Finale der ZDF-Serie Ku’damm 63: So lief die Vorentscheidung für den Grand Prix Eurovision de la Chanson wirklich

Bild: ZDF/Boris Laewen

In der dritten und letzten Folge von „Ku’damm 63“ dreht sich auch heute Abend im ZDF wieder einiges um den Eurovision Song Contest, oder wie er damals hieß: Grand Prix Eurovision de la Chanson. Schafft es Monika (Aufmacherbild) mit einem eigenen Lied … nach Kopenhagen? Und wäre das überhaupt gegangen? Wir beleuchten die Hintergründe der deutschen Vorentscheidung 1963 … und 1964.

In der ersten Folge der dritten Staffel der Erfolgsserie „Ku’damm“ hat sich Monika nach einer Fehlgeburt in ihre Arbeit als Komponistin gestürzt. Beim Versuch, ihre Songs an eine Plattenfirma zu verkaufen, stieß sie auf die bekannte Sängerin Hannelore Ley. Voller Eifer bot Monika ihr ihre Texte an. Doch Hannelore Ley wollte etwas Neues und gab Monika die Chance, ihr einen Song für den Grand Prix zu schreiben.

Zusammen mit Freddy stürzte sie sich in die Komposition eines Titel, den Hannelore Ley auch singen wollte. Aber es kam zum Drama. Denn die Sängerin behauptete bei einer Pressekonferenz, dass sie das Lied für den Grand Prix selbst geschrieben habe. In der letzten Folge rückt die Vorentscheidung für den Grand Prix immer näher und Monika will ein neues Stück schreiben. Findet sie dafür die Kraft? Und kann sie damit auch das Publikum begeistern? Heute Abend erfahren wir es im Staffelfinale – oder jederzeit in der ZDF Mediathek.

Bei der Wahl des Grand Prix Eurovision de la Chanson als Handlungsstrang von „Ku’damm 63“ mussten die Serienmacher etwas zeitliche Flexibilität walten lassen. Denn für den Wettbewerb 1963 gab es zwar in Deutschland eine Vorentscheidung. Aber die wurde nur von einer Sängerin bestritten: Heidi Brühl. Denn erstaunlicherweise war der damals verantwortliche Hessische Rundfunk nach dem ESC 1962 nicht mit dem sechsten Platz von „Zwei kleine Italiener“ von Conny Froboess zufrieden (heute würde sich wohl jeder ESC-Verantwortliche noch Jahre später dafür selbst gratulieren).

Conny Froboess – Zwei kleine Italiener (Deutschland beim ESC 1962)

Deshalb entschied man sich für die beliebte Sängerin und Schauspielerin Heidi Brühl und ließ sie fünf Titel vortragen. Die Zuschauer durften dann per Postkarte abstimmen. 55.119 der 83.515 Postkarten-Stimmen, also zwei Drittel, entfielen dabei auf den Beitrag „Marcel“. Auf Platz 2 landete „Ein schöner Tag“ mit nur 10.857 Postkarten. Dieser durchschlagende Erfolg für „Marcel“ wiederholte sich beim Grand Prix in London nicht: Brühl wurde hier Neunte (von 16).

Heidi Brühl – Marcel (Deutschland beim ESC 1963)

Ein Jahr nach „Ku’damm 63“, also 1964, gab es dann wieder eine Vorentscheidung mit mehreren Interpret*innen. Die Veranstaltung, die in Frankfurt ausgetragen wurde, hieß „Ein Lied für Kopenhagen“. Der Hessische Rundfunk hatte hierfür gezielt Komponist*innen angefragt, die zuvor bei den Schlagerfestspielen in Baden-Baden erfolgreich gewesen waren. Für die unbekannte (fiktionale) Komponistin Monika Franck aus Berlin wäre die Teilnahme also höchst unwahrscheinlich gewesen.

Nora Nova – Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne (Deutschland beim ESC 1964 – von der Veranstaltung ist keine vollständige Aufnahme erhalten)

Zwei Frauen und vier Männer gingen ins Rennen: Nora Nova, Gitta Lind, Fred Bertelmann, Peter Kirsten, René Kollo und Gerhard Wendland. Die Entscheidung fällten eine zehnköpfige Jury und 50 Zuschauer*innen, wobei jede Gruppe 50% der Stimmen hatte. Am Ende lagen die Frauen vorn, und Nora Nova sang sich in Kopenhagen mit „Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne“ auf einen mit drei anderen Beiträgen geteilten 13. und letzten Platz (mit 0 Punkte).


93 Kommentare

  1. Als dieser Seitenstrang zur Eurovision bei Ku’damm 63 aufkam, war ich freudig überrascht – insbesondere, dass man im letzten Teil dann auch noch einmal Nora Nova mit „Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne“ eingespielt bekam. … und wer hätte gedacht, dass es damals so einen Medienrummel darum gab 😉 – Warum Nora Nova in Kopenhagen mit 0 Punkten abgestraft wurde, verstehe ich bis heute nicht – um so schöner, dass es so noch einmal einer breiteren Maße zu Gehör kam.

