Musik-Roundup: Neue Musik von Conchita Wurst, Netta, Daniel Schuhmacher, Saara Aalto und weiteren ESC-Künstlern

Auch in dieser Woche gibt es wieder unseren Überblick über aktuelle Neuveröffentlichungen aus der ESC-Welt. In dieser XXL-Ausgabe mit ein paar Nachzüglern aus den letzten Woche sind unter anderem Conchita Wurst, Netta, Daniel Schuhmacher, Saara Aalto sowie weitere ESC-Künstler dabei.

KLAN – „Sommerseite“ (Album)

KLAN haben ihr neues Album „Sommerseite“ veröffentlicht, nachdem Anfang des Jahres bereits die „Winterseite“ erschien. Acht Titel befinden sich auf dem Werk, darunter die Vorabveröffentlichungen „Schön“ und „Lichtgeschwindigkeit“. Den sommerlichen Kontrast zum letzten Album hört man auf jedem Titel deutlich raus. Klangvolle sommerliche Beats gehen stimmungsvoll ineinander und laden zu einem gemütlichen Spätsommerabend ein. Hightlights auf dem Album: Das nachdenkliche „Lichtgeschwindigkeit“, „Hollywood“ und die Zusammenarbeit mit Rola „Girl I Boy“.

„Sommerseite“ von KLAN ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Naviband – „Devochka V Belom“

Naviband haben viel Zuspruch für ihren Song „Devochka V Belom“ (Mädchen in weiß) bekommen, der auf die aktuelle Situation in Belarus eingeht und diese für viele auf den Punkt bringt. Die Hoffnung nach Veränderung treibt auch Naviband um, die auf diesem Akustiktitel eine andere, sehr emotionale und direkte Seite von sich zeigen.

„Devochka V Belom“ von Naviband ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Daniel Schuhmacher – „Hypnotized“

Der knapp dreiminütige Titel „Hynpotized“ ist die aktuelle Single von Daniel Schuhmacher, der möglicherweise seine weiterhin bestehenden ESC-Ambitionen mit diesem Song unterstreichen möchte. Musikalisch klingt es zumindest so, denn „Hypnotized“ ist eine international funktionierende Popnummer, die sich gleichzeitig gut in Daniels Repertoire einfügt.

„Hypnotized“ von Daniel Schuhmacher ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Chingiz – „Can Can“

Mit „Can Can“ liefert Chingiz eine emotional beginnende Ballade, die schnell durch einen EDM-orientalischen Beat an Fahrt gewinnt. Das dazugehörige Musikvideo zeigt die emotionale Atmosphäre eines jungen Brautpaares, das Chingiz als Fotograf begleiten soll. Doch anscheinend ist das nicht das einzige, was sich in der Handlung abspielt – wie man den Blicken der jungen Frau entnehmen kann.

„Can Can“ von Chingiz ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Nina Kraljić – „Čuvaj me“

Im neuen Video zu „Čuvaj me“ findet Nina sich in einem märchenhaften Waldgebiet wieder. Die traditionell angehauchte Darbietung geht in einen träumerischen Refrain über. Die Mischung aus Folklore und traditioneller Balkanmusik scheint bei Nina direkt zu fruchten; ihr Ausdruckstanz verleiht im Musikvideo dem Song neue Facetten.

„Čuvaj me“ von Nina Kraljić ist jetzt unter anderem bei YouTube verfügbar.

Netta & Sarit Hadad – „Belev Echad“

Netta und Sarit Hadad haben sich in ein Cover „Belev Echad“ vorgenommen, welches im Original beim israelischen Vorentscheid von Chedva Amrani gesungen wurde und gleichauf mit dem späteren ESC-Sieger Izhar Cohen lag, der schließlich das Ticket zum Grand Prix gewann.

„Belev Echad“ von Netta und Sarit Hadad ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Jedward – „Extraordinary“

„Extraordinary“ heißt der neue Song von Jedward und extraordinär ist auch der Wandel von „Lipstick“ im Jahr 2011 zur heutigen Musik. Das Wasserelement (man erinnere sich an „Waterline“ 2012) scheint bei den beiden nicht verloren gegangen zu sein – nun gesellt sich aber ein EDM-Beat dazu. Für manche mag das zu generisch wirken, andere werden zu diesem Song sich abtanzen und „Extraordinary“ zur ESC-Sommerplaylist hinzufügen.

