Live-Orchester & großartige Stimmung: Das war die erste UNESCON in Hannover

Foto: Hari Januschke

Ein Bericht von ESC-kompakt-Gastblogger Manuel vom 12-ESC-Blog.

„Music is not fireworks – music is feeling!“- so missverstanden dieser Satz von Salvador Sobral (ESC-Sieger 2017) auch oft aufgefasst wurde, er schien „Dr. Eurovision“ Irving Wolter, Veranstalter der ersten UNESCON, beflügelt zu haben: So gab es beim Galakonzert der Song Contest Convention in Hannover keine aufwendigen Videoprojektionen, Trickkleider, Goldregen und Lasershows, es wurde vielmehr auf Emotionen, ein liebevoll zusammengestelltes Programm und das großartig aufspielende „Orchester im Treppenhaus“ aus Hannover gesetzt. Kein Massenevent, wie es vor einiger Zeit in Frankfurt scheiterte, sondern ein liebevoll geplantes Event für und von Fans.

Foto: Hari Januschke

Auch die Auswahl der auftretenden Musiker überraschte – und ja, enttäuschte auch viele Fans, mich selbst eingenommen. Wohlwissend, dass die ersten Künstler, die bekannt gegeben wurden, „gestandene Musiker“ waren, die es sicher schaffen würden mit einem Orchester mitzuhalten, interessierten Sie mich persönlich nicht sonderlich. Corinna May, Chiara, Manuela Bravo – Sängerinnen, vor denen ich nicht weglaufen würde, aber ein Konzertticket für sie zu kaufen, konnte ich mir nicht vorstellen. Den als Legende angekündigten Claes-Göran Hederström kannte ich als ESC-Fan nicht mal. Sebnem Paker, deren „Dinle“ für mich persönlich zu den besten ESC-Beiträgen aller Zeiten gehört, und Chingiz weckten schlussendlich aber mein Interesse – dass Elina Nechayeva begleitet von einem Orchester beeindrucken würde, stand sowieso außer Frage.

Also schnappte ich mir zwei Freunde (übrigens keine ESC-Fans) und machte mich dann doch gespannt auf den Weg zum Konzert. Im Foyer fand sich eine interessante Mischung aus Eurovision-Fans und anderen Interessierten, auf der Bühne im Saal wartete schon das Orchester auf den nahenden Beginn. Es fiel auf, dass die ca. 350 Zuschauer lediglich auf den Rängen Platz nehmen konnten, direkt vor der Bühne gab es keine Bestuhlung (so viele Karten waren auch nicht verkauft worden). Pünktlich um 20 Uhr ertönte die Eurovisionsmelodie, gespielt auf einer Blockflöte und direkt anschließend setzte auch schon das Orchester ein: Mit dem Opener „Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne“ von Nora Nova (1964) betraten die Moderatoren Alina Stiegler, Stefan Spiegel (beide von Eurovision.de) und der Veranstalter Irving Wolther singend und gut gelaunt die Bühne (Aufmacherfoto). Nach kurzen Danksagungen betrat die erste Künstlerin Corinna May die Bühne und sang ihre Beiträge „Hör den Kindern einfach zu“ (disqualifizierter Beitrag von 1999), „I Believe In God“ (Vorentscheid 2000) und schließlich „I Can’t Live Without Music“ (deutscher Beitrag 2002). Hier erwies sich der freie Raum direkt vor der Bühne als Segen, denn einige Zuschauer nutzten diesen sofort zum Tanzen.

Foto: Hari Januschke

Nach kurzem Interview betrat auch schon Claes-Göran Hederström die Bühne, swingte und jazzte sich durch seine Beiträge „Det börjar verka kärlek, banne me“ (schwedischer Beitrag 1968) und „Historien om en vän“ (Vorentscheid 1973), um dann auch noch Cliff Richard mit „Congratulations“ zu huldigen.

