Replay Rotterdam (3): Live-Blogs, Live-Blogs, Live-Blogs

Sie sind mittlerweile ein Ritual auf ESC kompakt: Unsere Live-Blogs zu den Vorentscheidungen, Pre-Shows und natürlich auch zu den Live-Shows aus Rotterdam. Was bleibt aus diesem Jahr in Erinnerung? Eine Rückschau auf unsere zahlreichen Live-Blogs in diesem Jahr.

Für mich ging es im Januar mit dem Live-Blog zur französischen Vorentscheidung „Eurovision France, c’est vous qui décidez“ los. Das war nicht nur im Hinblick auf die Siegerin Barbara Pravi und ihren hervorragenden zweiten Platz beim ESC mit „Voilà“, dem besten französischen Ergebnis seit Jahrzehnten, ein erfolgreicher Abend. Auch die Show ist mir in bester Erinnerung geblieben und darf im nächsten Jahr gerne wieder so stattfinden. Neben der eingeladenen Prominenz in der Jury, in der etwa Duncan Laurence, Amir, Marie Myriam oder auch Jean-Paul Gaultier saßen, war es vor allem auch das Studiopublikum, welches unter strengen Vorschriften zugelassen wurde und das Stimmung in die Vorentscheidung brachten. Die zwölf Acts brachten verschiedenste Stile auf die Bühne, es gab abwechslungsreiche Pausenacts und vor allem ein spannendes Voting zum Schluss.

Auch bei Euch war das Interesse am Finale der französischen Vorentscheidung sehr groß: Zwischenzeitlich, nämlich bis zum Finale des Melodifestivalen im März, war dies sogar der Artikel mit den meisten Kommentaren auf dem Blog. Somit war der erfolgreiche Auftakt in die Vorentscheidungssaison für mich mehr als gelungen.

Speaking of Melodifestivalen: Für viele ist der schwedische Vorentscheid weiterhin das Highlight im Pre-Season-Kalender. Und von Douze Points wurden wir bestens informiert und unterhalten, es gab einen Einblick in die kulinarische Verkostung am Abend und viele Punkte von Peter an die Acts – vor allem natürlich an Eric Saade (an dieser Stelle sei die Anmerkung nicht unterlassen, dass ich weiterhin zu meinen 3 Punkten für „Every Minute“ stehe).

Auch den FreeESC durfte ich in diesem Jahr wieder mit einem Live-Blog begleiten. Mal abgesehen von den Werbeunterbrechungen (Fluch und Segen zugleich, so gab es zumindest immer wieder kurze Pausen vom Bloggen, dafür eine sich sehr in die länge ziehende Show vor allem bei der Punktevergabe) war es ein unterhaltsamer Abend, wenn ich auch musikalisch nicht mit allem etwas anfangen konnte. Über die Stärken und Schwächen des FreeESC werden wir noch an anderer Stelle diskutieren, nämlich in einer eigens gewidmeten Replay-Rotterdam-Folge: FreeESC vs. ESC. Vorweg: Einen Seitenhieb zum Thema Ben Dolic und ESC konnten sich die Moderatoren Conchita und Steven Gätjen nicht verkneifen.

Den großen Abschluss bildete natürlich der Live-Blog zum Finale des ESC 2021 aus der Ahoy-Arena in Rotterdam. Nicht nur vor dem heimischen TV ging es hoch her (vor allem mussten die Laptoptasten an dem Abend eine hohe Belastung verkraften), auch im Pressezentrum (siehe Foto) war den ganzen Abend viel Trubel, wie Douze Points hier festgehalten hat. Tatsächlich habe ich es auch geschafft, immer so aktuell wie möglich alle 12 Punkte der Jurywertungen durchzugeben und auch beim Televoting gut mithalten können. Der krönende Abschluss war dann auch ein neuer Allzeitkommentarrekord bei Stand heute 921 Kommentaren – ob wir in der nächsten Saison die 1000 Kommentare für einen Artikel knacken werden?

Fazit: In diesem Jahr gab es bei mir glücklicherweise keine größeren Pannen wie im letzten Jahr, als Douze Points beim Live-Blog zum Melodi Grand Prix aus Norwegen einspringen musste, weil mein MacBook den Geist aufgab. Auch gab es keine Internetausfälle oder sonstige technische Probleme, sodass wir Euch immer live updaten und unsere Kommentare zu den Shows liefern konnten. Doch es bleibt die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr wieder mehr Vorentscheidungen gibt und damit automatisch auch mehr Live-Blogs, die wir in unserer Bloggerrunde wieder mit Euch gemeinsam verfolgen werden.

Wie sich vielleicht schon erahnen lässt, ist in all die zahlreichen Live-Blogs, die wir für sämtliche Vorentscheidungen, die Pre-Partys, die Live-Shows aus Rotterdam aber auch Events wie den Turquoise Carpet, die Pressekonferenzen nach den Live-Shows und noch viele mehr angeboten haben, viel Arbeit und Herzblut geflossen. Doch lebt ein Live-Blog vor allem auch von der Interaktion, von den Kommentaren, die ihr so zahlreich abgegeben habt. Dafür ein ganz großes Dankeschön! Vielleicht haben die Live-Blogs ja ein wenig dazu beigetragen, ein virtuelles Beisammensein zu schaffen, und auch wenn wir uns alle wohl wieder auf persönliche Begegnungen freuen, blicke ich auch mit Vorfreude den nächsten Live-Blogs zum ESC 2022 in Italien und den zugehörigen Vorentscheidungen entgegen!

Bereits in der Serie „Replay Rotterdam“ erschienen:


130 Kommentare

  1. Bei der Gelegenheit möchte ich mich für Eure tolle Arbeit bedanken. Es war das erste Mal, dass ich die Semis über Eure Liveblogs verfolgt habe, und habe es sehr genossen.

    Auch habe ich zum ersten Mal die albanische und die portugiesische VE verfolgt, und es hat viel Spaß gemacht. Dankeschön.😊

  2. Für mich dagegen war der frz. VE vergossene Zeit. Unter den gegebenen Umständen gewinnt natürlich auch in den nächsten Jahren eine verkappte tümelnde Nationalhymne. Da es sich für Frankreich gerechnet hat, dürfen wir uns noch auf viele 60er Jahre Chansons einstellen und Pravi/Igit sind ja sowieso (J)ESC (&VE)-Wiederholungstäter. Also wird auch nächstes Jahr eine musikalisch konservativ zusammengestellte Jury und gesetztes TV-Publikum so einen Song wählen.

