Live-Blog: Erste Durchlaufprobe des 2. Halbfinales

Shalom zusammen! Leider kann ich mich erst jetzt aus Tel Aviv melden. Die Exkursion nach Jerusalem, die rechtzeitig zur Probe wieder in Tel Aviv sein sollte, kam erst jetzt hier an. Viel Stau. So kann ich erst bei Rumänien einsteigen. Tut mir leid.

6. Rumänien: Ester Peony – On a Sunday

Viel Feuer, ein bisschen BSDM – natürlich nicht so krass wie bei Island – das ist die Performance. So richtig fesselt mich so etwas nicht. Aber das hat beim ESC ja nichts zu bedeuten.

Schalte in den Greenroom. Assi interviewt Conchita. Und dann folgt ein Interview mit Luca Hänni.

7. Dänemark: Leonora – Love Is Forever

Der Auftakt ist wie schon beim Dansk Melodi Grand Prix mit der Großaufnahme auf Leonora. Den Aufstieg über die Leitern finde ich nicht so gelungen, das war beim Vorentscheid etwas geschmeidiger. Die französische Strophe ist auch voll auf das Gesicht von Leonora, bis dann endlich mal die beiden männlichen Begleiter auf den Stuhl kraxeln.

8. Schweden: John Lundvik – Too Late For Love

Bevor es losgeht, meldet sich die Moderatorin aus dem Greenroom. Da ist der Umbau wohl noch nicht fertig. Jetzt sagt sie es auch: Es gibt ein Problem. Es entspinnt sich ein grandioses Gespräch zwischen der Moderatorin und der Sit-In-Person. Reiner Slapstick. Es lag wohl am Licht. Ich bin in der Zwischenzeit in die Halle gewechselt, dort ging’s auch gleich los.

Die Probe lief rund. Der lange Ton am Ende war vielleicht nicht ganz sauber. Aber das zählt ja auch erst in den Abendshows.

9. Österreich: PÆNDA – Limits

Der Unterschied zum Auftritt von John Lundvik ist, zumindest was das Dunkel am Anfang betrifft, gar nicht so groß. Dann bleibt’s aber ruhig, wobei PÆNDA wirklich alles gibt und das Lied so in der emotionalen Ansprache deutlich hebt. Das Bühnenbild ist sehr reduziert und entspricht der deutschen Vorgehensweise, das Lied wirken zu lassen. Wird eng.

10. Kroatien: Roko – The Dream 

Dagegen hebt sich Rokos Beitrag natürlich richtig ab. Da wird an keinem Kitsch gespart. Lava, Nebel, weißes Bühnenoutfit. Und dann schweben die Engel auf der LED-Wand ein. Viel zu viel ist besser als zu viel. Der Moment, in dem die Tänzer Roko die güldenen Flügel verpassen, ist besser eingefangen, auch wenn sie etwas schief sitzen. Aber der junge Mann muss sich ja auch noch um die langen, hohen Töne kümmern. Und die sitzen. Er bedankt sich mit: Thank you so much, my angels.

Schalte in den Greenroom. Parallel läuft der Aufbau für Malta. Nach einer kurzen Ansprach zu Bands beim ESC folgt ein Gespräch mit John Lundvik.

11. Malta: Michela – Chameleon

Es sind jetzt wieder die beiden Screens aufgebaut und es beginnt mit dem Blick durch das Fenster. Die Lichteinstellungen sitzen noch nicht vollständig. Die unifarbenen Hintergründe beim Refrain finde ich nicht so originell, auch sonst ist das für mich vergleichsweise weit weg vom Video. Schade. Das sieht ehrlich gesagt noch sehr nach einer Probe aus – und gar nicht so weit entfernt vom weißrussischen Auftritt. Mit anderen Wort nicht 100% im Finale.

12. Litauen: Juri – Run With The Lions

Benny hatte das von einer Probe schon geschrieben: Juri(jus) sieht die (berechtigte) Notwendigkeit zum vollen Körpereinsatz. Er steht also wieder nur mit dem T-Shirt auf der Bühne und hat damit dasselbe Outfit wie John Lundvik und Miki – ganz in Schwarz. Er singt gut, auch wenn man das Falsett mögen muss. Jurypunkte? Und dann ist da noch die votingstarke litauische Diaspora. Der Auftritt sitzt, auch wenn der letzte hohe Ton schwierig ist.