„Extraordinary“ von Jedward ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Coyot (feat. Roxen) – „Devil in Disguise“

Roxen hat mal wieder eine neue musikalische Zusammenarbeit gewagt, dieses Mal mit Coyot. „Devil in Disguise“ ist ein Mid-Tempo-Track, der sich in den Strophen langsam entwickelt und dann im Post-Chorus einen EDM-Touch bekommt, ohne aber zum Tanzflächenfüller zu werden. Dennoch ist das Lied eine interessante Nummer geworden, die nicht zuletzt auch von Roxens Stimmfarbe lebt.

„Devil In Disguise“ von Coyot und Roxen ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Sunstroke Project feat. Fox Banger – „Shake it“

Alles andere als ein schmissiger Uptempo-Song würde bei Sunstroke Project überraschen und so ist auch die Zusammenarbeit mit Fox Banger ein Dance-Song par excellence geworden: „Shake It“ liefert im Musikvideo gleich die passende Choreografie für einen wahrhaftigen Sommerhit.

„Shake It“ von Sunstroke Project und Fox Banger ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Emma – „Latina“

Im vergangenen Herbst erschien das aktuelle Studioalbum „Fortuna“ der Italienerin Emma Marrone. Passend zur Sommerzeit veröffentlichte sie vor kurzem das Musikvideo zur neuen Single „Latina“. Emma zeigte bereits auf ihren unzähligen Alben, dass sie eine vielseitige Künstlerin ist und von der emotionalen Ballade bis hin zum Rock-Hit viel zu bieten hat. „Latina“ ist dabei keine Ausnahme und versüßt den Sommerurlaub – ob zuhause oder unterwegs.

„Latina“ von Emma ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Bilal Hassani – „Tom“

Bereits Anfang November wird Bilal Hassani sein neues Album veröffentlichen. Doch vorher gibt es die neue Single „Tom“, die erneut französische und englische Testteile zusammenbringt. Das Musikvideo ist aufwändig gestaltet und zeigt Tom als Jungen, der offensichtlich mit Problemen zu kämpfen hat. Im Refrain explodiert Bilal förmlich und liefert ein stimmliches Feuerwerk ab.

„Tom“ von Bilal Hassani ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Saara Aalto & Baga Chipz – „When The Sun Goes Down“

Saara Aalto versucht nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am britischen The X Factor erneut, den dortigen Musikmarkt zu erobern. Gemeinsam mit der Dragqueen Baga Chipz ist die darauf zugeschnittene Nummer „When The Sun Goes Down“ entstanden. Saara hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie Dance-Pop verkörpert und so ist es keine Überraschung, dass der Track ein clubtauglicher Song geworden ist. Nicht zuletzt ist eine gewisse musikalische Ähnlichkeit zu Sigala und Jonas Blue zu erkennen – beide DJs haben große Erfolge in Großbritannien gefeiert, also gute Voraussetzungen, dass Saara mit diesem Song neue Fans auf der Insel gewinnen kann.

„When The Sun Goes Down“ von Saara Aalto und Baga Chipz ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Conchita Wurst – „Lovemachine (feat. Lou Asril)“

Gemeinsam mit Lou Asril wagt Conchita Wurst sich an eine neue Version von „Lovemache“, dessen Original der österreichischen Gruppe Supermax aus dem Jahr 1977 stammt. Das so entstandene Cover ist bereits im Musikvideo eine visuell stimmige Nummer, die zeigt, dass Lou und Conchita eine Einheit bilden und im Song miteinander harmonieren. Das, was Conchita und Lou hier auf elektrisierende Art und Weise darbieten, sollte auch der Gruppe Supermax gefalle.

„Lovemachine“ von Conchita Wurst und Lou Asril ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Lisa Ajax – „Jag vill ha dig“

Lisa Ajax versucht es mit „Jag vill ha dig“ mal wieder in schwedischer Sprache. Entstanden ist ein eingängiger Pop-Track, der eine neue Seite der Sängerin zeigt – vielleicht wird sie in die Fußstapfen von Molly Sandén treten können, die sehr erfolgreich vom Englischen ins Schwedische gewechselt ist und einen Hit nach dem anderen liefert. Und vielleicht könnte Lisa Ajax in ihrer Landessprache auch neuen Schwung in das kommende Melodifestivalen bringen.

„Jag vill ha dig“ von Lisa Ajax ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Egert Milder – „Your Green Is Better“

Auch von Egert Milder gibt es neue Musik und mit „Your Green Is Better“ setzt er seine inspirierende Indie-Reise fort. Ähnlich authentisch wie bereits „Georgia (On My Mind)“, das aktuell in der zweiten Runde des ESC kompakt Second Chance Contest steht, ist auch die neue Single geworden, die jedoch eingängiger ist und gleichzeitig gute Laune verbreitet. Dass Egert im Musikvideo zu „Your Green Is Better“ in einem Gewächshaus zu sehen ist, ist schon fast eine logische Konsequenz aus dem Titel des Songs und bietet ebenso Abwechslung und Originalität.

