Live-Blog: Eurovision Song Contest 2020 – das deutsche Finale live aus der Elbphilharmonie

ULfR Premiere Team Ben mit Benjamin Dolic Barbara Schoeneberger Thomas Schreiber

Nach der Absage des Eurovision Song Contest 2020 veranstaltet Deutschland einen eigenen Ersatz-Wettbewerb. Den Auftakt bildete am vergangenen Samstag das „World Wide Wohnzimmer – das ESC Halbfinale 2020“, in dem sich zehn Beiträge aus dem aktuellen ESC-Jahrgang für das heutige Finale qualifiziert haben. Die heutige Show wird live aus der Elbphilharmonie in Hamburg gesendet.

Und das sind die Acts, die heute Abend der deutsche Sieger der Herzen werden können, in der Reihenfolge, wie sie heute Abend zu sehen sein werden:

  1. Dänemark: Ben & Tan – Yes (Live-Auftritt)
  2. Aserbaidschan: Efendi – Cleopatra
  3. Schweden: The Mamas – Move
  4. Litauen: THE ROOP – On Fire (Live-Auftritt)
  5. Schweiz: Gjon’s Tears – Répondez-Moi
  6. Malta: Destiny – All Of My Love
  7. Island: Daði Freyr Og Gagnamagnið – Think About Things (Live-Auftritt)
  8. Italien: Diodato – Fai Rumore
  9. Bulgarien: VICTORIA – Tears Getting Sober
  10. Russland: Little Big – UNO

Drei der Beiträge, nämlich die aus Dänemark, Litauen und Island, werden sogar live auf der Bühne der Elbphilharmonie aufgeführt; die anderen Beiträge werden als – teilweise exklusives – Video gezeigt.

Am Ende der Sendung entscheiden die Zuschauer per Televoting über ihren Favoriten. Schon in den vergangenen Tagen konnte die 100-köpfige Eurovisions-Jury ihre Stimmen abgeben. Das Gesamtergebnis setzt sich dann zu jeweils 50% aus dem Jury- und dem Televoting zusammen.

Außerdem wird der deutsche ESC-Act 2020, Ben Dolic, seinen Beitrag „Violent Thing“ präsentieren und zwar mehr oder weniger in der Inszenierung, wie sie auch in Rotterdam zu sehen gewesen wäre. Moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger, kommentieren werden Peter Urban und Michael Schulte. Letzterer wird außerdem seine beiden Songs „You Let Me Walk Alone“ und „Keep Me Up“ präsentieren.

Eine Vorschau auf das deutsche Finale und weitere Informationen zur Sendung findet Ihr hier. Bereits um 19 Uhr werden wir Euch mit unserem „ESC kompakt LIVE – die Pre-Show 2020“ auf das Finale einstimmen. Außerdem könnt Ihr noch bis 19 Uhr das Ergebnis des deutschen Finales tippen.

„Eurovision Song Contest 2020 – das deutsche Finale live aus der Elbphilharmonie“ läuft heute Abend ab 20:15 Uhr im Ersten und auf eurovision.de. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und freuen uns, wenn Ihr vor, während und nach der Sendung die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentiert.

Hallo und schönen guten Abend! Unsere Pre-Show auf YouTube haben mich jetzt schon richtig in Vorfreude versetzt und ich freue mich auch einen schönen ESC-Abend mit Euch. Seid Ihr alle gut versorgt?

Es geht los mit einem dramatisch untermalten Einspieler und Bildern von der Elbphilharmonie. Barbara Schöneberger begrüßt uns von dem Dach der Elphi. Sie hat ein weißes Kleid an, das über und über mit roten Kussmündern bedeckt ist. Wie sagte Barbara und im Interview so schön? Beim ESC kann sie es outfitmäßig immer so richtig krachen lassen.

Nach einem kurzen Intro singt Barbara ein Medley von ESC-Hits mit neuem Text. Witzig auch, dass sie mit Mundschutz beginnt. Die Elphi ist toll ausgeleuchtet und es gibt auch eine LED-Leinwand im Hintergrund. So schade, dass die Sendung ohne Zuschauer stattfinden muss… Barbara Schöneberger at her best! Sie nimmt auch Stefan Raab auf’s Korn. Michael Schulte und Peter Urban applaudieren… Barbara sagt selbst, dass sie dieses Outfit nur beim ESC tragen kann.

Barbara erklärt schon mal vorab das Televoting und nennt die Startnummer und damit auch Telefonnummern – die wir ja schon kennen (s. oben).

