Jetzt bestätigt: Natalia Gordienko vertritt Moldau auch beim ESC 2021

Natalia Gordienko vertritt Moldau beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Diese Nachricht dürfte regelmäßige ESC-kompakt-Leser nicht wirklich überraschen, denn bereits im Juli waren wir uns relativ sicher, dass die Sängerin nach der ESC-Absage 2020 eine zweite Eurovisions-Chance bekommen wird. Heute nun wurde diese Information auch ganz offiziell vom Sender TRM bestätigt.

Auch sicher ist: Es wird in Moldau in diesem Jahr keine Vorentscheidung geben. Natalias Beitrag für den ESC 2021 soll stattdessen intern ausgewählt und voraussichtlich im März veröffentlicht werden. Einzig im Jahr 2007 wurde der moldawische Beitrag für den Eurovision Song Contest schon einmal hinter verschlossenen Türen ausgewählt.


Bislang nicht bestätigt wurde Natalias Team hinter ihrer ESC-Teilnahme im kommenden Mai, aber auch hier ist bereits im Sommer 2020 durchgesickert, dass die Sängerin offenbar an ihrem Team aus dem vergangenen Jahr festhalten. Komponiert wurde ihr damaliger Beitrag „Prison“ von den ESC-Wiederholungstätern Philipp Kirkorov (Bild unten mit Natalia Gordienko) und Dimitris Kontopoulos, die im vorletzten Jahr auch zusammen für „Scream“ von Sergey Lazarev verantwortlich waren. Dimitris Kontopoulos hätte damit mit dem moldawischen und dem griechischen Beitrag „Last Dance“ von Stefania schon zwei Lieder im ESC-2021-Rennen. Um die Inszenierung soll sich der Grieche Fokas Evangelinos kümmern.

Natalia Gordienko ist Sängerin, TV-Moderatorin, Model und Mutter eines kleinen Sohns. Zusammen mit Arsenium und Connect-R stand sie bereits 2006 mit dem Song „Loca“ auf der ESC-Bühne in Athen. Damals reichte es für einen 20. Platz. Natalia ist ukrainischer Abstammung und wurde 1987 in der moldawischen Hauptstadt Chișinău geboren. Sie begann früh zu singen und zu musizieren. Als 15-Jährige nahm sie das erste Mal an Gesangswettbewerben teil. Im letztjährigen „Finala Naţională Eurovision 2020“ siegte Natalia sowohl im Jury- als auch im Publikumsvoting und löste so mit „Prison“ das Ticket zum später abgesagten ESC 2020 in Rotterdam.


24 Kommentare

  1. Da freue ich mich drüber.😊
    „Prison“ höre ich immer noch gerne, aber vielleicht weiss ihr neuer Song noch mehr zu überzeugen.

  2. Na ja, kann nur besser werden als das grauenhafte Machwerk namens „Prison“.

    Oh Verzeihung, meinte natürlich „Brisäään“. 😉

  3. Hoffentlich diesmal mit einen besseren Song, da ihre Stimme mehr kann als „Prison“.

    Viel Glück Moldova! 🙂

  4. Also gut für Moldawien startet wieder Nathalia Gordienko. Aber nach „Brisäääään“ muss „Freedooooom“ folgen😉

  5. Ach toll. Schön, dass Natalia nochmals eine Chance bekommt. Mittlerweile sind wir damit – wenn ich mich nicht verzählt habe – bei 23 Teilnehmer, die nochmals in den Ring dürfen (zuzüglich evtl. Litauen, Estland, Finnland und Schweden durch die Nationale Vorentscheidung (und evtl. Russland, Polen und Armenien – da hat man sich glaub ich noch nicht geäußert)).
    Ach, ich finde das einfach – es kann nicht oft genug gesagt werden – emotional so richtig und schön. Da hatte Peter schon im Frühjahr Recht!

  6. 2007 war eher hinter halb geöffneten Türen. Ich erinnere mich daran, dass zumindest alle Teilnehmer der internen Selektion veröffentlicht wurden.

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