„Your Green Is Better“ von Egert Milder ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

The Starlings – „Die Happy“

„Die Happy“ heißt der neue Song des Duos The Starlings, bestehend aus ESC-2010-Teilnehmer Tom Dice und Kato Callebaut. Der Indie-Pop-Song wartet mit einer eingängigen Melodie und einem nahtlosen Übergang in den Refrain auf die Zuhörer. Das Duo gibt es nun seit zwei Jahren, sein Debütalbum erreichte Platz 2 der belgischen Charts und Gold-Status. Auch „Die Happy“ war bereits ein Erfolg und konnte sich in den Top 20 der belgischen Airplay-Charts platzieren – und würde sich auch gut auf einer Playlist mit Hooverphonic machen.

„Die Happy“ von The Starlings ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Monika Linkytė – „Silkas“

Visuell tief blicken lässt Monika Linkytė im neuen Song „Silkas“. Die melodische Pop-Nummer gewinnt durch die litauische Sprache eine gewisse Mysteriösität, die durch die Instrumentation des Liedes noch verstärkt wird. Stimmlich wie musikalisch wirkt Monika deutlich reifer als noch beim ESC 2015, wo sie mit Vaidas Baumila das verspielte „This Time“ darbot.

„Silkas“ von Monika Linkyté ist jetzt unter anderem bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

ByeAlex – „Emlékszem“

ByeAlex kombiniert modernen Hip-Hop mit einer eingängigen Rock-Melodie. Der Refrain lädt – wie im Video eindrucksvoll dargeboten – zum Mitwippen und -tanzen ein. Auch bei ByeAlex lässt sich eine musikalische Weiterentwicklung seit dem ESC feststellen – (nicht nur) da wünscht man sich Ungarn doch gleich wieder zurück zum ESC.

„Emlékszem“ von ByeAlex ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

AISEL – „Sevgi Qefesi“

Aserbaidschans Aisel singt auf ihrem neuen Song „Sevgi Qefesi“ wieder in Landessprache. Die düstere Nummer steht ihr sehr, die Instrumentation kreiert eine interessante und abwechslungsreiche Atmosphäre – der orientalisch angehauchte männliche Gesang im Refrain führt dies eindrucksvoll fort. Der instrumentale Part nach dem zweiten Refrain bringt noch weitere orientalische Instrumente hinzu und rundet diesen sehr spannenden Song ab.

„Sevgi Qefesi“ von Aisel ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Ani Lorak – „Тvoey Lyubimoy“

Schmissigen Elektropop gibt es von Ani Lorak auf der aktuellen Single „Tvoey Lyubimoy“. Die Musikvideos der Sängerin geben die thematisierte Handlung der Songs immer stimmig wieder – das ist auch bei „Tvoey Lyubimoy“ der Fall. Generell ist die routinierte Sängerin ganz in ihrem Element und liefert einen Song, der bei ihren Fans wie auch im ukrainischen Radio hervorragend ankommen sollte.

„Tvoey Lyubimoy“ von Ani Lorak ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

 

Alle in diesem Artikel erwähnten Titel könnt Ihr natürlich über unsere Spotify-Playlist „ESC-Neuveröffentlichungen | 2020“ abrufen, welche fortlaufend aktualisiert wird. Außerdem könnt ihr täglich von 19 bis 20 Uhr ESC-Neuveröffentlichungen bei ESCape Radio hören.

Bevorstehende Veröffentlichungen:

18. September: Dami Im – „Paper Dragon“ (Single)

18. September: voXXclub – „Rock Mi – Die Größten Hits (Best Of)“ (Album)

25. September: Didirri – „Sold For Sale“ (EP)

1. Oktober: Ryan Dolan – „Colours“ (Single)

2. Oktober: Cascada – „I’m Feeling It (In The Air)“ (Single)

9. Oktober: Luca Hänni – „110 Karat“ (Album)

16. Oktober: Amir – „Ressources“ (Album)

30. Oktober: Kate Miller-Heidke – „Child in Reverse“ (Album)

6. November: Bilal Hassani – „Contre Soirée“ (Album)

5. Dezember: Mumiy Troll – „ПОСЛЕ ЗЛА“ (Album)

tbd (2020): Duncan Laurence – Debütalbum

Was sagt Ihr zu den heute vorgestellten Neuveröffentlichungen? Welcher Song sagt Euch am stärksten zu? Und auf welche der anstehenden Veröffentlichungen freut ihr Euch am meisten?


