#FreeESC 2021: Das Ergebnis des Free European Song Contest auf ProSieben

Soeben ist in Köln der zweite FreeESC, der Free European Song Contest auf ProSieben zu Ende gegangen. Nach der Punktevergabe der einzelnen Jurys und den drei Televotings aus Österreich, der Schweiz und Deutschland stand fest, dass Rea Garvey der Sieger des zweiten FreeESC ist.

Das genaue Endergebnis sah so aus:

1. Irland: Rea Garvey „The One“ (116 Punkte)

2. Niederlande: Danny Vera „Roller Coaster“ (94 Punkte)

3. Belgien: Milow „ASAP“ (77 Punkte)

4. Schottland: Amy Macdonald „Statues“ (77 Punkte)

5. Deutschland: Udo Lindenberg „Supergeiler Helge Schneider“ (69 Punkte)

6. Türkei: Elif „Alles Helal“ (68 Punkte)

7. Österreich: Mathea „Tut mir nicht leid“ (67 Punkte)

8. Frankreich: HUGEL „VIP feat. BLOODLINE“ (65 Punkte)

9. England: Mighty Oaks „Mexico“ (60 Punkte)

10. Spanien: Juan Daniél „Corazón“ (52 Punkte)

11. Italien: Mandy Capristo „13 Schritte“ (41 Punkte)

12. Schweiz: Seven „Unser kleines Wunder“ (40 Punkte)

13. Polen: Fantasy „Wild Boys“ (34 Punkte)

14. Slowenien: Ben Dolic „Stuck In My Mind“ (27 Punkte)

15. Griechenland: Sotiria „Herz“ (23 Punkte)

16. Kroatien: Jasmin Wagner „Gold“ (18 Punkte)

Insgesamt waren in diesem Jahr 16 Länder beim FreeESC dabei. Jedes Land vergab Punkte an die anderen Teilnehmer: Die beliebtesten zehn Songs erhielten aus jedem Land aufsteigend 1 bis 8, 10 und 12 Punkte. In Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten die ProSieben-Zuschauer*innen per Telefon und/oder SMS abstimmen.

Der diesjährige Free European Song Contest oder kurz der FreeESC war bereits der zweite. Im letzten Jahr konnte sich Nico Santos mit dem Titel „Like I Love YOU“ durchsetzen. Conchita Wurst und Steven Gätjen führten durch den unterhaltsamen und spannenden Abend. Die Entscheidung, wer am Ende als Sieger oder Siegerin vom Platz gehen würde, lag in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschließlich in der Hand der Fernsehzuschauer*innen. In den anderen Ländern entschieden Jurys. Wir haben die Sendung mit einem Live-Blog begleitet.


88 Kommentare

  1. Die einzige die es verdient hätte ist Amy aber naja man hat schon politik gesehen (Pietro gibt türkei 12 was klar war weil er viele türkische freunde hat…) auch anderes sieht man sehr klar voraus leider.

    • Pietro hat nicht 12 Punkte an die Türkei gegeben, weil er viele türkische Freunde hat! Nein, sondern weil er ganz einfach selbst zum Zeitpunkt der Abstimmung in der Türkei war… womit man eigentlich letztlich auch sieht, wie absurd und somit komplett unnötig diese Abstimmung eigentlich war, denn wie bei allen Wettbewerben an denen Stefan Raab gewerkelt hat, gewinnt am Ende immer der Bekannteste (vgl. Bundesvision Song Contest oder seine unzähligen Castingshows…)!

      • Beim Bundesvision Song Contest war das wirklich immer ein Problem, aber die Leute in seinen Castingshows sind doch alle erst durch die Castingshows selbst bekannt geworden?

      • Der Bekannteste gewinnt aber nicht, weil Stefan Raab das so will, sondern weil die Leute leider so gepolt sind, dass sie Neuem keine Chance geben und nur das Bekannte wählen. Wie sagt man so schön ? „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.“
        Und natürlich wurden die Leute aus den Castingshows erst nach den Shows bekannt.

  2. Was ist genau das Konzept? ESC für Arme trifft auf TVTotal aus dem Jahr 2000? Fürchterlich langweilig. Song nach Song ohne mal kurz Luft zu holen. Die Einspieler waren extrem unlustig. Am Ende gewinnt jemand der für ProSiebenSat1 arbeitet und dessen Song seit Monaten im Radio gespielt wird. Bei der Punktevergabe fang ich erst gar nicht an.

    • Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe die Sendung letztes Jahr nicht verfolgt und werde sie mir wohl auch kein zweites Mal antun. Ich habe das Konzept nicht verstanden. Sollte das jetzt eine reine Lachnummer sein? Mit den teilweise wirklich geschmacklosen „Postcards“ und auch einigen der Beiträgen könnte man das vermuten. Vom Voting ganz zu schweigen. Aber so richtig konnte man sich wohl nicht entscheiden. Ich war mir auch nicht ganz sicher ob einigen der internationalen Künstler klar war, wo sie da auftreten. Bens Beitrag war leider ziemlich unterbewertet und Elif ganz klar meine Siegerin. Eine Konkurrenzveranstaltung zum ESC ist das jedenfalls definitiv nicht.