Im Greenroom berichtet die Moderatorin zunächst von ihrem litauischen Ehemann. Dann folgt ein Gespräch mit Leonora. Und dann gibt es eine weitere Verzögerung. Assi erzählt etwas vom ersten israelischen Beitrag.

13. Russland: Sergey Lazarev – Scream

In der Postkarte spielt Sergey einen Bösewicht mit Lederjacke auf der Flucht. Schön umgesetzt.

Nach seinem ganz schwarzen Outfit 2016 ist er diesmal ganz in weiß gekleidet. Der Spiegel- und die LED-Effekte sind ok. Allerdings ging eine Kameraeinstellung komplett daneben. Obwohl viel auf der Bühne passiert, ist es für mich nicht so richtig unterhaltend, in der Brücke eher verängstigend. Das Lied ist und bleibt eine Musical-Nummer. Die liefert er aber 1a ab. Es gibt „Bravo“-Rufe von den russischen Journalisten.

14. Albanien: Jonida Maliqi – Ktheju Tokës

Also, ich verstehe mich auf dieses Lied nicht. Ich finde die Performance auch vergleichsweise altbacken für eine Mode-Infoluencerin wie es Jonida ist. Blog-Freund Sternchen Jens flüstert: Das ist ja schrecklich. Aber wenn Serbien gestern weitergekommen ist, kann man das nicht voll abschreiben. Der Adler ist jetzt übrigens wieder da und fliegt auf der LED-Wand. Jonida singt das alles 1a weg. Top.

15. Norwegen: KEiiNO – Spirit In The Sky

Die getrennte Aufstellung am Anfang ist gut und wird von den Kameras schön eingefangen. Die Inszenierung vom Catwalk zurück zur Hauptbühne ist ungewöhnlich und sieht gut aus. Auch der Backdrop mit den vereisten nordnorwegischen Landschaften passt gut. Bei der samischen Rap-Brücke (die musikalisch schon speziell ist) erscheint dann der Jägermeister-Hirsch.

16. Niederlande: Duncan Laurence – Arcade

Die ersten Kameraeinstellungen sind sehr lange sehr weit weg von Duncan. Er sitzt am Piano, das etwas an einen Instrumentenverleih erinnert und überhaupt nicht schick aussieht. Sein Outfit erinnert mich ja immer an eine Gefängnis-Uniform. Seine Interaktion mit der Kamera ist überschaubar, schade. Dann taucht die Lampe auf, die ihn zunächst zu stark anstrahlt. Die folgende Einstellung ist aber sehr schön. Duncan bleibt bis um Ende am Instrument sitzen. Seine Stimme ist sehr stark. Ich habe dennoch wie immer keine Gänsehaut.

17. Nordmazedonien: Tamara Todevska – Proud

Tamara recycelt die LED-Schirme von Sergey – so wirkt es zumindest. Dass eine weitere Ballade nach der des Niederländers kommt, ist irgendwie doof. So, dann kommen die unvermeidlichen Kinderbilder. Ist ja ein Trend dieses Jahr, gern in schwarz-weiß. Beim Finale gehen einige Kameraeinstellungen daneben. Der Gesang von Tamara ist aber sicher.

18. Aserbaidschan: Chingiz – Truth

Cooler Laser-Auftakt. Da schaut man gern hin. Nicht nur wegen des Hunke, der Chingiz ist und als der er sich noch lieber inszeniert. Der Gesang im ersten Refrain wirkt für mich nicht sauber. Die zweite Strophe ist dann in der Inszenierung nicht mehr so stark, auch der Backdrop überzeugt mich nicht. Das wirkt sehr kalt und logischerweise technisch. Der Abhebeeffekt in der Brücke wirkt auf mich nicht so überzeugend, wie Benny das bei der ersten Probe beschrieben hatte. Ich höre von der Seite ein: Das war toll, dass musst Du schon sagen.

Jetzt gibt’s die Bestätigung: Es gab technische Probleme bei Tamaras Auftritt, so dass sie jetzt noch einmal proben darf. Nach längerer Pause legt Tamara los und schmettert das Lied dahin. Diesmal scheint das technisch alles geklappt zu haben.

