Norwegen: Das sind die vier Teilnehmer am zweiten Halbfinale

Hier sind die vier Teilnehmer aus Ostnorwegen, die am kommenden Samstag im zweiten Halbfinale um das Ticket für das große Melodi-Grand-Prix-Finale am 15. Februar in Trondheim kämpfen:

JÆGER – How About Mars

Anna Jæger (26) stammt aus Oslo und Asker, lebte aber lange in Kanada und den USA. Jæger musiziert seit ihrer Kindheit und macht als Künstlerin und Songwriterin jetzt vor allem Electro-Pop-Rock.

Kim Wigaard & Maria Mohn – Fool For Love

Kim Wigaard (31) aus Oslo und Maria Mohn (36) aus Fredrikstad sind beide neben ihrer eigenen Künstlerkarriere Gesangstrainer. Jetzt ist der Song-Pädagoge an der Reihe bei Melodi Grand Prix. Kim hat viele Jahre im In- und Ausland gearbeitet und hat an Musicals, Revuen, Opern und Kabaretts mitgearbeitet.

Rein Alexander – One Last Time (Aufmacherfoto unten links)

Gesang und Musik standen schon immer im Mittelpunkt des Lebens von Rein Alexanders Hauge Korshman (48). Der Gesang führte ihn bereits als Junge durch Norwegen und die ganze Welt. Heute ist er ausgebildeter und autodidaktischer, erfahrener Kommunikator und Interpret vieler Musikstile.

Tore Petterson – The Start of Something New (Aufmacherfoto oben links)

Tore Petterson (40) wurde in Drammen geboren, ist in Tranby in Lier aufgewachsen und lebt seit 20 Jahren in Grünerløkka in Oslo. Bekannt ist er aus der NRK-Serie „Sofa“, der Promi-Ausgabe von „Die Farm“ und als Juror in „Skal vi danse“ (Let’s Dance). Viele kennen ihn auch als Comedian im Humor-Duo „Adam und Tore“ mit seinem Freund Adam Schjølberg.

Alle vier Songs sind auch hier auf der Seite von NRK zu hören.

Welcher Beitrag ist Dein Favorit im 2. Halbfinale des Norsk Melodi Grand Prix 2020?

  • JÆGER - How About Mars (57%, 88 Votes)
  • Kim Wigaard & Maria Mohn - Fool For Love (22%, 34 Votes)
  • Rein Alexander - One Last Time (17%, 26 Votes)
  • Tore Petterson - The Start of Something New (4%, 6 Votes)

Total Voters: 154

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Im zweiten Halbfinale am kommenden Samstag, den 18. Januar treten die oben genannten vier Acts in Duellen gegeneinander an. Nur ein Beitrag kommt ins Finale. Es folgen drei weitere Halbfinale, so dass im großen Finale zehn Acts auf der Bühne stehen werden. Für alle Halbfinale bieten wir hier auf ESC-kompakt natürlich einen Live-Chat an.

Außerdem werden am Samstag in der Sendung Didrik und Emil Solli-Tangen ihren bereits für das Finale gesetzten Song „Out of Air“ vorstellen. Dieser wird im Laufe der Woche veröffentlicht. Wir stellen ihn dann separat vor.

Diese Beiträge stehen bereits für das MGP-Finale fest (die Videos sind in den entsprechenden Artikeln verlinkt):

1. Halbfinale: Raylee – Wild

Gesetzter Finalist 1: Sondrey – Take My Time

Aufgrund des 60. Jubiläums des Norsk Melodi Grand Prix in diesem Jahr ist die Vorentscheidung umfangreicher als früher. Hier haben wir das Verfahren beschrieben.


35 Kommentare

  1. Mein Favorit ist ganz klar „How About Mars“ – sehr modern und kontemporär, aber trotzdem leicht windschief und eigene Akzente setzend. Gefällt mir!

    „One Last Time“ … typische Skandipop-EDM-Hausmannskost, kann man mit ner stylisch-mystischen Präsentation vielleicht noch aus dem Mittelmaß rausheben.

    „Fool For Love“ ist ziemlich ranziger Musical-Quark, der aber von tragisch veranlagten ESC-Fans ja immer goutiert wird. Ich persönlich hoffe, dass wir das nicht im Finale hören müssen.
    Selbiges gilt für den verstaubten Broadway-Showtune „The Start Of Something New“.

