ESC-Songcheck kompakt (25) – Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Bild: David Turecký

Bereits seit dem 13. Mai 2020 steht fest, dass Benny Cristo im Mai 2021 beim Eurovision Song Contest für Tschechien antreten darf. Bei einem Quasi-Vorentscheid auf Basis von Musikvideos hatte er sich Anfang 2020 gegen sechs andere Künstler*innen durchgesetzt und damit für den internationalen Wettbewerb im vergangenen Jahr qualifiziert. Aufgrund der Corona-bedingten Absage des ESC im März 2020 blieb ihm jedoch die Chance verwehrt, seinen (gerevampten) Beitrag „Kemama“ auf europäischer Bühne zum Besten zu geben. Deshalb wurde er vom Sender ČT intern nominiert, Tschechien in diesem Jahr erneut zu vertreten.

Benny Cristo ist ein tschechischer Künstler mit angolanischen Wurzeln. Der gebürtige Pilsener wurde vor allem durch die tschechische Ausgabe von „Idol“ im Jahr 2009 bekannt. Obwohl er nur den siebten Platz belegte, konnte er sich in der tschechischen Musikszene etablieren und räumte auch einige Preise ab, wie etwa den größten tschechischen Musikpreis für den meistgestreamten Song. Neben der Musik ist Benny auch Schauspieler und Jiu-Jitsu-Kämpfer.

Der Song

„Omaga“ heißt Benny Cristos Beitrag für den ESC 2021 und wurde von ihm selbst geschrieben zusammen mit Filip Vlček geschrieben, der auch für die Produktion verantwortlich zeichnet. Der Titel steht dabei „Oh my god“ und beschreibt Bennys Reaktion auf eine Frau, die er sehr hübsch findet und der er gern näherkommen würde.

Musikalisch bleibt der Sänger dem Genre „Afro-Pop“ durchaus treu, wobei der Song etwas poppiger, etwas elektronischer und ein bisschen mehr Retro ist als „Kemama“. Das Lied hebt sich vor allem durch seinen besonderen Groove von anderen Beiträgen des ESC-Jahrgangs 2021 ab.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte

Benny: Zu „Omaga“ habe ich ein sehr wechselhaftes Verhältnis. Zuerst fand ich den Song nicht so stark, dann ging er mir ganz schön ins Ohr, dann fand ich ihn nervig und jetzt finde ich ihn im Vergleich zu den anderen Songs sehr eigenständig und herausstechend. Ich glaube, mit einer guten Inszenierung könnte Benny uns in Rotterdam durchaus noch überraschen. 7 Punkte.

Berenike: Mir gefällt an „Omaga“, dass es schlicht und einfach ganz schnörkellos positiv ist. Es versucht nicht pseudo-komplex oder abgeklärt cool zu sein, sondern ist einfach nur auf ganz simple Art fröhlich. Benny ist einfach happy verliebt und ich bin auch happy beim Anhören. 8 Punkte.

Douze Points: Für mich ist „Omaga“ einer der Songs in diesem Jahr, dem man am wenigsten anmerkt, dass er rein für den ESC und die große Bühne geschrieben wurde. Das hilft Benny Cristo allerdings nicht, wenn es darum geht, sich fürs Finale zu qualifizieren. Denn trotz des positiven Vibes und der gut erkennbaren Struktur bleibt das Lied letztlich etwas zu farblos. 6 Punkte.

Florian: Glücklicherweise wurden wir bisher von unzähligen Revamps und Remixes verschont, die mich, was den tschechischen Beitrag im letzten Jahr anging, völlig durcheinander gebracht haben. Die musikalische Richtung, die Benny Cristo mit „Omaga“ einschlägt, passt durchaus zu ihm, besonders das Musikvideo ist witzig und gut arrangiert worden. Mal sehen, ob das auch der Bühne ansprechend inszeniert werden kann, dann könnte Tschechien es erneut ins Finale schaffen. 6 Punkte.

