Glennis Grace und Wulf treten gemeinsam mit Afrojack im ESC-Finale 2021 auf

Justice for Glennis! Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie Glennis Grace im ESC-Halbfinale 2005 mit „My Impossible Dream“ engelsgleich auf der ESC-Bühne in Kiew stand und vom europäischen Publikum trotzdem nicht ins Finale gewählt wurde. Fassungslosigkeit im Hertlein’schen Jugendzimmer! Jetzt aber, 16 Jahre später, darf Glennis dieses Jahr endlich doch noch bei einem ESC-Finale auf der Bühne stehen – nachdem es 2020 auch wieder nicht wie geklappt hat. Sie tritt dort gemeinsam mit dem niederländischen DJ Afrojack auf, der bereits im vergangenen Jahr für das Rotterdamer Finale eingeplant war und jetzt doch noch ran darf.

Hinter Afrojack verbirgt sich der Niederländer Nick van de Wall. Der weltweit bekannte DJ ist einer der erfolgreichsten Künstler im Bereich der elektronischen Dancemusik. Mit Songs wie „Take Over Control“ mit Eva Simons, „The Spark“ mit Spree Wilson, oder auch „Dirty Sexy Money“ mit David Guetta, Charli XCX und French Montana hat er bereits mit niederländischen sowie internationalen Größen der Musikszene zusammengearbeitet.

Seine größten Erfolge feierte Afrojack mit den Songs „Give Me Everything“ mit Pitbull, Ne-Yo und Nayer sowie „Hey Mama“, welches mit David Guetta, Nicki Minaj sowie Bebe Rexha entstanden ist. Das Musikvideo zu dem Song kann über 1,4 Milliarden Aufrufe verzeichnen.

Auch auf zahlreichen Festivals hat Afrojack über die Jahre hinweg aufgelegt und die Mengen begeistert. Neben dem jährlich in Miami stattfinden Ultra Music Festival hat er auch bei dem berühmten Tomorrowland gespielt.

Glennis Grace und Afrojack werden bei ihrem Auftritt von dem Sänger Wulf und einem klassischen Orchester aus jungen Talenten unterstützt. „Music Binds Us“ soll der Act heißen und klassische Musik mit elektronischer Musik ebenso verbinden wie Rotterdam mit dem Rest von Europa.

Neben diesem Act stehen bereits zahlreiche weitere Gastkünstler für den ESC 2021 fest. Das erste Halbfinale wird natürlich von Duncan Laurence als amtierendem ESC-Sieger eröffnet. Das zweite Semifinale beginnt mit einer gemeinsamen Eröffnungsnummer von Sängerin Eefje de Visser und dem Breakdancer Redouan „Redo“ Ait Chitt.

Ebenfalls am Start ist der 16-jährige DJ Pieter Gabriel. Er wird – wie schon für das vergangene Jahr geplant – den Song komponieren, der als Hintergrund für die Flaggenparade im Finale in Rotterdam dienen wird. Diesen Track wird Pieter gemeinsam mit Eric van Tijn kreieren, der mit seinen 64 Jahren viel Erfahrung als Musikproduzent mitbringt.

Als Pausenacts für das große Finale sind Duncan Laurence mit „Arcade“ sowie die ESC-Sieger Lenny Kuhr, Teach-In, Sandra Kim, Helena Paparizou, Lordi und Måns Zelmerlöw mit Performances unter dem Motto „Rock the Roof“ auf den Dächern bekannter Bauwerke von Rotterdam eingeplant.


36 Kommentare

  1. Afrojack ist mir auch din Begriff und freue mich, daß er das Programm bereichert. Allerdings kann ich auf Mr. Homophobia verzichten, da hätte man einen anderen ehemaligen ESC-Teilnehmer wie z. B. Sergey Lazarew oder Loreen einladen dürfen.

    • Wenn du mit Mr. Homophobia den Zelmerlöw meinst. Gebe ich dir recht. Hab das Gefühl dass man den Typen nicht los wird. Ob beim Esc oder beim Melodifestivalen. Verstehe nicht wieso Loreen nicht mal gefragt wird. Aber wer weiß vllt hat sie auch gar keine Zeit für sowas, sowie der Herr…

      • Loreen hatte letzte oder borletzte Woche einen neuen Song in Landessprache vorgestellt und es wird bestimmt nicht der letzte sein.