    • Das geklaute Lied von Hannelore Lay wird wegen Plagiatsvorwurf disqualifiziert. Darum ist bei der Vorentscheidung ein Platz frei. Monika bewirbt sich um diesen und singt später (im dritten Teil, heute).

  2. Ich finde es toll, dass der damals neue (wenn auch schon mehr oder weniger etablierte) Grand Prix in Kudamm aufgegriffen wird.
    Ich kann das Staffelfinale nur empfehlen und für alle, die die beiden Vorgänger-Teile nicht gesehen haben: Am Anfang gibt es eine kurze Zusammenfassung, was bisher geschah, und man könnte sich den Inhalt auch komprimiert zuvor auf Wikipedia durchlesen. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ku%E2%80%99damm_63

  3. Es ist sehr schön, dass das hier aufgegriffen wird und ich freue mich, über einen Teil der deutschen ESC-Historie hier was zu lesen.

    Aber mal zur richtigeren Einordnung:
    Hans-Otto Grünefeldt, der HR-Programmchef und verantwortlich für den Grand Prix, war keineswegs besonders unzufrieden mit dem Froboess-Ergebnis, er wollte vor allem Heidi Brühl beim ESC sehen.
    Die versuchte es schon 1960 bei einer VE, unterlag dort aber Wyn Hoop. Heidi Brühl war damals der schillerndste Star in Deutschland, ihr VE-Song „Wir wollen niemals auseinandergeh’n“ ist ein Evergreen. Auch ohne VE-Sieg wurde er zum Hit. Warum er nicht gewonnen hat? Eines der vielen Rätsel der ESC-Historie.

    Danach ging es mit Frau Brühls Karriere etwas bergab, sie galt als launisch. Ihre Immenhof-Filme waren Vergangenheit, ihr Song aus den Radios mehr oder weniger verschwunden. Aber sie strahlte eine Anmut und Würde aus, die Grünefeldt gern für Deutschland beim Grand Prix gesehen hätte. Also fragte er sie an. Aber Heidi sagte: Noch einer VE werde ich mich nicht stellen, ich will da nicht schon wieder verlieren.
    Also sagte Grünefeldt ihr zu, sie werde definitiv starten, bat erfolgreiche Komponisten darum, der Brühl je ein Lied zu schreiben. Und dann: sagte die Brühl ab. Das Song-Material war ihr nicht gut genug.

    Daraufhin fragte Grünefeldt bei Margot Eskens nach, die im Jahr davor bei der VE knapp scheiterte. Die wollte gern zum Grand Prix, ihr fehlte aber ein Song. Also nahm sie die fünf für Heidi Brühl gedachten Songs auf.

    Und dann die Rolle rückwärts des Brühl-Lagers: sie wollte nun doch. Ihr Plattenlabel hatte ihr gesagt, dass es ganz hübsch wäre, mal wieder einen Hit zu haben. Der Grand Prix mit einer VE-Show, die nur auf sie zugeschnitten war, wäre doch eine passende Gelegenheit. Also wollte sie doch wieder. Grünefeldt sagte der armen Margot Eskens ab, Heidi Brühl siegte mit „Marcel“, ein Hit wurde der Song nicht.

    Grünefeldts Vorgehen und Umspringen mit Margot Eskens sorgte bei vielen Stars Unwohl aus. Zur VE 1964 kamen mit Fred Bertelmann und Gerhard Wendland und Rene Kollo zwar recht große Namen, aber auch die nur, weil sie gezwungen waren, Verträge zu erfüllen. An einen Sieg haben sie vermutlich selber nie geglaubt.

    Weil Deutschland beim Grand Prix 1964 ebenso 0 Punkte erhielt wie beim Grand Prix 1965, erinnerte man sich 1966 an die gute Margot Eskens. Aber auch erst nachdem man Corry Brokken angefragt hatte, die 1957 für die Niederlande gewinnen konnte. Die hatte aber keine Lust, für Deutschland zu starten und sagte ab. Also dann: die Eskens. Es gab nur einen Song („Die Zeiger der Uhr“), eine VE-Show gab es nicht.

  4. „Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne“ ist noch immer in meinen deutschen Allzeit-Top 5. 🙂 Die 0 Punkte beim ESC sind mir ein Rätsel.

    Und Ku’damm ist tatsächlich eine der ganz wenigen deutschen Fernsehproduktionen, bei denen mir nicht schon nach 5 Minuten die Füße einschlafen. 🙂

  5. Kleiner Spoiler-Alert am Anfang wäre gut für die, die (wie ich) Staffel 3 dieser hervorragenden Serie noch nicht gesehen haben: War mir zu 100% sicher, dass Freddy Berlin verlassen und in Israel in einen Kibbuz gehen würde.
    Absolute TOP-Serie, kann ich nur empfehlen.