    Spekulativ, aber wäre Portugal als Jurynummer im Semi kleben geblieben und Armenien hätte nicht zurückgezogen, dann hätte der ESC-Club 2022 wohl das Moulin Rouge geentert. ^^

    • Ich kann mich nur Gaby anschließen und möchte mich für eure tolle Arbeit bedanken. Das einzige was mich bei den Liveblogs nervt, ist die Kommentarfunktion. Ich finde es sehr anstrengend, wenn ich um zu kommentieren immer wieder ganz nach unten scrollen muss. Deswegen habe ich die 3 Shows in Rotterdam auch hauptsächlich nur bei Eurovision.de kommentiert (während ich parallel die Shows auf One geschaut und immer wieder in eurem Blog gelesen hab). Sicher, dort handelt es sich um einen Livestream und keinen Blog, aber es ist einfach wesentlich einfacher Bezug auf alles (das Geschehen und dir Kommentare der anderen) zu nehmen, wenn die Kommentarfunktion am Rand ist. Ich weiß nicht inwiefern das bei einem Liveblog möglich wäre, aber wenn es ginge wäre es der einzige Verbesserungsvorschlag den ich habe. Ansonsten weiter so. 😀

    • Wäre aber eine düstere Prognose, ich denke aber, dass Frankreich damit nicht gut fahren würde. „Voila“ stach eben heraus als klassischer Chanson mit dezenter Modernisierung und lebte von der Interpretin. Jetzt nochmal ein Chanson kann eigentlich nur zu Bottom Five führen.
      Ich würde mir ja wünschen, dass ein Land mit einer solchen Housekultur mal was in die Richtung senden würde, aber das werden sich die Franzosen wohl nie wagen^^

      • Mit Pony X gab es dieses Jahr ja zumindest einen Act, der in Richtung House geht. Die Nummer kam bei den Juroren meine ich sogar relativ gut an; und das obwohl der Liveauftritt nicht wirklich stark war. Ich würde die Hoffnung auf einen Song in dieser Richtung also noch nicht aufgeben. 🙂

      • Ich habe ja vor Monaten mal einige Songs vorgestellt (vor meinem Ausstieg), meine du hattest da auch positiv drauf reagiert. Das ganze Sendeformat – vom ungelenken Titel, der Präsentation, der Ansiedlung in der Provinz, der Zusammenstellung der Jury, etc. fand ich unangenehm. Frankreich hat ja noch ganz andere Genres, mit denen man punkten könnte und einen Neuanfang hätte ich mir damit besser vorstellen können. Bei Frankreich sehe ich immer die Wiederholungsgefahr.

      • Wenn es irgendwie in ne housige Richtung ging und modern war, dann ziemlich sicher. (Ich mag ja nicht nur 80er Retronummern^^🙃). Zum Format kann ich nix sagen, aber war das nicht genau das aus dem Jahren vor 2020?
        Frankreich hat sicherlich eine der vielfältigsten Musikszenen Europas und da jetzt jedes Jahr ein Chanson wäre auch nicht gut, da bin ich bei dir.

      • Stichwortsuche hilft gerade nicht weiter, den Eintrag zu finden, es ging aber z.B. um Woodkid, Christine & the Queens – I disappear in your arms oder Yelle – je veux un chien.

      • Ja die Stichwortsuche könnte tatsächlich verbessert werden, ist mir die Tage auch aufgefallen^^
        Dann werde ich positiv reagiert haben, habe gerade nochmal reingehört. Wäre ne gute Klangfarbe für den ESC

      • moin!
        pony x gefiel mir noch besser – auch im sound frisch am puls der zeit.
        machte wirklich gute laune und das das total unverkrampft.
        wir hätten uns mal das pony ausborgen sollen – in dem einen land wird sehr gutes verschwendet und bei uns kriegen sie es nicht gebacken. 😀

    • Ich habe gerade gesehen, dass Du Christine & the Queens erwähnt hast. Die hat mit ‚Saint Claude‘ 2014 den allerersten Eurovision Times Song Contest gewonnen. 😀

      • Schön. Hatte bewusst aktuelle Songs aus 2020/21 herausgesucht. Weil ich die blogeigene Serie, dt. Acts für den ESC vorzuschlagen nicht so ganz ernst nehmen wollte, habe ich das mit anderen Ländern gemacht. In irgendeinem Jahr hatte ich mal versucht mich in euer Game einzulesen – weil ich ja eigentlich selbst so Zeug im Archiv hätte und neuen Input gerne auch aufnehme, es wirkte aber irgendwie kompliziert.

    • Jetzt erinnere ich mich wieder, wie der Titel hier in vielen Kommentaren so vehement abgelenht wurde. Ich denke wir müssen uns eingestehen, die Bubble ist nicht wirklich so weltoffen, wie sie immer tut, als wäre sie grundsätzlich begeistert, wenn ein Land mal was Anderes schickt.

      Du magst recht haben, dass die Dame nun einen Platz in der Gesaltung der französischen Titel einnehmen könnte, aber das ist ja nichts Neues, das gibt es in vielen Ländern. Ob sie wirklich so am Chanson klebt wird man sehen. Vielleicht kommt ja ein Elektropop Chanson als nächstes, dann unser Jorge wieder zufrieden.

      Tja, dann hat Armenien also die Welt vor dem Chanson gerettet, wenn das Charles Aznavour gewusst hätte…

      • Was soll ich bitte mit Elektrochanson?
        Ist das nicht dieselbe tote Ente wie elektroswing?

        Beiläufig kritisierende, unkonkrete Allgemeinplätze über „die Fans“ kann ich nicht kommentieren.

    • „dürfen wir uns noch auf viele 60er Jahre Chansons einstellen“ – au ja, bitte, bitte, und am besten auch Chansons und chansonhafte Schlager aus vielen anderen Ländern, ein Aufblühen dieses Musikgenres in ganz Europa. Jauchz 🙂

      Gegen House habe ich übrigens auch nichts, wobei Trance mir noch besser gefallen würde.

      Aber bitte bei der nächsten französischen VE Juror(inn)en, die nichts anderes tun als zu werten und von mir aus auch noch ihre Punkte zu verkünden. Während der Auftritte der Künstler(innen) und direkt danach möchte ich sie nicht sehen.

