ESC-Songcheck kompakt (38) – Italien: „Fai Rumore“ von Diodato

ESC-Eurovision-Italien-Diodato-Songcheck-Aufmacher

70 Jahre Sanremo Festival. Ja genau, 70 Jahre schon. Sanremo ist damit nicht nur älter als unser geliebter Eurovision Song Contest, das Festival ist damit der älteste Popmusikwettbewerb Europas und gilt als Anregung zur Entstehung des ESCs. Einmal im Jahr richtet die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Italiens RAI das Sanremo-Festival aus – mittlerweile erstreckt sich das Festival über fünf aufeinanderfolgende Tage.

Während anfänglich Italiens Beiträge zum Eurovision Song Contest aus dem Sanremo-Festival stammten, begann diese Tradition schon Mitte der 60er Jahre zu bröckeln und die federführende RAI entschied sich fortan meist für eine interne Auswahl. Trotz des Sieges von Toto Contugno 1990, bröckelte auch das italienische Interesse am Song Contest. 1994 bis 1996 blieb Italien dem Wettbewerb fern. Jalisse gewannen mit dem Lied „Fiumi di paroli“ das Sanremo Festival 1997 und starteten damit auch beim ESC in Dublin. Angeblich waren die Verantwortlichen mit dem erreichten 4. Platz nicht zufrieden und Italien zog sich bis 2011 vom Wettbewerb zurück.

In diesem Jahr gewann der 38-jährige Diodato das Sanremo-Festival vor den Publikum-Lieblingen Francesco Gabbani und Pinguini Tattici Nucleari. Diodato wuchs in Tarent in Apulien auf und zog für sein Studium nach Rom. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er jedoch in Schweden mit Sebastian Ingrosso und Steve Angello, zwei DJs der bekannten Swedish House Mafia. 2013 veröffentlichte er sein von Kritikern wohl aufgenommenes Debütalbum „E forse sono pazzo“ und nahm im Folgejahr auch zum ersten mal am Sanremo-Festival teil. Sein drittes Album „Cosa siamo diventati“ wurde sein erster Charterfolg in Italien. Mit „Fai Rumore“ gewann Diodato nicht nur das Sanremo-Festival 2020, sondern er konnte sich auch den Kritikerpreis, den Pressepreis und den Premio Lunezia für den besten Text sichern.

Der Song 

Zum 70. Geburtstag des Sanremo-Festivals gewinnt ein Beitrag, der nach ordentlicher Party klingt: „Fai rumore („Lärm machen“)“. Doch entgegen des ersten Eindruckes  entpuppt sich Diodatos Gewinnerbeitrag als zeitlose italienische Ballade, die den direkten Weg ins Herz sucht. Fast möchte man meinen, der britische Songwriter Guy Chambers (Songwriter von „Angels“ von Robbie Williams) hat hier seine Finger im Spiel, doch Musik und Text stammen von Diodato selbst und Edwyn Roberts.

Diodato beschreibt in seiner emotional aufgeladenen Ballade die Stille, die nach dem Ende einer Beziehung herrscht und wie schwer es ist, diesen geliebten Menschen ganz gehen zu lassen. Er sehnt sich nach dem Geräusch, der Stimme des Menschen, der ihn verlassen hat. Stattdessen nur die unerträgliche Stille, die er durchbrechen möchte. „E non ne voglio fare a meno oramai. Di quel bellissimo rumore che fai („Und ich möchte jetzt nicht darauf verzichten. Auf dieses schöne Geräusch, das du machst“)“.

Wie für einen Sanremo-Gewinner schon fast selbstverständlich, entwickelte sich „Fai Rumore“ in Italien zu einem großen Hit. Als in Italien vor 7 Wochen aufgrund der Corona-Pandemie eine landesweite Ausgangssperre verhängt wurde, sangen viele Italiener Abend für Abend an ihren Fenstern und auf Balkonen zusammen Lieder. Lieder in Gedenken und Lieder gegen die Stille und das Vermissen anderer. „Fai Rumore“ schien vielen dabei direkt aus dem Herzen zu sprechen.

Der Check

Song: 5/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Was für ein Lied, der Refrain geht direkt ins Herz. Auch Diodato überzeugt, sein Album ist klasse. Wie macht Italien das Jahr für Jahr? 12 Punkte.

