ESC-Songcheck kompakt (26) – Schweiz: „She Got Me“ von Luca Hänni

EiC 2019 Serie 2 Eurovision in Concert Amsterdam Luca Haenni looking sexy

Er sieht nicht ganz so gut aus wie Shawn Mendes, kommt aber nah dran. Der Berner Luca Hänni hat seit seinem DSDS-Durchmarsch in 2012 (wo er als erster Schweizer gewann) eine solide Teenage-Fanbase in DACH, bringt also beste Voraussetzungen fürs (eigentlich verpönte) Nachbarschaftsvoting mit. DSDS verschaffte ihm auch seine erste (und bislang einzige) No. 1 in Deutschland – „Don’t think about me“ aus der Feder von Dieter „Ich mach jetzt mit Capital Bra rum“ Bohlen. Anders als andere DSDS-One-Hit-Wonder ist Luca aber nicht in die Casting-Show-Sackgasse geraten, sondern hat sich mit vielen Talenten als Musiker, Moderator, Synchronsprecher und – Überraschung – Model stetig weiterentwickelt und 2017 – Respekt, Luca – auch noch die RTL-Tanzshow „Dance Dance Dance“ gewonnen. Eine erste ESC-Berührung gab es 2017, als er die Schweizer Punkte verlesen durfte. Der bisherige Höhepunkt der Karriere war – wie berichtet – im vergangenen Jahr seine Performance mit der Königin in der „Helene Fischer Show“, wo er als Sänger UND Tänzer shirtless überzeugte.

Luca Haenni shirtless on the beach

Insgesamt 420 Songs wurden beim Schweizer Fernsehen eingereicht, welches „She got me“ – vergleichbar mit dem Auswahlverfahren in Deutschland – von 20 internationalen Fachjuroren sowie einem 100-köpfigen Zuschauer-Panel in einem mehrstufigen Verfahren hat auswählen lassen. Die Auswahl fand allerdings intern und ohne öffentliche Vorentscheidungsshow statt.

Der Song

Sowohl Deutschland als auch die Schweiz haben in 2019 einen Song aus dem Schweizer Songwriting Camp, welches in der Schweiz in diesem Jahr zum zweiten Mal von der SUISA (also der Schweizer GEMA) organisiert wurde, am Start. Hinsichtlich der Songwriter gibt es Überschneidungen mit Deutschland: Laurell Barker hat sowohl bei „Sister“ als auch bei „She Got Me“ mitkomponiert – und (btw) am britischen Song auch noch. Es dürfte keine allzu gewagte Prognose sein, dass ihr Songwriting-Camp-Projekt mit Luca die besten Chancen auf eine Top-Ten-Platzierung hat. Neben Luca und Laurell Baker waren an der Entstehung auch Laurells kanadischer Songwriter-Kollege Frazer Mac sowie der schwedische Erfolgsproduzent Jon Hällgren beteiligt.

„She Got Me“ ist ein geschmeidiger blueeyed-souliger Uptempo-Groover knapp unter 100 bpm mit viel Instant Appeal und vor allem mit Charts- und Airplaypotential gleichermaßen. Der Song qualifiziert sich von Easy Listening über Top 40 bis R&B Crossover gleich für mehrere Radioformate, passt in den Papa-kommt-ausm-Büro-Feierabendverkehr-WDR2-Soundtrack genauso wie in die Saturday-Dance-Nite von NJOY & Co. Eine gute Portion Justin Timberlake, ein Spritzer Justin Bieber, 2cl Enrique Iglesias gut geschüttelt und weichgespült mit etwas Disney Club, fertig ist „She got me dirty dancin'“. Toll.

