Frankreich gewinnt den JESC 2020: Hier ist das komplette Endergebnis

Bild: EBU / Stijn Smulders

Herzlichen Glückwunsch, Frankreich! Das Land hat soeben den Junior Eurovision Song Contest 2020 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch ganz persönlich an Valentina und ihren Song „J’imagine“, der insgesamt die meisten Punkte von den nationalen Jurys und den internationalen Online-Votern erhalten hat. Frankreich gewinnt den JESC zum allerersten Mal und wir dürfen gespannt sein, ob unsere Nachbarn tatsächlich auch den nächsten Kinder-Contest austragen werden. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

Hier ist das komplette Endergebnis des 18. Junior Eurovision Song Contest:

  1. Frankreich: Valentina – J’imagine (200 Punkte)
  2. Kasachstan: Karakat Bashanova – Forever (152 Punkte)
  3. Spanien: Soleá – Palante (133 Punkte)
  4. Niederlande: Unity – Best Friends (132 Punkte)
  5. Belarus: Arina Pehtereva – Aliens (130 Punkte)
  6. Georgien: Sandra Gadelia – You Are Not Alone (111 Punkte)
  7. Ukraine: Oleksandr Balabanov – Vidkryvai (Open Up) [106 Punkte]
  8. Malta: Chanel Monseigneur – Chasing Sunsets (100 Punkte)
  9. Polen: Ala Tracz – I’ll Be Standing (90 Punkte)
  10. Russland: Sofia Feskova – My New Day (88 Punkte)
  11. Serbien: Petar Aničić – Heartbeat (85 Punkte)
  12. Deutschland: Susan – Stronger With You (66 Punkte)

Deutschland hat bei seiner ersten Teilnahme am Junior ESC also den letzten Platz belegt. Susan kann trotzdem stolz auf sich und ihre Leistung sein. Wir hoffen natürlich, dass Deutschland trotzdem auch 2021 wieder am Junior Eurovision Song Contest teilnehmen wird.

Falls Ihr die Show heute verpasst habt, findet Ihr unseren Live-Blog sowie das Video der Liveübertragung auf dem offiziellen JESC-You-Tube-Kanal hier. Jetzt direkt im Anschluss an die Sendung besprechen wir das Ergebnis des Junior Eurovision Song Contest in unserer „ESC kompakt LIVE Aftershow“ live auf YouTube. Unser Talk ist im Anschluss dann auch als Podcast auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Wie hat Euch die Show gefallen und seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden?


96 Kommentare

  1. Verdienter Sieg 😍

    Der letzte Platz für uns ist bitter aber trotzdem verständlich, da wir echt einen Song hatten der zwar ganz ok ist aber bei den wenigen Teilnehmern echt untergeht. Trotzdem finde ich das Susan das toll gemacht hat!
    Ich hoffe auf eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr

  2. Im Endeffekt hat der richtige Song gewonnen .

    Auch wenn ich anfangs nicht sehr begeistert war, war die Performance einfach toll.
    Susans Song ging auf Startplatz 1 völlig unter und wirkte blass und bieder, wobei es gut gesungen war ..

    Ein Wehrmutstropfen war , das eigentlich viel mehr Länder hätten dabei sein können wie zb . Portugal , Irland etc , die ich sehr vermisst habe

    .Auch ist es traurig , das man gut sehn konnte, das auch der richtige ESc 2020 hätte stattfinden können , wenn man sich mehr Mühe gegeben hätte .

    Das online Megavoting für Polen ist auch ausgeblieben , zum Glück

  3. Mein Beitrag unter der deutschen ESC Facebook Seite hat sich bewahrheitet.

    ****
    Der Auftritt von Susan war gut. Leider ist der deutsche Beitrag (Song an sich) beim JESC zu harmlos. Das gleiche „Problem“ wie bei „Sisters“ tut nicht weh, motiviert aber nicht zum voten. Vllt. ein paar Punkte bei den Juroren. Am Ende aber wohl im letzten drittel. Ich gehe leider sogar vom letzten oder vorletztem Platz aus. „See you later“ wäre meiner Meinung für den JESC passender gewesen. 🙂 Drücke Susan trotzdem natürlich beide Daumen.
    ***

  4. Verdienter letzter Platz.
    Zu langweilig, zu sehr kalkuliert, zu wenig mitreissend. Ach, was sag ich denn:
    Also alles beim Alten.

    • Kalkuliert? Da wohl eher viele der anderen Beiträge. M.E. hat man bei der Inszenierung einiges verschenkt. Aber auch der Song fing auf Deutsch etwas holprig an.
      Etwas langweilig waren die Beiträge in der Gesamtheit, da m.E. zu viel baladenlastiges.

  5. Fröhlich, kindlich, verdienter Sieg!

    Und ein weiterer Musik Contest, bei dem sich Deutschland mit letzten Plätzen blamieren kann.^^

  6. Ich sehe keinen Sinn im nächsten Jahr nochmal mitzumachen. Hauptsächlich ist Levent Geiger die Schuld zu geben da der Song einfach nur basic war.

  7. Na gut, es war das erste Mal. Mir tut es für Susan leid, weil es sie bestimmt stark treffen wird als 13-Jährige.
    Ich denke, das lag daran, dass die Konkurrenz doch zu stark war. Die vier Top-Nationen hatten immer auffällig gestaltete Stagings und viele Tänzer und so. Deutschland wie immer mit der Sängerin alleine (erinnert stark an Levina oder die Sisters), wo DSDS-TVOG-like gehofft wird, dass man durch puren Gesangstalent durchkommt… aber nein, auch beim JESC klappt es so nicht. Es muss eine aufwendige und spaßmachende Performance her. Gerade weil man es im eigenen Land gedreht hat, hätte man da viel viel mehr rausholen können. Das Lied war eigentlich super und Susan auch.