  3. Freu mich über alle Liveblogs dieses Jahr und auch nächstes Jahr. VIelen Dank an euch dafür. Den grössten Wow Effeket hatte der russische VE, klasse wie die Welt durch Multimedia zusammen rücken kann. Wenn wir schon das Beamen doch nicht erfinden, dann läuft eben alles digtal und über Chats u.s.w.

  4. Ich kann mich Gaby nur vollumfänglich anschließen. Ihr macht hier mMn den besten Job im ESC Bloggeruniversum. Die Live Shows kommentiere ich zwar hauptsächlich auf ET, aber ich lese meist zeitgleich auf ESC Kompakt mit; und manchmal übersetze ich sogar den einen oder anderen Kommentar und poste ihn dann auf ET, oder ich fasse dort knapp zusammen, was der für den Artikel verantwortliche ESCK Blogger denkt.

    Bezüglich der etwas umständlichen Kommentarfunktion bin ich bei LoicLover, und ansonsten freue ich mich, Jorge in Mürrischhochform zu genießen. 😉😀

      • ET ist auch auf WP, und dort erscheinen die Kommentare sofort. Außerdem springt die Seite nach Absenden des Kommentars automatisch an jene Stelle, an der Dein neuer Kommentar steht.

    • LOL, togravus. Nein das täuscht. 🙂 Alles gut … Voilà ist keine Haternummer, nur weil ich gerne die Kommentarpeitsche raushole und ich gönne dir deinen Spaß mit Frankreich. ESC-Sieg wäre mir einfach zuviel des Guten gewesen. Habe nur darauf Bezug genommen, weil Florian ja speziell zu dem VE & Jury etwas geschrieben hatte. Beim Live-Blog war ich ja gar nicht dabei.

      • Schade. Ich finde nämlich, dass Du Deinen ganz besonderen Charme im mürrischen Modus am besten entfaltest. 😀

        Ich denke übrigens nicht, dass wir aus Frankreich jetzt eine Parade von Edith Piaf- oder Jacques Brel-Gedächtnisnummern zu erwarten haben, aber wir werden sehen … Ich denke, dass sich vielleicht einige ältere Hüte in der Vorentscheidung 2022 tummeln werden, aber dann wird, wie fast immer, irgendetwas ganz anderes gewinnnen. 😀

      • So ganz hast du mein Seelenleben und Charakter doch nicht erfasst. Liegt in der Natur der Sache.

      • Ich will Dich ja auch weder erfassen noch durchschauen. Mit Plaudern bin ich sehr zufrieden. 😀

      • @Jorge – Die Generalüberholung des französischen VE mit mehr Genrevielfalt wirds sicher gerade nach dem Erfolg dieses Jahr nicht geben. Aber viel wichtiger finde ich ohnehin, dass das deutsche Melodifestivalen unter Einbeziehung unserer Teilnehmer/innen der letzten 10 Jahre bald kommt. Wahnsinn, dass der NDR es schafft, das trotz der zahlreichen involvierten Parteien bis jetzt aus der Presse zu halten!

      • @4porcelli: Ja, ist halt immer die Frage, wessen Frankreichbild mit so einem VE getriggert werden soll.

        Die Vorstellung, was dt. Fans mit dem Melodifestivalen verbinden, macht mir eher Angst. Ansonsten interessiert mich der dt. Beitrag seit Jahren nur noch, sobald er fertig ist. … also je nach Ergebnis. Ich kann auf das Songauswahlverfahren einfach nicht, habe das auch nie am Ergebnis festgemacht. Die Fans schieben den Frust natürlich auch gerne an den NDR ab, obwohl viele doch selbst im 11,82-Auswahl-Zentralkomitee saßen oder hier die Nummer (bei Vorstellung des Make-Of-Video) ekstatisch gefeiert haben.

      • @4porcelli:
        Das liegt daran, dass Frau Wolfslast so gewieft ist im Umgang mit Presse. Deswegen sickerte da einfach noch nix durch.

    • @togravus ceterum: Was bedeutet ET? Wo kann man das finden? Ist da so eine Seite wie ESC kompakt? 🙂 Ist die gut?

      • Das ist Eurovision Times, eine englischsprachige Fanseite. Dort geht es allerdings weniger um ESC-Nachrichten, sondern darum in einer eingeschworenen und eingefleischten ESC Fan Community über den ESC, aber auch über Gott und die Welt zu sprechen. Als nächstes stehen die ET Fridas (das ist wie die Oscars …) für den ESC 2021 an … Die Kategorien, in denen die Fridas vergeben werden, findest Du im neuesten Artikel auf ET.
        Ich bin seit 2010 auf ET und kenne einige Leute dort bereits seit 2005, als sich noch alle auf ESCToday getummelt haben. Einige habe ich sogar schon auf meinen Reisen getroffen. Neulinge sind aber auch immer willkommen. 😀

  5. Das Pensum, welches ihr mit der Beginn der Vorentscheidungssaison abgehalten habt, war wirklich sensationell und verdient allerhöchsten Respekt. Es war mir ein Vergnügen euren Prognosen zu lauschen und eure Meinungen zu lesen und selbst (viel zu) oft meinen Senf dazulassen.

  6. P.S.: Die Kommentierfunktion in Live-Blogs ist wirklich schlechter geworden. Oft wartet man minutenlang auf Aktualisierung, kann dann kaum noch spontan antworten, was den Charm etwas nimmt.

    • Ok das Problem kenne ich so tatsächlich nicht, da ich immer aus dem WordPress Reader kommentiere, da kommen Kommentare schneller durch, zumindest meine^^

      • Man sucht den Fehler ja immer bei sich selbst, aber wenn es mit verschiedenen Browsern so läuft, scheidet das eigentlich aus. Speziell bei Live-Events ist die Zeitverzögerung ziemlich grausam.

      • Könnte sein, dass WordPress damit überfordert ist, also mit der Menge an Zugriffen, den ständigen Aktualisierungen und dann noch Accountlern und Nicht-Accountlern.

  7. Igit 2022, mit einem Lied über Paris-Reykjavik-Baku zusammen mit Barbara geschrieben? 🙂

    Wie ihr das mit Jahr für Jahr alles stemmt und immer routinierter und besser werdet, trotz so kleiner Mann (-und frau)schaft, Chapeu an alle Blogger, ihr seid unser tägliches ESC-Brot, vielen Dank für all eure Arbeit!