Manu: Dieses Jahr erspart uns Benny zum Glück ein weiteres Revamp-Gate, hat dafür einen leichter zugänglichen Uptempo-Song als im letzten Jahr im Gepäck. „Omaga“ macht Spaß, der Wortwitz zu „Oh my God“ wirkt nicht flach und der Refrain setzt sich schnell ins Ohr. Und doch befürchte ich, dass Benny in Rotterdam zusätzlich noch durch seine Performance und Person überzeugen muss, da es mit dem Finaleinzug schwer werden könnte. Denn unterm Strich ist „Omaga“ vielleicht doch zu auswechselbar. Dass er das kann, hat er im letzten Jahr bewiesen und so vergebe ich hoffnungsvolle 6 Punkte.

Max: Das Lied dümpelt in meinem persönlichen Ranking sehr weit hinten herum. Ich habe seinen Song im vergangenen Jahr auch nicht so gemocht. Der liebe Benny trifft wohl einfach keinen Nerv bei mir. Da bleibt nichts hängen und es ist definitiv ein „Skiper“ in meiner Playlist. Dabei muss man sagen, dass die Produktion nicht so schlecht ist. Finale? Sieht sehr düster aus meiner Meinung nach. Das Video ist aber lustig immerhin! 3 Punkte.

Peter: „Omaga“ wird besser und besser bei häufigem Hören: Gefällig, das „Tanzbein“ stimulierend mit klassisch-hämmerden Top-40-Beats und für ESC-Verhältnisse ungewöhnlich zeitgemäß. Allerdings ist der Song gleichzeitig auch relativ beliebig, alle Versatzstücke kennt man aus Charterfolgen der letzten Jahre. Bennys markante Stimme und Personality erzeugen dafür etwas stärker Individualität. Die Hollywood-Zitate im Video sind nice. 8 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 44/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Omaga“ auf Platz 31 von 39.

Wie schneidet der tschechische Beitrag "Omaga" von Benny Cristo ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane


67 Kommentare

  1. Wie gerne würde ich den Song mögen, weil ich Benny Christo und auch „Kemama“ mag. Aber leider erreicht mich „Omaga“ überhaupt nicht. Der Song bleibt bei mir nicht hängen.

    Könnte schon sein, dass Tschechien das Finale knapp erreicht, obwohl das Semi 2 ziemlich stark ist. Aber dort wird Benny Christo sich leider am unteren Ende der Tabelle wiederfinden.

  2. Nach viel Aussetzen und Misserfolg, hat es Tschechien nun endlich geschafft, sich beim ESC zu etablieren. Aber wie konnten sie sich 2020 für Benny Cristo entscheiden..? Da gab es durchaus stärkere Beiträge und dann die ganzen Revamps vom Kemama…
    Umso erfreulicher, dass sie dieses Jahr „Omaga“ schicken. Der Song ist gut produziert, groovy und macht Laune. Gut, er ist jetzt nicht der Übersong, aber alles in allem eine runde Sache. Ich hoffe auf eine Finalqualifikation, aber auch im schwächeren 2. Semi wird es schwer werden.

    • Ich will mich nochmal korrigieren:
      Ich meine nicht, dass das zweite Semi schwächer ist, aber im 2. Semi ist es leichter sich mit einem Durchschnitts-Song zu qualifizieren als im ersten Halbfinale.

  3. Mir gefällt der Song richtig, richtig gut. Ich wünsche mir das er damit ins Finale kommt. Ich glaube aber das er leider im Semi hängen bleiben wird. Hier übrigens die momentane Top 10 der Wettquoten.

    1. Malta – Destiny – Je Me Casse – 17%
    2. France – Barbara Pravi – Viola – 14%
    3. Switzerland – Gjon’s Tears – Tout l’univers – 12%
    4. Italy – Måneskin – Zitti e buoni – 7%
    5. Bulgaria – Victoria – Growing Up is Getting Old – 7%
    6. Sweden – Tusse – Voices – 5%
    7. Iceland – Daði og Gagnamagnið – 10 Years – 4%
    8. Lithuania – The Roop – Discoteque – 4%
    9. Norway – TIX – Fallen Angel – 3%
    10. Greece – Stefania – Last Dance – 3%

    https://eurovoix.com/2021/04/14/stefania-top-ten-of-betting-odds/

    Außerdem wurde das nächste Reaction-Video veröffentlich und zwar des, des zypriotischen Beitrags.