Der Check

Song: 5/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 5/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte

Luca Haenni Forever

Benny: Da ist er nun also, der erste Song von (Danke, Peter) ESC-Fließbandarbeiterin Laurell Barker, die für „She Got Me“ diverse Zutaten ihrer Vorentscheidungstitel aus dem vergangenen Jahr („All The Feels“, „Legends“) wiederverwertet hat. „Privat“ eigentlich nicht wirklich mein cup of tea, aber mit ESC-Bezug habe ich mir „She Got Me“ sehr schnell schön gehört und seine Dancefloor-Tauglichkeit hat der Song auch schon öfter unter Beweis gestellt. Insgesamt glaube ich nicht, dass der Song so gut abschneiden wird, wie aktuell prognostiziert, aber die linke Tabellenhälfte im Finale sollte locker möglich sein. Würde mich sehr für die Schweiz freuen (auch wenn ich die „Vorentscheidung“ nach wie vor nicht verstehe, was ist denn zum Beispiel aus diesen Tessiner Wildcards geworden?). 10 Punkte (Kurze Frage am Ende: Weiß eigentlich jemand, warum der Song von „Dirty Dancin'“ in „She Got Me“ umbenannt wurde?)

Douze Points: Dass man Latino-Pop mit halborientalischen Ethnoklängen so schmissig kombinieren kann. Herrlich! Und natürlich ist das eine total bekannte Popsong-Masche. Vielleicht gefällt mir der Song deshalb so gut. Vermutlich zu mainstreamig für den ESC. Aber Luca got me dirty dancin‘. 12 Punkte

Peter: Gettin‘ rowdy rowdy? Gerne! Wenn Luca die Challenge hinkriegt, eine top-getanzte Performance gefühlig und fehlerfrei gesungen und elegant-originell inszeniert zu verwirklichen, dann haben wir hier einen Titel, der weit vorne mitspielt. Für einen Medaillenplatz dürfte es knapp nicht reichen, wäre aber eigentlich fair, denn Luca ist ein fantastischer Botschafter für die Schweiz mit sehr gewinnendem Wesen. „She Got Me“ läuft bei mir seit der Veröffentlichung in heavy heavy rotation und das bleibt so bis zu den Sommerferien. 12 Punkte

Gesamtpunktzahl: 34/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „She Got Me“ auf Platz 1 von 41.

Wie schneidet der Schweizer Beitrag "She Got Me" von Luca Hänni ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone
(13) Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze
(14) Griechenland: „Better Love“ von Katerine Duska
(15) Island: „Hatrið mun sigra“ von Hatari
(16) Portugal: „Telemóveis“ von Conan Osíris
(17) San Marino: „Say Na Na Na“ von Serhat

Erste Hälfte des zweiten Semis
(18) Armenien: „Walking Out“ von Srbuk
(19) Dänemark: „Love Is Forever“ von Leonora
(20) Irland: „22“ von Sarah McTernan
(21) Lettland: „That Night“ von Carousel
(22) Moldau: „Stay“ von Anna Odobescu
(23) Österreich: „Limits“ von Paenda
(24) Rumänien: „On A Sunday“ von Ester Peony
(25) Schweden: „Too Late For Love“ von John Lundvik



53 Kommentare

  1. Ich mag den Song sehr, bin deswegen unentschlossen, ob er wirklich in dir Top Fünf kommen kann, oder ob ich das nicht zu optimistisch sehe. Klasse Song, eingängig, tanzbar und ich glaube, dass Luca das gut performen wird.

  2. 1.Platz in meiner Komplett-Top 10 (wobei die Top bei mir täglichen Schwankungen unterliegt). Finalwahrscheinlichkeit 75 %
    Luca bringt eigentlich alles mit was für den großen Erfolg beim ESC braucht: gutes Aussehen, charmantes Auftreten, sexy Bewegungen und eine passable Stimme (wenn auch nicht Weltklasse).
    Auf den Auftritt bin ich gespannt. Da erwarte ich schon noch einiges. Die Schweiz ist ja für ihre katastrophalen Inszenierungen bekannt. Da sollte man sich lieber professionelle Hilfe suchen. Sein Lied ist eine flotte Latino-Pop-Nummer. Sehr gut produziert und schön kraftvoll. Finale sollt doch nur Formsache sein. Könnte du beste Platzierung seit 2005 werden. Hoffentlich versaut sich die Schweiz nicht wieder alles selber.