  8. Ich hatte den französischen und den Schwedische VE angeschaut. Außerdem das 1. und 2. Halbfinale der Norwegischen VE. Das waren alle tolle Shows.

      • Das Bestreben nach einer Teilnahme interessiert leider das andorrische Fernsehen nicht. Deshalb wird es zu keinem Comeback kommen glaube ich.

      • @Andi

        Ich bin halt bekennender Fan der Zwergstaaten. Ich warte sehnsüchtig auf das Debüt von Liechtenstein sowie auf die Rückkehr von Luxemburg und Monaco.😊

        Aber so richtig glaube ich auch (noch) nicht an eine Teilnahme von Andorra. Wäre für den Sender schon eine finanzielle Herausforderung.

      • @Gaby.

        Grundsätzlich freue ich mich über jedes (neue) Teilnehmerland. Wie schön wäre es, wenn aus Nordafrika ein oder mehrere Länder teilnehmen würden. Bisher war es mit Marokko eine Ausnahme. Bei den Zwergstaaten bin ich geteilter Meinung. Luxemburg und Monaco sind eher der zweite Arm Frankreichs. Trotzdem, je mehr desto schöner. Ein Traum, wenn je Semi 20 Länder dabei sind. Dann ist es noch spannender.

      • Ich freue mich ja über jedes Land, das nicht mitmacht.
        Keine Semis, Finale mit 22 Ländern. Das wäre mein Traum.

        Und ja, ich weiß, dass das unrealistisch ist. Stattdessen wird es sicher immer noch aufgeblasener und ich bin mir sicher, dass wir irgendwann 3 oder 4 Semis haben.

      • @Andi (mit Bild)

        An 3 oder 4 Semis glaube ich nicht, es wird immer Länder geben, die aussetzen bzw. sich evtl. dauerhaft verabschieden, wie die Türkei, Montenegro oder Ungarn.

        Aber nur eine Show mit 22 Teilnehmern, hätte zumindest den Vorteil, dass man die Punkte wieder komplett vorlesen könnte (aber das wäre für mich auch der einzige.😉)

      • Ich kann mir einen ESC ohne Semis gar nicht mehr vorstellen. Nur noch eine Show im Jahr….wie haben wir das überhaupt bis 2003 ausgehalten??? Sicher war es früher auch sehr schön und spannend…..aber so wie es nun ist mag ich sehr. Gerne dürfen aber nur 22 Lieder im Finale antreten. Da hätte nix dagegen.

    • Hatte man diese Hoffnung, das Andorra zurückkehrt, nicht schon vor 2021? Ehrlich gesagt, ich vermisse Andorra nicht. Die Lieder, die sie zum ESC geschickt haben, waren alle Schrott.

      • Fand ich eigentlich nicht. Die Songs von 2004, 2006, 2007 und 2008 fand ich eigentlich ganz hübsch. Sie waren nur unvorteilhaft auf der Bühne umgesetzt. Aber das Problem kennen wir ja in Deutschland (mit dem Unterschied, dass der NDR über andere finanzielle Mittel verfügt.😉)

      • 2005 hatte Andorra einen sehr interessanten Beitrag mit Anklängen an mittelalterliche Musik, aber leider ist es live ziemlich in die Hose gegangen.

      • Nein, waren sie nicht – „Salvem el mon“ war sensationell und hätte zwingend ins Finale gemusst. Leider haben sie den Auftritt am Ende in den Sand gesetzt und ausgerechnet auch noch diese Stelle für den SDL rausgesucht.

        Was ich an Andorra am meisten vermisse: Die Klamotten! Sie waren in geraden Jahren immer ein heißer Anwärter auf den Barbara Dex Award (nach alter Lesung, wohlgemerkt!). Seine Künstler zuverlässig so ungünstig auszustatten muss man auch erstmal hinkriegen. Ich mache bis heute noch gerne Witze über andorranische Schneider.

        Und ja, natürlich hätte ich sie liebend gern zurück!

  9. Hallo zusammen, ich setze es hier einfach mal gesammelt drunter und hoffe, dass es die entsprechenden Leute lesen 🙂 Danke für das Feedback! Das mit den Kommentaren scheint bei manchen Browsern/Betriebssystemen wirklich ein Problem zu sein, bei anderen erscheinen die Sachen sofort. Dafür gibt es aber wohl keine Lösung (hatte schon Kontakt mit diversen Leuten + WP-Support), deshalb vermute ich mittlerweile, dass das an unserem Theme liegt. Ob wir das mal wechseln oder uns für die Live-Blogs etwas ganz Neues (so wie LoicLover das vorgeschlagen hat), müssen wir in der Sommerpause mal überlegen. Die Anregungen/Berichte sind deshalb sehr hilfreich, merci!

  10. In der kommenden Saison wird es höchstwahrscheinlich im Vergleich zu 2021 zusätzliche Live- Blogs geben. Man kann davon ausgehen, dass wieder mehrere Länder VEs veranstalten. Und in einem halben Jahr geht es schon los mit Albanien 😀.

  11. Es gibt neue Musik von Karl Killing, der in diesem Jahr beim Eesti Laul ins Finale kam und darin den achten Platz belegte. Sein neuer Song heißt „Powerless“:

    https://www.youtube.com/watch?v=xFpyFmRCo3U

    Damir Kedžo, der im letzten Jahr den kroatischen ESC-Vorentscheid Dora gewann, veröffentlichte mit dem Song „U Nama“ (In uns) eine neue Ballade:

    https://www.youtube.com/watch?v=FCdGi9Xa4LM

    Emil Assergård, der in diesem Jahr am Melodifestivalen teilnahm und in der dritten Vorrundenshow den fünften Platz belegte und ausschied, hat seinen neuen Titel „Dör för dig“ (Sterbe für Dich) vorgestellt:

    https://www.youtube.com/watch?v=F-nWbRoVheg

    Stefania, die in diesem Jahr für Griechenland beim ESC antrat, hat zusammen mit Tommie Christiaan den Song „Voor een ander“ (Für jemand anderen) veröffentlicht, der gleichzeitig Titellied des Spielfilms „PIETER KONIJN OP DE VLUCHT“ (Peter Hase auf der Flucht) ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=CwpvcFIztKE

    Donny Montell, der für Litauen zweimal beim ESC antrat, hat unter seinem bürgerlichen Namen Donatas Montvydas den Song „Atiduočiau Už Naktį Bet Ką“ (Ich würde alles für die Nacht verschenken) intoniert:

    https://www.youtube.com/watch?v=FpNEKo9Blw0

    Ich hätte nichts dagegen, wenn er Litauen ein drittes Mal vertreten würde. Viel Spaß beim Anhören!