    • Beim Zypern-Songcheck fällt extrem auf, wie die Kommentare von Bürger und Jess qualitativ den anderen meilenweit hinterherhängen…

  4. Genauso wie bei Irland fand ich Tschechien beim ersten hören nicht so prickelnt und hab ihn die Bewertung „so lala“ gegeben, was in meinen Palast so im Kerkerbereich ist. Mittlerweile mag ich Tschechien und Irland. und habe sie in den Speisesaal eingeladen (ist ganz ausgezeichnet). Sie sind zwar keine große Favoriten, aber Favoriten schon.

  5. Ich vermisse diesmal den Afrobeat, mitr gefiel „Kemama“ um Längen besser. „Omaga“ klingt leider ein wenig zu mainstreamig und ein wenig prollig, hat aber noch Charme.
    Benny hat Charisma und ich traue ihm durchaus das Finale zu, dort dann wohl im Mittelfeld.

    Tschechien 4 von 10 Punkten.

  6. In meiner Burg ist Benny Cristo irgendein Typ, der im Burghof rumsteht. Ebenso verhält es sich mit seinem ESC-Beitrag: Das ist irgendein Lied, das beim ESC dabei ist. Fällt nicht auf, tut nicht weh. Je nach Tagesform kann der Beitrag im Halbfinale untergehen oder im Finale weit hinten landen. Von mir gibt es gleichgültige 6/12 Punkte.

  7. Geht für mich wie letztes Jahr auch völlig an mir vorbei .
    Hab Ihn ne Chance gegeben und mir es paar mal angehört aber es bleibt nichts hängen .
    Schade , da hätte Tschechien lieber jemand anderes auswählen sollen dieses Jahr.
    Sorry für mich kein Finale.

  8. Ich musste mir das nochmal anhören, weil ich das nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ich gehöre ja nicht zu denen, die sich Songs schönhören möchten. Dafür gibts einfach zu viel Musik auf dieser Welt.

    Jedenfalls meine ich mich zu erinnern, dass ich’s beim ersten Hören etwas schlapp fand. Und nun bin ich grad ziemlich begeistert.
    Allein schon das Video ist so geil, weil es ein schönes Ratespiel ist: welche Serie oder welchen Film parodiert der gute Benny da grad?

    In meiner Euphorie seh ich hier grad ein tschechisches schwarzes Pferd, das auf Platz 9 galoppiert.
    Und wenn ich weniger subjektiv bin: Finale sollte locker drin sein.

  9. Ich finds okay, nicht überragend, aber sehr hübsch. Macht gute Laune. Dürfte aber nicht zuletzt aufgrund der Startnummer nur geringe Chancen aufs Weiterkommen haben, leider.

  10. So nen Beitrag hätte man vor ein paar Jahren sofort mit Schweden assoziiert, inzwischen steht Tschechien für frischen Pop beim ESC. „Kemama“ war ein Dip, aber der Song kommt wieder fast an die von mir sehr gemochten Songs aus 2018 und 2019 heran. Gefällt mir viel besser als die meisten Female Banger Songs, wird jedoch leider nur zwischen 21-26 eintrudeln. (Bei mir in den Top Ten und könnte in die All Time Esc Playlist kommen)

  11. Der attraktivste Mann im diesjährigen Wettbewerb, aber leider ist der Song nix für mich. Irgendwie zugleich öde und nervig. Richtiger Afro-Pop ist das leider auch nicht, finde ich.

    • Ich finde es immer wieder traurig, wie Du Leute schnell und oberflächlich bewertest. Ich finde, man kann sowas erst beurteilen, wenn man auch die ganzen Back-up Dancer gesehen hat.

      • Schade, dass du vergessen hast zu erwähnen, dass eigentlich nur griechische, zypriotische und spanische Back-up Dancer von Interesse sind…

  12. San Marino 7/10
    Serbien 6/10
    Island 5,5/10
    Tschechien 4/10
    Griechenland 3,5/10
    Österreich 3/10
    Estland 2/10
    Moldau 1/10
    Polen 0/10

  13. Der aufgeweckte Klassenwiederholer ist ein passionierter Partygänger und hat sich dadurch zu seiner letztjährigen Abschlussarbeit inspirieren lassen, eine historische Arbeit über Partykultur. Diese hatte er mehrfach, immer wenn der Kater vom Feiern nachließ, in neuen Versionen abgegeben, die sich aber qualitativ alle nicht recht voneinander unterschieden.

