingt mir leider ziemlich lieblos hingeklatscht.

    Dänemark 7/10
    Irland 6/10
    Schweden 5/10
    Österreich 4/10
    Lettland 4/10
    Rumänien 3/10
    Armenien 2/10
    Moldau 1/10

  31. Ich hab beim Mello schon nicht verstanden, warum John so haushoch gewonnen hat und auch jetzt begeistert Schweden mich nicht. Das Lied ist einfacher Durchschnitt, die Parallelen zu Cesar Sampson sind zu offensichtlich. Das große Plus ist natürlich wie jedes Jahr die Performance. Die finde ich besser als bei Benjamin und Robin, alleine schon wegen Johns Ausstrahlung. Aber der Song ist halt einfach nicht gut genug für einen Top-5-Platz, wird wohl ein Ergebnis zwischen 6 und 10 werden.

    Platz 16 von 41

  32. Schon seit Jahren bin ich enttäuscht von den schwedischen Beiträgen. Dieses Jahr ist es endlich mal wieder immerhin ein gutes Okay. Jedoch zum x-ten Mal in Folge aus Schweden ein Mann. Und den Gospelchor finde ich leider ziemlich klischeehaft. Füllige Sängerinnen, die in weiten Roben enthusiastisch wackeln, hat man halt auch schon 1000mal gesehen. Zwar von den Bloggern völlig überbewertet, aber ein klarer Finalkandidat. Bei mir im Mittelfeld.

  33. Ist in der Tat ein „Grower“, ich erhöhe auf 6/10. Ginge als „Kompromißsieger“ möglicherweise in Ordnung.
    Gefällt mir besser als AT 2018.

  34. Neben Mahmood ist übrigens John der einzige Teilnehmer, der es auf Platz 1 der nationalen Charts geschafft hat. OK, bei einigen Ländern gibt es keine verfügbaren Vergleiche…..

    • Das haben vor ihm übrigens unter anderem auch Frans, Mans, Robin Stjernberg, Loreen, Eric Saade, Anna Bergendahl und Charlotte Perrelli geschafft.
      Während sich John wie Eric Saade und Anna Bergendahl ganze 4 Wochen auf der #1 halten konnte, waren es bei Charlotte Perrelli, Robin Stjernberg und Frans sogar 5 Wochen. Lediglich Loreen hat noch eine weitere Woche drauflegen können.

  35. Ach ja, Schweden – das Lied rutscht bei mir leider völlig durch. Ich finde es nicht mal schlecht, auch wenn ich mit den Gospelanklängen total auf Kriegsfuß stehe (ich mochte auch Österreich letztes Jahr nicht so wirklich). Ich finde es nur leider auch nicht so wirklich gut, sondern … es ist einfach da. Nichts, was ich skippe, aber ich habe es auch noch nicht einmal gezielt angewählt. Ein Top-10-Ergebnis ist sicher möglich, aber wenn die Jurys nicht wieder ein Schweden-Klingeln in den Ohren bekommen, sehe ich überhaupt nicht, wieso dieser Beitrag gewinnen sollte. Dazu fehlt ihm absolut das Besondere.

  36. Witzig, dass er selbst mit „Bigger than us“ beim Mello antreten wollte, weil er den Titel stärker fand als seinen jetzigen Siegersong- berichtet Aftonbladet.
    Der schwedische Beitrag ist sehr professionell, erreicht mich aber leider nicht.

  37. Für Liebe mag es nie zu spät sein, für diesen Song aber schon. Bleibt für mich ein ideenloser Schlageraufguss von Österreich 2018. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ganz oben mitspielen soll.Wenn das der Kompromisssieger sein sollte, wäre das in der Tat – besonders im Vergleich zu 1944 – ein sehr, sehr schaler Kompromiss. In meiner persönlichen Rangliste aber immerhin schon von Platz 38 auf Platz 31 gestiegen.

  38. „Too Late for Love“ gefällt mir besser als die sterilen Beiträge der vergangenen zwei Jahre. Auch John finde ich viel smpythischer als die selbstverliebten Kenpuppen Robin und Benjamin. Das Lied selbst ist etwas schwächer als Österreich im vergangenen Jahr, aber für die Top 10 wird es wohl reichen. Viel Glück!

  39. Sister-Act mit Brother John!

    Schweden mit Gospel-Chorus? Tztztz … 😉 Wann gab es das schonmal? Aber ich finde es zur Abwechslung mal ganz schön, einen schwedischen Song ohne Moderndance-Choreo zu haben.