  3. Es tut mir für den sympathischen Luca echt Leid aber der Song ist für mich einfach nur für die Mallorca Proletenfraktion oder unsere typischen ESC Veteranen die schon damit zufrieden sind wenn ein gut gebauter Junge tanzend und mit brüchiger Livestimme Dirrty Dancing singt..Klar wird der Song nicht schlecht abschneiden aber das ist noch keine Bestätigung das er auch gut ist….Für die Schweiz freut es mich, wenn sie endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis haben für das Niveau beim ESC ein weiterer Rückschritt…Leider

  4. Da sollte eigentlich – wenn nichts schiefgeht bei der Choreo – die beste Platzierung der Schweiz seit Lys Assia rausspringen

  5. Ich finde den Song richtig klasse und es ist ein Beitrag aus meinem Lieblingsnachbarland, der in diesem Jahr auf jeden Fall den Finaleinzug schafft, auch wenn es mit Malta und Zypern zwei Mitbewerber, deren Song in die gleiche Richtung geht, gibt. Vor allem bin ich auf die Inszenierung gespannt und da es ja auch auf die gesanglichen Qualitäten ankommt, hoffe ich, daß Luca da noch fleißig übt. Wenn er sich nämlich selbst im Weg steht, dann könnte er zum FFF werden und die ganze Arbeit war umsonst!

  6. Modernster Song des Jahres und by far besser als der Fuego-Aufguss aus Zypern… Dazu charming Luca. Hab nur die Befürchtung, dass er überperformt… Sieg wäre toll, aber ich tippe er reiht sich hinter Italien, Russland und Holland auf Platz 4 ein…

  7. Frage:
    Heißt es nicht he she it das s muss mit?

    Also sehr goES low, oh she knowS.

    Demnach wäre der Song grammatikalisch total falsch

    • Absolut! Einige internationale Blogger machen sich über den Text auch ein wenig lustig, sind aber natürlich trotzdem pro Luca eingestellt. Aber gut… Nach einem Siegerrefrain mit „I’m not your toy, you stupid boy“ als Catchphrase sind die Ansprüche ja auch nicht mehr alllzu hoch….
      Das sollte im Übrigen kein Netta-Diss sein, ich mag Toy – bis auf diese grausige Zeile – sehr gern.

      • Wird ganz klar weit vorne landen und nach den miserablen letzten Jahren ist das den Schweizern auch nur zu gönnen. Schmissiger, sympathischer Dance-Song, nicht überanspruchsvoll, aber mit Party-, Fun- und Mitgrölfaktor. Auch bei mir Top 5. Bitte, lieber Luca, nicht überperformen, sondern diesen Part professionellen Tanzenden überlassen.

    • Text und Aussprache sind leider auf Belarus-Level… bevor ich mal den Text suchte (ja, ich weiß…), dachte ich immer, daß „she go so low“ eigentlich „chico solo“ heißt – was übrigens besser passen würde.

  8. Nach einer langen ESC-Durststrecke versucht es die Schweiz heuer mit einem neune Auswahlverfahren und einem anderen Sound. In der ESC-Blase kommt „She Got Me“ extrem gut an, erst das zweite mal seit ich online im ESC-Universum unterwegs bin und erstmals seit 2005. Das liegt wohl einerseits am Lied selbst, andererseits vielleicht aber auch daran, dass Luca ins Beuteschema vieler Fans fällt. Da ich die Schweiz letztes Jahr gerne im Finale gesehen hätte, drücke ich mal die Daumen, auch wenn die Schweiz auf meiner Liste nur den 13. Platz im 2. Halbfinale belegt. Für mich ist das ziemlich banaler und anbiedernder Ethnotrash. Andererseits mag ich den Hut, den Luca im Video trägt. Viel Glück!

