Präsentation des deutschen ESC-Beitrags offenbar am 27. Februar auf ONE

In den letzten Tagen ging die Information durch die deutsche Medienlandschaft: eine öffentliche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam wird es in Deutschland aller Voraussicht nach nicht geben. Nun meldet sich der Medien-Branchendienst DWDL mit neuen Informationen: Demnach wird es eine Sendung mit dem Titel „Eurovision Song Contest 2020 – Unser Lied für Rotterdam“ am 27. Februar um 21:30 Uhr geben – und zwar auf dem zur ARD gehörenden Sender ONE.

Nach Angaben von DWDL wird es sich dabei nicht um eine klassische Vorentscheidung handeln, sondern eher um eine Präsentation des deutschen Beitrags. Das schlussfolgert der Dienst aus der nur 45-minütigen Sendedauer. Außerdem soll es sich „nach aktuellem Stand“ um „eine zeitversetzte Übertragung aus Hamburg“ handeln. Wie genau die Show ablaufen wird, ist entsprechend noch nicht klar. Fest stehen soll aber, dass Barbara Schöneberger (Aufmacherbild) die Moderation übernimmt.

Quelle: https://programm.ard.de/?sendung=287222724381790

Der Sender ONE ist in den letzten Jahren regelmäßig aktiv im Rahmen des ESC in Erscheinung getreten. So wurden dort unter anderem die Halbfinale des Eurovision Song Contest sowie die deutsche Vorentscheidung mit Social-Media-Kommentaren übertragen. Außerdem waren dort die von Eurovision.de produzierten Songchecks im Fernsehen zu sehen. Daher ist dieser Übertragungskanal für das Thema durchaus nachvollziehbar.

Diese Informationen decken sich mit denen, die wir in den letzten Tagen vermeldet haben. Demnach werden also spätestens am 27. Februar der Künstler und der Song feststehen und präsentiert werden. In der Schweiz, die in diesem Jahr dem NDR als Vorbild beim Auswahlprozess dient, wurde im Vorjahr dann auch gleich der fertige Video-Clip präsentiert. Es wäre durchaus schlüssig (und wünschenswert), wenn dieser dort dann auch gezeigt werden könnte. Das würde dafür sprechen, dass der deutsche ESC-Beitrag als Paket ganzheitlich geplant und umgesetzt wird.

Wie der NDR in den letzten Wochen immer wieder vermeldet hat, sollen zum deutschen ESC-Engagement „Ende Januar“ offizielle Informationen kommen.


466 Kommentare

  1. Ach was, ich weiß warum sich der NDR erst Ende Januar äußern will. Noch ist schließlich nicht sicher, ob Prince Damien das Dschungelcamp überlebt und dann müsste ein Ersatzkandidat ran. 😀

      • Meinen auch. Im Camp ist er auf jeden Fall einer der sympathischsten dieses Jahr. Hat sich noch viel kindliche Freude über alles bewahrt.

  2. Da vorhin die Rede von „The Voice“ war: der Name Freschta Akbarzada ist noch gar nicht gefallen! Es kann theoretisch möglich sein, daß sie – nachdem es für die Schweiz nicht geklappt hat – für uns antritt? Denkbar wäre auch BB Thomaz.

  3. Du bist ja immer noch hier.

    Noch einmal: V E R Z I E H D I C H !

    Normalerweise gibt es eine Sperr- oder Blockfunktion (ich kann mir vorstellen, dass dir das woanders täglich Sorgen macht), aber in diesem Forum gibt es das nicht, was du genussvoll ausnutzt. Du bist ein erwachsener Mensch und dein Verhalten ist nicht nur kindisch, sondern auch peinlich.

    Also fordere ich dich nochmal auf: Verschwinde!

    • Well, back to the topic:
      Wurde eigentlich Drangsal genannt? Vielleicht ist er es oder doch dann ein TVOG-Ex-Kandidat. Oder es ist eine Überraschung. Beispielsweise kannten wir ja Lilly Among Clouds auch vorher nicht und sie hat uns sehr begeistert. Ich würde mir tatsächlich aber Drangsal wünschen: kantig, frech, wild, anders und er hat Ohrwurm-Songs mit guten Texten! Also er klatscht nicht wild irgendwie drauf los.

