Live-Blog: Eurovision Home Concerts (6) mit so vielen Stars wie nie zuvor

ESC-Eurovision-Home-Concerts-6_Aufmacher

So nach und nach scheinen die Eurovision Home Concerts ein kleines bisschen an Interesse zu verlieren. Zu groß vielleicht das momentane Onlineangebot an Home Concerts. Zudem sind die Möglichkeiten für die Künstler beschränkt – und doch schaffen die Eurovision Home Concerts es immer wieder, zu begeistern und zu überraschen.

In dieser vorletzten Ausgabe sind mehr Eurovision-Stars zu sehen als jemals zuvor. So blicken wir dieses mal gleich in 13 Wohnzimmer ehemaliger und aktueller ESC-Stars (!). Mit Hera Björk, Jedward, Lea Sirk, MichelaPaula Seling & Ovi, Suzy und SuRie freuen wir uns ebenso auf die sechs aktuellen Teilnehmer The Mamas, Efendi, Arilena Ara, Benny Cristo, James Newman und Blas Cantó. Dabei werden alle jeweils ihren ESC-Titel sowie einen weiteren Beitrag, der vorher von den Fans in den sozialen Medien gewählt wurde, aus den eigenen vier Wänden performen.

Die vergangenen Folgen der Eurovision Home Concerts können weiterhin über YouTube angesehen werden. Das Format läuft jeden Freitag bis zum 15. Mai, also dem Tag vor Eurovision: Europe Shine A Light.

 

Diese Songs werden die Künstler performen:

James Newman

James Newman wäre in diesem Jahr mit dem Titel „My last Breath“ für das gebeutelte Großbritannien in Rotterdam angetreten. Zusätzlich stellte er den Fans die Titel „Birds“ der Niederländerin Anouk sowie „Rock’n’Roll Kids“ der irischen Paul Harrington & Charlie McGettigan als Covertitel zur Wahl.

SuRie

Auch die sympathische SuRie aus Großbritannien wird ihren Beitrag „Storm“ von 2018 performen. Die Fans konnten zwischen „Hard Rock Halleluja“ der finnischen Lordi und dem britischen „Teenage Life“ von Daz Sampson wählen. Ich gehe mal davon aus, dass wir uns auf eine rockende Surie freuen dürfen!

Lea Sirk

Vor zwei Jahren wurde Lea Sirk durch ihre ehrliche und sympathische Art vom Publikum ins Finale gehoben, nun dankt sie es den Fans mit einem Auftritt beim Eurovision Home Concert und singt ihr „Hvala, ne!“ bestimmt einmal in einer ganz anderen Version. Als Coverversionen standen „The Sound of silence“ von Dami Im aus Australien und „If love was a crime“ von Polina Genova aus Bulgarien zur Wahl.

Jedward

Das dürfte lustig werden: Jedward sind „in the house“! Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung ob sie „Lipstick“ oder ihr „Waterline“ performen (ich gehe aber mal von „Lipstick“ aus), aber als Coverversionen stehen ebenfalls zwei Hochkaräter zur Wahl! Zum einen ist das „unsere“ Lena mit „Satellite“ und zum anderen steht „Heroes“ von Måns Zelmerlöw aus Schweden zur Wahl.

Suzy

Suzy aus Portugal erreichte zwar nicht das Finale beim ESC in Kopenhagen, aber seit ihrem Auftritt mit „Quero Ser Tua“ hat sie sich nachhaltig in die große Eurovision-Fangemeinde gespielt und wurde so zu einer Fan-Ikone. Auch sie stellte zwei Cover zur Wahl: „Invincible“ der schwedischen Carola und „A Million Voiles“ der Russin Polina Gagarina.

Paula Seling & Ovi

Das rumänische Duo war bereits zweimal beim ESC, wird heute aber nur „Playing With Fire“ aus dem Jahr 2010 performen. Darüber hinaus standen „Hold Me Now“ von Johnny Logan und „Fairytale“ von Alexander Rybak zur Auswahl.