    • Vielen Dank für die Vorstellung der Songs, Matty.😊

      1. „Powerless“ – ganz nett, aber wird schnell ein bißchen eintönig, finde ich.

      2. „U Nama“ – sehr schöne emotionale Ballade, gefällt mir gut.

      3. „Dör för ig“ – hübsche, flockige Nummer. Mag ich.

      4. „Voor een ander“ – das Video finde ich sehr süß.😃

      5. „Atiduočiau Už Naktį Bet Ka“ – nett, gut hörbar, plätschert aber auch ein bißchen dahin, finde ich.

  12. Bei mir springt der Browser nach einem Kommentar übrigens direkt zu meiner Antwort. Zum Lesen und Schreiben empfiehlt sich die Verwendung mehrerer Tabs. Schwierig wird’s nur, wenn man versucht mehreren Blogs zu z.B. parallel laufenden Vorentscheiden gleichzeitig zu folgen. Da landet gern mal ein Kommentar an völlig umpassender Stelle. 🙂

    Ähm, was ich eigentlich sagen wollte: Ich mag eure Live-Blogs. Danke und weiter so, immer weiter …

  13. Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ein „alter“ Star für uns in Deutschland den ESC- Karren aus den Dreck ziehen muss. Schicken wir Udo Lindenberg oder Reinhard Mey oder Roland Kaiser oder die Ärzte oder die toten Hosen oder andere namhafte Künstler nach Mailand. Alle genannten Künstler haben nichts mehr zu verlieren und würden eine evt Niederlage wegstecken. Aber die Künstler sind authentisch und schon das allein würde uns Punkte bringen. Die jungen Künstler sind leider zu feige sich dem Contest zu stellen. Also ran mit unseren großen Namen.

    • Na, der Oldtimer-Ansatz hat mit Engelbert H. und Bonnie Tyler für die BBC ja auch ganz toll geklappt …

      • Die 2 von Dir genannten waren nicht mehr erfolgreich im Musikgeschäft. Das soll ihre Leistungen nicht schmälern. Die von mir Genannten sind nach wie vor aktuell sehr gut im Geschäft. Und wir hier müssen Aufbauarbeit in Sachen ESC hinterlassen. Nachdem der NDR einen Scherbenhaufen hinterlassen hat, ist es sehr wichtig, die Zuschauer wieder für den ESC zu begeistern. Jeder Anfang ist schwierig.

      • Ich glaube aber nicht, dass das mit einem deutschen Star gelingt, der dann beim ESC mit etwas Glück einen 12. oder 15. Platz belegt. Wir brauchen entweder Lena 2.0 oder einen Vorentscheid, der über Jahre aufgebaut wird und mit dem die Leute sich irgendwann identifizieren können, wie MF, SR (OK das ist kein Vorentscheid, aber trotzdem), FiK oder FdC. Das ist natürlich die Langstrecke, meiner Meinung nach aber der solidere Weg zu Erfolg. Eine neue Lena zu finden, wäre bei der NDR-Kompetenz (*hust*) ja wie ein Sechser im Lotto …

      • Wir, sprich der NDR, können es einfach nicht. Und wenn man so ideenlos und planlos ist, wie der NDR, dann muss man einfach schauen, wie machen es erfolgreiche Länder….und das sind Italien und Schweden. Wir brauchen einen Vorentscheid. Der langsam aufgebaut wird.

        Wir Fans stecken den Kopf nicht in den Sand, im Gegensatz zu den Verantwortlichen. Jeder von uns hat eine Idee bzw Plan, wie es weitergehen könnte.

      • Wenn wir uns am Melodifestivalen orientieren, laufen wir aber Gefahr, uns hinter einen Zug zu werfen, der momentan in ganz andere Richtungen rollt (Italien, Ukraine). Ich hoffe ja sehr, dass das MF nach dem Abgang von Herrn Björkman einen vernünftigen Neustart bekommt. Mit der endlosen Reihe von Kenpuppen und sterilen Bühnenshows, die man in den letzten Jahren zum ESC geschickt hat, hat man die ganze Sache doch ziemlich aus der Erfolgsspur und in den Matsch gezogen. Momentan ist beim ESC eher Authentizität Trumpf. Hochglanzpoliertes hat letztmals 2015 gewonnen.

      • Ich bin der letzte der dem Melodifestivalen einen Preis für Qualität geben würde. Fakt ist, die Show ist in Schweden enorm erfolgreich. Sogar besser als der ESC. Und die Schweden sind seit Jahren mit ihren gewählten Beiträgen erfolgreich beim ESC. Ein Platz 14 ist für die nun eine große Niederlage. Wir würden darüber jubeln.
        Aber was ich scharf kritisiere ist die Qualität der Melodifestivalen- Beiträge. Wir hören praktisch 28 mal das gleiche Plastiklied. Nix mutiges. Nix originelles. Nix extravagantes.

      • @Andi

        Sorry, aber jeder der mich persönlich kennt weis dass man mich mit Schlager jagen kann!!

    • Ich sag nur Engelbert Humperdinck. Bonnie Tyler war bisschen besser, aber hat nun auch nicht wirklich was gerissen. Wobei ich ziemlich gern Believe in me höre.

      • Bonnie Tyler war WAS?! Die hatte vielleicht (aber nur vielleicht) den besseren Song, stimmlich war das unterirdisch.

      • Bonnie Typer ist ein oder zwei Jahre vor ihrem ESC-Auftrittes mit Total Eclipse of the Heart live im deutschen Fernsehen aufgetreten und damals war ihre Stimme nur noch ein Schatten ihrer erfolgreichen Zeit gewesen.
        Als ich dann hörte, dass sie zum ESC gehen wollte, dachte ich nur „Lass es, Bonnie! Nicht mit der Stimme!“

      • Als jemand, der Bonnie Tyler mehrfach live sah, kann ich euch versichern, dass sie eine Rakete ist, die auf ihren Konzerten immer zuverlässig abliefert.