  2. Und täglich grüßt das Murmeltier. Ich bin hier eigentlich nur Leser, dies ist mein erster Kommentar und diesen schreibe ich auch nur, da mich Mattys Bashing extrem nervt. Wir wissen es alle, das du Herrn Zelmerlöw abgrundtief hasst. Warum auch immer, das ist mir mittlerweile egal. Aber warum musst du dies uns fast jeden Tag, aber zumindest unter jedem Beitrag der auch nur im entferntesten mit ihm zu tun hat, unter die Nase reiben? Du solltest dir auf jeden fall nochmal den Text unseres diesjährigen Beitrags genauer anhören. Ach quatsch, das du diesen auch nicht sagst, bekommen wir ja auch fast täglich mitgeteilt. Sorry

    • Manche Menschen können nicht anders. Hat meistens mit einem tiefsitzenden Frust zu tun. Besser für dich, wenn du dich damit gar nicht beschäftigst.

    • #Hausmannskost
      Sei ganz herzlich 💐 begrüßt hier im Blogg.

      Kümmere dich nicht um Matty. Wir können ihn nur bedaueren, bei ihm ist Hopfen und Malz verloren.

  3. Ich freue mich drauf. Am meisten freue ich mich auf Afrojack. Was für ein Name, was für ein Weltstar. Das ist Werbung für den ESC finde ich. Toll!

  4. Bei Justice for Glennis! Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie Glennis Grace im ESC-Halbfinale 2005 mit „My Impossible Dream“ engelsgleich auf der ESC-Bühne in Kiew stand und vom europäischen Publikum trotzdem nicht ins inale gewählt wurde. Fehlt Ein F Bei Finale.

  5. Ich habe die niederl. VE 2005 gesehen und war von Glennis Grace mit „My Impossible Dream“ sofort begeistert. Ihren frühzeitigen Ausscheid im Semi habe ich nicht verstanden… bis heute.
    Aber im Gegenzug kann ich ihre Absicht nicht mehr am ESC teilzunehmen nicht nachvollziehen. Jetzt wo sie beim ESC in Rottderdam in Erscheidung tritt, wächst wieder meine Hoffnung auf eine Wettbewerbsteilnahme.

  6. Finde ich gut, dass der Pausenact extra für den ESC gestaltet wird und nicht nur irgendein Weltstar seinen neuen Song promoten kommt (wie 2016/ 2019).

    • Das stimmt! Ich gebe dir recht.
      Es ist mir extrem aufgefallen, dass der Fokus auf Justin und Madonna (2016 & 2019) gerichtet war. Alle Finalteilnehmer bzw. der ESC selbst war fast nur noch Beiwerk. Für mich völlig am Thema vorbei.
      Apropos Madonna: Was machst sie eigentlich? Seit ihrem katastrophalen (Gesangs)Auftritt ward sie nicht mehr gesehen.

      • Zustimmung, ich fand’s schade, als wenn der ESC es nötig hätte, ist mir ganz krass 2019 aufgefallen. 2016 ging’s noch. Wirkt schon etwas irritierend, auf der DVD wurde ja der Auftritt von Madonna herausgeschnitten, wurde aber von den Moderatoren in den höchsten Tönen angepriesen. Schon merkwürdig.😃

      • Eigtl kann da auch auftreten wer will, katastrophaler als der Auftritt von Madonna kann es nicht mehr werden.

  7. Glennis? ein furchtbarer Song der vollkommen zurecht ausgeschieden ist, und das obwohl Glennis ganz gut singen konnte. Nur der Song, bei dem Glennis wirklich krass Whitney Houston kopiert der ist einfach zu Recht weggevotet worden. Gab es 2005 schon wieder Juryvoting?

  8. Glennis wurde voll auf Whitney Houston gemacht. Das Lied kam dann auch 20 Jahre zu spät und klang eben sehr altbacken. Rumänien gab damals den Ton an. Oder Norwegen, wenn auch nicht modern, aber angenehmer Retrosound und cooler Auftritt.

  9. Ich mag „My impossible dream“ auch gerne 🙂 Das war vermutlich damals schon nicht besonders revolutionär, aber stimmgewaltige Diven in tollen Kleidern mit schöner Gestik und englischen Power-Balladen, das schreit ja auch nach meinem Geschmack ^^

  10. Hatte das Glück, Afrojack auf oben verlinktem Set bei TML lzu sehen und freue mich deshalb unfassbar auf seine ESC-Performance 🙂 In den NIederlanden darf natürlich ein bekannter DJ nicht fehlen, auch wenn ich mich noch mehr über Armin van Buuren gefreut hätte.

