Live-Blog Estland: Finale Eesti Laul 2021

Wer vertritt Estland beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam? Das entscheidet sich heute Abend im großen Finale des Vorentscheidung „Eesti Laul 2021“.

Aus zwei Halbfinals haben sich in der vorletzten Woche insgesamt 12 Acts für das große Finale qualifiziert. Beide Shows haben wir jeweils mit einem Live-Chat begleitet. Falls ihr die Sendungen und/oder Ergebnisse verpasst habt, könnt Ihr diese hier nochmal nachlesen:

Im heutigen Finale werden diese Acts in der folgenden Startreihenfolge zu sehen und hören sein:

  1. Egert Milder – Free Again
  2. Suured tüdrukud – Heaven’s Not That Far Tonight
  3. Hans Nayna – One By One
  4. Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin
  5. Karl Killing – Kiss Me
  6. Uku Suviste – The Lucky One
  7. Sissi – Time
  8. Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia
  9. REDEL – Tartu
  10. Koit Toome – We Could Have Been Beautiful
  11. Andrei Zevakin & Pluuto – Wingman
  12. Kadri Voorand – Energy

Die Videos zu allen 24 Wettbewerbsbeiträgen des diesjährigen Eesti Laul findet Ihr hier; unsere Spotify-Playlist mit allen verfügbaren Eesti-Laul-2021-Beiträgen findet Ihr hier.

Abgestimmt wird in der heutigen Show in zwei Runden: In der ersten bestimmen Televoter und Jury zu je 50% drei Beiträge, die ins Superfinale einziehen. In diesem entscheiden dann ganz allein die Zuschauer darüber, wer für Estland zum ESC 2021 fahren darf.


Im Vorfeld haben wir Euch gefragt, wer das große Finale von Eesti Laul 2021 heute Abend gewinnen und damit Estland beim Eurovision Song Contest 2021 vertreten soll. Ihr habt Euch eindeutig für Jüri Pootsmann (Aufmacherfoto) entschieden, aber auch Koit Toome und Uku Suviste konnten einige Stimmen auf sich vereinen. Bis zum Beginn der Show könnt Ihr noch weiter abstimmen.

Wer soll Eesti Laul 2021 gewinnen?

  • Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia (28%, 110 Votes)
  • Koit Toome – We Could Have Been Beautiful (18%, 68 Votes)
  • Uku Suviste – The Lucky One (15%, 57 Votes)
  • REDEL – Tartu (9%, 34 Votes)
  • Suured tüdrukud – Heaven's Not That Far Tonight (8%, 31 Votes)
  • Egert Milder – Free Again (6%, 24 Votes)
  • Kadri Voorand – Energy (4%, 17 Votes)
  • Andrei Zevakin & Pluuto – Wingman (4%, 15 Votes)
  • Karl Killing – Kiss Me (3%, 10 Votes)
  • Hans Nayna – One By One (2%, 9 Votes)
  • Sissi – Time (2%, 7 Votes)
  • Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin (1%, 4 Votes)

Total Voters: 386

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Über die Favoriten der ESC-kompakt-Blogger haben wir in unserem aktuellen ESC kompakt LIVE gesprochen.

Im heutigen Finale werden wir als Pausenacts Liis Lemsalu und Stefan sowie Mr. Lawrence mit Pitsa und Goresoerd auf der Bühne sehen. Moderiert wird die Sendung wie auch schon die Halbfinals von Tõnis Niinemets und Grete Kuld.

Das große Finale von Eesti Laul 2021 beginnt heute Abend um 18:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Wie gehabt findet die Sendung zweigeteilt statt: Die Auftritte finden im ersten Teil der Show bis 20 Uhr statt, von 20:30 bis 21:45 Uhr findet dann das Superfinale statt. Die Sendung kann hier im Livestream von ERR angeschaut werdenWir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.

Hallo, herzlich willkommen und guten Abend. Gleich startet das große Finale des estnischen Finales und ich freue mich schon total auf die Show. Noch tut sich nichts im Livestream, ich hoffe, das ändert sich gleich.

Die Frankfurter Jury besteht heute übrigens nur aus einer Person – also mir – und ich werde jeden Beitrag mit bis zu 10 Punkten bewerten. Wie immer freue ich mich, wenn ihr ebenfalls in den Kommentaren mitbewertet und Eure Meinung schreibt. In unserer Umfrage liegt nach wie vor Jüri recht eindeutig vorne, was ich nur begrüßen kann. Aber ich bin sehr gespannt, wie die Auftritte heute werden.

