Keine Direktnominierung in Finnland: UMK wird 2021 erneut den finnischen Teilnehmer bestimmen

Aus Estland und Schweden waren bereits Meldungen vernehmbar, dass die nationalen Vorentscheidungen auch 2021 fortgesetzt werden. Eine Direktnominierung der Acts ist somit ausgeschlossen. Und auch in Finnland wird ähnlich verfahren, da der finnische Vorentscheid UMK auch im kommenden Jahr stattfinden soll. Aksel könnte damit nicht direkt als finnischer Teilnehmer für den ESC 2021 bestimmt werden.

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Uuden Musiikin Kilpailu 2021 järjestetään avoimena kilpailuna.⭐ Suomen euroviisuedustaja ja kilpailukappale vuodelle 2021 valitaan jälleen UMK:n ja YleX:n yhdessä järjestämässä avoimessa Uuden Musiikin Kilpailussa. Biisihaku avataan 1. syyskuuta osoitteessa yle.fi/umk. Biisinkirjoitus kannattaakin aloittaa nyt! Tämän vuoden UMK:ssa Suomen viisuedustajaksi valittiin Aksel Kankaanranta kappaleellaan Looking Back. Eurovision laulukilpailu 2020 oli määrä järjestää Rotterdamissa 12.-16.5., mutta koronaviruksen vuoksi ne peruttiin. European Broadcasting Union EBU on linjannut, että vuoden 2021 Euroviisujen kilpailukappaleiden täytyy olla uusia, eikä tämän vuoden kilpailuun ilmoitettua biisiä voi käyttää. Lue lisää osoitteessa yle.fi/umk – linkki biossa! #UMK21

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Wie der finnische Rundfunksender YLE heute bekanntgab, findet Uuden Musiikin Kilpailu auch im nächsten Jahr statt. Die Vorentscheidung wird erneut als offener Wettbewerb ausgetragen, für den sich Künstler bewerben können und ein Komitee daraufhin eine Auswahl treffen wird, wer es in die Liveshow schafft. Ab dem 1. September können Beiträge eingereicht werden – dann ist auch der formale Zeitpunkt erreicht, um nach den Regularien der EBU potentielle Songs, die am ESC 2021 teilnehmen können, zu veröffentlichen.

UMK-Produzent Anssi Autio äußerte zudem, dass Aksel sich natürlich erneut bewerben kann. Allerdings wird er, anders als Uku Suviste in Estland, keinen automatischen Startplatz in der Vorentscheidung bekommen. Er müsste sich somit wie alle anderen Acts erneut bewerben und von der Jury ausgewählt werden, an der Vorentscheidung teilnehmen zu können.

Zudem habe der diesjährige Vorentscheid ein sehr breites Publikum angesprochen, vor allem junge Zuschauer hätten eingeschaltet. In der Publikumsabstimmung wurden die höchsten Abstimmungszahlen seit 2015 verzeichnet. All dies sind demnach Indizien, die darauf hinweisen, dass UMK sich großer Beliebtheit erfreut. 2021 wird die Vorentscheidung ihr zehnjähriges Jubiläum feiern und damit, so Autio, endgültig zum state-of-the-art zeitgenössischer Popmusik werden.

Insgesamt war das diesjährige UMK 2020 ein großer Erfolg, gerade auch in Zusammenarbeit mit dem finnischen Label Mökitie Records. Für die dort beheimatete Erika Vikman sei der Vorentscheid eine tolle Möglichkeit gewesen, um ihre Musik einem breiteren Publikum darzubieten und somit eine aussichtsreiche Grundlage für zukünftige Veröffentlichungen zu schaffen. Das Musiklabel sei demnach auch gewillt, die gemeinsame Arbeit in Zukunft fortzusetzen.

Ist es Eurer Meinung nach der richtige Schritt Finnlands, die Vorentscheidung UMK 2021 fortzuführen? Welche Künstler würdet Ihr dort gerne im kommenden Jahr sehen? 


19 Kommentare

  1. Erika!!!!

    Ich finde die Entscheidung korrekt. Okay, mit Aksel kann ich nicht viel anfangen, bin aber wohl immer noch etwas enttäuscht, dass Erika nicht gewonnen hat, von daher etwas voreingenommen.

    Hätte ihr zwar leider auch nichts gebracht, aber trotzdem….(schmoll).

  2. Erika soll bitte in 2021 wiederkommen!!!!!! Am besten dieses Mal mit einem Song über einen männlichen Pornostar. Ich würde ihr gerne eine entsprechende Liste dafür vorbereiten!

