Lena veröffentlicht ihre neue Single „Strip“

Nach dem Ende 2019 erschienenen Song „It Takes Two“ gibt es endlich wieder neue Musik von Lena. Die ESC-Gewinnerin von 2010 hat in den letzten Monaten an ihrem sechsten Studioalbum gearbeitet und stellt mit der neuen Single „Strip“ den ersten Vorboten für das neue Werk vor.

Der Song „Strip“ ist ein musikalischer Neuanfang für die aus Hannover stammende Sängerin. Wer sich an die elektronisch klingenden Singles „thank you“, „don’t lie to me“ oder auch „Better“ mit Nico Santos erinnert bekommt mit diesem Song eine frisch anders klingende Lena präsentiert.

Musikalisch beginnt „Strip“ mit einem kurzen instrumentalen, retro-angehauchten Intro, bevor Lena für die erste Strophe einsteigt. Der Beat hat definitiv eine Art Retro-Vibe, wie man ihn zuletzt bereits in vielen Chart-Hits hören konnte, doch kopiert Lena hier nicht einfach den 80er-Diskosound, sondern geht ihren eigenen Weg. Zwischen den einzelnen Textzeilen kommen immer wieder kurze Breaks mit Klatschsounds, die dem Song eine gewisse Abwechslung verleihen. Im Refrain kommt die Baseline dazu, die einen fröhlich leichten und definitiv tanzbaren Beat produziert – perfekt für die Radiowellen und als Sommersound bestens geeignet.

Inhaltlich singt Lena darüber, dass sie sich von dem, was sie umtreibt und ihren Weg erschwert, loslöst und mit sich als Person zufrieden ist. „Strip“ ist ein Aufruf zu mehr Selbstbewusstsein und vor allem Selbstliebe, denn Lena singt ganz treffend im Refrain: „All we need is love, love, love, love“. Dabei adressiert sie auch einige Worte an ihre Kritiker, die sie „von ihrer Liste streichen sollen“ – auf geheuchelte Komplimente kann sie absolut verzichten. Der Aufruf, sein Make-Up abzutragen und zum eigenen Körper zu stehen und das zu tun, was man will, ist ein sehr kraftvoller Aufruf von Lena, die auch als Markenbotschafterin von L’Oréal Paris vielen präsent ist.

Passend zum großen Comeback hat Lena sich gleich die Spitzenposition der New Music Friday Deutschland-Playlist auf Spotify gesichert, auf Apple Music findet sich „Strip“ bereits weit vorne in der Today’s Hits wieder, der in Deutschland meistgefolgten Playlist. Zuvor veröffentlichte Lena bereits drei EPs, die auf die neue Ära einstimmen sollten: „Optimistic“, „Kind“ und „Confident“ enthielten einige ihrer bekannten Songs, aber auch noch nicht als Single ausgekoppelte Tracks aus den letzten elf Jahren ihres Schaffens waren darauf zu finden.

Neben der neuen Single „Strip“ von Lena könnt Ihr alle wichtigen ESC-Neuveröffentlichungen in unserer Spotify-Playlist abrufen und streamen. 

Wie gefällt Euch der neue Song „Strip“ von Lena? Gefällt Euch der Sound und seid Ihr auf das neue Album gespannt? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!


39 Kommentare

    • Geht mir genauso…
      Hätte mir im Refrain mehr Text gewünscht und beim letzten Refrain wäre etwas mehr Instrumentalisierung und ein wenig Stimmakrobatik nicht schlecht gewesen…
      Plätschert leider so vor sich hin, die Strophen sind aber wirklich gut, schade.

  1. Das hört sich wieder nach Lena an wie früher.
    Ich möchte die mit Autotune bearbeiteten Titel der letzten Jahre nicht. Hörte sich an wie zig andere auch..