So, es geht los. Und die Esten setzen wohl nicht auf einen lockeren mainstreamigen Audience-Flow, sondern präsentieren uns direkt mal harten Rock zum Auftakt – das Eesti Laul macht seinem Ruf als alternative Vorentscheidung hier mal alle Ehre.

Jetzt kommen alle Acts des heutigen Abends nacheinander auf die Bühne, also eine Art Flaggenparade ohne Flaggen. Im Hintergrund läuft „What Love Is“, was jetzt nicht unbedingt stimmungsanheizend wirkt. Aber gut, es ist halt der Vorjahressieger.

Sehr interessant übrigens: Manche Acts tragen Maske, andere nicht. Das scheint also freiwillig zu sein. Andrei Zevakin & Pluuto sind scheinbar leider – wie in den Kommentaren schon richtig berichtet – wirklich nicht dabei und in Quarantäne zu sein. Sie nehmen trotzdem mit der Halbfinalperformance am Finale teil und wurden auch während der Flaggenparade kurz digital zugeschaltet.

ERR verliert keine Zeit. Keine zehn Minuten nach Beginn der Sendung geht es schon los mit dem ersten Act – meinem persönlichen Vorjahresfavoriten Egert Midler.

1. Egert Milder – Free Again

Der Auftritt von Egert gefällt mir viel besser als noch im Halbfinale. Die Bühne ist besser ausgeleuchtet, so dass man ihn jetzt auch gut sehen kann. Zu Beginn begleitet sich Egert noch selbst auf der Gitarre, nach dem ersten Refrain bekommt er diese abgenommen und geht dann auf dem Laufsteg nach vorne auf die Satellitenbühne. Eine schöne stimmige Performance und auch der Schnee kommt gut zur Geltung. Leider fehlt „Free Again“ aber insgesamt der letzte Kick, um ganz vorne mitzuspielen.

Wertung: 7/10 Punkten.

Nun sehen wir einen Einspieler und das Thema „Frisöre“ scheint auch in Estland in Coronazeiten eine sehr wichtige Rolle zu spielen. Warum es allerdings genau geht, verstehe ich leider aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nicht. Den Reaktionen der Teilnehmer nach scheint der Clip aber sehr lustig gewesen zu sein.

2. Suured tüdrukud – Heaven’s Not That Far Tonight

Rein vom Audio fand ich die beiden Damen vor dem Wettbewerb ja noch nicht so super, aber im Halbfinale haben sie mich mit viel spaß auf der Bühne überzeugt. Und auch jetzt geben die im besten Disco-Sinne alles. Der Song ist darüber hinaus auch ein echter Ohrwurm. Finde ich für Rotterdam jetzt insgesamt nicht so geeignet, freue mich aber sehr, dass wir das im Finale nochmal sehen können. Wo geht’s hier zum Euroclub? Zum Schluss sehen wir Koit Toome wieder als Chorsänger auf der Bühne. Top!

Wertung: 7/10 Punkten.

Diesmal geht es ohne Pause weiter…

3. Hans Nayna – One By One

Hans finde ich heute viel stärker als noch im Semi, vielleicht ist einfach die Abmischung besser. Er singt jedenfalls gut und auch die Performance mit dem grellen Aufleuchten im Refrain wirkt sehr gut. Er steht übrigens barfuß auf der Bühne – ein altes ESC-Geheimrezept. Er hat einen Tänzer und eine Tänzerin dabei, die ihre Sache sehr gut machen, aber in ihren grauen Klamotten im dunklen Bühnenhintergrund doch auch teilweise etwas untergehen.

Wertung: 7/10 Punkten.

Heute mache ich mal den Peter und haue die Punkte raus…

So, kurze Verschnaufpause und wieder ein Einspieler.

Falls es hier auch Fußballfans gibt: Bei Bayern gegen Dortmund steht es nach einer halben Stunde 1:2, da verpassen wir wohl ein spannendes Spiel.

4. Ivo Linna, Robert Linna, Supernova – Ma Olen Siin

Die vier Herren waren für mich in den Semis eine der positiven Überraschungen. Der Song braucht aber ein bisschen, bis er in Schwung kommt. Richtig gut wird’s erst in der zweiten Strophe, wenn Robert seine Attitüde auspackt und den coolen Indie-Rocker gibt. Ich hoffe, er tritt in den kommenden Jahren nochmal ohne Papa an. Zum Ende hin entwickelt sich der Song zu einer richtigen Hymne, das gefällt mir.

Wertung: 6/10 Punkten.

5. Karl Killing – Kiss Me

Karl sitzt umringt von einzelnen Glühbirnen auf einem Hocker und spielt Gitarre. Das ist wirklich sehr nett dargeboten und passt in Kombination mit der sehr schmeichelnden Melodie sehr gut zusammen. Mit ist das Lied dann insgesamt doch etwas zu gleichförmig und wird gegen Ende dann etwas langweilig und langwierig.