  9. Endlich mal wieder ein tolles Lied mit Chancen aus der Schweiz, ich freu mich so für unsere Nachbarn im Süden. <3 Wenn es bei uns nicht läuft bin ich froh, dass es bei euch wenigstens läuft.
    Luca ist natürlich super sympathisch, die Performance + Gesang wird er sicher auch bis Mai gut hinbekommen, das wird schon. Ich finde das Lied wirklich gut, auch wenn es nicht sehr anspruchsvoll ist… Aber das muss es auch nicht immer sein! Manchmal brauch man auch mal leichte Kost, wer will denn 26 mal Telemoveis hören im Finale? (I still love you Telemoveis) Die Lyrics sind auch Mist, aber irgendwie ist mir das nicht so wichtig bei diesem Song. Man freut sich, zuzuhören und hat Spaß. Ich hab auch gerne mal Spaß bei Liedern, man glaubt es kaum. Außerdem muss ich erwähnen, dass ich sehr von der Gitarre in der Strophe angetan bin. Gefällt mir alles viel, viel besser als Zypern und wird sich wohl auch höher platzieren. Gewinnen wird der Luca nicht, Top 10 sehe ich aber als sehr wahrscheinlich, mit Tendenz zur Top 5.

    1.Schweiz 9/10
    2.Armenien 8.5/10
    3.Irland 8/10
    4.Dänemark 7/10
    5.Lettland 7/10
    6.Rumänien 6/10
    7.Schweden 5.5/10
    8.Österreich 4/10
    9.Moldawien 2/10

  10. Ich bin ja ein großer Fan des Songs; meine Nr. 2 nach Italien. Sorge macht mir die Performance (wie eigentlich immer bei der Schweiz); Dauergrinsen und hektisches Rumgehopse wirken auf mich eher bemüht als gekonnt, was im Vergleich mit dem ähnlichen zypriotischen Beitrag Punkte kosten könnte. Weiß nicht, ob das schon hier veröffentlicht wurde, aber hier mehr zu Lucas Moves:
    https://www.srf.ch/sendungen/eurovision-song-contest/wie-tanzt-man-zu-she-got-me-luca-haenni-zeigt-s

    • Mich erinnert das noch immer an die Trainingsstunde eines mäßig begabten Springpferdes. Hat, glaube ich, was mit seinen Kopfbewegungen und seiner Kniebeugung zu tun.

      • Der Song ist in meinen TOP 5. Habe jedoch irgendwie das Gefühl, dass Luca weiter unten landen wird.

      • Ich drücke der Schweiz (ebenso wie Nordmazedonien) ganz fest die Daumen, weil beide Länder dringend einen Finaleinzug brauchen und die Beiträge gut genug sind. MAK finde ich sogar richtig klasse.
        Jetzt können wir nur hoffen, dass die Eidgenossen nicht wieder den Liveauftritt versemmeln. Gleiches gilt für MAK, aber da habe ich vollstes Vertrauen in Tamara, die ja eine gestandene Künstlerin ist.
        Ich habe für Luca 10.-16. Platz ausgewählt.

  11. Mein Platz 2: Schweiz
    „Ein sehr guter Uptempo-Dance-Song aus der Schweiz, gepaart mit Luca Hännis Charme (und gutem Aussehen). Ein sogenannter „Bop“ fürs Ohr und fürs Auge. Großes Kino aus der Eidgenossenschaft!
    9.5/10“
    Auch wenn ich zustimmen muss, dass mich die Grammatik des Textes auch etwas irritiert hat…
    Und es geht selbstverständlich nicht nur um gutes Aussehen, ich habe immerhin Rumänien und Australien, damit also das „falsche Geschlecht“ auf der 4 und der 1 😛

      • Na, na, na 😜 Natürlich sind sie das ^^ Die 10 geht bei mir nur an wirklich besondere Songs und ich wollte KMH noch mal deutlich vom Rest abgrenzen und da hat sie nunmal, um bei deiner Analogie zu bleiben, „den längsten“ 😂
        PS: ChocomelBernd ist eindeutig mein Favorit nach den letzten 5 Namenswechseln ^^

  12. Also er ist bei mir auf Platz 6 stiegen aber ob er gewinnt will ich nicht so recht glauben.
    Finde halt das viele ihn für sein Aussehen besser bewerten.