      • Bei Drangsal würde ich vor Freude Liebesbriefe mit echtem Kussabdruck an den NDR schicken. Der Typ ist genial, sicher einer der besten und kreativsten Künstler, die wir aktuell in Deutschland haben. Tolle Songs und eine markante Stimme. Klar eckt er hier und da etwas an, provoziert gerne ein wenig, aber er ist kein „problematischer“ Typ.

    • Also, um ehrlich zu sein, finde ich solche Postings noch um einiges problematischer als die von escfan05. Es ist mir übrigens auch latte, wie der heißt, wie oft er in einem Forum gesperrt war oder wer ihn warum alles kennt. Ich mag nur einfach seine Art zu posten nicht. Aber die von dir mag ich grad auch nicht. Nuff said.

    • Mach doch was du willst, ich habe in den letzten Jahren ganz andere Sorgen gehabt, als mich über irgendwelche Internetmobber wie du aufzuregen. Und ob es dir passt oder nicht, ich bleibe.

  4. Nachdem hier ja munter spekuliert wird, mache ich doch einfach mal mit 🙂
    Es könnte doch auch so laufen:
    Ende Januar wird ein Künstler präsentiert und dazu eine Online-Abstimmung über 3 Lieder eröffnet.
    Und in der Sendung Ende Februar wird der Sieger-Song mit einem fertigen Video präsentiert.
    Und auch wenn es keine Abstimmung gibt, für mich wäre das auch okay.
    Abstimmungen haben in den letzten Jahren auch nicht für die große Akzeptanz in der Community gesorgt.
    Ganz einfach, weil Musik eben sehr subjektiv empfunden wird.
    Für mich zählt einzig und alleine eine stimmige Kombi aus Künstler und Song. Ob es nun mein persönlicher Geschmack ist oder eben nicht.
    Wir sollten doch aus den unzähligen Beispielen gelernt haben, dass es ausschließlich auf einen guten Song und eine glaubwürdige Darbietung durch den dazupassenden Künstler ankommt.
    Und natürlich ist dann noch eine professionelle Darbietung wichtig.
    Ob man nun diesen Künstler vorher kannte oder nicht, spielt absolut keine Rolle.
    Ich hoffe nur, dass zumindest die meisten hier auch unvoreingenommen an das Ergebnis herangehen und nicht schon durch ihre bereits vorher festgelegte Ablehnung sich selbst den Spaß an der Sache nehmen.
    Nehmen wir den Song-Contest doch einfach als das was er ist. Eine unglaublich tolles, spannendes Event.
    Für Hass, Ablehnung, Ego-Geplänkel ist die Veranstaltung doch viel zu schön.
    Love & Peace 🙂

  5. Inzwischen ist es mir auch egal, wer da für Deutschland den letzten oder vorletzten Platz belegen wird. Konstruktive Vorschläge wurde von der Fanschaft schon genug gemacht, dem NDR ist es egal. Schade drum.

  6. Also ich möchte auch noch mal kurz ein Statement über die Diskussionen hier abgeben….Ich hab mich sehr gezielt bei meinen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen mal umgehört was Sie denn über den ESC denken 9 von 10 haben keine Meinung, keine Interesse,finden in wort wörtlich Scheiße und können nichts damit anfangen…wir hier sind ein kleines feines Fan Forum und lieben den ESC. Das Deutschland dieses Jahr den Vorentscheid gekippt hat kann ich sehr gut verstehen, die meisten Deutschen können damit nichts anfangen. Es geht beim Fernsehen nur um die Quote also sind diese 45 Minuten auf ONE kein schlechter Kompromiss.Ich freue mich auf Montag und finde Ihr sollt euch auch drauf freuen…Vielleicht wird es ein geiler Song..

    • Was ist das denn für eine Argumentation? 9 von 10 Deutschen sind auch nicht schwuhl, also hat das keine Relevanz? Hä????

      Außerdem ist man selber schuld. Man könnte ja mal relevante deutsche Musik à la BSC einbinden, wenn man denn was drauf hätte.