  3. Über die musikalische Qualität lässt sich ja bekanntlich streiten (meiner Meinung nach gab es nur 4 gute Songs im Wettbewerb, fande, dass der neue Song von Ben Dolic viel zu niedrig bewertet wurde), aber das negative Highlight waren auf jeden Fall die „Postkarten“ vor den Beiträgen. Einfach nur zum Fremdschämen meiner Meinung nach, gab es irgendein Klischee was nicht nochmal aufgewärmt wurde??

  4. Von den Top Five habe ich vier Länder richtig getippt und bin immer noch überrascht, daß Belgien so gut abgeschnitten hat.

    • Elif bekommt so viel positives Feedback und der Song hat echt eine starke Bedeutung. Und jetzt stellt euch mal vor das wäre ein Vorentscheid gewesen, Elif hätte gewonnen und Alles Helal wäre unser Beitrag beim richtigen ESC. Wie stark wäre das denn bitteschön. Nichts aufgesetzt, einfach nur sie und der Song. Ich weiß ich träume…. Aber es wäre doch so einfach

      • Das wäre für mich der beste deutsche Beitrag seit Jahrzehnten gewesen !

      • Genau! Da muss man sich nicht überlegen, ob man sich schämen soll oder eher nicht… Und der Name ist auch relativ bekannt. Pro7 scheint außerdem bessere Kontakte zu haben 🤔.

        Ich weiß übrigens nicht warum der Kommentar unter Mattys Kommentar gelandet ist. 😅

      • Alles Helal wäre unser Beitrag beim richtigen ESC

        Super!!!! 👏 👏 👏

        Deswegen habe ich gestern auch geschrieben: Bitte, aus der Veranstaltung einen richtigen Musikwettbewerb machen, der auch als ESC VE dienen kann….

  5. Auf dem ESC Youtube Kanal läuft noch die Watch Party mit dem ESC 2019. Die haben doch tatsächlich Island beim Televoting Ergebnis rausgeschnitten 😀

  6. Elif mit ihrer Message war für mich der beste Song. Gerade weil der Song eine tiefe Bedeutung hat, mit der sich Millionen Kinder von Einwanderern identifizieren können.

    Schließe mich an, Elif wäre genial als Akt für Deutschland beim richtigen ESC.
    Talent ist mehr als vorhanden.

    • Ja, absolut. Und ich glaube, der Song kann einen selbst dann packen, wenn man den Text gar nicht versteht. Fand ihre ganze Ausstrahlung total einnehmend.

  7. Es tut mir leid für die Künstler:innen, die mit einem gewissen Anspruch dort aufgetreten sind. Und dann kommen „Postkarten“ mit Kommentaren auf schlimmsten Unterschichtenfernsehen-Niveau. Als dann nochmal Helge Schneider kam war die Schwelle zu Unerträglichkeit überschritten.

    • Naja, den Helge kann man lustig finden oder auch nicht, aber auf diesem Postkartenniveau ist der nun nicht unterwegs. Würde mich aber mal wirklich interessieren, ob die Teilnehmenden vorher davon wussten und ob die das in der Halle überhaupt gesehen haben.

  8. Ich höre Elif schon länger und freue mich, dass sie die Gelegenheit hatte, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. So hat diese Nonsensveranstaltung immerhin noch was Gutes. Und wie geil bitte war dieser Auftritt? Elif, meine Siegerin!

    Da weiter oben öfter von ‚Altware‘ die Rede ist noch fairerweise der Hinweis, dass ‚Alles Helal‘ auch schon vor mindestens einem halben Jahr veröffentlicht wurde.

  9. Im letzten Jahr war der FreeESC aus meiner Sicht ja ziemlich gut. Lag wohl daran, dass der echte ESC ausfiel und ich einfach einen mehr oder weniger ernsthaften Musikwettbewerb mit Punktevergabe sehen wollte.
    Aber dieses Jahr, Einspieler zum Fremdschämen (German humor at it’s best, war allerdings auch letztes Jahr so), maximal durchschnittliche Songs und eine willkürliche Punktevergabe.
    Wenn das ganze satirisch gemeint war, dann war es aber toll gemacht.
    Wenn Raab ersthaft einen Songcontest veranstalten möchte, sollte er imho den BundesvisionSongContest wieder reaktivieren und den Sieger schicken wir zum ESC.

    • Ja genauso habe ich mich gefühlt. Wie in einer Satiresendung die den ESC auf die Schippe nimmt und etablierte Künstler vor den Karren spannt. Wahrscheinlich soll es auch nicht viel mehr sein und das ist schade

  10. Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Milow, Rey Garvey, Dany Vera, Mighty Oaks und Amy MacDonald fand ich klasse, haben mir sehr gut gefallen.🙂

    • Ach so, diese Zwischenfilmchen: Tja, typisch Privatfernsehen, ziemlich krawallig und klischeebehaftet.
      Da muss ich ehrlich sagen: Ich weiss schon, warum ich Privatfernsehen kaum schaue.
      Aber ansonsten fand ich es schon eine gute Idee, mit tollen Songs und einer schönen Bühne.