    Meine Top 10
    1.Island (1)
    2.Niederlande (2)
    3.Slowenien (3)
    4.Italien (4)
    5.Lettland (7)
    6.Schweiz (9)
    7.Norwegen (5)
    8.Albanien (8)
    9.Portugal (10)
    10.Ungarn (17)

  13. Ich liebe, liebe, liebe, liebe dieses Lied! Mein Platz 2/41. An einen Sieg glaube ich nicht ganz, aber für die Top 5 wird es auf jeden Fall reichen. Aber wer weiß, vielleicht macht das Staging „She Got Me“ zu einem Gewinner-Lied (da Sacha Jean-Baptiste dafür zuständig ist, ist das gar nicht so unwahrscheinlich).

    25. Finnland (0/10)
    24. Georgien (0/10)
    23. Island (0/10)
    22. Österreich (1/10)
    21. Slowenien (2/10)

    20. Montenegro (2/10)
    19. Lettland (3/10)
    18. Serbien (4/10)
    17. Polen (4/10)
    16. Irland (5/10)

    15. Ungarn (6/10)
    14. Rumänien (6/10)
    13. Estland (6/10)
    12. Moldau (6/10)
    11. Tschechien (7/10)

    10. Griechenland (7/10)
    9. Armenien (7/10)
    8. San Marino (8/10)
    7. Belgien (8/10)
    6. Weißrussland (8/10)

    5. Australien (9/10)
    4. Dänemark (9/10)
    3. Portugal (9/10)
    2. Zypern (10/10)
    1. Schweiz (10/10)

  14. Es gibt wohl niemanden, der der Schweiz den (voraussichtlichen) Erfolg nicht gönnt, vor allem bei diesem Beitrag. Natürlich ist der Song nicht wirklich anspruchsvoll, aber er ist ein absoluter Ohrwurm und sehr modern. Die Finalqualifikation ist Formsache, und im Finale sollte das beste Ergebnis seit 1993 drin sein. Ich hoffe nur, dass er in Tel Aviv anders tanzt als bei EiC und in diesem Video, das geht nämlich absolut gar nicht.

    Platz 2 von 41

  15. Wenn das mal nicht schwer auf der Bühne daneben geht und zum üblichen lahmen Schweizer Gewackel wird. Dirty? Da gibts doch sofort ne Volksabstimmung,dem Staub und dem Müll den Grenzübertritt in die Schweiz zu untersagen

    Finale möglicherweise, dann aber so im unteren Mittelfeld.

  16. @Benny Der Song wurde gemäss Pressekonferenz in Zürich umbenannt, da man bei „Dirty Dancing“ rechtliche Konsequenzen seitens der amerikanischen Filmindustrie befürchtete.

  17. Kein Siegerkandidiat, aber Platz 6-10 dürfte realistisch sein. Ich halte den Berner Latin Lover nicht für den besten Performer.

    Ich mag den Song recht gerne, aber jenseits des ESC würde ich mir sowas wohl nicht anhören. Der Text ist mir eine Spur zu billig und klischeehaft, im Großen und Ganzen haben die Eidgenossen aber geliefert.

    Nicht in meinen Top 10, ich werte mit 6 von 10 Punkten.

    Aber natürlich wünsche ich unseren Nachbarn endlich mal wieder einen Erfolg beim ESC.

    Hopp Schwyz !

  18. Zweites Semifinale

    Dänemark 7/10
    Schweiz 6/10
    Schweden 6/10
    Irland 6/10
    Lettland 4/10
    Österreich 4/10
    Rumänien 3/10
    Armenien 2/10
    Moldau 1/10

    In den nächsten zwei Tagen gehen meine Wertungen nach oben, dann kommt das große Grauen…..

