Norwegen: Norsk Melodi Grand Prix 2021 startet am 16. Januar – Finale am 20. Februar

Der norwegische Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2021 wird wie geplant aus insgesamt sechs Sendungen bestehen. So soll es wie in diesem Jahr nach fünf Vorrunden ein Finale geben (Aufmacherfoto: Ulrikke Brandstorp, die diesjährige Siegerin). Alle sechs Sendungen werden aus der H3 Arena in Bærum, einem Vorort von Oslo, übertragen. Und dort genauer im Ortsteil Fornebu. Ob es Publikum im Studio geben wird und in welchem Umfang, entscheidet sich nach den dann geltenden Corona-Regeln.

Auch die Termine für die sechs Sendungen stehen jetzt fest:

  • 16. Januar 2021: 1. Halbfinale
  • 23. Januar 2021: 2. Halbfinale
  • 30. Januar 2021: 3. Halbfinale
  • 06. Februar 2021: 4. Halbfinale
  • 13. Februar 2021: 5. Halbfinale
  • 20. Februar 2021: Finale

Diese Informationen kommen von ESCNorge, das sie wiederum vom Melodi-Grand-Prix-Chef Stig Karlsen hat, der sich in einer Live-Sendung der Facebook-Gruppe „Tangens Grand Prix Boble“ äußerte. Auf der offiziellen Website des norwegischen Fernsehens NRK gibt es aktuell noch keine aktuelleren Informationen zur Vorentscheidung 2021 als die, die wir bereits im Mai vermeldet haben.

Aufgrund der wenigen Ereignisse in Norwegen, die derzeit viele Menschen versammeln, soll der Norsk Melodi Grand Prix 2021 (MGP) der wichtigste aller Zeiten werden, so Stig Karlsen im besagten Chat. „Wir werden das gesamte Land zu einem großen musikalischen Fest versammeln.“ So soll der Vorentscheid „groß und heftig, nah und emotional“ werden.

Für die Sendungen sollen zwei Studios zusammengelegt werden, so dass mehr Fläche zur Verfügung steht. Außerdem verspricht Karlsen, dass man einen Unterschied zwischen den Halbfinalen und dem Finalen merken wird, obwohl alle aus demselben Studio kommen. Wir werden an dem Abend „ein paar Knöpfe mehr drücken“.

Die schwedischen Kollegen hatten bereits vor ein paar Tagen darüber informiert, dass die sechs Melodifestivalen-Shows alle aus Stockholm kommen werden und ohne Publikum produziert werden. Hier will sich das norwegische Fernsehen aktuell jedoch noch nicht festlegen und kann sich durchaus einige Zuschauer vorstellen. „Es werden natürlich weniger Menschen physisch anwesend sein, aber wir ergreifen alle Maßnahmen, um das gesamte Land teilhaben zu lassen. Es wird eine andere MGP-Saison, aber wir machen keine halben Sachen“, so Karlsen.


16 Kommentare

    • Fest steht aktuell nur, dass Irland am ESC 2021 teilnehmen wird. Ob Lesley Roy das Land vertreten soll, ist der Allgemeinheit derzeit nicht klar. Das gilt auch für den etwaigen Auswahlprozess.

  1. Das klingt doch gut.😊
    Ich glaube, die Norweger werden eine tolle VE organisieren, wie auch immer sie letztendlich aussehen wird (ob mit, ohne oder wenigen Zuschauern.)
    Ehrlich, ich finde bin für jede VE 2021 dankbar, denn durch die ganzen Direktnominierungen sind nächstes Jahr weniger VEs zu erwarten. Natürlich löblich, dass so viele Sender an ihre Künstler festhalten, aber das ist ein kleiner Wehmutstropfen. finde ich.

      • Soso, Erwachsene darf man kritisieren, Kinder aber nicht? Zwischen Kritik und abfälliger Äußerung gibt es einen Unterschied! Würde ich mich abfällig über Kinder äußern, würde ich hier eine ganz andere Wortwahl benutzen! Was ich in meinem von Dir gelöschten Kommentar schrieb, war Kritik und nichts anderes!

  2. Das wird , wie das melodifestivalen, sicher eine super sache. Egal ob mit oder ohne zuschauer. Eh zeit, kehren wir jetzt langsam zum esc zurück, hoffentlich spätestens am 30.november.

  3. Ich finde es toll, dass Norwegen an diesem umfangreichen VE-Konzept festhält. Ich hoffe aber noch, dass das Votingsystem geändert wird. Fand weder das Duell-System in den Semis besonders glücklich noch die Wildcard-Nominierung der gesetzten Finalacts und auch nicht das mehrstufige Voting im Finale. Lassen wir uns überraschen…

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