      • War Tante Gertrud auch immer sehr besorgt, dass Du eine „gute Partie“ machst?

      • O ja. Und als sie erfuhr, dass ich Literatur und Geschichte studiere, hat sie versucht mich dazu zu überreden, die höhere Beamtenlaufbahn einzuschlagen …

      • Ich durfte alles studieren ausser Theater“wissenschaften“. Als ob Communications und Politologie sinnvoller gewesen wären…

      • Ku’damm war eines der wenigen „Kunstwerke“, um den Begriff zu benutzen, wo ich heulen musste. Als die Frau in ’59 den Liebhaber ihres Mannes (was er ihr dummerweise gesagt hatte) an die Stasi verriet, so dass er nicht wie geplant in den Westen fliehen konnte. Hat mich so getroffen wie Schindlers Liste (die Sequenz, wo sie die Steine bei Yad Vashem hinlegen, im realen Leben stand ich auch heulend da); Longtime companion (Campbell Scotts Trauerrede, wo seine Stimme bricht); und Greg Louganis Autobiographie, wo er schildert, was in seinem Kopf vorging, als er mit seinem Kopf in Seoul gegen das 5-? 10-? Meter-Brett schlug und seine Routine mit blutendem Kopf trotzdem fortsetzte und wieder Gold holte.

      • Genau wegen der Verratsszene finde ich es auch schön, dass Helga in Ku’damm 63 endlich zu sich findet und die eigentliche Heldin dieser Staffel ist.
        Mein größter filmischer Heulsusenmoment war der Film ‚Parting Glances‘.
        Und ja, wer in Yad Vashem war, den werden die Erinnerungen ein Leben lang begleiten. Ich finde, dass jeder mal dorthin sollte.

      • Yad Vashem – ich war 2008 im Herbst da, als die Weltwirtschaft gerade kollabierte, also war sowieso in einer labilen Stimmung. Ich bekam auf dem Weg rein einen Heulkrampf; mein Ex, dessen Ur-Opa in Treblinka ermordet wurde, war auch überfordert. Dann griff mich jemand am Arm, eine uralte Dame mit der Nummer am Arm tätowiert. Sie sprach mich auf Yiddisch an, wir redeten auf Englisch weiter; sie sagt es sei nicht meine Schuld und hielt meine Händ während des ganzen Besuchs der Gedenkstätte. Mit Greg Louganis hatte ich während eines book signings auch die Gelegenheit zu einiger innigen Umarmung. Bin sehr gespannt auf Ku’damm ’63; hoffe, dass meine Mutter bald aus em Krankenhaus zurück ist, damit wir es zusammen sehen können (das Familiendrama setzt sich leider weiter fort). Parting glances ist auch sehr gut. Philadelphia dagegen finde ich overrated; hatte es damals auch 1 Tag nach Schindler gesehen.

      • Es tut mir leid zu hören, dass Deine Mutter im Krankenhaus ist, und hoffe, dass es ihr bald wieder gut geht. Gute Nacht, Pinguin.

      • Danke Dir, Toggie – I keep you posted e buona notte xx

    • Ich freu mich schon auf Ostern, da werde ich mir diese dritte Staffel in der ZDF-Mediathek anschauen. Ku’damm 56 und Ku’damm 59 fand ich prima. Diese Woche ist bei mir aber wegen der Eiskunstlauf-WM fernsehkonsumtechnisch schon übervoll.

      • Wo läuft denn die Eiskunstlauf-WM? Das Hin- und Herschieben zwischen Spartensendern hilft der Popularität des Sports leider nicht. Und der Weg vom 6,0 Wertungssystem zu „Viele Punkte für viel springen“ hat auch nucht geholfen, kann die Wertungen oft nicht mehr bachvollziehen. Arme Surya Bonaly, wäre sie später geboren, hätte sie wahrscheinlich Unmengen mehr Medaillen gewonnen!

      • Die Eiskunstlauf-WM läuft auf One und auf Eurosport (bei letzterem noch ein bisschen ausführlicher). „One“, früher „EinsFestival“, ist also nicht nur der ESC-, sondern auch der „Eiskunstlaufsender“ :-). Dazu gab’s früher immer die ganzen Wiederholungen meiner geliebten Lindenstraße. Außerdem kommen Serien oft in Originalfassung!

        Bevor es diese Spartensender gab, konnte man Eiskunstlauf manchmal nur so für eine Viertelstunde sehen, irgendwo eingeschoben in einer langen Sport-Extra-Sendung, wenn überhaupt. Da ist mir die gegenwärtige Situation doch lieber.