  19. Jo, ganz gut, aber in die allgemeinen Begeisterungsstürme kann ich nicht ganz einsteigen. Irgend etwas fehlt mir noch bei dem Song, kann aber auch nicht recht benennen, was es ist. Auf jeden Fall einer der besten schweizer Beiträge der letzten Jahre, und er wird wohl auch in die TOP 10 kommen. Schätze mal zwischen 6 und 10.

  20. Komposition: mit nur echte Instrumente wäre es schöner und besser geworden. Jetzt hört es sich doch ein Spur zu billig an um das Gefühl richtig zu vermitteln.
    Gesang: typisch Pop und zum Abwechslung keine richtige Vokalakrobatik
    Text: Ja, ESC-tauglich, aber sonst schwach – wo Englisch die Landessprache ist, werden dieses ESC vielen den Köpf schütteln oder vom Lachen sich nicht mehr einkriegen. Nicht nur bei diesem Song.
    Auftritt: Bonuspunkte wenn er nur in Unterwäsche erscheint.
    Finale: ja.
    Gewinnner: nein.

  21. Als ich den song zum ersten mal gehört habe, dachte ich sofort: das kann gewinnen. Das bleibt auf anhieb hängen, hat ein bisschen latin-pop,ein bisschen ost-ethno und zum schluss wird sogar noch kurz gejodelt. So muss das sein. Tiptop.
    Angst macht mir nur seine performance. Tanzen und singen geht gerne mal in die hosen und wir schweizer haben in den letzten jahren noch jeden guten song mit peinlichen vorführungen komplett ruiniert. Die choreo sollte aber dank s-j baptiste toll werden und die stimme könnte man sicher mit backing-vocals unterstützen.
    Mein tip platz 1-5…….aber leider auch ein favorit für den fff award(da denk ich immer an dj.bobo)

  22. She got me too! Wer hätte so einen Super-Ohrwurm von der Schweiz erwartet? Nutzt sich zwar irgendwann ab, packt einen aber sofort. Und das ist schließlich die Hauptsache beim ESC. Hoffentlich passt auch der Auftritt. Mein Platz 5. Und Ich drücke Luca die Daumen, dass er in Tel Aviv mindestens denselben Platz erreicht.

  23. Rein vom Song meine Nummer 1 dieses Jahr.
    Macht echt gute Laune, ist mitreißend und bleibt auch in Erinnerung.
    Wenn die Bühnenshow auch nur einigermaßen die positive Energie rüberbringt, landet Luca damit sicher in den Top5.
    Was er in Amsterdam gezeigt hat, wird so allerdings noch nicht reichen.
    Aber ich bin zuversichtlich, dass das mit weiteren Tänzern auf der Bühne und guten Kameraschnitten und vor allem mit Unterstützung von Sacha Jean-Baptiste gut umgesetzt wird.

  24. Ich bin von Luca und seinem Song nicht 100% überzeugt. Für mich ist das Lied irgendwie ein Abklatsch eines Latino Song, den es schon mal gegeben hat. Bei Luca habe ich auch Sorge, dass er mit seiner Tanzerei übertreiben könnte. Ich hoffe da auf eine gute Inszenierung. Im Moment meine Nummer 10.

  25. Wann gab es denn vor Fuego Latin-Pop mit up2date Sound beim ESC (etwa in den 2000ern)? Richtig, Fehlanzeige! Also sind Kommentare, das sei ESC-Klischee schonmal total sinnbefreit. Die Nichte mag es, die Oma auch und habe das einer Bekannten in die Playlist geschmuggelt – es gab keinen anaphylaktischen ESC-Schock.

    Der Song hat ’nen guten Drive, die orientalischen Samples lockern den Latin-Beat auf, so wirkt das nicht monoton. Malta ist für mich noch etwas moderner und interessanter gemixt, aber als Mann hat er den Frauennummern im Genre gegenüber einen kleinen Vorteil – jedenfalls, wenn sie ihm etwas Motoröl ins Gesicht (oder den Body) schmieren, damit er weniger knuddelig und „dirtier“ wirkt.

