Festival da Canção 2022: Das sind Komponisten für die Vorentscheidung in Portugal

Der ESC-Beitrag Portugals wird auch im kommenden Jahr wieder über das Vorentscheidungsformat „Festival da Canção“ ausgewählt. Darüber haben wir bereits an anderer Stelle berichtet. Nun hat die Rundfunkanstalt RTP die Namen der Komponisten veröffentlicht, die die Vorentscheidungsbeiträge für die 2022er-Ausgabe beisteuern werden.

Namentlich sind das:

  • Agir
  • Aurea
  • Blacci
  • Cubita
  • DJ Marfox
  • Fábia Rebordão
  • Fado Bicha
  • FF
  • Joana Espadinha
  • Kumpania Algazarra
  • MARO
  • Norton
  • Os Azeitonas
  • Pedro Marques
  • Pepperoni Passion
  • PZ
  • Syro
  • The Mister Driver
  • Tiago Nogueira (Os Quatro e Meia)
  • Valas

Pedro Marques, Pepperoni Passion, The Mister Driver und Tiago Nogueira (Os Quatro e Meia) wurden aus über 600 Bewerbungen im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt. Die übrigen Komponisten haben ihre Beiträge direkt auf Einladung von RTP eingereicht. Welche der Lieder von den entsprechenden Komponisten selbst und welche von anderen Künstlern dargeboten werden, ist bislang noch nicht bekannt. Gut möglich, dass es weitere Informationen in dieser Hinsicht – wie in den vergangenen Jahren – erst im Januar gibt.

Auch im kommenden Jahr treten beim Festival da Canção insgesamt 20 Beiträge in zwei Halbfinals gegeneinander an, von denen es dann 10 Lieder – also pro Halbfinale 5 – ins Finale schaffen. Die Entscheidung wird jeweils gemeinsam von der Jury und den Zuschauern getroffen. Die genauen Daten für die drei Liveshows sind bislang noch nicht bekannt.

In diesem Jahr hat Portugal mit seinem ersten komplett englischsprachigen ESC-Beitrag seit Menschengedenken für einen Überraschungserfolg beim ESC in Rotterdam gesorgt. The Black Mamba landeten mit „Love Is On My Side“ im zweiten Halbfinale auf dem vierten Platz und zwei Tage später im großen ESC-Finale auf Rang 12. Ob sich dieser Erfolg auf die Anzahl der auf Englisch vorgetragenen Beiträge im diesjährigen „Festival da Canção“ auswirken wird, wird sich zeigen müssen.

Über welche Komponistennamen freut Ihr Euch und welche Künstler würdet Ihr Euch als Teilnehmer für das FdC wünschen?


17 Kommentare

    • So ein Käse, Matty! Ich finde es mal schön, dass man auch mal englische Titel aus Portugal hört.
      Es muss einfach das Gefühl transportiert werden – und das geht sowohl auf Portugiesisch als auch auf Englisch!

      • Hier stimme ich Matty zu. Klar, man kann die Landessprache nicht erzwingen. Aber es gab dieses Jahr beim FdC so tolle Songs auf Portugiesisch, und gewonnen hat eine Nummer, die zwar nett und auch gut dargeboten war, aber ich finde auch, dass es bessere Songs gab.🙂

    • Das ist eine genauso blöde Aussage wie die von den NDR Leuten die den Künstlern sagen macht englische Songs deutsch mag keiner in Europa. Jeder Künstler sollte die Sprache wählen dürfen bei der er sich am wohlsten fühlt.

    • Wie sagte schon Konfuzius so schön lieber @Matty
      „Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.“

  1. Was soll dieser Artikel hier? Auf diesem Blog geht es um Masked singer!

    • Deinen Namen find ich heute mal wieder toll!
      Mich hat es wahnsinnig gefreut, dass sich mit Josh Cavallo mal wieder ein Top-Fußballer geoutet hat. Nach Hitzlsperger kam ja iwie keiner mehr (also zumindest in den dt. Medien)
      Cavallo ist übrigens der einzige Fußballspieler in einer Topliga, der derzeit geoutet ist.
      Schade, dass man im Fußball immer noch so ein Tabu-Thema draus macht… 🏳️‍🌈🏳️‍🌈🏳️‍🌈

      • Es ist wirklich bemerkenswert – Josh ist wie Du sagst wirklich der einzige Profi-Fußballer; hingegen gab es 2 schwule CDU-Minister (die beide unterirdisch waren) in der alten Regierung! Im Fußball sind das Problem dabei eher nicht die Spieler, sondern die Fans, wie beim Thema Rassismus.

      • Vielleicht ist das auch deshalb immer noch so ein Tabu, weil Fussball wirklich eine Kontaktsportart ist. Ich finde niemand hat irgendjemand vorzuschreiben, wie weit man als Fussballer mit seinem Intimleben in die Öffentlichkeit geht. Das muss jeder selbst entscheiden. Da gibts kein festgelegtes richtiges oder falsches Verhalten.

      • @escfan05

        Natürlich ist das Intimleben eines jeden Menschen Privatsache. Finde ich trotzdem mutig und völlig richtig, dass gerade in der „Hetero-Welt“ Fußball mit dem Tabu gebrochen wird, und sich Spieler „outen“. Einfach, um ein Zeichen zu setzen, und zu zeigen: „Hey, das mit der „Hetero-Welt Fußball“ ist genauso ein Klischee, wie mit der „LGBT-Welt ESC“. Finde ich traurig genug, dass man sich im 21. Jahrhundert für sein Intimleben noch rechtfertigen muss.😉

  2. Das „Festival da Canção“ war immer schon das etwas andere Festival bzw. Nationaler ESC-Vorentscheidung als anderswo. Ich hatte das Glück 3x in unterschiedlichen Jahren live als Zuschauer dabei zu sein. Für mich sind allein die Lieder um Längen interessanter, innovativer und kreativer als das oberflächliche Melodifestivalen.

  3. Ehrlich gesagt, war ich doch überrascht über die relativ gute Platzierung von Black Mamba. Auch wenn die meisten Punkte von den Jurys kamen. Der Auftritt war sehr schön inszeniert. Für 2022 hoffe ich mal das da mal was kommt, was mehr Latinofeuer hat. Gerne auf Portugiesisch.

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