Foto: Hari Januschke

Das Publikum war begeistert – das Orchester gab alles und konnte gleich im Anschluss zeigen, wie sehr es sich mit dem Eurovision Song Contest im Vorfeld beschäftigt hatte: Es folgte ein erstes Medley aus „Hallelujah“, „Hard Rock Hallelujah“, Rise like a Phoenix“, „Toy“, „Satellite“ und „Euphoria“, zu dem dann auch schon die kurzgeschorene Chiara die Bühne betrat und zeigte, was für eine beeindruckende Stimme sie hat. Natürlich hatte sie auch ihr drei eigenen Beiträge im Gepäck („The One That I Love“ von 1998 und „What If We“ von 2009; wobei ihr selbst das eigens geschriebene „Angel“ von 2005 besonders wichtig schien).

Foto: Hari Januschke
Foto: Hari Januschke

Ob man nun ihre Balladen mag oder nicht – live dargebracht begeisterte Chiara und ebnete damit den Weg zum nächsten kleinen Medley, mit dem einiger verstorbener ESC-Teilnehmer gedacht wurde: „Refrain“ (von Lys Assia), „Ein Lied geht hinaus in die Welt“ (von Jürgen Marcus – gesungen von Bernd Peter Fleming, dem Sohn von Joy Fleming) und natürlich „Ein Lied kann eine Brücke sein“, Joy Flemmings Klassiker (gesungen von Corinna May).

Foto: Hari Januschke

Auch die folgende Manuela Bravo erinnerte zunächst mit „Silêncio e tanta gente“ der im letzten Jahr verstorbenen Maria Guinot, brachte direkt im Anschluss mit ihrem eigenen ESC-Beitrag von 1979 „Sobe, sobe, balão sobe“ das Publikum aber ordentlich in Schwung. Der eingängige Refrain musste dann auch noch länger herhalten: Während die Estrada Fado Group ein paar Probleme beim Aufbau für das Abschlusslied „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral hatte, stimmte sie es immer wieder an – da kam selbst Moderator Stefan Spiegel nicht dazwischen.

Foto: Hari Januschke
Foto: Hari Januschke

Nach der nötigen Pause (der Sommer ließ grüßen) war es dann soweit: die zweimalige türkische Eurovision-Teilnehmerin Sebnem Paker betrat zum ersten Mal unter großem Applaus eine deutsche Bühne und sang ihren eigenen Beitrag von 1996 „Beşinci mevsim“. Bei dem folgenden Titel „Çal“, der 1998 leider in der türkischen Vorentscheidung hängen blieb, hielt es viele nicht mehr auf den Sitzen und der Raum vor der Bühne wurde kurzerhand zur Tanzfläche umdisponiert, die auch zu „Dinle“ (türkischer Beitrag von 1997) nicht mehr verlassen wurde. Eine tolle und sehr sympathische Künstlerin, bei der es wirklich schade ist, dass sie bisher nie in Deutschland aufgetreten war.

Foto: Hari Januschke

Beim folgenden Medley aus diesjährigen ESC-Beiträgen („Soldi“, „Hatrið mun sigra“, „She got me“) überraschte mich besonders, wie gut Hataris Beitrag in der Orchesterversion klingt. Abgerundet wurde das Medley schließlich von Sergey Lazarevs „Scream“, zu dem die von vielen heiß erwartete Elina Nechayeva die Bühne betrat. Spätestens mit dem von ihr ausgewählten „Nur in der Wiener Luft“ der verschollenen Eleonore Schwarz (Österreich 1962) zeigte Elina was in ihr steckt. Mit dem gefühlvoll und dramatischem „Kuula“ (Ott Lepland für Estland, 2012) bereitet sie den Weg zu „La Forza“, ihrem Beitrag von 2018. Ich war letztes Jahr kein Fan davon, als „La Forza“ als Estlands Beitrag für den ESC ausgewählt wurde, aber live war das beeindruckend. Gänsehaut!