    Keine Ahnung, wie weit vorne das landet. Aber super, dass die Schweiz (endlich) mal nicht um den Finaleinzug zittern muss. Und so eine Nummer ist auch geeignet, dort die Identifikation mit dem ESC wieder zu steigern. Viel Erfolg.

  26. Oweia, den Song finde ich echt aufdringlich und anbiedernd, wie so viele aus dieser Kategorie. Das macht aber nichts, denn ich bin eh Nullkommanull die Zielgruppe für diese Art von Songs. Darum darf’s von mir aus auch sehr weit vorne landen. Und die Schweiz hat’s ja auch endlich mal wieder verdient 🙂

  27. Erinnert sich eigentlich niemand mehr an DJ Bobo ? Himmel, was wurde der gehypt und wo isser gelandet…? Das könnte genauso Herrn Hänni blühen. Wünschen tue ich es ihm nicht, aber man wird ja nochmal nachdenken dürfen.

  28. Ich bin hin und hergerissen, weil ich schon lange auf einen Erfolg für die Schweiz hoffe. Aber für mich ist dieser Song einfach unterste Schublade. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der so weit vorne landet, wie in den Polls prophezeit wird.

  29. Leider ist das gar nicht mein Stil. Ich finde diese Latino-Pop-Nummern immer ziemlich austauschbar und der Text in Kombination mit dem schlechten Englisch löst bei mir so einen Fremdschämreflex aus. Aber ich sehe schon, dass es eingängig ist und sicherlich auch viele Fans finden wird. Interessant aber, dass niemand den Mange an landestypischen Elementen bemängelt 🙂 Für die Schweiz freut es mich aber, dass sie nach langer Zeit wohl mal wieder ins Finale kommen werden. Mein Tipp. Die Jurys werden es eher verhalten bewerten (15 bis 20) und bei den Televotern wird es der 5. Platz. Am Ende dann Platz 8.

    1. Schweden 8,5/10
    2. Irland 8,5/10
    3. Armenien 7/10
    4. Lettland 6,5/10
    5. Dänemark 6/10
    6. Rumänien 4,5/10
    7. Schweiz 4/10
    8. Österreich 3/10
    9. Moldau 0,5/10

  30. Ich freue mich für die Schweiz.

    Nach den vielen (meiner Meinung nach aber vorhersehbaren) Misserfolgen nun immerhin eine gut produzierte und leichte Popnummer am Start, die viel Potenzial für einen guten Auftritt und sogar für einen sommerlichen Hit in sich trägt. Hoffnungslos angelehnt an „Despacito“ und „Fuego“, das Video und die Moves scheinen konzeptionell irgendwo von Michael Jackson und Justin Timberlake inspiriert zu sein, aber unterm Strich macht das alles Spaß und gute Laune. Die Schweiz kann eigentlich nur über sich selbst stolpern – und vielleicht an der musikalischen Nähe zu den Beiträge aus Zypern und Malta (das allerdings den etwas kreativeren Break im Refrain aufweist). Wenn alle 3 Auftritte gut sind, kann hier die Startreihenfolge sehr interessant werden.

    Luca kann für mich persönlich zwar nicht komplett das eigentliche Schlagerpop-Image loswerden, aber wenn man ihn nicht kennt, kommt es vielleicht auch authentisch rüber.

    Das Finale ist so greifbar wie lange nicht mehr und dann wird es spannend wie der Auftritt rüberkommt. Da ist (fast) alles möglich.

  31. Abzüge gibt es leider klar für das Pseudospanisch. Perdon, den Laut „sch“ gibt es im kastilischen Idiom nicht – schon gar nicht bei „chico“. Ausnahme bildet Raum Buenos Aires, da wird tatsächlich das „ll“ (zum Beispiel bei „calle“) so ausgesprochen, aber deutlich stimmhafter als bei Luca.

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