Kommentar: NDR reißt eigene Info-Deadline – Null Punkte für die ESC-Kommunikation

Fünf … vier … drei … zwei … eins … froher Februar! Der Januar 2020 ist Geschichte. Für die ESC-Fans sollte es der Monat sein, in dem sie mehr über das deutsche ESC-Engagement in Rotterdam erfahren. Konkret „Ende Januar“. Bereits vorher hieß es immer wieder, man werde kommunizieren, wenn es etwas zu kommunizieren gäbe. Und nun, am 1. Februar, sind wir so wenig schlau wie zuvor. 

Auf unsere diesbezügliche Anfrage antwortete die NDR-Pressestelle am Freitag, den 31. Januar: „Die zuständige Redaktion bereitet intensiv den ESC vor. Informationen werden wir ab (sic!) Februar veröffentlichen.“ Ab Februar? Hieß es bis eben nicht noch bis Ende Januar? Einen so lapidaren, um nicht zu sagen arroganten Umgang mit einer Deadline, zumal einer selbst gesetzten, erlebt man selten.

Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk ist der teuerste der ganzen Welt. Und der NDR lässt sich auch den ESC einiges kosten. Er hat im dritten Jahr eine Unternehmensberatung für wer weiß wie viele tausend Euro beauftragt, ihn bei der Suche nach dem deutschen Beitrag für den ESC in Rotterdam zu unterstützen. Und trotz – oder womöglich auch wegen – dieser externen Hilfe ist der Sender nicht in der Lage, seine eigenen Deadlines zu halten. 

Ein Blick ins Ausland: Natürlich kennen wir die geradezu Schweizerische Präzision, mit der die Schweden an ihren Vorentscheid herangehen. Die Norweger sind mittlerweile so im Fieber, dass sie lieber vor der selbst gesetzten Deadline kommunizieren als danach. Aber auch die Spanier, deren Zeitangaben – dem Klischee entsprechend – eher einer Empfehlung gleichen als einer exakten Uhrzeit, haben es geschafft, ihren ESC-Zeitplan nicht nur auf den Tag, sondern auch auf die Minute genau einzuhalten: Am Donnerstagmorgen wurde – wie angekündigt – um Punkt 10 Uhr der ESC-Beitrag des Landes veröffentlicht. So etwas geht also. 

Aber scheinbar nicht beim NDR. Seit fast zwei Monaten ist es ein mehr als offenes Geheimnis, dass Alexandra Wolfslast die neue deutsche Head of Delegation ist. Die Reaktion des NDR auf entsprechende Anfragen: „Wir kommunizieren, wenn es etwas zu kommunizieren gibt.“ Die Programmfahnen werden veröffentlicht und zeigen die Ausstrahlung einer ESC-Sendung „Unser Lied für Rotterdam“ auf ONE. Aber was wird in dieser Sendung passieren? Der NDR schweigt auch auf diese Anfrage und verweist auf Ende Januar. 2020 wohlgemerkt, nicht Januar 2021. 

Lieber NDR, die inhaltliche Erwartungshaltung der ESC-Interessierten in Deutschland (und übrigens auch international) für die Januar-Ankündigung war schon auf ein Minimum gesunken. Ein Zeitplan für die nächsten Wochen zum Beispiel hätte ein Anfang sein können. Oder eine Erklärung zur Sendung auf ONE. Dieses unorganisierte kommunikative Rumgeeiere jedoch lässt einiges vermuten, was im Hintergrund nicht rund läuft. Das mag alles vergessen sein, wenn der deutsche Beitrag ein Knaller wird und in Rotterdam richtig abräumt. Aber selbst dann kann dieser kommunikative Offenbarungseid der laufenden ESC-Saison als abschreckendes Negativbeispiel im PR-Grundkurs für alle Fernsehsender genutzt werden, die ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Zuschauern, den Fans und auch den Medienpartnern aufbauen bzw. erhalten wollen. 

Ohne zu wissen, wie groß das Durcheinander beim NDR tatsächlich ist – hier ein wichtiger Hinweis für alle Beteiligten: der deutsche Beitrag MUSS bis zum 9. März bei der EBU eingereicht werden. Wenn der NDR auch diese Deadline verpennt, ist nicht nur das ganze Geld für den bisherigen Auswahlprozess verloren, sondern es folgt auch noch eine Strafzahlung. Das wäre schade ums Geld. Gleichzeitig müssten sich die Fans dann noch mehr fremdschämen und sich noch eine Begründung für die internationale ESC-Community überlegen, wie so etwas in Deutschland passieren kann. 