  3. Ich fühle auf jeden Fall mit allen Künstler*innen, deren monate- und manchmal jahrelange Vorbereitung für die Katz‘ ist. Rational kann ich es aber sehr begrüßen, wenn Länder ihre Vorentschungsformate als Plattform für die heimischen Musikschaffenden zur Verfügung stellen möchten.
    Schade Aksel, ich gehöre zu jenen Randerscheinungen, die den Song mochten.

  4. Oh Mann, der arme Aleks. Der YLE hätte ihm wenigstens einen Finalstartplatz anbieten können, so wie Uku in Estland. Aber nun gut, die Skandinavier sind knallharte Geschäftsleute, siehe auch Schweden.

  5. Bisher haben die richtigen Länder entschieden, ihren Künstler nicht noch einmal zu nominieren. 2021 könnte ein starker Jahrgang werden.

  6. Pech für Aksel. Immerhin ist ihm durch die ESC-Absage eine mögliche Enttäuschung durch ein Semi-Aus erspart geblieben.

  7. Ich finde die Enttscheidung korrekt da die manipulative internationale Jury von immer wiederkehrenden Gesichtern Aksel gewählt hat ,um Erika zu verhindern . Erika war die Televoting Siegerin und soll bitte wiederkommen ..

    • Ich war ja auch für Erika, aber Du vergisst, dass Aksel nur knapp hinter Erika im Televoting landete.
      Er ist also auch bei den finnischen Zuschauern durchaus angekommen.

  8. Wie ich schonmal gesagt habe: bei Schweden regen sich alle auf und hier interessiert es niemanden. Doppelmoral vom Feinsten ^^

    • Nun Schweden hat sofort nein zu den Mamas gesagt das wird schon aufgestoßen sein bei einigen. Finnland hat sich ein wenig Zeit gelassen. Mal ehrlich für mich ist beides okay das Business ist nun mal so da geht meist der Kommerz vor. Bin mal gespannt wie sich der NDR entscheiden wird und vor allem wann

  9. Das Muster ist doch eigentlich immer gleich: Die Beiträge, die, nun ja, eher als Fehlentscheidungen betrachtet werden, werden so elegant korrigiert.
    Ob‘s hilft werden wir sehen.

  10. Im nächsten Jahr bekommen die (überhaupt stattfindenden) Vorentscheide mehr Aufmerksamkeit. Und bis zum ESC 2021 hängen einem die Geschichten, wie Act XY sich bei Absage des ESC gefühlt hat und wie dankbar man für die neue Chance sei, zum Halse raus. Also Danke, Finnland!

  11. Um Aksel und sein Lied tut es mir echt leid. Der Song zählt zu meinen großen Favoriten, generell für dieses bisherige Jahr und nicht auf diesen ESC-Jahrgang bezogen. Ich höre das wirklich gerne, mag seine Stimme und bin kleiner Fanboy geworden.
    Aber natürlich verständlich, dass das finnische Fernsehen die VE nochmal aufziehen will, wenn die so gut angekommen ist. Auf persönliche Schicksale kann da nunmal keine Rücksicht genommen werden.

    This is finnisch, but not the end.

    Übrigens hätte ich schon seit Jahren gerne Jenni Vartiainen beim ESC für Finnland. Die macht so wahnsinnig gute Musik. Ich kann das nur empfehlen.

  12. Schade, so schlecht war das Lied von ihn jetzt nicht!
    Glaub sogar das Finnland das Finale geschafft hätte.

    Rumänien, Österreich, Malta, Zypern, Kroatien, Frankreich, Irland, Großbritannien, San Marino, Nordmazedonien, Deutschland und Russland werden bestimmt an ihren Künstler festhalten.

    Lettland, Litauen, und Island halten hoffentlich nächste Jahr nur ein Minivorentscheid mit ihren Künstlern ab, bitte!
    (Gerechtigkeit für Davi, The Roop und Samatha Tina!)

    Bei Italien, Norwegen, Australien und Albanien kann man sich sicher sein, das sie den gleich Weg wie Schweden, Estland, Portugal und Finnland gehen, glaube ich zumindestens.

    Mal gucke ob Ungarn, Montenegro oder sogar die Türkei nächstes Jahr zurück kommen oder ein Debüt von Kaschastan möglich ist.

  13. Ich finde eure Verdrehungen und Hypothesen „Wenn dann so, dann eben anderes, wäre besser, wenn so, aber hat nicht, dann eben nicht“. Jeder User von euch will seinen eigenen ESC durchsetzen, wo im Grunde schon das Endergebnis eh schon feststeht. Irgendwie krank, oder?

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