  8. Ich kann es gar nicht glauben dass ich das hier schreibe, aber: Matty hatte tatsächlich Recht.

    Der Song aus Deutschland war einfach nur so lala, nix Besonderes, und auch die Stimme von Susan ist ganz nett, aber eben auch nicht bombastisch gut (auch wenn sie technisch durchaus gut singen kann).

    Das war leider mal wieder eine Blamage mit Ansage, so leid es mir für die sympathische Susan tut. Sie kann eigentlich am wenigsten dafür, eher die komische Jury in unserem „Vorentscheid“ und der geehrte Herr Geiger, der offenbar keine Ahnung vom Komponieren hat.

  9. Du hast das wirklich super gemacht Susan.
    Ich schreibe es nicht aus Mitleid sondern weil ich es ernst meine!
    Leider hat es letzendlich doch nicht geklappt.
    Du bist trotzdem super und wirst noch eine große Karriere vor dir haben!
    ———–
    Was soll ich sagen?
    Valentina du bist echt die Beste 😉
    Du hast es dir so sehr verdient.
    Auch Kasachstan und Spanien waren ganz toll.
    Ich freu mich schon auf nächstes Jahr.
    LG eure Luise

  10. Klingt so, als ob Deutschlands Song und Auftritt so waren wie beim echten ESC.
    Dafür hier dann jetzt was emotionales:

  11. Da kam ich relativ pünktlich zum Voting nach Hause.

    🎈🎊Herzlichen Glücklich, Valentina🎊🎈

    Ich habe nur den „Siegerauftritt“ gesehen. So muss auch ein Lied, Auftritt, Performance, Tanz, Outfit…k omplett aussehen: kindgerecht, herzig, offen, voller Freude. Toll, richtig gut gemacht.

    Letzter Platz für Susan… oje oje… aber mit einem schwarzen Kleid, dunkle Kulisse, Hintergrundtechnik wie aus den 1990ern… da lässt sich nichts gewinnen. Schade ums Debüt. Viel, viel Trost an Susan 😢🥺

  12. Weiß jemand, wer für die Videos verantwortlich war? Beim deutschen Video hat ja nix zum Song gepasst, weder Outfit noch Hintergrund… und bei manchen Ländern (Belarus, Frankreich,…) hörte es sich sehr nach CD-Version oder Playback an, außerdem war die Musik oft sehr viel lauter als der Gesang (Serbien), war das so gewollt? Auf jeden Fall macht mir das mit den voraufgenommenen Backings schon jetzt Angst für den normalen ESC, das wird sich sicher alles so perfect und clean anhören wie beim Melodifestivalen auch.

  13. Susan hat den Letzten Platz nicht verdient.
    Deutschland macht immer alles kaputt, wegen dem konservativen Staging

    Alles wirkte hölzern wie auf einer Mitarbeiter Feier vom Ordnungsamt.

    So etwas kannten wir schon von Sisters , No Angels, Levina oder Elaiza. Deutschland traut sich gar nichts.

    Ich denke sogar Ben Dolic wäre 2020 auf der Strecke geblieben, trotz des eigentlich coolen Tracks , mangels Staging Kreativität

    • Dass Ben Dolic wohl keinen Blumentopf gewonnen hätte konnte man gut am Staging beim deutschen Finale in der Elbphilharmonie erkennen.

  14. Kann jemand vielleicht noch mal erklären, wie die Punkte beim Online-Voting berechnet werden? Schon ziemlich seltsam, dass nur Frankreich über 100 Punkte bekam, ich dachte man kann immer nur für 3 Länder abstimmen?

    • Es gibt eine Punktekontingent, das sind so viele Punkte wie alle Länderjurys zusammen vergeben, in diesem Fall 696. Aus dieser Gesamtpunktzahl werden dann die Punktzahlen des Onlinevotings prozentual errechnet. Hat also ein Land 5% aller Stimmen bekommen, bekommt es 5% der Punkte aus dem Punktekontingent.

    • Weil das wie ordentliches Styling als „oberflächlich“ gesehen wird und man der Ansicht ist, Zuschauer/-hörer würden Texte und Kompositionen analysieren.

    • Deutschland sollte mal einen crash Kurs bei Armenien, Russland oder natürlich Schweden nehmen. Beim JESC hilft u.a sicherlich kasachstan weiter

      • Beim ESC aktuell Armenien als Paradebeispiel für geglücktes Staging heranzuziehen halte ich für sehr gewagt (siehe Sevak mit seinem Steinkreis oder Srbuk mit ihrer leeren Halle)

  15. Ich fand sehr viele Sachen dieses Jahr komisch und etwas seltsam:
    1. Es ist bis jetzt nicht klar, ob Belarus und Frankreich live waren und ehrlich gesagt bezweifle ich dies (Valentina ist live beim französischen Fernsehen aufgetreten, das hat sich ganz anders angehört:
    https://youtu.be/8DxGaD3xZts ; bei Belarus gibt es keinen Auftritt ohne Playback…)
    2. Warum es dieses Jahr so viel hohe Online-Punkte gab (Als letzter 39 Punkte??? In den Jahren zuvor hatte der letzte Platz unter 20…)
    3. Warum Deutschland, Russland und Polen als die einwohnerreichsten Länder (mit Abstand!) so wenig Online-Punkte bekommen haben. Ich glaube, bei dieser neuen Umrechnung ist etwas schief gelaufen… (dass Russland mit 140 Mio Einwohner und ehemaligen „Sowiets“ auf der ganzen Welt verteilt weniger Stimmen bekommt als Malta mit einer halben Millionen Einwohner ist wirklich sehr unwahrscheinlich, weil Russen doch zudem sehr für ihren Patriotismus bekannt sind…
    Deshalb hat dieser JESC leider einen sehr starken bitteren Beigeschmack…
    Schade, war eig immer ein Fan davon…