        Ihr ESC-Auftritt war natürlich nicht gut, ihr Song war auch total unpassend für sie.
        Aber das ändert ja nichts daran, dass sie noch immer eine fantastische Sängerin ist.

      • Und Bonnie Tyler ist übrigens immer noch sehr gut im Geschäft. Ihr ESC-Debakel hat sie in keinster Weise beschädigt.
        Es folgten seitdem 2 Alben und 1 Welttournee, die u.a. in Deutschland ausverkauft war. Aber klar, voll die miese Sängerin, die keiner mehr hören will.

      • Grade einen Liveauftritt von Bonnie Tyler (Total Eclipse of the Heart) von 2019 gehört. Danach zum Vergleich einen Liveauftritt von Bonnie Tyler von 1986 gehört.
        Ich freue mich, dass sie noch erfolgreich ist und ihre Tourneen ausverkauft sind.
        Ansonsten bestätigt mich der Liveauftritt von 2019 dass sie immer noch bei einem Liveauftritt bei dem der Gesang direkt und ungefiltert in die Wohnzimmer gestrahlt wird (also wie beim ESC) untergehen würde und der Gesang ein Schatten ihrer erfolgreichen Jahre ist.
        Übrigens war genau DAS meine Aussage (und nicht dieser Unfug über „miese Sängerin“ oder „will keiner mehr hören“ oder sowas)!

      • Bonnie Tyler war und ist eine tolle Künstlerin. Aber ich finde, sie hat ein ziemlich mäßigen Song beim ESC gesungen. Wirklich sehr, sehr mau. Schade.

      • @Vondenburg:
        Na, wenn du das nicht geschrieben hast, musst du dich ja auch nicht angesprochen fühlen. Ich sprach dich ja auch nicht an. Oder hab ich irgendwo deinen Namen erwähnt? Ich glaube ja nicht. 🙂

        Und ja, ist ja wirklich total erstaunlich, dass sich im Laufe von 33 Jahren eine Stimme verändert. Bonnie Tyler feiert heute übrigens 70. Geburtstag.

        Ich sah mehrere Male Udo Jürgens live. Der klang 2010 auch nicht mehr wie 1990 und gewiss nicht mehr wie 1966.

      • @Andi
        Lass stecken..
        „Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
        Gewinn.“
        Joseph Joubert (1754 – 1824), französischer Moralist

      • Warum wundert es mich nicht, dass du mit einem Zitat eines Moralisten die Diskussion beenden willst? 🙂

        Und wieso wundert es mich nicht, dass du das, was ich schrieb, direkt auf dich beziehst und dich angegriffen fühlst?
        Weder habe ich dich zitiert noch deinen Namen genannt und dich gezielt angesprochen in meinem Posting. Ich sprach sogar gezielt von „euch“.

        Diskutier halt sachlich oder lass es bleiben.

      • @Andi:
        Nein. Lieber Andi. Du hast MICH direkt angesprochen! Als erstes eskalierst Du hier ohne Not, um dann irgendwas vom Alter der Künstler zu erzählen, dass hier völlig am Thema vorbei geht. Besonders unverfrohren, wenn Du mir (oder wurde ich da dann auch nicht angesprochen?) dann Unsachlichkeit vorwirfst.
        Also dann diskutier halt sachlich, dann bekommst Du keine Zitate von Moralisten um die Ohren gehauen.
        Ansonsten: Diskutier mit der Hand.

      • 1. Ich bin nicht eskaliert. Ich formulierte eine sachliche und mit Argumenten unterfütterte Gegenrede. Das ist für dich schon eskalieren? Naja.

        2. Ich hab dich in meinen ersten beiden Postings zu dem Thema ganz gewiss nicht angesprochen. Wie gut, dass das hier jeder nachlesen kann. (Postings von 11:38 Uhr und 11:40 Uhr.)
        Du hast in deinem Posting daraufhin, ein flapsiges Zitat meinerseits aufgegriffen und gesagt, das hättest du auch nie gesagt. Stimmt, das hast du nie gesagt, aber ich hab es dir auch nicht unterstellt. Denn, wie gesagt: ich hab dich nicht angesprochen.

        Verbreite hier bitte keine Lügen.

        3. Das Alter der Künstler geht nicht am Thema vorbei. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich Stimmen im Alter verändern.
        Es ist also relativ unsachlich und unfair, Auftritte mit 33 Jahen Differenz gleichbewerten zu wollen.

        4. Was ich nur sagen wollte – und wie gesagt, ich sprach dich da nicht an, ich hab dich also auch nicht angegriffen – war: ja, Bonnie Tyler war beim ESC wirklich nicht gut, das Lied aus meiner Sicht unpassend. Aber geschadet hat es ihrer Karriere nicht. Und da ich sie kurz nach dem ESC noch live sah, kann ich sagen: sie hat es live immer noch voll drauf. Nur eine subjektive Einschätzung. Du darfst gerne anderer Meinung sein. Aber bitte erzähl hier nicht, ich sei unverfroren und hätte dich gezielt angesprochen. Das ist einfach eine Lüge. Wie gesagt: schön, dass das hier jeder nachlesen kann.

      • Die Stelle, an der ich dir hier Unsachlichkeit vorwerfe, müsstest du mir auch noch zeigen, bitte. Davon steht hier nämlich nix. Auch für jeden nachzulesen.

      • @Andi:
        Zu Punkt 2:
        Deine Posting von 11:38 Uhr und 11:40 Uhr?
        Ich redete in meinem letzten Posting zuerst vom Deinem Posting um 12:53 Uhr und dann bezog ich mich bei der „Unsachlichkeit“ auf 13:34 Uhr. Meiner Meinung nach sogar ziemlich eindeutig.
        Also in Zukunft genauer lesen oder bei Unklarheiten nachfragen, bevor Du jemanden den Rat gibst, bitte keine Lügen zu verbreiten!

        zu Punkt 3:
        Ich redete die ganze Zeit davon, dass Bonnies Stimme nicht (mehr) gut genug für den ESC ist und Du antwortest Du allgemein damit, dass sie „immer zuverlässig abliefern würde“ Als ich dann Dein Argument mit einem Liveauftritt von 2019 prüfte und Dir sagte, dass die Stimme da auch zu schlecht für den ESC sei, „konterst“ Du mit dem Alter der Künstlerin.
        Da ist keine „Gegenrede mit sachlichen Argumenten“ sondern „Abgleiten in ein andere These“.