Wertung: 5/10 Punkten.

So, jetzt also der Vorjahressieher und große Mitfavorit.

6. Uku Suviste – The Lucky One

Ich bin kein großer Freund von Uku, versuche aber so objektiv wie möglich zu sein. Die Performance, bei der es so aussieht, als wäre Uku unter Wasser, sieht schon sehr beeindruckend aus. Und er singt top. Leider gefällt mir der Song leider nach wie vor gar nicht und ist mir zu glatt und berechnend. Mit uku ist heute sicherlich zu rechnen, für mich ist das aber nichts – und letztendlich auch sehr nah dran an „What Love Is“ aus dem letzten Jahr.

Wertung: 4/10 Punkten.

Der nächste Einspieler läuft und wir haben Zeit, kurz durchzuatmen.

7. Sissi – Time

Sissi macht auf der Bühne eine gute Show und interagiert mit ihrem Gospelchor. Ich glaube, vor ein paar Jahren hätte man „Time“ gut zum ESC schicken können, jetzt haben wir ähnliche Songs doch ein paar Mal zu oft gehört. Aber sie hat eine wirklich beeindruckende Stimme. Hm, das gefällt mir echt gut heute. Haben wir hier doch noch eine Außenseiterfavoritin?

Wertung: 7/10 Punkten.

Jetzt kommt also der Favorit der ESC-kompakt-Leser und auch des Autors dieses Live-Blogs. Viel Erfolg, Jüri.

8. Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia

Ich finde die Performance insgesamt am „fertigsten“, das Gesamtpakt könnte man so mit leichten Anpassungen direkt in Rotterdam auf die Bühne stellen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Jüri mir heute an ein, zwei Stellen gesanglich nicht ganz so gut gefallen hat. Trotzdem: Der Song sticht heraus und Jüri wagt etwas.

Wertung: 8/10 Punkten.

9. REDEL – Tartu

Sorry, bei REDEL bin ich raus. Das ist so gar nicht meins: Nicht das Lied, nicht die Stimme, nicht die Performance und auch nicht diese seltsame Verzögerung der Bilder. Mag sein, dass mir da ein Kunstwerk entgeht, ich freue mich aber für alle, die sich daran erfreuen können. Die Leiter ist umgefallen.

Wertung: 1/10 Punkten.

10. Koit Toome – We Could Have Been Beautiful

Koit sitzt bis nach dem zweiten Refrain wieder am Klavier und trifft auch die hohen Töne (meistens) sehr gut. Wenn ich mich für eine Ballade entscheiden müsste, würde ich diese hier der von Uku vorziehen. Er hat sogar seine Gesichtszüge und die Blicke in die Kamera größtenteils im Griff, es gibt keinen erneuten „Verona“-Moment.

Wertung: 5/10 Punkten.

Hier wie gewünscht noch nachträglich der Beweis, dass Karl Killing sich optisch an meinem jüngeren Ich orientiert (wobei das hier noch die Kurzhaar-Version ist).

11. Andrei Zevakin & Pluuto – Wingman

Jetzt also die Performance der beiden Quarantäne-Jungs aus dem Halbfinale. Der Song mag vielleicht ganz modern sein, aber die Performance ist mir ein Rätsel, ganz oft sieht man die beiden Protagonisten nur von hinten. Und auch stimmlich gibt es den ein oder anderen Wackler. Für mich leider kein besonders starker Beitrag.

Wertung: 3/10 Punkten.

Last but not least:

12. Kadri Voorand – Energy

Diese Stimme hat mich vom ersten Tan an! Sie erinnert mich extrem an Kiesza und die mag ich gern. Auch die Inszenierung gefällt mir sehr gut. Bei „Energy“ an sich bin ich aber etwas zwiegespalten. Ich finde, der Song hat unglaublich starke Passagen, aber dann auch immer wieder schwächere – und vielleicht fehlt etwas der rote Faden für die ständigen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Teilen. Trotzdem: Als Gesamtpaket ein extrem guter Beitrag. Neben Jüri meine Favoritin.

Wertung: 8/10 Punkten.

So, ab sofort darf abgestimmt werden und dann gehen wir in eine halbstündige Pause. Ihr könnt sehr gerne rüberwechseln zum dänischen Finale oder zur Andra Chansen in Schweden. Wir sehen uns dann in einer halben Stunde, also ab 20:30 Uhr, wieder.