Drei Moderatoren kündigen das Voting an. Dann kommt der Schnelldurchlauf. Hier gibt’s technische Probleme, weil immer die Startnummer 01 eingeblendet wird. Aber die Clips ändern sich. Und jetzt gehen auch die Nummern und Ländern richtig.

Assi kündigt den ersten Intervall-Act an, aber er verhaspelt sich ständig. Jetzt muss das auch noch mehrfach wiederholt werden. Die Zeit rinnt uns durch die Finger… Angeblich ist das Assi liebster Intervall-Act ever: Shalva, eine Band mit Mitgliedern mit unterschiedlichen Behinderungen bzw. aus verschiedenen Randgruppen (soweit ich das verstanden habe). Auch hier gibt es technische Probleme. Beim zweiten Ansatz klappt es. Ich bin hin- und hergerissen zwischen Begeisterung  für die Stimmen und unnötigem Mitleid. Aber die acht Künstler machen das super, auch wenn der Song kein Highlight ist. Da bleibt man dran. Gut.

Schalte in den Greenroom: Dort werden einige Künstler nach vorn geholt und machen da bei einem Gedankenleserexperiment mit. Die Auflösung wird noch nicht richtig gezeigt. Das ist ein schönes Gimmick.

Weiterer Schnelldurchlauf.

Assi sagt, dass es beim Semi am Dienstag nur 2 Punkte Unterschied zwischen Platz 10 und 11 gab.

Ende des Countdowns.

Jetzt kommen die Big-5-Proben. Deutschland beginnt.

Deutschland: S!sters – Sister

Es gibt Verzögerungen mit dem Beginn, obwohl die beiden Sängerinnen schon auf dem Catwalk stehen. Keine Postkarte. Die beiden tragen dieselben Outfits der letzten Probe. Das LED-Bild im Hintergrund hat einen minimalen Versatz zum Gesang, das kann aber ein Ding in der Halle sein und am TV passen. Die erste Strophe ist sehr dunkel mit dem schwarzen Hintergrund und etwas Gold. Der Gesang ist gut. Ich verstehe nicht, warum sie bei der Zeile „I see flames in your eyes“ sich nicht ansehen. Dann Pryoregen und Schlusston. Laurita legt nach dem Gesang nach: „Listen, don’t be drags, just be queens!“ Das sollten sie lieber lassen.

Italien: Mahmood – Soldi

Mahmood trägt das rot-schwarze Hemd, was uns bei den Proben schon besser gefallen hatte. Leider sind die Tänzer weiter mit dabei. Er agiert stark mit den Armen, der Gesang nicht sehr sauber. Die Tänzer sind nicht mal synchron, wo sie es sein müssten. Das Hintergrundbild, bei dem Mahmoods Kopf aufbricht und er als Kind zu sehen sind, sind stark. Ansonsten ist das zu bunt. Die Italiener mögen kleine Bühnen wir in Sanremo bespielen zu können; die große ESC-Bühne ist einfach nicht so ihres (außer vielleicht bei Il Volo).

Großbritannien: Michael Rice – Bigger Than Us

Die erste Strophe haucht er ziemlich hin, zum Refrain wird es dann kräftig. Stimmlich besser als Mahmood, aber der Italiener hat dafür natürlich andere Vorteile. Die Backgroundsinger werden nun per LED-Wand visuell bei ihrem Erscheinen unterschützt und nicht von Rauch oder Pyro. Pyro kommt aber gleich danach und dann der Gesangskreis. Alles wie immer. Das ist wahrlich rund.

An dieser Stelle beende ich den Live-Blog. Sorry noch einmal für den fehlenden Teil am Anfang. Umso spannender wird es morgen Abend.



73 Kommentare

  1. Oh, luca schon vorbei. @dp, könntest dich mal umhören wies ihm gelaufen ist? Wenn du zeit hast.
    Bei den wiwwis nur bei william fragen😊

  2. Hatten Sisters zuerst ihren Auftritt oder erst nach allen anderen? Ich bin so gespannt, ob noch etwas geändert wurde.

    • Ups, Niederlande mit 29%, Schweden mit 13%. In den letzten Tagen steigen die Chancen für Duncan wieder an. Dennoch keine Kristallkügel. 2018 gab es Zypern mit 38% und Israel mit 24% kurz vor dem Finale als Favoriten. Wie es ausgegangen ist, wissen wir.

