Estland: Dies sind die Qualifikanten aus dem 1. Eesti Laul Halbfinale 2020

Das erste Halbfinale der estnischen ESC-Vorentscheidung „Eesti Laul 2020“ ist vorbei und von den zwölf teilnehmenden Acts konnten sich sechs für das Finale qualifizieren. Die Finalisten aus einer gemeinsamen Wertung von Jury und Publikumsstimmen sind:

Rasmus Rändvee – „Young“
Karl-Ander Reismann, Rasmus Rändvee

Anett Kulbin & Fredi – „Write About Me“
Frederik Küüts, Anett Kulbin

Egert Milder – „Georgia (On My Mind)“
Kaspar Kalluste, Matteo Capreoli, Egert Milder

Synne Valtri & Väliharf – „Majakad“
Synne Valtri, Jaanus Viskar, Toomas Laur, Gert Gregor Källo, Aapo Ilves

In der zweiten Abstimmungsrunde, in der das Publikum allein entscheiden durfte, setzte sich durch:

Laura Põldvere – „Break Me“
Janne Hyöty, Jessica Hyöty, Laura Põldvere

Stefan – „By My Side“
Karl-Ander Reismann, Stefan Airapetjan

Damit sind Kruuv, INGA, Revals, Renate, Little Mess und Jennifer Cohen ausgeschieden.

Das Ergebnis ergibt sich aus einer Wertung, welche sich jeweils zur Hälfte aus den Punkten einer professionellen Jury sowie dem Publikumsvoting zusammensetzt. In einer ersten Abstimmungsrunde haben sich vier Songs qualifiziert. In einer weiteren, zweiten Abstimmungsrunde hat das Publikum dann allein entschieden, wer als fünfter und letzter Act ins Finale einzieht.

Auch im zweiten Halbfinale, das am 15. Februar stattfindet, qualifizieren sich erneut sechs Künstler, sodass insgesamt zwölf Acts im Finale, welches am 29. Februar stattfindet, um das Ticket nach Rotterdam kämpfen werden. Alle Beiträge könnt Ihr Euch hier anhören. Das Finale von Eesti Laul 2020 wird am 29. Februar stattfinden.

Am Samstag kämpfen unter anderem Fanvorit Jaagup Tuisk, die Gruppe Traffic, Uudo Sepp oder auch Uku Suviste um die letzten sechs Tickets für das Finale und somit auch die Chance, Estland beim ESC in Rotterdam zu vertreten.

Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden? Und welcher Beitrag war heute Euer Favorit?


37 Kommentare

  1. Das Ergebnis geht soweit in Ordnung, war aber ein sehr schwacher erster Abend in Estland. Bis auf Egert und Synne war da meiner Meinung nach nichts tolles dabei. Viele versemmelte Töne und belanglose Lieder. Wie es Anett und Fredi ins Finale geschafft haben ist mir ein großes Rätsel…

    • Weil sie das interessanteste Lied hatten? Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass Stefan mit seiner Standardballade inkl. akustischer Gitarre und Streichern das Halbfinale gewonnen hat.

      • Ich sage, daß Rasmus Rändvee das Halbfinale gewann, da er den stärksten Titel hatte. Andondten bin ich bei Stefan der gleichen Meinung wie Mariposa. Letztes Jahr war Stefans Song deutlich besser.

  2. Von meinen sechs Favoriten sind vier verdient in die nächste Runde gekommen. Leider sind auch die öde Nummer von Stefan und das vernachlässigenswerte Machwerk von Egert Milder im Finale, das bei weitem nicht an dieses Meisterwerk herankommt:

    https://www.youtube.com/watch?v=fRgWBN8yt_E

    Das zweite Halbfinale wird vielversprechend, denn dann treten mit Uku und Jaagup zwei meiner Lieblinge an.

  3. Was für ein jammer. Was ist nur aus estland geworden? Ödeste langweile, teilweise schlimm gesungen. Nichts, was in rotterdam auch nur ansatzweise bestehen könnte.

    • Da stimme ich Dir zu. Synne finde ich persönlich noch ganz gut. Aber an frühere Beiträge (z. B. 2009, 2011, 2013, 2015, 2017) kommt auch er nicht ran, meiner Meinung nach. Schade.

  4. Jaagup wird es eh werden.
    „Beautiful Lie“ finde ich aber auch geil.
    Ich verstehe es aber auch, wenn Leute sagen es ist vom Vorjahressieger „kopiert“.

  5. Auweia! Schlecht gesungen und schlechte Kameraführung.
    Irgendwie sind die Vorentscheide, bis auf einige wenige dieses Jahr (Schweden, Norwegen, Serbien), sowas von mies!

    • schweden?
      du gibst dich aber mit ziemlich wenig zufrieden – da gibt es eine geile lightshow und anna oldschool und sonst nix,wie man heute wieder gehört hat.