  2. „How About Mars“ ist eindeutig das interessanteste und modernste Stück, mit dem Drop kann ich mich aber (noch) nicht wirklich anfreunden. Sollte aber locker reichen, um dieses eher schwache Halbfinale zu gewinnen.

  3. Und ich dachte schon, die erste Runde wäre eher schwach gewesen, aber gegen die Kandidaten hier war das ja geradezu Weltklasse!
    „How About Mars“ wirkt für skandinavische VE-Verhältnisse eigentlich geradezu rebellisch und dadurch wenigstens ein bisschen interessant, auch wenn ich mir den Song auf der Bühne noch nicht so richtig vorstellen kann. Die anderen drei Kandidaten klingen hiingegen eher wie Demo-Versionen, die ein Hobby-Produzent schnell in einer Nachtschicht zusammengekloppt hat. Ich hoffe mal, dass wenigstens Emil und Didrik irgendwas wirklich Überzeugendes dabei haben. Langsam verstehe ich, warum man die ursprünglich anvisierten 40-50 Kandidaten um die Hälfte gekürzt hat 😉

  4. Das 2. Halbfinale gefällt mir besser als das 1. Nur Tore Petterson fällt ziemlich ab. Die drei anderen Songs sind mindestens gut hörbar. „Fool for Love“ gefällt mir am besten. Zwar kitschig ohne Ende, aber schön.

  5. Ich finde eigentlich alle 4 Titel MGP-finalwuerdig. Schade, dass 3 von ihnen schon so schnell rausfliegen werden.
    Entscheiden wird es sich wohl zwischen der Power-LOVE-Ballade und dem modernen Pop-Song.

  6. Uff. Die Musical-Nummer ist schon wieder kein richtiges Musical. Im Vergleich zu Rainbow wird die aber auch noch extrem kitschig.
    Mars mochte ich am Anfang, aber danach war es etwas komisch.
    Die anderen sind überhaupt nicht gut.

    Tja dann halt Mars von mir aus.

  7. Ich höre mir dieses Jahr keine Titel vor den Vorentscheids-Liveshows an. Was ich hier lese, lässt mich überlegen, am kommenden Samstag vielleicht doch in die Oper oder ins Theater zu gehen …

  8. Jedes einzelne Stück hier gefällt mir besser als sämtliche Titel aus dem ersten Halbfinale (die ich wirklich schlimm fand), „How about Mars“ sogar deutlich besser. Die anderen drei sind erträglich bis „nett anzuhören“. Manche Textpassagen von „One last time“ finde ich etwas seltsam: „… we go to war, we have no fear, we conquer all …“

  9. Rein, Alexander: Oh mein Gott, Odin ist auf die Welt gekommen und will gleich bei einem Gesangswettbewerb mitmachen. Toll. Jetzt fehlt nur noch Thor und Loki.

    • Wäre immerhin „landestypisch“ im Gegensatz zu dieser hopsenden Möchtegernlöwin…. Warum nicht ?
      Ich finde es ziemlich grenzwertig, wenn über die Optik von Leuten hergezogen wird.
      Rasmussen kam ja bekanntlich beim Publikum auch ziemlich gut an.

  10. Also hiervon ist auch ganz klar „How About Mars“ mein absoluter Favorit, „One Last Time“ gefällt mir auch ganz gut, finde seine Stimme aber gerade am Anfang leicht creepy. Die beiden anderen Songs sinde dagegen gar nichts meins, besonders „Fool For Love“ ist finde ich ein ganz schleimiger, ranziger und völlig altmodischer Musical-Schinken, habe ihn in meinem Ranking sogar 0 Punkte gegeben!!

  11. Von allen vier Beiträgen hat mir das Duett am besten gefallen! Wenn dann noch die Inszenierung paßt, könnte das Finale durchaus drin sein. Mit Kim Wigaard und Tore Pettersen sind sogar zwei offen schwule Künstler dabei.

    Wenn man sich einmal die Wettquoten anschaut, so liegt der hier gewählte Favorit „How about Mars“ auf dem letzten Platz. Anna Jæger hört sich wie Billie Eilish an und der Song könnte von der Machart her auch von ihr sein, die norwegische Version von „Bad guy“ eben.