  11. Leider hab ich den Free ESC 2020 verpasst und hab es mir mit Katjes gestern bequem gemacht. Nach ner Stunde war leider Schluss und ich „musste“ ne Doku auf ZDF Info anschauen um nicht vollends zu verblöden, wer hat die Texte für die Moderatoren geschrieben ???? Unterirdisch. Einspieler??? Eine Sendung zum fremdschämen. Einmal und nie wieder

  12. Habe es mir bis zur ersten Werbeunterbrechung angetan. Lieder waren öde, Postkarten peinlich und… naja Pro7 Sendung halt. Und zum Glück ist uns Ben Dolic erspart geblieben (auch wenn der Song okay war), die Ausstrahlung auf der Bühne ähnelt der von einem Blatt Papier. Sorry.

  13. Dieser Wettbewerb hat im Vergleich zum Vorjahr fast die Hälfte an Zuschauer verloren. Ein mehr als deutliches Signal. Ich glaube damit hat es sich mit diesem Contest.

  14. Ich finde diese Show total langweilig, das ist ESC für Arme. Man könnte den Free ESC etwas weniger an den Original-ESC anlehnen und etwas Innovatives draus machen, vielleicht eher wieder in Richtung Bundesvision und da eher nur lokal bekannte Singer/Songwriter einladen und ihnen eine Bühne bieten, etwas das der NDR ja für den ESC nicht schafft. Letztes Jahr machte die Sendung Sinn als Ersatz, aber so sehe ich keine Zukunft für diese Sendung. Außerdem haben sie doch im Vorjahr großspurig angekündigt, dass sie den Free ESC in ganz Europa mit anderen Privaten aufziehen wollen, dahingehend ist absolut nichts passiert.

  15. Ich wollte auch noch sagen, dass Elif das absolute Highlight war, leider hat sie gar nicht in so eine billige Sendung gepasst, aber ihr Song wurde wenigstens von Christina Stürmer gebührend hervorgehoben.

  16. Ja, Elif war die Entdeckung des FreeEsc für mich (habe mir nur schnell die Songs angehört). Ich lebe im Ausland und kannte sie nicht, eine tolle Künstlerin!

  17. Verdient das Rea Garvey gewonnen hat. Es war einfach von allen der beste Song. Ich habe insgesamt 10 Mal für ihn angerufen. So ein geiler Song.

  18. Das sind die Länder für die ich auch angerufen habe, aber nur jeweils 1 Mal: Kroatien, Frankreich, Österreich, Türkei und Belgien. Die Songs fand ich auch richtig, richtig gut.

  19. Es ist ja erstmal schön, das es überhaupt Mal wieder oder überhaupt noch eine Pop-Musikshow im deutschen TV gibt.
    Ja, ein San Remo ist das nicht. Aber wir sind auch keine Pop Nation, die europaweit oder internationale Erfolge verbucht.
    Dennoch bekamen wir eine vielfältige Auswahl geboten.
    Ich persönlich fand Irland, Niederlande und Schottland am besten und die Türkei wegen des Textes toll. Wer nun gewinnt oder welche Platzierung ist mir am ende ziemlich „Wurst“. Über die Postcards könnte ich teilweise herzhaft lachen, auch wenn sie typisch Pro7-Elton-Raab-TVTotal waren.
    Es war ganz okaye Unterhaltung. So eine Show als VE über mehrere Wochen in optimierter Weise am Samstag Abend ähnlich dem Mello wäre die einzige Rettung der Deutschen Teilnahme am internationalen ESC.
    Helge ist halt Helge, man mag ihn oder nicht. Das Deutschland sich hier selbst nicht so wichtig nimmt ist ein großer Pluspunkt.

    • Solange sie in einem der hier oft gescholtenen öffentlichen-rechtlichen Sender stattfindet, gerne Ich habe mir die Sendung gestern nicht angeschaut, die Kommentare hier jedoch schon und komme mir nun in meiner Einschätzung des Pro7-Niveaus nicht mehr ganz so allein vor.

  20. Die musikalische Qualität fand ich insgesamt sehr schön. Hab für Amy Macdonald gevotet und freue mich über ihren 4. Platz – oder sagen wir geteilten 3. mit Milow. Podium! 😉

    Die Einspieler natürlich gewöhnungsbedürftig und die Helge-Nummer hätte es das 2. Jahr in Folge, zumal als „Double“, vllt nicht als Wettbewerbsbeitrag gebraucht. Als Pausenact wäre das vllt nochmal etwas Anderes gewesen…

    Lina Kuduzovic als slowenische Punktesprecherin war großartig! Mag sowohl ihren JESC-Beitrag als auch den VE-Song 2020 🙂

  21. Die größte Müll-Sendung, die ich mir jemals angeschaut habe … Ich kann dem ganzen Format einfach nichts positives abgewinnen!

    Alte Songs, subjektive Einzelbewertungen, die ein ganzes Land präsentieren sollen, nervige Werbepausen … Einfach eine absolute Zeitverschwendung!

    Einmal und nie wieder … Echt schlimm

    Ich glaube, ich würde auf diesem Block die nächsten Jahre nicht Mal mehr darüber berichten. Ruht euch in dieser stressigen ESC Phase lieber ordentlich aus, statt euch damit aufzuhalten, Arbeit zu machen und zu stressen.

    • Letztes Jahr fand ich den Free ESC echt cool, aber dieses Jahr… puh, das war wirklich langweilig. Und die Musik war wie man es in Deutschland gewöhnt ist total durchschnittlich, generisch und austauschbar (bis auf die Türkei und Niederlande). Nächstes Jahr werde ich nicht mehr einschalten.

