Estlands Beitrag für den ESC 2021: „The Lucky One“ von Uku Suviste

Nach zwei Halbfinals und dem heutigen großen Finale ist gerade die Vorentscheidung „Eesti Laul 2021“ zu Ende gegangen. Damit steht jetzt fest: Uku Suviste vertritt Estland mit „The Lucky One“ beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. In einem spannenden Superfinale setzte er sich gegen Sissi und Jüri Pootsmann durch und sicherte sich so das Ticket für den internationalen Wettbewerb.

Uku Suviste (38) aus Võru beginn bereits in jungen Jahren, selbst Musik zu machen. Beispielsweise war er im Tallinn Boys Choir und schloss 1997 die schulische Ausbildung an der Tallinn Music School mit Fokus auf das Klavier ab. 2005 schloss er das Studium zum IT-Administrator ab. Gleizeitig fing er an, an der Georg Ots School of Music in Tallinn Pop-Jazz-Gesang zu studieren. 2006 ging er ebenfalls an das Berklee College of Music in Boston, welches er mit exzellenten Ergebnissen abschloss.

Neben Wettbewerben wie dem russischen New Wave Festival hat Uku auch an der russischen Version von The Voice teilgenommen, wo er im Team der ehemaligen ESC-Teilnehmerin Ani Lorak im Halbfinale ausschied. Auch im estnischen Vorentscheid Eesti Laul nahm er bereits zuvor teil. 2017 schied er mit dem Song „Supernatural“ bereits im Halbfinale aus, 2019 reichte es mit „Pretty Little Liar“ für den zweiten Platz im Finale. Im letzten Jahr gewann er die Vorentscheidung und sollte Estland mit „What Love Is“ beim später abgesagten ESC 2020 vertreten.

Seinen diesjährigen Beitrag „The Lucky One“ hat Uku Suviste gemeinsam mit Sharon Vaughn geschrieben. Es handelt sich um eine Ballade, die stark an den Vorjahresbeitrag erinnert.

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82 Kommentare

  1. Erinnert nicht nur stark an den Vorjahresbeitrag, sondern ist es auch nahezu exakt.
    Estland wollte wohl Uku das Erlebnis gönnen und die Jury konnte es nicht verhindern.

    • Ich finde das fair vom Publikum. Nachdem das estnische Fernsehen sich nicht durchringen konnte, waren wenigstens die Zuschauer „treu“.

  2. Hm…Hm…Hm… Ich fang mit dem Positiven an. Uku hat eine gute Stimme und kann singen. Na ja, und Ausstrahlung hat er auch.
    Leider ist der Song noch zäher als Ukus letztjähriger Song. Ich kann mir leider keinen wirklichen Erfolg in Rotterdam vorstellen. Ich habe mit „so la la“ gestimmt.😉

  3. Es gab sicher stärkere Beiträge im diesjährigen Eesti Laul, aber immerhin gefällt mir Uku mit diesem Lied viel besser als noch im letzten Jahr…

  4. War zu erwarten…nach dem Erdrutschsieg im Televote vom letzten Jahr…
    Sehr Schade…..Jüri oder Egert wären definitiv die bessere Wahl gewesen als dieser Weichspüler zumal das Lied noch schwächer als letztes Jahr. Ist halt Geschmackssache und die Esten finden ihn halt toll….muss ich ja nicht.

    • Ist jetzt nicht äußerst schlecht, das hört man dann auf dem Sampler so weg. Der Song wird dann wohl auch beim ESC nicht sonderlich auffallen. Ich glaube nicht, dass Uku mit diesem Beitrag nach dem Halbfinale „The Lucky One“ sein wird…

  5. Na das wird schwer mit dem Finale , kein besonderer Beitrag . Für mich aber besser als letztes Jahr aber das heißt hier auch nicht viel . Schade Estland .

  6. The Lucky one, das estnische Publikum liebt Uku und das liegt wohl nicht nur an seinen blauen Augen 🙂 Ich freue mich für ihn, dass er eine neue Chance bekommt, da ich diesen Beitrag deutlich stärker finde.

  7. Schade, dass Uku nicht damals mit „Pretty Little Liar“ zum ESC gefahren ist – war damals mein Patensong beim SCC und hat mir deutlich besser gefallen als seine beiden jüngsten Versuche. „The Lucky One“ gefällt mir aber zumindest besser als „What Love Is“.