Foto: Hari Januschke

Als letztes durfte dann auch der bis zum Bauchnabel aufgeknöpfte Chingiz die Bühne betreten und tat dies zu meiner persönlichen Freude mit Gitarre. Bei seinem diesjährigen Beitrag „Truth“ und dem folgenden „Milim“ mit dem Harel Skaat 2010 Israel vertrat, begleitet er sich ausschließlich allein auf der Gitarre. Beeindruckend, aber gerade bei „Truth“ hätte es mich sehr interessiert, wie hier wohl eine Inszenierung mit dem gesamten Orchester geklungen hätte. Zum krönenden Abschluss kehrte Elina schließlich auf die Bühne zurück und beide zusammen interpretierten den diesjährigen ESC-Gewinner „Arcade“ von Duncan Laurence, zu dem schließlich auch das Orchester wieder einsetzte. Überhaupt schienen die beiden sich auch abseits der Bühne sehr gut zu verstehen…

Foto: Hari Januschke
Foto: Hari Januschke

Natürlich kamen am Ende nochmal alle Künstler zu einem Grande Finale auf die Bühne, bei dem es der hervorragenden Stimmung im Saal auch keinen Abbruch tat, dass keine Zugabe vorbereitet war, die aber das Publikum einforderte.

Foto: Hari Januschke

Bei der abschließenden Disco legte DJ Ohrmeister dann gefühlt sämtliche ESC-Kracher der letzten Jahre auf und es wurde nebst einem trashigen, aber spaßigen Auftritten von Kaia Tamms „Wo sind die Katzen?“ (Estland VE 2019), „Er gehört zu mir“ (Vorentscheid 1975) und dem obligatorischem „Atemlos“ noch bis in die Nacht hinein ausgelassen gefeiert.

Fazit:
Auch wenn die Vorbereitungen „etwas holprig“ waren und die Auswahl der Künstler auf dem Papier viele Fans erstmal nicht überzeugen konnte: Das Galakonzert der ersten UNESCON war klasse, im Saal herrschte eine großartige, launige Stimmung – getragen von dem toll aufspielendem „Orchester im Treppenhaus“ und dem straff und gut organisiertem Programm des Konzertes. Selbst meinen mitgeschleppten Freunden gefiel es sehr gut. Man kann nur hoffen, dass der Atem des Veranstalters nicht ausgeht und sich die UNESCON zu einem festen jährlichen Fanevent mit Orchester etablieren kann.



32 Kommentare

  1. Das kann ich zu 100 Prozent unterschreiben. Mit den gleichen Bedenken im Vorfeld, bin ich froh mich dafür entschieden zu haben.
    Allen Künstlern war die Freude am Auftritt anzumerken und das sie es genossen haben mit einem tollen Orchester ihr Bestes zu geben.
    Für alle Beteiligten war es nicht nur ein Konzert, man fühlte das sie mit Begeisterung und Herz dem Publikum eine grosse Freude bereiten wollten. Und das haben Sie.
    Eine tolle Veranstaltung die es hoffentlich schafft, zu einem dauerhaften Event zu werden.
    Ein großes Danke und Gratulation an Dr. Eurovision und sein Team für die geleistete Arbeit.
    Super war auch das Buchungspaket von Hannover Ticket mit tollem Hotel in perfekter Lage.
    Bitte nächstes Jahr wieder, wäre sofort dabei.

  2. Es war ein grandioser Abend bzw Eventwochenende, der/ das wiederholt gehört.
    Aber ich finde es in der Kritik schon bemerkenswert, das bei Chingiz erstmal erwähnt wird, das sein Hemd bis zum Bauchnabel aufgeknüpft gewesen sei. Dazu kann ich sagen: ja es war etwas aufgeknöpft, aber nicht so weit wie beschrieben.

    Und nun noch meinen persönlichen Eindruck dieses tollen Abends.
    Ich, die ja den Grand Prix noch mit Orchester kennengelernt hat, war es eine Wohltat, das wieder zu hören. Es hat jetzt irgendwie noch gefehlt das Ossi Runne um die Ecke kommt.
    Was die Auswahl der Künstler angeht hat Irving natürlich bei der Premiere wohl darauf geachtet, Sänger auszuwählen, die noch mit einem Orchester beim ESC agiert haben, bzw wie Corinna May und Elina Nechayeva mit Orchester arbeiten können. Und Chingiz nur mit Gitarre war bei „Truth“ sehr ungewöhnlich, aber sehr hörenswert.