  11. Glennis Grace war phantastisch damals beim ESC, ihr vorzeitiges Ausscheiden im Semi war sehr bitter, kann mich noch sehr gut erinnern. Sie war eines von vielen Opfern des (vormaligen) Ostblock- und Ex-Jugo-Staaten-Votings – westliche Länder hatten in nur einem Semi gegen diese Ost-Phalanx kaum eine Chance – hat aber leider noch ne ganze Weile gedauert bis man das bei der EBU erkannte und erst ab 2008 dann 2 Semis bzw ab 2009 dann wieder eine Jury-Beteiligung von 50 % einführte. Ich bin sicher, hätte es das 2005 schon gegeben, wäre Glennis mit dieser Top-Leistungs sicher ins Finale gekommen.

    • Das ist doch sachlich falsch. Vielleicht waren die Lieder aus den östlichen Ländern einfach näher am Publikumsgeschmack? Aber doch dann lieber erstmal Faktencheck: Top 5 Platzierungen von 2000 bis 2009
      alte Westländer: 24, Ostländer+Türkei 26.

      So jetzt die 10er jahre

      Top 5 Platzierungen der alten Westländer: 27, der Ostländer+Türkei 23.

      Das widerspricht doch sehr erheblich deiner Behauptung die Juryeinführung hätte den ‚Westländern‘ genutzt und das reine Televoting den Ostländern genutzt. Es ist einfach nicht der Fall bzw ist nur minimal.
      Auch ist nicht feststellbar, dass die Re-Einführung des Juryvotings den ‚großen 5‘ irgendwelchen großen Nutzen brachte.
      Tatsache ist, dass die ehemaligen ‚alten Westländer‘ ja zusammen nur 20 (+LUX + MC) sind, die Mehrheit von (sofern alle mitmachen würden) 23 die östlichen Länder+Türkei ausmachen. Dazu kommt dann noch Australien als Sonderfall.

      Auch ist es keinesfalls eine ausgemachte Sache, dass Juries eine Whintey Houston Kopie so stark überdurchschnittlich goutiert hätten, dass das schwache Televoting hätte übertüncht werden können. Das kann man zwar behaupten, es entbehrt aber jeder Grundlage. Diese Juryabstimmungen sind ja grundsätzlich besonders undurchsichtig.

      • Vom Finale und den dortigen Platzierungen habe ich gar nicht gesprochen; es ging um die Problematik im Semi (und speziell auch die Tatsache, dass es nur 1 Semi gab).

        Ergänzend hinzu zu fügen ist noch, dass die Ausdehnung auf 2 Semis die ganze Problematik ein Stück weit entschärft hat. Die Vorjahres-Platzierungen haben seither überhaupt keine Rolle mehr gespielt – alle Beiträge, die sich qualifizieren mussten hatten seither die gleichen grundsätzlichen Startbedigungen (wenn man mal von der Ermittlung des Startplatzes absieht). Die Semis sind von der Zahl der Beiträge idR auf 17/18 begrenzt und jeweils 10 kommen weiter. Dieses Prinzip hat sich etabliert und funktioniert relativ gut und halbwegs ausgeglichen. Mit dem alten System hätten sich Länder wie die Schweiz, Österreich oder auch die Niederlande (und andere) sicher schon vom ESC verabschiedet.

  12. Is ja schon erstaunlich dass hier jemand als ESC Act OHNE BILD vorgestellt wird, der noch dazu ja ’nur‘ Musikproduzent ist und dessen beste Zeiten schon seit mehreren Jahren bereits vorbei sind. Es ist sehr enttäuschend, dass anscheinend kein einziger der aktuellen Megastars der niederländischen Musikszene ne Einladung bekommen hat. Snelle (9x Platin, 4x Gold) hatte ich da mindestens erwartet, oder Suzan & Freek oder gar Frenna (6 Nummer 1 Hits), oder oder oder. Stattdessen Nullnummern aus einer vergangenen Zeit…

    • Deine Hoffnungen, dass aus dem ESC irgendwann mal doch so etwas wie eine Musikmarkt-Show werden könnte, scheinen ja weiterhin zu bestehen, sonst würdest Du Dich nicht immer wieder aufs Neue enttäuschen lassen.

      • Wo steht denn, dass ich diese Hoffnung hege? Es macht nur keinen Sinn, ich sag es mal hart, ‚Nieten‘ auflaufen zu lassen. Das erschliesst sich mir nicht. Wobei ich einschränken muss, dass ich jetzt NICHT weiss was uns dort eigentlich kredenzt werden wird seitens Afrojack & Co. Man kann natürlich hoffen, dass das ein Burner werden wird. Zumindest wird es wohl was potentiell Tanzbares werden, würde ich vermuten wollen. Bei bekannteren Acts, die man einlkaden köntte, wenn man wollte, sollte man nicht davon ausgehen, dass die etwa, nur weil sie Erfolg haben, was Schlechtes bringen würden. Die können auch was. Sind aber womöglich um ein Mehrfaches teurer. Das steht dahin.

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