    • Dass eine hohe Einwohnerzahl keinen automatischen Vorteil bei der Abstimmung bringt ist aber doch genau richtig so, oder etwa nicht? Könnte die Kritik verstehen, wenn die entsprechenden Songs jetzt zu den besten gezählt hätten, aber zumindest für mein Empfinden passt das Ergebnis in der Hinsicht schon so.

    • Bei 2 kann ich behilflich sein.
      Weil dieses Jahr nur 12 Länder teilnehmen und man für 3 – also ein Viertel – abstimmen müsste, verteilen sich die Punkte gleichmäßiger, weil Lieder die bei noch mehr Teilnehmern in den meisten Votings unberücksichtigt gewesen wären, so immer noch in einige Votings einziehen.
      Ich hoffe, dass ist verständlich 🙂

    • 2. Das ist falsch. Die niedrigste Punktzahl, die ein Land im Online-Voting erhalten hat, ist 27, nämlich Malta 2019. Und 2017 hatte Albanien auf dem letzten Platz im Online-Voting auch ganze 35 Punkte. Die Punktzahlen im Online-Voting errechnen sich nunmal prozentual, und bei weniger Teilnehmern sind es zwar weniger Punkte, aber auch höhere Prozentsätze und somit -werte.

  16. Ich habe zum ersten (und letzten) mal den JESC gesehen. Der deutsche Beitrag fand ich fad, belanglos und lieblos gestaltet. Aber ich dachte wenigstens, dass eine Hooror Show wie Kasachstan noch dahinter landen würde; ein kleines Kind als Berg verkleidet schreit den Himmel an um dann in bräsiger Theatralik als Schmetterling aus irgendwas zwischen Oper und Einstürzenden Neubauten emporzufliegen. Und der Trash hat dann noch fast gewonnen. Die Moderatorin kreischte sich jedesmal wenn beim Publikumsvoting ein Land von den hinteren Rängen (logischerweise) vorarbeitete hysterisch die Seele aus dem Leib.
    Ich hatte zuerst die coolen Länder wie Schweden, Belgien, Dänemark oder Estland vermisst aber nach dem Trash weiss ich auch warum die dort nie teilnehmen werden.

    • Was glaubst du, wie Ida Nowakowska letztes Jahr ausgerastet ist, als Polen zum 2. Mal gewann?

      Ihre Stimem musste danach auf Kur. Aber Ida ist sowieso die beste, pullt eine Marléne Charell und macht neben der Moderation auch gleich noch den Tanz im Interval-Act mit Alicja Szemplinska lol

  17. Die Balladen haben sich alle gleich angehört. Haben einige Kinder im Vollplayback „gesungen“?
    Deutschland ist mal wieder weit abgeschlagen, Sprachlosigkeit und Fassungslosigkeit machen sich breit.

    Wenn ich super gemein wäre, müsste es Initiative geben: Deutschland sollte sich endgütlig vom ESC und JESC zurückziehen. – Europa mag Deutschland nicht, nur sein Geld.

    • Wtf ?
      Das lied von Deutschland war nur ok und der Auftritt war absolut schwach im Vergleich mit den anderen Ländern. Das hat nichts mit der Beliebtheit von Deutschland zu tun

  18. Es freut mich, dass Valentina gewonnen hat und auch, dass Soleá einen dritten Platz geschafft hat.

    Man hat Susan die Enttäuschung über ihre Platzierung danach schon angesehen, das tut mir richtig leid. Ich finde, sie hat toll gesungen und auch der Auftritt hat mir sehr gut gefallen (viel besser als der nicht ganz so geschickt gewählte Ausschnitt aus dem Schnelldurchlauf erhoffen ließ).

    Nun zu manchen Reaktionen hier. Es freut mich, dass hier von den meisten anerkannt wird, dass Susan prima war. Trotzdem rege ich mich ziemlich auf, wenn ich angesichts der Platzierung wieder mal das Wort „Blamage“ lesen muss oder gar jemand gesucht wird, der „Schuld“ daran ist.

    Klar, jetzt wissen wieder so viele, dass der Song nichts war und der Komponist nicht komponieren kann. In den letzten Wochen hat sich das hier (bis auf eine prominente und ein paar wenige andere Ausnahmen) aber ganz anders angehört.

    Ich habe erst nach einigen Hördurchgängen erkannt, das „Stronger with you“ etwas Besonderes ist, am Anfang fand ich das Lied nicht so toll. Es kann sein, dass es vielen der Juroren nach einmaligem Hören bzw. vielen Online-Abstimmenden nach einmaligem Sehen des Schnipsels im Schnelldurchlauf auch nicht anders ging, das macht aber das Lied nicht schlechter.

    Es waren 12 Songs im Rennen, und an jedem konnte man Positives finden. Irgendjemand musste Letzter werden, mein absoluter Lieblingsbeitrag ist auch nur Vorletzter geworden, deswegen gefällt er mir jetzt nicht weniger.