Meine Favoriten sind Kadri und Jüri und ich hoffe, dass die beiden ins Superfinale kommen. Dazu gerne Egert, aber daran glaube ich nicht.

Und weiter geht’s!

Direkt nach Eesti Laul läuft übrigens noch eine Sendung über ABBA – wenn Peter euch also heiß gemacht hat, könnt ihr nachher einfach dranbleiben.

Nach der Pause geht es also mit einem Intervall-Act weiter: Mr. Lawrence mit Pitsa und Goresoerd. Na gut, kann man machen, hätte man aber vielleicht auch anders lösen können. Wir sind natürlich alle gespannt, wer ins Superfinale kommt…und lang kann es nicht mehr dauern. Oder wird vielleicht erst wieder ein Jury-Stimmungsbild veröffentlicht?

Jetzt kommt jedenfalls erstmal ein weiterer Schnelldurchlauf.

Das ging ja sehr schnell jetzt – wir bekommen die Punkte der internationalen Jury. Ich beschränke mich hier auf die Höchstpunktzahlen.

Monique aus Litauen gibt 12 Punkte an Sissi (und 0 an uku Suviste).

Brian Henry aus UK gibt 12 Punkte an Kadri.

Ben Camp aus den USA gibt 12 Punkte an Andrei & Pluuto (und 8 an REDEL).

Der ehemalige HoD Jan Frost Bors aus Tschechien gibt 12 Punkte an Karl Killing.

Wer hätte das gedacht – nach vier Wertungen führt Sissi mit „Time“. Direkt dahinter „Wingman“…eine Überraschung jagt die nächste. Aber gut, es kann noch viel passieren und die Wertung des Publikums wieder ganz anders aussehen. Aber, ihr könnt es weiter oben ja nachlesen: Ich hatte vorhin schon irgendwie so ein Gefühl, dass es für Sissi heute ganz gut laufen könnte. Aber wie gesagt: Noch ist alles möglich.

Interessant auch: Wieder dürfen die Zuschauer weiterhin abstimmen, was ein Nachteil für die sein könnte, die jetzt relativ weit hinten liegen.

Sylvia Massy, auch aus den USA, gibt 12 Punkte an „Wingman“.

Stephen Budd – wieder aus UK – gibt 12 Punkte an Sissi.

Helena Meraai aus Belarus gibt 12 Punkte an „Wingman“.

Pierre Dumoulin („City Lights“) aus Belgien gibt 12 Punkte an Sissi.

Steve Rodway, der dritte aus UK, vergibt 12 Punkte an Koit Toome.

Damit gibt es jetzt eine relativ eindeutige Spitzen-Vierergruppe aus Sissi, Andrei & Pluuto, Karl und Jüri. Surprise, surprise!

Hier das komplette Jury-Ergebnis:

  1. Sissi (73 Punkte)
  2. Andrei & Pluuto (63)
  3. Karl Killing (61)
  4. Jüri (59)
  5. Hans Nayna (47)
  6. Kadri (44)
  7. Koit Toome (43)
  8. Uku (42)
  9. Suured tüdrukud (34)
  10. Egert (24)
  11. Ivo, Robert & Supernova (18)
  12. REDEL (17)

Für Koit und Uku wird es jetzt richtig schwer, überhaupt ins Jury-Finale zu kommen.

Wir hören den Countdown und jetzt ist das Televoting (vorerst) beendet. Die Stimmen werden ausgezählt und wir sehen zur Überbrückung ein bisschen Talk und frühere ESC-Auftritte (nicht nur) aus Estland.

Jetzt der nächste Pausenact: Smilers. Gefällt mir ganz gut.

Jetzt wird es ernst. Die Jury-Punkte werden in 1-12 Punkte umgerechnet. Vom Publikum gehen:

1 Punkte an Egert Milder

2 Punkte an Ivo, Robert und Rupernova

0 Punkte an Hans

7 Punkte an Redel

0 Punkte an Karl Killing

6 Punkte an Suured tüdrukud

5 Punkte an Kadri

4 Punkte an Andrei & Pluuto

Im Superfinale sind: Jüri Pootsmann, Uku Suviste und Sissi.

Die übrigen Publikumspunkte werden jetzt erstmal nicht verraten. Wir dürfen aber wohl annehmen, dass Uku sehr gut gepunktet hat, um es nach seiner sehr schlechten Jury-Bewertung doch noch ins Superfinale zu schaffen. Beste Voraussetungen jetzt, wo nur noch das Televoting zählt.

Ab sofort kann wieder abgestimmt werden. Die Shows soll auch noch eine halbe Stunde dauern…

Jetzt also der nächste Intervallact: Mr. Lawrence. Mag ich auch wieder!

