Mørland auf Solopfaden: Alle zehn Finalisten für Norwegens Melodi Grand Prix bekanntgegeben

Das norwegische Fernsehen NRK hat die zehn Künstler und ihre Songtitel bekanntgegeben, die am 2. März um das norwegische Ticket für den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv kämpfen werden. Dabei sind neben dem ESC-Vertreter von 2015, Kjetil Mørland (damals mit Debrah Scarlett) Adrian Jørgensen, Anna-Lisa Kumoji, Carina Dahl, Chris Medina, D’Sound, Erlend Bratland, Hank Von Hell, Ingrid Berg Mehus, KEiiNO (alle Fotos Julie Maria Naglestad/NRK).

Aktuell sind nur einige der Beiträge online verfügbar. Sobald alle gehört werden können, stellen wir Sie Euch mit einem Voting zur Wahl.

Adrian Jørgensen – The Bubble

Anna-Lisa Kumoji – Holla (Lied in Deutschland gesperrt)

Carina Dahl – Hold Me Down

Chris Medina – We Try

D’Sound – Mr. Unicorn

Erlend Bratland – Sing For You

Hank Von Hell – Fake It

Ingrid Berg Mehus – Feel

KEiiNO – Spirit In The Sky

Mørland – En livredd mann



23 Kommentare

  1. Der Großteil is eher so meh, aber kein Problem, DENN zwei der Songs finde ich richtig gut:

    KEiiNO – Spirit In The Sky
    Mørland – En livredd mann

    Wenn es eins der beiden wird, bin ich happy.

  2. Mørland ist ganz ok, obwohl es mich schon sehr stark an monster like me erinnert. Keiino tönt in der studio-version sehr gut, leider befürchte ich da ein live-debakel. Beide kann ich mir gut beim esc vorstellen und könnten sich knapp links plazieren.

  3. KEiiNO mit dem „Spirit In The Sky“ finde ich richtig gelungen und hat im im Zusammenspiel der Drei mit dem Chor was Mystisches. Wenn das live auch mit dem „Joikchor“ so gut funktioniert wie im Audio, sollte das auch gewinnen. Ich würde es mir wünschen.
    Aber das wird schon interessant mit dem MPG in diesem Jahr, obwohl ich von einigen Songs nur Schipsel kenne. Irgendwie fehlt mir bei Mørland die zweite Hälfte wie bei „A Monster like me“, ist aber trotzdem gut gelungen das „Ein erschrockener Mann“ und hat seine eigene Magie.

  4. Nicht gerade das Gelbe vom Ei, was Norwegen uns da auftischt. Für kurzes Aufhorchen sorgte D’Sounds funky Beitrag à la Daft Punk. Aber der Song ist dann doch zu unspektakulär für die große Bühne. In meiner kruden Fantasie male ich mir schon das Staging aus: Die sammarinesischen Roboter vom letzten Jahr werden recycelt und so vor einem grausamen Tod auf dem Lissaboner Elektroschrott zwischen Gromees DJ Pult und Benjamins Solariumröhren bewahrt.
    Ingrids Lindsey Stirling-Gedächtnisnummer ist da schon interessanter und natürlich wäre es mal wieder schön Norwegisch beim ESC zu hören – auch wenn ich Mørland keine großen Chancen zurechne.

    Die Songs sind übrigens auf der NRK Homepage abrufbar.

    https://www.nrk.no/mgp/her-er-artistene-i-mgp-2019-1.14378791#Adrian%20J%C3%B8rgensen

  5. KEiiNO stechen wirklich heraus. Ihr Refrain erinnert ein wenig an Sara Aaltos „Monsters“.
    Für mich international gesehen der einzige ernstzunehmende Kandidat.

  6. In Norwegen ist irgendwie seit drei Jahren der Wurm drin. Was hatten die bloß Anfang des Jahrzehnts für tolle Vorentscheide! Aber hier macht sich ein Problem bemerkbar, dass man in ganz Skandinavien erkennen kann (in Schweden noch am wenigsten): Man will krampfhaft weg von jeglichem Schlagerhaften und das führt dann dazu, dass die Songs zwar hochqualitativ und modern produziert sind, ihnen aber gleichzeitig das gewisse Etwas fehlt und sie deshalb drei Minuten ohne großen Eindruck an einem vorbeidudeln.
    Deshalb gefällt mir „Spirit in the Sky“, quasi mit von „Monsters“ ausgeliehener Hookline, wahrscheinlich auch am besten, weil da bei mir wenigstens irgendwas hängenbleibt; dazu wäre es schön, diese indigene Farbe der skandinavischen Kultur auch mal wieder international repräsentiert zu sehen, Jon Henrik wird es in Schweden mit Sicherheit wieder nicht schaffen. Und Tom Hugo hat es sowieso verdient, jetzt im dritten Anlauf endlich zum ESC zu kommen, allein schon als Anerkennung dafür, dass er mit „Echo“ für den wohl besten Song auf Levinas Album verantwortlich ist 😉

  7. Immerhin vier der Songs haben es geschafft, dass ich sie mir bis zum Ende angehört habe:

    Anna-Lisa Kumoji – Holla
    Erlend Bratland – Sing For You
    KEiiNO – Spirit In The Sky
    Mørland – En livredd mann

    Letzteres Lied aber eigentlich nur, weil ich wissen wollte, wo Mørland damit eigentlich hin will. Ich habe es nicht herausgefunden. Hat mich also leider noch nicht so wirklich gepackt. Aber das hat auch schon „Monster like me“ damals nicht komplett geschafft.

    Bei „Sing For You“ mag ich vor allem die verträumt-traurige Melodieführung, die am Ende sogar ins leicht dramatische überwechselt. Berührt mich irgendwie.

    • Einer der Songs heißt „Love me like my daughter“….Jap. Der Text ist ähnlich gruselig.

      Love me like my daughter
      Kiss me like my daughter
      Touch me like my daughter

      Da kann ich auch gar nix schönreden, Leute.

      • „I dedicate this song to the bestest president ever and his beautiful senior adviser daughter.“

      • Bognibov eben. Man gewöhnt sich dran (oder stumpft ab), dass der Mensch ab und an mal in Moldawien auftaucht.

  8. Kjetil Mørland hat übrigens nicht nur seinen eigenen Song geschrieben, sondern auch den von Adrian Jørgensen, an dem auch ESC-Teilnehmer Aleksander Walmann, der vergangenes und vorletztes Jahr am Norsk Melodi Grand Prix teilnahm, mitgeschrieben hat.

  9. Mørland hat den einzigen Titel in Landessprache am Start. „En livredd mann“ (Ein verängstiger Mann). Ob er noch einmal für Norwegen antritt, dürfte schwierig werden, da einige seiner Mitbewerber gute Songs am Start haben. Meine Favoriten sind Chris Medina, Erlend Bratland und Keiino.

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