25 Kommentare

  1. Interessante Mischung! Meine Favs: Aisel und Chingiz (der mich auch mal gerne „fotografieren“ dürfte…). Außerdem auch toll die Songs der beiden Königinnen Ani und Saara! Weniger gefällt mir Ross Anthony mal 2 = Jedward. Auch Conchita und Bilal nerven etwas.

    • Traurig, wie Deine internalisierte Homophobie (Bilal und The artist formerly known as Conchita sind doof, lechzen nach dem hetero-like Chingiz) mal wieder zum Vorschein kommt.

  2. Conchita und Lou Asril harmonieren wirklich sehr in dem Auftritt. Der Song klingt wirklich cool. Supermax ist leider schon seit fast 10 Jahren tot, wenn er runterschaut, gefällts ihm vielleicht. Ich hoffe, dass Lou Asril mal für Österreich antritt. Die Gefahr eines Paenda-Schicksals ist dann zwar groß, aber er ist wirklich ein außergewöhnlicher, sehr junger Musiker mit einer groovigen Stimme, der alles selbst macht vom Songwriting bis zur visuellen Umsetzung. Von Mainstream aber recht weit entfernt 😉

  3. 😊😊😊

    Vielen Dank für die Vorstellung der Songs.🙂

    1. „Girl Boy“ reißt mich nicht vom Hocker, sorry.

    2. „Devochka V Belom“ gefällt mir hingegen gut, finde die belarussische Sprache auch toll.🙂

    3. „Hypnotized“ find ich richtig gut, vor allem den Refrain.😊 Ich mag die Stimme vom Daniel Schumacher gerne leiden. Ich könnte ihn mir auch gut beim ESC vorstellen.

    4. „Can Can“ gefällt mir wesentlich besser als sein schrecklicher ESC-Song von 2019. Den Namen des Songs habe ich erfolgreich verdrängt.🙂Den fand und finde ich immer noch schlimm. Aber „Can Can“ ist genau mein Geschmack.😊

    5. „Čuvaj me“ gefällt mir auch besser als Ninas ESC-Song von 2016. Wobei der auch nicht schlecht war.

    6. „Belev Echad“ – Wow, super Song.😍 Viel besser noch als „Toy“, Die anderen Songs von Netta haben mir noch nie so zugesagt. Aber der Song gefällt mir richtig, richtig gut.😊

    7. „Extraordinary“ macht mich irgendwie nervös, keine Ahnung, warum. Aber gerade noch so okay.🙂

    8. „Devil In Disguise“ – Sorry, ich komme mit Roxens Stimme immer noch nicht wirklich klar. Aber der Titel ist musikalisch durchaus interessant, vor allem der Instrumentalteil. Gefällt mir auf jeden Fall viel besser als „Alcohol You“.

    9. Sunstroke Project finde ich cool. Aber ihre beiden ESC-Songs gefallen mir doch etwas besser als „Shake it.

    10. Ich mag Emmas Stimme sehr gerne, aber irgendwie sagt mir ESC-Song von 2014 etwas mehr zu. Da kam ihre fantastische Röhre richtig zu Ausdruck. „Latina“ ist nicht schlecht, so zum Nebenbeihören.🙂

    11. „Tom“ ist eine schöne Nummer, finde ich. Gefällt mir musikalisch besser als Bilal Hassanis ESC-Song 2019.

    12. „When The Sun Goes Down“ joa… nicht schlecht, reisst mich jetzt auch nicht so sehr vom Hocker.

    13. „Lovemachine“ klingt ganz interessant (im positiven Sinne🙂). Wirklich, lädt richtig zum „zappeln“ ein.

    14. Ich finde es toll, dass viele schwedische Künstler ihre schöne Muttersprache für die Musik entdecken. Ich würde mir auch mal wünschen, dass die Schweden den Mut haben, einen Song in Schwedisch zum ESC zu schicken. Auch wenn „Jag vill ha dig“ nicht so sehr zusagt und ich mit der Stimme von der Lisa Ajax nicht wirklich viel anfangen kann, trotzdem, danke für den Mut.😊

    15. Sorry, ich weder mit „Your Green Is Better“, noch mit der Stimme viel anfangen. Nicht mein Geschmack.

    16. „Die Happy“ gefällt mir wiederum musikalisch sehr gut, schöner leichter Ohrwurm.🙂

    17. „Silkas“ finde ich ein wenig langweilig, obwohl ich mich natürlich über jeden Song in Landessprache freue.

    18. „Emlékszem“ – nee, nicht mein Geschmack. „Kedvesem“ gefällt mir viel besser.