Berenike: Auch wenn es bei weitem nicht an die wesentlich progressiveren italienischen Beiträge der letzten drei Jahre herankommt, gefällt es mir doch ausgesprochen gut. „Fai rumore“ ist einfach eine sehr gut gemachte klassisch-moderne Ballade, die vor allem durch Diodatos intensive Vortragsweise Charakter erhält, emotional überzeugt und nicht langweilt. 12 Punkte.

Douze Points: Irgendwie haben es die italienischen Künstler drauf: selbst bzw. gerade wenn man die Person nicht besonders positiv wahrnimmt, überzeugen die mit ihrem Gesamtpaket aus Künstler und Song. Bei Diodato trifft das auch wieder ganz genau so zu. Das ist eingängig, emotional und nimmt mich mit auf eine Reise, auch wenn ich kein Wort verstehe. 10 Punkte.

Florian: „Fai rumore“ ist eine toll vorgetragene emotionale Ballade. Diodato hat eine schöne Stimmfarbe, die im Refrain ihren vollen Glanz entfacht. Da wirkt jeder Ton wirklich ehrlich und authentisch gesungen. Durch diese Nähe zur Hörerschaft hätte Diodato sicher nicht nur bei der Jury in Rotterdam gut abgeschnitten. 7 Punkte.

Manu: Italien wäre nach dem erfrischend modernen Vorstoß letztes Jahr, diesmal mit einer recht klassischen emotionalen Ballade an den Start gegangen. Und auch wenn der Aufbau klassisch ist – „Fai Rumore“ ist eine dieser zeitlosen Balladen, die auch außerhalb des ESC-Kosmos Erfolg haben und Menschen berühren. Ich ertappe mich oft dabei, dass ich im Refrain und in der Bridge wie bei Robbie Williams „Angels“ die Arme heben und laut mitsingen möchte. So ist „Fai Rumore“ einer dieser Lieder, das mir einen wunderschönen Moment kreieren kann – in einer anderen Stimmung aber auch an mir vorbeizieht. Von mir gibt es dafür gute 7 Punkte.

Max: Die Corona-Hymne in Italien – eine sehr hübsche und typische italienische Ballade. Eine, die seit der Rückkehr Italiens gefühlt immer in den Top 3 landet. Eine sehr gute Platzierung wäre auch in Rotterdam auf alle Fälle drin gewesen, kein Zweifel. Mich persönlich berührt „Fai rumore“ nicht so sehr. Für mich sind die Strophen lange nicht so stark wie der Refrain und irgendwie gleicht sich das nicht aus – für mich. 6 Punkte.

Peter: Der beste Song der Jahres! Punkt! Zuweilen bin ich hin- und hergerissen, ob ich Diodato oder VICTORIA die Jahrgangsbestenkrone aufsetzen soll, aber am Ende ist es der San Remo Sieger, denn „Fai Rumore“ ist weniger kalkuliert, klassisch im besten Sinne des Wortes, herzergreifend, fantastisch gesungen, sympathisch interpretiert. Ein Song, der bei der Aufzählung der stärksten Titel der ESC Geschichte zukünftig nicht fehlen wird. Ach Italien, was hast Du den ESC seit Deiner Rückkehr 2011 bereichert. Danke. 12 Punkte

Gesamtpunktzahl: 66/84 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Fai Rumore“ auf Platz 5 von 41.

Wie hätte der italienische Beitrag "Fai rumore" von Diodato abgeschnitten?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Don’t Break Me“ von Montaigne
(2) Irland: „Story Of My Life“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „On Fire“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „You“ von Vasil
(5) Russland: „UNO“ von Little Big
(6) Schweden: „Move“ von The Mamas
(7) Slowenien: „Voda“ von Ana Soklič
(8) Weißrussland: „Da Vidna“ von VAL

Zweite Hälfte des ersten Semis

(9) Aserbaidschan: „Cleopatra“ von Efendi
(10) Belgien: „Release Me“ von Hooverphonic
(11) Israel: „Feker Libi“ von Eden Alene
(12) Kroatien: „Divlji Vjetre“ von Damir Kedžo
(13) Malta: „All Of My Love“ von Destiny
(14) Norwegen: „Attention“ von Ulrikke
(15) Rumänien: „Alcohol You“ von Roxen
(16) Ukraine: „Solovey“ von Go_A
(17) Zypern: „Running“ von Sandro