    Ich hoffe, Susan lässt sich nicht entmutigen und wir werden noch öfters von ihr hören. Sie hat eine tolle Stimme und ist sehr sympathisch!

  19. Oh ja, diese schrecklich kreischende Moderatorin. Aber auch Barbara Schöneberger hat bei der ESC-Ersatzshow im Mai schon nicht verstanden, dass es sinnlos ist, in einen leeren Saal zu plärren, als ob da 20.000 Leute feiern. Das wird mit der Zeit hoffentlich besser 🙂

  20. Valentina ist wirklich eine würdige Siegerin. Der Auftritt war mir zwar ein Tick zu viel Zuckerguss, aber für die Zielgruppe passt’s und der ganze Act hat sich sehr angenehm vom restlichen Feld abgehoben.

    Die niederländischen Mädels haben mich sehr positiv überrascht und Olexandr geradezu begeistert; ich bin mir sicher, den sehen wir in ein paar Jahren beim ESC wieder. Soleà war eher eine Negativ-Überraschung, vor allem stimmlich und Chanel hat zwar überzeugend gesungen, aber der Song war für diese Veranstaltung einfach die völlig falsche Wahl. Womit wir dann auch schon beim Thema wären:
    Für Susan tut es mir unfassabr Leid, aber auch für den KIKA, der ja wirklich engagiert bei der Sache war; und für das Renomee des JESC in Deutschland ist dieses Ergebnis natürlich pures Gift.
    Aber ich bin nun weiß Gott nicht der einzige, der schon im August gesagt hat, dass „See You Later“ die bessere Wahl gewesen wäre, daher ist das Resultat keine wirkliche Überraschung (hauptsache, Max Mutzke und Michelle Huismann hat der Song gefallen…), wenngleich der 12. Platz natürlich extra bitter ist, aber irgendwer muss eben Letzter werden, so ist das Spiel. An Susan lag es ganz sicher nicht, am Song an sich auch nicht (jetzt direkt auf Levent einzudreschen, finde ich ziemlich unangebracht), das Staging war vielleicht eine Spur zu unscheinbar und der Act an sich einfach nicht stark genug.
    Positiv hervorheben möchte ich aber, dass man hier zum ersten Mal in der jüngeren deutschen ESC-Geschichte eine auf bewusste Kameraeinstellungen ausgerichtetete Choreographie des Auftritts gesehen hat. Davon im Mai gerne mehr!
    Dass viele jetzt direkt wieder in die typisch deutsche Kombi aus Trotz und Häme verfallen und das Ganze nicht mal sportlich nehmen können, ganz nach dem Motto „So What?! Es hat halt nicht sollen sein, nächstes Jahr läuft es besser!“ ist schade, aber auch nichts neues.

    Die Show an sich fand ich sehr kurzweilig, die Moderation eine ernorme Steigerung zum Vorjahr (schlechter ging es auch nicht mehr) und das Show-Konzept hat sich für mich durchaus als Notfall-Plan für den ESC qualifiziert, wenn da nicht die offenbar bestehende Möglichkeit wäre, den Gesang massiv nachzubearbeiten. Das sollte eigentlich nicht Sinn der Sache sein, sonst könnte man ja gleich die Musikvideos senden!

    Ansonsten fand ich auch die KIKA-Pre-Show sehr angenehm, in so eine Richtung darf der Reeperbahn-Ersatz gerne auch gehen.

  21. Frankreich war ja auch in meiner Rangliste mein erster Platz, aber die Tatsache ob jetzt Playback oder nicht, hinterlässt bei mir, genauso wie bei Belarus, einen faden Beigeschmack!

    Unser Staging war sowas von 90er irgendwie! Es hat mich sehr an ein TV Studio in den 90er Jahren erinnert! Keine Ahnung warum, vielleicht weil in den 90ern Leinwände mit Projektion Standard, während es heute eher LED-Wände sind. Außerdem war das Staging zu dunkel!
    Auch einige Kameraeinstellungen fand ich nicht angebracht z.B. immer wenn man die Bühne von oben sah, da man hier sehr deutlich die umlaufende Leinwand erkennt hat und somit hatte es was von Studioatmosphäre, was nicht unbedingt vom Vorteil ist. Das macht die ganze Illusion zunichte! Stellt euch mal vor beim Film Titanic hätte man die Kameraeinstellung so gewählt, dass man den Rand des Wasserbeckens, in welchen gedreht wurde, gesehen hätte, damit wäre die Illusion vom Ozean zunichte gemacht worden. Und so war es bei unseren diesjährigen JESC Staging auch! Diese Kameraeinstellung von oben auf die Bühne hat die Illusion von einem Wald zunichte gemacht!

    Levent Geiger hat einen super Song gezaubert! Daran ist nichts auszusetzen finde ich! Trotzdem wäre es vielleicht vom Vorteil beim nächsten mal einen Profi, also jemand, welcher Songwriting beruflich betreibt, zu wählen, da alle anderen Komponisten/Textdichter ebenfalls Profis sind, auch wenn bei dem ein oder anderen Song die auftretenden Kids den Song ein wenig mitschreiben.