  2. Strip all your make-up off. Tja. Du zuerst Lena wa^^^ Bin mir bei dem Song nicht sicher, dass der ausserhalb der weiter gefassten Fanblase/Instafollower Nachhaltigkeit entwickeln wird können. Der Start
    ist erstmal so halbwegs zufriedenstellend. Um die 100 bei den Streamingdiensten und 17 bei iTunes..Wochen Top 100 als Neueinstieg ist wohl nur knapp drin wenn überhaupt. An sich hat Lena ein Fanpotential das, wenn maximal ausgeschöpft, für nen Top 20 Einstieg reichen müsste, zumindest am Starttag. So ganz richtig begeistert sind die Fans und vor allem die eher beobachtenden ‚Halb-Fans‘ zunächst jetzt mal nicht. Kann noch kommen, bin aber skeptisch. Vielleicht reisst ja ein gut gemachtes Video das Teil in höhere Höhen. Bin mal gespannt ob überhaupt ein Video dazu rauskommt. Gehe davon aber aus..Tue mich schwer ‚Strip Baby‘ einzuschätzen. Den Songtitel finde ich irreführend. Man erwartet ich sag mal ‚iwas heisses‘, stattdessen leifert Lena ich würd mal grob sagen ‚Erziehungstipps’… Song finde ich etwas hektisch und eigentlich zu poplastig mit leichten Anklängen iwie zu Beatles-Musik (zu deren Anfangszeiten). Lena glänzt in dem Song auch etwas zu stark mit ihrer falschen Englischaussprache. Für meinen Geschmack jedenfalls. Mein Fazit: durchwachsen mit Restpotential. Müsste Lena aber schon viel Glück oder aussergewöhnlich viel TV und andere Medienpräsenz haben, wenn ‚Strip Baby‘ noch Richtung Top 20 abgehen sollte. Würde auch nicht ausschliessen, dass der Song nach ner knappen Woche rasch abflacht. Man muss auch noch abwarten, ob die Radiolancierung erfolgreich sein wird bzw überhaupt großflächig unternommen wird.

    • As if.
      Im Leben bewirbt sich Lena nicht mehr für den ESC.
      Und davon abgesehen, glaubst du doch wohl nicht im Ernst, dass irgendjemand, der bis 3 zählen kann, Jendrik einer ESC-Siegerin vorgezogen hätte?

      • Wobei „I don’t feel sorry“ dann doch etwas stärker als dieses „Strip“ ist, auch wenn ich die Passage, die mit „I’m sorry“ beginnt (was für ein lustiger Zufall) sehr angenehm finde.

        Ich mag zwar ihr Englisch, ein großer Fan ihres Gesangs bin ich allerdings nicht. Das ist anders bei der Sängerin des Projekts, das Sam ein wenig weiter unten verlinkt hat (mit „das“ meine ich den Gesang, nicht das Englisch).

      • Ich meinte natürlich „I don’t feel hate (I just feel sorry)“

      • Ich glaube auch nicht das sie sich nochmal bewerben würde. Aber man soll nie nie sagen. Vielleicht wenn sie gefragt wird……
        Jedenfalls gefällt mir der Song sehr gut und mit einer ähnlich geilen Performance wie 2011 wäre sie mindestens in den Top 10 gelandet.

    • Lena hat bei der NDR Talk Show vor über einem Jahr erzählt, dass die Jahre 2010 & 2011 so extrem anstrengend waren, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr beim ESC beteiligen würde. Sie meinte, sie würde es jedem Künstler gönnen das gleiche zu erleben.

      Jetzt wo Lena frisch Mutter ist, würde sie sich dem ESC-Streß für die nächsten Jahre eh nicht hingeben. Das ist völlig verständlich!!! Familie geht immer vor👨‍👩‍👦

  3. Ist nicht mein Ding. Außerdem wirkt der Liedtext, als ob er mit dem Kleroterion zusammengewürfelt worden wäre.

    Sorry an alle, die ich mit meiner Herumreiterei auf den Liedtexten nerve. Ich kann nichts dagegen tun. Ist halt eine Déformation professionnelle … 😛

    • Wie sagte Calmund einst zu Daum: „Jung, wenne krank bist, dann verzeih isch dir.“

      Und jetzt lass bitte Königin Lena in Ruhe. Danke.

      <3

  4. Lovely Lena kann machen sie will – ich liebe es. Die Frau ist einfach nur gut. Ein Klassiker, bei dem wir in 10 Jahren in wohligen Erinnerungen schwelgen, ist „Strip“ jetzt freilich nicht. Muss es aber auch nicht sein. Eine solide Produktion!

  5. Außerdem hat unsere Teilnehmerin von 2013 Cascada heute einen neuen Song veröffentlicht. Zusammen mit Trans X.

  6. Douze points für Lena, sollten ihre Titel etwa „READ“ oder vollkommen mindblowing „THINK“ heißen…

  7. Ich warte dann mal auf d. „revamp“ von dem Lied …… kann ja noch ein Hit werden – vielleicht. Wenn ich jetzt mal den Bogen zum ESC spanne – und da an Zitti e Buoni denke (first listening) – dann ist das Lied von Maneskin ultraschnell im Kopf – bei Lena ist es leider gleich wieder raus (kann aber auch an meinem Kopf liegen).

    • Danke für die Vorstellungen, Matty.😊

      Der ESC-Song von Måneskin gefällt mir aber viel besser. „I Wanna Be Your Slave“ finde ich etwas eintönig.