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Estland: „What Love Is“ von Uku Suviste
(19) Griechenland: „SUPERG!RL“ von Stefania
(20) Island: „Think About Things“ von Daði Freyr
(21) Moldau: „Prison“ von Natalia Gordienko
(22) Österreich: „Alive“ von Vincent Bueno
(23) Polen: „Empires“ von Alicja
(24) San Marino: „FREAKY!“ von Senhit
(25) Serbien: „Hasta La Vista“ von Hurricane
(26) Tschechien: „Kemama“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Albanien: „Fall From The Sky“ von Arilena Ara
(28) Armenien: „Chains On You“ von Athena Manoukian
(29) Bulgarien: „Tears Getting Sober“ von VICTORIA
(30) Dänemark: „YES“ von Ben & Tan
(31) Finnland: „Looking Back“ von Aksel
(32) Georgien: „Take Me As I Am“ von Tornike Kipiani
(33) Lettland: „Still Breathing“ von Samanta Tīna
(34) Portugal: „Medo de sentir“ von Elisa
(35) Schweiz: „Répondez-moi“ von Gjon’s Tears

Gesetzt fürs Finale

(36) Deutschland: „Violent Thing“ von Ben Dolic
(37) Frankreich: „Mon alliée (The Best In Me)“ von Tom Leeb


35 Kommentare

    • Beim ESC hatte Italien in der Vergangenheit sehr, sehr oft ihre Superstars geschickt: Domenico Modugno, Claudio Villa, Gigliola Cinquetti, Iva Zanicchi, Al Bano & Romina Power, Mia Martini, Ricchi e Poveri, Alice, Riccardo Fogli, Raf, Umberto Tozzi, Anna Oxa, Toto Cutugno, Il Volo… mit ihren Beiträgen, die durchgehend europaweit Hits wurden. Naja, zugegeben, manchmal greift Italien auch schon mal daneben 😉 wie auch dieses Jahr.

  1. Sehr schön, wenn auch nicht ganz so stark wie die beiden letzten italienischen Beiträge (die aber auch eine sehr hohe Messlatte gelegt haben).

    8 Punkt (von 12)

  2. Ein Jammer, dass dieser wunderschöne Song nicht zur Aufführung kommen wird… Ergreifend, hymnisch und bewegend… Potenzieller Jury-Siger und möglicher Top3-Kandidat.

  3. Beim San Remo Festival war es für mich nur ne schöne Ballade die gewonnen hat. Nichts berauschendes unbedingt. Als ich das Video aus Italien gesehen habe als sie dieses Lied von den Balkonen sangen hat mich das so ergriffen das es seit dem mein Lieblingslied ist. Und Diodato hat sich beim pre Home Party Konzert mit seiner Gitarre endgültig in mein Herz gesungen. Ich hätte ihm stundenlang zuhören können. 12 Punkte 😍

  4. Einfach nur großartig , einer der besten Lieder überhaupt von Italien der letzten Jahre.
    War auch beim San Remo mein Favorit .
    Sein Auftritt beim Pre Home Concert war einfach toll und berührt immer wieder .
    Top 5 Kandidat mit Chance auf den Sieg .
    Auch hier 12 Punkte 🙂

  5. Italien ist mit Abstand mein ESC-Lieblingsland, aber Diodatos canzone packt mich leider nicht wirklich. In einem für mich wenig interessanten Jahrgang dennoch in meinen Top Ten und durch die Rolle als Corona-Song ein paar Plätze gestiegen.
    Optik 3/5? Also bitte, ich sag selten eine Bewertung ist Unsinn, aber das ist wirklich Quatasch, wenn man andere Bewertungen in dieser Kategorie angeguckt. Sehr klassische italienische Eleganz.

    • Eigentlich möchte ich bei „Optik“ immer den positiven Mittelwert nehmen, da das meines Erachtens total subjektiv und in den meisten Fällen für mich auch relativ egal ist… Daher die 3 Punkte.

  6. Da gibt es nicht viel hinzuzufügen. Ich schliesse mich Ich schliesse mich der allgemeinen Begeisterung an. Wunderschöne emotionale Ballade. Punkt.
    Wäre auf jeden Fall ein Top-10-Kandidat.

    • Ach du lieber Himmel, manchmal wünschte ich, man könnte seinen Kommentar berichtigen. Zwei mal „ich schliesse mich“😡Sorry, für die Wiederholung.