    19. „Sevgi Qefesi“ gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.😊

    20. „Tvoey Lyubimoy“ gefällt mir auf jeden Fall besser als dieses blöde „Shady Lady“. Liegt wahrscheinlich aber auch an der schönen Sprache. Sehr vielen osteuropäischen Künstler/-innen „steht“ Englisch einfach nicht. Liegt vielleicht an der völlig unterschiedlichen Sprachfamilie, keine Ahnung.🙂 Gibt es eigentlich große Unterschiede zwischen der russische, belarussischen oder ukrainischen Sprache? Für mich klingen sie sehr ähnlich, bin aber auch keine Fachfrau. Ist ja auch egal, klingt auf jeden Fall gut.🙂

    Wow, das waren ja diesmal total viele Songs. Ist alles meine rein subjektive Meinung. Warum mir ein Song gut, weniger gut oder gar nicht gefällt, kann ich leider nicht so gut begründen wie z. B. Thomas M. oder Tnilo mit Bobby. Das bewundere ich sehr. Ist bei mir. rgendwie nur ein spontanes Bauchgefühl.🙂

    • Hallo Gaby! Zwischen dem Ukrainischen und Russischen bestehen schon einige Unterschiede, vor allem im Vokabular, z.B. gibt es viele polnische Lehnwörter im Ukrainischen. Russisch hat viele andere Einflüsse (Deutsch, Turksprachen, …). Mein Freund (Ukrainer) und ich (polnischstämmig) machen uns da gerne einen Spaß draus, indem wir in unseren jeweiligen Muttersprachen miteinander reden, wobei er oft mehr versteht als ich. Was Aussprache und Grammatik angeht, sind da Ukrainisch und Russisch doch ähnlicher, sind auch schließlich ostslawische Sprachen. Im Prinzip gilt das alles auch für Weißrussisch, wobei ich dieses im Gegensatz zu Ukrainisch noch besser verstehe, weil es noch mehr ins Polnische driftet.
      Allgemein kann man sagen, dass Weißrussen und Ukrainer einander und Russisch sehr gut verstehen, während Russen hie und da Probleme haben.

  4. Auf wiwibloggs wird spekuliert, dass die ehemals erfolgreiche fünfköpfige Gesangsband STEPS ihr großes Comeback versuchen und die ESC-Teilnahme für Großbritannien 2021 beabsichtigen. Die Band war durch ihre Coversongs bekannt.

    Oje, oje…das UK hatte bisher nie Glück ehemalige Stars aus der Mottenkiste zu holen, siehe Engelbert Humperdink und Bonnie Tyler; bei BLUE ging es ja noch (11.Rang).

  5. Steps machen richtig schöne Discomukke angelehnt an die guten alten Siebziger. Ich fände das cool. Beim anhören ihres Albums „Tears on the dancefloor“ hab ich schon gedacht warum treten die nicht mal für UK an.

    Mit Klan kann ich nix anfangen. Die waren vor kurzem im Morgenmagazin und das fand ich ziemlich furchtbar.

    Chingiz hat einen tollen Song. Finde ich gut.

    Von „Lovemachine“ habe ich mir damals die Maxi-Single gekauft. Ist immer noch ein geiler Song mit dem man wenig falsch machen kann. Und Conchita und Lou Asril machen ihre Sache gut. Musikalisch ist das klasse. Das Vidio ist ziemlich nervig. Ich finde dieses klischeehafte Schwulendivagehabe inzwischen extrem unoriginell.
    Für den Rest der Songs hatte ich noch keine Zeit.

  6. Darf ich mal fragen wie ihr (ESCkompakt-Team) in euren Artikeln auf Künstler (!?) und Gruppen kommt, die irgendwie keiner bis niemand (richtig) kennt? Bei meiner Recherche über die genannten Unbekannten stelle ich fest, dass sie oft nur „Nischenfüller“ und (überhaupt) nicht musikalisch kompatibel zum breiten Publikum passen.

    Grundsätzlich finde ich es interessant über diese weniger bekannten Künstler/Gruppe zu berichten, aber man sollte die Zusammenhänge, hier bzgl. zum ESC, nicht aus den Augen verlieren.

  7. Auch die ukrainische Sängerin MARUV, die im vergangenen Jahr den Vorentscheid Vidbir gewann, ist zurück und der neue Song von ihr heißt „Sad Song“ (trauriges Lied):

    https://escxtra.com/2020/09/12/maruv-releases-music-video-for-new-single-sad-song/

    Es handelt sich dabei um eine tanzbare Nummer und im dazugehörigen VIdeo zeigt sich die Künstlerin lasziv und einen Hauch knisternder Erotik gibt es als Sahnehäubchen dazu.

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