Da bleibt nur ein Fazit: NDR, I’m sorry, zero points. 

PS: Damit ist eigentlich alles kritisiert, was man zum jetzigen Zeitpunkt kritisieren kann – wenn auch noch nicht von jedem. Ersparen wir uns an der Stelle den Shitstorm und das Nachtreten. Als Alternative schlage ich vor, dass jeder, der will, in die Kommentare schreibt, was für eine Deadline er/sie schon mal verpennt hat – und was für (lustige) Gründe das hatte. Das schont die Nerven und ist unterhaltsamer für alle Beteiligten. Und letztlich geht es beim ESC doch genau darum – um gute Unterhaltung. 


144 Kommentare

  1. Ich hab noch nie ne Deadline verpasst 😉 .
    Was soll man dazu noch sagen was der NDR macht , ich lass mich einfach nur überraschen . Was anderes kann man ja garnicht mehr . Irgendwann wird was verkündet , da kann man sich sicher sein nur das wann ist die Frage .

  2. Ich verpasse ständig Deadlines.

    Lasst uns das Ganze jetzt mal nicht zu hoch kochen. Natürlich ist die Kommunikation verheerend, aber ganz ehrlich: Solange sie die Deadline am 9.3. nicht verpassen UND solange sie uns mit dem, was sie bis dahin hoffentlich präsentiert haben, so richtig aus den Schuhen hauen, ist für mich alles in Ordnung. Das erste werden sie vermutlich hinkriegen, spannend wird der zweite Punkt.

    • @Tamara

      Dein Optimismus ist wohl grenzenlos, was??

      Das ganze ist einfach nur noch ein Trauerspiel. Wenn die vom NDR keine Lust mehr haben sollen sie es doch einfach sagen, wäre auf jeden Fall besser als dieses ewige Hinhalten.

      Ach ja, so richtig Deadlines verpasst habe ich nie, höchstens zu einer Verabredung vielleicht mal zu spät gekommen.

      • Du weißt doch nichts über die Hintergründe. Niemand hier weiß, ob der NDR alleine entscheidet oder ob der ganze ARD-Dampfer mitredet. Wir wissen nichts über Zwänge wie Geld, Einschaltquoten, Programmplätze, nicht über mögliche Absagen von Künstlern…

  3. Ich weiß nicht, was das ganze Lamentieren soll. Kann man nicht einfach mal den 27.2. abwarten anstatt im gefühlten Tagesrythmus Empörungen darüber zu verbreiten, dass der NDR noch nichts zum deutschen Beitrag in Rotterdam veröffentlicht hat? Kein Wunder, dass in keinem anderen Land schon soviel im Vorfeld an negativem Müll über die Teilnahme des eigenen Lands geschrieben wird wie hier bei uns. Kann man nicht einfach mal den Ball flachhalten? Hab auf den NDR Bashing Artikel förmlich gewartet…

  4. Ich habe mir gestern eine Playlist mit deutschen ESC-Beiträgen erstellt. Beim Anhören der Musik fällt schon auf, dass -keine Überraschung – einige etwas beliebiger vorkommen als andere. Doch tatsächlich gehören auch welche dazu, die ganz gut platziert waren. Für mich wurde deutlich: Bühnenpräsenz und Marketing sind unabdingbar. Dazu gehören offene Kommunikation, Werbung, ein Musikvdeo, das frühzeitig(!) ausgestrahlt werden, social media Präsenz und ein Top-Bühnenbild. Ich hoffe, der verschlafene NDR versteht das endlich mal und fängt endlich mal mit dem ersten Schritt, offene Kommunikation bald an…

  5. Die einzigen Leute, die was wissen, sind das ESC-Panel und die internationalen Juries, denn die haben ja schon längst die Songs bzw. Acts bewertet und müssten ja ungefähr wissen, welche Songs/Acts dabei waren. Aber von denen gibt es nicht mal Andeutungen im Netz. Wenigstens Gerüchte oder objektive Beschreibungen der Acts und Songs ohne ausführlicher werden zu müssen. Also sehr seltsam das Ganze!