      • Ups, das sollte gar keine Antwort auf deinen Kommentar sein, sondern ein separater Kommentar 😀

      • „Generisch und langweilig“ trifft aber nicht nur auf Deutschland zu, sondern nahezu weltweit… Noch nie haben mich aktuellen Chart so wenig interessiert als in der Gegenwart, Gut, ein paar erfreuliche Ausnahmen gibt es immer mal…

  22. Die Sendung hatte etwas mehr als 1 Million Zuschauer und landete von allen Hauptsendern um 20.15 Uhr auf dem letzten Platz. Ich denke nicht, dass das nach einer Fortsetzung schreit.

    • Die gestrige Sendung hatte ja auch starke Konkurrenz: das ZDF feierte 50 Jahre Dalli-Dalli, im WDR lief „Die schönsten ESC-Momente: von ABBA bis Lena“, im NDR der Udo-Lindenberg-Abend sowie im MDR die Ross-Antony-Show und auf RTL „5 gegen Jauch“ mit Ex-ESC- und Let’s-Dance-Teilnehmer Luca Hänni und dementsprechend wurde der Kampf um die Einschaltquoten hart geführt.

      • @Vondenburg:
        Die Quoten sind natürlich schlmm, vor allem so im Vergleich zum Vorjahr.
        Aber es ist über Senderschnitt. Insofern würd ich das noch nicht abschreiben. Wenn man den Dreh hin zu einem seriösen Musikwettbewerb kriegt, gibts nochmal ne Chance.

      • Oha. Wenn das über dem Senderschnitt ist, dann sieht es für Pro7 aber arg mau aus. O_O

      • Aber klar. Wenn das über dem Senderschnitt ist, dann wird es nächstes Jahr wieder kommen.

      • Naja, 11,8% MA in der Zielgruppe ist jetzt auch nicht so schlecht. Nur halt im Vergleich zum letzten Jahr extrem schwach. Und gestern auch im Vergleich mit „Dalli Dalli“, das bei 13 Komma Irgendwas lag.
        Gesamtzuschauerzahl von 1,4 Mio etwa (im Peak vermutlich an die oder über 2 Mio.) ist auch im Grundsatz okay. Mehr holt man ja mit „Schlag den Star“ auch nicht. Und das läuft seit Jahren.

  23. Wir können vermuten, daß das mit Ben Dolic letztes Jahr nicht sonderlich gut geklappt hätte… War gestern auch nicht so der Brüller.

  24. Da gestern beim Free-ESC einige Künstler brandneue Songs vorstellen, gibt es hier von mir wieder neue Musik von anderen Künstlern.

    Der aktuelle norwegische ESC-Teilnehmer TIX hat eine landessprachliche Ballade mit dem Titel „Engel, ikke dra“ (Engel, geh nicht) herausgebracht:

    https://www.youtube.com/watch?v=p3azC6GpYS8

    Aus Norwegen kommt auch ein neuer Song von KEIINO, dem Gewinner der Herzen des Norsk Melodi Grand Prix und der heißt „Summer of my life“:

    https://www.youtube.com/watch?v=E0ixSdJqipU

    Eine besondere Ehre wird Diodato zuteil, denn er steuert einen Song zum auf Netflix ausgestrahlen Film „Il Divin Codino“ (Der göttliche Zopf) bei, in dem es um das Leben des Fußballspielers Roberto Baggio, der im Finale der Fußball-WM 1994 beim Elfmeterschießen mit seinem verschossenen Elfmeter Brasilien den Titel bescherte und der Titel heißt „L’uomo dietro il campione“ (Der Mann hinter dem Champion):

    https://www.youtube.com/watch?v=bH9jTb3MU8I

    Italiens ESC-Vertreter von 2019, Mahmood, hat sich mit dem Produzententeam DRD zusammengetan und daraus entstand die Nummer „Klan“:

    https://www.youtube.com/watch?v=BOHcLhj6Vn4

    Schwedens ESC-Teilnehmerin des Jahres 2014 und mehrmalige Melodifestivalenkandidatin, Sanna Nielsen, bleibt der Landessprache treu und veröffenltichte die Ballade „Tänker på dig“ (Denke an Dich):

    https://www.youtube.com/watch?v=pbTlANSB2k0

    Auch von der dreimaligen Melodifestivalenteilnehmerin Sonja Aldén gibt es neue Musik und dabei handelt es sich um den Song mit dem Titel „Sommaren för längesedan“ (Sommer vor langer Zeit):

    https://www.youtube.com/watch?v=qVUdCTtZY9I

    Italiens ESC-Vertreterin des Jahres 2016 und diesjährige Teilnehmerin des Sanremo-Festivals Francesca Michielin singt im Duett mit Samuel und der Song hat den gleichen Titel wie der ESC-Beitrag von Paola aus dem Jahr 1980, und zwar „Cinema“:

    https://www.youtube.com/watch?v=5slFWKLqLeQ

    Viel Spaß beim Anhören!

    • Danke für die Vorstellung, Matty🙂
      Wenn ich ehrlich bin, spricht mich kein Act wirklich an. Am ehesten noch der neue Song von TIX. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass er „Falling Angel“ hätte auf Norwegisch lassen sollen.

      Für einen Fußballsong klingt der Song von Diadato überraschend langweilig, da hätte man doch mehr Schmiss erwartet.