    Da wurde natürlich der Jury-Sieger 2018 als Inspiration genutzt. Zufällig auch mit gleichem Songthema. Ich bin mal gespannt, wie die Juroren beim ESC dazu stehen werden. Euphorischer Gesang mit warmer Stimme, zu warmem Wohlfühlthema und sympathischem Typ, zu dem man eine Spendenhotline einblenden könnte. Die Melodieführung der Strophen und der z.B. Trommelwirbel im Prechorus sind natürlich aus dem Handbuch für Mello-Kompositionen, der Frequenzbereich der Produkton bricht da auch nicht aus. Ich mochte „Nobody But You“ und finde „Too Late For Love“ auch OK, würde mir aber einen Sieger mit mehr Pfeffer wünschen.

  40. Eindeutig der schlechteste schwedische Beitrag seit 2014 und dennoch so toll ! Wie macht dieses begnadete Volk das nur? Werden Schweden von früh an mit vergorener Elchmilch gesäugt? Brauchen sie ein Gegengewicht zu den Mankell-Krimis mit lauter verstreuten Leichenteilen? Rappelt eine Fahrt im Buckelvolvo die Gehörgänge ordentlich durcheinander?

    Dat Jospel-Jedöns ist mir zwar eine Spur zu mariniert (ich zeig Euch mal nen echten Baptisten, das wünscht Ihr Euch nie wieder) und dicke Schwuhlen-Mamas aus Harlem in wallendem Umhang sind mir deutlich zu Jim-Crow-Klischee, aber der Song ist derart bezaubernd ! Der Kerl ist außerdem so lecker und kommt grad in das richtige Alter.

    Wird wohl TOP 3 machen

  41. Ich liebe diesen Blog ja sehr, aber diese vollkommen unkritische Schweden-Lobhudelei heute finde ich ein wenig widerlich. 🙂
    Das Lied ist okay. Mehr nicht. Es ist weder neu noch irgendwie kommerziell. Es ist ein recht austauschbares und seelenloses Werk. Das reicht beim ESC natürlich für Top10, weil es halt aus Schweden kommt.

    • Wie gerne würd ich jetzt in Schweden sein, weil jeder Schwede lacht und singt
      Und pausenlos das Tanzbein schwingt bei 40° und Sonnenschein
      Ach, Schweden ist das schönste Land der Welt – Dort, wo Strand die Palmen stehn

      • Ach, Schweden! Ruf ich, Schweden, alter Freund! In dir, da fühle ich mich wohl
        Bei Tanz, Gesang und Alkohol – Du bist so gar nicht eingezäunt
        Ach, Schweden, komm und gib mir deine Hand, oh du beneidenswertes Land
        Wo ich damals den Punk erfand – Du bist so anders, so entspannt

      • Ach, Schweden, alte Hütte, altes Pferd – Warum hast du dich nicht vermehrt?
        Auf dass die ganze Welt erfährt: Zwei Schweden wären nicht verkehrt
        Kann denn nicht jedes Land wie Schweden sein? So fröhlich und so unbeschwert
        Ein Land, in das man gerne fährt: Man kommt zu zweit und geht allein
        Ach, Schweden, komm und gib mir deine Hand, du bist so furchtbar interessant

      • Was genau meinst du mit Müll?
        Einen Songtext der grandiosen „Ärzte“? Oder meine Meinung zu diesem blutleeren Schwedenpop?

  42. Lässt mich kalt. Ich kann schon nachvollziehen, dass dieser Titel ein gut produzierter Popsong ist. Aber solche Lieder wie „Too Late for Love“ gibt’s wie Sand am Meer. Mir fehlt das gewisse Etwas, um mich dafür begeistern zu können. Alle Achtung für den Gospelchor. Die Stimmen harmonieren sehr gut mit der von John.

  43. Ich habe mich sehr gefreut, als John „Schokohasi“ Lundvik das Melodifestivalen gewonnen hat und der Song gefällt mir auch besser als der des Vorjahres. Dennoch weist der Song von seiner Machart her ein bißchen Parallelen mit „Nobody but you“ von Cesar Sampson auf und die internationalen Juries könnten das als Minuspunkt werten. Spannend dürfte es auch für Schweden im Televoting werden. Ich bin mir zwar sicher, daß John besser als Benjamin im Jahr davor abschneidet. Ich befürchte jedoch, daß er knapp die Top Five verpassen wird – trotz überarbeiteter Inszenierung.

  44. Ich bin ja glücklich, dass sie nach 3 Jahren mal was Ordentliches geschickt haben. Klar, Too Late For Love ist alles andere als ein Knaller, aber ich bin schon froh, wenn aus Schweden mal was Hörbares kommt. Als ich den letztens auf ESC Radio gehört habe, hat er mich aber mal so gar nicht überzeugt. Naja, ich denke, mit der Liveperformance wird es ein wenig besser.

    Semi 14/18
    Qualifikation 4/18 (80%)
    Gesamt 26/41

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