      @DP: Wie ist der Ton vor Ort? Gut, hart, sanft, laut? Gesternabend hatten wir durchgehend die Idee, dass die Tonmischung Halle-Gesang-Musik nicht stimmte.

  3. Danke für die Berichte trotz Ausflugsstress! Hoffe es war schön, aber da kommt bestimmt ein Beitrag zu, so wie ich euch kenne 🙂

  4. Ich bin großer Duncan-Fan, aber durch die zu sehr reduzierte Performance könnte er den Sieg doch nicht erreichen. Ich habe zudem die Befürchtung, dass er die 1.Hälfe als Startnummer bekommt. Wenn Schweden oder Russland gewinnt, dann wäre ich sehr (!) enttäuscht. Dann lieber Australien, Italien, Aserbaidschan oder meinetwegen sogar Estland aber Schweden und Russland sind mir zu sehr gewollt und nicht gekonnt. VEEL SUCCES NEDERLAND! Ik kom uit Duistland door Eurovision volgend jaar.

    • Du musst mir mal erklären, wie du in deiner Aufzählung auf Estland kommst. Das ist bei mir ein Kandidat für den letzten Platz.

      • Ich finde tatsächlich Estland besser als Russland und Schweden, obwohl der Sänger selbst Schwede ist. Aber ich habe damit gemeint, dass mir ein Sieg Estlands sogar lieber als Schweden/Russland wäre und nicht, dass Estland mein Gesamtfavorit zum Sieg ist.

  5. Ach Gott können Albaner (und Schweizer Fußballer bitte mal den Adler zuhause lassen? Man stelle sich vor, Deutsche würden mit „Schlesien bleibt unser“ Buttons auftreten – das hier ist nicht viel besser.

  6. @Douze Points: Die Gruppe heisst Shalva Band war die Band, die drauf und dran war den israelischen Vorentscheid zu gewinnen, dann aber gepasst haben, weil das Jury Rehearsal für das Finale direkt im Shabbat liegt.

    • Ich frage mich, was das Klavier überhaupt auf der Bühne soll, es ist da völlig fehl am Platz. Man sollte es besser für den deutschen Auftritt nutzen und in letzter Minute noch die Akustikversion zum besten geben.

  7. Ich krieg hier gleich einen Kreislaufzusammenbruch bezüglich Österreich. Was ist das denn, ich hab seit Conchita nicht mehr so mit Österreich gefiebert. Ich glaub ich muss ganz stark sein morgen 🙁 🙁 🙁 Aahhhhhhhh

    • @miramax: Ich hab mir 15 Votes für Paenda reserviert. Die restlichen 5 sind für Rumänien. Sollen beide durch, wenn es nach mir geht, mein Platz 3 (AUT) und 6 (ROM) overall 🙂

      • Ihr süßen Hasen, lieben Dank. Aber das gehört einfach auch zum ESC dazu, dass man auch mal mit Herzschmerz den eigenen Favoriten scheitern sieht. Knuddels an alle (die wollen) lach

  8. Nicht ganz objektiv, wie ich finde, nimm’s mir bitte nicht übel. Holland strengt sich ja bislang auch ganz schön an, nur die Umsetzung lässt eben zu wünschen übrig. Fair ist es doch, ohne Vorschusslorbeeren das zu bewerten, was zu sehen, hören und fühlen ist, wenn die Stunde geschlagen hat.

    • @Ruhrpottler war das adressiert. Irgendwas klappt bei mir nicht mit dem Antwortkommentar, wahrscheinlich bin ich einfach nur zu begriffsstutzig.

    • Holland strengt sich gar nicht an, im gegenteil. Die ziehen einfach ihr ding durch und denken, dass sie sowieso schon gewonnen haben.

      • Kommt mir ja auch so vor, dass die darauf spekulieren, dass das bislang Präsentierte noch lang genug nachwirkt. Vielleicht kriegen die es aber auch einfach nicht besser hin. Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich für meine Lieblinge nicht einen einzigen Anruf über habe, wenn die nicht entsprechend abliefern.