  12. Die Duett-Nummer „Fool for Love“ klingt wie die weich gespülte Version vom tschechischen Beitrag „hope never dies“ vom Wiener ESC.
    Trotzdem mein Tipp für die Qualifikation bei dieser mäßig prickelnden Auswahl.

  13. Alle vier Titel sind um Lichtjahre besser als diese „wilde“ Nervnummer von Barker & Co., die die erste Runde gewonnen hat.

    Jaeger mit einer „spacigen“ Nummer („Mars“ paßt eh gut zu mir) und Rein Alexander (fast genauso alt wie ich) mit sehr nordischem Einschlag könnte ich mir ziemlich gut in Rotterdam vorstellen. OK. der Text von „One last time“ klingt in der Tat ein wenig merkwürdig, aber da habe ich nun wirklich schon schlimmere Sachen hören müssen…
    Das Duo ist zwar auch professsionell gut, ist mir aber melodisch ein wenig zu langweilig

  14. Oje, dieser „windschiefe“ Sound (treffend beschriebend) des Mädels von meinem Geburtsherrscherplaneten macht mich gerade ziemlich verrückt. Es wird immer nach zeitgemäßen Beiträgen gerufen, die problemlos außerhalb des Fanuniversums existieren könnten – bitte, da ist einer davon !

  15. Wieder eine gruselige Auswahl in Norwegen. Zwei belanglose Finallieder kennen wir schon. Und die 4 neuen sind auch erschreckend schwach. Wenn das so weitergeht, wird das eine „lustige“ 60 Jahre Feier.

  16. „Fool for Love“: Na, wenn das nicht das Lovechild von „Monster like me“, „Hope never dies“ und „Rise like a phoenix“ ist… oder eher das Hate-Child.

    Am schlimmsten ist aber „The Start of Something New“. Hilfe, klingt das billig.

    Das einzig finalwürdige ist „How About Mars“.

  17. 1. Rein Alexander – One Last Time 8
    2. Jaeger – How About Mars 8
    3. Kim Wigaard & Maria Mohn – Fool For Love 7
    4. Tore Petterson – The Start Of Something New 5

    Rein bringt natürlich eine klassische ESC dance Nummer. Sehe ich schon im Euroclub. How About Mars ist ganz klar der außergewöhnlichste Beitrag bisher. Mein ESC Herz schlägt für Rein, mein Experimentenherz für Jaeger.

  18. „How About Mars“ fängt extrem gut an, building, building… und dann kommt so ein monotones „How about Mars“ im Refrain… Wobei der Part mit dem „starship“ dann wieder gut ist. Da fehlt mir trotzdem ein kraftvoller Refrain…

    „Fool For Love“ erinnert mich in den ersten Tönen an „Writing’s On The Wall“ von Sam Smith, das ich sehr liebe ❤ Und dann legen die beiden aber los und singen um ihr Leben! Wow! Also von mir aus bin ich jetzt „tragisch veranlagt“ (😉), aber ich will das im Finale sehen. Mit einer „großen“ Inszenierung, Tänzer, Licht, goldene Pyro, Kamerafahrten und die beiden in der Mitte der Bühne. Shout it out! 😃

  19. ich finde in diesem Fall Kim Wigaard & Maria Mohn – Fool For Love am besten.
    JÆGER fängt zwar gut an aber lässt dann ziemlich nach. Außerdem habe ich Angst dass sie PÆNDA erschießen will

  20. Drei der vier Titel klingen eher nach 1980 als nach 2020… Gruselig… How about mars ist auch kein Glanzstück, aber in diesem Feld noch regelrecht eine Perle…

  21. Ach herrje, wie furchtbar! Aus welcher schwedisch-Schweizer (Münchner?) Schublade kommen denn diese drei Songs? Einzig „How About Mars“ bekommt von mir ein +++.

    PS Ich mag Euch ja sehr, aber wer „Fool For Love“ mit Sam Smith oder Mørland vergleicht, an dem muss ich doch sehr zweifeln! :*

    • Stimmt, der Sänger von „Fool for love“ hat eine viel schönere Stimme als Sam Smith. Aber warum dann „Ach herrje, wie furchtbar?“ 😉

      Weiter oben war eine weitere Mail mit widersprüchlichen Signalen zu lesen: Einerseits „Drei der Titel klingen eher nach 1980 als nach 2020“, dann aber „gruselig“. Das lässt mich völlig verwirrt zurück …

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