    Zum Online-Voting:
    Die „neue“ Votingseite hat sich völlig gelohnt! Es sieht so aus, dass Power-Voting komplett unterbunden wurde! Nur hoffe ich, dass dort nicht zu sehr „ausgemustert“ wurde. Nur 39 Punkte für Deutschland im Online-Voting ist schon extrem wenig, wobei die Punkteanzahl für die einzelnen Länder im Online-Voting in diesem Jahr im allgemein nicht sehr hoch war. Gut, es haben auch nur 12 Länder mitgemacht und die welche in diesem Jahr nicht teilgenommen haben, werden sich für den JESC nicht interessiert haben. Auch wenn aus 160 Ländern gevotet wurde, so kann ja ein Land auch nur für eien Menschen stehen, was ja auch schon bei ESC kompakt Live angesprochen wurde.
    Übrigens, weiß jemand ob Digame für die neue Votingseite noch verantwortlich ist? Ich finde dort keinen Hinweis mehr auf Digame!

    Noch was:
    In Deutschland gibt es im Kinderunterhaltungsbereich schon einige Konkurenz für den KiKA! Es gibt noch drei weitere Fernsehsender für Kinder, dies darf nicht vergessen werden: Disney Channel, Nickelodeon und SuperRTL. Letzterer ist ja fast auch ein Kindersender, nur die Primetime ist für Erwachsene.
    Vielleicht könnte man eventuell überlegen, dass der NDR den JESC an das ZDF abgibt und der JESC im ZDF läuft? Die zeigen aktuell am Sonntagnachmittag, wenn nicht gerade Wintersport läuft, sowieso Kinderfilme. Da passt vielleicht der JESC gut hinein und hätte dort mehr Quoten als der KiKA? Aber erst mal sehen was die diesjährigen Quoten so aufzeigen!

    Ich finde Deutschland sollte nochmals teilnehmen! Im nächsten Jahr hoffentlich findet der JESC wieder etwas „normaler“ statt. So dass vielleicht alle Teilnehmer wieder physisch auf einer Bühne stehen können und nicht nur virtuell. Vielleicht auch noch mit (größerem) Publikum!

    Sportlich sehen! Mund abwischen! Weitermachen! Wie es im diesjährigen polnischen JESC-Song so schön heißt: Standing up, Rising up!

    • Zur Quotenfrage: Die Premiere lief gut, wenn auch jetzt nicht außergewöhnlich überragend, was jetzt aber auch bei einem sich erst zu findenden Format ja auch nicht verwundert
      (siehe z.B.https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/80493/junior_esc_punktet_aber_weihnachtsmann_noch_staerker/ ).

      Klar wäre es wünschenswert, wenn (J)ESC-Inhalte in den Hauptprogrammen stattfinden würden. Das Problem steckt hier aber viel tiefer: Kinderunterhaltung findet einfach generell nicht mehr in der Mitte des Programms statt. Das war z.B.in den 80ern und teilw. auch noch 90ern anders. Jetzt findet sie in Slots (meist am Samstag- und Sonntagmorgen/-vormittag), nur an Feiertagen (insb. Märchen oder „Familien-Spielfilme“) bzw. in eigenen Kanälen statt. So ist das mit der Fragmentierung der Medien und Interessen in unserer medialen und gesellschaftlichen Landschaft nun mal. Ich finde es legitim, dass das alles bei den Experten des KIKA stattfindet. Man sollte in den Hauptprogrammen nur noch etwas mehr crossverlinken. Das hat man jetzt beim ersten Versuchsballon aber wahrscheinlich auch noch bewusst nicht besonders stark gemacht.

      Auch wenn man es nicht überhöhen sollte: Die Quote des JESC-Vorstellungsformats am Sonntagmorgen im Ersten zeigt zumindest, dass man mit dem JESC-Einschub in die traditionelle Strecke jetzt keinen Audience Flow unterbrochen hatte. Beim KIKA war es schon richtig und alles in allem kann es mit diesen Erfahrungen durchaus weitere JESC-Engagements geben – vielleicht (auch wohl oder übel haushaltärisch bedingt) mit noch größerem Einfluss von ZDF und KIKA. Daran sollte auch das deutsche Abschneiden jetzt erstmal nichts ändern. Es wird mehr eine medienpolitische und finanzielle denn programmatische Entscheidung sein, ob man in Dt. als JESC weitermacht.

      Insbesondere Levent, Susan und die DEIN SONG-Fraktion können unabhängig von allem stolz sein. Von Kindern für Kinder… das hat schon seinen eigenen Wert.