        Als Zahlenfan ist mir das post-6,0-System (das es seit 2005 gibt) gar nicht so unsympathisch. Mir wäre es allerdings lieber, wenn es für die Vierfachsprünge nicht so viel mehr Punkte als für alles andere geben würde, für mich sieht ein Vierfacher auch nicht viel schöner als ein Dreifacher aus. Und durch die vielen Vierfachsprünge erhöht sich das Verletzungsrisiko der Läufer(innen) deutlich.

    • Ein großer Verlust. Roger Cicero ist einer der wenigen Popkünstler, die ich live erlebt habe. Ich bin kein großer Fan von Popkonzerten. Bin mehr so der Opern- und Symphonieorchester-Typ …

      • Mehr so Verdi, Brahms, Beethoven, Bellini, St-Saëns. Klinge ich jetzt arg elitär, wenn ich sage, dass der Bolero eigentlich Pop ist? 🙂

  6. Ich meine irgendwo gelesen zu haben das man Wyn Hoop den Vorzug gegeben hat weil er einen französischen Titel hatte mit dem man sich mehr Erfolg versprach. Bonne nuit ma Cherie holte zwar den 4 Platz ich bin aber überzeugt Heidi hätte noch besser angeschnitten. Danke Andi für die Erläuterungen vieles habe ich so noch nicht gewusst

    • Gerne. Und ja, das raunte man so, dass die Jury damals Wyn Hoop den Vorzug gegeben hat, weil er zwar deutsch sang, aber diesen französischen Titel hatte und man sich Punkte aus französischsprachigen Ländern erhoffte. Was ja weitestgehend auch aufging: 4 Punkte aus Frankreich (Höchstwertung) und 2 aus Monaco und Belgien. Die Schweiz hat den Titel ignoriert.

  7. Laut wikipedia sagte Heidi Brühl nicht etwa ab weil ihr die Lieder nicht gefielen, sondern weil sie plötzlich erkrankte. Darum bestritt Margot Eskens die Vorendscheidung. Und ab da gibt es zwei Versionen. Laut Eskens wurde sie selber krank und Heidi Brühl trat wieder an ihre Stelle. Die zweite Version ist das Heidi Brühl wieder halbwegs genesen war und auf Vertragserfüllung bestand. Margot musste darum zu Hause bleiben, durfte dann 3 Jahre später.

    Was mich ein bisschen stört ist das beide Lieder die dort vorgestellt wurden (und die mir gut gefallen) so niemals im Jahre 1963 realisiert worden wären. Diese Art „Emanzipations-Schlager“ gab es frühestens ende der Siebziger. Angang der Sechziger waren die Mädels noch damit beschäftigt auf ihre Helden, gerne auch an einer Hafenmauer, zu warten.

    • Ja, es gibt da auch die „Wir waren krank“-Versionen.
      Margot Eskens bestreitet auf Anfrage, dass sie krank gewesen war. Sie sei eingesprungen, habe das gerne gemacht, weil man ihr sagte, Heidi Brühl sei unpässlich. Es sei weiterhin vereinbart gewesen, dass Heidi Brühl, für die ja ursprünglich alles initiiert war, sofort wieder zurückkommt und sie selbst, also Margot, zurücktritt.

      Nach meinen Recherchen (und ich glaube, sie stimmen) hat Heidi Brühl damals erst abgesagt, weil keines der 5 Lieder ihr so gut gefielen wie ihr Hit von 1960. Sie sagte dann wieder notgedrungen zu, weil ihre Plattenfirma darauf bestand. Verträge und so.

      • Es ist jedenfalls unstrittig, dass Margot Eskens die Lieder einsang, noch bevor sie Heidi Brühl einsang. Eine Vorentscheidung mit Margot Eskens hat es nie gegeben.

      • Ich habe eine CD von Margot Eskens hier bei mir Uuhause. Auf diesem Album sind alle 5 VE-Lieder zu hören. Meiner Meinung nach hat mit ‚Marcel‘ das bessere Lied gewonnen.

        Der Umstand mit der Zickigkeit von Frau Brühl war mir auch bekannt.

        Der HR machte seine „Mitschuld“ an Frau Eskens wieder gut, indem sie 1966 direktnominiert wurde. In einer internen Auswahl entschied eine Jury sich für „Die Zeiger der Uhr“.

        In den Folgejahren haben weder Heidi Brühl (bis zu ihren Tod) noch Margot Eskens je wieder in der Öffentlichkeit von diesem Hinundher 1963 gesprochen.

  8. Eine schöne Darstellung der damaligen Situation. Wäre ja vielleicht auch eine nette Idee für die Saure-Gurken-Zeit, vergangene VEs nochmal näher zu beleuchten, Zeit und Lust der Blogger natürlich vorausgesetzt. 🙂
    Gitta Lind sang damals übrigens das hübsche „Ein Chanson in der Nacht“ und wurde Zweite. Ob sie damit in Kopenhagen mehr Erfolg gehabt hätte? Ich denke schon.