  6. Da ich mich den letzten Vorrednern nur anschließen. Mag sein, dass es viele eingefleischte Fans kaum noch erwarten können endlich etwas über den ESC-Beitrag Deutschlands zu erfahren. Aber ich finde das Verhalten vom NDR dieses Jahr ganz in Ordnung, ja fast erfrischend. Lasst lasst die doch einfach mal in Ruhe machen, damit die Sache auch wasserdicht ist. So lange bleibt erst mal noch spannend für uns und nach der Veröffentlichung kann man sich noch über zwei Monate in Ruhe darüber austauschen. Jedenfalls wünsche ich der Interpretin/dem/den Interpreten schon jetzt viel Gelassenheit und vor allem ausreichend Unterstützung aus der Heimat, wenn es im Mai zum Wettbewerb geht!

    • Also du findest das Verhalten vom NDR in Ordnung, das man für Ende Januar Infos ankündigt und dann nix bringt. Bei solchen Ja-Sagern und Duckmäusern ist es kein Wunder, das so ein Verhalten zur Tage bringt. Wenn man mit Lügen auch noch so weit kommt. Ziemlich verwunderlich.

  7. Ich bin total schockiert.. Der NDR hat meinen kommentar einfach nicht zugelassen, auf eurovision. de. Die können wohl nicht mit Kritik umgehen. Ich war an keiner Stelle beleidigen, im Gegenteil. Sachlicher kann man sich nicht beschweren. Ich weiß nicht warum man meinen Beitrag nicht zulässt!!!

    • Ist halt so. Da kann man nix machen. Ich frage mich die ganze was diese Beamten vom NDR so den ganzen Tag machen, außer unsere Gebühren verplempern. Der NDR muss sparen, dann sollen sie mal den Schreiber beim ESC zu Hause lassen. Der braucht keinen Wellnessurlaub auf Kosten des Senders. Wichtig ist der Künstler, nicht Schreiber.

      • Wahrscheinlich hat sich der NDR von dem Geld, mit dem man eine ordentliche VE hätte durchführen könnre, ein in paar Jubelperser (Neudeutsch: social bots) gekauft.

  8. Mir ist übrigens doch eine Deadline eingefallen die ich nicht eingehalten habe. Ich bin tatsächlich 10 Tage nach dem Termin geboren😂

  9. Schade das Feddersen nicht mehr bei Eurovision.de. schreibt. Ich bin überzeugt er hätte uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und uns genau erklärt, warum genau dieser Weg, der Weg des NDR absolut richtig ist und natürlich Deutschland auf die Erfolgsspur zurückholt. Ähm wie immer 😎

  10. Eine Sache kann ich mir nicht so recht erklären. Letztes Jahr wurde ja deutlich, dass TS/der NDR diesen Blog sehr aufmerksam verfolgen. Warum sollte das dieses Jahr anders sein? Jetzt könnte man doch locker ein Statement wie „Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben. Wir melden uns kurzfristig“ rausgeben. Macht man aber nicht. Sitzen die jetzt da und kichern vor sich hin? Weil es ihnen egal ist? Weil sie wissen, dass sie den Hammer-Act haben? Hach, die Tage der hysterischen Spekulationen sind schon schön… 😉

  11. Bei uns gab es immer Dadline, wenn mein Vadder sich von meinem Ersparten über die Grenze in Holland wieder mal was zum munteren Naseputzen besorgen ging.

  12. Bin gespannt, ob Daniel Schuhmacher dann bei der Bekanntgabe der Neuigkeiten bekanntgegeben wird und nur sein Lied am 27.02. veröffentlicht wird oder ob er und sein Lied am 27.02 an uns gelangen und zuvor nur das Prozedere publik gemacht wird.

  13. zu behaupten es hätte eine echte Deadline gegeben, die von Entscheidern vorgegeben war, ist sachlich im Grunde falsch. Eine meines Wissens ungenannte NDR Sprecherin, wahrscheinlich der Pressestelle, hat angeblich ‚Ende Januar‘ als Infozeitpunkt mehr, oder weniger vertraulich durchblicken lassen. In irgendeiner NDR Verlautbarung wurde das aber auf eurovision.de nie bestätigt. Offiziell ist, dass überhaupt gar nichts mitgeteilt wurde und mitgeteilt wird. Im Grunde ist selbst der in der ARD Programmvorschau eingetragene Sendetermin für den ONE Channel vorläufig und keineswegs endgültig.
    Das ‚irgendwas‘ im Februar mitgeteilt werden wird, beziehungsweise in Erfahrung gebracht wird, versteht sich von selbst, wenn Ende Februar eine ESC Sendung geplant ist und die, soweit man das bis jetzt überblicken kann, auch stattfinden wird. Es kann gut sein, dass der NDR mit ‚im Februar‘ die Sendung selbst meint. Ist das Informationsgebaren klug, oder nicht? Sollte im Mai dann eine gute Platzierung herausspringen würden das die Beteiligten natürlich unter ‚voller Erfolg, was sind wir für dolle Hechte‘ werten.