Hera Björk

Von Hera Björk aus Island hören wir heute natürlich ihren Wettbewerbsbeitrag „Je ne sais quoi“, mit dem sie 2010 in Oslo 19. wurde. Außerdem konnten die Fans zwischen den Klassikern „Eres tu“ (Spanien 1973) und „All Kings of Everything“ (Irland 1970) wählen.

The Mamas

Die schwedischen Mamas aus Schweden singen neben ihrem aktuellen Hit „Move“ noch den Siegersong „Toy“ von Netta. Die Fans haben sich damit gegen „Proud“ von Tamara Todevska als Coversong entschieden.

Michela Pace

Die maltesische Teilnehmerin aus dem vergangenen Jahr wird neben ihrem eigenen Beitrag „Chameleon“ entweder „Love Kills“ (Belgien 2013) oder „Where I Am“ (Dänemark 2017) singen.

Benny Cristo

Benny Cristo aus Tschechien hält sich voll und ganz an den aktuellen Jahrgang. Der Sänger performt natürlich seinen einen Song „Kemama“ und darüber hinaus entweder den deutschen Beitrag „Violent Thing“ von Ben Dolic oder „Think About Things“ von Daði Freyr und Gagnamagnið.

Falls Ihr wisst, welche Songs die anderen Acts singen werden, könnt Ihr uns das gerne in den Kommentaren wissen lassen.

 

Bei einem solch großen Aufgebot lassen wir uns natürlich nicht lumpen und bieten dieses Mal auch einen Live-Blog an. Zu sehen sind die Eurovision Home Concerts live ab 17 Uhr auf dem offiziellen Eurovisionkanal der EBU:

Wir freuen uns natürlich wieder auf Eure Kommentare!

 


 

Hallo zusammen, ich hoffe mal ihr lasst mich bei dem schönen Wetter nicht völlig allein bloggen. 😉

Ach die Hera… Sie singt ihr „Je ne sais quoi“ als ruhige Akoustikversion vor der hauseigenen massiven Schrankwand. Gut gesungen, netter einstieg in das Home Concert.

Arilena Ara singt ihr „Fall from the Sky“ in dem bereits vor ein paar Tagen veröffentlichten Video „mitten auf der Straße“. Wie wird begleitet von Piano und E-Gitarre. Gut gesungen, aber so ganz bekommt mich das nicht.

Und schon singen die Mamas uns ihr „Move“ in einer sehr ruhigen von Piano begleiteten Version, alle drei scheinen aus ihren eigenen Wohnzimmern aus zugeschaltet. Harmonisch wunderbar.

Lea Sirk is in the House Tonstudio! Ui… das Instrumental klingt sehr cool – wie ein klasse Remix von „Hvala, ne!“ Ich bin begeistert, das bringt das Eurovision Home Concert ordentlich in Fahrt.

Ob James Newman nun direkt aus dem Wald verformt? Nein, er steht auf einer kleinen Bühne mit Band und Backgroundchor. Ob da die 2 Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden können? Ich bin mir da nicht so sicher… Auch „My last breath“ ist ruhiger performt und es wird auf den Stampfbeat verzichtet. Gute Stimme und dieses Jahr ist auch Charisma vorhanden.

Benny Christo performt sein „Kemama“ ebenfalls als unplugged und ruhiger Akoustikversion – anscheinend in seinem zum Tonstudio umgebauten Kinderzimmer. Das ist so ein ganz anderes Lied und „Geschmacksache“. So wirkt das Lied in meinen Ohren sehr strukturlos. Oh-oh-oh

Kommen wir zu Peters Lieblings-Efendi… Auch Efendi begrüßt uns aus dem Tonstudio. Sie wird begleitet von Gitarristen und 2 Backgroundsängerinnen. Gesanglich ist das sicher, es fehlt natürlich der sehr tiefe Break. Und ihr kopfgerekel und rumbewege stört mich etwas. Immerhin kann sie auch in echt das „R“ schön rollen…

Und nun Portugals Fanwaffe Suzy! Sie begleitet sich einfach mit ihrem eigenen Karaokevideo und hockt vor dem heimischen Fernseher. Immerhin hat sie selbst Spaß und brüllt am Ende noch die Wohnung zusammen. Sehr fein.