      Auch von Keiino bin ich sehr enttäuscht. Sie hatten schon bessere Songs.

  25. Schon letztes Jahr wurde ich mit dem Siegertitel nicht glücklich – da gibt es bessere Lieder von Nico Santos. Ich sag nur: „Better“. Und auch dieses Jahr konnte ich mich mit dem Siegersong nicht so recht anfreunden – vielleicht, weil es einfach der Song war, den jeder schon aus dem Radio kannte. Trotz irischen Klängen. Ja, das liest sich jetzt wie ein „Dann schau es doch nicht mehr“. Genau das dachte ich auch schon, ob ich die Sendung nächstes Jahr noch einmal schauen werde. Vielleicht muss ich das auch nicht mehr: Eine neue Ausgabe ist zwar angekündigt worden, aber die Einschaltquoten von gestern Abend sehen nicht so gut aus: https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/82783/zweiter_free_esc_verliert_fast_die_haelfte_der_zuschauer/

  26. Na ob die Sendung nochmal wieder kommt ist ne Frage ,wenn man fast die hälfte ( von 19% auf 11,8 %) der Zielgruppe verliert ist das schon echt dramatisch .
    Die Musik war ansich ja ganz gut aber das drumherum war schwer zu ertragen und die Einspieler waren ja schon RTL 2 niveau. Das sollte man sich wenn was anderes überlegen .
    In der Form brauch ich die Sendung nicht .

  27. Erstmal:
    ich bin froh, dass wir nicht nochmal Ben Dolic nominiert haben. Abgesehen vom Lied hat er einfach null Charisma. Dann lieber mit wehenden Jendrikfahnen untergehen.

    Zur Show:
    ich hatte das Konzept ja im letzten Jahr und auch dieses Jahr im Vorfeld massiv verteidigt.
    Letztes Jahr hatte ich auch einige Schwachheiten verziehen. In der Kürze der Zeit war einfach nicht mehr möglich als das, was man letztes Jahr zu sehen und zu hören bekam. Ich hab solche Albernheiten wie das mit dem Mond verziehen und auch, dass man für die „Jurypunkte“ Verwandte und Freunde der Acts um eine Wertung bat. Auch die gewollt witzigen Moderationen und die Einspielfilme konnte ich verzeihen.

    Aber: nun hatte man ein Jahr der Vorbereitung.
    Die Einspielfilme weiter auf „TV Total“-Niveau. Das war damals lustig und ich hätte die Show auch gern zurück, aber für einen Wettbewerb finde ich solche Einspieler einfach nicht passend.
    Dann der deutsche Beitrag: wie ESCFan2009 schon richtig schrieb, wäre das als Pausenact okay gewesen. So fühlte ich mich komplett verarscht. Man hätte diesen Platz besser einem Nachwuchs-Act geben können. Aber sicher wären auch größere Namen bereit gewesen, für Deutschland an den Start zu gehen. Denn Acts mit großen Namen hat man ja auch für andere Länder gewinnen können. Warum setzt man dann für Deutschland auf so eine Jux-Nummer? Das führt für mich den ganzen Wettbewerb ad absurdum.

    Die Jury-Votings:
    mir ist schon klar, dass das grad nicht klappt und auch nicht klappen konnte, dass man aus jedem Land ein repräsentatives Voting bekommt.
    Aber so war mir nicht ganz klar, wo es hingehen soll: auf der einen Seite wählen Musiker wie Johnny Logan ihre Top10, auf der anderen Seite Trash-Promis wie Monica Ivancan oder ein Profi-Fußballer. Meinetwegen. Aber das als Jury verkaufen und als alleinige Wertung aus diesem Land? Nein, tut mir leid. Geht nicht. Zumal ja auch noch wieder in einem Fall „die Tante von…“ Punkte verteilen durfte.
    Eine Möglichkeit wäre doch gewesen, 5 Menschen aus jedem Land zu finden, die Punkte verteilen. Nicht zwingend Promis. Verschiedene Altersschichten hätte man damit abdecken können. Das wäre zwar auch nicht repräsentativ gewesen, aber zumindest nicht so stark persönlich gefärbt wie es nun gestern lief. („Ich gebe Polen 12 Punkte, weil ich das Lukas Podolski versprochen hab.“)
    Mit 5 Jury-Menschen hätte man übrigens dann auch eine Parallele zum ESC gehabt.

    Ich bin maßlos enttäuscht und werde im nächsten Jahr definitiv nicht mehr gucken.

    • Exakt so ist es mir auch ergangen. Und ich bin vor dem Voting in die Federn gestiegen (….Frühdienst..) und das viel gar nicht schwer. Schade das Alles, denn es waren richtig gute Songs und tolle Künstler dabei.

  28. Ich finde diese Show war an Peinlichkeiten nicht zu überbieten. Und das soll einem Vergleich zum ESC standhalten? Nie und nimmer. Auch die Kritiken sind vernichtend. Es ist eine einzige Werbeshow zur Vermarktung neuer Musik die gerade diese Woche neu auf dem Markt erscheint. Oder bisher gefloppt ist. Matty sorry…du hast ständig Vergleiche gezogen zwischen Free ESC und ESC in Deutschland. Du liegst komplett daneben. Ich schaue mir 1000 Mal lieber Jendrik an beim ESC und bin zufrieden damit, egal wo er am Schluss landet, als diesen ProSieben Schrott.