Bevor der erste Act auf die Bühne gab, gibt es eine kurze Rückblick in die ESC-Geschichte von Dänemark, gesprochen von Michael Schulte. Das macht er echt gut, gefällt mir.

1. Dänemark: Ben & Tan – Yes

Es geht gleich mit dem ersten echten Liveauftritt los. Die Startposition der beiden erinnert an den dänischen Vorentscheid, sie haben aber ein anderes Outfit an – sowohl Tans Kleid ist bronze, als auch Bens T-Shirt, der Rest ist schwarz. Die beiden klingen toll, nochmal viel besser als in der Vorentscheidung, finde ich! Der Backdrop ist erst dunkelblau, später dann voller Goldregen. Social distancing machen die beiden aber nicht, Tan legt bei der entsprechenden Textzeile ihren Kopf auf Bens Schulter, sehr süß! Ben bedankt sich am Ende auf Deutsch. Er ist eigentlich Deutscher, wohnt aber seit der Kindheit in Dänemark – wieder was gelernt!

Weiter geht es mit dem Einspieler zu Aserbaidschan, diesmal gesprochen von Peter Urban.

2. Aserbaidschan: Efendi – Cleopatra

Hier sehen wir nur das bereits bekannte offizielle Video, es gibt also nichts Neues zu vermelden. Diesen Song hätte ich ja wirklich gerne mal auf der Bühne in Rotterdam gesehen. Schade. Ansonsten macht das natürlich Spaß.

Ich finde es ziemlich beeindruckend, wie die Elphi heute ausgeleuchtet ist und wie der ton klingt. Gefällt mir, das haben sie gut hinbekommen!

3. Schweden: The Mamas – Move

Auch von den Mamas gibt es das offizielle Video im Sinne von „den Finalauftritt vom Mello“. Dazu muss ich also nicht mehr viel schreiben. Die Postkarten für die jeweiligen Länder finde ich okay, Michaels Sprech-Stimme gefällt mir sehr, die Witze sind eher peter-urbanig. Ansonsten ist die Auswahl der im Rückblick präsentierten Künstler eher vorhersehbar. Aber trotzdem launig und kurzweilig das Ganze.

Barbara präsentiert die Orgel der Elbphilharmonie und betreibt dabei ein bisschen pauschales Politikerbashing – lahm.

Freuen wir uns lieber auf den nächsten Liveauftritt…

4. Litauen: THE ROOP – On Fire

The Roops Auftritt ist dem aus der Vorentscheidung recht ähnlich. Never change a winning team. Sie tragen schwarz-weiße Klamotten und der Hintergrund ist schwarz-rot. bzw am Ende auch schwarz-weiß. Das kommt sehr gut rüber und macht viel Spaß. Die drei haben es drauf. Toller Song und mit dieser Inszenierung einfach auf den Punkt. Nach dem Auftritt versucht Vaidotas Barbara ein paar der Tanz-Moves beizubringen.

Per WhatsApp bekomme ich die Nachricht, ich solle Barbara mal einladen, einen Tag im Bundestag zu verbringen und sich die Arbeit eines Abgeordneten anzuschauen. Sehr gerne: Barbara, Du bist jederzeit herzlich willkommen!

Michael macht das mit den Einspielern wirklich sehr gut, das gefällt mir!

5. Schweiz: Gjon’s Tears – Répondez-Moi

Die Schweiz könnte heute ja ein Mitfavorit sein – zumindest wenn es nach Euren Tipps geht. Da ist sicherlich auch hilfreich, dass wir von Gjon nicht das Video sehen, sondern das Livevideo, das wir auch schon aus dem World-Wide-Wohnzimmer-Halbfinale kennen. Gjons Outfit ist zwar gewagt, aber man muss ja nicht immer Mainstream sein. Mir gefällt’s und man kann sich vorstellen, in welche Richtung die Inszenierung in Rotterdam hätte gehen können.