Jedward zeigen uns ihre neuen Frisuren und sitzen zusammgequetscht und mit Gitarre in roten Glanzanzügen auf dem Sofa. Trotz fehlender Stampf-rhythmen macht das durchaus Spaß und lässt mich mitwippen.

Senhit eat this – so kann man sich auch stilvoll vervielfältigen. Die hochsympathische SuRie singt ihr „Storm“ fast komplett accapella und blendet sich selbst als Backgroundchor ein.

Michela wiederum läd uns in ihr Wohnzimmer ein. Auch sie macht ein bisschen Karaoke und lässt sich von ihrem eingespielten Instrumental begleiten. Nicht besonders kreativ, aber nett und tatsächlich vernünftig gesungen.

Puh… das wird wohl auch mit Abstand das längste Home Concert des offiziellen Eurovision Kanals. Aber nach einer guten 3/4 Stunde sind wir beim letzten Act angelangt: Paula Seling & Ovi. Paula steht in hellem Glitzerfummel neben Ovi, der auf dem Keyboard rumklimpert und singt kreischt fiepst sich durch ein sehr künstlerisch angehauchtes „Playing with fire“. Na ja… wers mag… 😉

Oh… jetzt hätte ich fast Blas Cantó vergessen. Er performt eine Acousticversion von „Universo“, die mir erstaunlich gut gefällt. Per Spitälern werden verschiedene Musiker und auch mehrfach eingeblendet. Interessant – so oft er auch selbst eingeblendet wird, er trägt jedes mal etwas anderes!

Nun gehts an die Cover – und das knappe Rennen bei Jedward hat „unsere“ Lena gewonnen. Die beiden tragen nun schwarze Glitzeranzüge und begleiten sich an der Gitarre. Ach, ich mag die ADS-Zwillinge einfach.

Efendi darf mit Schlafzimmerblick „Drip Drop“ für uns singen. Sehr gut gesungen, keine Frage. Trotzdem bringt mich hier grad meine automatische Rechtschreibkorrektur um…

Ui, Suzy hat die Kamera gedreht und versucht sich wieder mit Karaokevideo an „A million Voices“. Gab es die eingeblendete Gebärdenübersetzerin vorhin auch schon? Ist mir gar nicht aufgefallen… Ich bin mal gespannt, ob noch jemand das Home Concert unter der Dusche performt… Hättet ihr Vorschläge wer das machen sollte? Suzy klingt zumindest so, als würde sie grad unter der Dusche singen…

Oops, Paula und Ovi versuchen sich an Fairytale. Am Anfang integriert Paula eine Flöte und ich frage mich kurz, ob sie kurzentschlossen nun doch auf „Only teardrops“ umschwenken. Aber nein… Ovi singt nun Fairytale, während Paula nur das Flöten bleibt. Nein, stimmt gar nicht. die 2. Strophe darf sie jetzt singen… Joah… müsste ich persönlich jetzt nicht haben… Und trotzdem scheinen sie nicht mehr aufzuhören…

Die Mamas machen zum Glück „Toy“. Ich bin gespannt! Gesanglich ist das natürlich einwandfrei. Aber mir fehlt da etwas die „Crazieness“ weshalb Nett ja sicher den ESC überhaupt gewonnen hat. Aber diese Mehrstimmigkeit ist schon klasse.

Benny singt Ben! Auch das wird runtergebrachten als ruhige Acousticversion. Die Strophen von seiner etwas tieferen gebrochenen Stimme gefällt mir sehr gut. In der Bridge singt auch Benny mit Kopfstimme. Diese Version gefällt mir jetzt richtig gut und zeigt, das „Violent thing“ eine richtig gute Melodie und Songstruktur hat. Klasse und sehr sympathisch!