    • Naja. Das kann man so nicht sagen.
      Man kann doch nicht kritisieren, dass in einer Musikshow neue Musik präsentiert wird. Ich mein… was soll denn bitte daran schlecht sein? Beim ESC werden doch auch Lieder zur Vorführung gebracht, die neu sind und für diesen einen Abend geschrieben.
      Und vor allem: dann auf der anderen Seite kritisieren, dass auch Musik drankam, die schon ein paar Monate alt ist? Also, was für Musik erwartest du denn bitte in einer Musikshow??
      Zumal ja die Songs von Amy MacDonald oder Rea Garvey keine Flops darstellten. Das ist ja faktisch falsch, das so zu schreiben.
      Bei aller berechtigten Kritik sollte man schon sachlich bleiben.

      • Doch kann „man“. Sorry, es ist seine Meinung, warum soll er es nicht schreiben?
        Zumal, wenn du schon faktisch richtiges einforderst: Rea war mit diesem Titel bisher 18 Wochen in den deutschen Charts, Peak #57. Klingt nicht gerade nach einem großen Hit. Und Amy? Keine Chart-Platzierung für Statues, okay ihr Album eine eine gute Einstiegswoche (#4). Lass doch anderen ihre Meinung. Du sagst deine doch auch sehr deutlich.

        Danke übrigens Goynen für die Worte an Matty. Genauso sehe ich das.

      • @AgnethaFrida:
        Eine Chart-Platzierung ist für mich kein Flop. Zumal dann nicht, wenn das Lied seit Monaten im Radio gespielt wird.
        Ich lasse hier jedem seine Meinung. Aber meine Meinung ist: da war kein Lied bei, dass schonmal ein Flop war bei Veröffentlichung. Das ist sogar ein Fakt.

      • @AgnethaFrida:
        Und wieso lasst ihr dann nicht auch Matty seine Meinung? Du hast hier ja nun deine diesbezüglich auch sehr klar ausgedrückt. 🙂

      • Das Problem bei Matty ist halt der Ton, in dem er seine Meinung kundtut. Und teilweise seine Penetranz.

  29. Ich war gestern sehr vom Niveau der Songs enttäuscht.
    Irland war echt klasse, Türkei war jetzt nicht so mein Stil, aber echt gut, Schottland war recht niedlich und Kroatien ging wenigstens ins Ohr – die anderen 12Lieder fand ich größtenteils echt schlecht. Klang alles wie B-Ware, obwohl es von den Namen her eigentlich eine großartige Show hätte werden müssen. Vor allem verstehe ich nicht, warum sie nicht Milow mit Whatever it Takes haben antreten lassen, wenn sie bei den anderen Ländern ja auch beide Augen und sämtliche Hühneraugen zugedrückt haben, was das Alter der Songs angeht.
    Ansonsten ging die Show viel zu lang – fast länger als ein ESC nur mit 10 Liedern weniger – und das Voting war mal wieder ein Witz. Zum Glück hat mein Favorit gewonnen…
    Wenns nächstes Jahr wieder kommt, schau ich es aus Pflichtbewusstsein, aber Wegs mir könnten sie die Idee einfach beerdigen, auch zum Wohl des Originals

  30. Was bitte sollte dieser Helge-Schneider-Auftritt als Udo Lindenberg? So eine Enttäuschung. Und wenn man das dritte Mal das Mikrofon wie ein Lasso schwingt und es auf den Boden knallt, ist das auch nicht mehr witzig. Dazu diese Zwischenfilme mit 90er-Jahre-Pubertätshumor mit peinlichen Landesklischees und ollen Slapstick-Unfallfilmchen zwischen Saufgelage und verklemmten Pimmelwitzen. Und Conchita mit zugelegten Muskeln sieht inzwischen aus wie eine Schlammcatcherin im Abendkleid.

  31. Andi, ich habe mich tatsächlich nicht richtig ausgedrückt. Ich wollte nur damit sagen das es den Künstlern total egal ist das es sich um einen Contest handelt. Es geht nur um Promotion. Glaubst du Amy hat es interessiert das es hier um einen Contest geht. Zudem waren die Einspieler sehr peinlich. Da war mir der Bundes Vision Contest lieber…naja und Rae hat einen Vertrag mit ProSieben und wird überall untergebracht. Natürlich ist seine Musik erfolgreich und ich finde den Song auch gut.

    • Da unterliegst du einer gewissen Fehleinschätzung. Es ist denen natürlich nicht ‚total‘ egal. Die haben sich alle schon mit voller Absicht einem Wettbewerb gestellt. Abgesegnet durch ihre Plattenfirmen bzw den Rechteinhabern der Songs und wahrscheinlich versüsst mit einer marktüblichen Gage. The Voice of Germany wird übrigens von der Firma Talpa Germany produziert, die weitgehend im Besitz von John de Mol ist, der durch den Verkauf seiner Firma Endemol mehrere Milliarden ‚gemacht‘ hatte und sein erstes Kapital durch das produzieren von Sendungen seiner Schwester Linda im NL Fernsehen machte. Endemol war durch Big Brother Produktion und Lizensierung zumindest zeitweise (nämlich bis zum Verkauf) eine hochbewertete Firma. Danach nicht mehr…
      Wer bei The Voice of Germany sein Gesicht in die Kamera hängt hat nen Vertrag mit Talpa Germany. Verbindungen der Protagonisten zu den ausstrahlenden Sendern sind daher nur indirekter Art. Bis vor einigen Jahren war bei The Voice of Germany auch der Medienkonzern ‚Axel Springer SE‘ mit einem Tochterunternehmen an der Produktion der Sendung indirekt beteiligt. Fernsehsender produzieren eigentlich kaum etwas selbst. Wird fast alles eingekauft. Verträge mit den Sendern haben die Produktionsfirmen, die wiederum Verträge u.a. mit den Personen haben, die du dann im TV siehst. Kann auch sein, dass die Produktionsfirmen wiederum andere Firmen anheuern, die für sie zb die technische Ausführung einer Sendung organisieren usw usf.