Nun gibt es nochmal einen kurzen Talk mit den Superfinalisten. Eine Niederlande-Flagge wird hereingebracht und alle bekommen einen Strauß Tulpen. Es gibt auch holländisches Bier und Essen.

Es folgt: Der nächste Schnelldurchlauf. Dann ein letzter Countdown und das Voting ist beendet. Gleich wird es dann also wieder spannend.

Als mutmaßlich letzter Pausenact stehen jetzt Liis Lemsalu X Stefan auf der Bühne, beide kennen wir ja auch schon von der „Eesti Laul“-Bühne.

Jetzt passiert schon etwas. Jüri…ist Dritter geworden? Und…

Uku Suviste gewinnt eesti Laul schon wieder und vertritt Estland jetzt doch noch beim Eurovision Song Contest.

Damit beende ich diesen Live-Blog, wünsche Euch noch einen schönen Abend und empfehle Euch, zu einem der anderen Live-Blogs in Dänemark oder Italien zu wechseln. Vergesst nicht, dann gleich noch in unserem ESC-Barometer darüber abzustimmen, wie Euch der estnische Beitrag gefällt.

Schön, dass ihr dabei wart!


233 Kommentare

  1. Uku Suviste muss eben gerade die 12 Punkte bekommen haben (er hatte 3 von der Jury und Andrei & Pluuto insgesamt 14, d.h. mit allem anderen als 12 Punkten wäre Uku jetzt ausgeschieden). Ich habe kein gutes Gefühl…

  2. Sissi würde in Rotterdam bei den Jurys wahrscheinlich besser ankommen. Jüri Pootsmann wahrscheinlich auch nicht gerade schlecht. Uku würde bei den Jurys durchfallen und das Finale wahrscheinlich verpassen. Aber anscheinend wird sich Estland für das Halbfinalaus entscheiden…

  3. Mal schauen ob es jetzt wieder Uku wird! So oder so: ein tolles Superfinale.

    Der letzte Platz für Egert tut allerdings weh. 🙁

      • Estlands Bevölkerung ist (wie bei vielen Ländern in Europa) nicht gerade die jüngste. Von daher könnte das schon sein…

      • Außerdem haben Koit (und auch Uku & Jüri) den Vorteil, dass sie in Estland schon sehr bekannt sind

      • hast natürlich recht – zuviel input. 😀
        ich vermisse trotzdem das eher konservative votum für bestimmte acts z.b. mulder und die beiden damen.

  4. Das Televoting muss dann wohl (12P Uku Suviste) (10P Koit Toome) (8P Jüri Pootsman) (3P Sissi) ausgegangen sein. „Wingman“ wäre sonst nicht 5. geworden und wäre in der Top 4 gewesen.

  5. Daniel und Jos, meine niederländischen Freunde lachen sich ohne Ende kaputt, wie da über die Klischees Nederlands lustig gemacht wird…HERRLICH

  6. Schade. Mit Jüri wären sie bei mir auf den zweiten Platz gerutscht. Jetzt sind sie im hinteren drittel. Typischer ESC Song, den man irgendwie schon etliche male gehört hat.

  7. Ich hätte mir eher Jüri gewünscht als Uku , aber das haben die Esten gewählt .
    Song kann man hören , aber Finale wird schwer.

  8. Okay, gleicher Sänger wie 2020 und fast gleiches Lied wie 2020 für Estland 2021. Und trotzdem so ein umfangreicher und abwechslungsreicher Vorentscheid. Kompliment!

  9. Ja gut, die Esten wollen halt im Semi rausfliegen, aber dafür halten sie an Uku fest. Ja mei, mir wäre Juri lieber gewesen und am liebsten die Discodamen, die ich hiermit schon für meine SCC Liste ankündigen kann

  10. ich glaube bei dem verlauf,daß es auch völlig egal gewesen wäre wenn jemand anderes das superfinale erreicht hätte uku scheint der ungeschlagende schmalzpopgott in estland zu sein.

    war ja letztes jahr auch so.

    • Rein theoretisch eine gute Frage. Rein praktisch aber egal, weil die Jury ja eh nicht den Geschmack eines Landes widerspiegelt, sondern einer Person. Ob die Person abstimmt oder ein Franzose, Schwede oder Däne ist dann egal…

  11. Hab gerade den Live Blog von Benny zu Ende gelesen und bin etwas verwirrt das Uku gewonnen hat, das er überhaupt ins Superfinale gekommen ist. Man muss ihm natürlich gratulieren aber ob da alles mit rechten Dingen zu gegangen ist verliert sich wohl in den Nebeln von Norwegen

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