Praying: So klingt der neue Hit von KEiiNO

KEiiNO, die norwegischen Publikumslieblinge beim ESC 2019, haben am heutigen Freitag ihre neue Single „Praying“ veröffentlicht. Nach „Spirit in the Sky“ und der Cover-Version von „Shallow“ handelt es sich dabei bereits um ihre dritte Veröffentlichung.

Obwohl „Praying“ etwas düsterer ist als die beiden ersten Singles, enttäuschen KEiiNO auch diesmal nicht. „Praying“ beginnt mit einer Joik-Passage von Fred, anschließend teilen sich Tom und Alexandra in guter Tradition die erste Strophe. Musikalisch klingt das diesmal nach einer wilden Mischung aus Pop und Country, so dass der Song an einige Veröffentlichungen von Avicii erinnert. Geschrieben hat den Song aber wieder dasselbe Team, das auch für „Spirit in the Sky“ verantwortlich ist: Die drei Bandmitgliedern Alexandra Rotan, Fred Buljo und Tom Hugo sowie Alexander Olsson, Henrik Tala und der Berliner Produzent Rüdiger Schramm.

Gegenüber wiwibloggs hat Alexandra gesagt, dass sich „Praying“ textlich mit der Angst vor dem Tod beschäftigt. Wortwörtlich geht es im Text darum, an einem Ort zu sein, an dem man sich wohlfühlt und von Menschen umgeben ist. Diesen möchte man nicht verlassen, um nicht allein sein und sich nicht seinen Ängsten stellen zu müssen. Der Text hat aber auch eine weitere Ebene und zwar das Thema Akzeptanz, das sie schon im Interview mit uns vor dem ESC herausgestellt haben. Denn wie Alexandra sagt, geht es in „Praying“ auch um eine Antwort auf konservative Strömungen, die anderen Menschen vorgeben wollen, wie sie zu leben haben: „Won’t let anybody hold me down“. Amen!

„Praying“ von KEiiNO ist ab sofort auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (z.B. hier bei Amazon, im iTunes-Store und bei Apple Music).

Fans der Norweger sollten sich übrigens schon jetzt den 7. Juli im Kalender markieren. An diesem Tag werden Alexandra, Fred und Tom ab 11.50 Uhr im ZDF-Fernsehgarten zu sehen sein.



19 Kommentare

    • Weiß zwar nicht, was der NDR damit zu tun hat, aber billige Schlagerparty-Songs kriegen wir in D sehr wohl hin. Ich würde sogar sagen, dass wir in dem Bereich Weltmarktführer sind. Ein zugegeben zweifelhafter Ruhm.

  1. Die Melodie krieg ich heute nicht mehr aus dem Kopf 😂😂
    Btw, wieso sind seitdem ich hier kommentiere alle ESC-Künstler im ZDF-Fernsehgarten? War das vor 2018 auch so? (da kenne ich nur Levina und natürlich Serhats Auftritt dank einem gewissen ESC-YouTuber 😜)

    • Wie das ganz früher war kann ich dir nicht sagen, aber zwischen 2016 und 2018 gab es am Sonntag nach dem Finale immer einen ESC-Schwerpunkt, 2016 waren z.B. zu Gast Ruslana, Nadav Guedj und einige frühere deutsche Teilnehmer. Zoë und Serhat wurden auch schon jeweils zwei Mal eingeladen, mehrfach waren auch schon Il Volo und Kate Ryan da.
      Aber ich muss dir recht geben, dass man seit 2018 sogar noch stärker ein Auge auf nicht deutsche Teilnehmer geworfen hat – Cesar, Luca, Netta (die beiden letzteren sogar schon 3 mal) und Keiino – aber uns solls recht sein 😂

  2. Also billig ohne Ende! Stimmen noch mehr nachbearbeitet. Nein, so etwas möchte ich nicht für Deutschland haben. Wie gut, dass es die Jury gab!

  3. Hat Spotify mir in mein persönliches Release Radar gesteckt und ich finde es schrecklich. Als hätten sie ihren eigenen Vorgängersong nicht verstanden, klingt austauschbar und im schlimmsten Sinne modern.

  4. Nachdem Spirit in the Sky und Shallow bei mir zu den Lieblingssongs des Jahres zählen, war die Messlatte dann doch etwas zu hoch für Praying.
    Aber ist trotzdem ganz OK
    Hoffentlich bleiben Keiino noch länger zusammen und veröffentlichen weitere Songs.

  5. Das wäre doch ein idealer Aufhänger für ’ne Bildergallerie von Tom Hugo gewesen. Könnt Ihr ja noch nachholen.

  6. Erinnert mich ein bisschen an eine Mischung aus „Coco Jambo“ und Ace of Base 🙂
    Ist ein ganz nettes Liedchen, das aber wohl nicht viel Eindruck hinterlassen wird, dafür ist es einfach zu austauschbar und sollte es auch zur Auswahl gestanden haben, war „Spirit in the Sky“ definitiv die richtige Wahl. Das ist aber nicht weiter schlimm, da Keiino ja sowieso nur ein Projekt auf Zeit ist.

  7. Leider klingt das joiken bei diesem song eher wie ne maultrommel. Ansonsten merkt man, das sie gerne etwas moderner sein möchten und halt nicht eine typische esc-band mit typischen esc-sound.

  8. Die Drei sind heute zu Gast im ZDF-Morgenmagazin und haben eben ihren aktuellen Titel „Pray“ vorgestellt und werden natürlich auch „Spirit in the sky“ aufführen.

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