  32. Die Quoten der Sendung waren mit 5,1% (Alle) und 11,2% (14-49 Jährige) leicht über dem Senderschnitt der im bisherigen Gesamtjahr 2021 beim Pro 7 Programm insgesamt bei 4,1% (alle) und 9,4% (14-49) liegt. Samstags schwächelt Pro 7 jedoch oft und befand sich in den letzten Wochen mehrere Male weit unter Senderschnitt. Daher sind die Quoten der Raab Sendung meiner Einschätzung nach recht ordentlich und können nicht zu der Einschätzung führen, dass diese Sendung quoten-technisch ein Fail war. Top-Erfolg war es natürlich auch nicht.

  33. Aus dem Spiegel:

    Einst brach Stefan Raab als Songwriter und Produzent mit »Wadde hadde dudde da?«-Nonsens oder »Guildo hat euch lieb«-Ironie die allzu weihevolle Atmosphäre des ESC auf. Doch heute können die ESC-Macher Selbstironie selbst besser, und die abgestandenen Gags lassen die Konkurrenzshow altbacken wirken.

    Damit ist alles gesagt.

  34. Was für eine Verarsche-Show.
    Free-ESC, dass ich nicht lache. Oder wartet. Doch es war sehr „free“. Free vom eigentlichen Anliegen des wahren ESC. Ich bin sprachlos über die anmaßende Frechheit von Stefan Raab bei der Wahl des Sendungs-Titels.

    Aber beginne ich mal von vorne.
    Es ist gut, eine Musik-Sendung im deutschen Fernsehen zu haben, die verschiedene Musikstile bietet und damit ein breiteres Publikum ansprechen sollte. Wo gibt es das sonst noch? Ich würde behaupten: nirgends.
    Das zweite Positive, was mir einfällt: Conchita sah wieder besser aus. Damit kommt sie der „ehemaligen Queen Of Europe“ wieder näher. Singen kann sie nach wie vor. Sie hat mich noch nicht ganz verloren.
    Aber das war auch schon das Positive.

    Johnny Logan ist eine EUROPEAN Song Contest-Legende, nein ist er nicht. Er ist eine EUROVISION Song Contest-Legende. Ich kann nicht erwarten, dass jeder schon so lange dabei ist, den ESC als Fan zu verfolgen (schaue seit 1983 jedes Jahr). Und wenn junge Leute so etwas hören, glauben die das womöglich. Das ist absichtliche Volksverdummung!
    Zu den Einspielerfilmen: Mal ehrlich. Als der für die Türkei lief, sagte bei mir im Raum jemand: „Jetzt wird die Türkei uns den Krieg erklären.“ Wie geschmacklos kann man denn sein? Das hat doch nichts mehr mit Würdigung eines Landes oder seiner Kultur zu tun (ein Anliegen des richtigen ESC). Das ist einfach verachtend und erfüllt schon fast den Tatbestand der Volksverhetzung.
    Wahrscheinlich fühlt sich Stefan Raab auch noch groß, weil bei ihm die Türkei teilnimmt, was sie beim ESC 2012 das letzte Mal tat. Aber ich bin mir sicher, wenn jemand in der Türkei, der Verantwortung trägt, dies wüsste, wäre es aus mit einer türkischen Teilnahme an einer solchen Verarsche-Veranstaltung. (Damit will ich in keinster Weise des Erdogan-System verteidigen.)
    Das Voting? OMG!!! Punkte an Spanien, weil man gern mal wieder auf Malle wäre – nur ein Beispiel für den Votingwahnsinn.
    Den deutschen Act tatsächlich als Udo Lindenberg anzukündigen und auch noch dabei zu bleiben, ist so etwas von frech. Hoffentlich hat ProSieben gute Anwälte und Udo schaltet seine ein.
    Gute Anwälte braucht man auch, wenn VIZE gegen den Sender vorgehen wird (was die zwei hoffentlich tun werden). Die Beats von VIZE waren deutlich zu hören. Der Titel firmiert offiziell unter „Rea Garvey x VIZE“. Das unterschlägt Herr Garvey bzw. ProSieben uns einfach mal.

    Ich bin sauer und wütend über all das. Auch wenn ich wie gesagt gut fand, dass eine durchaus unterhaltsame Musiksendung am Samstagabend ausgestrahlt wurde. Aber bitte nicht unter diesem Titel.