Yeah, jetzt wird’s sicher wieder laut. Lea covert „If love was a crime“! Weit gefehlt, sie entschleunigt Polis Lied etwas. Im Hintergrund coole Elektrosounds. Diesmal scheint sie allein im Tonstudio zu sein. Seher cool – Lea schießt heute für mich den Vogel ab!

Oh wie schön – Hera darf „Eures tu“ Cover. Ein wundervolles Lied! Zumindest für mich. Eine zeitlos schöne Melodie, toll gesungen von Hera. Für solche Momente liebe ich diese Home Concerts.

Darf SuRie jetzt rocken? Ja, sie darf… macht sie aber nicht. Sie begleitet sich selbst am Klavier und bricht den Rocksong runter auf eine ruhige Version. Für mich passt das gut, melodisch passt sie das Lied etwas an. Schöner Klaviersound. Es hört zwar nicht mehr auf, aber ich mag das 😉

Na, gewinnt „Satellite“ nochmal? AriLENA singt Lena. Als hätte es der Name vorgegeben.  Süß. Etwas im 80er-Jahre-Rockstil, aber das ist schon nett.

James Newman scheint auch lange keinen Friseur mehr gesehen zu haben. Um ihn rum fliegen per Beamer auf die Wand geworfene Vögel, während er „Birds“ verformt. Singen kann er wohl, auch wenn seine Stimme am ende etwas flat klingt.

Michela versucht sich am heimischen Schleppi an Anja… Na ja… für ihr Alter gehts… Am Ende schreit sie schon etwas – aber schön das sie es zumindest probiert hat.

Ui… Blas darf kein 2. mal mehr ran?

Na gut, dann verabschiede ich mich an dieser Stelle von Euch. Schön, das ein paar von Euch mit dabei waren! Und keine Sorge… ich versuche meine ganzen Rechtschreibkorrektur verursachten Rechtschreibfehler später noch zu verbessern! Vergesst nicht zu voten!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!


51 Kommentare

  1. Wow, wieder ein tolles Line-Up. Ich freue mich, auch wenn ich mir das Homeconcert erst später anschauen kann😊. Es ist ja auch ganz interessant, in fremde Wohnzimmer zu schauen😀.

  2. Aaah schon wieder Fairytale …und oh mein Gott was ist das bitte für eine MEGA Geile Version. Wahnsinn

    • Ich bin auch super positiv überrascht, wie gut.es diesmal war! Zwar viel nachproduziert (z.B. Lea), aber dafür auch wirklich cool. 🥳

  3. Also heute waren die Cover-Versionen meist besser als die eigenen ESC-Songs.
    Besondere Highlights:
    – Paula Seling & Ovi mit ihrer Flötenversion von Fairytale
    – The Mamas mit Toy
    – Efendi mit Drip Drop
    Und als Top-Highlight die Klavier-Balladen-Version zu Hard Rock Halleluja von SuRie.
    Dann hatten wir zwei Mal Satellite in zwei interessanten Version und Violent Thing von Benny Cristo kam auch gut rüber für mich
    Tiefpunkte waren die Auftritte von Michela Pace und Suzy.

  4. Da schein ich ja was verpasst zu haben, muss ich mir morgen als Einstimmung auf das deutsche Halbfinale anschauen 🙂

  5. War wieder ein wunderschönes Konzert😍.

    Super fand ich vor allem, dass endlich mal ein richtiger Klassiker performt wurde, „Eres tu“, einer meiner absoluten Lieblingslieder.
    Ich fand sie heute alle eigentlich gut, wobei ich in diesem Leben wohl kein Fan mehr von Paula Seling & Ovi werde. Vor allem Paulas Stimme nervt mich doch sehr, sorry.

  6. Habe mir das Konzert erst heute ansehen können. lch war begeistert!
    Besonders gefallen haben mir die Albanerin, Blas Canto, Hera, Paula &Ovi als auch Suri.
    Und Efendi natürlich, ich finde sie hat eine tolle Ausstrahlung.

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