      • Einige Fans und Medien glauben fest an dem Sieg. Avrotros oder Team NL ist zufrieden wenn das Finale erreicht wird und stolz wenn es mit einem Top-10-Platzierung klappt.

    • Die Umsetzung lässt zu wünschen übrig? … Wie kommst du darauf, nur weil es ein sehr reduzierter (und damit in meinen Augen stimmiger) Auftritt ist?

      • Na gut, ich habe nur Handyaufnahmen und Ausschnitte gewesen von Duncans Proben. Auf dem TV-Bild kann es durch Kamerafahrten und Schnitte komplett anders wirken. Ich hätte mir aber tatsächlich einen FKK-Auftritt wie im Musikvideo gewünscht 🙂

    • Die Delegation hat uns und die Presse wie immer ignoriert… Aber ich will mich nicht weiter aufregen… Die Quittung dafür werden die schon kriegen

      • Klar, weil die Delegation uns (wer ist das?) ignoriert hat, sollen die Sisters nun 0 Punkte bekommen? Wer soll denn bitte da alles mitreden dürfen? Allein hier gab es schon verschiedenste Vorschläge. Für welchen soll man sich denn dann entscheiden? Die Niederländer bekommen ja auch keine gute Inszenierung hin, sind aber zumindest jetzt noch ganz vorne gewettet. Mal schauen ob es reicht. Je mehr hier über unseren Beitrag gemeckert wird, umso solidarischer werde ich damit.

      • Helmut, erstens, uns = min. 99% aller ESC fans, die die Performance unterirdisch finden
        zweitens, es geht darum, dass die Delegation diese Kritik ignoriert und alles so lässt wie es ist, weil sie denkt, dass wir damit gut abschneiden (ein Beweis: der gestrige Peter Urbans Kommentar zur zweiten Probe der Sisters)… Klar sollte sie nicht alle Vorschläge realisieren (würde ja auch selbstverständlich nicht funktionieren)
        drittens, wer sagt denn, dass NL keine gute Inszenierung hinbekommt? Die ist gut, nur halt etwas unter den Erwartungen (und im Vergleich: einige niederländische Fans haben sich ebenfalls beschwert und das Staging wurde teilweise geändert!).

        Es wird Zeit, dass jüngere Leute das Ruder übernehmen so wie es in den meisten Ländern der Fall ist… Vielleicht würde sich dann auch die deutsche ESC community (endlich) verjüngen.

      • Bezüglich der Niederlande habe ich vielleicht etwas drastisch formuliert. Mir ging es darum, dass ich hier nach den Probenberichten den Eindruck hatte, dass die Niederlande ähnlich wie Deutschland nicht mit einem fertigen, schlüssigen Bühnenkonzept angereist sind. Es ärgert mich ein wenig, dass der deutsche Beitrag direkt nach dem Vorentscheid von vielen regelrecht niedergeschrieben wurde und jetzt kommen, größtenteils erst nach der Veröffentlichung des neuen Videos auf einmal ganz viele Vorschläge für das Staging. Dass im Vorfeld vieles hätte anders gemacht werden können möchte ich gar nicht bestreiten. Und um das ESC- Publikum deutlich zu verjüngen, braucht es glaube ich nicht nur in Deutschland jahrelange Arbeit, sollten sich die Verantwortlichen und auch wir mal Gedanken drüber machen.

      • @Keke: Ich bin immer sehr misstrauisch, wenn Leute bei ihrer eigenen Meinung „wir“ sagen und dann auch noch behaupten, sie würden „mind. 99% aller ESC-Fans“ vertreten. Der absolute Gipfel ist, eine Verjüngung der „ESC-Community“ zu fordern. Sind junge Menschen mehr wert als alte?

        Liebe Altenheim-Bewohnerinnen und -Bewohner, mischt Euch alle massiv beim ESC mit ein, ruft alle kräftig an, und sorgt dafür, dass nicht gewisse arrogante junge Hüpfer meinen, sie könnten alles alleine bestimmen 😉

  9. Jonida ist echt Mode-Influencerin? Hätte da schon nach FiK eher auf Mode-Influenza getippt.

    OK, bei dem Songthema passt der Adler (leider). Tja, wer seinen Song so auflädt, darf sich nicht wundern, wenn der kulturelle oder musikalische Aspekt dann keine Würdigung von Dritten erfährt. Aber vielleicht will man das auch nicht.