      • Aber warum sollten relevante Musiker für Deutschland am ESC teilnehmen? Die kriegen doch auch mit, was für Auswirkungen eine hintere Platzierung für die Karriere haben kann in einem Land, in dem recht viele zu meinen scheinen, Deutschland habe quasi ein Naturrecht oder zumindest die Pflicht, überall vorne mit dabei zu sein und alles andere sei eine Schande? Und warum sollten sie sich ermutigt fühlen, wenn selbst Fans so unbarmherzig mit Teilnehmern umgehen, die nicht vorne landen, als Beispiel mal nur dieses immer wieder genüssliche Zitieren von „Sorry, zero points“ (so was hätte es übrigens vor der üblen „Reform“ der Punkteverkündung 2019 nicht gegeben, genauso wie die Schadenfreude über den Gesichtsausdruck des schwedischen Sängers am Ende der Punktevergabe).

      • Natürlich hätte es das auch mit der alten Punkteverkündung geben können. Bei der aufsteigenden Bekanntgabe der Televotingpunkte hätte die Moderatorin ebenfalls so etwas sagen können wie: „Starting with…. Germany… I’m sorry, zero points…“

        Gut, statt Lundvik wären natürlich Keiino im finalen Duell zu sehen gewesen.

      • In Schweden z.B. ist auch eine Anna Bergendahl nicht den Elchen zum Fraß vorgeworfen worden…

      • @BessengeneverBernd: Genau! Wenn man bedenkt, dass Malena Ernman mit „La Voix“ (einer meiner Lieblingssongs) im Jahr zuvor auch hinter Platz 20 landete, ist es schon bemerkenswert, das ESC-Schweden nicht in eine Hysterie verfiel, sondern einfach ganz cool weitermachte. Oder wenn ich an Norwegen mit seinen vielen hinteren Plätzen denke, da war die Grand Prix Begeisterung trotzdem groß und Jahn Teigen, der erste mit null Punkten im Wertungssystem ab 1975, hatte noch viele Hits danach.

      • @porsteinn: Nein, die 0 Punkte wären gleich zu Beginn verkündet worden und das ist was Anderes, denn ganz am Anfang erwartet man dann ja auch wenige Punkte.

    • Man könnte das auch mal ändern, im dem man Begeisterung für den ESC auslöst. Das tut man aber nicht, wenn man alles hinter verschlossenen Türen entscheidet und dann auch noch, das Ganze dann bei One zeitversetzt um 21:30 versendet. Als Lena 2010 ausgewählt worden ist, war Begeisterung und Unterstützung für sie da. In der Vergangenheit hatte der NDR viele interessante Konzepte, aber sie wurden teilweise absolut dilletantisch umgesetzt. Wie z.bsp es gab mal ein Clubkonzert, bei der sich unbekannte Künstler für das VE-Finale qualifizieren konnten. Nette Idee, aber was macht man? Versteckt es im NDR um 22:00 Uhr, statt zumindest es um 20:15 Uhr zu zeigen und warum nicht in der ARD? Dann holte man Acts in dieses Clubkonzert, die nach den Regeln des ESCs gar nicht antreten hätten können, weil sie zu jung waren. Teilweise waren die gesanglichen Leistungen in diesem Clubkonzert absolut unterirrdisch. Die Konsequenz das das Clubkonzert abgeschafft worden ist. 2017 hatten sie auch kein schlechtes Konzept, aber auch da war es dilletantisch umgesetzt. Ich finde ja das dem Schreiber, der Unterhaltungschef für den gesamten NDR ist, einem zur Verfügung gestellt werden sollte, der nur für den ESC und den Auswahlprozess zuständig ist. Natürlich mit Sachverstand und Passion zum ESC.

  7. Da es hieß, dass der Fokus voll auf dem Song sein würde, kann ich mir vorstellen, dass ein Song vom Panel und den Experten intern gewählt wurde.

    In 45 min ist dann genug Zeit einen Song von 3 bis 5 unterschiedlichen Personen singen zu lassen.

    Dann wird abgestimmt, wer den Song am besten live gesungen hat. Wer abstimmt? Keine AHNUNG! Könnte mir vorstellen, dass das 100 köpfige Panel das übernimmt. Das Publikum wird auf keinen Fall abstimmen. One hat dafür keine statistisch relevante Zuschauerzahl.