    Es war demnach eine sehr homogene Mischung an Künstlern, die auf dem Papier für viele nicht wirklich der Knaller waren. Viele aus meinem Freundeskreis dachten auf jeden Fall so. …….aber nachdem sie den Livestream verfolgt haben, waren Sie zum grossen Teil anderer Meinung.

    Für die zukünftigen UNESCON-Konzerte würde ich diese Mischung beibehalten: Klassiker kombiniert mit einem oder zwei Künstlern des aktuellen Jahrgangs.

    Lieber Dr. Eurovision, mach weiter so und wir freuen uns aufs nächste Jahr!

    • Na, ein bisschen Spaß muss doch auch mal sein – und ja, ein Kopf fehlte wohl noch bis zum Bachnabel, was Chingiz aber ja mit seinem musikalischem Können schnell vergessen machte.
      Übrigens: mir ging seine zeigefreudigen Muskelspiele in Tel Aviv ja eher auf den Keks, deshalb der kleine schriftliche Seitenhieb 😉

      Für die kommenden Veranstaltungen wünsche ich mir höchstens, dass das Orchester sich noch weiter „ausleben“ kann, denn gerade bei den ESC-Medleys, wo sie nicht versuchten so zu klingen wie die Originale, begeisterten Sie mich am meisten.

      • @shoutie ich habe es doch auch eher als Spass angesehen, denn auch ich kenne ihn nur mit offenen Hemden. Ausnahme waren der Auftritt beim ESC und die UNESCON Pressekonferenz.

  3. Es war ein rund herum tolles Event Wochenende. Auch Sonntag beim Schützenausmarsch hatten wir alle viel Spaß. Nächstes Jahr wäre ich gerne wieder dabei. Irving danke und weiter so.

  4. Ich habe mir die zweite Hälfte im Livestream angeschaut und habe mich auch sehr gut unterhalten gefühlt. Besonders gut hat mir Chingiz‘ Interpretation von „Milim“ gefallen.
    Chiara habe ich mal auf einer Geburtstagsfeier getroffen, als ich auf Malta gelebt habe.(Da kennt ja jeder jeden …) Das war ein Jahr vor ihrem ESC-Debüt. Wir haben uns kurz unterhalten und haben dann zu „Ecuador“ getanzt. 🙂
    Auch wenn Chiara immerzu Balladen singt, kann man mit ihr jenseits der Bühne richtig Spaß haben. Sie war damals total witzig.

    • sei froh , dass Du erst zur zweiten Hälfte im Livestream mit dabei warst. Eurovision.de hielt die Kamera eingefroren auf die Bühne gerichtet. Dr. Eurovision eröffnete mit seinem Gesang DIE GALA. Erfolgreiche Zutaten aus 63 Jahre ESC im Gepäck. Keine eigenen Ideen. Kein Wort zu Europa , dass wir uns treffen, uns austauschen uns hier , wenn auch im Kleinen Kreis , durch Vielfallt gegenseitig stützen . Corinna May
      stand auf der viel zu schmalen Bühne, vor sich nur leere. Von der Regie, keine Kamerafahrt ins Publikum.
      Warum? Wir lieben es doch nah an der Bühne zu stehen. Beim ESC zahlst Du da aber einen ganz Hohen Preis. . Hier war es doch alles inklusive , ganz besonders für VIP Ticket houders , mit extra Einlass für die besten Plätze… Ja, wo war ich? Ach ja, die erste Hälfte. Zu den Künstlern hat @ Benjamin alles gesagt und jeder von uns stimmt Benjamin da zu. Auch ich habe im Vorfeld einen gemeinen Kommentar eigenes Zitat : …da kommen irgendwelche ESC Teilnehmer . Entschuldigung ! Bis zur Pause ging die Enagie beim Livestream immer weiter nach unten. Künstler verhungern oft. Da Sprecher ich aus eigener Erfahrung.
      Warum verschenkt Dr. Eurovision -Hannover wird zur City of Eurovision nicht hin und verschenkt die nicht verkauften Tickets , zum Beispiel an Mitbürgern aus anderen Heimat Länder. Europa und Vielfallt nicht angesagt… Ich war froh als Pause war.