  8. Wie doof muss man eigentlich sein, den gleichen Schrott zweimal hinter einander zu wählen, obwohl es schon beim ersten Mal klar war, das dass baden gehen würde?
    Ich sage es ja immer wieder: Die Bevorzugung von nationalen Stars, ohne Berücksichtigung der Qualität ihres Beitrages und ihrer Lobby beim internationalen Publikum, ist der falsche Weg zum Song Contest. Denn oftmals geht dass schief. Beispiele gab es ja genug dafür.
    Ich hätte Uku nach seinem letztjährigen mäßigen Erfolg auch für dieses Jahr gesperrt.

    • Was meinst Du mit „mäßige[m] Erfolg“? Sein mäßiges Abschneiden beim ESC-Kompakt-Stimmungsbarometer?

      • Ich meine damit wie er und sein Song bei den internationalen Fans ankam. Und wie wir alle wissen war das nicht so berauschend.
        Aber natürlich gab es wegen der ESC-Absage kein genaues Ergebnis.

  9. Live gefällt mir der Song etwas besser als „What Love Is“ und das Staging ist auch gelungener, aber insgesamt ist das alles schon ziemlich abgeschmackt und da sich der Jury-Fail bereits andeutet sehe ich im Gegensatz zu Victor, der zumindest noch eine eingängige Hookline hatte, auch kaum Final-Chancen. Ich könnte auch schwören, dass, wie letzztes Jahr schon gemunkelt wurde, Kirkorov und/oder Kontopoulos in diesem Song auch wieder ihre Finger drin haben.

  10. Es war erwartbar, dass Uku gewinnt. Pretty little liars ist aber meiner Meinung nach sein stärkster Song von den dreien.

  11. Mir gefällt „The Lucky One“ tatsächlich ganz gut. Dieses Tempo im Refrain und die Show mit den Ketten, das hat was. 7.5/10

    Ich würde Uku gar nicht mal so schnell abschreiben ^^ Wir haben das 2019 gesehen, als Victor Crone im Semi zwischen Australien, Island und Portugal „eingeklemmt“ wurde und ich euch gesagt hab, das kommt sicher weiter, weil ein „normaler“ Popsong zwischen all dem „Wahnsinn“ (und ich vergöttere AUS 2019 ja) nochmal anders wirkt als alleine. Das wird stark auf den Startplatz und das Umfeld ankommen…

    • Kleiner aber feiner Unterschied „Storm“ war ein ganz guter Song, dem selbst der mäßig talentierte Sänger nichts anhaben konnte.
      Hier haben wir einen Song, der klingt wie der Titelsong einer ZDF Telenovela, seicht und altbacken

      • Also für mich persönlich schlägt nichts das unglaubbare „storms like this can break a man like this“ 😀 Dagegen müsste „I don’t need a crystal ball to make me realize that if I’ll stay you’ll break me“ große Dichtkunst sein 😀

      • Ich sage es immer wieder gern, große Dichtkunst findet man beim ESC und in der Popmusik generell eher selten.
        Die Lyrics zu „Storm“ waren funktional

      • Alles, was ESCFan2009 sagt.
        Die Lyrics zu „Storm“ waren indiskutabel. Musikalisch war das eh Grütze.

  12. Leute, Leute, Eure Disserei gegenüber Uku ist unterste Schublade! Was kann der Mann dafür, daß er so gut aussieht und singt? Und dann auch noch darüber aufregen, daß ich unseren ESC-Teilnehmer Jendrike nenne!

  13. Ganz öder Kram, da hätte man sich die durchaus interessante VE sparen können. Zudem ist mir Uku zutiefst unsympathisch und die Frisur auch ganz ätzend. Es reicht aber noch zu 3/10.

    • Was hat der Mann Dir eigentlich getan? Übrigens war heute Abend beim Melodifestivalen Dein Schwarm Benjamin Ingrosso als Intervallact zu sehen, über den Du Dich sehr uncharmant geäußert hast!

      • Ich finde sowohl Uku Suviste als auch Mans Zelmerlöw sehr attraktiv und sympathisch. Die beiden in einem Duett mit einem Song geschrieben von Matty Lieblingskomponistin Laurell Barker, das wär’s doch 😉

      • Ein schlechtes Lied abgeliefert. Das kann man schreiben. Tust du doch auch oft. Und zwar in drastischeren, verletzenderen Worten als die meisten anderen. Du merkst nur womöglich nicht.