  7. Das ist sicher ein gutgemachter Song, alles in allem.
    Aber mich persönlich berührt er einfach nicht. Es bleibt auch nix hängen. Das ist einer der Songs, die ich mehrfach hörte, weil ich ihn gerne mögen wollte. Aber ich kann es leider nicht. Vielleicht hab ich einfach kein Herz. 🙂

  8. Da gibt es viele, ganz viele italienische canzone die schöner sind. Aber wie meistens gefällt mir italien wieder ganz gut. Macht wohl auch die melodische sprache.
    Von diodatos gesangsstimme bin ich jetzt nicht ganz so begeistert, ich finde das es ziemlich scheppert in den höhen. Mein tip…platz 5-15

  9. Das großartige Italien! 2012 mein Gewinner, 2014 eine Rock-Röhre, 2016 mein Platz 6, 2017 mein Platz 4 – und dann kam der „downfall“ 🙈 2018 mein Platz 32, 2019 lustigerweise auch und 2020 immerhin Platz 27 mit 6.5/10.
    Ich finde es toll, was der Song in der Corona-Krise bewirkt hat und immer noch bewirkt. Ich mag auch alle Interpreten seit 2018 so als „Typen“. Aber musikalisch holt mich Bella Italia nicht mehr ab. Das könnt ihr doch besser!

  10. Sanremo wirkte heuer selbst auf mich etwas überdosiert retro. In dieser rückwärtsgewandten Gleichförmigkeit ist „Fai rumore“ bei mir zunächst untergegangen. Das vocodergerappte „Per sentirmi vivo“ hätte ich für frischer gehalten – eine „Nuova Proposta“ aus der Jugendabteilung.

    Weil vormals in Italien erwerbstätig, kenne ich „Fai rumore“ schon in etwa 2.834,21 anderen Fassungen. Was allerdings nur die Alleinstellung schmälert, keineswegs die Bellezza dieses Beitrags.
    Großer Reichtum in Wort und Notenschrift. Diodato singt seine Emotionen in eine weit geöffnete Leere hinein, dies macht er selbst für einen verlassenen Italiener außergewöhnlich ergreifend.

    Meine vordere Zehnergruppe quillt zwar balladesk über, aber das muss wohl noch irgendwie Platz haben. Von wegen Ausmisten in diesen Zeiten, ich stopfe schon wieder!

    • Die Sache ist, dass auch die 2.834,22ste Fassung noch wunderbar klingt. Geht mir z. B. mit Belliniarien genauso. 🙂

  11. Italien liefert seit dem Comeback beinahe jedes Jahr einen Toptitel und ist überfällig für einen ESC-Sieg. Den hätte das Land wohl auch 2020 nicht geholt, dennoch ist „Fai Rumore“ ein Top-5-Kandidat. Und die Corona-Pandemie hat dem Song noch eine zusätzliche Facette verpasst.

    Weiß jemand, ob Diodato 2021 für Italien antreten darf? An San Remo wird nicht zu rütteln sein, aber Bella Italia nimmt es doch eh nicht immer so genau mit den San-Remo-Siegern und den damit verbundenen ESC-Nominierungen? Fände es irgendwie schade, Diodato nie beim Contest sehen zu können. Finde den sympatisch.

    • Italien wollte eigentlich gar nicht mehr beim ESC teilnehmen, sich nur auf das Sanremo-Festival konzentrieren. Doch der NDR konnte RAI für das Jahr 2011 für eine Teilnahme überreden. Es hat sich gelohnt: zweiter Platz. Das war für RAI Grund doch wieder regelmäßig teilzunehmen.

  12. Da wird mir gleich ganz kalt. Funktioniert sowas wirklich noch in 2020? Schade. Und das ärgert mich auch ein wenig. 🙁
    Bisweilen kritisiere ich ja ganz gerne, dass eher auf die Marke Schweden als auf das schwedische Lied an sich geschaut und bewertet wird, aber bei Italien ist es leider auch so. Die Strophen sind zwar schon recht zäh, aber der Refrain fühlt sich an, als ob man beim Essen von Fleisch einen Knochen mitisst. Brrr! Oje, das Lied ist wahrlich eine Qual für mich. Punkte gibt es für den passablen Text und dafür, dass die Melodie nicht ganz so schmerzhaft ist wie bei „L’Essenziale“ (Schüttelfrost).
    Ach, Italien, ich kann Dich entweder nur großartig oder furchtbar finden, oder?

    Prognose: Platz 6-10 (wäre sicherlich eine Punktefänger geworden)
    Meinung: Platz 38/41 (3 Punkte) – in der alten Liste, mittlerweile streitet es sich mit Rumänien um meine rote Laterne.