      Ich wollte Dir das nur sagen, denn Du hast ja die erste Hälfte verpasst. Kannst Du nachholen: Eurovision de. auf Dr. Eurovision facebook und und und. Das Wacken für 350 ? Zuschauer ist Medial aufgeblasen worden, da kann ja selbst Lena mit Ihren Konzert Ansage in Hannover nicht mit halten.

      Ach so, Lena war Dr. Eurovision zu teuer, die Gagenforderung. Das Lena zur GALA nicht konnte, weil Sie selber auf Konzert Tour war. Das wurde mal wieder unter den teppich gekehrt

      genug @togravus ceterum sonst list ja keiner weiter. Ich komme wieder

      • @ Gastblooger Manuel, ich habe in meinem vorherigen Kommentar so geantwortet, als hätte Benjamin Hertlein den Bericht über die ESC Gala geschrieben. Sorry.
        Manuel, ich habe eine Frage hast Du auch die anderen Veranstaltungen besucht ? Warst Du auch am Freitag dabei?

      • Hallo Peter,
        nein, ich habe mir nur am Samstag das Galakonzert gegeben. Am restlichen „drum-herum“ hatte ich persönlich kein Interesse (ich habe kein Interesse auf Selfies mit ESC-Teilnehmern, usw.) und habe auch nicht so ganz verstanden, wieso da so viel Energie seitens des Veranstalter-Teams reingesteckt wurde.
        Deine negativen Emotionen kann ich allerdings auch nicht so ganz nachempfinden. Klar hätte ich in dem Konzert ganz andere Künstler gern gesehen (und hatte diesbezüglich den Veranstalter auch informiert). Allerdings bleibt es unterm Strich in der Verantwortung des Veranstalters. Abgesehen von nicht immer einfachen Vertragsverhandlungen, finde ich es verständlich, dass er dort Künstler auftreten lässt, die er selbst dort sehen möchte. Wenn es bei der UNESCON um Kommerz gehen würde, wären da sicher andere eingeladen worden.

        Und wenn mich auf dem Konzert niemand interessiert muss ich ja nicht hingehen.
        Schön bleibt, dass es überhaupt stattgefunden hat – das ist ja nicht selbstverständlich wuie wir wissen. Trotzdem hoffe ich persönlich natürlich im nächsten Jahr auf einen interessanteren Mix bei den Künstlern (und auf eine einfachere Preisgestaltung).

  5. Ich schreibe dazu nur einen Satz:

    Dr. Eurovision erfüllt sich einen Traum.
    Das Wacken Festival für die Eurovision Szene …
    So eine aufgeplusterte Veranstaltung. Jede Firmenfeier kann da mithaltern.

    Reinste Selbstdarstellung.

    Viel Freude beim sich Selber Feiern.

  6. Danke für den interessanten Bericht. Das klingt ja sehr sympathisch, es wäre schön, wenn sich diese Veranstaltung mit Orchester etablieren könnte.

    In einem will ich aber widersprechen: Ich finde die Auswahl der KünstlerInnen genial; Manuela Bravo, Corinna May, Elina Nechayeva und insbesondere Sebnem Parker verdanke ich einige meiner ESC-Highlights.

    Was die Kritik am Livestream angeht: Erst mal finde ich bemerkenswert, dass es einen solchen überhaupt gab. Von diesem konnte man selbstverständlich nicht dasselbe erwarten wie von ESC-Fernseh-Übertragungen. Ganz abgesehen davon ist es mir sogar viel lieber, wenn die „Kamera eingefroren auf die Bühne gerichtet“ ist, auf die hektischen Kamerafahrten beim ESC, vor allem die ins Publikum, würde ich gerne verzichten!