    • Scheint so und es ist recht erstaunlich, dass ‚I Wanna Be Your Slave‘, dass ja schonmal international installiert werden sollte, damals aber krachend gescheitert war, nun den ESC Siegertitel regelrecht alt aussehen lässt. Beweist allerdings welche kommerziellen Möglichkeiten ein erfolgreiches Abschneiden im ESC Finale bieten kann. Der Aufschwung der englischsprachigen Lieder von Maneskin finde ich dennoch etwas komisch. Hab so das Gefühl dass das zu einem nicht unerheblichen Teil algorithmengetrieben ist.

  8. Die russische Band Little Big hat eine Coverversion des Songs „Everybody“ veröffentlicht, mit dem die Backstreet Boys 1997 einen Riesenhit hatten. Im dazugehörigen Video nehmen sie die Märchenwelt aufs Korn:

    https://www.youtube.com/watch?v=Csa3jiebPF0

    Die dreimalige Melodifestivalenteilnehmerin Frida Öhrn (zweimal solo und einmal mit der Gruppe Cookies ‚N‘ Beans) hat eine Gute-Laune-Nummer am Start und der Titel lautet „Leva Nu“ (Lebe jetzt):

    https://www.youtube.com/watch?v=i75LKswFWj0

    MADAME, die gerade beim Lesergame Second Chance Contest zur Auswahl steht und von einigen auch in den persönlichen Top Ten gelistet wird, hat den Song „Marea“ (Tide) veröffentlicht:

    https://www.youtube.com/watch?v=A0XTIJx_Dpg

    Sanremo-Festival-Teilnehmerin Elettra Lamborghini hat einen neuen Song veröffentlicht, dessen Titel auch gut zu einem Western passen würde, und zwar „Pistolero“:

    https://www.youtube.com/watch?v=oBXyEjcvcRg

    Isaiah Firebrace, der Australien vor vier Jahren beim ESC vertrat und anschließend im Zauberer-Kostüm an der australischen Variante von „The Masked Singer“ teilnahm, präsentiert „Blame on me“:

    https://www.youtube.com/watch?v=SMTKXQUaKIA

    Nun zur Abwechslung einmal was Deutsches und das kommt von Madeline Juno. Deren neuer Song heißt „Tu was Du willst“:

    https://www.youtube.com/watch?v=7VeLjj4SgKw

    Da Duos derzeit angesagt sind, haben die beiden Sanremo-Ikonen Emma und Loredana Berté ihren Song „Che Sogno Incredibile“ (Was für ein unglaublicher Traum):

    https://www.youtube.com/watch?v=oexi0euXtCY

    Das zweite Duo kommt aus Finnland und besteht aus Erika Vikman & Arttu Wiskari. Passend zum Sommer haben die beiden den Song „Tääl on niin kuuma“ (Es ist so heiß hier) am Start:

    https://www.youtube.com/watch?v=iWNFZ0p25_k

    Zu guter Letzt gibt es noch das schwedische Duo Magnus Carlsson zusammen mit der ESC-Siegerin des Jahres 2005, Helena Paparizou mit dem Titel „Day and Night“:

    https://www.youtube.com/watch?v=5f6a-pJhczk

    Viel Spaß beim Anhören!

    • Little Big finde ich so klasse, die würde ich total gerne mal beim ESC sehen. Das Video ist auch witzig gemacht, aber ich mochte schon „Everybody“ im Original nicht besonders, deshalb – nee, rein akustisch gibt der Song mir nichts.😉

      Am besten gefallen mir „Marea“, „Pistolero“ und „Taäl on miin kuuma“ – schöne Nummern.🙂

      Danach kommen „Leva nu“, „Tu was Du willst“ , „Che Sogno Incridibile“ und „Day and Night“ – ganz nett.

      Mit Isaia Firebrace Musik kann ich leider gar nichts anfange, „Blame on me“ mag ich gar nicht. Ist also mein Schlußlicht.

  9. Also Respekt, dass ihr euch spontan traut, das ohne Analyse von Insta-Reichweite, Streamingdaten und Airplay einfach so toll zu finden. 😉 Und dann ist da ja noch die Frage, wieviel Taylor Swift in Lenas Album noch so steckt.

  10. Ich mag den Song nicht besonders, dafür gefiel mit Better außerordentlich gut.
    Die Info zur neuen Single mag ja ok sein, aber ansonsten finde ich von ihr mal wieder nur Schrott-Infos, obwohl sie endlich mal was wirklich Nettes mitteilen könnte…

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