    Etwas schon erstaunlich ist, das alles so geheimgehalten werden kann, obwohl ja angeblich ‚hunderte von Personen‘ beteiligt sind. Das Konspirative und die Bereitschaft anscheinend wirklich aller Beteiligten das Spielchen eisern mitzuspielen stört mich. Die Wahrscheinlichkeit, dass ‚mehr als hundert Personen‘ an der Endentscheidung beteiligt waren und diese dann auch wirklich mitbekommen haben muss man als gering ansehen. Wenigstens einen, oder eine müsste es doch wenigstens geben, der durch einen Leak die Konspirativität beendet, um Schaden vom ESC abzuwenden. Sollte ein Panel von ESC Fans bereit gewesen sein eine solche Konspiration mitzuspielen hätten diese sogenannten Fans nicht mehr das Recht sich weiterhin ESC Fans zu nennen. Es kann doch nicht sein, dass alle Personen eines ja nicht grad kleinen Panels das alles so einfach mal blinden Auges mittragen.

    Daher komme ich zu dem Schluss, dass ausser ein wirklich ganz paar Personen gar keiner weiss wie überhaupt der Stand der Dinge ist. Tatsache ist aber, dass einer großen Zahl von Personen bekannt ist, was zur Auswahl stand. Warum schweigen die alle? ESC Fans sind DAS jedenfalls keine. Sie sollten sich was schämen einem Schmierentheater Vorschub zu leisten.

    Daher muss nun entschieden werden, die Sendung zu boykottieren. Wer es schaut, stimmt der Verasche direkt zu.

    • Sorry, aber Dein Kommentar stimmt nicht. „Ende Januar“ war offizieller NDR-Sprech, der sowohl uns als auch diversen anderen Medien und Fans offiziell (und schriftlich) mitgeteilt wurde. Kannst Du hier auch in den älteren Beiträgen nachvollziehen, in denen wir das dokumentiert haben.

    • Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass man dem Panel vielleicht gar keine zu genauen Informationen mitgeteilt hat, die es jetzt leaken könnte. Außerdem ist in den letzten beiden Jahren, in denen es die Eurovisions-Jury ja wohl unumstritten gegeben hat, auch nichts Wesentliches von dessen Seite an die Öffentlichkeit gelangt. Dieses Jahr hat man wahrscheinlich dem Vertrag eine strikte Verschwiegenheitsklausel beigefügt, die aber in der Medienbranche auch nichts Ungewöhnliches ist.
      Du siehst, man kann auch Erklärungen finden, ohne sich gleich kruden Verschwörungstheorien hinzugeben.

    • Das Panel besteht dieses Jahr nur aus WiWiBloggern. !eh am besten schnell dahin, damit Du nix verpasst!

    • „Sollte ein Panel von ESC Fans bereit gewesen sein eine solche Konspiration mitzuspielen hätten diese sogenannten Fans nicht mehr das Recht sich weiterhin ESC Fans zu nennen.“

      @Trevoristos: Es ist praktisch zu wissen, dass Du derjenige bist, der über die Anträge bzgl. Anwartschaft auf den Titel „ESC-Fan“ entscheidet. Dann stelle ich hier doch gleich mal den Antrag, den Mitgliedern des ESC-Panels, falls es denn ein solches geben sollte, diesen Titel nicht abzuerkennen, denn meiner Meinung nach haben Menschen, die sich an Verträge halten, Respekt verdient. Sollte der Titel dennoch aberkannt werden, werde ich mich an den Eurovision Supreme Fan Court wenden!

  14. Wann genau, kann ich so schnell nicht finden. So zwischen Ostern 2019 und den ESC in Tel Aviv habe ich diese nicht-informieren-Strategie in den Kommentaren vorgeschlagen, inklusive interner Vorentscheid. Hauptgrund: der Künstler schutzen gegen die Öffentkichkeit.

