„Love Don’t Hate It“: Duncan Laurence hat seine neue Single veröffentlicht

Ungewohnter Sound vom niederländischen ESC-Gewinner mit „Love Don’t Hate It“.

Das Warten hat endlich ein Ende: Duncan Laurence hat heute seine lang erwartete zweite Single „Love Don’t Hate It“ veröffentlicht. Und mit dem Song dürfte ihm ein weiterer Charterfolg gelungen sein.

Derzeit befindet sich Duncan auf Tour in den Niederlanden, sein erstes Konzert der Europatournee findet am 5. November in Paris statt. Wer sich einen Eindruck der Tournee verschaffen will, kann dies anhand unseres Artikels zum Konzert in Rotterdam hier tun.

Bereits vor der Veröffentlichung von „Love Don’t Hate It“ hatten einige ausgewählte Fans die Chance, in den Song reinhören zu können. Die Reaktionen der Superfans sind auf Duncans Instagram-Profil zu sehen (s. oben). Durchweg positiv ist dabei die Resonanz. Dass teilweise sogar dazu getanzt wird, mag den einen oder anderen nach „Arcade“ zunächst überraschen, deutet aber schon darauf hin, dass dieser Titel sich in eine andere Richtung bewegt.

Nun aber zum Lied „Love Don’t Hate It“: Die Strophe beginnt mit einer reduzierten Instrumentation, bevor diese sich zum Refrain hin weiter aufbaut. Der erste Refrain ist gekürzt und erhält die Spannung auch im weiteren Verlauf des Songs aufrecht.

Der zweite Refrain ist dann auch in kompletter Länge ausgespielt. Durch weitere Perkussionsinstrumente klingt dieser noch voller, im Übergang zur Bridge ist die Gitarrenmelodie wieder präsenter. Duncan zieht hier auch stimmlich noch einmal alle Register.

Geschrieben hat Duncan den Song während eines Songwritingcamps in Los Angeles. Gemeinsam mit Sam Farrar, Michelle Buzz, Robert und Samuel Gerongco hat Duncan den Text verfasst, für die Produktion des Titels ist Tofer Brown verantwortlich.

Im Text geht es um die Höhen und Tiefen einer Beziehung und die damit verbundenen Probleme, die aufkommen können. Im Refrain fordert Duncan die Person dazu auf, zu erkennen, dass die Beziehung Potenzial hat, sein Gegenüber dies aber nicht richtig einordnet. Da passt auch die Zeile „If it’s love don’t hate it“, die genau diese Zerrissenheit widerspiegelt.

„Love Don’t Hate It“ ist unter anderem auf Duncans Tour zu hören. Wer sich also die Chance nicht entgehen will, kann Duncan beispielsweise am 15. November in Zürich, am 5. Dezember in Köln, am 6. Dezember in München, am 8. Dezember in Wien, am 10. Dezember in Berlin oder am 11. Dezember in Hamburg live erleben. Weitere Infos und Tickets zur Tour könnt Ihr hier finden.

Wie gefällt Euch „Love Don’t Hate It“ von Duncan Laurence? Ist er den hohen Erwartungen nach dem Sieg beim Eurovision Song Contest mit „Arcade“ gerecht geworden?

„Love Don’t Hate It“ von Duncan Laurence ist ab sofort auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (z.B. hier bei Amazon, im iTunes-Storebei Apple Music und auf Spotify).



13 Kommentare

  1. Klingt ganz gut. Text ist sicher auch ganz gut. Allerdings kann ich wenig anfangen mit solchen „weder Fisch noch Fleisch“-Songs. Es ist für mich weder ne Uptempo-Nummer zum Tanzen noch eine zarte Ballade alla „Arcade“. Diese Art Musik wird dann gerne als Power-Ballade oder normaler Pop bezeichnet. Eigentlich ist es quasi einer dieser typischen Radio-Songs, die so vor sich hin plätschern und niemanden stören aber auch keine Begeisterungsstürme entfachen. Insofern hat mir „Arcade“ natürlich besser gefallen, aber „love don’t hate it“ ist auch ganz ok. Ich warte aber mal auf ne Uptempo-Nummer oder neue Ballade von ihm, um mir mehr Begeisterung abzuringen.

  2. So eben live gesehen (DWDD, Morgen auf Youtube??). Stellenweise Gänzehaut. Habe die Idee, dass das Lied eher acht bis zehn Minuten braucht, ziemlich herzlos auf vier Minuten zurück geschnitten ist.

    Sohn war … verärgert bevor es losging. ‚Duncan, rede mal Klartext. Du hast einen Freund und kannst es selbst am wenigsten glauben, so wie du ins Stocken gerät‘ und nach dem Auftritt doch positiv. ‚Ziemlich unvorhersehbar. Das muss ich öfter hören bevor ich die Melodie spielen kann.‘

    • Oh … Solche Sachen muss ich selber nachfragen.

      Offiziell gibt es keinen Neuen, aber die Jungs hier tippen doch auf jemand, weil [Zensur] er wirkt wie jemand, die regelmäßig Sex genießt. [/Zensur]

      Sohn ärgerte sich vor allem, weil Duncan es (noch) nicht gelingt das Wort ’schwul‘ zu sagen, trotzdem immer selbst das Thema aufbringt und herum redet. So etwas geht nicht in seinem Kopf herein. Die Journalisten sind immer sehr höflich, fragen nicht nach, vertiefen das Thema auch nicht.

  3. Typische moderne Radiopop-Ware der besseren Sorte. Die Strophe finde ich super, der Refrain enttäuscht dann ein bisschen. Zum Nebenbeihören perfekt, aber jetzt kein Song, den ich bewusst ansteuern würde. Live gespielt in einer kleinen Location funktioniert der Song bestimmt viel besser.
    Und an Tofer Brown, der Levinas „Wildfire“ mitgeschrieben hat, sieht man wieder, wie klein die Pop-Welt manchmal ist 😉

  4. Kein Überflieger, nichts für meine Heavy-Rotation-List, aber wie floppy sagt: „Radiopop-Ware der besseren Sorte“. Gefällt mir!

  5. Der Song gefällt mir tausendmal besser als „Arcade“. Schade, daß er ihn erst jetzt veröffentlicht, denn damit hätte er Tel Aviv-Jaffa auch gewinnen können!

Schreibe eine Antwort zu Marko Antwort abbrechen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.