      • Boah, könnt ihr das bitte woanders klären?? Sorry, aber selbst mein fünfjähriger Neffe verhält sich erwachsener als ihr beide gerade!!

      • Du hast in deinem Posting von 12:48 Uhr auf meine Postings von etwa einer Stunde zuvo geantwortet. In diesen Postings von mir nahm ich auf dich keinerlei Bezug. Ich schrieb ganz allgemein. Und sprach sogar von „euch“.

        In deiner direkten Antwort hast du dann dagegen argumentiert und mir am Ende gesagt, wie du was gemeint hättest. Sinngemäß. Und das wiederum hab ich nie in Abrede gestellt. Ich hab dir auch nie was anderes unterstellt. Weil ich eben vorher nie auf dich und deine Postings konkret eingegangen bin.

        Was ist daran bitte so schwer zu verstehen?

        Und ja, ich finde, sie liefert immer noch zuverlässig ab. Das darfst du gern anders sehen. Aber dann akzeptiere auch bitte meine Positionen und meine Argumente. Das wäre dann eine sachliche Diskussion.

        Aber du hast diese Diskussion direkt ins Persönliche gezogen. Ist kein guter Stil. Und du bsit intelligent genug, das zu wissen, schätze ich. Zumindest trittst du hier ja so auf.

    • Ich bin Fan von Reinhard Mey, jawohl, ich liebe seine Musik. Vor allem hat er wunderschöne Texte, aber das dürfte international eher eine untergeordnete Rolle spielen (zumindest beim Fernsehpublikum.🙂

      Udo Lindenberg würde wahrscheinlich international nur verwirrtes Achselzucken hervorrufen. Sorry, der Mann ist eine charismatische Persönlichkeit, meiner Meinung nach. Ganz ehrlich, ich finde nicht, dass er singen kann.😉

    • Ganz ehrlich: Die Ärzte oder die Toten Hosen könnte ich mir sogar noch vorstellen. Sind beides ganz tolle Live-Bands, die sich auf Entertainment verstehen. Allerdings nicht für 2022, da würde man sich zu sehr an den Vorjahressieger orientieren. Ist nie gut.😉

  14. @ ESC 1994.

    Die 4 sind nur Beispiele. Es können auch andere Stars sein. Bedingung ist, sie müssen aktuell immer noch erfolgreich sein. Jedenfalls wäre das Interesse in Deutschland gegeben. Von mir aus kann auch Grönemeyer nach Rom fahren. Die Quote wäre dann enorm hoch.

    • Ne, der Nuschelkopp Grönemeyer kann gerne bleiben wo er ist. Außerdem bringt die Karriere in Deutschland beim ESC gar nichts, da ich bezweifle dass sonderlich viele außerhalb der DACH-Staaten Leute wie Kaiser, Lindenberg und Grönemeyer kennen.

      • Eine tolle Karriere in Deutschland bringt beim ESC gar nichts. Das stimmt. Ein Newcomer oder Star kann vorne landen oder hinten landen. Was aber ein Star gegenüber einem Newcomer schafft ist, hierzulande das Interesse am ESC wieder zu steigern und vielleicht viele Leute zum Daumen drücken bewegen kann. Das wäre schon mal ein wichtiger Fortschritt.

    • Grönemeyer? Wenn wir den schicken, halten uns alle für endgültig durchgeknallt. Sowas ist Musik für Deutsche. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das aus Drumherum irgendjemand musikalisch oder 🙄 künstlerisch nachvollziehen kann.

      • @doredo

        Wobei Grönemeyer noch zu den erträglicheren Vorschlägen zählt, Lindenberg wäre mir dagegen ziemlich peinlich und würde in Europa maximal viele Fragezeichen hervorrufen.

      • @ESC1994: Ab und zu sind wir halt doch auch mal einer Meinung 🙂

      • Ich muss präzisieren (ich habe übersehen, dass Du weiter oben auch Roland Kaiser einbezogen hast):

        Was Roland Kaiser heute so singt, kenne ich nicht, aber früher hatte er doch viele schöne Titel („Wohin gehst Du“, „Dich zu lieben“, „Santa Maria“,…) und seine Stimme gefällt mir. Das kann ich nun von Herbert Grönemeyer und vor allem Udo Lindenberg nicht sagen, wobei es von Grönemeyer auch ein paar nette Lieder gibt, und mir ist wieder eingefallen, dass ich sogar von Udo Lindenberg ein Lied auf einer meiner alten Audiokassetten habe namens „Hermine“, und das ist wirklch schön (Ende der 1980er, da hat er „Lieder von 1929 bis 1988“ auf ein Album gebracht).

      • Das glaube ich gar nicht. Grönemeyer und Lindenberg sind „gestandene “ Künstler und sowas mögen Jurys und Publikum in der Regel. Aber natürlich muss man ein gutes Lied im Gepäck haben.

      • @Andi

        Aha, weil sie „gestandene Künstler“ sind rufen die Leute also an?? Und dass wissen die Zuschauer z.B. in Dubrovnik, Stavanger und Darwin genau woher?? Für die wären Lindenberg und Kaiser völlige Nobodys.

      • @doredo

        Da gebe ich Dir recht. Die Musik von Herbert Grönemeyer lebt doch sehr von den Texten.
        Außerdem ist seine Stimme … nun ja… gewöhnungsbedürftig.😉

    • Wenn Du unbedingt jemanden haben willst, der am Schlager angelehnt ist, deutsch singen (kann), bereits (international) erfolgreich iar, tüpisch deutsch wäre und sogar schon im Fernsehgarten aufgetreten ist, dann wie wäre es mit Patty Gurdy?

      • Ich bin die Letzte, die mit einem Fossil eine Diskussion anzettelt.
        Glaskasten, Schild dran. Fertig.
        😁

      • Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer war ja im spätere Leben Arzt auf dem Traumschiff und hat eine Villa irgendwo in den USA, von der wir Normalsterblichen nur träumen können. Mit Scheißrollen und einer Scheißwerbung Millionen verdient. Meinen Respekt hat der Mann.

        @doredo:
        Ich geb dir gleich mal Fossil.
        Ich bin Anfang Mitte Ende 20.