    Oder eine Person singt 3 bis 5 Songs. Ist eventuell besser, da es unterschiedliche Songs gäbe.

    Oder 3 bis 5 Sängern wurde intern je ein anderer Song zugewählt.

    Sowas in der Art wird eventuell stattfinden.

    Die langweiligste und wahrscheinlichste Variante ist wohl. Der Künstler und der Song werden in 45 min ausgiebig vorgestellt. Also Entstehungsgeschichte usw….
    Das wird dann 42 min bla bla bla und 3 min Song…..

    Ich bleib meiner Meinung treu. Das ARD-Publikum von der Wahl auszuschließen ist generell keine schlechte Idee, da es, ohne wertend zu sein, seit 2013 nur einmal was Vernünftiges gewählt hatte und das auch nur, weil Michael Schulte einen Killer-Song hatte.

    Aber genau darum geht es. Man hat eher selten so einen Song im Gepäck. Dann geht es darum, etwas zu wählen, was einfach mal im Mittelfeld landen kann. Und genau das ist seit 2013 nicht passiert.

    Viel zu oft in den Bottom 5.

    • Wenn wir mal ehrlich sind, war nur bei der VE 2013 die Auswahl an guten Songs da. Im letzten Jahr war die Auswahl an Songs, wirklich schlecht. Die Live-Auftritte von den meisten waren unterirrdisch. Die Sisters haben bei ihrem Auftritt am wenigsten falsch gesungen. Die Vorauswahl wurde von Juries gemacht. Daher finde ich es unfair die Zuschauer für die schlechten Ergebnisse in den letzten Jahren verantwortlich zu machen. Ich glaube kaum, das es dieses Jahr besser läuft.

      • Also ich teile deine Meinung über die letztjährige Lied- bzw. Interpretauswahl nicht.

        Ich fand Lilly sehr spannend.

        Die Show von Aly war noch nicht perfekt aber auch einprägsam und am Gesang hätte man arbeiten können. Als hätte Luca Hänni perfekt gesungen. Lach… Sorry!

        Makkeda hat fantastisch gesungen und war supersüß anzuschauen.

        Der Rest war ja… Nicht so.

        Nach der zweiten Runde stand Makkeda als Siegerin fest. Ich bin mir sicher, dass sie zumindest einen Platz zwischen 10 und 15, also Mittelfeld, geholt hätte. Schau dir das Ergebnis von Mazedonien an. War auch so eine klassische Ballade.

        Wer hats also zuletzt versemmelt?Das ARD-Publikum. Die haben nach ihrem altbekannten Muster abgestimmt, was auch immer das heißt.

      • Ein Konzept steht und fällt mit den zur Verfügung stehenden Künstlern/Songs und ist nicht per se schlecht. Auch wenn jedes Konzept natürlich seine eigenen Vor- und Nachteile hat (z. B. ein Zweier-„Gold“-Finale, bei dem auch „Anti-Stimmen“ möglich sind).

  8. Also wenn jemand hier im Forum andere als dämlich und Deppen wortwörtlich abstempelt, ist schon eine Grenze überschritten. Finde ich. Hier wäre schon mal eine Sperrung angebracht. Zumal es ja auch schon min. eine Ermahnung gab.

    • Ist auch eine Grenze überschritten, wenn andere User andere als Psychisch krank oder als rechtsradikaler beschimpfen? Oder wenn man mit den Worten „verzieh dich“ beschimpft wird? Doppelmoral ick hör dir Trapsen. Soviel ich weiß habe ich niemand in dieser viel schlimmeren Art beleidigt.

      • Das ist in der Tat auch nicht die feine Art. Und in dem knappen Jahr, in dem ich hier bin, habe ich von Dir zwar häufig eine sehr auf Deutschland fixierte Argumentation gelesen im Sinne von „als Fan aus Deutschland muss man für den deutschen Beitrag sein“, aber NIE etwas Rechtsradikales (habe gestern Abend irgendwo weiter vorne in diesem Thread etwas mehr dazu geschrieben). Es ist halt einfach schade, WIE Du Deine durchaus oft interessanten Punkte häufig rüberbringst, denn sachlich schreiben kannst Du ja auch, was Du hier schon öfters mal gezeigt hast.