    • Udo ist cool genug, seine Anwälte nicht einzuschalten.
      Und wer sagt dir, dass VIZE nicht auch als Produzenten hinter dieser neuen Version stehen? Zumal Rea ja auch die „offizielle“ erste Version, also die mit VIZE (mit-)komponierte. Man darf getrost davon ausgehen, dass das genauso abgesprochen war und es keinen Grund gibt, irgendwem Anwälte auf den Hals zu schicken. Man muss auch echt mal die Kirche im Dorf lassen. Bei aller berechtigten Kritik, wie gesagt.

      • Na klar ist Udo cool genug dafür. Überspitzungen zu erkennen ist schon schwierig – ich hätte es dazu schreiben sollen.

        Auch VIZE werden ihre Anwälte nicht bemühen, logisch. Aber das Publikum wird verarscht. Der Titel kommt rüber wie einer von Rea Garvey….aber okay. Ich gebe mich geschlagen. Bin sowieso im Unrecht.

      • Da Rea Garvey den Track mitgeschrieben hat, ist es doch auch zu einem gewissen Teil sein Song, oder etwa nicht?

    • What? Es wird im Fernsehen kein Song gezeigt, bei dem die Rechteinhaber nicht ihr OK dazu gegeben haben, sonst drohen empfindliche rechtliche und teure Schwierigkeiten. Wer so alles Rechteinhaber des Siegertitels (oder der anderen in der Sendung aufgeführten Songs) faktisch ist, das ist unbekannt. Rea Garvey aber auch Vize, die an Text und Musikerschaffung beteiligt waren könnten zb ihre Rechte gegen eine Abschlagszahlung schon längst verkauft haben. Gelistet als Songerschaffer sind Rea Garvey (Text + Musik), Nicolas Rebscher (Musik), Vitali Zestovskih (Musik), Vize (ist übrigens ein Trio aus Mario Fiebiger, Johannes Vimalavong und Vitali Zestovskih) (Musik). Die Produktion des Songs haben Rea Garvey und Vize gemacht. Haupteigentümer des Songs ist mutmaßlich Rea Garvey. Credits gehen auch an den Gitarristen Carlos Garcia. Sound-Engineering durch Sascha Bühren. Alle genannten haben entweder aktive Rechtebeteiligung, oder haben ihre Rechtebeteiligung nach Abschlagszahlung an andere abgetreten. Da Garvey ein bekannter Künstler ist, wird er wohl nur bei akuter Geldnot auf Rechte an seinen Songs durch verkauf verzichten. Folgendes gilt bei nem Song 66% Anteil an den Einahmen aus Rechtinhaberschaft gehen an den/die Erschaffer der Musik (Komponisten), 33% gehen an die Erschaffer des Songtextes. Handelt es sich um einen Remix (wie das bei dem Siegertitel offensichtlich der Fall ist) gehen üblicherweise 66.6% der anfallenden Tantiemen durch Rechteinhaberschaft an den/die Urerschaffer und 33.3% an den/die ‚Remixer‘. Vertragliche Regelungen können aber von diesem Verteilungsschlüssel abweichen. Alles klar? ^^

      • Alles klar und alles richtig.

        Aber, diese Version des Titels wird offiziell als Rea Garvey x VIZE als Interpret gelistet. Und genau das hat ProSieben unterschlagen. Nicht mehr und nicht weniger habe ich bemängelt.

        Die Folge ist: Rea ist jetzt der große Sieger und die anderen gucken in die Röhre.
        Aber gut, sicher haben sie ihr okay gegeben.
        Ich sag‘ ja schon gar nichts mehr.

      • @AgnethaFrida:
        Aber das stimmt doch einfach nicht.
        Die Version von gestern war eine spezielle Version des Songs. VIZE hatte im Grunde nur was mit der Original-Version zu tun, aber die kam gestern nicht zur Aufführung.
        Pro7 hat da rein gar nichts unterschlagen.

      • Aber Andi, das stimmt doch nicht.
        Also ich habe sehr deutlich die Beats von VIZE gehört.

        Es ist meine Sicht der Dinge und wenn du es falsch findest, ist das deine Sicht der Dinge. Aber du bist nicht derjenige, der hier entscheidet, was richtig und was falsch ist!!!

  35. Hui, hier wird ja ganz schön kritisiert, da muss ich mir ja fast überlegen, ob ich mich langfristig in die Rolle des Stefan-Raab-Verteidigers einarbeiten sollte 😉 , schließlich gab es beim Bundesvision Song Contest immer mal wieder auch Momente, in denen er mich mit einer gewissen Sachlichkeit und mit intelligenten Bemerkungen positiv überrascht hat.

    Aber nein, so weit bin ich doch noch lange nicht. Ich bin noch nicht mal so weit, dass ich mir die folgende gemeine Bemerkung verkneifen kann: Bei all dem, was ich hier lese, ist die „Liebe zum ESC“ beim angeblichen „Retter“ dieses Musikfestivals vielleicht doch nicht völlig unbegrenzt?

  36. Als Rea Carvey vor dem Televoting führte, wusste ich schon das er gewinnen würde. Ich wollte dieser Sendung eine Chance gegeben und habe sie mir angesehen. Die Postkarten waren eine Frechheit. Ebenso habe ich mich schon verarscht gefühlt, als klar war das der Helge Schneider wieder für Deutschland antrat. Der einzige Song der mir gut gefallen, war der aus den Niederlanden. Ansonsten war viel Durchschnitt dabei.

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