  22. Ich könnte mir vorstellen, dass das schlechte Abschneiden von Susan mit den folgenden Punkten zu tun hat:
    1. Die Startnummer: In diesem Jahr gab es meines Erachtens viele Songs, die sich auf einem sehr ähnlichen Niveau bewegten und qualitativ recht eng beieinander lagen, dazu teilweise noch genremäßig im selben Gewässer fischten. Hier herauszustechen, ist gerade dann schwer, wenn man wie Susan gleich zu Beginn performt. Wenn man Susan nicht als klare Favoritin auf Platz 1 hatte oder eine genaue Rangliste aller Songs erstellt hat, wählt man also tendenziell bei den drei Songs, die man in der Wertung bepunkten muss, andere, die etwas später auftraten, eine etwas buntere Performance präsentierten oder sich stilmäßig etwas mehr abhoben – einfach, weil man sich besser an sie erinnert.
    2. Das Votingsystem: Ehrlich gesagt hatte ich vor dem JESC gedacht, dass das Votingsystem Deutschland zugute käme – vielleicht nicht so klar wie in Polen oder Spanien, weil die ESC-Begeisterung hierzulande geringer war, aber dann doch deutlich mehr als in Nationen wie Georgien, Malta oder Serbien. Es ist nur eine Theorie, aber ich möchte sie einmal in den Raum stellen: Die vergangenen Tage wurde oft über die Fans aus Polen und Spanien diskutiert, die online exzessiv Wahlkampf für ihre Songs betrieben. Vielleicht hat die geringe Onlinevotepunktzahl auch damit etwas zu tun? Wenn es mir sehr wichtig wäre, dass meine Nation eine gute Platzierung im JESC erreicht, dann würde ich auch für sie abstimmen – und die beiden übrigen Stimmen jeweils nicht an die vermeintlich größten Konkurrenten verteilen, sondern eher an Malta oder Georgien. Und auch die spanischen und polnischen Fans könnten so gedacht haben, und ihre Stimmen daher seltener an den Beitrag des einwohnerreichen Deutschlands, was mangels JESC-Erfahrung schwer in seinen Erfolgschancen einzuschätzen war, gegeben haben. Daraus könnte dann die geringe Punktzahl resultiert sein.
    Keine Frage, Susan hatte in diesem Jahr weder einen Sieger-Song noch eine Sieger-Performance. Ein Platz im mittleren Drittel wäre aber sicherlich möglich gewesen, wenn einige Rahmenbedingungen anders gewesen wären – es soll also weniger ein Suchen nach Ausreden sein, was hier stattfindet, als vielmehr ein Erklären von Susans Positionierung, die definitiv nicht auf die Leistung der Interpretin zurückzuführen ist.

  23. Wenn jetzt das die art und weise war, wie der esc 2021 über die bühne geht, hat das ganze jeglichen charme verloren. Eine clip-show mit skurilem voting, wo frecherweise noch „live gesungen“ behauptet wird.
    Wahrscheinlich wird aber der esc genau so von statten gehen und die serbischen wirbelstürmerinen singen live plötzlich komplett fehlerlos.

    • Na ja, alles ist besser als GAR keinen ESC.
      Bitte nicht falsch verstehen, und ich schäme mich fast, es zu schreiben, aber dieses Jahr ohne ESC war schon echt hart. Zum Glück wurde die Zeit mit eigenen Votings und Ersatzshows überbrückt.
      Aber es war halt nicht dasselbe.
      Ehrlich, ich freue mich auf den Mai.😊

  24. An Susan hat’s nicht gelegen. Ich finde es mittlerweile wirklich peinlich, wie wenig Mühe man sich mit den Inszenierungen für die deutschen Vertreter macht. Das sah total amateurmäßig aus. Was beim ESC nicht klappt, hat hier seine Fortsetzung gefunden. Wenn der NDR/Kika keine wirkliche Lust darauf hat, sich mit dem (J)ESC auseinanderzusetzen und sich wirklich Mühe zu geben, sollte man die Teilnahme vielleicht doch überdenken. Wie kann man sich die letzten Jahrgängen des JESC anschauen und dann ernsthaft glauben, dass ein solcher Auftritt eine reale Chance auf eine gute Platzierung hat? Dann loben sie alles in den Himmel und wenn’s dann eine schlechte Platzierung gibt, wundert sich die Sängerin noch, ob sie vielleicht nicht gut genug war. Sorry für die heftigen Worte, aber das ist wahrlich keine Wertschätzung den Interpreten gegenüber, wenn man ihnen einen 08/15-Song vorknallt und ein derartig billiges Bühnenbild verwendet. Dann fragen sich alle, woran’s gelegen hat, und keiner der Verantwortlichen findet offene Worte dazu. Scheinbar gibt man insgeheim doch den SängerInnen die „Schuld“, sonst hätte doch irgendwann mal ankommen müssen, dass die Methoden keinen Sinn machen. Ich glaube wirklich nicht, dass diese Performance mit einer anderen Interpretin oder einem anderen Interpreten besser funktioniert hätte. Susan hat da schon viel rausgeholt – etwas unsicher wirkte sie leider (erinnerte mich ein wenig an Ben Dolic), aber gesanglich war das wirklich gut. Hoffentlich nimmt sie sich diese Erfahrung nicht zu sehr zu Herzen.

  25. Man fragt sich ernsthaft, warum man sich jetzt wundert: Der NDR macht genau da weiter, wo er mit Elaiza, Levina, Ann Sophie, Jamie Lee und die Nichterwähnbaren 2019 den Boden beackert: langweilige Lieder, bieder inszeniert.
    Das Ergebnis ist bekannt. Der NDR will zurück in dur dunklen, erfolglosen 90er-Jahre, unweigerlich.
    Oder anders gesagt: Der NDR lernt es nie.

    PS. Mich bitte nicht falsch verstehen. Dieser Lolita-Contest ist eh an Peinlichkeit nicht zu ertragen. Dass man hier jetzt „auch“ Letzter wurde – nur konsequent.

  26. Ich fand die ganze Veranstaltung peinlich. Ich frage mich, ob da nicht hauptsächlich so alte Säcke wie wir vor den TV Geräten sitzen. Bei Kindern kann sowas doch kaum cool sein.

    • Also habe von vielen Kids aus der Zielgruppe des JESC erfahren, dass KIKA voll out bei ihnen sei, sie gar nicht wussten, was der JESC sei und dass Germany überhaupt mitmacht und sie anderes im Fernsehen bevorzugen. Dafür habe ich in den sozialen Medien gemerkt, dass besonders Männer in einem bestimmten Alter die Show gesehen haben. Das finde ich aber ehrlich gesagt schon etwas sehr bedenklich, ohne ins Detail gehen zu wollen.