    • Sucht man bei Vorentscheiden nach tollen, eigenständigen Songs ohne Fliesband-Charakter, haben auch Schweden und Norwegen nicht viel zu bieten. In der Hinsicht gehören für mich Litauen, Tschechien und bereits mit Abstrichen (leider) noch Portugal, Italien und Island zu den besseren Vorentscheiden der Saison.

      Mit Serbien und Kroatien habe ich mich zwar noch nicht so richtig befasst, doch habe auch ich den Eindruck, dass die Saison nicht besonders stark ist. Allerdings kann ich auch nicht bestätigen, dass interne Nominierungen irgendwie ein Allheilmittel für knorke Songs wäre. War in den vergangenen Jahren schon nicht so und „Universo“ haut die Community auch nicht gerade aus den Socken …

      • Hab‘ ich tatsächlich vergessen. „Der Boss“ ist vielleicht ein bisschen übertrieben, da deren zweites Semi für mich auch etwas abfällt, aber ja, insgesamt bereit Vidbir mal wieder Vergnügen.

  6. Ich mochte 3 Lieder: Egert, AxF und Revals.Leider sind die ganz fürchterlichen Liedbeiträge von Laura und Synne im Finale.

  7. Nein, Jennifer ist draußen 🙁 Aber ich fand es live auch underwhelming. Und wieso waren da keine Ping-Pong-Tables auf der Bühne? 😃

    Renates Retro-Gaming-Staging war lustig 😃

  8. die kritik an semi 1 kann ich gut nachvollziehen aber wie man hört findet das finale an einem anderen ort statt = weniger soundsprobleme?
    semi 2 ist sicher bezüglich musik des aktuellen zeitgeists betreffend,besser aufgestellt – auf shiva bin ich mal gespannt.
    lauras siegchancen haben sich durch den verkorksten semiauftritt nüchtern betrachtet,marginalisiert.
    trotz aller kritik muß man aber festhalten,daß die esten und balten insgesamt wenigstens was versuchen und vielen verschiedenen musikstilen im vorfeld eine chance geben.
    im prinzip die ideale blaupause für uns aber halt,da müßte man sich ja bewegen in deutschland und das fällt den dinos vom NDR verdammt schwer.
    mission impossible! 😀

    • Wo hast du „vielen verschiedenen musikstile“ gesehen? Ein Vorentscheid wird nicht besser, wenn eine Country-Band mitmacht, sondern wenn Musiker mitmachen, die sich auch mal was Außergewöhnliches trauen. Hiervon lebte der Eesti Laul bis vor einigen Jahren, scheinbar hat er aber das gleiche Problem wie viele andere auch, dass man immer Mainstreamiger wird, teilweise mit Dauerteilnehmer, die jeder Jahr das gleiche zeigen. Da hat der NDR in den letzten zwei Jahren wesentlich Interessanters ausgegraben, das zum Thema Blaupause.

      • du – ich habe „balten insgesamt“ geschrieben = 3 länder und die haben die letzten jahre schon sehr variantenreiches angebot gehabt.
        deine einschätzung zum deutschen vorentscheid der letzten beiden jahre kann ich nicht ernst nehmen.
        wenn man den vorentscheid auf 6 acts runterbricht,wo soll denn da die vielfalt herkommen?
        man hat ja auch im vorfeld diverse musikstile geradezu ausgeschlossen und stattdessen dem sogenannten songschreibercamp gehuldigt.
        mit dem ergebnis,daß plötzlich der schwesternzug anrauschte und das ganze ad absurdum geführt hat.

  9. als ob da welche Anrufen….die müssten ja vollkommen unzurechnungsfähig sein. Ein Anruf kostet irre 1,60€. Sagenhaft! Umgerechnet auf das Durchschnittsmonats-Nettoeinkommen von 1110 € in Estland im Vergleich zu Deutschland (3700€) würde so ein Anruf in Deutschland 5,33€ kosten.

    • Du hast Recht. 1,60€ sind wirklich sehr hoch. Das habe ich mir auch gedacht.
      Zur Korrektur aber: Das Durchschnittsnettoeinkommen in Deutschland ist ganz bestimmt nicht 3.700€. So hoch ist wohl eher das Durchschnittsbruttoeinkommen 🙂
      Netto sinds wohl eher knapp unter 2.000

  10. 1,60€? Wirklich?!
    Da könnte man auch gleich den Song kaufen (und käme noch günstiger weg)!

    Ich glaube darüber, dass das/der Eesti Laul ziemlich abgebaut hat, dürften sich hier auch alle einig sein. Allerdings glaube ich auch, dass das zweite Semi etwas besser wird (obschon ich ja auch zu Team Laura gehöre). Alles in allem trotzdem ein Vorentscheid, den in Deutschland viele sehr begrüßen würden …

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