Daði Freyr, Molly Sandén und Anna Odobescu: „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“-Hype und kein Ende

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Vor mittlerweile schon fast einem Monat habe ich an dieser Stelle einen Artikel darüber veröffentlicht, dass Netflix seinen ESC-Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ weiterhin extrem hypt und nach wie vor für ordentlich Promotion sorgt. Der Beitrag war eigentlich nur ein Nachzügler für unsere ohnehin schon sehr umfangreiche Berichterstattung zu dem Film und doch ist das Stück seit bald einem Monat fast täglich unter den zehn meistgelesenen Artikeln hier auf ESC kompakt. Das zeigt, dass „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ weiterhin sehr gefragt ist und ein paar ESC-Stars haben in den letzten Tagen mit neuen (Video-)Veröffentlichungen dafür gesorgt, dass das Interesse an diesem Thema ungebrochen ist. Deshalb hier ein kleiner Überblick über die letzten Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Netflix-ESC-Film.

Daði Freyr covert „Jaja Ding Dong“

Im Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ ist „Jaja Ding Dong“ DER Überhit von Lars und Sigrit. Und auch im echten Leben kommt der Gute-Laune-Bierzelt-Schlager gut an, nicht umsonst hat Netflix einen zehn-stündigen Megamix des Songs online gestellt. Nun hat sich Islands Daði Freyr des Songs angenommen und eine Coverversion auf YouTube veröffentlicht. Seine Version von „Jaja Ding Dong“ moderiert er mit den Worten an, dass es das erste und letzte Mal sei, dass er dieses Lied spielen würde. Mal sehen, wie lange er standhaft bleibt; die Reaktionen auf den Clip (mehr als 280.000 Aufrufe in drei Tagen) sind nämlich überwältigend. Wer wettet eigentlich dagegen, dass der isländische Sender RÚV Daði für den ESC 2021 direktnominiert?

Übrigens: Daði war heute auch im ZDF-Morgenmagazin und hat da seinen ESC-Beitrag „Think About Things“ gespielt. Das Video des Auftritts findet ihr hier in der ZDF-Mediathek.

Anna Odobescu covert „Husavik (My Hometown)“

Der erfolgreichste Hit aus „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ ist zweifellos das von Molly Sandén alias My Marianne gesungene „Husavik (My Hometown)“, das sogar als Oscarfavorit gehandelt wird. Nun hat sich Moldaus Anna Odobescu, die auch im Film zu sehen ist und schon „Volcano Man“ gecovert hat, an dieses Lied getraut und eine Coverversion auf YouTube veröffentlicht. Das klingt gar nicht mal schlecht, auch wenn sie an Molly natürlich nicht herankommt.

Molly Sandén veröffentlicht als My Marianne Justin-Timberlake-Cover „I Think She Knows (Interlude)“

„For reasons unknown, Molly Sandén has covered a Justin Timberlake album interlude under her #FireSaga guise, My Marianne, and released it today.“ hat der Schweden-Schlager-Blogger scandipop am Freitag getwittert. Aber auch wenn keiner weiß, warum Molly doch noch weitere Musik unter ihrem neuen Pseudonym veröffentlicht (für das es mittlerweile sogar einen Instagram-Account gibt), die nichts mit „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ zu tun hat, handelt es sich bei diesem Song des ESC-2016-Interval-Acts Justin Timberlake laut Mollys Angaben um einen ihrer All-Time-Lieblingssongs, der auch ganz schönes Sommerhitpotenzial hat. Den Song haben wir bereits in unserem letzten Musik-Roundup vorgestellt.

Jetzt seid ihr wieder absolut auf dem Laufenden, was „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ angeht und in diesem Sinne: Fleißig weiter streamen… Jaja Ding Dong!


11 Kommentare

  1. Na ja, bei allem Respekt vor Dadi: Ich hoffe doch, dass es nächstes Jahr wieder einen Vorentscheid in Island geben wird. Er kann sich ja gerne wieder bewerben.🙂

  2. Daði Freyer mit „Think About Things“ im ZDF-Morgenmagazin (Danke für den Link, Benny) war ziemlich schräg, aber mir hat es gefallen. Er macht echt tatsächlich alles allein auf der Bühne. Nur Schade, dass er selten in die Kamera blickt, da würde sich der Zuschauer mehr „abgeholt“ fühlen.

    Wohnt er nicht schon länger in Berlin? Spricht nicht ein a bissl Deutsch…hm…Schade.

    Ich denke mal, Daði Freyer (Ist das jetzt sein international gebräuchlicher Name) braucht den ESC nicht mehr. Ich würde ihm raten, nicht mehr zum ESC zu gehen.

    • Das ist doch gerade das Grundproblem das viele Stars meinen das sie den ESC für die Karriere nicht brauchen. Ich möchte das viele erkennen das man nicht zum ESC geht als Karrierepush sondern weil ESC Spaß macht. Wir brauchen Dadi beim ESC hoffentlich erkennen das die Isländer

      • Ich glaube, dass ist die Angst, bei einem eventuellem Misserfolg „unten durch“ zu sein.
        Wobei ich natürlich nicht weiss, ob das in Island ein ähnliches Problem ist wie in Deutschland.
        Wenn die Künstler-/innen erkennen würden, dass es beim ESC eigentlich nur um Spass geht, man nichts zu verlieren hat, im besten Falle sogar nur gewinnen kann, würden sich wahrscheinlich mehr etablierte Künstler auf das Abenteuer einlassen.
        Vielleicht sollte man mit den Künstlern, egal ob bekannt oder nicht, einfach nachsichtiger sein.
        Dann würden sie erkennen, dass es gar nicht so schlimm ist zu verlieren, weil, wenn mir ein Song bzw. Künstler gefällt, warum sollte er auf einmal weniger wert sein, nur weil eer beim ESC nicht in die TOP 10 gekommen ist?

      • @gaby, leider sieht aber die realität ganz anders aus. Wenn du beim esc als bekannter nicht eine top plazierung machst oder zumindest einen denkwürdigen auftritt hinlegst, bist du weg vom fenster. Zumindest in DACH. Und das entscheiden ja nicht die künstler, sonder wir zuschauer.

      • @Rainer
        Genau das meine ich. Aber da braucht man sich nicht zu wundern, dass viele bekannte Künstler keinen Bock drauf haben. Die Medien giessen noch richtig schön Öl ins Feuer, wenn es dann heisst „Die Schande von…“ Schrecklich.☹️

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