      • Hoffen wir, dass es ESC-Fans waren, die einfach Ersatz für den abgesagten ESC gesucht haben. Die typischen ESC-Fans hierzulande sind doch Männer 30+, oder?

  27. Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch an Valentina aus Frankreich.😊😊😊
    War eindeutig der erfrischendste Beitrag des Abends.

    Die Show war okay, aber manche Kids wirkten auf mich schon ein bißchen zu erwachsen, es wirkte fast ein wenig zu perfekt.

    Herzlichen Gruß an Susan, Du hast Deine Sache gut gemacht, ich denke, Du wirst Deinen Weg machen, weil Du echt Talent hast.🙂

  28. Sorry ich habe gleich gewusst das Deutschland nicht gut abschneiden wird, bestenfalls 8. Platz hatte ich vorausgesagt .Es ist keine Überrraschung .

    Es liegt nicht nur am Auftritt , es ist ein langweilger Song sowohl für den >Jesc als auch für den Esc .

    Sie kann singen und das wars schon .

  29. Neben der fehlenden Kreativität bei der deutschen Delegation… Man hat ja schon in der Doku vor dem JESC 2020 auf KIKA leider gesehen, dass Susan mit dem Song nicht richtig zusammenpasste. Der „Produzent“ (war auch in der Jury bei der Auswahl des Künstlers für den JESC) neben Levent hat ja in der Doku auch erwähnt, dass sie noch Schwierigkeiten an manchen Stellen selbst beim Einsingen des Songs im Studio hatte. Finde, man hätte den Song eher an bzw. mit Susan erarbeiten sollen, anstatt ihn ihr vorzugeben. In den Interviews bei den Vor-Shows auf KIKA hat man gemerkt, sie mag eher die Musik von Justin Bieber, Dua Lipa usw. und fühlt sich (wahrscheinlich) auch in dem anderen Genre besser als in dem Song-Genre, in welches sie singen musste. Auch dass sie privat gerne tanzt, hätte man auf der Bühne (evtl. mit einem besseren Song) umsetzen können. Aber sie war alleine auf der Bühne und das Konzept passte nicht zum Song und zur Stimmung des Songs (Warum dieser Hintergrund?). Nicht falsch verstehen, aber bei Kazahstan hat die Sängerin Emotionen aus der Geschichte mit ihrem Vater geholt und das beste, in Erinnerung bleibende Kleid hatte sie auch, die Niederländerinnen waren die einzige Girlgroup, die Spanierin hat halt einfach spanisches Temperament in der Musik gezeigt, Belarus hatte durch den Auftritt auch einen USP (da waren andere Kinder zwischendrin gezeigt, nur hat die wirklich ohne Mikrofon gesungen?), Georgien hatte die interessantesten Tänzerinnen und Ukraine war der bessere Junge mit dem besseren Song und Staging (im Vergleich zu Serbien) und auch die Französin hatte einen USP (Unique Selling Point) nämlich das zucksersüße Staging und die Bilder auf der Videowall. Deutschlands USP war mal wieder nicht vorhanden. Irgendwie „matchen“ andere Länder die Songs auch viel besser zu ihren Künstler, Sängern. Bei Deutschland hätte vielleicht ein anderes Talent aus der Vorentscheidung besser gepasst, aber Levent wollte ja Susan haben, trotz den Kommentaren der anderen Juroren. Ob der andere Song besser gewesen wäre, werden wir nie erfahren. Das nächste Mal vielleicht besser darauf achten, dass es passt und sich der Act auch gut auf der Bühne fühlt. Susan meinte ja auf KIKA vor dem JESC, sie sei auch erleichtert, dass sie nur auf Video auftrete, da sie sich durch das Publikum oft verängstigt bzw. etwas eingeschüchtert fühle. Die Französin hatte ja auch neben The Voice Kids mit ihrer Musikgruppe sehr viele Auftritte auf Bühnen in Frankreich. Vielleicht hätte Deutschland ein kreatives Team beauftragen sollen, den Auftritt für das Video entsprechend zu „pimpen“, damit man wenigstens zwischen Platz 8-10 landet. Ansonsten war mit dem Song nicht viel drin. Warum man unbedingt Levent damit beautragen musste? In der Doku auf KIKA war ja zu sehen, wie er sich schon sehr unentschlossen bei der Auswahl des Songs gab. Wahrscheinlich einfach weil man bei KIKA keine besseren Kontakte hatte oder weil er am billigsten zu kriegen war? Da muss man auch mal einfach ehrlich sein, so hart es leider auch klingt. Die Kombination aus Susan (sie wirkt sicher lieb und nett, aber ein bisschen Stage Charisma fehlt ihr leider dann doch noch, ist aber auch nicht schlimm, sie ist ja noch jung) und dem Song plus dem Staging im Video und einem sehr ungünstigen Draw für so einen Song (und dahinter gleich Kasachstan mit dem Staging und Song) zwar entsprechend der Platzierung zu ersehen.

    • Wegen dem Punkt, dass man Lieder lassen sollte, mit denen die Künstler Probleme haben:
      Ich kann mich da an ein junges Mädchen erinnern, die sich beim Vorentscheid durch den Song gestolpert und dann beim ESC damit gewonnen hatte.
      Also ob der Künstler Probleme mit dem Song hat oder nicht. Entscheidend ist, wie der Song verkauft wird beim ESC.

  30. Es würde mich freuen, wenn im Laufe der nächsten Tage noch ein „So hat die deutsche Jury abgestimmt“ kommen würde, ich finde das immer ungemein interessant.