    • Huhu, immer mit der Ruhe! 🙂
      Was bei Jendrik nicht gerne gesehen ist, kommt auch bei der Bewertung anderer Künstler:innen nicht gut: Mäßige dich doch bitte etwas bei der Wortwahl. Danke!
      Und so schlimm kann der Beitrag ja nicht sein, wenn du dich nur um Charakter und Frisur des Sängers kümmerst. 😉

  14. Kleine Ergänzung:
    Uku wollte übrigens 2011 schonmal an der Eesti Laul teilnehmen, der Song wurde dann aber disqualifiziert (der Text wurde wohl vorher schon für einem anderen Song verwendet) und nur als Pausen-Act aufgeführt. Ob er damit besser abgeschnitten hätte als Getter Jaani wage ich zu bezweifeln, aber origineller als sein heutiger und letztjähriger Siegersong zusammen ist „Jagatud öö“ auf jeden Fall!

  15. Deine Kommentare sind irrelevant. Du hast Dich auch schon oft abfällig über Teilnehmer geäußert, kehre erst mal vor der eigenen Tür. Was hat Dir beispielsweise Mans Zelmerlöw getan ?

    • Rückblende ins Jahr 2014, es passierte in der in Schweden sehr angesagten Kochshow „Pluras kök“:

      https://www.bigfm.de/news/4318/mans-zelmerloew-homophobe-aussagen

      Er ist der Teufel in Person und seine angebliche „Entschuldigung“ war aufgesetzt und einstudiert. Ich denke, daß Christer Björkman, der selbst schwul ist, ihn dazu genötigt hat, sonst hätte es nämlich einen Skandal gegeben. Deshalb fordere ich, daß der ESC-Sieger von 2015 unverzüglich aus dem Verkehr als Moderator des Finals am kommenden Samstag abgezogen wird, sonst werde ich in den sozialen Netzwerken einen Shitstorm gegen die Organisatoren lostreten.

      • dein Leben muss tierisch langweilig sein und glaubst du das interessiert jemanden wenn du da irgendwas postest ?

      • Och Matty, willst Du Mans eigentlich sein ganzes Leben lang auf diese Äußerungen in einer Kochshow reduzieren? Kannst Du ihm nicht zugestehen, dass er dazu lernt?

        Übrigens, mir fällt gerade auf, dass die Namen MAns und MAtty mit denselben beiden Buchstaben beginnen, wenn das kein Zeichen ist! Ach ja, und MAtty und MAriposa vertragen sich jetzt hoffentlich auch wieder 🙂 Und mit diesem Wort zum Sonntag verabschiede mich jetzt und geh‘ schlafen …

      • Das wird das schwedische Fernsehen sicher sehr beeindrucken, wenn du auf deinem Insta-Profil einen Shitstorm lostrittst.

  16. Ich finde den Song alleine schon gar nix Besonderes und die Optik ist für mich zweitrangig. Ist es so in Ordnung ? Uku wurde eben nur wegen seiner Bekanntheit gewählt.

  17. Der Song ist keine Offenbarung aber man kann ihn sich wenigstens anhören ohne aggressiv zu werden. Singen kann er und über sein Aussehen kann man auch nicht meckern. Das Gesamtpaket ist nicht so schlecht. Vielleicht schafft er das Finale und belegt dann einen Platz zwischen 15 und 26….

  18. Gutaussehend finde ich beispielsweise den Sänger von The Black Mamba, ich bevorzuge also einen komplett anderen Typ. Ihr könnt Uku gerne haben

  19. Schade, Jüri hätte nach dem Flop mit Play damals eine 2. Chance verdient gehabt. Play war ne tolle Nummer, wurde aber leider durch eine völlig missglückte Live-Performance (furchtbare Klamotten, extrem unsympathisches Auftreten) ruiniert. Bei diesem Auftritt haben sie es geschafft, Jurys Sexappeal herauszustellen, die unsympathischen Seiten von ihm aber zu kaschieren. Das Liedchen selbst ist mir persönlich zu experimentell, hätte aber durchaus seine Punkte geholt.

    • Soviel ich weiß, fiel Uku 2019 mit einer unglücklichen Äußerung zu seinen Mitbewerbern auf. Angeblich m meinte er, sie sollen ihn wählen, weil er der einzige richtige Este der drei ist.