    Leider hat er dazu heuer einen deutlich weniger fundierten zweiten Teil abgegeben, in dem aber zumindest ein kleines Kapitel in heimischem Dialekt positiv heraussticht.

    Das Lehrerkollegium ist sich seiner inneren wie äußeren Werte bewusst, debattiert aber noch, ob diese genügen, ihn für die Finalklasse zuzulassen.

  14. Blogger-Höchstwertung Optik 5/5 sagt leider auch schon alles aus – nicht so chaotisch wie das Lied letztes Jahr, aber nervt mich auch sehr schnell, aus im Semi.

  15. „Omaga“ was für ein geiler Song!!!
    Ich liebs, läuft bei mir in Dauerschleife. Klar sticht er nicht so sehr raus wie „Kemama“ (der mir in der Originalfassung am Besten gefallen hat) aber bei mir breitet sich gute Laune aus, sobald er läuft.

    Gehört zu meinen (8) Gewinnersongs, wird aber wohl eher weniger den Weg in die Top 10 schaffen. Ich hoffe erstmal auf die Finalquali

  16. In meiner ESC Burg ist Tschechien im Gesindetrakt zu finden. Der Koch von der östlichen Provinz mit Wurzeln von ganz weit weg versucht neue Gerichte zu kreieren nur leider fehlen gute Gewürze und es schmeckt leider alles etwas fad.

    Es ist so schade mich erreicht Omaga nicht dabei hatte ich erhofft viel mehr Angolanische Klänge und Textpassagen zu finden. So bleibt es eine unscheinbare popnummer die an mir vorbeigeht. Das Video ist aufgrund seiner Farbintensität sogar etwas nervig

  17. Tschechien gehört zu meinen absoluten Favoriten dieses Jahr. Sticht positiv aus der Masse heraus und in jedem Fall auch einer der modernsten Songs dieses Jahr. Hoffe auf eine Finalqualifikation

  18. https://youtu.be/SIk5pvUxX5w
    Eurovision.tv hat eine langsame Version von „Mata Hari“ veröffentlicht.
    Warum, Aserbaidschan? Warum schickt ihr nicht diese Version? Hier kommen die typisch aserbaidschanischen Klänge viel besser zur Geltung, es ist viel emotionaler und hat musikalisch mehr Substanz. Wenn das Ende noch überarbeitet worden wäre und noch etwas mehr Power hätte, wäre das definitiv in meiner Top5!
    Ich bin geflasht. Diese Version ist so viel besser und nicht so billig produziert wie das Original!

    • Hammer!😍😍😍
      Ich mag die Original-Version auch gerne, aber diese Version ist noch eigenständiger. Aber Du hast recht, diese Version könnte noch ein kleines bißchen Power vertragen.

    • Hmm, nach euren Bemerkungen hatte ich mir jetzt etwas mehr erwartet. Ist schön, dass es eine zusätzliche Version gibt, aber bis auf das traditionelle Instrument, dessen Namen ich immer vergesse, doch etwas dröge.
      Und zur Person Mata Hari passt die Version mit Wumms sehr viel besser, ebenso wie zum ESC (nein, ich bin kein Balladenverächter).

  19. Ich kann mit diesem Song fast genauso wenig anfangen wie letztes Jahr. Immerhin eine Steigerung, aber das ist ja bei 0 Punkten im Vorjahr nicht so schwer😉. Irgendwie finden ich seine Stimmfarbe nervig und der Song ist mir zu monoton. Leider befürchte ich, dass dieses Werk im „schwachen“ 2.Semi doch irgendwie durchrutscht. 2 Punkte von mir und Platz 31!