    • @Cali
      Ich liebe ja deine abweichenden Ansichten. Du ziehst dein Ding durch ohne Rücksicht auf Verluste. Ich mag das sehr, denn du bleibst bei dir, auch wenn ich natürlich anderer Meinung bin. 😉
      Das Ergebnis des italienischen VE mag ich nämlich sehr. Wann können wir mal wieder einen trinken?

      • Ich bin schon seit eh und je grosser Italo Fan, begonnen hat das damals in den 80ern mit Riccardo Fogli und seinem Malinconia. So ist es natürlich auch nicht verwunderlich dass Diodato bei mir offene Türen einrennt. Fai Rumore gehört ganz klar zu meinen Lieblingssongs in diesem Jahrgang – ich liebe es und beim Instrumentalteil schwebe ich geradezu weg – 12 Punkte

      • Haha, danke für das Kompliment. 🙂
        Gute Frage, ich wäre schon dabei! Aber erst, wenn sich die Situation etwas entschärft hat. Fand der Spree Grand Prix letztes Jahr eigentlich statt? Wenn er dieses Jahr noch stattfindet (und es in meine vorlesungs- & prüfungsfreie Zeit fällt), wäre ich dabei. 😉

      • @Cali, machen wir. Meines Wissens fand der SpreeGP im letzten Jahr nicht statt, aber ich bin in dieser Fangruppe auch nicht involviert. Mir hatte das 2018 viel Spaß gemacht.

  13. Ganz hübsch, aber verfängt bei mir irgendwie nicht. Überhaupt hat mich die generelle Italien-Euphorie bisher nicht erreicht – da waren gute Titel bei, aber auch schlimme (L’Essenziale und vor allem Grande Amore). Das hier ist besser als die schlimmen, aber an die richtig guten reicht es nicht heran.

  14. Rein objektiv betrachtet hätte „Fai Rumore“ beim ESC durchaus was reißen können. Mahmoods 2. Platz wäre wohl schwer zu wiederholen gewesen, aber Top 10 wären drin gewesen. Es gibt in Europa sehr viele Freunde klassischer Canzone. Ich bin keiner davon. Ich finde, die 3:30 Minuten ziehen sich extrem. Eine sehr fade Angelegenheit, da gefielen mir Elodie, Elettra oder die Pinguine besser.

  15. Hach, Italien hat sich in den letzten Jahren zu meinem Lieblingsland beim ESC gemausert, und auch dieses Jahr liebe ich es!! Ich mag allgemein den Klang von Italienisch sehr gerne.

    Ob es so erfolgreich wie Mahmood geworden wäre weiß ich nicht, aber ausschließen möchte ich nichts.

  16. Wieder ein großartiges Lied aus Italien. Die Strophe ist schon sehr vielversprechend und sobald der Refrain anfängt bin ich total dabei und ergriffen. Dazu noch der herausragende Instrumentalteil als Bridge. Besser kann man eine klassische Italo-Ballade nicht machen. Top 10 wäre ein Muss, am liebsten Top 5.

    Platz 1 von 41 (zum vierten Mal hintereinander!)

  17. Ja Top. Italien ist auch mein Lieblingsland beim ESC und das mit riesigem Abstand. Auch dieses Jahr ist es wieder auf dem Treppchen bei mir, zusammen mit Schweiz und Georgien.
    Gut, italienisch ist wohl auch eine, wenn nicht die, schönste Sprache der Welt. Dennoch zeigt doch Italien Jahr für Jahr, wie man mit eigenständigen Künstlern – die auch noch in Landessprache singen – Erfolg beim ESC haben kann. Frankreich, Spanien oder Deutschland kriegen das nicht hin, wieso??

  18. Gesang: Langweilig ++ Mein Vater hat Recht ++ Zurückhaltend ++ Schwach
    Melodie: Noch langweiliger ++ Billiges Klavier ++ Nach tausendfaches kopieren kommt so etwas raus ++ Nicht ausgewogen
    Gesamt: Negativ ++ Was fehlt hier? ++ Standard ++ Wir spielen besser
    Chancen: Die Teilnahme reicht schon aus ++ Null ++ Selbst nackte Haut kann hier nichts bringen ++ Tschüß
    Optik: Ewiger Junggeselle ++ Italiener von der Stange ++ Wurde man selbst am Strand Übersehen ++ Er ist bestimmt ein treuer Kerl.

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