      • By the way – das ist auch Quatsch, dass man als Fan aus Deutschland zwingend FÜR den deutschen Beitrag sein muss (und das ist ja die unumstössliche Ansicht von Jörgi). Es gab Jahr, da hat man sich für den deutschen Beitrag beim ESC regelrecht geschämt (1998, 2000, 2008). Es muss stets erlaubt sein, den „eigenen“ Beitrag sehr kritisch (positiv wie negativ) zu sehen – allerdings war mancher Shitstorm der letzten Jahre bei Levina oder auch den Sisters masslos überzogen.

        Völlig unnötig und überzogen ist allerdings, wenn man schon alles niedermacht, bevor überhaupt irgendwas bekannt ist oder feststeht. Bis jetzt wissen wir nur, dass am 27.2. eine 45 minütige Sendung auf ONE läuft, mehr nicht. Warten wir also das Ende der nächsten Woche ab, dann soll ja zumindest näheres dazu verkündet werden.

    • ….und die Ermahnungen haben bekanntermaßen ja leider zu Null Einsicht und noch manischerem Spamming geführt.

  9. Was haben alle eigentlich immer mit ihrem „verheimlichen“ und „verstecken“? Nach der Bekanntgabe werden sicherlich diverse Medien darüber berichten (das tun sie auch jetzt schon) und wer will kann sich den Song dann direkt anhören. Es ist ja nun nicht so, dass der Beitrag nur in dieser Show präsentiert und dann bis Mai unter Verschluss gehalten wird.
    Als Fan finde ich es auch schade, dass die Sendung, wonach es z. Z. ja aussieht, nicht im Ersten läuft, aber ein Weltuntergang ist das wirklich nicht und lässt weder auf die Qualität, noch die Massentauglichkeit des Songs oder dessen Erfolgschancen in Rotterdam schließen. Außerdem haben die Vorentscheide zur besten Sendezeit in den letzten Jahren auch nicht für die Wahnsinns-Aufmerksamkeit gesorgt.

    • One hat natürlich deutlich geringere Einschaltquoten als das Hauptprogramm. Deswegen das mit dem „Verstecken“. Obwohl ich generell das Programm von One nicht schlecht finde.

    • Ganz einfach: weil es anders als in Frankreich „hintenrum“ geschieht. Wenn Schreiber nach so viel Gewese um die „Transparenz“ und die Einbeziehung der Fanbase nun eine Politik fährt, in der ihm das Geschwätz von gestern völlig egal ist, ist das schon erstaunlich. Und es kommt hinzu : Genaues weiß man ja immer noch nicht. Warum eigentlich? Wer gibt ihm das Recht, die doch umfangreiche Gemeinschaft in Deutschland so zappeln zu lassen? Erinnert fatal an die „Inszenierungsbemühungen“ in der letzten Minute 2019 nach dem Rausekeln des Head of Delegation mitten in der Saison mit dem bekannten Resultat. In Wirklichkeit ist heute nämlich wahrscheinlich noch gar nichts. Sorry, zero ponts.

      Schreiber kann es einfach nicht. Er muss weg, weil er uns sonst eine Großteil des Spaßes am Bewerb nimmt. Wenn man natürlich wie ich eine gewisse Schadenfreude an dieser Amateurhaftigkeit hat und sich schon jetzt auf das wahrscheinliche Desaster und die begleitenden vollmundigen Bekundungen des Herrn S. freut, bevor im Mai dann alles wieder an die Wand fährt, dann kommt man ja auch voll auf seine Kosten. Auch Slapstick ist schließlich Unterhaltung.

  10. Ich habe einen Kommentar mit Beleidigungen gelöscht und schreibe es hier jetzt ein letztes Mal:

    1. Beleidigungen gehen sowieso nicht.
    2. Die meisten hier wollen sich einfach über das Thema ESC austauschen und das in einem angemessenen Ton. Reißt Euch also mal etwas zusammen.
    3. Wir betreiben diesen Blog ehrenamtlich. Es ist super, wenn hier viel kommentiert wird, aber wenn ich ständig die Augen offen halten muss, ob wieder jemand über die Stränge schlägt, und mir ständig überlegen muss, ob ich irgendwo ermahne, lösche, sperre, was auch immer, dann macht das keinen Spaß.