  20. Ein sehr ordentlicher Song von unseren Nachbarn im Südosten, dessen Vorjahresbeitrag ich auch schon gut fand. Die afrikanischen Vibes sind etwas zurück genommen, dafür ist Benny ein schöner eingängiger Popsong gelungen. Im Video spielt er seinen Charme toll aus, wenn er das auf die Bühne übertragen kann, dann könnte es mit einer erneuten Finalteilnahme klappen, wird aber schwer. Er hätte noch ein paar Zeilen mehr auf Tschechisch reinbringen können, aber immerhin, dies ersten tschechischen Zeilen seit 2007. Tschechien/Benny steigt von Platz 15 auf Platz 12 und wäre bei mir klar im Finale.

  21. Ach ja, Tschechien macht auch mit, hätte ich fast vergessen.
    Und nachdem ich „Omaga“ nun zum zweiten Mal gehört habe, weiß ich auch wieder warum.
    Der Song ist einfach zu unauffällig und der Text relativ einfach gehalten.
    Da bleibt nicht viel hängen.

    Ich würde Benny Cristo aber trotzdem nicht abschreiben, mit einer guten Inszenierung könnte er die Intention des simplen gute Laune- Songs hervorheben und knapp ins Finale kommen.
    Eine positive Ausstrahlung hat er jedenfalls

  22. Großartig! I like! Song & Sänger gehören zu meinen Favoriten dieses Jahr und ich will noch gar nicht dran denken, dass er vielleicht im Semi hängenbleiben könnte, wovon ja anscheinend viele ausgehen. Mir gefällt einfach diese selbstironische, lockere Art, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen und seine Sache trotzdem gut zu machen. Mal schauen, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt 🙂

  23. Also ich persönlich finde diese Wortneuschöpfung Omaga ja ziemlich prätentiös. Auch wenn der Rest des Songs umso gleichförmiger ist.

  24. Omaga, this is so beautiful!
    Benny Cristo steht in diesem Jahr auf dem ersten Platz meiner Rangliste. Er kalkuliert nicht, er macht Spaß und er ist ganz er selbst. Dazu sorgen das Saxophon (?) im Hintergrund und der Beat im Zusammenspiel dafür, dass ich mitgerissen werde.
    Aber was ich besonders toll finde, ist, dass Benny Cristo in diesem Jahr nicht mit abertausenden Revamps in seinem Lied herumgefuhrwerkt ist wie bei „Kemama“, das ich auch sehr gut fand, aber leider Schritt für Schritt ruiniert wurde.
    Wie sehr würde ich ihm den Finaleinzug gönnen, aber ich fürchte, dass Benny ein wenig unter die Räder zu kommen droht, obwohl ich ihm eine Menge zutraue.

  25. Ganz ok, 5 Punkte (von 10).

    Bin ich der einzige, den sein Gesang irgendwie an Calvin Harris denken lässt?

    Und nachdem weiter oben Cze 2018 so gelobt worden ist, möchte ich doch betonen, dass das für mich der bisher schwächste tschechische Beitrag ist, mein Liebling ist weiterhin Cze 2009, „Aven Romale“ von Gipsy.cz.
    (sorry, aber heute Abend bin ich wohl ein bisschen auf Provokation aus 😉 )

    • Die Calvin Harris Assoziation ist mir noch nicht gekommen, würde ich aber nicht abstreiten.
      Ich sage es mal so, bis 2017 war Tschechien ein vollkommen verzichtbares ESC Land, aber „Lie to me“ war 2018 meine Nummer Eins und „Friend of a Friend“ mein Platz Zwei 2019. Tschechien kann gerne immer jungen Pop senden

    • Meine tschechischen Top 3 sind 2007, 2009 und 2017. Mit Boypop kann ich nur wenig anfangen, selbst wenn es gut gemacht ist wie 2018 und 2019.

      • 2019 fand ich jetzt auch nicht so pralle. Aber das nette Duo von 2015 hat mir gut gefallen, fand ich schade, dass sie im Semi gescheitert sind.

    • Du musst dich für deinen Geschmack doch nicht rechtfertigen oder entschuldigen. Die Bubble wäre ein entsetzlich langweiliger Ort, wenn alle dasselbe mögen würden.

  26. Ich finde das der Sänger im Video, ne sehr sympathische Ausstrahlung hat. Aber der Song ist jetzt nix besonderes. Ich fürchte das der Song im Semi untergehen sollte, wenn da nicht ne Hammerperformance kommt. Das ist das Hauptproblem in diesem Jahr, die meisten Länder präsentieren schöne Videos, Liveperformances gibt es kaum. Deswegen ist das in diesem Jahr schwer zu beurteilen, wer am Ende ganz vorne ist.