  20. Hm, also ich find es war auf jeden Fall eine ganz okaye Superfinal-Besetzung, allerdings hätte ich`s Koit Toome mehr gewünscht als Juri – mit dem kann ich ehrlich gesagt am wenigsten anfangen. Im direkten Vergleich mit Uku bin ich dann doch froh, dass Uku das Rennen gemacht hat. Am allerliebsten hätte ich allerdings gerne Sissi in Rotterdam dabei gehabt – das war für mich der mit Abstand beste Act des Abends.

  21. Ich habe mich letztes Jahr für Uku gefreut und so ist es auch dieses Jahr. Er hat ne schöne Stimme, sieht wirklich gut aus und den Song hör ich auch gerne. Jüris Lied war dagegen überhaupt nicht mein Fall.
    So haben die Esten nun doch noch ihren Uku beim ESC, auch die Jurys konnten das nicht verhindern🤗

  22. Ein sehr unempathischer Mensch.
    Uns würde es nicht windern, wenn da nicht irgendwie gemogelt wurde. So gsnz überrascht von seinen Sieg sah das nicht aus. Egal…er wird nicht ins Finale kommen.

  23. Wenn Uku jetzt noch jemanden mal richtig die Haare macht, bin ich sehr zufrieden.
    Esti laul 2021 war sowas von langweilig, dass er der einzig “würdige” Gewinner ist. Einzig Jüri und die Bobbysocks reloaded Nummer konnten mich sonst noch aufwecken 🤷‍♂️😊

  24. Was bin ich froh, dieses Jahr nicht dabei gewesen zu sein. Fand es das schlechteste Finale seit langem. Nicht mal der nette Koit konnte es rausreißen. Grundsätzlich freue ich mich für Uku, finde den Song aber auch laaangweilig. Wahrscheinlich bin ich die einzige Person weltweit, die seinen Song 2020 richtig gut fand 😀

  25. Uku war letztes Jahr ein Favorit von mir. Dieses Jahr nicht. Meine Vorahnung hat sich bestätigt das die Esten sich zusammen getan haben und Uku wiedergewählt haben.

    • Man hätte konsequenterweise auf die VE verzichten müssen, da hat man die Spannung nur künstlich erzeugt. Echt schade drum, denn es gab weitaus bessere Songs im Angebot.

      Immerhin retten Frankreich, Finnland und Albanien da etwas, daß es noch interessante „Erstteilnahmen“ gibt.

      • Durch diese Vorentscheidung hast Du aber immerhin diese „besseren Songs“ kennenlernen können, das wäre bei einer Direktnominierung nicht der Fall gewesen. Außerdem gibt’s dadurch eine größere Auswahl für den Second Chance Contest. Mach‘ doch dieses Jahr mal mit!

      • Da stimme ich Thomas M. zu.

        Habe schon einige VE-Songs auf meine gedankliche Liste notiert. Allerdings ist kein Song aus Estland dabei.😉

  26. Es tut mir sehr leid, aber spontan habe ich den Song „ganz furchtbar“ gefunden. Letztes Jahr hatte Uku wenigstens noch so ein halbes guilty pleasure am Start, aber dieses Jahr kräuseln sich mir die Nackenhaare komplett.

  27. Ich fand seinen Beitrag 2020 ganz schlimm und hätte ich eine Rangliste gehabt, wäre er dort auf dem letzten Platz gewesen.
    Nun isser fast mein Platz 1. Das klingt natürlich alles total generisch und spielt mit so ziemlich allem, was an einem ESC-Abend für Punkte gut sein könnte. Es ist ein netter Popschlager, nicht mehr, nicht weniger. Aber irgendwie kriegt der mich halt.

  28. Schade, mit Uku kann ich immer noch nichts anfangen. Letztes Jahr mein letzter Platz und dieses Jahr sieht es nicht wirklich besser aus… Das ist mir alles zu beliebig, klebrig und unsymapthisch (der Auftrifft, ihn als Menschen kann ich da schlecht einschätzen), aber schlechte Entscheidungen bin ich aus Estland mittlerweile gewohnt

  29. So lala. Nicht ganz so schlimm verstaubt wie letztes Jahr, aber trotzdem sehr durchschnittlich. Ich versteh nicht, was die Esten daran so toll finden. 2018 hätten sie Uku gerne schicken dürfen, aber dieses Jahr gab es so viele bessere Songs. Finale wird jedenfalls sehr schwer.

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