    • Danke Benni! 👍

      Nachdem ich hier grad mal wieder einen Teil von Kommentaren gelesen habe, bin ich relativ entsetzt, wie hier teilweise übereinander, aber auch über nicht Anwesende „abgeledert“ wird.

      • Ja, Manu, aber zu dieser braven Wohlerzogenheit muss einfach gesagt werden, dass hier gestern eine öffentliche Hinrichtung von escfan05 stattfand, die nicht in Ordnung war. Das sollte man dann auch erwähnen.

  11. @Thomas M.:Ich feuere bei der Fussball-WM ja auch Deutschland an. So drücke ich halt dem Deutschen Beitrag beim ESC die Daumen. Das heißt nicht das ich rechtsradikal bin. Die haben genug Schaden angerichtet. Daher bin ich auch so enttäuscht, wie der NDR das Ganze angeht. Die Musikszene in Deutschland ist so vielfältig, man kann da soviel machen. Die Popkulturelle Vielfalt unseres Landes in einer VE abbilden, so was ähnliches wie San Remo installieren. Ich glaube ganz uninteressiert wären die Künstler nicht. Und Einschaltquoten sollte den ÖRs zwar nicht vollkommen egal sein, aber nicht das Hauptargument für oder gegen eine Sendung sein. Das ist was für die Privaten.

    • Das meinte ich ja, dass aus dem einen nicht das andere folgt (Deine ersten drei Zeilen). Volle Zustimmung für Deine Bemerkung zu den Einschaltquoten. Und zu San Remo: So etwas wäre in der Tat schön. Vielleicht hätten dann die Künstler auch durch die Teilnahme daran schon so ein gutes Standing, dass eine hintere Platzierung beim ESC keine negativen Konsequenzen für ihre Karriere hätte. Danke übrigens dafür, dass Du die S!sters immer fair behandelt hast (das schreibe ich, weil ich’s gerade in einem anderen Kommentar genau davon hatte).

      • Da verstehe ich die Künstler auch nicht so richtig. Bei der VE und dann später beim ESC kann halt nur einer gewinnen. Das heißt aber nicht, das niemand mein Song gefallen hat. Wenn also die VE 3 Millionen Zuschauer hat, da habe ich vor 3 Millionen Zuschauer live meinen Song gesungen und wenn davon auch nur 10% mein Song gefallen hat, auch wenn ich die VE nicht gewonnen habe, so habe ich doch was für meine Karriere getan und die Leute kaufen vielleicht meine CD oder gehen vielleicht in meine Konzerte. Also praktisch ist so eine VE oder ein ESC-Auftritt die beste Werbung in eigener Sache.

      • Stimmt schon, allerdings habe ich irgendwo auch schon mal Kommentare gelesen, in denen Teilnehmer, die bei bestimmten Gesangswettbewerben nicht den ersten Platz belegten, als „gescheitert“ bezechnet wurden …

        A propos CD-Kauf: Es gibt so viele schöne VE-Songs, bei denen ich seit den 80ern drauf warte, dass sie endlich mal in die deutsche Verkaufshitparade einsteigen 😉

  12. @EscFan05 + Thomas mit P
    ich kann Euch in Eurer Einschätzung nur zustimmen
    ubd daher denke bzw. hoffe ich, dass ein einigermaßen bekannter Name MIT Bühnenausstrahlung + keinem 08/15 Poplied ausgesucht wurde😏