      • Großartiges Zeitzeugnis! Vielen Dank! Besonders gefällt mir die rauchende Ansagerin im Hintergrund (gleich am Anfang) und die unfassbare Frisur von H.B.
        Die Frage nach den Details der Erkrankung gäbe es heute nicht mehr, oder?
        Merkwürdig, von welchen Filmangeboten sie spricht. Tatsächlich hat sie zwischen 1962 und 1973 keinen einzigen Kinofilm gedreht, sucher nicht nur wegen der Op…

      • Ja, Frau Brühl hat sich immer selbst gern in Interviews und Talkshows wichtig getan. Eigentlich Schade, weil sie hatte es doch zu Ruhm gebracht und hatte internationalen Erfolg.

  9. Danke für die Erläuterungen und auch für die interessanten Ausführungen in den Kommentaren…

    Mit der Chronologie und Historie hat man es halt nicht ganz so genau genommen bei „Ku’damm 63“. Da waren einige Fehler… Einige Zuschauer meinten, dass sie der ersten Folge nicht den Jahreswechsel 62 auf 63 sondern 63 auf 64 feiern. Wenn auf 64, dann haben sie aber den Kennedy-Besuch um ein Jahr nach hinten verschoben… Und man konnte ja auch nicht so einfach an die Ostsee fahren damals aus Westberlin und ob man wirklich ein Visum für Ost-Berlin brauchte??? Etwas fiel mir in dem Grand-Prix-Handlungsstrang noch auf: Der Moderator der VE im dritten Teil spricht vom „Grand Prix de la Eurovision“, auch das ja offensichtlich falsch?!

    Aber ansonsten wirklich eine schöne Serie, ein Glanzstück des ZDF. Im Herbst kommt dann ja auch das Musical… https://www.berlin.de/tickets/musical/nachrichten/6478690-3047868-kudamm-56-kommt-als-musical-auf-die-bueh.html

    • ‚Ku’damm‘ ist ja keine Doku, sondern Fiktion, und da darf man sich schon Freiheiten herausnehmen. Shakespeare’s ‚Macbeth‘ folgt den historischen Quellen zum schottischen König gleichen Namens ja auch nur hier und dort. Ist trotzdem ganz große Kunst. 🙂

  10. Was für ein Zufall. Gestern Abend habe ich Ku’damm 56 auf Netflix gesehen.
    Zugegeben überhaupt nicht mein Fall, aber nett, dass der ESC eingebaut wurde.

  11. Wie witzig ist das denn bitte. Eine 50 köpfige Zuschauerjury + eine 10 köpfige Expertenjury haben also den deutschen Beitrag gewählt. Kommt mir so bekannt vor. Wir verdoppeln das Ganze und feiern ein „neues“ Konzept.

  12. Die Folge von KuDamm63 hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich finde, dass Details genauer beachtet werden sollten. Begriffe wie „Show“ und vor allem „schwul“ waren damals sicher nicht üblich. Der Blumenstrauß sah auch gar nicht nach den 60er Jahren aus, als es vor allem Nelken und Chrisanthemen gab.
    Die beiden Songs bei der VE haben mir gut gefallen, waren aber auch nicht zeittypisch. Sehr interessant die Figur der H. Ley, die an Marlene Dietrich angelehnt war.

  13. Lieber Herr D’Douze Points’s:

    Vom Blogmitbetreiber einer Eurovisionsseite hätte ich dann doch erwartet, dass er weiß, wie die Veranstaltung heißt bzw. zumindest früher hieß, nämlich „Grand Prix Eurovision de la Chanson“. Nix mit d’…

    Sorry für das Klugscheißern, aber immer wenn ich das falsch geschrieben lese, denke ich: auweh, die Person hat von der Materie wohl nicht viel Ahnung oder/und hat schlecht recherchiert. Das ist in deinem Fall ja aber definitiv nicht so. (Und da du es im Artikel gleich drei oder viermal falsch schreibst, kann es auch kein Flüchtigkeitsfehler sein).

    Tut mir leid, weiß auch nicht, warum mich diese falsche Schreibweise immer so ärgert…

    • Genau genommen gehört hinter Chanson noch Européenne. Also Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne. Später hieß es dann nur noch Concourt Eurovision de la Chanson bzw. Eurovision Song Contest

      • Ich weiß jetzt den Jahrgang nicht mehr, ich glaube 1960 oder so, da hieß es „Grand Prix Eurovision Song Contest“.