    * schleicht sich davon *

  15. Es geht hier um die Logik. Selbst wenn ‚hunderte von Personen‘ vertraglich ‚geknebelt‘ sein sollten, wäre aber ja eine Überwachung dahingehend, dass sich dann auch alle und zwar wirklich alle über Monate daran halten für ich sag normal intelligent veranlagte Leute vollkommen illusorisch. Das wirklich ALLE mit einer vollumfassenden Knebelung einverstanden sind und die Maulkorbvorlage sklavisch befolgen, muss man als ESC Fan doch sehr, sehr kritisch sehen. Es wird ja auch überhaupt nicht kommuniziert was eigentlich der Grund bzw die Gründe sind, die eine Konspiration zum Nachteil des öffentlichen Interesses bezüglich Information denn so unbedingt nötig machen. Es wird ja bekanntlich ÜBERHAUPT NICHTS und zwar wirklich GAR NICHTS kommuniziert und wenn mal ne Mail raus geht enthalten diese Falschaussagen. Die Mail dass Ende Januar was an Info kommen soll haben einige Leute erhalten. Das Gebaren sollte natürlich Konsequenzen haben. Insbesondere muss im Nachlauf aufgearbeitet werden, warum es einen Informationsstopp gegeben hat, mit welchen Mitteln der erzwungen wurde, wer wann was wusste usw usf und auf wessen Mist das gewachsen ist und wer in der ARD das abgesegnet hat.
    Für mich gibt es keine wirklich logisch begründbaren Begebenheiten, die FÜR einen Informationsstopp sprächen. Die Idee scheint mir mehr aus Irrationalität und Wagenburgdenken heraus geboren. Die ‚Big Bang‘ Theorie, dass also ein wahnsinnig fantastischer Song mit einem wahrhaftigen Weltklasse Act an irgendeinem Tag (bis spätestens dem 09.03.20) das Licht der Welt erblicken wird, die mag ja für ein paar Leute ihren Reiz haben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass viele Journalisten der großen Outlets das so nicht goutieren werden. *Ausser Universal würd sie fürstlich bezahlen*, lol*.
    Gut ‚Big Bang‘ KANN theoretisch ein Erfolg werden, wie einfach alles einen Erfolg haben KANN, so lange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Wüssten Plattenfirmen immer, was ein Erfolg wird, dann gäbe es ja bei weitem nicht so viele Veröffentlichungen. Endabgerechnet wird sowieso erst im Mai. Kann mir aber nicht so recht vorstellen, dass bis dahin eine wohlwollende Behandlung des deutschen Beitrages so ohne Weiteres herzustellen ist. Es wird daher, meiner Ansicht nach, ein Charterfolg in Deutschland zwingend nötig sein. Nur das wird Kritik verstummen lassen. Die Wahrscheinlichkeit eines Charterfolges liegt, das muss man leider sagen, bei Nahe Null. Die Konkurrenz am Markt ist gnadenlos und knüppelsthart. Klar kann ein Song, den keiner bis natürlich auf ein paar kritiklosen ESC Fans hören will trotzdem beim ESC ein Punkte-Erfolg werden. So what…

  16. Gut ok. Ob es überhaupt ein Panel gegeben hat weiss leider keiner. Dementiert wurde es nicht… Es wird aber gelegentlich kolportiert, dass es das wohl gegeben hätte. Die Info ist aber offiziell ungesichert, da eigentlich nur bekannt ist, dass es für ehemalige Panelmitglieder Absagen gegeben hat. Es gilt unbedingt die Einschränkung ‚falls es ein ESC-Fan Panel mit wie im Vorjahr 100 Personen‘ gegeben hat. Falls nicht: Absolution. Falls doch: ‚ihr seid keine wahren ESC Fans, sondern die Mitschaufler‘. 🙂

  17. Der NDR hat im übrigens ABSOLUT KEINE Informationen bezüglich des ESC 2020 den deutschen Beitrag und das dazugehörige Prozedere betreffend offiziell der Öffentlichkeit dargelegt. Nicht ein EINZIGES Wort. Die Behauptung der NDR hätte offiziell verlautbart Ende Januar Infos den deutschen Beitrag betreffend der Öffentlichkeit bekanntzugeben ist UNZUTREFFEND. Inoffizielle Informationen, deren Informationsgehalt aber, wie man unschwer gemerkt hat, praktisch Lügen gleichkommen sind eben nicht offiziell und dürften nicht als offiziell verlautbarte Infos gemeldet werden. Ich bin mir sicher, dass ihr das hier in diesem Blog auch so offiziell feststehend nicht gemeldet habt. Das wäre ein schwerer handwerklicher Fehler, den ihr sicher, wie andere auch, vermieden habt.

  18. nebenher könnte ihr Euch, da ihr ja bestimmt Zeit habt und auch so investigativ, mit dem neuen ESC 2020 Hauptsponsor und dessen Webseiten beschäftigen. Kribber International GmbH aus dem Dorf Mühltal. Da gibt es Meldungswürdiges 🙂

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