  13. @escfan05:
    Zu der Sache von wegen „Werbung in eigener Sache“. Da kann ich nur bedingt zustimmen. Als Schulte-Fan hab ich das 2018 recht genau verfolgt. Er selbst stand nach der Show in den iTunes-Downloadcharts sehr weit oben, ich glaub, es war am nächsten Tag sogar zeitweise Platz 1. Er war danach in vielen Shows zu Gast, trotzdem fand der Song in den Charts nicht wirklich statt. Die Songs der anderen Teilnehmer entsprechend noch viel weniger. Schultes Stern ging im Prinzip erst mit dem Erfolg beim ESC auf.
    Diese Plattform ESC-VE ist also gar keine besonders große, so ehrlich muss man sein. Zudem natürlich ein irrer Kostenfaktor. Live kostet immer noch mehr Kohle als eine Aufzeichnung, und es ist ja nicht so, als würden bei der Abstimmung Hunderttausende anrufen, so dass die Kosten locker wieder gedeckt sind. Und das dann vor „nur“ 3 Millionen Zuschauern? Das überlegt sich ein Sender natürlich dann sehr genau. Man hat ja Lindenberg sogar als Zugpferd letztes Jahr genommen, obwohl sein ESC-Bezug äußerst überschaubar ist, um es mal vorsichtig auszudrücken. Geholfen hat das nix.
    Deswegen isses ja auch egal, ob das nun bei ONE um 21:30 Uhr läuft oder in der ARD zur Prime-Time – das Interesse ist so oder so erstmal überschaubar. Der Act muss es schaffen, über weitere TV-Präsenz die Aufmerksamkeit zu bekommen. Und da gibt es Möglichkeiten. Letztes Jahr wurden diese Möglichkeiten nicht genutzt, auch deswegen hat sich keiner besonders stark für die Sisters engagiert und auch deshalb war dann die Häme so groß. Hätte man vorher es geschafft, einen nationalen Hit zu generieren, wäre das Abschneiden mit weniger Häme begleitet worden. Nimm mal Texas Lightning als Beispiel: Riesenhit in Deutschland, in Europa hats kaum jemanden interessiert. Aber überhart kritisiert wurden TL nach dem ESC auch nicht. Da hat man das einfach sportlich genommen. Was man bequem tun kann, wenn man vorher einen nationalen Konsens darüber hat, dass es okay ist, dieses Lied zu schicken. Aber im letzten Jahr war man sich eher nur darüber einig, dass das eh nix werden kann. Und das war fatal und das haben die Sisters (so wenig ich sie mag) auch nicht verdient.

    Warum schreibe ich eigentlich so viel? Herrgott.

    • Man kann nicht aus jedem Song einen Hit machen. Und ich glaube, die öffentlich-rechtlichen verdienen an der Telefonabstimmung gar nichts. Habe ich zumindest mal irgendwo gelesen.

      • Ja, der Sender kriegt davon nix. Aber die Produktionsfirma. Oder wie auch immer das vertraglich geregelt ist.

        Und natürlich kann man nicht aus jedem Song einen Hit machen. Aber man kann mit einem ESC-Startersong Aufmerksamkeit generieren. Und damit meine ich positive Aufmerksamkeit. Das hat man im letzten Jahr ja nichtmal versucht.

    • Das ist die Frage aller Fragen! Der NDR hat verkündet, daß er Ende diesen Monats mit der Sprache rausrückt, wie der deutsche Teilnehmer ermittelt wird. Dann werden wir auf jeden Fall erfahren, wer der oder die neue Delegationsleiter(in) wird.

      Mein Wunsch wäre ein Vorentscheid nach tschechischem Vorbild, bei dem eine besimmte Auswahl von Titeln und Interpreten vorgestellt wird und sowohl über das Internet als auch eine App für den Favoriten gevotet wird. Am 27. Februar wird dann das Ergebnis präsentiert und wir haben dann unseren Vertreter für den ESC.

      • Wenn das so kommt, wenn der Zuschauer oder Internetuser darüber entscheiden könnten wer Deutschland vertritt, wäre ich zufrieden. Allemal besser als eine interne Nominierung.

    • Aber nur unter den Bedingung, dass der NDR vorher noch überall Volkshochschul-Crashkurse für RenterInnen, also für die altverdienten Grand-Prix-Fans der frühen Stunde, in Internet- oder App-Bedienung organisiert und in Seniorenwohnheimen betreute Abstimmungen stattfinden werden 😉

      • Mit der entsprechenden Altersvorsorge lässt Du das am besten Deinen toy boy machen 😉

      • Auf der anderen Seite : bei dem Niveau der NDR-VE`s ist das ganze ja doch nur eine Art multimediales Flaschensammeln

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