Huch, jetzt kommt nicht Startplatz 6, sondern erstmal…

Deutschland: Ben Dolic – Violent Thing

Der Auftritt soll das Club-Feeling aus dem Video auf die Bühne bringen und schafft das auch gut. Das Licht und der Backdrop sind irgendwo zwischen futuristisch und Nachtclub und Ben tanzt sogar – das habe ich so nicht kommen gesehen, wir haben ja eher damit gerechnet, dass die Backgroundsänger die Tanzarbeit machen. Ben hat außerdem auch mit dem Backdrop interagiert, das ist eine interessante Idee. So schnell konnte ich jetzt gar nicht alles erfassen, nachher muss ich mir den Auftritt nochmal anschauen – ich bin auf Eure Kommentare gespannt. Mir ist noch aufgefallen, dass es viele Totalen gab und Ben im Dunkeln war, das hat die Aufmerksamkeit etwas von ihm weggenommen. Das Von-den-Zuschauern-Wegdrehen und die Bewegungen fand ich jetzt noch nicht so den Hammer. Ob das in Rotterdam funktioniert hätte, kann ich immer noch nicht einschätzen.

6. Malta: Destiny – All Of My Love

Auch aus Malta das bekannte Musikvideo. Destiny wurde ja heute für 2021 bestätigt und ich hoffe, dass sie dann einen Song singt, der mir besser gefällt. Obwohl „All Of My Love“ ja offensichtlich bei vielen anderen sehr gut angekommen ist…

7. Island: Daði Freyr Og Gagnamagnið – Think About Things

Jetzt also der große Favorit. Interessant, Daði präsentiert eine andere, langsamere Version von „Think About Things“ oder ist das nur das Intro? Also das kapiere ich jetzt nicht… Lounge-Musik-meets-Fahrstuhl, aber Charme des Songs geht leider verloren. WARUM? Was soll das? Verstehe ich nicht, sorry. Er wird aber nicht gewinnen, denke ich.

Jetzt wird es beim Voting natürlich spannend, denn die Eurovisions-Jury hat ja für die Original-Version von „Think About Things“ abgestimmt…

Nachtrag zu Ben: Jemand schreibt mir, die Inszenierung der Backgroundtänzer hätte an Irland 2019 erinnert und so ging es mir stellenweise auch. Oder an Linus‘ Inszenierungs in der Vorentscheidungsprobe 2019, als er noch Tänzer hatte (die später gestrichen wurden).

8. Italien: Diodato – Fai Rumore

Diodato katapultiert sich grade nach vorne, hier wird nämlich nicht das offizielle Video, sondern der Auftritt vom Sanremo-Festival eingespielt. Klassisch, zeitlos schön.

9. Bulgarien: VICTORIA – Tears Getting Sober

Von VICTORIA sehen wir das Wiwi-Jam/Eurovision-Home-Concerts-Video aus Vincent Buenos Lagerhalle. Ich finde, der Song kommt in diesem Ambiente sehr gut rüber. Barbara hat VICTORIA auch intensiv mit Vorschusslorbeeren belegt. Toll, dass die Bulgarin nächstes Jahr wieder dabei ist.

10. Russland: Little Big – UNO

Bei „UNO“ gibt es jetzt wieder das offizielle Video zu sehen. Es ist wirklich schwierig abzuschätzen, wie sich die sehr unterschiedlichen Inszenierungen (Live/Live on tape/Video) auf das Ergebnis auswirken werden.

So, jetzt seid Ihr gefragt und könnt abstimmen. Dementsprechend kommt jetzt auch ein Schnelldurchlauf.

Es gibt heute sogar einen Pokal zu gewinnen, den der Sieger der Herzen erhalten wird.

So, kurze Unterbrechung, jetzt kommt erstmal eine Tagesschau… Ich habe übrigens vier Stimmen abgegeben – erratet Ihr an wen?

So, jetzt wissen wir auch, dass sich die Fußballergebnisse seit der Tagesschau um 20 Uhr nicht geändert haben, entsprechend kann es nun weitergehen und wir sind zurück bei Barbara in der Elbphilharmonie.

Erstmal kommt noch ein Schnelldurchlauf und dann soll ja gleich Michael Schulte auftreten. Bis 21:55 Uhr wird’s langsam eng…

Barbara spricht davon, dass 2020 ein sehr starker ESC-Jahrgang ist. Viele sehen das ja anders, interessant…

Nun wieder eine Unterbrechung – diesmal für „Das Wort zum Sonntag“. Also ich sag mal so, der „werbefrei“-Vorteil gegenüber ProSieben wird so natürlich nicht voll und ganz ausgespielt, es ist jetzt schon eine ganz Weile nichts mehr passiert als Schnelldurchläufe.

Hm, ich wundere mich wirklich – nur noch 7 Minuten, es kommt noch ein Schnelldurchlauf, Michael soll noch zwei Songs singen und ein Sieger der Herzen soll gekürt werden. Da bin ich mal gespannt, wie das klappt.