        Es hat so einige „lustige“ falsche Wettbewerbstitel gegeben wie „Euro-Sing-Wettbewerb“ (ja mit i) oder „Europäisches Schlagerfestival“ usw usw usw

    • Klassischer Copy-Paste-Fehler. Habe das falsch aus der Pressemeldung vom ZDF übernommen und dann weiter so kopiert. Den Artikel habe ich nicht entspannt und mit Ruhe schreiben können, da passieren solche Fehler

      • Steckst du denn dann am End auch hinter dem neuen Beitrag Aserbaidschans? Von wegen Copy & Paste?

        Und an Thobby: Tja, da hab ich wohl trotz meiner Pingelei selbst nicht genug gepingelt…

      • Nochmal ich für Douze Points:

        Ich hoffe, du hast dich von mir nicht allzusehr ans Bein gepinkelt gefühlt!?!

        Ich gehöre offenbar auch zu denen, die gleich meckern, wenn ihnen etwas nicht gefällt und die ganze Arbeit und Muße, die du und ihr alle hier reinstecken, für selbstverständlich nehmen, ohne auch nur mal Danke zu sagen.

        Also zumindest nachträglich hier auch mal ein großes, aber nicht groß geschriebenes: Danke!!!

      • Tolle Kudamm-Folge! Ich fand die Inszenierung des Vorentscheids sehr gelungen und Monikas Song auch sehr bewegend. Danke ans ZDF. Endlich mal nix mit Mord, Totschlag oder Düsternis.
        Ok Evi hat den Herrn Professor die Treppe runter gestoßen, aber der hatte es auch verdient 😉

      • In den UK Official Singles Charts Top 100 auf 37, jetzt schon die sechste Woche hintereinander in den Top 40 (Höchstposition bisher 29).

  14. Schön wie dieser „Grand Prix de la Chanson“ als Thema in die Ku’damm 63-Staffel eingearbeitet wurde.
    Unterhaltsam auch der Zickenkrieg zwischen der Lay und Monika, der entfernt an Brühl/Eskens erinnerte.
    Die Idee den Vorentscheid im Metropol-Theater am Nollendorfplatz in Berlin zu verorten war klasse und könnte ja auch ruhig mal für zukünftige Vorentscheide oder Songpräsentationen berücksichtigt werden.😏

    • Na ob die Produzenten bei Lay/Monika an Brühl/Eskens gedacht haben, möchte ich doch bezweifeln. Zumal der Vorentscheid ja 1964 nachempfunden war und die Lay eher ein Abbild von Marlene Dietrich gewesen sein sollte (was im 2. Teil ziemlich deutlich wurde)

  15. Die armen Mädchen haben mit den Männern genausoviel Glück wie ich … LOL
    Nur dass ich es nicht auf meine Mutter schieben kann. Die hat sich nie eingemischt …

    • Oh Gott du Ärmster, hast auch Männer verloren, die in die DDR freiwillig emigriert, ins Wasser gegangen und die Treppe heruntergerollt sind. Siche dir einen Clubbesitzer und Musiker, die bleiben und überleben 😉

      PS: Danke an das Produktionteam im Auftrag des ZDF. So eine tolle Mini-Serie…eine unterhaltsame Zeitleiste.

  16. Nur ein kleiner Hinweis. Nora Nova nahm schon an den ersten Deutschen Schlagerfestspielen 1961 mit dem Lied “ Du bist so lieb wenn du lächelst, Cherie“ teil und wurde vierte.

  17. Wirklich interessant die Kommentare hier zu lesen. Nostalgie pur! Auch wenn ich noch gar nicht zu jener Zeit geboren war bzw. Überhaupt an mich gedacht wurde 😅 schade dass es keinen live Auftritt gibt. Den letzten Platz hat sie definitiv nicht verdient. Ist vermutlich dem damaligen Votingsystem zu verdanken.

    • Stimmt, denn die teilnehmenden Länder durften nur ihre Top Drei bepunkten (fünf und drei Punkte sowie einen Punkt). Ein Jahr davor durften noch die Punkte eins bis fünf vergeben werden und vielleicht hätte Nora Nova dann auch noch Punkte erhalten, wenn das System 1964 gültig gewesen wäre.

  18. Passt ja, dass ich seit einem Jahr nochmal die ganzen alten Jahrgänge richtig aufarbeite. Ich finde, dass die ESC-Historie ein sehr spannendes Feld ist. Eigentlich schade, dass sich viele Fans meines Alters damit kaum auskennen und man auf Blogs wie diesem verhältnismäßig wenig dazu liest. Ich schließe mich dem Vorschlag von @floppy1992 an, dass das ein geeignetes Thema für die posteurovisionäre Zeit im Jahr wäre. 🙂

    @Andi
    Gehe ich recht der Annahme, dass Dich die Geschichte besonders interessiert, weil Margot Eskens drin involviert ist? Wenn ich mich recht entsinne, war „Die Zeiger der Uhr“ Dein liebster deutscher ESC-Beitrag. 😉