    • Die Story würde mich, ebenso wie der Ursprung von „Neben von Norwegen“, auch noch mal interessieren!

      • Guten Tag Frau Schwarz,

        ich hoffe so sehr das Ihnen Ihre Privatsphäre nicht geraubt wurde. Ich dachte schon Sie sind Einverstanden und wir sehen Sie vielleicht als Gast auf der Veranstaltung von Herrn Dr. Eurovision. Ich hoffe es geht Ihnen gut. In meinen Augen sind Sie für einen billigen Gag benutz worden. Nicht nur das Ihr erfundener Wikipedia Eintrag nun aufgefallen , Zitat : Dr. Eurovision
        auch das Sie nicht mehr auf einer Opern Bühne gestanden haben. Unglaublich, der GAG von Dr. Eurovision geht noch weiter Sie sind eine Null Punkte ESC Teilnehmerin. Ich entschuldige mich bei Ihnen. Ich schäme mich. Ich hoffe , dass ich falsch liege und Sie mit der Suche XXY einverstanden waren.

        Alles Liebe

        Peter Philipp Schaefer

  7. Ist Euch mal ein aufgefallen: wir schreiben alle unsere Sichtweise, jeder auf seine Weise. Wir alle Lieben den ESC. Wir erlauben es uns oft mit Knallharten Worten ESC Teilnehmer zu beurteilen. Oder auch Macher, zum Beispiel Herrn Schreiben und das ganze Team. Oder auch Herrn Urban sein Herz schlägt schon lange für den ESC. Auch antworten wir hier gegenseitig auf unsere Kommentare. Und das ist doch das tolle. Wir suchen nach Veränderung, machen Vorschläge. Ich erlaube mir mit meiner einzelnen Stimme zu : Das war die erste UNESCON noch viel mehr hier zu Kommentieren. Und Antworte jetzt auf Kommentare , wie in einem Gespräch und nicht mehr als Monolog.

  8. Es gibt wirklich Leute, die immer was zu meckern haben.
    Wenn die ‚Kritik dann wenigstens noch konstruktiv wäre…. aber nein, entweder herablassend bis beleidigend oder sich an Kleinkram hochziehend.

    Jeder der schon mal irgendwie mit Events zu tun hatte, konnte erahnen wie viel Arbeit hier im Vorfeld von allen Beteiligten in allen Bereichen geleistet wurde.

    So wie dieses Wochenende mit den verschiedensten Angeboten mit dem Highlight Gala durchgeführt wurde, verbietet sich jegliche Kritik dieser Art, ausser man ist in der Lage es selber besser machen zu können und wollen.

    • Hallo @Raumi2912

      Du schreibst: verbietet sich jegliche Kritik dieser Art, ausser man ist in der Lage es selber besser machen zu können und wollen.

      Wollen wir das nicht Alle? Ich kann meinen Kleinen Beitrag beitragen. Nur soviel auch ich habe mit Freunden und meiner Unmittelbaren Nachbarschaft Konzerte organisiert. Konzerte die zu Gunsten uns ALLER veranstaltet wurden. Googel mal : Straßenarbeiter Bremen Peter Schaefer. Da waren es Lotti Huber und wenig später Eartha Kitt die WIR begeistern konnten für Strassenarbeiter ein Konzert zu geben.

      Quelle: Die Zeit , Sat 1, NDR -DAS Bremen Buten und Binnen , NTV, RTL Punkt 12 und so weiter

      Ich wollte das hier nicht erzählen. Mir geht es nicht um Selbstdarstellung wie ich es bei Herrn Dr. Eurovision kritisiere.

      Eine City of Eurovision kann nur schief gehen, wenn die Veranstaltung nur für eine Fan Gemeinde organisiert ist.