Mal so als Zwischenfazit: Bis zum ersten Schnelldurchlauf fand ich die Show kurzweilig und unterhaltsam – da wurde das Beste aus der Situation gemacht! Aber jetzt ist es leider schon eine ganze Weile nicht wirklich unterhaltsam und nur dieser Live-Blog hält mich noch im Ersten.

Schnelldurchlauf an Schnelldurchlauf? Das kann ja nur ein Witz sein. Oder gibt es etwa eine Panne hinter den Kulissen?

Da kann etwas nicht stimmen. Aber dann könnte Barbara das doch einfach sagen? Hat etwa ProSieben die Televoting-Leitung gekappt? So, jetzt aber ENDLICH nur noch 60 Sekunden.

So, jetzt sollte die Show eigentlich zu Ende sein und Berenike mit dem Live-Blog zu „Eurovision: Europe Shine A Light“ übernehmen.

Jetzt kommt aber erstmal ein Rückblick auf die deutsche ESC-Geschichte.

Verschiebt sich dann eigentlich auch das Ende des ESC-Finales 2010? Das muss ich ja auch noch live-bloggen und es geht planmäßig schon bis 3:25 Uhr. Naja, nur die Harten kommen in den Garten.

Stefan Raab kommt jedenfalls im Rückblick des NDR vor, gut und fair gespielt!

So, jetzt kommt Michael Schulte. Er spielt zwei Songs: „You Let Me Walk Alone“ und „Keep Me Up“. Die Inszenierungen in der Elphi gefallen mir sehr gut! Michael macht das einfach minimalistisch, aber effektiv. Top!

Babsi ist immer noch gut drauf und quatscht mit Michael unter anderem über seine anstehenden Autokonzerte.

So, jetzt kommt das Voting. Zuerst das der Eurovisions-Jury:

1 Punkte: Dänemark

2 Punkte: Italien

3 Punkte: Bulgarien

4 Punkte: Aserbaidschan

5 Punkte: Schweden

6 Punkte: Schweiz

7 Punkte: Russland

8 Punkte: Malta

10 Punkte: Litauen

12 Punkte: Island

Zur Erklärung muss man vielleicht dazu sagen, dass die Eurovisions-Jury vorab und teilweise aufgrund anderer Videos/Auftritte abgestimmt haben.

1 Punkte: Aserbaidschan

2 Punkte: Malta

3 Punkte: Schweiz

4 Punkte: Schweden

5 Punkte: Bulgarien

6 Punkte: Italien

7 Punkte: Island

8 Punkte: Dänemark

10 Punkte: Russland

12 Punkte: Litauen

Damit hat Litauen den deutschen Eurovision Song Contest 2020 gewonnen und THE ROOP sind Sieger der Herzen. Herzlichen Glückwunsch!

Daði Freyr hat sich durch seine spezielle Performance heute Abend wohl selbst um den Sieg gebracht. Schade. Aber mit „On Fire“ haben wir ja einen würdigen Gewinner.

THE ROOP dürfen jetzt nochmal auftreten und danach geht es weiter mit „Eurovision: Europe Shine A Light“ – viel Spaß dabei. Wir sehen und lesen uns dann nachher wieder beim Live-Blog zum ESC-Finale 2010. Vielen Dank für all Eure Kommentare!

Nachtrag: NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber hat in den Kommentaren unter diesem Beitrag erklärt, warum so viele Schnelldurchläufe gesendet wurden: „Warum haben wir auf Bitten von digame/Thomas Niedermeyer zweimal Schnelldurchläufe hintereinander gesetzt und damit mehr gemacht als geplant? Weil zwischenzeitlich zwischen den vorderen Plätzen, besonders 2 bis 4, nur sehr wenige Stimmen lagen, manchmal nur 6 oder 8, dh die Reihenfolge änderte sich ständig. Jetzt haben wir ein valides Ergebnis.“


411 Kommentare

    • Nicht die Anreise war das Problem, sondern die nun 14-tägige Quarantäne, denn Litauen hat erst die Einreise aus den Baltischen Staaten ohne erlaubt.

  1. So ein zufall, einer der liveperformer. Ein kleines gschmäckle, würd ich sagen. Aber natürlich nicht unverdient.

  2. Ich freue mich für Litauen. Ist seit Februar einer meiner Favoriten und freut mich, dass sie in Deutschland das Televoting gewonnen haben. Auch Dänemark 8 Punkte sind richtig super. Bei Island hätte ich tatsächlich nicht mehr mit 7 Punkten gerechnet, da hat wohl die Bubble ordentlich gevotet.