    • Darum finde ich ja Eurovision again so klasse, leider pausieren die ja bis zum Sommer, kenne die alten Jahrgänge auch nicht so wirklich, leider

    • @Cali:
      Mein liebster Beitrag isses nicht, aber ich finde ihn tatsächlich sehr gut. Und eine meiner frühen TV-Erinnerungen ist, dass ich Margot Eskens in einer Volksmusik-Hitparade mit Carolin Reiber sah und mir diese Frau nie so ganz aus dem Kopf ging. Weiß auch nicht genau, warum. Irgendwas hat mich da getriggert. 🙂

      Auch deswegen habe ich dann recherchiert, stand kurz mit ihr bzw. ihrem Mann in Kontakt (daher weiß ich, dass sie nicht krank war damals), vor allem war diese Art der Recherche aber berufsbedingt. 🙂

    • @Karin
      Ja, „Eurovision Again“ ist eine großartige Idee! Zumal man dadurch eine ganze Sendung in bester (Sound- & Bild-)Qualität und unkommentiert bekommt, was gerade in den 80ern eine gute Alternative zu Ado Schlier darstellt. Ansonsten kann ich noch „Eurovision Stuff“ auf YouTube empfehlen, da gibt es einige ESCs in voller Länge mit deutschem Kommentar (und sogar ganz stattlicher Qualität). Den ESC 1977 oder 1984 mal in richtig guter Qualität zu sehen zu bekommen, das wäre ein Traum!

      @Andi
      Zugegeben, neben Carolin Reiber wirkt jeder besonders. 😀 Klingt aber nach einer tollen Hintergrundgeschichte. Wie kommt man denn berufsbedingt auf so eine Recherche? Musikjournalist?

  19. Da hab ich mir doch glatt mal den ESc 1964 reingezogen , und musste feststellen , das die Juries damals schon an Geschmackverirrung litten .:)

    Nora Nova war grandios und mein Platz 3 des Jahrgangs

    meine Top 5

    1. Italien (würdiger Sieger)
    2. Spanien unterbewertet
    3. Deutschland unterbewertet
    4. Niederlande unterbewertet

    5. Frankreich und Großbritannien

    Das Punktesystem war wohl eins der Schlechtesten überhaupt

    • Wo wir schon beim 1964er-ESC sind: Klar, ohne sich bewegende Bilder wirkt der ESC insgesamt steifer als andere, aber auch von der musikalischen Qualität fand ich ihn, gerade im Vergleich zum Vorjahr, echt mau. Ich mag „Non ho l’eta“ so gar nicht, selbst in dem Jahr gab es viele Alternativen dazu. Der einzige Song, der für mich heraussticht, ist Luxemburgs „Dès Que Le Printemps Revient“, was zu meinen Lieblings-ESC-Songs ever gehört. Spanien hat damals in unserer Gruppe gewonnen, in dem Jahr verdient, das war ein gutes Lied. Deutschland wurde Vierter. Nora Novas Song finde ich ganz nett, was in dem Jahr schon überdurchschnittlich ist. 🙂

      • „Non ho l’età“ mag ich sehr, auch Gigliolas nächsten Versuch im Wettbewerb. Aber da war ja dann ABBA vor. 🙂
        Mit Nora Nova kann ich gar nix anfangen. Das sind mir zu viele Plattitüden im Text. Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne und dann kommt man davon nicht mehr los. Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne, ist es vorbei, ist die Enttäuschung groß.
        Nee. Sorry. Das find ich als Allgemeinplatz schon fast überstrapaziert.

        @Cali
        Nein, kein Musikjournalist.
        Möchte das hier nicht ganz weit ausbreiten, jedenfalls noch nicht. Du kannst mal an commandi@web.de schreiben, wenn du mehr wissen möchtest. Dann erzähl ichs dir. 🙂

  20. Also ich fand den Jahrgang 1964 klasse. Da tummeln sich tasächlich noch 8 Lieder in meiner Playlist, während z. B. aus dem 2019er Jahrgang nur Mahmood und Duncan (wenn ich in der rightigen Stimmung bin) überlebt haben.

    Diese 1964er Beiträge sind in meiner Playlist: ITA, ESP, DEU, PRT, MCO, FRA, BEL und LUX. Eine vergleichbar hohe musikalische Qualität gab es mMn letztmals 1997. 🙁

    • Mag 1964 auch sehr. Aber du hast Udo Jürgens vergessen. Seine zwei Entrys vor seinem Sieg gehören zum Besten, was der Mann je gemacht hat und ich bin so froh, dass ich ihn auch mit seinen Grand Prix-Titeln noch einige Male live erleben konnte. Das waren wunderbare Konzerte mit großem Orchester. So will ich meine Musik.

      1997 ist ansonsten ebenso klasse, das stimmt. Und auch 1998 für mich.