    Noch was anderes:
    Obwohl ich den Haken gesetzt habe, speichert die Seite seit heute nicht mehr meine Email-Adresse und meinen Namen, ich muss ihn also jedesmal wieder neu eingeben, liegt das an mir oder am Blog-Server?

    • Mumpitz! Du diskreditierst mit solch einem Kommentar eher die Kinder. Lass ihnen ihren Contest, anstatt ihn durch irgendwelche zweifelhaften Rezipienten, die es geben mag, in solch ein Licht zu rücken.

  31. Das hier soll Armeniens Beitrag für den JESC 2020 gewesen sein, doch leider nahmen sie dann doch nicht teil. Meinungen? Kommentare? Anmerkungen?

  32. Hab mir mal die heutigen Auftritte auf Youtube angeschaut… Frankreich und Spanien waren ganz nett, der Rest ein einziger Klumpen pathosgeschwängerter Supertalent-Erwachsenenballaden, die sich alle sehr ähnlich anhörten und bei denen sowas wie Lokalkolorit nur in Spurenelementen erkennbar war.

    Um die deutsche Interpretin tut es mir Leid, sie hat ihr Bestes gegeben, aber gegen die Konkurrenz hatte sie keine Chance – vor allem aus den östlichen Ländern kamen wieder kleine durchprofessionalisierte Hochleistungssänger, die in ihrem Auftreten auf der Bühne so gar nichts Kindliches an sich haben und diesem Wettbewerb immer einen leicht faden Beigeschmack geben.

    Sollte Deutschland da weiter an Ball bleiben? Also wegen mir nicht. Der JESC ist vielleicht als Zeitvertreib für Hardcore-ESC-Fans in der eurovisionären Saure-Gurken-Zeit ganz nett, musikalisch aber eher kein Gewinn.

  33. Also, der letzte Platz für Susan ist wirklich ungerecht, es hätte zumindest der vorletzte Platz drin sein müssen…

    Ok, Propheten hinterher sind etwas unglaubwürdig; ich hatte mich allerdings hier mit Kommentaren bisher zurückgehalten, da einem hier im Blog ja sehr schnell Kinderbashing vorgeworfen wird, von daher ist mein Geplapper hiermit tatsächlich etwas fragwürdig. Wer trotzdem weiterlesen will:

    Ich finde nach wie vor, dass Susan nur wenig mehr Charisma auf der Bühne versprüht als der etwas muffige Spüllappen aka der deutsche Vertreter des leider ausgefallenen echten, erwachsenen Grand Prix Eurovision de la Chanson 2020.

    Ob es jetzt an der möglicherweise schlechten Komposition lag, sei dahingestellt, jedenfalls war diese zumindest teilweise geklaut:

    https://www.youtube.com/watch?v=gFrQXcHSp2c

    Apropos Kasachstan: heuer war nicht gerade der beste Beitrag des Landes, das – ja, tatsächlich – teilweise in Europa liegt (und eine mindestens so lupenreine Demokratie ist wie Belarus)… was aber für (J)ESC-Teilnahmen irrelevant ist (siehe berechtigte Teilnehmerländer, aber Dimash beim Erwachsenen-ESC wär ja dann doch schon ne Bank).

    Nächster Punkt: Belarus war ja ganz offensichtlich nicht live, ebenso wie wahrscheinlich Spanien und Frankreich… Aber nun: Virtual Reality: Heutzutage geht ja fast alles, im Guten wie im Schlechten —– jaja, ich hör ja schon auf…

    …allerdings nicht ohne anzumerken, daas der Ood aus der Ukraine mein Favorit war, auch wenn er deutlich schlechter war als bei seinem allerersten Auftritt damals:

    https://www.youtube.com/watch?v=JpeigFdTWYM

    Gut, Schluß!

  34. Ich hoffe das war dem NDR/ZDF/Kika eine Lehre und man hält sich wieder fern von diesem Contest.
    Das Mädchen hatte sehr viel Mühe ihre Tränen zu verstecken.
    War immer gegen eine Teilnahme.Ein Kind steckt so eine Niederlage ganz anderes weg.

    • …und das in die allgemeine TV-Strecke eingeschobene kleine JESC-Vorstellungsformat am Sonntagmorgen im Ersten hat offenbar zumindest dem Audience Flow nicht geschadet:

      https://www.ard-text.de/mobil/446 (temporärer Link, Inhalte nur bis morgen früh dort)

      Beim KIKA ist es schon richtig.

  35. Auch von mir noch herzlichen Glückwunsch an Valentina und die französische Delegation! Der Beitrag hat großen Spaß gemacht und das Bühnenbild war überzeugender als mein Vorab-Fave Belarus ^^ Glückwunsch auch an alle anderen. So ^^
    *
    Susan hat einen überzeugenden Auftritt hingelegt und kann stolz sein! Mir gefällt der Song nach wie vor und auch die Inszenierung mit den Bäumen war durchaus hübsch. Bloß im Vergleich mit allen 12 Teilnehmer*innen blieb dann am Ende wohl doch zu wenig hängen. Und das ist durchaus etwas, was sich die letzten Jahre bei nahezu allen deutschen J/ESC-Auftritten durchzieht, aber dafür kann Susan nichts und es wurde natürlich schon viel diskutiert…

  36. War eigentlich nur bei mir der TV-Bildschirm beim Auftritt von Frankreich plötzlich geschmälert, also plötzlich schwarze Balken oben und unten beim Auftritt von Frankreich? Oder lag es an meinem Fernseher?

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