  3. Hmm, da durfte er sich schon beim litauischen Shopping Queen eine Marlenehose kaufen – und dann gewinnt er auch noch beim deutschen Ersatz-ESC…
    Hätte es jetzt Italien mehr gegönnt.

  4. Ja, auch das deutsche Publikum hat Litauen auf Platz 1 gesetzt. Und ich bin mir sicher, dass Litauen den ESC ohne Corona heute gewonnen hätte. Ewig schade für dieses Land nach den vielen Misserfolgen….

  5. Super, es freut mich sehr, dass Litauen gewonnen hat. Jetzt ist meine Laune nach Urbans blöden Kommentaren im deutschen Rückblick wieder gut 🙂

  6. Schönes Ergebnis, trotzdem Hochachtung für Island, dass die das nicht ganz so eng gesehen haben. gibt mehr als ein Sympahtiepunkt.
    Im Gegensatz zu Schweden fand ich die Sendung wirklich unterhaltsam, da machte die große Bühne und die Live Audtritte doch einen gehörigen Unterschied.

    • Einreise nein (falls man einen Weg um Polen und Tschechien gefunden hat), aber Wiedereinreise nach Litauen wird mit einer Quarantäne bestraft.

    • Aus beruflichen Gründen darf man reisen. Das war nie komplett verboten, nur dass man nach der Rückkehr in vielen Ländern dann in 14-tägige Absonderung muss(te).

  7. Fazit: Ohne Publikum ist der ESC nicht die Hälfte wert. Eine recht sterile Veranstaltung ohne den Spirit , den der ESC ausmacht. Noch ein Jahr unter diesen Bedingungen, dann wäre das Megaereignis tot. Es bleibt eine liebgewordene Erinnerung an längst vergangene Zeiten, die selbst wir Fans nicht mehr retten können. Ich bin traurig, sorry Freunde.

  8. Ein tolles Ergebnis! Freue mich sehr für Litauen. So verdient gewonnen. Und ich freue mich über den dritten Televotingplatz von Dänemark. Klasse 😀

  9. Benny habe nun auch noch mal nachgelesen, was du so geschrieben hast. Bei Raabs Auftritt war er nur kurz am Anfang zu sehen, danach nur seine Mitmusiker, das war dann schon ein deutlicher Hinweis dea NDRs.
    Ansonsten bin ich erstaunlich nahe bei dir.

  10. Davon abgesehen, dass ich in diesem Leben einfach kein Fan von Barbara Schöneberger mehr werde, war das eine tolle Show. Und cool, dass Dadi drauf gepfiffen hat, seinen Song als Mainstreamversion abzuliefern. Das war ihm doch garantiert klar, dass es in dieser Version schwieriger werden würde, zu gewinnen. Umso toller, dass Litauen es diesmal geworden ist.

  11. @Benjamin Hertlein

    Warum haben wir auf Bitten von digame/Thomas Niedermeyer zweimal Schnelldurchläufe hintereinander gesetzt und damit mehr gemacht als geplant? Weil zwischenzeitlich zwischen den vorderen Plätzen, besonders 2 bis 4, nur sehr wenige Stimmen lagen, manchmal nur 6 oder 8, dh die Reihenfolge änderte sich ständig. Jetzt haben wir ein valides Ergebnis.

  12. Ich habe mir den Auftritt von Ben Dolic noch einmal auf Youtube angeschaut. Ich bin enttäuscht, denn die Inszenierung und die Kameraführung sind unbefriedigend! Deutschland hat sein Gespür für sehr gute und bleibende Inszenierungen verloren und ich frage mich, ob es in unserem Land nicht Experten gibt, die dafür gut ausgebildet sind. Auf der anderen Seite haben mich Bens Gesang und der Song überzeugt und damit wäre ein Abschneiden in den Top Ten drin gewesen und ich hoffe, Ben bekommt eine zweite Chance.

    • Gebe dir in Bezug auf die fürchterlich langweilige Inszenierung recht. Allerdings hat mich auch Ben live überhaupt nicht überzeugt, wenn man von dem hohen Part der Stage Version mal absieht. Ich fand es schlimm, da war jeder TVoG-Auftritt besser. Und wer ihn stylistisch berät, verliert sich in den Nebeln von Norwegen. Dieser Haarschnitt geht gar nicht.

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