      • 1998 hat einen Beitrag, der in meinen Allzeit-Top 5 ist. Hast Du eine Ahnung, welches Lied das sein könnte?

      • Und ach ja, der Udo. Ich mag seine beiden Prä-Merci, Cherie-Beiträge auch lieber als den Siegertitel, aber sie sind trotzdem kein Material für meine Playlist. Da würde ich wohl nur ‚Ein ehrenwertes Haus‘ reinlassen.

      • Wenn es „Kärleken är“ ist, würde ich dich direkt heiraten wollen, weil Jill Johnson eine meiner Göttinnen ist. 🙂

    • 1997 ♥ mit 1977 zusammen mein liebster ESC-Jahrgang. 🙂 Als Udo-Jürgens-Fan muss ich intervenieren, seine drei Beiträge waren gut, aber er hatte weitaus Besseres im späteren Verlauf seiner Karriere. 1998 war ebenfalls großartig (ebenso 1993 und 1994!). Hm, mir ist so, als mochtest Du Imaanis Song sehr, aber ob das Dein Favorit ist? Meiner wäre Zypern in dem Jahr.

      • Imaani. Bingo! 🙂 <3
        Meine Lieblingsjahrgänge sind 1965 und 1996. Mit den 70ern und 80ern kann ich nur sehr wenig anfangen.

      • Imaani war wirklich gut damals, das stimmt. Nur mein 10. Platz in dem Jahr, weil es leider so viele großartige Beiträge gab. 1996 finde ich fast am schwächsten in der 1993-1998-Periode, und mit 1965 kann ich auch nicht wirklich viel anfangen (da kann ich mich eigentlich nur an Udo Jürgens und France Gall erinnern). Ich mag die 70er hingegen sehr, bei den 80ern bin ich etwas zwiegespalten, aber da ich sehr viele Lieder aus den ESC-80ern höre, mag ich die Dekade mittlerweile auch. Wobei 90er meine Lieblingsdekade beim ESC bleibt.
        Apropos: Ich habe gesehen, dass Du neue Jahrgänge in Deinem Gravatar-Dings reingestellt hast! Ich habe mir schon 2019 durchgelesen, auf die anderen freue ich mich auch schon. Ich hätte niemals im Leben damit gerechnet, meinen Favoriten (Schweiz) so hoch in Deinem Ranking zu sehen. Da hatten wir überraschend wenige Disparitäten. 🙂

      • Udo Jürgens hat so viele tolle Sachen gemacht, dass ich da wirklich eine ganz lange Liste machen könnte, wenn ich wollte.
        Der Mann hatte so viel Stil und Klasse und mehr Talent im kleinen Finger als die meisten ESC-Dauerbelieferer in der ganzen Hand.

  21. Hier wurde ja gestern daran erinnert das der großartige Roger Cicero vor 5 Jahren gestorben ist. In der ARD-Mediathek gibt es aus dem Anlass eine wunderschöne Dokumentation.

    • Stimmt, die lief neulich im NDR oder WDR oder irgendwo da und wir haben zufällig noch 20 Minuten davon gesehen. Der Typ fehlt, so rein musikalisch. Mochte das immer sehr, was er machte. Speziell die letzten Sachen von ihm hatten alle so außerordentlich gute Texte.

    • Ja, ein Ausnahmekünstler, der leider viel zu früh gehen mußte. Sein Auftritt in Helsinki schaue ich mir immer noch gerne an, sehr, sehr edel. Für mich war er besser als der 19. Platz. Aber Swing ist halt nicht in sehr vielen Ländern beliebt, deshalb konnte ich es schon nachvollziehen.
      Was ich ganz groß fand: Er hat sich später immer positiv über den ESC in Helsinki geäußert, und wirkte überhaupt nicht verbittert aufgrund der Platzierung.

      • Ich gehe jede Wette ein, daß heute Abend im Livestream auf Youtube nicht darüber gesprochenen wurde!

  22. Ja, das war eine nette Idee, den deutschen ESC-Vorentscheid 1964 dramaturgisch einzubinden – und klar, dass es dabei nicht ganz authentisch zugehen würde ist verzeihlich. Allerdings frage ich mich, wer den „Moderator“ der Vorentscheidung im Film gecastet hat? Sollte dieser so ’schlecht‘ rüberkommen und darüberhinaus bewusst eine falsche Formulierung („… zum Vorentscheid des Grand Prix de la Eurovision“ – schon grammatikalisch inkorrekt!) der Veranstaltung verwenden?
    In meiner alljährlichen Show „VELVO sings Eurovision“ interpretiere ich auch gerne mal eher abgeschlagene Beiträge des ESC, und ich kann versichern, dass Songs wie „Marcel“ (Heidi Brühl 1963) oder „Wat een geluk“ (Rudi Carrell 1960) vom Publikum ziemlich abgefeiert werden. ;)))

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