    • Ist nur das absolute Gegenteil von Eurovisionmaterial. Das ist Musik, die nur bei muttersprachlern funktioniert. Lyrisch oft sehr gut, melodisch selten besonders ausgefeilt und dann seine besondere Stimme.

  15. Wenn ich direkt nominieren dürfte, dann würdet ihr nach Lindenberg oder Grönemeyer lechzen…..weil ich würde Maite Kelly nach Turin schicken 😀.

    • Ich würde nächstes Jahr Alexa Feser für eine interne Nominierung anfragen und dann die gewonnene Zeit nutzen, um für 2023 einen vernünftigen Vorentscheid aufzugleisen.

      • Wobei genug Zeit ist, für 2022 einen anständigen Vorentscheid anzupacken. Okay, beim NDR wird man sich zeitnah mit 2022 auseinandersetzen. Also im kommenden Dezember.

      • Ich denke, dass man sich vielleicht doch etwas mehr Zeit nehmen sollte, um das Format gründlich zu durchdenken und die gewünschten Künstler sorgfältig auszuwählen.

      • Ob Alexa Feser (die wir ihrerzeit dringend hätten schicken sollen!) oder sonstwen: aber das scheint mir grad auch der richtige Weg.
        Einer Künstlerin/einem Künstler die Verantwortung übertragen, die/der damit umgehen kann, eine künstlerische Identität hat und auch weiß, wie man Nummern verkauft (im Sinne von: gut rüberbringt auf der Bühne).
        Noch einen Amateur will ich einfach nicht.

      • Du hast genau meinen Gedankengang skizziert. 😀 Alexa Feser weiß was sie tut, hat eine gute Bühnenpräsenz und eine stets zuverlässige Singstimme. Wenn ich mir anschaue, was momentan beim ESC zieht, wäre da selbst mit einem schwächeren Song, aber guter Bühne, Platz 12 bis 15 drin (s. Portugal 2021). Solch ein Zwischenjahr würde allen Luft zum Atmen und Zeit zum Nachdenken und Aufgleisen geben.
        Und ich behaupte noch immer, dass Alexa Feser mit „Das Gold von Morgen“ ein Schulteergebnis eingefahren hätte, aber das deutsche Publikum wollte halt Herrn kümmert, und als der die Hosen voll hatte, mussten wir den nicht konkurrenzfähigen Plan B schicken. *stöhn* *kopfaufdietischplattehau*

        In 4 Worten: Wir brauchen eine Anouk!

      • Schulte-Ergebnis weiß ich nicht. Und Ann-Sophie konnte jetzt auch nix dafür, was im und während des VE gelaufen ist. Aber ganz klar wäre Alexa Feser die bessere Alternative gewesen, zumal mit dieser Nummer. Da hätten wir uns international nicht verstecken müssen. Mit Ann-Sophie war das Scheitern aber vorprogrammiert. Wenn auch nicht so vorprogrammiert wie mit Jamie-Lee und Levina. (Wobei das grau sicher eine total ausgeklügelte Strategie war.)

      • @Toggie: Alexa ist super. Beim „Gold von morgen“ bin ich mir unsicher, ob das beim Publikum gezogen hätte. Ich hätte „Glück“ ausgewählt, das ist so dermaßen eingängig, da „stört“ die manchmal schon arg verkopfte deutsche Sprache auch keinen in Tirana oder Madrid beim Voten ^^

    • Gerüchten zufolge wollte man beim NDR damals aber, dass 2013 Madeline Juno mit Error zum Eurovision Song Contest fährt. So zumindest der interne Plan, bevor das Wildcard-Konzert so erfolgreich lief.

      • Ich meinte 2014. Und 2015 wollte man daher das Wildcard Ding wieder groß machen, nachdem man intern merkte, dass der NDR-Favorit Kümmert eine „tickende Zeitbombe“ ist. Finde, aber „Glück“ das bessere Lied von der Frau Feser. Meistens gewinnt nun mal, was der NDR gewinnen sehen will.

  16. Das Hauptproblem wird sein, es gibt beim NDR nicht den Job „Verantwortlich für ESC Beitrag“. Frau Wolfslast wird auch nur nebenbei sich um die Organisation unseres Beitrages kümmern können. Andere Tätigkeiten werden bei ihr überwiegen. Man bräuchte wirklich jemanden der sein Herzblut in das Projekt steckt und wohl zum großen Teil ehrenamtlich stemmen muss.

  17. Hui, mir is gerade was total peinliches eingefallen (ja, ich kann nicht schlafen und es liest wahrscheinlich eh kein Schwein): so ’ne Hose, wie sie die von Måneskin anhatten, hab ich ja auch. Nur in braun und in „Bundhöhe: normal“ und ohne Träger. Aber es ist Leder und vorne über Kreuz geschnürt. Ich hab sie eben von ganz unten rausgeholt, mich aber noch nicht getraut zu testen, ob ich da noch reinpasse, nach einem Jahr Home Office und „Pizza nach ganz oben bitte“.
    Kann ich das jetzt wieder tragen oder wäre das zu sehr „ich mach den Scheiß mal mit“?
    Naja, is Leder, hält sich zur Not noch, bis der Hype wieder vorbei ist.

    :/

    Nee, wenn ich 60 bin passt sie mit Sicherheit nicht mehr.

    !! Kostengünstig abzugeben: Lederhose im Måneskin-Style – wie neu – Gr. 38 oder so !!

  18. Ihr Lieben, wir haben zu danken! Ihr macht ja eh schon immer tolle Arbeit, aber das, was Ihr rund um den ESC 2021 geleistet habt – Wahnsinn! Und ich glaube, Ihr habt damit sehr vielen Menschen hier unglaublich gut getan. Gerade in diesen Zeiten hat Eure Berichterstattung gut vom einen oder anderen Unbill abgelenkt. Danke, danke, danke, dass Ihr das macht und dass Ihr das so toll macht!

  19. Es ist schön zu sehen, dass Bonnie Tyler auch heute noch so große und unterschiedliche Emotionen auslösen kann. 😀🥇

    Ich glaube, dass ich Ende der 1980er aufgehört habe, Bonnie Tyler zu hören. Irgendwann wurden mir all ihre Lieder zu … wie soll ich das sagen, ohne dass es blöd klingt … groß …? Versteht Ihr, was ich damit meine?

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