Norsk Melodi Grand Prix: Final-Beitrag „Take My Time“ von Sondrey veröffentlicht

Das norwegische Fernsehen NRK hat den ersten Finalbeitrag für die diesjährige Vorentscheidung zum ESC veröffentlicht: „Take My Time“ von Sondrey. Dieser Song steht damit als erster für das Finale fest, das am 15. Februar in Trondheim ausgetragen wird. Aufgeführt wird der Titel aber auch bereits morgen im ersten Halbfinale. Dort treten dann vier Beiträge aus Süd-Norwegen an, von denen sich nur einer für das Finale qualifiziert und dort dann also auf Sondrey trifft.

Sondrey- Take My Time (Auftritt im ersten MGP-Halbfinale)

Der R&B- und Soul-Künstler Sondre Mulongo Nystrøm (25) tritt zum ersten Mal beim Norsk Melodi Grand Prix (MGP) an. 2016 bekam er einen Plattenvertrag, nachdem er in der TV2-Show „The Stream“ zu sehen war. 2019 belegte er in der NRK-Sendung „Stjernekamp“ den dritten Platz.

„Ich freue mich darauf, das Lied dem norwegischen Volk zu zeigen und hoffe, es kommt gut an“, sagte Sondrey dem norwegischen Fernsehen. Sein bisher am meisten gestreamtes Lied ist „Fordi jeg elsker deg“ (Weil ich dich liebe). 2019 veröffentlichte er den Titel „A Darker Life“.

Sondrey wuchs auf Øyer in der Nähe von Lillehammer auf. Er ist ein 100- und 200-Meter-Sprinter und hat an einer Reihe von nationalen Meisterschaften teilgenommen. Im vergangenen Jahr studierte er an der LIMPI in Lillehammer, die vom Produzenten-Duo Stargate ins Leben gerufen wurde. Aktuell hat er ein Album mit 16 Songs draußen. Seine Musik ist inspiriert von japanischer Kultur und Anime, MJ, Daft Punk und Urban Music aus Kanada. Er ist nicht nur Künstler, sondern auch Mitglied eines Musikkollektivs namens SAFEHOUSE, das Musik für die K-Pop-Welt macht.

Wir haben schon mehrfach berichtet, dass aufgrund des 60-jährigen Jubiläums des Melodi Grand Prix fünf Halbfinale und ein Finale organisiert werden. Alles dazu könnt Ihr hier nachlesen.

Wie findet Ihr den Song? Welche Chancen seht Ihr für den Beitrag im Finale des Melodi Grand Prix? Und was könnte er in Rotterdam reißen? Kommentiert gern unter diesem Beitrag.

Für das morgige Halbfinale bieten wir Euch einen separaten Live-Chat an. Der Artikel dazu erscheint am Samstagvormittag. 


21 Kommentare

  1. Also die Jurys würden es fressen, hätte nichts gegen … Benjamin hat es vorgemacht, das Televoting hat eben teilweise keinen Geschmack ^^

  2. An sich ganz okay, ich hoffe dennoch, dass dies nicht das beste ist, was MGP dieses Jahr hergibt. Durch Benjamin bekommt das Lied hier auch noch einen gewissen faden Beigeschmack – schade.

  3. Der Song ist groovy und hätte durchaus Potenzial, in Schrotterdam gut abzuschneiden. Eine Mischung aus Pop, Dance und Funk und gar nicht mit „Dance you off“ vergleichbar!

    Natürlich kommt es aber auch auf die Liveperformance an und daß Sondrey auch gesanglich was auf dem Kasten hat. Wenn es für den ESC nicht reicht, wandert die Gutelaunenummer in meine Playlist und die persönliche Top Ten für den SCC.

  4. Da hier andauernd „Dance You Off“ (für mich einer der zehn besten ESC Songs der letzten zehn Jahre) fällt, hab ich mir das gute Stück angehört. Der Vergleich ist schon kohärent, finde hier aber den Refrain ähnlich verschenkt wie bei „Wake Up“ letztes Jahr, sodass mir der Tanzfaktor komplett abgeht. Klingt ein wenig wie eine Synthievariation eines 2000er R&B Songs. Ohne die anderen Songs zu kennen, glaube ich nicht, dass das der norwegische ESC Song wird.

  5. Sondrey (in Abschnitt 2 habt ihr dem Mann ein y unterschlagen ^^) wirkt sehr sympathisch und der Song ist modern. An „Dance You Off“ habe ich beim ersten Hören jetzt gar nicht gedacht (aber Schweden 2018 höre ich auch nicht aktiv, da habe ich keinen Vergleich mehr ^^).

  6. Auch wenn „Take my time“ vom Sänger nicht allzuviel abverlangt, Sondrey hat zumindest eine bessere und angenehmere Stimme als Benjamin Ingrosso. Gleiches Strickmuster wie „Dance you off“.

  7. Das kann man sich bestens auf dem laufband vorstellen. Auch ansonsten kann er 1:1 benjamins choreo übernehmen. Nicht wirklich neu, nicht wahnsinnig inovativ aber immerhin schön tanzbar. 6/12

  8. So ein Käse – aber einer mit Edelschmiere. Das kriegen nur die Norweger hin, die besitzen so einen wertvollen streng geheimen Blau-Rotschimmelpilz,unter dem zwar drei Viertel der eingesetzten Milch so übel wird, dass der resultierende Käs bestenfalls weggeschmissen werden kann, gelingen manchmal ein paar absolute Liebhaberstücke.

    Das ist der Unterschied zu anderen Nationen: In Schweden werden die jungen Kühe von Geburt an getätschelt und verhätschelt, damit sie die beste Milch zu geben, wenn auch die Produktion manchmal 08/15 ist; in Finnland versucht man exotische Tiere dazu zu bewegen, Milch zu geben; in Dänemark lächelt man fadesten geschmacklosen Buko solange an, bis alle glauben es handele sich um eine Delikatesse; während man in Deutschland bestellt man 100 internationale Landwirtschaftsexperten ein, um über die beste Produktionsweise zu beraten, vergisst dann aber die Kühe zu melken und zieht dann in der Not eine alte abgelaufene Milchtüte jenseits der Kühlkette aus der Schublade raus, 😉

  9. Nach der Nominierung von den Niederlanden und Frankreich der eher schlechte Part des heutigen Tages…..ein nichtssagender Song. LEIDER

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