      • Ich kann Deine Kritik in keinster Weise nachvollziehen und sehe nur einen möglich Beweggrund:
        Ein persönliches Problem Deinerseits mit der Person Irving Wolther.
        Das ein Organisator nach einem gelungenen Event gelobt und ja auch gefeiert wird, ist nur recht und billig. Vor allem nimmt er den Dank nicht für sich alleine sondern reicht ihn gerne an die Beteiligten weiter.
        Ja, und man darf auch ein Stück weit stolz sein, wenn eine Idee mit Arbeit und Beharrlichkeit Realität wurde.
        Dieses Konzert hat sich an alle gerichtet die an Musik interessiert sind.
        Und lieber klein anfangen und im Laufe der Jahre ( so es hoffentlich dazu kommt) wachsen, als ein Megaevent zu versprechen und dann grandios zu scheitern wie es in Frankfurt der Fall war.
        Die UNESCON in dieser Form ist in dieser Form einzigartig und hat damit das Potential ein fester Termin im Kalender der ESC-Fans zu werden.
        Die ESC-Gemeinde ist m.E. gross genug ein solches Event zu tragen. Ansonsten würde es die jährlichen Fantreffen oder auch die diversen Pre-Parties längst nicht mehr geben.

      • Hallo@Raumi2912

        Deine Sichtweise mir gegenüber ist für mich OK. Jeder schaut mit seinen Augen. Es freut mich das die ESC-Gemeinde und Dich mit eingeschlossen den Rahmen für die UNESCON gefunden hat. Ich hab jetzt begriffen . Es soll jetzt langsam wachsen und Ihr seit Euch auch genug. Das Wacken und die City of Eurovision hat Dr. Eurovision so mit Euch Veranstaltet, dass eh nicht jedermann als VIP dabei sein kann. Wer soll auch glauben das er mit seinem 65 Euro Ticket dabei sein kann. Wer drei Tage dabei sein möchte, muss ja auch Hotel und Anfahrt zahlen und dann noch wenigstens Geld für die Stadtrundfahrt, damit man auch ein bisschen mitreden kann. schön das Ihr jetzt langsam wachsen möchtet. Dann wird ja alles gut.

  9. Costa Cordalis ist tot und das ist sehr traurig. Neben einigen netten VE-Auftritten war er doch auch die Blaupause für die später so erfolgreiche sexy Griechenhüppeligkeit z.B. eines Sakis.

    R.i.P. 🙁

  10. @ Peter Philipp

    Jetzt drehst Du es zu einer Veranstaltung von Snobs und Leuten mit Geld….
    Hannoveraner wären durchaus mit 65 Euro dabei gewesen.
    Um dabei zu sein brauchte es kein VIP-Ticket. Das hatte ich nämlich nicht. Da reichte das Beginner Ticket mit Übernachtung, so wie man halt immer irgendwo schlafen muss wenn’s nicht vor der eigenen Haustür stattfindet.
    Hätte ich die Zeit gehabt hätte ich zwar mehr gebucht, aber so hatte ich den Samstag, der seinen Preis mehr als wert war und einen tollen Sonntag in Hannover (der mich ausser Essen und Trinken) nichts weiter gekostet hat.
    Was jeden einzelnen sein Hobby und seine Leidenschaft wert sind, darfst Du getrost jedem selbst überlassen. Für viele und oft genug ist so etwas das Highlight im Jahr und zusammengespart.
    Ich weiss nicht, wer Dir auf die Zehen getreten ist oder ob Du ein Freeticket haben wolltest und nicht bekommen hast, keine Ahnung, aber das Du mit Deinen Äusserungen bei uns, wer auch immer das sein soll, nicht rein kommst, liegt wohl an Dir selbst……

    • HalloRaumi2912

      Bleib mal locker. Ich schreibe hier nur meine Ansicht. Ich habe keine Erwartung, ob für ein Frei Ticket oder sonst irgendwas. Ich bin auch nicht böse wenn vor mir eine Türe zu geht. Jeder endscheidet für sich. Ich versuche einfach nur das Handeln des anderen zu verstehen.

  11. Ich habe mir eben das Video angeschaut und bin positiv überrascht, scheint eine gute Stimmung gewesen zu sein und auch die Künstler hatten Spaß, auch wenn es das heißeste WE im Juni ever war 🙂

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