  10. GEF:
    Als ich eben den Schnelldurchlauf gesehen habe wurde mir richtig schlecht. Das erinnerte an überlste ESC-Zeiten.

    Murzel2003:
    Slowenien kann ich nur mit ner Schachtel Antidepressiva ertragen. Jetzt auch noch Österreich am Donnerstag dazu und ich muss nochmal in die Apotheke….

    JeG_:
    Nur über Ungarn bin ich sehr überrascht, auch schade. Aber WEISSRUSSLAND??? Wie? Warum? Wer??

    Habe herzlich über diese Kommentare gelacht,bitte mehr davon!

  11. DPs Zitat (bei Roko) „Viel zu viel ist besser als zu viel.“

    LOL unbedingt an die EBU zwecks Verwendung als ESC-Motto weiterleiten.

  12. Naja bei Sobral war doch „viel weniger noch mehr als weniger“ oder so ähnlich… gestern hat aber wieder ganz klar die „Fastfoodmusik“ obsiegt….. um noch mal Salvador zu zitieren….Man stelle sich vor, sobral müsste die ESC-Trophäe an Serhat oder Zena überreichen 🙂

    • Ja mei… Wer selbstgeschriebene, authentische Nummern wie „Az En Apam“ und „Telemoveiś“ verschmäht muss halt aus der „Storm“-Konserve fressen….

  13. „Don’t be drags, just queens“ – echt? Das passiert wohl hoffentlich nicht noch mal.
    Der Israeli Moderator verhaspelte sich sicher so oft, weil er ganz aufgeregt ist, Laserev kennenzulernen; wäre das perfect gay couple für Miami White Party Werbung u.ä.

  14. Kann mir inzwischen gut vorstellen, dass Österreich ins Finale kommt – auf Kosten von Nordmazedonien oder Armenien…

  15. Ich drücke Paenda die Daumen! Ich hoffe,dass das kein schlechtes Omen ist, weil ich im ersten die Polinnen favorisiert habe…

  16. Nach welchen Künstlern kommen denn die offiziellen Pausen? Nach Rumänien und Malta, hab ich das richtig verstanden?

    • Das habe ich auch und jetzt bin ich noch unsicherer als zuvor… Gut, dass ich noch keinen Tipp fürs Tippspiel abgegeben habe. Auf jeden Fall sehr competitive alles.

      • In meinem Tipp habe ich Armenien noch drin. Jetzt würde ich es doch eher rausnehmen. Aber man wird sehen.

  17. Okay, wir haben die Bilder noch nicht gesehen, aber es wird doch deutlich, wieviel Luft nach oben Luft noch vorhanden ist. Ob Duncan schon so weit ist, den Song allein zu tragen? Da sind Zweifel berechtigt und dieses Risiko hätte man leicht minimieren können. Seine Stimmen wird er trotzdem bekommen, vielleicht reicht’s auch für ganz nach vorn, der Jahrgang ist ja unglaublich schwach. Der Erfolg sei den Holländern jedenfalls vergönnt.

  18. Also der Luca hat nicht nur die Schuhe gewechselt auch das Oberteil passt nun besser .
    Dunkel und durchsichtig darüber ein offenes Sakko/Jacke .Geht doch! Der Auftritt überzeugt!
    Ich finde das Lied bis heute überbewertet und fünf mal gegessen – zolle ihm aber nach dem Auftritt von Luca den nötigem Respekt!
    Paenda macht das Beste aus ihrem Song aber irgendwie fehlt was -finde ich.
    Malta ist irgendwie anders.Wo ist das Lied oder habe ich andere Bilder im Kopf ? Wird wohl aus meiner Liste raus plumpsen… eine andere Dame kommt dafür rein.
    Gänsehaut pur und Riesen Applaus beim zwischen Act . Die oben genannte Shalva Band spielt und 2 blinde Frauen singen mit perfekten Stimmen „A Million Dreams“ aus the greatest showman .
    Freut euch auf nachher – wird etwas schwierig aber das war ja bekannt .(und nein es ist nicht Dunja Reiter die für Albanien singt 😉)

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