  27. Alles in allem und besonders musikalisch sehr flach. Vielleicht kann er durch Performance und Massentauglichkeit etwas punkten und im Finale im hinteren Mittelfeld landen.

  28. Benny taucht im Bankettsaal auf, man munkelt, was das soll, doch dann tut die schnörkellose Leichtigkeit so wohl! Dark-Horse-Alert! In meinen Top 10.

  29. Wie im letzten Jahr kann ich mit dem tschechischen Lied garnichts anfangen. Es regt mich noch nicht mal auf. Es ist mir einfach total egal. Und das ist ja eigentlich das Allerschlimmste. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie „Omaga“ genügend Leute überzeugt, um ins Finale einzuziehen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Sympathisch finde ich Beni schon und singen kann er auch.

  30. Mittelmäßiger Song, aber ich glaube, Tschechien könnte der Underdog sein, der sich wider Erwarten knapp qualifiziert. Im Televoting hat es Tschechien traditionell schwer und die frühe Startnummer ist auch keine Hilfe. Benny hat aber letztes Jahr bei Vidbir gezeigt, dass er sicher auftreten kann und das wird bei der Jury gut ankommen.

  31. Oh my god – ich mag dieses Lied – strahlt für mich etwas Positives, Leichtfüssiges aus. Ich erwische mich jedesmal dabei, wie ich mitsumme und mitwippe – für mich sozusagen ein richtiger „Stimmungsaufheller“, zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht. Ich hoffe er schafft es ins Finale😇

  32. Ich finde „omaga“ deutlich eingängiger als „Kemama“, es macht Spaß, es spielt mit Begriffen und Filmszenen, es geht nach vorne, das gefällt mir 😀

    7.5/10 und 17/39.
    3/10 und 36/41. Zweite Chance genutzt!

  33. Da wurde „Kemama“ so oft revampt, das letzte Mal im Februar 2021, als es dann zu „Omaga“ umbenannt wurde. Leider der mit Abstand schwächste Revamp. 🙁
    Ich fand „Kemama“ damals großartig, nebst „Wanna Be Like“ war das der einzige erträgliche Song im Vorentscheid. „Omaga“ fällt irgendwie viel poppiger, aber auch viel beliebiger aus. Die Strophen finde ich aber gut gemacht. Der Refrain, hm. ABER @Dominik hat es eben schon erwähnt: Benny hat eine tolle Ausstrahlung, sein Vidbir-Auftritt war richtig gut. Deswegen glaube ich, dass das im Televoting richtig gut ankommt, und halte hier gegen mit einem sicheren Einzug ins Finale, vermutlich wird er unter den ersten 5 landen. Er profitiert halt auch von der Schwäche des Halbfinals.

    Prognose: Halbfinale 3/17 (80%) -> Finale 11-15
    Meinung: Platz 29/39 (5 Punkte)

    • Ich habe gerade bemerkt, dass ich Tschechien mehr Punkte gegeben habe als Serbien, obwohl die Serbinnen höher in meiner Liste stehen. Wird wohl langsam Zeit, ein paar Sachen neu anzuordnen. 🙂

  34. Ich habe gerade mal die Ergebnisse analysiert. Bislang tippen die User vom zweiten Semi auf vier Ausscheider (Estland, Österreich, Polen und Tschechien). Die besten Werte für San Marino und Island und zwar in beiderlei Hinsicht. Es ist aber noch viel Platz nach oben….

  35. ich habe 2020 mit dem tschechischen song gefremdelt und das 2021er werk unternimmt rein gar nichts,um dies zu verbessern.
    kann ich wirklich nichts mit anfangen – ist wohl mehr musik für generation spotify und das ist eine andere mittlerweile verdammt große blase.
    ich kann mir nicht vorstellen,daß man mit sowas in das finale kommt,wobei semi 2 eine echte wundertüte ist – wenn lettland in sachen pop innovativ und mutig ist,so dient das lied hier als prima gegenbeispiel.

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